1. Eintrag
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
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Betreff: Wer hat eigentlich angefangen?

mich würd mal interessieren wer mit dem protest angefangen hat. ich mein einer muss ja so genervt wesen sein dass er andere aufgewiegelt hat. hat man dann ein kleines BI grüppchen zusammen ist dann alles ein selbstläufer, der nach immer den bewährten muster abläuft " gefährliches halbwissen kombiniert mit blanken stubiden aktionismus und abgeschmeckt mit mit einer faschistischen Grundeinstellung was die eigene unfehlbare Meinung betrifft. was dann folgt ist klar und wurd hier lehrbuchhaft gezeigt: die grünen sehen wählerpotenzial und gießen öl ins feuer, da sie ja bei allen anderen themen versagt haben (bildung, wirtschaft, strompreis, ausländer....). selbst mit der umwelt war ja auch noch alles in ordnung, der atomausstieg beschlossen. also warum braucht man grüne? aber die erlösung der lieben "nicht machtgeilen ;)" grünen, kam in form des klimakillers CO2, was mittlerweile auch in jedem 2. satz der pansionierten grünen lehrerschaft vorkommt. dieser ball wird wird wiederrum von der BI gern aufgenommen..... .
andere parteien sehen oooh da ist was im busch und die berater meinen: "wir müssen unser ökologisches profil starken......". also wird da auch front gemacht.
dann braucht man nur noch paar machthungrige lokalpolitiker, die schnell ihre meinung ändern, und die das selbstverstärkende chaos mit den besorgten muttern, die ihre kinder an CO2 sterbenshen nimmt sein lauf. lügen werden zu wahrheit wenn man sie oft genug analysiert. also ich persönlich würds echt begrüssen wenn darüber mal ein psychologe seine doktorarbeit schreibt. ich mein die mechanismen sind bekannt und hier in ensdorf sieht man in real wie manipulation läuft. es ist halt nichts einfacher als die dumme masse zu lenken.
jetzt ist nur der punkt. wer stand am anfang und was warum die gründe für dieses theater?

29.8.2008 um 20:05
2. Eintrag
Absender: GrünRotGold
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Betreff: Atomausstieg!!??

Glos Experten fordern längere AKW-Laufzeiten

Die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eingesetzte Energieexpertengruppe verlangt eine Abkehr vom Atomausstieg. Dies sei ökonomisch und ökologisch sinnvoll und erforderlich, stellen die Wissenschaftler in einem Arbeitspapier fest, aus dem der "Tagesspiegel" zitiert. Darin empfehlen die Experten, die derzeit auf 32 Jahre begrenzte Restlaufzeit der Kernkraftwerke auf "mindestens 40 Jahre" zu verlängern. Anderenfalls müsste in gut zehn Jahren fast doppelt so viel Strom wie heute aus Gas produziert werden. Dies würde die Verbraucher angesichts der steigenden Preise mit mehreren Milliarden Euro Eurozusätzlich belasten. Um dies zu verhindern, müsse der Ausstieg aus der Kernenergie spätestens zu Beginn der nächsten Legislaturperiode zurückgenommen werden. Zur kurzfristigen Entlastung empfehlen die Experten eine "politische Flankierung" von günstigen "Atomstromtarifen". Das Papier ist noch nicht mit Glos abgestimmt. Claudia Kade

Was sagen die Grünen unter uns dazu? Also ich würde vorschlagen, auf Atomkraft zu setzen.  Die Emissionswerte werden eingehalten, und Deutschland könnte seinen Strom selbst produzieren. Kohlekraftwerke würden nach und nach abgebaut und man müsse den teuren Gaspreis nicht zahlen.

Das Gegenargument: Nein !! Atomkraft weg !! Kohlekraft weg !! Maja, dann kaufen wa Gas aus Rußland, Atomkraft aus Frankreich. Aber unser Strom ist GRÜN !! Und wer finanziert das Ganze??

Polemiker wo seid ihr?? Ihr habt eine Zukunft für den Standort Saar gefordert. Traurig !!

6.8.2008 um 03:53
1. Antwort
Absender: probo
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Betreff: Re: Atomausstieg!!??
ist doch egal woher der strom kommt. wenn er teuer wirds liegts doch nur an RWE und den anderen abzockern. man siehts ja an den gewinnen der imperialistischen heuschrecken (ich hole grad die altlinken für mein erreichtet vorhaben kein schaten durch ensdorf in mein arztgarten ins boot) aber das die gewinne durch abbau von 40% der arbeiter vonstatten ging juckt keinen. der grund dafür is das in dem mase wie die energieversorger die preise gesenkt hat der staat zugeschlagen hat. die grünen dachten es wird wohl  wie bei der telekom laufen. aber falsch gedacht. die großen investment banker (ärzte gemeinschaft) hat ja dick in ökostrom investiert, der ja dank GRÜNER EEG-gesetze 10% rendite für immer garantiert. das die 10% rendite für die investoren durch den bürger erbracht werden interesiert keine sau wie man in ensdorf gesehen hat. "uns den dreck die gewinne nach essen" was meint ihr den wer so kampanien schürt? denkt mal nach. nach 2013(dem stichttag) ist sowieso schluß mit ensdorf und den arbeitsplätzen von leuten die mehr verdient haben als die ökos ( ausgenommen der ärzte investment branche) , weil sie ja dinosauriertechnik bedienen. oh man leute wacht auf und denk nach. lasst doch nicht so ökonazis für euch denken

22.8.2008 um 23:40:11
3. Eintrag
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
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Betreff: SR Meldung "unrentables Ensdorf"

Man lese sich diese Meldung des SR durch:

Ein geplanter Ausbau des Kraftwerks Ensdorf hatte 2007 Saarlouis in Aufruhr versetzt. Inzwischen könnte RWE beinahe froh über die abgeschmetterten Pläne sein: Denn es mehren sich die Zeichen, dass der Standort Ensdorf immer unrentabler wird.
Das Kohlekraftwerk Ensdorf wirkt zur Zeit von außen betrachtet wie beinahe abgeschaltet. Der Grund: Das Kraftwerk arbeitet nur noch mit rund 50 Prozent der möglichen Kapazität. Der Kraftwerksbetreiber hat die Stromproduktion zurückgefahren.
Hauptgrund sollen die explodierenden Preise für Importkohle sein. Diese haben sich in den letzten neun Monaten verdoppelt. Leo Petry, Mitglied des VSE-Vorstandes erklärte im SR Fernsehen, zur Zeit seien die Kosten durch die teure Importkohle besonders hoch. Daher habe man die Stromproduktion zurückgefahren. Petry: „Zur Zeit haben wir quasi einen Zustand wie bei Kurzarbeit. Allerdings tragen wir das finanziell komplett selbst.“
Rund 100 Mitarbeiter arbeiten im Kraftwerk Ensdorf. Ihre Arbeitsplätze sieht die Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) derzeit aber noch nicht gefährdet. Auch VSE beruhigt: Die Mitarbeiter würden zur Zeit vermehrt Wartungsarbeiten durchführen, die sonst externe Zuliefererfirmen ausgeführt hätten.

Ungewisse Zukunft nach 2012
Schwierig könnte die Situation jedoch in vier Jahren werden. Denn ab 2012 ist geplant, dass Firmen für ihre CO2-Ausstöße Zertifikate erwerben müssen. Dies bedeutet: Je mehr CO2 ein Unternehmen ausstößt, desto teurer wird es. Für Ensdorf könnte das dann richtig brisant werden. Leo Petry: „Wir wissen derzeit noch nicht, wie es mit der jetzigen Technologie weitergehen soll. Wenn ab 2012 der Staat tatsächlich verlangt, dass wir zu 100 Prozent CO2-Zertifikate kaufen, dann könnte es sein, dass das Kraftwerkt damit über Nacht unrentabel wird.“ (AB/red)

Nun, da muss ich mich doch fragen, was haben die SR redakteure im Kopf?
Eins ist doch mal Fakt, meines erachtens hätte die RWE ein vielfaches an Kohle ins Saarland importieren müssen, weil die neuen Blöcke fast ausschliesslich auf importkohlebasis betrieben worden wären. Desweiteren hätten die größeren Mengen dazu geführt das der einkaufspreis gefallen wäre, oder? hätte man dann noch die anderen saarländischen kraftwerke versorgt, so wäre es sicherlich rentabel gewesen. Hier sind eindeutig POLEMIKER am werk, wie es FRANK hier so oft nieder geschrieben hat.
Schade, solche Menschen verfälschen das Originalbild.

6.8.2008 um 03:43
4. Eintrag
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
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Betreff: Baustellenberichte

Oh, da scheint sich doch genau DAS anzubahnen, was die Kraftwerksgegner in Ensdorf als Polemik dahin gestellt haben. Da scheint der Gemeinde Ensdorf und der Umgebung doch ein imenser Boom entgangen zu sein:

...melden viele Hoteliers und Privatleute
aus dem Umland der Baustelle
schon jetzt. Der Bedarf an Unterkünft
en ist da und wird in den
kommenden Jahren noch erheblich
steigen. An der Baustelle selbst
darf niemand übernachten. Dort
stehen nur Tagesunterkünft e zum
Waschen und Umziehen bereit.
Wer Zimmer oder Wohnungen zu
vermieten hat, kann sein Angebot
– gern auch mit Bild – schrift lich
abgeben beim Kraft werk Westfalen,
Siegenbeckstraße 10, 59071
Hamm oder eine E-Mail schicken
an stk.wes.bauleitung@rwe.com.

Wenn man weitere Berichte liest, so kommt alleine die ständige Besetzung der Baustelle durch die Bauleitung und Planung auf ca. 150 Arbeiter. Nicht auszudenken was in Spitzenzeit da abgeht.

24.7.2008 um 17:51
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Baustellenberichte
und das geile ist die können ja richtig hohe mieten verlangen, weil es ja die firmen zahlen ;) aber wenigsten hat die ärzte initiative bald eine freie sicht auf die saar, wenn das alte ensdorfer kraftwerk bestimmt 2013 wegen den CO2 zertifikaten vom netz geht.
für all die BI leut die sich für Gaskraftwerke ausgesprochen haben ein schöner link zu einem sehr guten artikell, der mal keiner grünen oder politiker PRAWDA entspringt:
http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=39552&source=homepage
ist zwar lang aber kurz gesagt: strom teuer wegen stromsteuer und ökosubventionen. in der zukunft: europa wegen CO2-handel mehr Gas = teueres Gas = abschaltet der Gaskraftwerke in Russland + ersatz durch KLIMAKILLA;), weil das Gas teurer an die EU Verkauft wird und durch denn zusammenbruch der Sowietwirtschaft genügend CO2 zertifikate da sind die man auch verkaufen kann.
Fazit: Rußland = Winner ; Deutschland = abhängig + arme Stromkunden aber mit reinem Ökogewissen ; Umwelt mehr CO2 weil deutsche KW bessere Wirkungsgrade hätten

25.7.2008 um 21:07:57
5. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
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Betreff: Hintertür ? Ist das Wort des Bürgermeister nichts mehr wert ?

Ausbau am Kraftwerk Ensdorf  Der gedrosselte Kohleabbau im Saarland macht sich bemerkbar. Die RWE will die Schiffsanlegestelle des Kraftwerks Ensdorf ausbauen. Damit soll die Anlieferung einer größeren Menge Importkohle als bisher ermöglicht werden. Die Grünen vermuten dahinter den Versuch, sich den Bau eines Großkraftwerkes doch noch offen zu halten.

(04.04.2008) Die erfolgreichen Proteste gegen ein Großkraftwerk in Ensdorf sind noch gegenwärtig. Im vergangenen Herbst wurde das Bauvorhaben der RWE auf Grund massiver Proteste aus der Bevölkerung gekippt. Nun soll in Ensdorf doch gebaut werden. Allerdings kein Großkraftwerk, sondern ein größerer Schiffsanleger. Denn seit im Saarland der Bergbau nur noch eingeschränkt läuft, wird in den Kraftwerken die heimische Kohle knapp und der Bedarf an Importkohle steigt.

Ausbau in Ensdorf
Damit die größere Menge auch geliefert werden kann, müsse der Schiffsanleger in Ensdorf ausgebaut werden, so Kraftwerksleiter Hans-Hermann Michaelis. Es sei geplant, die Saar auszubaggern und die Schiffswendestelle zu erweitern, bestätigte er gegenüber dem SR. Die Grünen im Landtag befürchten, dass durch einen Ausbau Voraussetzungen geschaffen würden, die es den Kraftwerksbetreibern VSE und RWE erlauben, sich die Option für den Bau eines Großkraftwerks doch noch offen zu halten.

Gespräche stehen noch aus
Für den Ausbau des Anlegers ist eventuell die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Ensdorf notwendig. Eine Änderung war im vergangenen Herbst in Zusammenhang mit dem geplanten Großkraftwerksbau jedoch abgelehnt worden. Saar-Grünen-Chef Hubert Ulrich sagte, sollte der Flächennutzungsplan nun doch geändert werden, „würde der Bürgerwille regelrecht mit Füßen getreten“, beim Bürgerentscheid habe es eine klare Mehrheit gegen eine Änderung und somit gegen den Bau eines Hafens gegeben. Ob tatsächlich eine Änderung ansteht, soll in den nächsten Tagen mit der Gemeinde besprochen werden.

5.4.2008 um 16:48
6. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Wohin mit dem Kraftwerk ?

Ensdorf/Athen: RWE-Blöcke nach Griechenland Die beiden von RWE Power für Ensdorf geplanten Kraftwerksblöcke werden nun möglicherweise in Griechenland gebaut. Als Standorte kommen die beiden Hafenstädte Volos und Kavale in Frage.
Das berichten Zeitungen in Athen. In der Bevölkerung gebe es bereits Widerstand gegen die beiden 800 Megawattblöcke. Kommunalpolitiker hätten zu Protesten aufgerufen.
Ein Sprecher von RWE Power bestätigte dem SR, dass ein Joint Venture mit dem staatlichen griechischen Energieunternehmen PPC geplant sei. Ziel sei u.a. der Bau von neuen Kraftwerken.

 
Quelle: sr-online

29.1.2008 um 12:05
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
ein 800MW von den beiden geplanten wird jetzt auf jedenfall in oberschlesien gebaut. sind halt nicht so egoisten dort in polen wie in ensdorf, wo man sich wegen der aussicht auf kühltürme aufregt. ach ne war ja der ehrhafte umweltgedanke ;))))))))))
mal schauen wo der andere block hinkommt. hoffe auf deutschland. dann bleibt wenigstens das geld im land und der strom muss auch nicht vom ausland gekauft werden

13.6.2008 um 23:32:20
2. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Maja, Leute, von den 2 Milliarden, oder wieviel war es, sind doch ein paar Euro auch hier investiert worden. Ensdorf hat jetzt eine neue große Schiffsanlegestelle. Hoffentlich wird die auch mal genutzt, denn die Kohlen werden so teuer.

22.7.2008 um 08:57:44
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Der andere Block kommt nach Mannheim!!!!!!!!!!!!!

Viel Spass dabei..............

16.6.2008 um 08:40:24
4. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
können sie froh sein. echt eine geniale technik und subventionsfrei nicht wie bei den preistreibenden ökostrom. musst dir mal den baustellenbericht durchlesen von dem baugleichen kraftwerk, was zurzeit in NRW gebaut wird. daher wird bald dein strom kommen.
http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/kw-erneuerungsprogramm/neue-steinkohlenbloecke/kraftwerk-westfalen-_E2_80_93-d-und-e/baustellenberichte/property=Data/id=650188/download-baustellenbericht.pdf
glaub die stadt hat alles richtig gemacht. haben eine neue GuD-anlage und jetzt den KLIMAKILLA ;). wenn sie da unten glück haben und die energie wird noch knapper und teurer kriegen die sogar noch ein neues bergwerk.
Nur das saarland ist so doof und demontiert sich selbst

18.7.2008 um 20:54:15
5. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
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Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Na den Griechen dann viel Spass mit dem Teil!!!!!!!!!!!

29.1.2008 um 14:36:18
7. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
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Betreff: Strom-Mangel?!

Soviel zu den "vergangenen" Aussagen der saarländischen Wirtschaft oder besser gesagt, deren "Vertretern" über "viel zu wenig Saft in der Region".


Saarbrücker Zeitung 11.01.2008

Saarstahl sieht keinen Bedarf für ein neues Kraftwerk in Wehrden


Saarbrücken/Völklingen. Die Saarstahl AG sieht keine Notwendigkeit für ein neues Kraftwerk in Völklingen-Wehrden. Das teilte das Unternehmen gestern mit. Die Saarbrücker VVS hatte am Mittwoch angekündigt, dass VVS, Saarstahl und VSE ein neues Kohle- oder Gaskraftwerk mit einer Leistung von 200 bis 400 Megawatt prüfen. Es handele sich dabei um eine „einseitige Willenserklärung“ der VVS, teilte Saarstahl mit. VSE-Sprecher Armin Neidhardt bestätigte, dass die Kraftwerk Wehrden GmbH, an der zu gleichen Teilen die zur VVS gehörenden Stadtwerke Saarbrücken, die VSE und Saarstahl beteiligt sind, eine Studie zu einem Kraftwerksbau in Auftrag gegeben hat. Der Landesleiter der Gewerkschaft Verdi, Alfred Staudt, sagte, dass „ein modernes und umweltfreundliches Kraftwerk an diesem Standort langfristig den Energiestandort Saar sichern kann“. Dass die finanziell angeschlagene VVS 49 Prozent der Stadtwerke verkaufen will, kritisierte er allerdings. Der Landesvorsitzende der Linken, Rolf Linsler, befürchtet, dass bei einem Teilverkauf der Stadtwerke „Trinkwasserqualität- und Versorgung nicht mehr in bewährter Weise gewährleistet sind“. ols

12.1.2008 um 20:23
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Keine Stromlücke, aber eine Handlungslücke

Die künftige Stromnutzung steht heute im Zentrum der politischen und wirtschaftlichen Aufmerksamkeit. Sie muss klimaverträglich und Ressourcen schonend sein. Angesichts der enormen Herausforderungen geht es um nicht weniger als eine grundlegende Neuorientierung zu höherer Energieeffizienz und mehr Solarenergie.

Der Klimawandel, die Verknappung der Ressourcen und die nachholende Industrialisierung großer Regionen der Welt machen es notwendig, noch entschiedener die Weichen in Richtung Effizienzrevolution und erneuerbare Energien zu stellen. Eine Fortschreibung der traditionellen Stromversorgung hat keine Zukunft. Doch statt den Umbauprozess durch eine effizientere Stromnutzung, Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien voranzutreiben, warnen vor allem EnBW, E.on, RWE und Vattenfall vor einer drohenden Stromlücke in Deutschland. Dahinter steht
die Verteidigung marktbeherrschender Stellungen auf dem Strommarkt und von Eigeninteressen.

Angeblich sei künftig Versorgungssicherheit nur zu erreichen, wenn weit mehr Kohlekraftwerke gebaut werden als bisher vorgesehen ist und die Atomkraftwerke länger am Netz bleiben. Die Behauptung einer Stromlücke bezieht sich auch auf eine Studie der Deutschen Energieagentur (dena), die weder alle Kabinettsbeschlüsse zum Klimaschutz noch die wirtschaftlich realisierbaren Potentialstudien hinreichend berücksichtigt. Zuletzt
hat das Umweltbundesamt die Vereinbarkeit von Klimaschutz, Atomausstieg und Versorgungssicherheit deutlich gemacht.

Eine Stromlücke entstünde nur dann, wenn es zu keiner Neuorientierung in der Stromversorgung kommt. Dann wäre allerdings auch die von der Bundesregierung angestrebte Minderung der nationalen Treibhausgase um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 nicht zu erreichen. Sie verlangt einen energischen Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der erneuerbaren Energien sowie eine effizientere Nutzung von Strom.
Hinter der Kontroverse über die Stromlücke stehen nicht nur unterschiedliche Interessen, sondern auch zwei unterschiedliche Konzepte über die Zukunft der Stromversorgung:

* Zum einen der konservative Pfad, der die bisherige Strombereitstellung fortschreibt und weiter vorrangig auf die großtechnische Nutzung von Kohle,Gas, Erdöl und Atomkraft setzt. Da er auf die Angebotstechniken verengt bleibt, wird die Verfügbarkeit fossiler und nuklearer Energien als unverzichtbare Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung hingestellt. Damit sind weder der Klimaschutz noch eine kostengünstige Versorgung und auch kein die Beschäftigung sicherndes Energiesystem erreichbar.

* Zum anderen das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung, dass die Weichen in Richtung auf eine grundlegende Neuorientierung in Wirtschaft undGesellschaft stellt. Er verbindet Wirtschafts-, Energie- und Umweltpolitik, baut die Brücke in die Solarwirtschaft und verwirklicht mehr Verteilungsgerechtigkeit. Wir kritisieren den Versuch, der Politik und der Umweltbewegung die Schuld für künftige Engpässe zuzuweisen. Tatsächlich gibt es eine Handlungslücke, weil Teile der Energiewirtschaft und der Industrie versuchen, überholte Angebotsstrukturen zu erhalten. Sie fordern, den von ihnen vereinbarten Atomausstieg – und mit ihm eine Triebfeder des Strukturwandels - rückgängig zu machen. Und sie versuchen, von den eigenen Versäumnissen auf den ökologischen Märkten abzulenken. Dies ist mit einer nachhaltigen Energieversorgung nicht vereinbar.


Die Neuorientierung ist ein Gebot der Vernunft. Sie ist volkswirtschaftlich zukunftsweisend, denn sie erschließt die Märkte der Zukunft und eröffnet neue Wettbewerbsvorteile. Versorgungssicherheit, Klimaschutz und eine preisgünstige Strombereitstellung werden möglich, wenn bis zum Jahr 2020

* der Stromverbrauch durch Effizienztechnologien um mindestens 11 Prozent gesenkt wird, wie das vom Bundeskabinett im April 2007 beschlossen wurde. Allein durch die Nutzung der effizientesten Haushaltsgeräte können in Deutschland sieben Großkraftwerke „weggespart“ werden;
* der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung von heute 10,5 auf 25 Prozent gesteigert wird. In den skandinavischen Ländern und Niederlanden liegt der Anteil von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung heute schon deutlich höher;
* die erneuerbaren Energien mit 30 Prozent an der Stromversorgung beitragen und über moderne Methoden des Lastmanagements ihr Beitrag zu einer gesicherten Leistung deutlich gesteigert wird. Im Februar 2008 erreichte der Anteil bereits 18 Prozent gegenüber 6 Prozent noch im Jahr 2000.


Es ist die Pflicht der Energieversorger, politisch gesetzte Rahmenbedingungen und Ziele zu akzeptieren und ihre Geschäftspolitik danach auszurichten. Und es ist die Pflicht der Politik, ihre Ziele durch energiepolitische Maßnahmen zu unterlegen, die geeignet sind, die Ziele auch wirklich zu erreichen.

Fazit: Für eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Stromnutzung und Stromversorgung in Deutschland fehlen nicht die technischen Möglichkeiten. Sie sind seit vielen Jahren bekannt. Was fehlt, sind der Mut und die Bereitschaft, sie auch im Interesse von Wirtschaft, Beschäftigung und Klimaschutz zu nutzen.

Rainer Baake, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Dirk Becker MdB, Dr. Axel Berg MdB, Gerd Bollmann MdB, Marco Bülow MdB, Uwe Fritsche, Öko-Institut Darmstadt, Josef Göppel MdB, Präsidium Deutscher Naturschutzring (DNR), Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal-Instituts für Klima, Energie, Umwelt, Prof. Dr. Eberhard Jochem, Fraunhofer Gesellschaft ISI, Prof. Dr. Uwe Leprich, Universität Saarbrücken, Damian Ludewig, Sprecher der Jugendverbände im Deutschen Naturschutzring, Dr. Felix Matthes, Öko-Institut Berlin, Dr. Lutz Mez, FU Berlin, Dr. Eberhard Moths. Michael Müller MdB, Bundesvorsitzender der Naturfreunde / DNR, Prof. Dr. Joachim Nitsch, DLR, Henrik Paulitz, IPPNW, Christoph Pries MdB, Dr. Helmut Röscheisen, Generalsekretär des DNR, Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe, Dr. Hermann Scheer MdB, Präsident Eurosolar, Heinz Schmitt MdB, Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbands erneuerbare Energie, Frank Schwabe MdB, Dieter Seifried, Ö-quadrat, Prof. Dr. Ernst Udo Simonis, Wissenschaftszentrum Berlin, Michael Spielmann, Vorstand Heinz Sielmann Stiftung, Prof. Dr. Klaus Traube, Hubert Weinzierl, Präsident DNR, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dr. Hans-Joachim Ziesing, ehe. Leiter der Energieabteilung des DIW

Außerdem haben DR. Ottmar Edenhofer (PIK), Prof. Dr. Klaus Michael Meyer-Abich und Prof. Dr. Klaus Töpfer ihre grundsätzliche Unterstützung bekundet, aber deshalb noch nicht unterschrieben, da sie auf Auslandsreise sind.


Quelle: Frankfurter Rundschau Online
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1322021

23.4.2008 um 19:52:52
2. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Guten Morgen Probo !

Na Fasching rum oder geht's weiter ?

leider habe ich Ihren Post nicht lesen können, aber da Herr Stein ihn gelöscht hat gehe ich davon aus er wird sich vom Niveau dem Ihren angepasst haben !

Wie gesagt: " Hier das Maul aufreisen !"

Ich sehe ja ein die Niederlage ist fast nicht auszuhalten, aber Sie werden damit leben müssen !

Durch Ihre Art und Weise ihren Standpunkt mitzuteilen disqualifizieren Sie sich selbst.

wenn rwe cool wär was ich ernsthaft bezweifle, da sie dem bürgervotum nachgegeben haben, würden sie das jetzige kraftwerk dichtmachen, alle raus schmeißen und wind räder dafür hinsetzen. schöne dicke windmühlen damit sich die 70% aus ensdorf die keine großen kühltürme wollten mal richtig ärgern.

Genau reden Sie sich den Frust von der Seele , ihre VSE Kollegen geben Ihnen recht.

Sie haben überhaupt keine Ahnung ! Sie hätten besser während den Versammlungen kein Ur-Pils getrunken und mit den Kollegen Buh gerufen, dann wüßten Sie wo der Hase lang läuft.

P.S.: ich bin kein Öko ? Muss man das sein um gesund leben zu wollen ?

In diesem Sinne : Alleh hopp und proscht !

4.2.2008 um 09:05:28
3. Antwort
Absender: probo
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
da ich kein VSE kollege bin is mirs eigentlich egal........

aber da sie sagen sie sind kein öko, warum sind sie dann gegen das kraftwerk? wohl doch billig neben der kohlehalde in ensdorf ein haus gekauft in der hoffnung das das bergwerk bald schließt und dann wollen die RWEschweine paar kühltürme hinbauen. ooohooh was eine wertminderung. und mit feinstaub argumentieren ist schon recht geil für ein dörfchen das neben einer kohlehalde steht ;)))) jetzt mal ernsthaft jetzt wo das kraftwerk irgendwo anders gebaut wird, warum ward ihr eigentlich dagegen?
welche gewerbesteuereinnahmen hat ensdorf neben dem bergwerk was keiner will und bald dicht ist und einem kraftwerk was bald dicht gemacht wird weil es zu teuer ist. ich finds die entscheidung von ensdorf so dämlich. geht garnicht. schnell auf den CO2 zug auf gesprungen und mrd. , arbeitsplätze und steuereinnahmen in den wind geschrieben. scheiße jetzt 2008 und die CO2 panik war gestern jetzt gibts bald ein neues panik thema. hoffe diesmal triffts die bauern mal wieder. rinderwahn oder so was

15.3.2008 um 03:02:32
4. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
hi annika,

hab noch mal nachgeguckt was die dampftemperatur angeht. im kondensator ist ein unterdruck von 40mbar bis 50mbar. bei dem druck verdampft wasser bei 29°C bzw 33°C. bei 40°C verdampft wasser bei einem druck von 74mbar. muss mal nach wasserdampftafeln googlen.

Mit Stromwirkungsgrad mein ich erzeugter Strom zu eingesetzte energie (kohle). das ist der wert den rwe für das kraftwerk angegeben hat. die leute die GuD-anlagen wollen geben immer den gesamtwirkungsgrad also erzeugter strom + genutzte wärme zu  eingesetzte energie an. der anteil vom erzeugten strom ist dabei kleiner. also brauch ich für die gleich strommenge mehr energie also mehr kohle und CO2. oder seh ich das falsch?

der dampf wird entweder vorher abgezapft oder ich erhöh den dampfdruck am ende der turbine (gegendruckturbine). wenn der 5bar ist hat der dampf noch min. eine temperatur von 160°C. die kann ich dann nutzen. aber dabei wird dann weniger energie in der turbine umgesetzt. das ist ja auch der grund warum man glaub ich schon im 19.jh auf dem trick mit dem vakuum gekommen ist.

aber zum eigentlichen thema strommangel. wir haben zur zeit strommangel weil wir aus dem ausland strom zu kaufen. wenn selbst die politik , die wegen den geliebten wählerstimmen den ökotrip zurzeit fährt schon bedenken äußert wegen zu wenig kraftwerke und dass man aus dem ausland kaufen muss, find ich das bedenklich. zumal wir immer exportiert haben. und wofür? nur damit hier sich einige leute selbstgefällig auf die schulter klopfen und sagen können :"schaut alle her wir sind musterknaben europas". nur blöd das der strom den wir kaufen nicht vom himmel fällt sondern irgendwo produziert wird. ich seh kein unterschied ob wir hier zusätzliche moderne kraftwerke bauen oder das ausland für unsern bedarf und es uns dann teuer verkaufen. die gleichen CO2 menge oder atommüll. nur halt jenseits der grenze. aber das blenden leute wie frank, die nicht über den saarländischen tellerrand gucken können, ja völlig aus. und das regt mich an der ganzen kraftwerks diskussion auf.

was wäre denn wenn sich die ganzen wunschdenk ökos durchsetzen 25% kernenergie weg, 40.000MW von kohlekraftwerken, die nicht erneuert. dann bauen wir paar windräder, deren strom 200% teurer ist und die nicht jeden tag laufen. noch paar umweltfreundliche GuD-anlagen, denn gas ist ja billig und alle die eine gasheizung ist wissen ja das der preis ja kaum steigt. würd ich sagen da kann das ausland schon mal schön neue kraftwerke bauen um dann unsere versorgung abzudecken. dann geht halt 25% unserer stromrechnung ins ausland. find ich persönlich sehr gut für die volkswirtschaft. und dann wirds dann diese ganzen ökos geben, die sagen: "wieso läuft doch. strom kommt wie immer aus der steckdose obwohl wir die akws abgeschaltet haben, obwohl wir keine neuen kohlekraftwerke haben und dafür ökostrom. und die strommultis haben gesagt das geht nicht. die haben doch nur volksverdummung betrieben. ihr seht doch das der strom aus der steckdose kommt. is zwar jetzt teurer aber daran sind die multis schuld...."







23.1.2008 um 20:55:28
5. Antwort
Absender: probo
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
so wirds wohl sein......muss halt auch leute geben die gegen den strom schwimmen und nicht alles ohne zu fragen konsumieren was man ihnen vorsetzt. sie versteh ich sowieso nicht da sie alles so drehen wie es ihnen passt und keine kritik annehmen. glaube jeder ihrer argumente wurde hier schon wiederlegt. aber egal kraftwerk wird nicht hier gebaut sondern wo anders.
was ich bei ihnen nicht verstehe ist dass sie für ein 800MW KW wären aber nicht für ein 1600 MW sind und dies mit CO2 begründen. sorry versteh ich. was wäre CO2mäßig der unterschied ob 800MW im saarland gebaut werden und die anderen 800MW sagen wir im Rheinland-pfalz oder sonst wo in DE?
finds nur krass das man auf 2,2mrd verzichtet....

17.1.2008 um 23:16:22
6. Antwort
Absender: probo
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
der urzeit zu urteilen hab ich jetzt wieder ein intus. is halt wochen ende. herr stein hat gute arbeit geleistet und so können die ökofanatiker sich wieder selbst beweihrauchen.
wenn man mit argumenten nich weiter kommt???? genau ich konnte bisher jedes eurer dämlichen argumente widerlegen. die blasen dampf aus den kühlturm? waren das nich ihre worte ?
da packt man sich an den kopp. sie sind ja noch normal. mit ihnen kann man ja noch reden und in paar dingen haben wir die gleiche meinung.
aber dieser menschenhassende karnevals haufen von frank, karl , markus da kann ich echt kotzen. die haben echt die leute verhöhnt die angst um ihre arbeit haben, die kommen mit so geistreichen sachen wie rwe schmiert alle und lasst uns rwe zerschlagen. wie hohl ist das. das sind leute die hassen rwe und ende. die wären auch gegen ein biostrom kraftwerk mit FW gewesen nur weils von rwe is.
wenn rwe cool wär was ich ernsthaft bezweifle, da sie dem bürgervotum nachgegeben haben, würden sie das jetzige kraftwerk dichtmachen, alle raus schmeißen und wind räder dafür hinsetzen. schöne dicke windmühlen damit sich die 70% aus ensdorf die keine großen kühltürme wollten mal richtig ärgern.
oh man ensdorf. ein kaff was zwischen zeche, halde und kraftwerk liegt macht ein auf öko und entscheidet über 2,2 mrd. wenn wirklich im ausland jetzt gebaut wird wie captain planet sagt. dann haben die leute über die interessen von 82millionen entschieden. nur wegen der aussicht im garten. ich als rwe würd da alles wind windmühlen und schön stinkenden  biogasanlagen zupflastern.
p.s: was ich zu markus gesagt hab ist meine meineung zu so trotteln. auch wenns gelöscht is. is hasse so heuchsler

3.2.2008 um 02:03:41
7. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
aber hallo. jetzt wo die zeche dicht ist.
aber was kümmerts dich. denkst ja 10mrd. in 10 jahren für deutsche terror kohle sind schlimmer als als 100mrd. subventionen für solar. der unterschied ist nur nur das der bergbau im bundeshaushalt auftaucht und und die ökosubvention in der stromrechnung. nur da bist du ja sooo clever zu sagen : strommultis=abzocke=hoher strompreis.
was ist jetzt kauft RWE jetzt wegen euch atomkraft aus dem ostblock um deutschland zu versorgen oder haben sie ein andren standort. ich mein du musst das ja wissen.
P.S.: ich könnt euch Ökos einfach knuddeln. so doof seid ihr

21.3.2008 um 00:57:59
8. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Die aussage von saarstahl bezieht sich nicht auf den bedarf sondern wohl eher auf die kosten.
die sehen das nämlich genau so wie sie: "strom kommt aus der steckdose! alles andere ist egal!"
saarstahl hat wohl super günstige stromlieferverträge. die würden nur ein kraftwerk bauen, wenn sich das für sie finanziel rechnen würde. der bedarf ist dabei egal. dafür muss der stromkonzern sorgen mit dem sie einen vertrag haben selbst wenn sie den strom aus spanien bei engpässen beziehen.
so viel zum bedarf.
p.s.: seit wann geht es um den bedarf des saarlandes in einem europäischen verbundnetz? versteh wiedermal ihr argument nicht. sorry

15.1.2008 um 20:06:38
9. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
es geht um den kontext. zumal die industrie im saarland angeblich so nach jedem neuen anbieter lechzte.

und eine bitte, der satz "strom kommt aus der steckdose" oder "woher soll der strom sonst kommen, wenn nicht aus kohle oder atom", im jahr 2008, unterschreibt eine absolute inkompetenz in bezug auf das verständnis in dieser geschichte. auch sollte man die reinen spekulationen erst prüfen.

ich empfehle ihnen bei dieser gelegenheit diese veranstaltung:
http://www.bi-kraftwerk.de/index.php?option=com_content&task=view&id=217&Itemid=1

16.1.2008 um 13:57:05
10. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
sorry der erste satz beschreibt nur ihre inkompetenz bezogen auf das thema. tut mir leid aber nix anderes sagen ihre plakativ ideologischen kommentare hier im forum aus. ihre erbärmlichen sprüche zu den leuten die auf dem kraftwerk arbeiten und angst um ihre arbeit ausbildung haben, lass ich mal lieber unkommentiert.

zu ihrem link: für wie blöd halten sie mich das ich mich auf einer BI-seite über energieversorgung informieren könnte. an ihrer stelle würd ich mal fragen von wem diese veranstaltung gesponsert wird. von einem heizungsbauer, der auch gleich gerne die bei der veranstalltung angepriesenden systeme kompetent und günstig installiert (mit zuschuß vom staat natürlich) und dann stellen sie sich hin und stellen alles was rwe sagt in frage? weil die ja nur profit machen wollen? aber die ökolobby nicht?
In der ökobranche stecken 12mrd €, die verteidigt werden müssen, gar nicht erst von den steuerabschreibungen zu sprechen. haben sie sich mal die links oder das impressum von einigen seiten angeguckt.? und da informieren sie sich? gehen sie lieber auf uniseiten, lesen sie skripte, abhandlungen.... stehen auch alle im internet.

also lassen sie mich mit ihren lobbyseiten in ruhe


16.1.2008 um 18:38:50
11. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
hoffnungsloser fall..

16.1.2008 um 23:37:07
12. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
so wirds wohl sein......muss halt auch leute geben die gegen den strom schwimmen und nicht alles ohne zu fragen konsumieren was man ihnen vorsetzt

und genau das ist in ensdorf passiert, ja ;-)

sie versteh ich sowieso nicht da sie alles so drehen wie es ihnen passt und keine kritik annehmen.

solange kritik = polemik ohne stichhalte argumente hier ausgeführt wird, nein.

glaube jeder ihrer argumente wurde hier schon wiederlegt.

das wäre neu.

aber egal kraftwerk wird nicht hier gebaut sondern wo anders.

zum glück.. fürs saarland

was ich bei ihnen nicht verstehe ist dass sie für ein 800MW KW wären aber nicht für ein 1600 MW sind und dies mit CO2 begründen.

hab ich das wirklich primär mit co2 begründet?! bitte nochmal genau das forum durchlesen. danke

sorry versteh ich. was wäre CO2mäßig der unterschied ob 800MW im saarland gebaut werden und die anderen 800MW sagen wir im Rheinland-pfalz oder sonst wo in DE?

s.o.

finds nur krass das man auf 2,2mrd verzichtet....

also ist es immer noch nicht klar, dass die 2,2 milliarden nicht in saarlands kassen landen würden, sondern lediglich die finanzierung der rwe eigenen goldmine beziffern?! und die paar peanuts im steuersäckel rechtfertigen nicht die imense mehrbelastung durch solch einen wahnsinn in gerade unserer region. das wurde aber alles bereits vor einem halben jahr durchgekaut und als reine 'verarschung' von rwe für dummdeutsche beschrieben.

18.1.2008 um 15:30:15
13. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo, hallo Frank,

ich verfolge Ihr "Zwiegespräch" nun schon seit ein paar Tagen. Leider kommt nichts neues dabei raus, vielleicht sollten Sie sich über die registrierten e-mail-Adressen weiterstreiten...

Was den von der BI vorgebrachten Wunsch nach mehreren kleinen Anlagen auf unterschiedliche Standorte verteilt betrifft:
In Punkto CO2-Ausstoss ergibt sich durch mehrere kleine Kohlekraftwerke zahlenmässig keine Reduktion am Kraftwerksschornstein. Das Argument ist aber, dass in kleineren Anlagen eine Fernwärmeauskopplung und Verteilung in die lokalen FW-Netze wg. der in entsprechend geringeren Abwärmemengen leichter zu bewerkstelligen ist. Im Prinzip geht es also darum, ein KW so zu dimensionieren, dass auch die Abwärme vernünftig genutzt werden kann und nicht nur Luft und Saar aufheizt.
Durch mehr Fernwärmeauskopplung und entsprechende FW-Anschlüsse können Öl- oder Erdgasbasierte Hausfeuerungen entfallen, wodurch sich insgesamt der CO2-Ausstoss reduzieren lässt.
FW-Netz-Ausbau ist allerdings eine Sache, die politisch gewollt sein muss. FW-Preisgestaltung ist eine Sache der entsprechenden Versorger und da sitzt ja z.B. auch die RWE mit im Boot.

Was die 2,2 Mrd. für die heimische Wirtschaft betrifft, die hier angeblich so leichtfertig in den Wind geschrieben wurden, so gibt es inzwischen Berichte z.B. von einer Infoveranstaltung vor der Handwerkskammer, bei der allen anwesenden Beteiligten sonnenklar gewesen ist, dass das Gros der Aufträge schon vergeben war.
Dass z.B. saarl. Unternehmer allenfalls als Subunternehmer zu Zug gekommen wären. Von einem anwesenden Handwerker wurde mir berichtet, dass z.B. RWE keine klaren Aussagen machen konnte für den Fall der Insolvenz des Hauptauftragnehmers und wie es dann mit der Bezahlung des Subunternehmers laufen würde. Offensichtlich sind ausstehende Forderungen von Subunternehmer bei anderen Kraftwerksbauprojekten der RWE allein auf Grund von Kulanz befriedigt worden.
Auch wenn RWE z.B. sagt, "erfahrungsgemäss bleiben 10 % der Investitionssumme in der Region" so bezieht sich das z.B. auf Bauprojekte der letzten Jahre, also in NRW, wo auch entsprechend grosse Zulieferfirmen für Hoch- und Tiefbau, Kraftwerkstechnik und Kraftwerkskomponenten sitzen.

Generell habe ich mir in den letzten Monaten oft die Frage gestellt, warum um Himmels willen jetzt auf einmal solche grossen Doppelblockkraftwerke gebaut werden müssen?
 RWE sagt, das sei von der Erstellung her billiger, klar, irgendwie einleuchtend... Was RWE allerdings nicht sagt, ist, dass gerade sie in den 80er und 90er Jahren extrem wenig neue Kraftwerkskapazität hinzugebaut hat, obwohl zahlreiche Blöcke schon alt genug waren.
In den 80er Jahren waren es z.B. mit Ibbenbühren und Gersteinwerk 1.500 MW brutto die ans Netz gingen, in den 90er jahren gerade mal knapp 300 MW im KW Ville und Goldberg und erst wieder 2002 rd. 1000 MW brutto in Niederaussem.
Für mich bedeutet das, dass man die jahrelang vor sich her geschobene notwendige Kraftwerkserneuerung jetzt auf einmal mit der Brechstange durchsetzen wollte.

Grüsse, Annika

18.1.2008 um 16:14:36
14. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Für mich bedeutet das, dass man die jahrelang vor sich her geschobene notwendige Kraftwerkserneuerung jetzt auf einmal mit der Brechstange durchsetzen wollte.

klar haben die gepennt aber alle. und jetzt wollen sie alle gleichzeitig bauen. und jetzt dürfen sie nirgendwo. denke die haben alle mal erst gucken wollen was nach der liberalisierung kommt.

In Punkto CO2-Ausstoss ergibt sich durch mehrere kleine Kohlekraftwerke zahlenmässig keine Reduktion am Kraftwerksschornstein.

Die CO2 Menge würd sich erhöhen, da der Stromwirkungsgrad schlechter ist bei fernwärme auskopplung. also müsste für 1600MW mehr kohle verbrannt werden.

Im Prinzip geht es also darum, ein KW so zu dimensionieren, dass auch die Abwärme vernünftig genutzt werden kann und nicht nur Luft und Saar aufheizt.

Die Abwärme wird doch nicht genutzt sondern der dampf, der eigentlich in die turbine gehen soll. der dampf der aus der turbine geht hat doch nur 40°C. der wird kondensiert und erwärmt das kühlwasser um paar grad. was will man da nutzen.

FW-Netz-Ausbau ist allerdings eine Sache, die politisch gewollt sein muss

ist doch politisch gewollt. gibt doch seit rot-grün dieses KWK gesetz. auch sehr schön für die stromrechnung

Auch wenn RWE z.B. sagt, "erfahrungsgemäss bleiben 10 % der Investitionssumme in der Region" so bezieht sich das z.B. auf Bauprojekte der letzten Jahre, also in NRW, wo auch entsprechend grosse Zulieferfirmen für Hoch- und Tiefbau, Kraftwerkstechnik und Kraftwerkskomponenten sitzen

Lass es doch 5% sein. dann sind noch 110.000.000€ für die region. meiner meinung nicht schlecht. wir sind doch jetzt schon total pleite. wenn dann noch das bergwerk schließt frag ich mich, wo soll das ganze geld für die region kommen?




22.1.2008 um 19:18:57
15. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,

Was verstehen Sie genau unter "Stromwirkungsgrad"?

Woher haben Sie die Info, dass der Dampf, der aus der Turbine geht, nur 40° hat und dass man deswegen den Dampf nutzen muss, der eigentlich in die Turbine gehen soll?
Verwechseln Sie das etwa mit Prozessdampfauskopplung, wo der Dampf vor der Turbine abgeleitet wird?
Wenn das stimmt, was Sie behaupten, gäbe es keine Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades durch Kraft-Wärme-Kopplung! Tatsächlich erhöht sich aber der Gesamtwirkungsgrad. Wie effizient das ist, sehen Sie ja am Kraftwerk Fenne oder an anderen Kraftwerken, die FW-Netze speisen.

Ich habe im Internet zu KWK ein interessantes Dokument eines Prof. der Uni Duisburg-Essen gefunden:
http://www.uni-due.de/imperia/md/content/energie/aufs_kwk.pdf

Vielleicht hilft Ihnen das beim Verständnis der Funktionsweise von KWK, offensichtlich haben Sie da noch Lücken.


Das von rot-grün verabschiedete KWK-Gesetz hatte u.a. den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau von KWK-Anlagen zum Ziel. Bis 2010 erhalten modernisierte Anlagen einen Bonus von ca. 1,65 ct pro KW/h. Nach einem von der CDU-Landesregierung erstellten Dokument konnte durch das Gesetz die Effizienz alter Anlagen erheblich gesteigert werden.
Auch private BHK-Betreiber erhalten dadurch Einspeisevergütungen. Klar, der Strompreis geht dadurch nicht runter, aber wie - wenn nicht über finanzielle Anreize - wollen Sie sonst einen Umbau der Energierzeugungslandschaft und mehr Effizenz erzielen. Mit freiwilligen Selbstverpflichtungen kommen Sie da nicht weiter.

Alles rot-grün anzukreiden halte ich für falsch. Jetzt ist schwarz-rot an der Macht und die könnten ja auch Dinge rückgängig machen, wenn es denen nicht passt. Jetzt stehen neue Gesetze an, z.B. das Gesetz zum NAP II. Im Entwurf ist für Kraftwerksbetreiber die Möglichkeit durch Umstellung von Gebäudewärmeversorgung auf FW-Basis ersparte Emissionen beim Emissionshandel gutschreiben zu lassen beispielsweise nicht vorgesehen. Nicht gerade ein Anreiz für die Versorger in FW-Auskopplung und Netze zu investieren...

Jedenfalls konnten mich Ihre Ausführungen nicht davon überzeugen, dass es nicht gut wäre auf kleinere Anlagen mit besserer FW-Auskopplungsmöglichkeit zu setzen, um insgesamt die CO2- Emissionen zu senken.

Gruss, Annika

23.1.2008 um 11:28:17
16. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,
Sie schreiben: „hab noch mal nachgeguckt was die dampftemperatur angeht. im kondensator ist ein unterdruck von 40mbar bis 50mbar. bei dem druck verdampft wasser bei 29°C bzw 33°C. bei 40°C verdampft wasser bei einem druck von 74mbar. muss mal nach wasserdampftafeln googlen“.

 Was ist bei Ihren Recherchen rausgekommen?

Wenn ich die Dokumente, die ich bisher gelesen habe, richtig verstehe, ist die Dampftemperatur, des Dampfes, der in den Kühlturm geleitet wird doch bedeutende höher als 40 °. Sonst bräuchte es wohl auch keine Kühltürme...

 Sie schreiben „Mit Stromwirkungsgrad mein ich erzeugter Strom zu eingesetzte Energie (kohle)“
Okay, ist allerdings keine offizielle Terminologie, obwohl das Wort „Stromwirkungsgrad“ durch die diversen Internetforen geistert.
Allgemein wird vom "Wirkungsgrad" gesprochen, also der Quotient aus Nutzenergie und aufgewändeter Energie. Dieser Wirkungsgrad ist das Maß für die Energieeffizienz.
Ein interessanter Link hierzu http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/lexikon/energieeffizienz.

htm RWE selbst hat in den Dokumentationen und auf den Veranstaltungen nie von „Stromwirkungsgrad“ gesprochen.
Gestern hatte ich Ihnen einen recht technischen Link ans Herz gelegt zu KWK. Sie hatten Recht, dass bei Auskopplung von FW mehr Kohle eingesetzt wird als bei der reinen Kohleverstromung.
Trotzdem wird insgesamt weniger Primärenergie eingesetzt bei KWK als bei getrennter Strom- und Wärmeversorgung durch Kraftwerke einerseits und die privaten Haushalte und ihre konventionellen Heizkessel andererseits, also stimmt immer noch die Behauptung der Kraftwerksgegner, dass es bei FW-Auskopplung zu CO2-Einsparungen kommt.
Interessant finde ich auch die Info, dass FW-Anschluss noch besser ist, als der Ersatz eines alten Heizkessels durch einen neuen, konventionellen Kessel durch den einzelnen Hausbesitzer.

Sie behaupten, wir haben zur Zeit Strommangel, weil wir aus dem Ausland strom kaufen.
Das ist einfach nicht korrekt.
Wir exportieren mehr Strom, als wir importieren (2005 8,5 Mrd kW/h, 2006 19,8 Mrd kW/h Exportüberschuss). Wir kaufen aus dem Ausland den Strom zu, den das Ausland billiger erzeugt und das ist hauptsächlich billiger Grundlaststrom, der meist aus Atomkraftwerken kommt.
In Frankreich steht durch den massiven Ausbau der Atomkraft soviel Überkapazität zur Verfügung, dass es regelrechte Kampagnen gegeben hat für den Einbau von Elektroheizungen in frz. Gebäuden, damit diese Strommengen überhaupt „vernünftig“ abgenommen werden. Schliesslich kann man ein Atomkraftwerk nicht einfach so abschalten, um flexiblel Angebot und Nachfrage aufeinander abzustimmen.

Sie schreiben, dass Sie keinen unterschied sehen, ob wir hier zusätzliche moderne Kraftwerke bauen...
Moderne Kraftwerke, von mir aus, aber ich finde ein Grosskraftwerk ohne KWK nicht modern bzw. angesichts der CO2-Diskussion nicht mehr zeitgemäss. Wir haben uns nun mal international zur CO2-Reduktion verpflichtet. Da kann es nicht so weitergehen wie bisher mit "zusätzlichen Kraftwerken". Wo ist da dann der Anreiz, den jetzt von der EU-Kommission beschlossenen Anteil von 20 % erneuerbaren Energien zu erzielen?
Klar haben die „Ökos“ Wunschdenken. Aber das ist doch wie mit den Lokführern: die wollten 30 % mehr Lohn, die DB hat gemauert und jetzt sind sie bei 10 % angekommen.
Letzendlich wird es einen Kompromiss werden, durch Lobbypolitik und politisches Zerreden der hochgesteckten Ziele. Die „Ökos“ müssen dabei hoch pokern. Natürlich kommt der Strom aus der Steckdose, aber WIE er da reinkommt, d.h. in welchen Anteilen Atom, Kohle, Gas, Wind, Wasser, Sonne, Geothermi usw., das sollte nach und nach verändert werden. Die Weichen dazu stellen wir jetzt!

24.1.2008 um 11:24:34
17. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Wenn ich die Dokumente, die ich bisher gelesen habe, richtig verstehe, ist die Dampftemperatur, des Dampfes, der in den Kühlturm geleitet wird doch bedeutende höher als 40 °. Sonst bräuchte es wohl auch keine Kühltürme...

das ist echt cool. wo haben sie sich denn informiert? bestimmt bei so greenpeace trotteln.....
es wird kein dampf in die kühltürme geleitet sondern wasser. der dampf aus der turbine wird im kondensator kondensiert und dann wieder in den kessel gepumpt. wenn man den sagen wir 40° heißen dampf wieder zu 40° heißen wasser machen will wird viel wärme frei. im kondensator sind 10000e rohre, durch die kaltes wasser fließt was die wärme aufnimmt. das kühlwasser wird dabei um 10°C erwärmt und muss nun wieder runter gekühlt werden um wirder wärme aufnehmen zu können. dies wasser geht in den kühlturm wo es zersteubt wird un etwas verdunstet. dadurch kühlt es sich ab. die luft die oben am kühlturm rauskommt hat ca. 100% luftfeuchtigkeit. da es oben an den kühltürmen bei 100m kälter ist als die luft aus dem kühlturm, bilden sich wolken, wie beim ausatmen im winter.

verstehn sie mich nich falsch ich hab nix gegen fernwärme aber ich denke für häuser sollte man kleine heizkraftwerke bauen, die als "abfall" strom produzieren. grad im saarland brauchen wir so kleine heizkraftwerke nicht, da wir unsre stahlwerke nutzen können. duisburg und dortmund haben fernwärme die von den stahlwerken geliefert werden. aber für die stromversorgen brauchen wir halt auch große reine stromkraftwerke. bei denen kann FW nur sinnvoll machen wenn sie konstante abnehmer haben wie chemie industrie und papier industrie. da lohnt es sich richtig. wollen aber die ökos auch nicht.
in krefeld will ein neuer stromanbieter ein 800MW kohlekraftwerk mit dampfversorgung für das chemiewerk von bayer bauen und darf es nicht, weil die grünen und die spd (waren mal für arbeiter und industrie) im stadtrat dagegen sind. die wollen ein gaskraftwerk. das die neue firma schon ein 800 MW gaskraftwerk im ruhrgebiet gebaut hat und jetzt auch ein werk brauch das billigen strom produziert ist ja egal. wir brauchen ja keine konkurenz zu den monopolisten oder?;) aber so ist das halt bei einer ökopartei für besserverdiener, lehrer und sonstige beamten: "Klima ohne wenn und aber" (oder wie ihr wahlspruch auch immer heißt)

Da kann es nicht so weitergehen wie bisher mit "zusätzlichen Kraftwerken". Wo ist da dann der Anreiz, den jetzt von der EU-Kommission beschlossenen Anteil von 20 % erneuerbaren Energien zu erzielen?
sind doch keine zusätzlichen kraftwerke. durch den CO2-handel sind die alten kraftwerke unrentabel und werden deshalb gegen neue ersetzt. als ersatz für die kernkraft brauchen wir neue kraftwerke. alles andere ist wunschdenken. wir brauchen auch für jedes MW windstrom die gleichen MW aus normalen Kraftwerken in reserve. außerdem geht jede woche in china ein 500MW Kraftwerk ans netz. von daher ist es lachhaft die ganze aufregung in deutschland. aber so ist das hier halt alles immer schön unüberlegt und fanatisch machen. wir sind die größten. alle stöhnen doch jetzt schon über die strompreise. aber ist ja für die gute ökosache den bürger und die wirtschaft mehr zubelasten.

Sie behaupten, wir haben zur Zeit Strommangel, weil wir aus dem Ausland strom kaufen.
Das ist einfach nicht korrekt.


haben sie recht. zum glück ist das noch so. ist immer besser mehr zu exportieren als zu importieren. so kommt halt geld ins land. hier der link wo alles zu 2006 steht: http://www.kw-wehrden.de/VDEW%20Entwicklung%20der%20Stromversorgung%202006.pdf
sehr interessant ist die strompreis entwicklung. alle schimpfen auf die raffgierigen stromkonzerne. besonders die politik. aber grad die ist es die die preise hoch treibt. steht auf seite 15 von dem bericht.

24.1.2008 um 20:46:38
18. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,

also okay, der Dampf, der aus der Turbine kommt, hat 40 ° und xyz bar. Der Kühlturm kühlt das Wasser aus dem Kondensationskreislauf.
Ich entnehme für die FW-Auskopplung auf einem hohen Temperaturniveau Wärme aus dem Mitteldruckteil der Dampfturbine. Auch wenn weniger Strom dabei rauskommt, insgesamt erhöht sich dadurch der Wirkungsgrad des Kraftwerks, weil ich mit dem eingesetzten Brennstoff neben Strom auch Wärme erzeugen kann.

Sie finden, im Saarland sollten wir unsere Stahlwerke nutzen. So viele sind es ja nicht mehr... Dillingen baut ja gerade ein Gichtgaskraftwerk. Aber konstante Abnehmer für Wärme gibt es auch im Saarland mehr als es z.Zt. ausgekoppelte FW gibt: Krankenhäuser, Schwimmbäder, Altenheime, Produktionsanlagen usw.  na ja und eben noch die privaten Haushalte.

Was die Kraftwerksgegner betrifft, die finden Sie in allen Parteien, das sind nicht nur die SPD oder die Grünen. In Hamburg ist doch z.B. die CDU an der Macht und steht Moorburg nicht etwa auch auf der Kippe?
Und wenn die in Krefeld Gas statt Kohle wollen, hat das wahrscheinlich mit den geringeren CO2-Mengen zu tun, die beim Kraftwerksbetrieb mit Gas entstehen. Importabhängigkeit haben wir sowohl bei Kohle als auch bei Gas, politische Unruhen und unberechenbare politische System gibt es in den Förderländern beider Rohstoffe. Und beide Ressourcen sind endlich.

Ich sag's noch einmal, wenn es einen Umstieg geben soll, dann muss man jetzt damit beginnen. Kohle ist da für mich eine mittelfristige Übergangslösung. Einen Sockelanteil von Kohleverstromung wird es immer geben, das ist vermutlich die einzige Übereinstimmung, die wir beide haben.

Lassen Sie den Rest der Welt prima Solar- und Windkraft- und EE-systeme entwickeln und damit in Zukunft gut Geld verdienen und uns auch auf diesem Technikgebiet überholen, weil auch auf dem Gebiet der EE und deren konkreter Anwendung in Deutschland die üblichen Lobbyisten und Bedenkenträger wieder mal gemauert haben.
Selbst China baut nicht nur Kohlekraftwerke.
Kommen Sie mir bloss nicht mit dem Argument "die Chinesen bauen auch Kohlekraftwerke", warum sollen wir dann nicht?
Entsorgen Sie Ihre Altreifen im Wald, weil das Ihr Nachbar, Arbeitskollege, Stammtischbruder so macht?

Wettern Sie nur weiter gegen  die Greenpeace-Trottel oder die anderen besserverdienenden, verbeamteten oder als Lehrer arbeitenden Ökos! Ich merke, Sie haben ihren Standpunkt.

26.1.2008 um 19:42:00
19. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
was kraftwerksgegner in der politik angeht kann man dazu nur sagen dass ihre ablehnung sachlich nicht begründet ist sondern eher rein populistisch ist. die die in der opposition sind sind gegen neue kraftwerke um bei der nächsten wahl ein paar stimmen abzugrasen. da ist es dann auch egal wie viel in der stadtkasse von ensdorf mit oder ohne kraftwerksbau ist. die hauptsache ist man kriegt erstmal politische macht. die die an der macht sind wollen die auch behalten. wenn nun die ökoterroristen so eine stimmung schüren, dass mehr als die hälfte der bevölkerung denkt sie wird von CO2 vergast, ensdorf schmilzt und die die kinderlein gehen an feinstaub zu grunde, was denken sie wird dann ein bürgermeister, der sein amt liebt machen. wird er sachlich die lage beurteilen oder wird er auf den fahrenden zug aufspringen? in Krefeld wird jetzt wohl das kraftwerk doch gebaut weil die SPD das auf nen sonderparteitag beschlossen hat. der CDU bürgermeister wackelt auch weil die landesregierung ihm wohl ein mächtigen arschtritt verpasst hat.

Importabhängigkeit haben wir sowohl bei Kohle als auch bei Gas, politische Unruhen und unberechenbare politische System gibt es in den Förderländern beider Rohstoffe. Und beide Ressourcen sind endlich.
Noch haben wir in deutschland unsere zechen. gas ist um einiges teurer als kohle und lohnt sich eigentlich nur wegen den CO2-zertifikaten.

Und wenn die in Krefeld Gas statt Kohle wollen, hat das wahrscheinlich mit den geringeren CO2-Mengen zu tun, die beim Kraftwerksbetrieb mit Gas entstehen.
was interessiert eigentlich die CO2-menge an einem standort. sorry ich verstehs immer noch nicht. CO2 ist ein gas was jeder ausatmet. nur seid einem jahr drehen alle durch und gehen ab als ob es giftgas wär. da sieht man mal wie die bevölkerung durch medien manipulierbar ist. hab mich mal auf der gegnerseite informiert. es ist das andere horrorzeug Feinstaub. die haben mittlerweile angst vor einer kohlehalde.

weil auch auf dem Gebiet der EE und deren konkreter Anwendung in Deutschland die üblichen Lobbyisten und Bedenkenträger wieder mal gemauert haben.
denke in einem bereich in dem 8mrd. subventionen jährlich stecken und paar schöne steuerabschreibungen drin sind, gibt es wohl genug lobbyisten, die dafür sind.

Wettern Sie nur weiter gegen  die Greenpeace-Trottel oder die anderen besserverdienenden, verbeamteten oder als Lehrer arbeitenden Ökos! Ich merke, Sie haben ihren Standpunkt.
ja den hab ich. besonders auf eine manipulierend abzock organisation wie greenpeace würd ich nicht viel setzen. und die ganzen anderen BI´s halte ich grad auch nicht für informativ oder fachlich kompetent. man muss sich doch nur mal die BI ensdorf seite angucken. schwarze kühltürme aus denen dicker schwarzer rauch kommt. hier gibt es ein link auf der seite zu den gegnern für ein kraftwerk in wiesbaden. die haben auch eine fotomontage drin. bilder sagen ja mehr als 1000 worte. schön ein foto aus den abendstunden etwas bewölkt und da ein kraftwerk mit dunkelgrauen rauchschwaden reingesetzt. super. ich kenne kein kraftwerk das je so qualm ausstößt aber vielleicht tuns ja die neuen. aber zum glück für so zweifler wie mich haben sie ein link u den braunkohlegegnern um zu beweisen das sie recht haben. und was sieht man da fotos vom kraftwerk niederaußem gehüllt in dicken schwarzen rauch. dazu paar nette worte im aktivistendeutsch und fertig ist das schreckgespenst. nur zu blöd das die fotos  vom großbrand des kraftwerkes war. was soll ich davon halten? also ich lass ich von greenpeace nicht vorschreiben was ich zu denken hab. man brauch sich doch nur mal die leute von greenpeace saar angucken da weiß man wo es lang geht. also ohne mich .

28.1.2008 um 19:05:19
20. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,

mich interessiert die CO2-Menge global. China hat einen immer höheren Strombedarf und wird neu bauen, ob wir hier reduzieren oder nicht. Insofern haben Sie recht. Wegen der CO2-Diskussion werden die Chinesen aber nicht so weiter machen können, wie sie es vielleicht ohne Klimaerwärmung getan hätten.
Die EE-Technik wird bald DER Exportschlager, wir müssen nur noch mehr konkrete Umsetzungen hier bei uns dafür vorweisen können, damit den potenziellen Kunden weltweit die Kaufentscheidung schmackhaft gemacht wird.

Noch haben wir unsere Zechen, ja, ja. Der Ausstiegsbeschluss ist doch längst da. Ensdorf NEU wäre auch nicht mit saarl. Kohle befeuert worden.

Wieviele unserer bestehenden Kohlekraftwerke laufen denn noch mit heimischer Kohle?
Ein paar laufen mit Braunkohle aus der Ville oder der Lausitz. Super! Grossräumige Landschaftszerstörung mit entsprechenden Kosten für die Rekultivierung und das für die Förderung eines Brennstoffs mit vergleichsweise niedrigem Brennwert und vergleichsweise hohen CO2-Emissionen.
Gas ist teuer, sagen Sie. Sie wissen wohl warum: Der Erdgaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt. Warum das so ist, kann kein Mensch vernünftig begründen.
Gas lohnt sich wegen des geringeren CO2-Ausstosses und nicht etwa wegen der CO2-Zertifikate, wie Sie behaupten. Beim Zertifikatehandel sind Kohle und Gas im NAPII-Entwurf nämlich gleichgestellt worden, d.h. für die Stromwirtschaft ist es wurscht, ob Gas oder Kohle verfeuert wird.

Ensdorf schmilzt nicht, das behauptet selbst Greenpeace nicht, Sie biegen sich die Argmente wirklich so hin, dass keiner sie wieder erkennt.

Ich weiss aber, weil ich bereits dort war, wie anders es bald in der Arktis aussehen wird und welche Probleme das für die Regionen dort und langfristig auch für uns hier bringt, wenn das Eis weiter so schmilzt.
Für mich ist das ein ziemlich konkreter Grund, gegen Kohle-Grosskraftwerke zu sein.

Ich finde im Übrigen Ihre Wortwahl keinen Deut besser als das Aktivistendeutsch der Ökoterroristen und der manipulierenden Abzocktrottel von Greenpeace.

In diesem Sinne, stänkern Sie nur weiter, geniessen Sie den warmen Winter und die heissen Sommer, die "Starkregenereignisse" und die Kyrills und Co. dazwischen.







29.1.2008 um 00:07:06
21. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
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Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Ja lieber Probo, und viele andere Leute lassen sich halt von der RWE nicht vorschreiben was sie denken sollen! Auch Sie müssen so langsam die bittere Pille des Ergebnisses der Bürgerbefragung schlucken; auch wenn es ihnen schwer fällt!

29.1.2008 um 14:39:51
22. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
@annika: sie schreiben, schreiben sie interessiert die globale CO2-Menge. da muss ich ehrlich fragen warum waren die gegner gegen ein 1600MW KW aber betonen jetzt wo gar kein kraftwerk kommt, dass sie ein 500-800er gewollt hätten. wenn man global denkt, wäre es doch egal ob in ensdorf 800MW und in NRW die andren 800MW gebaut würden oder ob in ensdorf 1600 gebaut werden. es bleibt die gleiche MW-zahl. jetzt werden halt 1600 MW irgendwo anders in hoffentlich DE oder nicht so gut im Ausland. es ist immer noch die gleiche menge. wenn man jetzt auf einmal global denkt und vorher nicht über das saarland hinaus gucken kann und sich nur um den strombedarf des saarlandes kümmert. find ich das irgendwie komisch.

Die EE-Technik wird bald DER Exportschlager, wir müssen nur noch mehr konkrete Umsetzungen hier bei uns dafür vorweisen können, damit den potenziellen Kunden weltweit die Kaufentscheidung schmackhaft gemacht wird.
Die EE-Technik wird nur der Exportschlager, wenn die ökolobby es schafft die regierungen des potentiellen importlandes zu so dollen gesetzen zu bewegen wie wir sie haben. das hat mit umsetzung hier nix zu tun. alle hier umgesetzten EE-techniken rechnen sich nicht (außer mit dem gesetz) und schaffen eher probleme was die netz sicherheit angeht. die ganzen bauern und gemeinden, die sagen wir sind so umweltfreundlich und wir machen das um unabhängig von den monopolisten zu werden, sind heuchler und lügner. ist nicht nur eine floskel sondern werd ihnen jetzt sagen warum. wenn sie sich z.b. eine windmühle auf den hof stellen und ihren stromvertrag kündigen und von da an sich selbst versorgen, wird das geld was sie bei der stromrechnung sparen niemals die rechnung für die windmühle begleichen können, weil diese ihnen vorher kaputt geht. aus diesem grund gibt es das EEG. was die bauern machen ist folgendes: sie kaufen sich ein windrad, kaufen ihren strom weiter vom versorger und verkaufen ihren wind strom überteuert an ihren versorger. und mit der differenz macht er dann noch richtig gewinn dabei. ist doch fein. und er kann sogar noch behaupten er tut was für die umwelt. das diese Mrd.-beträge,die sich diese von ihrer eigenen bauernlobby als "windbauern" bezeichnet, vom ganzen land durch immer weiter gestiegende stromkosten aufgebracht wird ist egal. der sündenbock steht ja fest. die energiewirtschaft. das diese seid der liberalisierung nur noch die hälfte der beschäftigten und daher ihre gewinne macht ist ja erstmal egal.

Noch haben wir unsere Zechen, ja, ja. Der Ausstiegsbeschluss ist doch längst da. Ensdorf NEU wäre auch nicht mit saarl. Kohle befeuert worden.
was ich persönlich für ein fehler halte. man sollte sich paar bergwerke offen halten. wir hatten ja 2004 doch die Koks-kriese wo china den weltmarkt leergekauft hat und einige stahlwerke runterfahren mussten. außerdem gibt es pläne für eine neue zeche im ruhrgebiet, die ohne subventionen aufkommt, da sie Kokskohle zum weltmarktpreis produziert. bei weiter steigenden ölpreis wäre es auch eine option treibstoff aus kohle zu gewinnen wie es südafrika tut und china seid sie neben unser modersten kokerei auch die pilotkohleverflüssigungsanlage gekauft haben.

Wieviele unserer bestehenden Kohlekraftwerke laufen denn noch mit heimischer Kohle? Da die deutsche kohle zu weltmarktpreis angeboten wird ist das kein grund dafür dassnur wenige mit deutscher steinkohle laufen. der grund ist dass  die  deutsche produktion weit entfernt ist die energieversorgung und stahlindustrie zu befriedigen.

Ein paar laufen mit Braunkohle aus der Ville oder der Lausitz. Super! Grossräumige Landschaftszerstörung mit entsprechenden Kosten für die Rekultivierung und das für die Förderung eines Brennstoffs mit vergleichsweise niedrigem Brennwert und vergleichsweise hohen CO2-Emissionen.
die kosten trägt doch die bergbau gesellschafft vattenvall und RWE. für die scheint es sich also zu rechnen. außer natürlich mit den CO2 kosten. das mit dem heizwert (brennwert ist nen kleiner unterschied) ist erstmal richtig. es liegt aber nicht grundsätzlich daran das braunkohle etwas etrem andres ist sondern an ihrem anlieferzustand. Positiv in eine Heizwertrechnung gehen C,H,S negativ wasser. da die braunkohle etrem feucht ist (60% wasser) hat sie einen scheiß heizwert. wenn man das wasser rausbekommt hat sie einen mit normaler kohle vergleichbaren. glaub sogar höher weil sie mehr wasserstoff hat als steinkohle??? aber egal. man wird doch in den nächsten jahren braunkohle-KWs bauen mit einem wirkungsgrad von 50% das sind 10% mehr. nur weil man unter andrem das wasser vorher rauszieht.

Gas ist teuer, sagen Sie. Sie wissen wohl warum: Der Erdgaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt. Warum das so ist, kann kein Mensch vernünftig begründen.
Gas lohnt sich wegen des geringeren CO2-Ausstosses und nicht etwa wegen der CO2-Zertifikate, wie Sie behaupten
wie der preis ist kann niemand was ändern. das bestimmt immer noch der verkäufer. müssen ja kein gas kaufen zu den preisen, wenn wir nich wollen. ist meinte das mit den zertifikaten oder ausstoß. auf jeden fall kostet es geld wenn man co2 produziert. da gas weniger produziert rechnet es sich halt. obwohls teurer is. ernste frage an sie : an wen zahlt die industrie eigentlich geld für ihren CO2 austoß und wo geht das geld hin?

Ensdorf schmilzt nicht, das behauptet selbst Greenpeace nicht, Sie biegen sich die Argmente wirklich so hin, dass keiner sie wieder erkennt.
sie kommen auch nicht mit sarkasmus und überspitzung zu recht. aber sorry hier im forum und bei den ensdorfern war ne stimmung als ob wenn das kraftwerk gebaut wird der klimawandel im saarland und nur im saarland voranschreitet. die die nicht an feinstaub gestorben wären wären an der erwärmung in ensdorf zu grunde gegangen;)

Ich weiss aber, weil ich bereits dort war, wie anders es bald in der Arktis aussehen wird und welche Probleme das für die Regionen dort und langfristig auch für uns hier bringt, wenn das Eis weiter so schmilzt.
Für mich ist das ein ziemlich konkreter Grund, gegen Kohle-Grosskraftwerke zu sein.
aber gegen neue kraftwerke sein die den CO2 austoß gesamtgesehen von deutschland senken, versteh ich dann nicht. die alten werden doch ersetzt. auch wenn jetzt einige sagen niemals RWEwollt nur gewinn machen. wenn wir das ganze nur geld und gewinn mäßig ansehen, ist die CO2 reduzierung der einige grund warum die bauen wollten. deren alten Dreckschleudern sind alle abbezahlt. die spucken also nur gewinn raus. jetzt neue für 2,2Mrd€ zu bauen wäre doch bescheuert. man müsste erst 2,2Mrd abbezahlen und könnte ernst dann wieder gewinne machen. seid diesem CO2-handel sind die alten Drecksschleudern aber verdammt teuer  geworden. deshalb lohnt es sich neue zu bauen. aber ihr wolltet ja keins. dann bezahlen wir halt die CO2kosten für die alten kraftwerke auch noch mit, neben den ganzen ökosubventionen.
Ich finde im Übrigen Ihre Wortwahl keinen Deut besser als das Aktivistendeutsch der Ökoterroristen und der manipulierenden Abzocktrottel von Greenpeace.
sorry ich hatte einen 68er deutschlehrer. was soll ich machen. hab doch nur so eine wortwahl gelernt. wir hatten ja damlas im westen nix anderes.
zu greenpeace kann ich nur sagen: hätte RWE für seine komplette belegschaft das grennpeace magazin gekauft (ob sie es los geworden wären is erstmal egal), wäre greenpeace für ensdorf gewesen. wenn solche bestechung bei der umweltverträglichkeitsbewertung von supermarkten klappt, müsste dies auch bei RWE funktionieren.

31.1.2008 um 22:00:45
23. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo Probo !

Sie scheinen viel Zeit zu haben um sich derart über ein Thema auszulassen !
ich habe schonmal in einem früheren Post (nicht an Sie) geschrieben.
"Nicht hier das Maul aufreisen !" Ich habe Sie bei keiner Versammlung gehört ! Oder sind Sie auch einer von denen die sich nicht getraut haben, nur das Herr Mischaelis sich nicht für Sie schämen mußte ?

Sie schrieben :"zu greenpeace kann ich nur sagen: hätte RWE für seine komplette belegschaft das grennpeace magazin gekauft (ob sie es los geworden wären is erstmal egal), wäre greenpeace für ensdorf gewesen. wenn solche bestechung bei der umweltverträglichkeitsbewertung von supermarkten klappt, müsste dies auch bei RWE funktionieren.

Da frage ich Sie : Was hat den Hartz, Müller, Britz, Bachmann, Lambertz, Michaelis... dazu getrieben dafür zu sein ? Doch nicht etwa der Glaube der Strom würde knapp !!!


1.2.2008 um 13:11:40
24. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
hey Probo,
der Uhrzeit des Forumseintrag zu folgen, hatten Sie wohl schon ein paar hinter die Binde gegossen, als Sie diesen beleidigenden Mist verfasst haben.
Oder was das ein Büttenredenentwurf für die saarländische Faasend?

Wenn man mit Argumenten nicht weiterkommt, dann einfach mal einen Eimer Scheisse auf alle die auskippen, die 'ne andere Meinung vertreten!
So einen Grosskotz hatten wir hier schonmal, den Chrissi, der ist dabei ganz schön auf die Nase gefallen!

Einer, der angibt, so viel Ahnung von allem zu haben, Technik, Wirtschaft, Politik, Umwelt... aber nicht weiss, wie man sich im öffentlichen Raum zu benehmen hat, sollte man Redeverbot erteilen!
Ich hoffe, Herr Stein streicht diesen unseligen Beitrag.

2.2.2008 um 11:11:50
25. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
der urzeit zu urteilen hab ich jetzt wieder ein intus. is halt wochen ende. herr stein hat gute arbeit geleistet und so können die ökofanatiker sich wieder selbst beweihrauchen.
wenn man mit argumenten nich weiter kommt???? genau ich konnte bisher jedes eurer dämlichen argumente widerlegen. die blasen dampf aus den kühlturm? waren das nich ihre worte ?
da packt man sich an den kopp. sie sind ja noch normal. mit ihnen kann man ja noch reden und in paar dingen haben wir die gleiche meinung.
aber dieser menschenhassende karnevals haufen von frank, karl , markus da kann ich echt kotzen. die haben echt die leute verhöhnt die angst um ihre arbeit haben, die kommen mit so geistreichen sachen wie rwe schmiert alle und lasst uns rwe zerschlagen. wie hohl ist das. das sind leute die hassen rwe und ende. die wären auch gegen ein biostrom kraftwerk mit FW gewesen nur weils von rwe is.
wenn rwe cool wär was ich ernsthaft bezweifle, da sie dem bürgervotum nachgegeben haben, würden sie das jetzige kraftwerk dichtmachen, alle raus schmeißen und wind räder dafür hinsetzen. schöne dicke windmühlen damit sich die 70% aus ensdorf die keine großen kühltürme wollten mal richtig ärgern.
oh man ensdorf. ein kaff was zwischen zeche, halde und kraftwerk liegt macht ein auf öko und entscheidet über 2,2 mrd. wenn wirklich im ausland jetzt gebaut wird wie captain planet sagt. dann haben die leute über die interessen von 82millionen entschieden. nur wegen der aussicht im garten. ich als rwe würd da alles wind windmühlen und schön stinkenden  biogasanlagen zupflastern.
p.s: was ich zu markus gesagt hab ist meine meineung zu so trotteln. auch wenns gelöscht is. is hasse so heuchsler

schicke leistung, selten jemand gesehn, der sich selbst so wunderbar deklassiert. ich für meinen teil sperr dann mal ab, weil auf small talk mit der gosse hab ich nicht so wirklich viel lust. also leut, ich wünsch euch was.

4.2.2008 um 00:19:57
26. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Besoffen????????

19.3.2008 um 15:47:21
27. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Egal welche Drogen du nimmst; nimm einfach weniger!!!!!!!!

25.3.2008 um 08:20:26
28. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Finger weg von Drogen; da liegt kein Segen drauf!!!!

28.3.2008 um 10:22:11
29. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
alles 100% natürlich und deshalb gute drogen. wie alles was öko is. sei es strom oder benzinpreis schuld ist die industrie . blabla. ich hab meine drogen du die idio(t)logie. tschööö und viel spaß im nächsten schuljahr mit den kindern der 4000 arbeitslosenbergleute und bald den 400 arbeitslosen kraftwerkern.
vielleicht bist ja kein lehrer oder vielmehr so ein nutzloser wie der bergwerksgegnerführer oder partyservicebetreiber. schon arm welchen leuten ensdorf folgt. aber egal ensdorf wird richtig aufs maul fallen. ich hoff auf ausreise und keine subventionen wie für den ökostron für dieses hill billy kaff

27.3.2008 um 03:02:39
30. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Strom-Mangel?!
nana da würden ja deine grünfaschos mal klar kommen. aber schön wie du dich immer meldest. ist schon das richtige nach dem feiern. tanzen und deshalb mehr CO2 ausstoßen. oh oh wir werden alle sterben. ach man ihr ökos seid so ein witz. dies jahr wird wohl das jahr der chemie. bei bayer hat es gebrannt. also mündige bürger lasst uns die chemiemultis aus dem land treiben. das kommt bestimmt gut auf der gutdeutschliste. bergbau=weg, energie=weg, chemia= in arbeit. chemie tötet kinder liebe ensdorf hausfrauen. ich bezahl auch paar ärzte oder find ein Ökofond mit guten renditen damit die ärzte unterschreiben. auf gehts bürger. wie lange laufen eigentlich noch die saarland kraftwerke nach dem förderstop? ich glaub stromausfall wäre das beste. damit das dumme volk sieht das windkraft ausgebaut gehört;))))) dann kann sich auch jeder wieder über den strompreis aufregen. scheiße 2,2mrd € und ihr wolltet es nicht. soooooooo arm

29.3.2008 um 01:58:28
8. Eintrag
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland

Ich bin dafür alle bisherigen drecksschleudern im saarland abzuschalten und dafür ein modernes AKW zu bauen. Wäre CO2 und vorallem feinstaubfrei. dann würd dann auch das argument für den BERGBAU-TERROR nicht mehr ziehen. und vorallem könnten dann die subventionen für etwaigen ersatz durch windräder eingespart werden. also nur vorteile. denke selbst Frank und Karl wären dafür, sofern das Kraftwerk nicht von RWE betrieben würde, wodurch beide in einen ideologischen konflikt geraten würden.
aber wenn sich genügend stadtwerke zusammen tun würden, wird das auch ohne die großen EVOs klappen.
Böse zungen würden jetzt die strahlung anführen, aber man kann ja nicht alles haben. entweder CO2 und billigen strom oder windkraft und immer steigende stromrechnung oder Atom und billigen strom

11.1.2008 um 16:26
1. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Zum Thema.... Kohlekraft ist scheisse, Atomkraft auch....und Gas??? Lasst uns ein Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Auskopplung bauen....Gas ????

man lese sich doch mal dies durch....schön langsam:

Berlin - Die Gasversorger langen immer kräftiger hin: Zum 1. September erhöhen bundesweit 106 Anbieter die Tarife um durchschnittlich 17,7 %!
Ein 4-Personen-Haushalt (20 000 kWh Jahresverbrauch) zahlt im Schnitt 236 Euro/Jahr mehr, hat das Verbraucherportal Verivox ermittelt. Die letzte Preisrunde liegt erst wenige Wochen zurück. Anfang August erhöhten rund 100 Gasversorger die Tarife um knapp 13 % (BILD berichtete). Am teuersten wird es für Kunden von RWE Westfalen-Weser-Ems: Sie müssen 376 Euro/Jahr mehr zahlen. Ähnlich hoch ist das Plus bei RWE Rhein-Ruhr (+ 357 Euro) und Stadtwerke Werl (+ 338 Euro). Verivox-Sprecherin Dagmar Ginzel: "Das ist die bisher größte Preisrunde der Versorger!" (jan)

woher dieser Preisanstieg???

Gaskraftwerke bauen?? ojee......

27.7.2008 um 01:26:01
2. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Jawoll !

Ich bin auch für einen Atommeiler in Ensdorf !! Weg mit den Saarländischen Dreckschleudern !! Ich kann hier fast nicht mehr atmen. Den Atommüll lagern wa da unterirdisch im Ensdorfer Bergwerk. Da ist ja dann ab 2012 Platz.

Am Besten schliessen sich dafür alle saarländischen Energieversorger zusammen und finanzieren das dann. Mal sehen ob die schuldenfreien Energieversorger 100.000 Euro für den Parkplatz zusammen bekommen.

Maja, man könnte das freie Ensdorfer Gelände aber auch nutzen um eine Jugendstrafanstalt hinzustellen, die bekämen wir ratzfatz voll, und die Jungs von der VSE könnten dann dort weiterarbeiten.

Allee dann....Grün ist auf dem Vormarsch !!!! lol

22.7.2008 um 08:39:03
3. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: ich hatte recht
dank euch CO2-fanatikern (ich trinke nur stilles wasser, weil kohlensäure CO2 ist) ist die kernkraft wieder im kommen;)))))
ich bin für nen meiler in ensdorf.

gruß vom polemiker

18.7.2008 um 21:13:15
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Schwachsinn hoch Drei
Am Besten, wir machen weiter so wie bisher - wir müssen es ja nicht ausbaden oder was?
"probo", bei Ihnen gibt's nur "entweder - oder", oder wie?
Sie haben nichts kapiert, rein gar nichts!

Für's AKW-Endlager können Sie ja ihren Garten anbieten!

Machen Sie mal 'nen ernsthaften Vorschlag statt gegen Feinstaub-Plaketten und Staatsabzocke zu stänkern oder für AKW-Bau zu werben.




12.1.2008 um 12:18:58
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
ach gott, kann die polemiker-fraktion der befwürworter nicht endlich mal ruhe geben?! der diskussionsstandard sinkt auf den nullpunkt.

12.1.2008 um 20:15:13
6. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Nachb ein kleines Beispiel für den Bereich GAS:

Wenn der SPD-Landesvorsitzende Heiko Maas von einem Gaspreisschock spricht, so trifft er auf jeden Fall ins Schwarze. Wir Verbraucher, die nur auf Gas gesetzt und uns dazu noch eine neue Heizungsanlage zugelegt haben, haben es am Ende versäumt, auf dem „Holzweg“ zu sein. Stattdessen sind wir auf der „Ölspur“ ausgerutscht. Wobei eine Preiskoppelung an den Ölpreis für mich unsinnig und nicht nachvollziehbar ist. Vorteil beim Öl: Fällt der Preis, wird der Tank des Verbrauchers gefüllt. Gas kann man dagegen nicht auf Vorrat kaufen. Der Preis fällt und steigt willkürlich, ist weit überzogen. Meine Sicht: Gas ist eine Energie, die auf Dauer so nicht mehr bezahlbar ist.

Nun es muss schneller gehen mit der Wind,Wasser und Solarkraft....meine Meinung..sonst ist bald keiner mehr da, der das bezahlen kann......

31.7.2008 um 12:52:24
9. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Neues Kraftwerk in Wehrden

Offenbar ist das Nein der Ensdorfer Bevölkerung bei der Abstimmung zur FNP-Änderung für den Kraftwerksbau nicht der Anfang vom Ende und der Untergang des Industriestandortes Saar.
Die VVS plant Presseberichten zufolge den Bau eines 200 bis 400 MW-Gas- oder Kohlekraftwerks in Völklingen-Wehrden.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die VVS finanziell erholt und den Bau realisiert, dass eine entsprechende FW-Auskopplung stattfindet und das dies, so wie vom neuen VVS-Vorstand gewünscht, ein Beitrag ist, um in der Stromerzeugungswirtschaft die Karten neu zu mischen und den grossen EVUs nicht allein das Feld zu überlassen.


10.1.2008 um 21:55
10. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: RWE, die "Zukunft" und IHK - Spielchen

Wollte man den Bürgern nicht noch vor ein paar Wochen erzählen, dass dies nur weit entfernte Zukunftsmusik sei?! Ein schwachsinniger Laden und eine erneute Unterschrift für die "Glaubwürdigkeit" von RWE!

Auf einmal scheint so vieles möglich, was vor dem Ensdorfer Beschluß nur ein Traum für Weltverbesserer, Wundergläubige und Egoisten war. Gewisse Herrschaften sollten noch einmal genaustens über ihr Amt nachdenken und auch, ob man sein "Wissen" wirklich so weitergeben sollte.


Die Welt 28.12.2007

RWE entwickelt Speicher für Windenergie

Konzern will überschüssige Elektrizität in Druckluft umwandeln und unterirdisch speichern
Essen - Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE will zusammen mit dem US-Konzern General Electric (GE) eine neue Speichertechnik für Strom entwickeln. Die beiden Konzerne unterzeichneten am Donnerstag eine Absichtserklärung zur Entwicklung eines Druckluftspeicherkraftwerks. Ziel der Zusammenarbeit sei es, das begrenzte Angebot an Speicherkapazität für elektrische Energie erheblich auszuweiten, erklärte ein Sprecher des Essener Stromkonzerns.
"In Zukunft wird die stark schwankende Stromeinspeisung allein schon durch den massiv geplanten Ausbau der Windenergie zunehmen. Daher ist es wichtig, sich dieser Herausforderung zu stellen und rechtzeitig Konzepte für eine effiziente Speicherung zu entwickeln", sagte Johannes Lambertz, Vorstand der RWE Power AG.
Eine erste Demonstrationsanlage soll ab 2012 errichtet werden. In einem Druckluftspeicherkraftwerk wird - zu Zeiten eines hohen Stromangebots - Luft komprimiert und zur Speicherung in unterirdische Kavernen gepresst. Diese Druckluft kann im Bedarfsfall in Turbinen geleitet und so zur Stromerzeugung genutzt werden.
Die Grundidee des Druckluftspeichers (CAES - Compressed Air Energy Storage) ist nicht neu: Der RWE-Konkurrent E.on betreibt im niedersächsischen Huntorf zwischen Bremen und Oldenburg das einzige europäische Druckluft-Kraftwerk. Es wurde bereits 1978 in Betrieb genommen, um in Zei-ten geringer Stromnachfrage überschüssige Elektrizität des Atomkraftwerks Unterweser aufzunehmen. Während Schwachlastzeiten pumpt das Kraftwerk Luft mit einem Druck von 50 bis 70 bar in zwei Kavernen, die aus dem Salzgestein herausgespült wurden. Sie haben eine annähernd zylindrische Form bei rund 70 Meter Durchmesser und 200 Meter Höhe. Sie liegen zwischen 650 und 800 Meter unter der Erdoberfläche. Solche Kavernen werden im norddeutschen Küstengebiet auch für die Einlagerung von Erdöl oder Erdgas benutzt. Die Leistung des Druckluft-Kraftwerks Huntorf liegt bei 290 Megawatt. Ähnliche, jedoch weit kleinere Anlagen gibt es auch in den USA.
Das Neue an dem von RWE und GE geplanten Kraftwerk ist offenbar, die bei der Luft-Kompression entstehende Wärme erstmals ebenfalls nutzbar zu machen. Durch diese Technik kann der Wirkungsgrad des Druckluft-Kraftwerks von rund 45 Prozent eventuell auf 70 Prozent gesteigert werden.
"Eine große Herausforderung bei diesem Projekt liegt in der Entwicklung geeigneter Komponenten, insbesondere im Bereich der Kompressor- und Wärmespeichertechnik, die für hohe Wirkungsgrade von Druckluftspeicherkraftwerken erforderlich sind", erklärt Claudi Santiago, GE-Vorstand für das Ressort Öl und Gas.
Als Standorte für Druckluftspeicherkraftwerke eignen sich vor allem norddeutsche Regionen mit ihren Salzlagerstätten, deren Kavernen große Mengen von Druckluft aufnehmen können. AP/ dgw

1.1.2008 um 16:55
11. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken

na dann mal soviel zu den aussagen von lambertz, nowack und co. zur peanuts-unbedenklichkeit bei inversionswetterlagen. man wünsch diesen herren ein besinnliches weihnachtsfest!


SR-ONLINE.DE 24.12.2007 16:58

Fraulautern: Feinstaub liegt über dem Grenzwert

Im Saarland ist die Feinstaubbelastung derzeit ungewöhnlich hoch. In Fraulautern wurde am Sonntag ein Mittelwert von 134 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen.

In Biringen hat der Wert bei 121 Mikrogramm gelegen.

!!! Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. !!!

Das gesamte westliche Saarland ist mit der Gefahrenstufe rot gekennzeichnet: http://www.lua.saarland.de/

Ein Sprecher des Umweltministeriums teilte dem SR mit, die Ursache für die hohen Werte sei die aktuelle Inversionswetterlage. Einen Grund zur Sorge sehe er nicht.

Feinstaub: Feinstäube belasten den Menschen

Feinstäube gelangen auf natürliche Weise, aber auch durch Verbrennungsprozesse, durch den Verkehr oder die Industrie in die Umwelt. Sie können die Gesundheit schädigen.

Neuere Studien haben gezeigt, dass bei hohen Immissionen, Atemwegsinfektionen, Anfälle von Atemnot und Husten auftreten können. Auch das Herz-Kreislaufsystem kann belastet werden.

In einem Kalenderjahr ist die Überschreitung des Grenzwertes von 50 Milligramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel an 35 Tagen pro Messstation zulässig. Infos unter http://www.lua.saarland.de/

24.12.2007 um 21:18
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
Frohe Weihnachten erstmal an alle Forumsleser!

Das zeigt mir zumindest, dass Inversionswetterlagen mit Windstillen über 48 Std nicht so selten sind, wie das z.B. auch von RWE immer wieder behauptet wird und dass die Grundbelastung doch nicht ganz so vernachlässigbar ist.
Diese Wetterlage dauert jetzt schon eine knappe Woche an, womit auch der Jahreshöchstwert für PM 10 und PM 2,5 bald erreicht wird, wenn das schon nicht längst geschehen sein sollte.
Das zeigt mir allerdings auch, dass wir in der Industrie noch bessere Filter brauchen, Pelletöfen vielleicht doch nicht DAS Ding sind, um sich vom Öl abzukoppeln, dass wir darüber nachdenken sollten, ob wir immer alles mit dem Auto erledigen müssen (vor allem die kleinen Wege) und vor allem, dass wir eine andere Energieversorgung mit mehr Kraft-Wärme-Kopplung brauchen, um Hausfeuerungen zu ersetzen.

In diesem Sinne alles Gute zum Fest und "a gudda Rudsch"

Annika

25.12.2007 um 00:55:54
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
so wie ich es noch in erinnerung hab, von einem "informations-gespräch", behauptete rwe, dass diese windstillen über 48h hier niemals vorkommen

nein, solch eine grundbelastung ist wirklich nicht zu vernachlässigen. nun wird auch nach und nach immernoch sehr deutlich, wie die ****** der rwe ausgeführt wurde. der konzern sollte sich einen guten vorsatz für 08 setzen und sich übernehmen lassen.. das wäre dann vielleicht die einzig 'ehrenvolle' rettung des images und der mitarbeiter

27.12.2007 um 15:47:53
3. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
ne ne ne der frank und sein feldzug gegen RWE. was hat dir RWE eigentlich getan? sorry weiß ehrlich nicht wo dein problem hängt. denke RWE hatte dir alles sagen anbieten können , aber du hättest es aus prinzip abgelehnt weil es von RWE kommt. was eine einstellung ist denn das bitte? bist du ein kleines verzogenes kleinkind oder jemand der sein verstand einsetzen kann. echt albern so leute. kann man eigentlich nicht ernst nehmen (ausgenommen die lieben ensdorfer trottel)

Zum feinstaub kann ich nur sagen: eine neue abzockmöglichkeit für den bürger. erst panik machen, die ökoterroristen auf den plan rufen, dann schön ein auf "die gesundheit der bürger liegt uns am herzen machen" und eine schöne ökoplakette fürs auto einführen. sind ja nur 5€ für ökologisch reine gewissen. bei 40mio autos sind dies 200mio € für den staat. respekt. und keiner beklagt sich. is ja für die umwelt.

umweltschutz ok. aber was in deutschland abgeht grenzt schon an ökoreligiösen fanatismus. aber typisch für das land, der leicht in hysterie zu versetzenden spießer.

11.1.2008 um 17:01:37
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
"jemand der sein verstand einsetzen kann."

allerdings..

12.1.2008 um 20:17:33
5. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
glaub ich nicht. habe ihre beträge gelesen.........

12.1.2008 um 23:41:38
6. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
.. und scheinbar keinen einzigen verstanden. aber nun gut.

14.1.2008 um 11:50:15
7. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
Der Smog-Alarm ist abgeschafft

Ministerium: Warnung ändert Belastung nicht – Hohe Feinstaub-Konzentration im Saarland

Vor erhöhten Feinstaub-Werten, wie sie in der zweiten Dezember-Hälfte in der Grenzregion gemessen wurden, wird künftig nicht gewarnt. Grund: Der früher gültige Smog-Alarm wurde abgeschafft.

Von SZ-Redakteur
Gerhard Franz

Saarbrücken. In Deutschland wird es keinen Smog-Alarm mehr geben. Das haben Sprecher von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt unserer Zeitung unabhängig voneinander bestätigt. Solche Regelungen, so heißt es, seien nach der Entschwefelung der Kraftwerke und anderen wirksamen Luftreinhalte-Maßnahmen der vorigen Jahre, die die Rücknahme der Smog-Verordnungen der Länder zu Folge hatten, nicht mehr vorgesehen.

Dicke Luft in der Grenzregion

Grund für die Nachfrage unserer Zeitung war die dicke Luft in der deutsch-französischen Grenzregion (siehe Grafik) sowie in Rheinland-Pfalz, die sich in der zweiten Dezember-Hälfte zusammengeballt hatte. Dabei kletterten die Feinstaub-Werte im Tagesmittel mehrfach auf weit über 100 Mikrogramm (millionstel Gramm) pro Kubikmeter Luft, wobei der Grenzwert von 50 Mikrogramm nicht mehr als 35 Mal pro Jahr überschritten werden soll.  So sagte der Sprecher von Umweltminister Sigmar Gabriel, Tobias Dünow, unserer Zeitung: „Erfahrungen mit den Smog-Regelungen haben gezeigt, dass die während der Smog-Wetterlagen in den betreffenden Gebieten ergriffenen Maßnahmen keine signifikanten Minderungen der Belastung bringen.“ Deshalb basiere die Politik der Bundesregierung zur Bekämpfung hoher Luftbelastungen auf langfristig angelegten Maßnahmen.

Ähnlich drückte sich Arno Graff aus, der im Umweltbundesamt für die Beurteilung der Luftqualität zuständig ist. Graff: „Die Smog-Verordnungen, die noch aus den Zeiten hoher Schwefeldioxid-Belastungen stammten, sind abgeschafft.“ Die damit zusammenhängenden Probleme, die noch in den 70er und 80er Jahren zu großflächigen Warnungen mit Fahrverboten geführt haben, gebe es nicht mehr. Und die jetzt gültigen Richtlinien der EU zur Reinhaltung der Luft sähen Warnwerte nicht vor. Graff: „Solche gibt es in der entsprechenden EU-Richtlinie nicht.“ Wenn man zeitlich befristete Warnwerte einführen wollte, um hohen Schadstoff- Konzentrationen zu begegnen, hätte dies Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger und in die Wirtschaft zur Folge – ohne dass man dabei eine Garantie für bessere Luft habe. Belastungen von 150 bis 250 Mikrogramm Feinstaub über mehrere Tage seien durchaus denkbar. Mit langfristigen Maßnahmen zur Luftreinhaltung sei man insgesamt aber besser bedient, so Arno Graff.

Die dicke Luft über Weihnachten in unserer Region war erst aufgefallen, nachdem lothringische Zeitungen zwischen den Jahren berichtet hatten, dass die Bevölkerung nicht vor der Smog-Lage gewarnt worden war. Denn in Frankreich existiert, anders als in Deutschland, ein Warnwert von 80 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, der mehrfach überschritten worden war.  In der Folge forderte der Landesvorsitzende des Bunds für Umwelt und Naturschutz, Joachim Götz, die Landesregierung auf, die Bevölkerung bei hohen Feinstaub-Konzentrationen zu warnen. Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün konterte: Man kann doch nicht bei jedem Überschreiten des Richtwerts warnen; denn dann hätte man allein in Saarbrücken im vergangenen Jahr 23 Mal Alarm geben müssen.


MEINUNG

Franzosen sind uns voraus

Von SZ-Redakteur
Gerhard Franz

Wahrscheinlich ist der Ansatz des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts nicht falsch, auf die langfristige Reinigung der Abgase zu setzen; dieses Konzept hat sich bei der Entschwefelung der Kohlekraftwerke sowie bei der Abgas-Reinigungs-Technik bei den Kraftfahrzeugen bewährt. Fortgesetzt wurde diese Politik auf europäischer Ebene mit der Feinstaubrichtlinie. Doch nun hat man erstmals bei einer Inversionswetterlage kurz vor Weihnachten die Kehrseite der Feinstaubrichtlinie erlebt. Mit ihr werden vor allem die Kommunen zum Handeln gezwungen, etwa mit der Einrichtung von Umweltzonen, die von Autos ohne entsprechende Abgasreinigung nicht mehr befahren werden dürfen. Aber an Inversionswetterlagen, bei denen sich Schadstoffe und Staub großflächig in der Atmosphäre zusammenballen, hat man dabei nicht gedacht. Wahrscheinlich sind die Franzosen weiter als wir, denn sie sehen für solche Fälle von dicker Luft in der Region einen Warnwert vor.

17.1.2008 um 14:16:18
8. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
ps. Quelle: Saarbrücker Zeitung, 17.01.08

17.1.2008 um 14:17:08
12. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Pressemitteilung RWE

RWE Power zieht Genehmigungsantrag

für Kraftwerksprojekt in Ensdorf zurück

 

 

Essen/Ensdorf, 13.Dezember 2007

 

RWE Power hat den Genehmigungsantrag für das geplante 1600 Megawatt-
Steinkohlenkraftwerk in Ensdorf beim saarländischen Umweltministerium
zurückgezogen. „Wir haben mit der Landesregierung gesprochen. Die
Bürgerinnen und Bürger haben mehrheitlich gegen das Kraftwerk votiert. Diese
Entscheidung akzeptieren wir und handeln entsprechend“, betonte Dr. Ulrich
Jobs, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG.

 

RWE Power prüft derzeit alternative Investitionsmöglichkeiten. Entscheidend
sind dabei Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit von Standorten. Eine Festlegung
hierzu ist noch nicht erfolgt. Dr. Jobs schloss eine kleinere Anlage am Standort
Ensdorf jedoch aus: „Nach aktueller Markteinschätzung ist für uns im Saarland
ein kleineres Kraftwerk nicht wirtschaftlich.“

Quelle : KW-Ensdorf

13.12.2007 um 13:24
1. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Pressemitteilung RWE
Jetzt muss der GR heute Abend nur noch die  Aufhebung der Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplanes, Bereich Umfeld des Kraftwerkes Ensdorf (mit integrierter Landschaftsplanung) beschließen, und dann ist die Sache vergessen!!!

13.12.2007 um 15:09:49
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Pressemitteilung RWE
Das ist das erste Vernünftige, was ich von diesem Laden les.

Die "Sonderveröffentlichung" dagegen war ja mal wieder die allergößte ******

- Strom so teuer weil Kraftwerke fehlen
- Gerade RWE lädt zu einem "Energiepakt"
- HOCHEFFIZIENTES KW Ensdorf
- Strom wird knapp, unser Wohlstand steht auf tönernden Füßen
- RWE bereit zum Konsens (man hat wohl noch nicht Lambertz oder Nowack live erlebt)
- RWE und Verbraucher schmieden gemeinsam?! (auch neu)
- Auf einmal sollen erneuerbare Energien zum Zug kommen
- Und wieder mal der Stolz der Arbeitsplätze aber hintenrum die Leut rausschmeissen..

wobei dies jetzt nur ein kurzer Überflug war..

Man kann nur hoffen, dass die Politik irgendwann ENDLICH solche Läden ein für allemal auseinander nimmt!

13.12.2007 um 14:56:07
13. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: immer weiter Lobbyarbeit !

Die Stromversorger haben nichts gelernt !

Hier und in der überregionalen Presse wird immer auf den gleichen abgedroschenen Argumenten rumgeritten.

Wenn weiterhin die Aufsichtsratvorsitzenden zitiert werden glaubt denen das kein Mensch.
Wie z.B. Hubertus Schmoldt, er wird immer schön als Gewerkschafter verkauft, aber glaubt im Ernst jemand dass die Leute nicht rausfinden das er Mitglied des Aufsichtsrates der Bayer AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der E.ON AG, der BP und weiterer Unternehmen ist !!!

Die Unternehmen sollten lernen dass sich keiner belügen läßt.

6.12.2007 um 08:29
1. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: immer weiter Lobbyarbeit !
Hallo Markus, Ensdorf war ja ein Lehrstueck fuer die Energiebosse.....

6.12.2007 um 18:05:06
14. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Übliches Lobbyisten-Geschwätz

Handelsblatt 28.11.2007 Konzerne in der Klemme
KRAFTWERKE AUF DER KIPPE: Nach Atommeilern geraten auch Kohleanlagen in Misskredit

JÜRGEN FLAUGER | DÜSSELDORF Der Zeitpunkt war gut gewählt: Am vergangenen Samstag demonstrierten Gruppen der Umweltschutzorganisation Greenpeace in 31 deutschen Städten gegen den geplanten Bau von Kohlekraftwerken. Am Sonntag entschieden sich die Bürger im saarländischen Ensdorf gegen ein Großprojekt von RWE.

Mit der Debatte um mehr Klimaschutz wächst der Widerstand gegen Braun- und Steinkohleanlagen mit ihren vergleichsweisen hohen CO2-Emissionen. Und die deutsche Energiebranche kommt dadurch zunehmend in Bedrängnis: Wie soll die dringend benötigte Modernisierung des deutschen Kraftwerksparks bewältigt werden, wenn nach Atom jetzt auch Kohle in Misskredit gerät?

In Ensdorf sprachen sich in einem Bürgerentscheid 70 Prozent gegen eine Änderung des benötigten Flächennutzungsplanes aus. RWE gab daraufhin bekannt, das geplante 1 600 Megawatt starke Steinkohlekraftwerk, das rund 2,2 Mrd. Euro kosten sollte, nicht zu bauen.

Ensdorf ist aber kein Einzelfall. Vattenfall Europe erhielt zwar vor zwei Wochen die Freigabe für ein 1 600 Megawatt starkes Steinkohlekraftwerk in Moorburg bei Hamburg - allerdings nur gegen teure Zugeständnisse: Das Unternehmen muss 120 Mill. Euro in zusätzliche Umweltschutzmaßnahmen investieren. In Krefeld kämpft das Stadtwerke-Netzwerk Trianel mit seinen Plänen für eine Steinkohleanlage seit Monaten gegen heftigen Widerstand im Stadtrat. Und auch Branchenführer Eon spürt bei Großprojekten Gegenwind.

Bürgerinitiativen vor Ort machen gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz und Greenpeace Stimmung gegen die vermeintlichen Klimakiller: Durch die geplanten Kohlekraftwerke würde die Atmosphäre mit zusätzlichen 140 Mill. Tonnen Kohlendioxid pro Jahr belastet, rechnet Greenpeace vor. Sie seien überdimensioniert und hätten schlechte Wirkungsgrade, das heißt sie setzen den Brennstoff nur zu geringen Prozentsätzen in Strom um.

Das weist die Branche entschieden zurück. Die Versorger werben explizit damit, dass durch die neuen Anlagen alte, weniger effektive ersetzt werden. Ensdorf, beispielsweise, sollte einen Wirkungsgrad von 46 Prozent haben - viele der Anlagen, die derzeit noch in Betrieb sind, kommen gerade mal auf etwas über 30 Prozent. Nach der RWE-Rechnung hätte sich der CO2-Ausstoß deshalb gegenüber herkömmlicher Technik um rund 2,5 Mill. Tonnen verringert. Eon plant bereits eine Anlage mit einem Wirkungsgrad von über 50 Prozent und alle Unternehmen forschen eifrig an der Abtrennung und Speicherung des klimaschädlichen CO2.

Nach Einschätzung von Branchenexperten ist die Debatte um Kohleanlagen in Anbetracht des dringenden Bedarfs an neuen Kraftwerken fatal. "Eine wirkliche Alternative gibt es nicht - jedenfalls keine, die nicht hohe Preissteigerungen mit sich bringen würde", sagt Dirk Briese, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmen Trend-Research, das regelmäßig den Bedarf an Anlagen und den Stand der Projekte abfragt. Sowohl Gas als auch die erneuerbaren Energien seien noch nicht geeignet, die drohende Kapazitätslücke zu schließen, sagt Briese. Noch kommen Windkraft und Co. nicht ohne Subventionen aus und Gas verteuert sich gekoppelt an den Rohölpreis momentan rasant.

Dabei drängt der Bedarf an neuen Anlagen, weil viele Kohlekraftwerke altersschwach sind und der politisch gewollte Ausstieg aus der Kernkraft kompensiert werden muss. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) schätzt, dass bis 2020 neue Kapazitäten von über 40 000 Megawatt benötigt werden, die Hälfte wegen des Atomausstiegs.

Im Mai hatte der Verband noch 69 Projekte - von der kleinen Müllverbrennungsanlage bis zum Großkraftwerk - gezählt, die die Lücke gerade so hätten schließen können. Inzwischen wurden aber einige große Vorhaben schon wieder aufgegeben - und Ensdorf dürfte nicht das letzte sein.

Dass die Menschen nach wie vor keine Probleme mit Kohle-Kraftwerken haben, wird mal wieder bewusst verschwiegen. Auch in Ensdorf würde die RWE ihre Baugenehmigung wohl sicher bereits in Händen halten, wenn sie nicht der Größenwahn, gepaart mit absoluter Arroganz und der Wunsch nach einem noch goldeneren Weihnachtsbaum gepackt hätte. Letzteres hatte wohl auch bei diversen anderen Herren zum absoluten Versagen geführt. Falls Mr. Großmann das Ruder rumreißen will, sollte er sein Windrad-Modell weniger unsaft behandeln.

30.11.2007 um 14:27
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Übliches Lobbyisten-Geschwätz
ich denke eher das unbedingt 1600MW im saarland gebaut werden sollten, liegt wohl eher daran dass nebem unserem saarland das KKW biblis liegt und diese 2000 oder wie viel MW ab 2012 fehlen werden. da ensdorf die besten voraussetzungen für ein großen kraftwerk besitzt und es eines von 3 baugleichen typen werden (Westfalen und in holland) sollte, war es doch logisch dass die von rwe das und nur das da haben wollten.
ein anderes zu planen ist doch gar nicht möglich in der zeit und wer soll das denn bauen? denke bei den kraftwerken die jetzt weltweit gebaut werden sind die eingeplanten arbeiter für ensdorf schon weg. und welche firma die überall auf der welt aufträge holen kann sollte nochmal riskieren in ein unsicheres projekt geld stecken , wenn es doch genügent sichere projekte gibt. die ganzen stadtwerke haben schon länger ihre plane auf eisgelegt hab ich gelesen, weil sie keine firmen für den bau finden

7.12.2007 um 21:52:11
15. Eintrag
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL: http://www.4ai.de

Betreff: Zu Feinstaub

Hallo, habe am Wochenende einen Bericht zu Feinstaub in VOX gesehen.
Zum Nachdenken geeignet. http://www.vox.de/495_4868.php?video_id=43658

Grüße Werner

28.11.2007 um 08:25
16. Eintrag
Absender: Kalleso
Email: hoff@mail.com
URL:

Betreff: Was war den da wohl ausschlaggebend für das NEIN

Was alles könnte gestanden haben für das NEIN

Vielleicht das durch Erdbeben schon unsere Häuser wackeln?



Es ein Abenteuer geworden ist unsere Hauptstraße im Spaziergang entlangzugehen (enorme Verkehrsbelästigung)
Würde mich mal interessieren,in welchem Maße die Verkehrsbelastung auf der B51 in Ensdorf in den letztn Jahren zugenommen hat??


Die Leute haben Wind bekommen der Strom würde auch exportiert werden?
Also hier der Dreck und der Strom wird im Ausland verkauft?
Wahrscheinlich auch noch billiger als hierzulande!


Der Strom wird für die jüngere Generationen im Rentenalter eh zu teuer werden.Es sei denn mann hat auf der DSK oder gut organisierten Betrieben geklebt.(TOTALE UNGERECHTIGKEITEN)

GEREIZT SIND WIR WOHL






27.11.2007 um 12:41
1. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Was war den da wohl ausschlaggebend für das NEIN
Evtl. die Hilflosigkeit einiger RWE Vertreter bei einigen Versammlungen???

28.11.2007 um 09:49:55
17. Eintrag
Absender: Kalleso
Email: hoff@mail.com
URL:

Betreff: Hurra ,kein Geister-Stinkschloß im Dorf

Ich kann aufatmen!!
Ich fühl mich nicht mehr bedrängt!

Es wäre nur ein egoistisches Vorhaben gewesen!  

26.11.2007 um 17:15
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Hurra ,kein Geister-Stinkschloß im Dorf
Diesen Post muss man nicht kommentieren.

26.11.2007 um 19:15:51
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Hurra ,kein Geister-Stinkschloß im Dorf
.. wie eigentlich so vieles in diesem Forum.

26.11.2007 um 21:52:19
18. Eintrag
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Ergebnis Bürgerbefragung

So, da haben wir den Salat. 70% dagegen, RWE-Vertreter sagen, dass sie definitiv nicht bauen werden. Trauriger Abend für's Saarland.

Welche Konsequenzen ich persönlich daraus ziehe? Das gleiche, was viele junge Menschen in meinem Alter ohnehin schon lange in Betracht ziehen: fertig studieren und danach nix wie weg von hier. Das habe ich vor der Abstimmung angekündigt und werde es jetzt auch wahrmachen - auch wenn ich sicher bin, dass es hier niemanden juckt ;)

Aber:

Sollte sich dieses Land noch einmal fragen, warum es auch noch in hundert Jahren von anderen Ländern finanziert werden muss, dann sollten man sich an heute abend erinnern.

Wenn sich irgendwer noch einmal darüber wundern, warum kein qualifizierter Nachwuchs mehr nachrückt, erinnert euch an heute abend.

Wenn in ein paar Jahren alle Ensdorfer stöhnen, dass es bei ihnen ein paar hundert Arbeitslose mehr gibt, dann erinnert euch an heute abend.

Ich bin dann mal wech.


P.S.: An alle Kraftwerksmitarbeiter, die hier mitgelesen und mitgeschrieben haben: ich beneide euch heute abend nicht! Damit werdet ihr pünktlich mit einigen Bergarbeitern ebenfalls arbeitslos werden. Sagt noch einmal DANKE ENSDORF!

25.11.2007 um 19:31
1. Antwort
Absender: Uli
Email: UKUli@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich möchte mich erst mal bedanken für dieses Forum das ich fleissig mitgelesen habe. Ich durfte nicht mit abstimmen hätte aber mit nein gestimmt. Beunruhigt bin ich wegen der höheren Feinstaubbelastung die ein Fahrverbot für Autos zur Folge gehabt hätte. Das hätte mich finanziell sehr belastet.
Die Firma RWE die ja zum grossen Teil in öffentlicher Hand ist wollte dieses Kraftwerk aus reiner Profitgier bauen - was im Saarland geblieben wäre wäre nur die extreme gesundheitlichen Gefährdungen und ein paar neue Arbeitsplätze -die Gesundheitsgefährdung  ist als Argument für neue Arbeitsplätze nicht heranzuziehen. Hat irgend jemand wegen der Ablehnung seinen Arbeitsplatz verloren ?? 

26.11.2007 um 23:10:04
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich finde meine "lieben" Mitbürger haben sich zum Spielball einiger Pseudo-Grüner machen lassen. Bei der Bekanntgabe vielen sie sich wie Sieger in die Arme, dabei haben sie gerade den Untergang von Ensdorf, wenn nicht sogar den Untergang des ganzen Saarlandes veranlasst. All diese selbstherrlichen Neu-Umweltschützer, die denken "Wozu brauchen wir ein Kraftwerk, wir haben doch Steckdosen" und gleichzeitig, sehr umweltfreundlich, mit ihren Autos zur Bekanntgabe kamen. Genau diese Menschen werden es sein, die in ein paar Jahren jammern, wenn ihre Kinder keine Lehrstelle oder Job finden und aus dem Saarland wegziehn müssen. Ich selbst schäme mich dafür, mit so vielen dummen menschen in einem Ort zu leben, einfach nur peinlich. Wenn es nach mir gehn würde, würden sie ab morgen ihren Strom auf umgebauten Fahrrädern selbst erzeugen. Und ich weigere mich, mit diesen Leuten in einen Topf geschmissen zu werden, wenn es heisst "die Ensdorfer Bürger haben gewählt". Ich war und bin weiterhin für das neue Kraftwerk und die daraus resultierenden Arbeitsstellen. Und ich hoffe, das es noch einen Weg gibt, dass das neue Kraftwerk gebaut werden kann. 
Passiert dies nicht, sollen die, die dagegenstimmten, als letzte im Rathaus das Licht ausmachen. Gute Nacht Deutschland, mehr kann man hier nicht sagen...

Es stinkt schon förmlich nach einem hastig gebastelten Fake-Profil, denn solch intellektuelle Leichtgewichte ist man für gewöhnlich in identischer Schreibweise von andren Namen hier gewöhnt. Man meint also immernoch die Leute hier wären wirklich so *** dumm?! Sorry für die Ausdrucksweise aber anders kann man dieses Verhalten nicht mehr beschreiben. Solche Psychosen sind langsam wirklich behandlungsreif!

Ensdorfer Kinder finden keinen Job und Ausbildung mehr weil in Ensdorf kein Großkraftwerk steht; das Licht geht aus etc. Was soll die Zielgruppe für solche Aussagen sein? Sonderschule?

Unabhängig davon, nochmal:

DIE ENSDORFER/REGION SIND NICHT GEGEN EIN KRAFTWERK!!- WAREN SIE NOCH NIE UND WERDEN ES AUCH NIEMALS SEIN!

26.11.2007 um 01:18:05
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich glaube man wäre ein Ensdorf auch sehr zufrieden, wenn Demokratie einfach von einigen hier im Forum akzeptiert würde!!!!!!!!!

29.11.2007 um 07:49:11
4. Antwort
Absender: basti
Email: basti1848@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
ja willkommen in nrw. ist sowieso das beste bundesland;))

was das fett wegbekommen angeht , kann mir eigentlich egal sein. man weiß ja von wem es kommt. man brauch sich ja nur mal die fotos von den mitgliedern der BI und greenpeace saar anscheuen, kombiniert bin diesen geistreichen fanitisch ideologischen beiträgen hier im forum, und man weiß mit was für menschen man es zu tun hat. was sie hier sagen ist für mich so bedeutent als ob in china ein sack reis umkippt;)
aber die andere fraktion auf der ökoseite sind ja nicht die idialistenökos sondern, und das macht das ganze was hier in deutschland so gefährlich, die finanzinvestoren, spekulanten und steuerabschreibungskünstler. hab in den vdi-nachrichten eine interessante anzeigen werbung gestoßen ( ist auch auf in deren online ausgabe)
wörtlich: 341% Gesamtausschüttung - steuerfrei
Mindestanlagesumme 5000€
gesicherte vergütung durch portugiesisches einspeise gesetz

kann nur sagen in deutschland gibts dieses Gesetz auch seid 98. also bezahlt der staat direkt über steuerabschreibung und jeder einzelne bürger über die achso hohe stromrechnung diese fonds und klientäl an leuten, die darin investieren. zur Info für die ewig gestrigen alleswisser: windkraft und erneuerbare energien sind nicht wirtschaftlich und werden subventioniert! zwar nicht direkt sondern indirekt. heißt jeder der Ökostrom produziert verkauft den strom zum doppelten preis wie der normalproduzierte strom an die 4 gesetzlich dazu verpflichteten netzbetreiber. die sollen laut gesetz dann gucken wie viel sie für ökostrom mehr gezahlt haben und rechnen das auf alle kunden um und erhöhen so den strompreis.
versteckte subventionen wird so ein verfahren genannt ähnlich dem abgeschafften kohlepfennig, der ja abgeschafft wurde um den strompreis zusenken;) und jetzt? von wieviel pfennigen reden wir? kohle wird platt gemacht weil jeder sieht soooo viel subventionen, während sich nicht drehende in täler gebaute windräder als wirtschaftlich nicht subventioniert verkauft werden von leuten, die sich jeden monat über ihre stromrechnung ärgern und wie hier gelesen den stromkonzernen geldgier=unglaubwürdigkei=umweltschädigung vorwerfen.
na ja schon lustig. aber vdi-nachrichten sind top was technik angeht und projekte, die geplant sind . hab gelesen es gibt ein neues Biomasse-kraftwerk was in modulweise gebaut wird (somit billiger) und auch feuchte biomasse verbrennen kann. jetzt hör ich schon wieder einige jubbeln. aber je feuchter ein brennstoff ist desto weniger heizwert oder energie enthält er. somit muss ich mehr feuchte brennstoffe verbrennen wie trockene, wodurch ich mehr CO2 produziere und höhere brennstoffkosten haben. jeder der eine öl-bzw. gasheizung hat wird sagen: scheiße mehr liter öl geht ins geld. und damit hat er solang recht solange er keine CO2-zertifikate kaufen muss. da biomasse als CO2-neutral gilt, brauch man keine zertifikate. dies ist auch der grund warum mittlerweile die regenwälder abgeholzt und durch energie reiche pflanzen plantagen ersetzt werden.
Wäre man eigentlich in ensdorf mit einem durch Ökofonds mit garantierter Dividende für die 5000€ investierenden endorfer ärzte und prominenz finaziertes 1600MW Biomasse kraftwerk zufrieden gewesen, das mit biomasse aus tropischen plantagen befeuert wird?
denke ja. man hätte sich damit gebrüstet, dass man den klimawandel gestoppt hätte. glaube nicht dass sich dagegen von der seite der gegner des Mega-horror-terror-kohlekraftwerks irgend ein protest geregt hätte, obwohl mehr feinstaub und CO2 entstanden wäre.

28.11.2007 um 23:00:15
5. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Christian, "Schlechte Verlierer" bezog ich auf die Posterin Silvia, die 70 % der Ensdorfer Bevölkerung als dumm bezeichnete. Ich kann leider auch nicht ändern, dass das neue Kraftwerk nun nicht gebaut wird, wobei ich mal denke dass spätestesns morgen der Plan B von RWE kommt. Es haben sich nun mal 70 % der Ensdorfer dagegen ausgesprochen. Auf der anderen Seite hätte RWE von Anfang an ein kleineres Kraftwerk planen und bauen sollen, das wäre mit Sicherheit gebaut worden, dort wären dann auch bestimmt Arbeitsplätze entstanden. Man macht es sich aber leicht, nun 70% der Ensorfer Bürger für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich zu machen, oder???

25.11.2007 um 21:11:01
6. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Nun, es wird auch weiterhin bei jedem, ich wiederhole JEDEM Gr0ßprojekt im Saarland auf diese Art und Weise das Licht ausgehen.

Dafür hat man nun mit diesem Widerstand ein Zeichen gesetzt.

KEIN Großinvestor wird im Saarland noch Fuß fassen wollen, nach diesem Exempel.

EON und wie sie alle heissen werden sich hüten hier einen Antrag auf irgenwas zu stellen, dafür ist die PR dann viel zu schlecht.

Und kleinere dezentrale KWK Anlagen oder gar Gas-Kraftwerke.....bringen Sie mir mal einen Investor. DEN GIBT ES NICHT !!!!

Das sind Dinge darüber macht sich keiner Gedanken.

Ich glaube es ging einfach nur darum, das die Gemeinde Ensdorf die Steuern abkassiert hätte, und nicht Wadgassen oder Bous oder Saarwellingen.

Nein in Ensdorf hätte man mit vollen Gemeindekassen Kindergärten oder Schwimmbäder sanieren können. Die Feuerwehr oder den Sportplatz auf Vordermann bringen können. Den Eltern beim Schulbuchkauf unter die Arme greifen können.

Alles Passe....Hauptsache die BI und Greenpeace liegen sich in den Armen....

SCHADE das sich die Bürger von Ensdorf haben vor diesen Karren spannen lassen.

TRAURIG FÜRS SAARLAND

26.11.2007 um 12:10:04
7. Antwort
Absender: Uli
Email: UKUli@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Es ist doch die Frage was wir mit einem Kraftwerk sollen das eine veralterte Technik und niedrigem Wirkungsgrad sollen. Das Saarland erlebt eine Auswanderungswelle wenn dieses Kraftwerk gebaut würde. Für Ensdorf wäre das praktisch gewesen: Steuereinnahmen.... hätte man gratis Gasmasken verteilen sollen ???

27.11.2007 um 15:40:04
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
"Man macht es sich aber leicht, nun 70% der Ensorfer Bürger für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich zu machen, oder???"

Na DAS hat man gerne. Wochenlang, nein MONATELANG wird hier die Keule geschwungen: "Das Arbeitsplatzargument zählt nicht!" und JETZT, da sie den Folgen und vor allem den Menschen, um die es geht, in die Augen schauen müssen, da ziehen Sie (und in den kommenden Tagen wohl auch andere) den Schwanz ein. Gerade mal 2 Stunden, nachdem die Kraftwerksgegner gewonnen haben? Nein, Karl, Sie und all die anderen, die für ein "Nein" gestimmt und geworben haben, sie haben jetzt auch die Konsequenzen zu tragen!

25.11.2007 um 21:19:47
9. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Jo Frankie, so ist das mit Ihnen. Keinen Plan von nix, aber die große Keule schwingen.

Ich weiß nicht, wo ich mich enttarnt haben könnte wenn ich sage: Ich habe NICHTS mit dem Kraftwerk zu tun, würde aber gerne dort arbeiten. Wie immer: Sie drehen alles so, bis es in Ihre Welt passt ;) Es fällt mir schwer Ihnen zu sagen, wie ich Sie einschätze ohne gegen die Foren-Regeln zu verstoßen. Sie sind offenkundig nicht besonders klug, resistent gegen jede Chance sich weiterzubilden und dermaßen arrogant von Ihrer Meinung überzeugt, dass Sie damit sogar noch das Auftreten der RWE zu Beginn der ganzen Sache toppen.

Nehmen wir nur mal:
"VOLLE GEMEINDEKASSEN DURCH ENSDORF-NEU?!
Sie sollten Ihre Karriere als Komiker planen!"
Sie nehmen ja noch nicht mal an, dass das neue Kraftwerk unbestreitlich eine beträchtliche Einnahmequelle für Ensdorf gewesen wäre. Das ist Fakt. Das war sogar von Ihnen selbst schon unbestritten. Naja...

Liebe Annika, das ist auch der Grund, warum ich mich hier zurückgezogen habe: es bringt echt nichts. Selbst wenn die Welt tatsächlich ohne dieses Kraftwerk untergehen WÜRDE (keine Angst, ich weiss es ist nicht so), das wäre Ihnen absolut egal. Arbeitslose, Geld, Umweltverpestung mit alten Kraftwerken, keine alternativen Investoren, Ausbildungsplätze fallen weg, und und und ... das alles hat nie den lieben Frankie und seine Kumpanen interessiert. Naja, jetzt isser mit Schuld an dem was da noch kommen wird.

Und wenn Sie sich schon zu Vorhersagen hinreißen lassen: das Saarland wird verdammt viele Schwierigkeiten bekommen - nicht nur wegen Ensdorf, wegen der allgemeinen Stimmung im Land. Hier wird nämlich nicht "etwas angepackt" wie Frank hier von sich gibt. Hier hat man sich monatelang damit beschäftigt das Anpacken zu verhindern. Mehr nicht. Und mehr kommt auch nicht. Das hat auch nichts mit Armageddon-Stimmung zu tun. Und auch nicht mit "Tränendrüsje".

Tja, und ich werde jedem jungen Menschen jetzt nur noch empfehlen das zu tun, was ich auch tun werde: Haut ab, solange wir noch nicht Zwangs-Pfälzer geworden sind. Spätestens hier sollte jeder Spätzünder (so wie ich) merken: wer bei seiner Zukunft auf ein Land mit dieser Mentalität setzt, der kann zwar gut essen und schön wohnen, aber wirklich weiterkommen kann man hier nicht. Weg hier, bevor ich noch nehr Frank's(*) treffen muss!

Und Tschüss!


(*) Hier mal als Synonym gebraucht für jemanden, der wenig weiß, laut brüllt, weil er glaubt viel zu wissen und unbelehrbar bleibt ;)

26.11.2007 um 21:52:35
10. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
jaja wieder @ frank frank frank von chrissy, christian und neuerdings basti, einer der extra aus nrw "zu uns gestoßen" ist?! es ist immer das gleiche, was man hier noch 1000x wiederholen soll und es doch niemals ankommen wird. das z.b. chrissy im kw arbeitet, dürftet ja bereits jedem beknnt sein. diese ausgeprägte form der polemik, gepaart mit irgendwelchen armageddon-psychosen und als krönung noch ein paar lügengeschichten, lässt dieses forum leider in den hintergrund absacken und ich denk mal alle genannten "fragen" dieses threads wurden hier in der vergangenheit mehr als beantwortet, nicht nur von meiner seite.

auch sollte man vielleicht mal versuchen, die eigene unfähigkeit der zukunft gegenüber, nicht ganz so durch alle foren zu drücken um nach bereits verlorener dummdeutsch-schlacht immernoch zu versuchen, den leut irgendein bullshit zu erzählen, denn dummerweise sind die menschen im land gerade durch solche versuche und aktionen nun im klaren über die nachteilwe von groß-kohlekraftwerken, besonders wenn sie von einem volksverdummungs-laden wie rwe geführt werden. dieses schicksal wird noch eine menge läden und herren treffen, wenn es auf eine solche art und weise versucht wird.



30.11.2007 um 15:38:46
11. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ach Frank
kurz und knackig, so kennt man Sie ja. Keine Diskussion, nur abfertigen.

Wow, gerade mal 5min später schon ein Post?
Ihr sitzt ja richtig in den Startlöchern! ; )
Wärt ihr nur vorher so fleissig gewesen.

Aber Diskussion auf Polemik?! nicht so prickelnd oder?


Warum denn eigentlich 800 MW? und nicht 1600? Können Sie das nochmal kurz erklären?

*lach* war ja klar ;-)

aber die Frage müsste eigentlich andersrum lauten, warum 1600MW FÜRS SAARLAND und keine 800?

aber machen wirs hier ebenfalls, und wie gewünscht, kurz:

zu 800

- Mehr als ausreichend fürs Saarland
- Umwelt- und Gesundheitsschutz für die Region
- Arbeitsplätze von Ensdorfer gesichert
- Hunderte Arbeitsplätze für die Zukunft nicht verhindert
- Wettbewerb wird nicht massiv behindert -> Liberalisierug des Markts
- Chance auch für regenrative Energien
- Chance für dezentrale KW's
- Das Landschaftsbild wird nicht ganz so massiv beeinträchtigt
- und last but not least, die RWE hätte ihre Genehmigung mit Sicherheit schon bald in der Hand und alle wären wieder lieb zueinander.

Gegenüber stehen dann 1600MW, die eh nur einen sinn haben: EXPORT; und 2x 800MW an einem Standort zu betreiben, hat nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen Sinn für die RWE. Das man dabei über Leichen geht, was den Umwelt- und Gesundheitsschutz anbetrifft, war ja in den letzten Wochen nicht zu übersehen.

Hoffe es war kurz genug ; )
Na dann, schönen Abend noch.


26.11.2007 um 21:50:47
12. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
dumm ist es, wenn man wie die rwe keinen plan b hat.

und ich glaube nicht, dass die abstimmung heute abend der untergang des saarlandes ist.

25.11.2007 um 22:49:51
13. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Christian, lieber Chrissi,

falls Sie noch mitlesen:

In diesem Forum ist nicht immer sachlich und zielführend diskutiert worden, da haben Sie vollkommen Recht, und die Moderation hat nicht immer dann eingegriffen, wenn es notwendig gewesen wäre.
Dass das ganze Diskutieren nichts gebracht hat, kann ich nicht unterschreiben. Wer sich ernsthaft mit dem Thema befasst hat, konnte in den letzten Monaten einiges über Energieversorgung und verschiedenen Kraftwerkstechniken dazu lernen. Noch dazu bekamen wir Anschauungsunterricht in PR und in gelebter Demokratie.

Eben schlage ich die SZ auf und erfahre von einem sehr konkreten Projekt zur Ansiedlung eines grossen Stahlwerks in Bous. Da hat offensichtlich eine saarländische Firma, die noch dazu 350 Leute anstellen will, keine Angst davor, hier trotz der Verweigerer von Ensdorf "etwas anzupacken".

Christian, Sie mögen jetzt enttäuscht sein und wegziehen. Möglicherweise wären Sie auch so weggezogen, ich persönlich halte das für einen jungen Menschen immer für eine gute Idee. Ich bin selbst für mein berufliches Fortkommen 500 km von zu Hause weggezogen und habe mich ganz bewusst für das Saarland entschieden, denn das Land hat, auch wenn wir jetzt nicht auf Platz 1 der Stromproduzenten aufsteigen, für viele Unternehmen und Berufsgruppen allein schon durch seine geografische Lage Vorteile.

Wahrscheinlich wäre es das Beste, die Diskussion an diesem Punkt vorerst zu beenden und uns in einem halben Jahr an gleicher Stelle nochmals zu treffen, um zu sehen, welche Investitionsentscheidungen, welche energiepolitischen Weichenstellungen, welche neuen Grenzwerte es inzwischen saarland- und bundesweit gegeben hat.

In diesem Sinne,

Grüsse an alle,

Annika

27.11.2007 um 09:58:24
14. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
So, da haben wir den Salat. 70% dagegen, RWE-Vertreter sagen, dass sie definitiv nicht bauen werden. Trauriger Abend für's Saarland.

Welche Konsequenzen ich persönlich daraus ziehe? Das gleiche, was viele junge Menschen in meinem Alter ohnehin schon lange in Betracht ziehen: fertig studieren und danach nix wie weg von hier. Das habe ich vor der Abstimmung angekündigt und werde es jetzt auch wahrmachen - auch wenn ich sicher bin, dass es hier niemanden juckt ;)

Aber:

Sollte sich dieses Land noch einmal fragen, warum es auch noch in hundert Jahren von anderen Ländern finanziert werden muss, dann sollten man sich an heute abend erinnern.

Wenn sich irgendwer noch einmal darüber wundern, warum kein qualifizierter Nachwuchs mehr nachrückt, erinnert euch an heute abend.

Wenn in ein paar Jahren alle Ensdorfer stöhnen, dass es bei ihnen ein paar hundert Arbeitslose mehr gibt, dann erinnert euch an heute abend.

Ich bin dann mal wech.


P.S.: An alle Kraftwerksmitarbeiter, die hier mitgelesen und mitgeschrieben haben: ich beneide euch heute abend nicht! Damit werdet ihr pünktlich mit einigen Bergarbeitern ebenfalls arbeitslos werden. Sagt noch einmal DANKE ENSDORF!


Wir werden alle sterben, unsere Kinder verarmen und die Franzosen uns irgendwann überfallen - Erinnert euch an heute abend!

Gott, was ein Blödsinn! Ein junger Mensch mit Armageddon-Propaganda weil er nichts verstanden hat (oder unter dem Druck seiner Chefs nichts verstehen durfte). Da besteht dringender Nachholbedarf. Besonders in dem Sinne, dass viele junge Menschen abwandern. Das tun sie so oder so, wobei ich behaupte, dass mit einem Groß-Kraftwerk in Ensdorf nicht mehr soviele junge Menschen dort eine Familie gegründet hätten. Und ich sags nochmal: Ensdorf, die Region, Deutschland, Europa, die Welt, das Universium wird nicht untergehen nur weil Ensdorf-Nei nicht realisiert wird!

Der Weg ist frei für die Zukunft, wirtschaftlich wie gesundheitlich!

26.11.2007 um 00:10:41
15. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Wer hier Kraftwerkgegener alls dumme Menschen bezeichnet, hat sich ganz klar als völlig ungeeigent erwiesen, um hier in einem Forum zu posten. Aber 70 % der Ensdorfer Bürger als dumm zu bezeichnen finde ich mutig. Hut ab vor der Leistung!!!!! Solche Post wie die von Silvia find ich oberpeinlich!! Schlechte Verlierer und kein Demokratieverständnis!!!

25.11.2007 um 20:58:24
16. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich kann die Runheuler hier nicht verstehen! Bedankt euch an der total miserablen Öffentlichkeitarbeit, und vor allem bei dem Herrn Lambertz der die Bevölkerung scheinbar mit seinen Aussagen nicht erreicht hat!!!!!

25.11.2007 um 20:54:07
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Frank,

tut mir leid für Sie, dass Sie in Ihrer Verzweiflung so viele Bewerbungen schreiben mussten. Aber wie auch schon vor Wochen verstehen sie nur die Hälfte von dem, was um Sie herum passiert und werden wohl auch nie mehr verstehen. Das hängt wohl beides mit Ihrem Bildungsniveau zusammen. Ich für meinen Teil bin momentan in der großartigen und glücklichen Lage eine super Ausbildung zu genießen und kann mir im Anschluss eigentlich aussuchen, wo ich arbeiten möchte. So geht's nicht nur mir, sondern vielen gut ausgebildeten Menschen, die von der Uni kommen.

Und klar ist das nicht das Ende des Saarlandes. Aber es ist eine weitere verpasste Gelegenheit und wird dem Land noch einige Zeit nachhängen. Und ich für meinen Teil werde nicht hier bleiben. Ein Großkraftwerk wäre z.B. auch ein toller und absolut interessanter Arbeitsplatz für mich gewesen. Und sicher gibt es auch andere Ausbildungsplätze für Ihre Kinder. Aber das AFZ Ensdorf wird dann sicher keine mehr bereit stellen. Waren Sie eigentlich je dort? Sollten Sie sich mal anschauen. Auch Sie haben Ihren Teil dazu beigetragen, dass dort bald das Licht ausgeht. Wünsche Ihren Kindern viel Glück bei der Ausbildung zum Friseur/Metzger/Bäcker...

Freuen Sie sich: ihr Ziel ist erreicht. Man baut nicht das hässliche Kraftwerk. Und darum ging's von Anfang an. Weder würde die Luft verpestet, noch hat man sich je dagegen gesperrt bei Bedarf mehr Wärme auszukoppeln - das haben wir inzwischen alles gelernt. Lediglich zwei große Kühltürme waren von Anfang an das Argument dagegen. Und die kommen jetzt nicht. Aber bleiben sie (ich meine alle Kraftwerksgegner) konsequent und gehen sie wieder raus auf die nächsten Versammlungen um den Menschen in die Augen zu schauen, die damit in ein paar Jahren arbeitslos werden. Da haben Sie und andere ja gestern Fakten geschaffen.

Glückwunsch. Dummheit hat mal wieder gesiegt.

P.S.: @Annika: Was ich Ihnen schon seit einiger Zeit sagen wollte: ich hab Ihnen vor Monaten gesagt: Ensdorf Alt wird im Falle eines Neubaus sicher abgeschaltet, dazu wird sich die RWE verpflichten. Damals wollten Sie mir nicht glauben, jetzt war's soweit ;)

26.11.2007 um 09:14:42
18. Antwort
Absender: Günther
Email: kleiner_hops@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Danke an alle Ensdorfer die gegen das Kraftwerk gestimmt haben, ihr habt mir,
meinen Arbeitskollegen und unseren  Familien heute Abend die Zukunft genommen.

Rainer

25.11.2007 um 20:29:02
19. Antwort
Absender: Günther
Email: kleiner_hops@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Frank,
Rainer ist korrekt , ich musste mich nur 2 mal anmelden weil ich unter Rainer bei
der email verschrieben habe.
Welche Firma gibt ihnen eine Chance auf einen Job, trotz Erkrankung und dadurch bedingter Ausfallzeiten ? Diese Firma hat es getan und nicht nur in
meinem Fall hat man sich mehr als human verhalten. Nicht zu vegessen die ganzen jungen Menschen die eingestellt wurden und diejenigen die im Falle
eines Neubaus auf eine Einstellung gewartet haben.

Grüsse
Rainer

26.11.2007 um 05:37:03
20. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Danke an alle Ensdorfer die gegen das Kraftwerk gestimmt haben, ihr habt mir,
meinen Arbeitskollegen und unseren  Familien heute Abend die Zukunft genommen.

Rainer


Foren-Nickname: Günther
Unterschrift: Rainer

Email: kleiner_hops@web.de

???

Fake Profil Nr.2? *lach*
Ist ja eine ganze Menge schöner neuer Nicks hier heut abend ;-)

Falls dem nicht so sei,

lieber Günther/Rainer, ich als Nicht-Kraftwerks-Angestellter z.B. muss mich auch nach dem Job-Angebot richten. Es kam bei meinen Bewerbungen nicht selten vor, dass diese in ganz Deutschland und sogar der EU verschickt wurden! Und ich kann auch nicht sagen "So, jetzt macht mein alter Arbeitgeber im Saarland irgendwann dicht und nun bin ich für immer arbeitslos - die Welt ist schlecht zu mir und jetzt mach ich auch Protz nix mehr."

Sie werden noch früh genug verstehen, dass die Zukunft nicht in einem Steinkohle-Groß-Kraftwerk (besonders unter der Regie von RWE) liegen wird bzw. kann.

26.11.2007 um 01:32:01
21. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
denke die ensdorfer waren so in panik wie hier: ist auf englisch aber denke die ensdorfer sind ja clever
http://www.southparkzone.com/episodes/908/Two-Days-Before-the-Day-After-Tomorrow.html

und für die selbstgefällige (smug)  BI-truppe mal den spiegel vorgehalten
http://www.southparkzone.com/episodes/1002/Smug-Alert!.html



einige "befürworter" haben wohl nun den nullpunkt erreicht.

alé dann

2.12.2007 um 22:30:22
22. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Frank, Rainer ist korrekt , ich musste mich nur 2 mal anmelden weil ich unter Rainer bei der email verschrieben habe. Welche Firma gibt ihnen eine Chance auf einen Job, trotz Erkrankung und dadurch bedingter Ausfallzeiten ? Diese Firma hat es getan und nicht nur in meinem Fall hat man sich mehr als human verhalten. Nicht zu vegessen die ganzen jungen Menschen die eingestellt wurden und diejenigen die im Falle eines Neubaus auf eine Einstellung gewartet haben.

Grüsse
Rainer

Hallo Rainer, dies ist natürlich ein feiner Zug, allerdings tun dies auch andre Firmen/Konzerne. Die Welt besteht nicht nur aus der RWE;
der RWE nämlich, der ihre Mitarbeiter egal sind, wie man an den Aussagen diverser Herren leicht erkennen kann.


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Hoffentlich haben Sie recht Frank, hoffentlich.........

Relutate erzielt man, indem man sie macht und nicht nur hofft. Wie oben bereits erwähnt, die Welt besteht nicht nur aus der RWE.

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es war nun aber mal die Riesengroße Chance für alle VSE - Mitarbeiter, und vor allem die JUNGEN und die die eine Lehrstelle suchen, die NÄCHSTEN 40 !!!! Jahre unter zu sein/kommen. Diese Chance war da. Man musste sich nicht in ganz Europa dafür bewerben.

Schade, nun müssen wir uns in 4-5 Jahren umguggen.

Aber machen wir es so wie Sie, Frank wir finden schon was.

Och Jungs, zuerst die Pseudo-Argumente, dann die Lügen, dann die Polemik und jetzt das emo-Tränendrüsje?!

Wenn jeder so denkt, steht bald die halbe Welt mit wahnsinnigen Groß-Projekten zu, in denen dann eine Hand voll Angestellten arbeiten.

Abgesehen davon, sprechen sie mal bitte mit Mitarbeiter von Evonik.
Das sind ein paar mehr als Ensdorf und daher ist es wichtig nun gemeinsam die Alternativen auszuloten und die Zukunft sinnvoll zu gestalten. Anders würden wir uns nur im Kreis drehen, das ist mir bewusst, keine Sorge.


----

Lieber Frank,

tut mir leid für Sie, dass Sie in Ihrer Verzweiflung so viele Bewerbungen schreiben mussten. Aber wie auch schon vor Wochen verstehen sie nur die Hälfte von dem, was um Sie herum passiert und werden wohl auch nie mehr verstehen. Das hängt wohl beides mit Ihrem Bildungsniveau zusammen. Ich für meinen Teil bin momentan in der großartigen und glücklichen Lage eine super Ausbildung zu genießen und kann mir im Anschluss eigentlich aussuchen, wo ich arbeiten möchte. So geht's nicht nur mir, sondern vielen gut ausgebildeten Menschen, die von der Uni kommen.


ah, der "auswertige student" der auf veranstaltungen seine bewerbungen unterschreibt.. auch wieder hier? ;-) polemik ahoi, ne?
aber keine sorge, auch ich hab bereits für die grundlage meiner schäfchen gesorgt.


Und klar ist das nicht das Ende des Saarlandes. Aber es ist eine weitere verpasste Gelegenheit und wird dem Land noch einige Zeit nachhängen. Und ich für meinen Teil werde nicht hier bleiben. Ein Großkraftwerk wäre z.B. auch ein toller und absolut interessanter Arbeitsplatz für mich gewesen. Und sicher gibt es auch andere Ausbildungsplätze für Ihre Kinder. Aber das AFZ Ensdorf wird dann sicher keine mehr bereit stellen. Waren Sie eigentlich je dort? Sollten Sie sich mal anschauen. Auch Sie haben Ihren Teil dazu beigetragen, dass dort bald das Licht ausgeht. Wünsche Ihren Kindern viel Glück bei der Ausbildung zum Friseur/Metzger/Bäcker...

Es wird immer von Gelegenheit, Chance und die Master-Möglichkeit fürs Saarland gesprochen, aber wenns dann darum geht, diese zu erklären ist bereits die Luft aus dem Ballon. Ich habs nicht mehr so ganz in Erinnerung aber hat mir nicht einmal einer von den Chrissy's und Christians erzählt, er hätte nichts mit Ensdorf-kkw's zu tun und jetzt arbeiten auf einmal doch beide dort oder wollen es zumindest?! Jungs, ihr fällt langsam auf.

Der Rest Ihres Textes ist mal wieder nur reine Polemik. Man sollte langam erkennen, dass man damit nicht mehr ablenken kann.

Freuen Sie sich: ihr Ziel ist erreicht. Man baut nicht das hässliche Kraftwerk. Und darum ging's von Anfang an. Weder würde die Luft verpestet, noch hat man sich je dagegen gesperrt bei Bedarf mehr Wärme auszukoppeln - das haben wir inzwischen alles gelernt. Lediglich zwei große Kühltürme waren von Anfang an das Argument dagegen. Und die kommen jetzt nicht. Aber bleiben sie (ich meine alle Kraftwerksgegner) konsequent und gehen sie wieder raus auf die nächsten Versammlungen um den Menschen in die Augen zu schauen, die damit in ein paar Jahren arbeitslos werden. Da haben Sie und andere ja gestern Fakten geschaffen.

Das Saarland kann sich freuen, das ist richtig. Die Auswirkungen auf die Umwelt kennen wir inzwischen auch bereits alle. Das Thema ist abgelutscht. Und wieder mal das Tränendrüje. Vielleicht wären ein paar sinnige Argumente für ein Gross-KKW von Anfang an besser gewesen als dieses erneute Geschwätz?

Wie gesagt, Gründe für ein KW, meinetwegen auch Steinkohle, gibt es in Ensdorf genug und genau deswegen sterben auch die Gründe für ein Groß-KKW!

Glückwunsch. Dummheit hat mal wieder gesiegt.

Der Unterschied zwischen Dummheit und Vernunft wurde Ihnen wohl nicht sonderlich gut erkärt?!

----

Nun, es wird auch weiterhin bei jedem, ich wiederhole JEDEM Gr0ßprojekt im Saarland auf diese Art und Weise das Licht ausgehen.

Dafür hat man nun mit diesem Widerstand ein Zeichen gesetzt.

KEIN Großinvestor wird im Saarland noch Fuß fassen wollen, nach diesem Exempel.


Blödsinn! Panik-Mache als Volksverdummung.

EON und wie sie alle heissen werden sich hüten hier einen Antrag auf irgenwas zu stellen, dafür ist die PR dann viel zu schlecht.

Und kleinere dezentrale KWK Anlagen oder gar Gas-Kraftwerke.....bringen Sie mir mal einen Investor. DEN GIBT ES NICHT !!!!


Och, ich bin mal gespannt wer in nächster Zeit so alles auf Ensdorf neugierig wird. Das schmeckt den RWE'lies aber so gar nicht, stimmts? Und achja, die Konkurrenz brauch ja auch Mitarbeiter.. schon dumm, ne?

Das sind Dinge darüber macht sich keiner Gedanken.

Gerade weil man sich darüber Gedanken machte, bekam RWE gestern die rote Karte.

Ich glaube es ging einfach nur darum, das die Gemeinde Ensdorf die Steuern abkassiert hätte, und nicht Wadgassen oder Bous oder Saarwellingen.

Der Gedanken sind frei ;-)

Nein in Ensdorf hätte man mit vollen Gemeindekassen Kindergärten oder Schwimmbäder sanieren können. Die Feuerwehr oder den Sportplatz auf Vordermann bringen können. Den Eltern beim Schulbuchkauf unter die Arme greifen können.

VOLLE GEMEINDEKASSEN DURCH ENSDORF-NEU?!
Sie sollten Ihre Karriere als Komiker planen!


Alles Passe....Hauptsache die BI und Greenpeace liegen sich in den Armen....

SCHADE das sich die Bürger von Ensdorf haben vor diesen Karren spannen lassen.

TRAURIG FÜRS SAARLAND


Ensdorf besteht mit Sicherheit genauso wenig nur aus BI und Greenpeace, wie auch nur aus einem GROSS-KKW.

SCHLAU, dass die Bürger die RWE PR-Masche nicht geschluckt haben. War auch ehrlich gesagt nicht sonderlich schwer. Ich würde mal behaupten, ohne BI und Co. wäre die Wahl zwar knapp aber mit dem gleichen Resultat ausgegangen.


----

Sagen Sie mal, lesen Sie eigentlich Zeitung oder so? Haben Sie auch nur im Ansatz die Fähigkeit weiter zu denken als bis zu Ihrer eigenen Stirn?

Der Polemiker vom Fach in seinem Element.

Gas ist das LETZTE was wir in Deutschland gebrauchen können. Gucken Sie sich doch mal an wo das Gas herkommt. Und was dort gestern mit der Opposition passiert ist. Oder vor ein paar Wochen mit der Lufthansa. Oder vor ein paar Monaten mit den Ölpipelines. Sie wollen doch nicht ernsthaft gutheißen, dass wir unsere Energieversorgung auch nur noch marginal mehr abhängig machen sollten von solchen Staaten. Das ist Wahnwitz und zeugt von wenig Sachverstand.

Warum sowas in Lingen passiert und nicht in Ensdorf? Na wo soll denn das Gas auf einmal herkommen? Durch welche Infrastruktur? Hab ich was verpasst oder haben wir hier in Ensdorf ne Gaspipeline liegen?


Tja, bis 800MW-Kohle hätte kein Mensch ein Problem damit gehabt. Naja, schlauere Unternehmen werdens richten.

Ökologisch ist es eine Katastrophe, dass die Bürger von Ensdorf jetzt den Konzernen auferlegen ihre alten Dreckschleudern bis zum letzten auszureizen statt sie durch modernere Kraftwerke zu ersetzen. Damit sind sie alle für 7,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr mehr in der Atmosphäre verantwortlich. Genau diese Summe wäre durch Ensdorf Neu eingespart worden.

Milchmädchen-Rechung für Ensdorf und Region.

Aber was interessiert sie das? Nix, ich weiß. Die Kinder werden ja Friseur, der Strom kommt schon irgendwie durch die Steckdose und der Klimawandel... scheiß drauf, der Sommer war eh zu kalt. Und vielleicht sparen sie sich ja in ein paar Jahren sogar die neuen Winterreifen, das können sie dann mit dem höheren Strompreis verrechnen ;)

mal wieder die Kategorie Polemik.

Achja, und dann waren da ja noch die Immobilienpreise! Bin gespannt wie sich die nach Schließung des Kraftwerks entwickeln. :) Es ist nämlich nicht wie in der grün-rosafarbenen BI-Märchenwelt! Dann werden nämlich einige verkaufen müssen, und andere werden woanders hinziehen, wo sie noch Arbeit finden.

http://www.ivd-west.net/html/0/72/artikel/335.html

Bin gespannt, wie sie ihren Kindern und arbeitslosen Nachbarn dann erklären wollen, warum sie so stolz darauf sind, dass man ihnen die Landschaft nicht mit zwei Kühltürmen "verschandelt" hat.

Herr, erlöse uns bitte endlich von diesem Schwachsinn!

26.11.2007 um 20:27:54
23. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hoffentlich haben Sie recht Frank, hoffentlich.........

26.11.2007 um 08:49:58
24. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Sagen Sie mal, lesen Sie eigentlich Zeitung oder so? Haben Sie auch nur im Ansatz die Fähigkeit weiter zu denken als bis zu Ihrer eigenen Stirn?

Gas ist das LETZTE was wir in Deutschland gebrauchen können. Gucken Sie sich doch mal an wo das Gas herkommt. Und was dort gestern mit der Opposition passiert ist. Oder vor ein paar Wochen mit der Lufthansa. Oder vor ein paar Monaten mit den Ölpipelines. Sie wollen doch nicht ernsthaft gutheißen, dass wir unsere Energieversorgung auch nur noch marginal mehr abhängig machen sollten von solchen Staaten. Das ist Wahnwitz und zeugt von wenig Sachverstand.

Warum sowas in Lingen passiert und nicht in Ensdorf? Na wo soll denn das Gas auf einmal herkommen? Durch welche Infrastruktur? Hab ich was verpasst oder haben wir hier in Ensdorf ne Gaspipeline liegen?

Ökologisch ist es eine Katastrophe, dass die Bürger von Ensdorf jetzt den Konzernen auferlegen ihre alten Dreckschleudern bis zum letzten auszureizen statt sie durch modernere Kraftwerke zu ersetzen. Damit sind sie alle für 7,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr mehr in der Atmosphäre verantwortlich. Genau diese Summe wäre durch Ensdorf Neu eingespart worden.

Aber was interessiert sie das? Nix, ich weiß. Die Kinder werden ja Friseur, der Strom kommt schon irgendwie durch die Steckdose und der Klimawandel... scheiß drauf, der Sommer war eh zu kalt. Und vielleicht sparen sie sich ja in ein paar Jahren sogar die neuen Winterreifen, das können sie dann mit dem höheren Strompreis verrechnen ;)

Achja, und dann waren da ja noch die Immobilienpreise! Bin gespannt wie sich die nach Schließung des Kraftwerks entwickeln. :) Es ist nämlich nicht wie in der grün-rosafarbenen BI-Märchenwelt! Dann werden nämlich einige verkaufen müssen, und andere werden woanders hinziehen, wo sie noch Arbeit finden.

Bin gespannt, wie sie ihren Kindern und arbeitslosen Nachbarn dann erklären wollen, warum sie so stolz darauf sind, dass man ihnen die Landschaft nicht mit zwei Kühltürmen "verschandelt" hat.

26.11.2007 um 13:51:28
25. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Darf ich Sie was fragen? Wovon träumen Sie eigentlich nachts?

"Was passiert denn jetzt ?
Es verliert keiner seine Arbeit !
Die Zulieferer behalten ihre Arbeit !"

Ach so... ja, stimmt... HEUTE sind die alle noch am Arbeiten. Morgen auch. Aber die wissen jetzt allesamt wann es vorbei ist.

Das Saarland GEHT den Bach runter, falls sie es noch nicht gemerkt haben. Wir fallen Jahr für Jahr hinter dem Rest Deutschlands zurück und freuen uns inzwischen sogar schon wenn unser Wirtschaftswachstum nur 0,2 oder 0,3 % hinter Bundesdurchschnitt liegt. Grund dafür ist sicher nicht das nicht gebaute Kraftwerk. Aber WENN es gebaut worden wäre, dann wäre das sicherlich ein guter Schritt in Richtung Nicht-den-Bach-runter-gehen gewesen. Begreifen Sie den Unterschied? Traurig, dass ich es Ihnen erklären muss. Aber is klar, stand ja auch euf keinem Flugblatt, wurd Ihnen also noch nicht vorgekaut.

Die Stadt Essen mag ich nicht, deshalb werde ich dort sicher nicht hingehen ;) Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich dort eine Stelle bekommen hätte, glauben Sie mir. Der Markt für Absolventen sieht momentan ganz gut aus!

Ich staune im Übrigen über Ihre Beobachtungsgabe: ein Bauhaus hat aufgemacht. Unglaublich. Bauhäuser hatten wir ja hier noch nicht. Das wird einen unglaublichen Mehrwert für das Land schaffen. Ein komplett neuer Kundenkreis. Heimwerker waren bisher im Saarland ja auch noch eine unerschlossene Zeilgruppe :-D

Um's verständlich zu machen: Glauben Sie es wird mit dem neuen Bauhaus ein MEHR an Baumarkt-Kunden einhergehen? Nö. Die gehen höchstens in den neuen statt in einen alten Laden. Mit den entsprechenden Effekten für die alten Standorte.

Um Ihnen gleich den Fall auf die Nase zu ersparen erkläre ich Ihnen auch, wo der Unterschied zum Kraftwerk ist: Wenn das Kraftwerk gebaut worden wäre, dann hätten wir weniger Strom aus Frankreich importieren müssen, was im Endeffekt mehr Geld für unser Land bedeutet hätte.

Schön auch, wie sie Lebach ins Spiel bringen :) Meine Heimatstadt strotzt tatsächlich nur so vor Blödheit. Die schaufeln sich doch mit dem Saarbahnanschluss gerade ihr eigenes Grab... jetzt kann sogar meine Oma noch locker nach Saarbrücken zum Einkaufen statt ihr Geld dort zu lassen. Und Frankreich verdient auch: Franzosen verdienen in Deutschland Geld und zahlen dort Steuern. Klasse. Danke für Ihren beispielhaften Ausflug ins Land der Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben.

Naja, was soll's. Hauptsache keine Schornsteine!

P.S.: Na klar bin ich frustriert über die Entscheidung. Was meinen Sie denn? Tststs...

26.11.2007 um 15:29:33
26. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich habs geahnt ! Sie glaubens wirklich !

26.11.2007 um 16:15:23
27. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich kanns nicht mehr hören !

Es kann doch wohl keiner ernsthaft glauben dass jetzt alles den Bach runtergeht !

Was passiert denn jetzt ?
Es verliert keiner seine Arbeit !
Die Zulieferer behalten ihre Arbeit !
Bei mir ist heute morgen das Licht noch angegangen!
Der Bäcker im Ort hat auch Brötchen verkauft !

Die RWE gibt an dass der Standort ideal wäre !
Am Samstag hat mir ein zuständiger RWE Mann nicht abgestritten das die RWE in ein paar Jahren ein kleineres bauen wird um den idealen Standort nicht aufzugeben!

Und zu den absolut blöden Kommentaren zu den Ausbildungsplätzen und Frisören brauch keiner was zu sagen !
Aber es scheint wirklich Menschen zugeben, die glauben das Saarland würde den Bach runtergehen nur weil die RWE keine Milliarden verdient.
Ich glaube eher dass alle die sich jetzt den Sack vollmachen wollten die Niederlage nicht akzeptieren können !

Und Sie Christian dachten wirklich Sie bekämen dort eine Stelle ! Sie sind doch augenscheinlich überqualifiziert ! Sie sollten besser nach Essen gehen und sich in der RWE Zentrale bewerben das Saarland ist zu dumm für Sie, sie haben was besseres verdient !

Übrigens explodiert der Standort Ensdorf Bous geradezu vor Ansiedelung.
Auf dem Weg nach Essen sollten sie mal in den Bereich des neuen Bauhauses in Ensdorf fahren und sich anschauen was dort passiert und wenn die Anbindung fertig ist können Sie ja noch schnell nach Lisdorf fahren und schauen wieviele Firmen sich in Lisdorf ansieden werden. Die Verbindung Lebach Frankreich wird unzählige Firmen anziehen weil der Knotenpunkt ideal ist !

26.11.2007 um 15:06:16
28. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
lieber Günther/Rainer, ich als Nicht-Kraftwerks-Angestellter z.B. muss mich auch nach dem Job-Angebot richten. Es kam bei meinen Bewerbungen nicht selten vor, dass diese in ganz Deutschland und sogar der EU verschickt wurden! Und ich kann auch nicht sagen "So, jetzt macht mein alter Arbeitgeber im Saarland irgendwann dicht und nun bin ich für immer arbeitslos - die Welt ist schlecht zu mir und jetzt mach ich auch Protz nix mehr."

Sie werden noch früh genug verstehen, dass die Zukunft nicht in einem Steinkohle-Groß-Kraftwerk (besonders unter der Regie von RWE) liegen wird bzw. kann.


lieber Frank:

es war nun aber mal die Riesengroße Chance für alle VSE - Mitarbeiter, und vor allem die JUNGEN und die die eine Lehrstelle suchen, die NÄCHSTEN 40 !!!! Jahre unter zu sein/kommen. Diese Chance war da. Man musste sich nicht in ganz Europa dafür bewerben.

Schade, nun müssen wir uns in 4-5 Jahren umguggen.

Aber machen wir es so wie Sie, Frank wir finden schon was.

26.11.2007 um 08:54:43
29. Antwort
Absender: silvia
Email: engel366@hotmail.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich finde meine "lieben" Mitbürger haben sich zum Spielball einiger Pseudo-Grüner machen lassen. Bei der Bekanntgabe vielen sie sich wie Sieger in die Arme, dabei haben sie gerade den Untergang von Ensdorf, wenn nicht sogar den Untergang des ganzen Saarlandes veranlasst. All diese selbstherrlichen Neu-Umweltschützer, die denken "Wozu brauchen wir ein Kraftwerk, wir haben doch Steckdosen" und gleichzeitig, sehr umweltfreundlich, mit ihren Autos zur Bekanntgabe kamen. Genau diese Menschen werden es sein, die in ein paar Jahren jammern, wenn ihre Kinder keine Lehrstelle oder Job finden und aus dem Saarland wegziehn müssen. Ich selbst schäme mich dafür, mit so vielen dummen menschen in einem Ort zu leben, einfach nur peinlich. Wenn es nach mir gehn würde, würden sie ab morgen ihren Strom auf umgebauten Fahrrädern selbst erzeugen. Und ich weigere mich, mit diesen Leuten in einen Topf geschmissen zu werden, wenn es heisst "die Ensdorfer Bürger haben gewählt". Ich war und bin weiterhin für das neue Kraftwerk und die daraus resultierenden Arbeitsstellen. Und ich hoffe, das es noch einen Weg gibt, dass das neue Kraftwerk gebaut werden kann. 
Passiert dies nicht, sollen die, die dagegenstimmten, als letzte im Rathaus das Licht ausmachen. Gute Nacht Deutschland, mehr kann man hier nicht sagen...

25.11.2007 um 20:10:19
30. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Vielleicht ist dies aber auch ein kurzer Gedankenanstoß für unsre kleinen Lemminge?!

Entscheidung in Ensdorf

Ein Kommentar von Siegfried Lambert  - SR Wirtschaftsredaktion

Die Entscheidung ist gefallen, eine Mehrheit der Ensdorfer Bürgerinnen und Bürger will das neue Kohlegroßkraftwerk nicht, zumindest nicht in der Größe wie RWE es gerne gebaut hätte. Das Zwei-Drittel-Quorum wurde klar erreicht und das Ergebnis ist nicht knapp sondern klar und deutlich ausgefallen. Eine eindeutige Aussage in Richtung RWE und in Richtung Politik: Wenn ihr diesen Koloss baut, dann gegen unseren Willen.

Die RWE-Geschäftsführung hat erkennen müssen, dass ein 1600 Megawatt-Kohlekraftwerk im Saarland nicht durchzusetzen ist. Für den saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller mag dies ein weiterer Beleg für die, wie er sagt, wachsende Verweigerungshaltung der Saarländer sein, wenn es um industrielle Projekte geht. Aber trotz des deutlichen Ergebnisses bin ich überzeugt, dass die Ensdorfer nicht grundsätzlich gegen den Bau eines Kraftwerkes gestimmt haben. Sie haben sich lediglich der schier erdrückenden Größe dieses Projektes verweigert. Und sie haben einem Konzern die Quittung dafür gegeben, dass er sie in der ersten Phase durch Informationsverweigerung und in der heißen Phase durch irreführende Aussagen und Halbwahrheiten an der Nase herumführen wollte.

Alleine schon die Werbung, die suggerieren wollte, die Schadstoffbelastung im Saartal würde durch den 1600-Megawatt-Koloss sinken, war dreist. 20 Prozent weniger Schadstoffe aber eine Vervierfachung der Kapazität, dass das zu höheren Emissionen führen muss, kann jeder erkennen, der die Grundrechenarten beherrscht.

Eine Ablehnung des Großkraftwerkes würde negative Zeichen setzen für den Industriestandort Saarland, hatte MP Müller in den letzten Wochen mehrfach betont, um damit für das Projekt zu werben. Andere Unternehmen, die mit dem Gedanken spielten, sich hier anzusiedeln, könnten abgeschreckt werden. In der Konsequenz würde das ja bedeuten, dass man allen Plänen von Unternehmen, sofern sie keine Gesetze verletzen, kritiklos zustimmen müsste, nur um Industriefreundlichkeit zu beweisen. Das kann nicht sein.

Hätte RWE seine Zusage umgesetzt, Kraftwerkskapazitäten, in der Größenordnung wie sie in der Vergangenheit im Saarland stillgelegt worden sind, zu ersetzen, hätte es vermutlich kaum Widerstände im Saarland gegeben. Doch ein 2 mal 800 Megawattkoloss mit Kühltürmen höher als der Kölner Dom, das wäre ein falsches Zeichen für die wirtschaftliche Erneuerung dieses Landes, deshalb ist es gut, dass dies verhindert wurde.

Das heißt aber nicht, dass der genehmigte Kraftwerksstandort Ensdorf aufgegeben werden sollte. Im Gegenteil. Der Standort ist von seiner Infrastruktur her ideal für jedes Versorgungsunternehmen. Die Argumentation von RWE , entweder diesen Koloss oder gar nichts bauen zu wollen, ist den Aktionären der RWE geschuldet, die mit solchen Kraftwerken eine maximale Rendite erzielen wollen, die ist mit zwei Blöcken höher als mit einem. Aber das Sharholder-Value-Denken des Konzerns konnte sich gegen den Willen der Bürger nicht durchsetzen.

Die Ensdorfer leben schon lange mit dem bestehenden Kohlekraftwerk. Ich bin mir sicher, dass sie sich einem neuen Kraftwerk, das das alte in den kommenden Jahren ersetzen soll, nicht verweigern würden. Nur das neue muss von Größe und Belastung her verträglich sein für diesen Standort. Es sollte auch kein Kohlekraftwerk mehr sein. Das hat in der Vergangenheit Sinn gemacht, als die Kohle fast auf dem Förderband aus den saarländischen Gruben ins Kraftwerk transportiert werden konnte. Kohle aus China oder Korea um die halbe Welt nach Ensdorf zu karren, um sie dort mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent zu verbrennen, das ist unter Umweltgesichtspunkten katastrophal.

Dagegen ist die Lage des Saarlandes für ein mit Gas betriebenes Kraftwerk ideal. Zwei Gaspipelines führen durch unsere Region. Das wäre doch eine Alternative für RWE oder für ein anderes Versorgungsunternehmen.


Quelle: Sondersendung SR 3 Saarlandwelle, 25.11.07 - 19:00 bis 20:00 Uhr

----

Klingt schon etwas sinninger als die "Klatsche" von Frau Schmeer, oder?

26.11.2007 um 20:37:24
31. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Naja ich merke es macht keinen Sinn mit Ihnen hier zu diskutieren.  Beruhigen Sie ihr Gemüt; die 70% der Bürger die gegen die Änderung des FNP gestimmt haben können Sie nur schwer verkraften. Wir reden ein andermal weiter!!!!

26.11.2007 um 13:56:10
32. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
@ Christian:
Das Saarland GEHT den Bach runter, falls sie es noch nicht gemerkt haben. Wir fallen Jahr für Jahr hinter dem Rest Deutschlands zurück und freuen uns inzwischen sogar schon wenn unser Wirtschaftswachstum nur 0,2 oder 0,3 % hinter Bundesdurchschnitt liegt. Grund dafür ist sicher nicht das nicht gebaute Kraftwerk. Aber WENN es gebaut worden wäre, dann wäre das sicherlich ein guter Schritt in Richtung Nicht-den-Bach-runter-gehen gewesen. Begreifen Sie den Unterschied? Traurig, dass ich es Ihnen erklären muss. Aber is klar, stand ja auch euf keinem Flugblatt, wurd Ihnen also noch nicht vorgekaut.

Tja was soll ich sagen ? Ich gebe Ihnen recht ! Es wäre evtl. ein Schritt in die Nicht-den-Bach-runter Richtung, aber um welchen Preis !
Und Sie werden mir recht geben dass auf Flugblättern beider Seiten gekämpft wurde.
Nur die Motivation ist eine andere : Die RWE will größtmöglichen Profit erziehlen, wäre das nicht so und das ist der einzige Grund, dann würde sie sich jetzt nicht beleidigt zurückziehen, sondern versuchen einen Weg für die Arbeiter zu finden !

Die BI handelt aus anderen Gründen : Es sind im übrigen keine Kraftwerksgegener ( hört sich aber schlimmer an ) sondern Großkraftwerksgegener ! Sie können mir glauben ein Grossteil beschäftigt sich ernsthaft mit dem Thema und kennt sich inzwischen gut aus !

Ich staune im Übrigen über Ihre Beobachtungsgabe: ein Bauhaus hat aufgemacht. Unglaublich. Bauhäuser hatten wir ja hier noch nicht. Das wird einen unglaublichen Mehrwert für das Land schaffen. Ein komplett neuer Kundenkreis. Heimwerker waren bisher im Saarland ja auch noch eine unerschlossene Zeilgruppe :-D

Ich gehe davon aus sie waren zu aufgeregt als Sie mein Post gelesen haben !
Ich habe vom Bereich ums Bauhaus geschrieben ! Dort siedeln sich momentan viele Firmen an ! Z.B vergrößert Kallenborn, ALDI erweitert um das Doppelte, Im Industrigebiet siedeln sich neue Firmen an, auf der Lisdorfer Seite entsteht ein großes Indutriegebiet welches durch die neue B269 gefüttert wird....
Klar ist das keine Grossinvestition, aber warum muss es ein Großer sein und nicht viele Kleine !

Wenn Sie sehen wie das vor 5 Jahren aussah und heute den Vergleich ziehen werden Sie sehen dass sich sehr wohl was bewegt !

Im übrigen wollte vor 5 Jahren ein ortsansäßiger Unternehmer ein Gelände in der Nähe der RWE kaufem, bekam dass aber nicht ( heute weiss ich warum) und hat jetzt seine Firma in Stuttgart gebaut und sie können sicher sein es wurden viele Arbeitsplätze geschaffen.

Klar für Sie ist es keine Arbeit bei ALDI, Kallenvorn, Bauhaus, Bäckerei oder Möbelgeschäften, aber seien Sie sich sicher für andere sehr wohl !

Schade dass Sie so wenig auf die  Ängste der Menschen eingehen, Sie haben sehr wohl ihr eigenes Ziel vor Augen (und das ist ja richtig) , aber andere sorgen sich um die Zukunft von mehr als sich selbst !

Sie sagen Essen gefällt ihnen nicht, vielleicht könnte es ja Ludwigshafen, Cattenom, Biblis sein, Sie hätten in ein paar Jahren Ensdorf dazu zählen können !

Aber wenn Sie ehrlich sind besteht doch jetzt die Chance, wenn wir alle an einem Strang ziehen (und die Landesregierung es auch kappiert) dass wir eine vernüftige Stromversorgung planen ! Ich denke ein Kraftwerk für ein ganzes Land ist schlechter als viele kleine !

Und ich sage es nochmal : Glauben Sie wirklich der Standort stirbt ?
Aussage RWE : idelaer Standort, Anbindung durch die Saar, komplette Netzanbindung in alle Richtungen ! Wenn die RWE das aufgibt können Sie sichersein dass es ein anderer macht!

Und ein Schlauer weiss jetzt schon : Industrienansiedelung in Lisdorf, im Bereich des Kreisverkehrs in Ensdorf, Lisdorfer Gewächshäuser : ideale Abnehmer für Fernwärme = Kraftwärmekopplung= hoher Wirkungsgrad= Akzeptanz der Bevölkerung !

Aber wahrscheinlich bin ich auch zu dumm und bleibe hier und hoffe alle haben was daraus gelernt !

27.11.2007 um 09:11:06
33. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ach Frank

kurz und knackig, so kennt man Sie ja. Keine Diskussion, nur abfertigen.

Warum denn eigentlich 800 MW? und nicht 1600? Können Sie das nochmal kurz erklären?

Bitte mit Unterschied.

26.11.2007 um 20:51:40
34. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich wundere mich über die rege Beteiligung der Befürworter jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wo wart ihr alle in den Foren, bei den Leserbriefen, auf den Veranstaltungen, bei Gegendemonstrationen?
Wo waren die Stimmen aller Ensdorfer, die im Kraftwerk arbeiten oder in den Zulieferbetrieben und die Stimmen ihre Familien und Freunde?

Jetzt glauben erst mal alle, dass sich kein Betrieb mehr hier im Saarland ansiedeln will, weil man hier "gegen alles" ist, weil ein Häuflein Fehlgeleiteter DIE einzig wirklich grosse Ansiedlung der Regierung Müller zum Scheitern gebracht hat.

So ist es immer nach Wahlen zu beobachten: Alle ergehen sich wie aufgescheuchte Hühner in wildesten Spekulationen!

Zur Erinnerung:
Seit der Entscheidung sind noch nicht einmal 24 Stunden vergangen. Wenn es sie nicht schon vorher gegeben hat, kommen jetzt die Gespräche, wird man nach Lösungen suchen, wird man sehen, welche Art der Ansiedlung sich mit den Erfordernissen von Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen lässt.
Ob die Entscheidung des Gemeinderates, das Votum an die Bürger abzugeben die Richtige war, darüber lässt sich immer noch trefflich streiten. Welche Beweggründe der Bürgermeister und seine Fraktion dafür hatten, habe ich an anderer Stelle bereits dargelegt. Ich hätte frühzeitige Gespräche verschiedener Beteiligter und gesellschaftlicher Gruppen für besser gefunden, aber man (d.h. Landesregierung und RWE) waren sich ja so sicher.
Ich denke, es ist auch diese Überheblichkeit und das Gefühl, dass Wirtschaft und Politik nach Gutsherrenart über Wohl und Wehe eines Landes entscheiden können, die hier von den Bürgern abgestraft worden sind.

So, wie es hier im Forum von den Befürwortern immer wieder geschrieben worden ist und zwar dass die, denen die Bauentscheidung von RWE nicht passt ja wegziehen können, so halte ich es mit denen, die jetzt das Bürgervotum nicht akzeptieren wollen: Dann zieht doch weg, in die Bundesländer und an die Standorte, wo ihr glaubt, noch in Kraftwerken und bei den Zulieferern arbeiten zu können!
 
Ich sage allerdings voraus, dass es an anderen Standorten zu ähnlichen Entscheidungen wie Ensdorf kommen wird und dass die Stromkonzerne, wenn sie mit Kohleverstromung noch Geld verdienen wollen, sich wohl oder übel auf Kompromisse einlassen werden müssen.

Zu sagen, dass Ensdorf als Standort zur Stromerzeugung keine Zukunft hat, halte ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt als verfrüht und als den traurigen Versuch, der BI den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben.

Annika


26.11.2007 um 17:19:53
35. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
@ Annika

Ich wundere mich über die rege Beteiligung der Befürworter jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wo wart ihr alle in den Foren, bei den Leserbriefen, auf den Veranstaltungen, bei Gegendemonstrationen?
Wo waren die Stimmen aller Ensdorfer, die im Kraftwerk arbeiten oder in den Zulieferbetrieben und die Stimmen ihre Familien und Freunde?

Das sind hier ein 1, max.2 Personen.. nichts weiter.

Ich habe heut mit einem KW'ler gesprochen: "oh, was mache die all fürn Stress, von uns is noch kenner verhungert, ob mit oder ohne VSE/RWE.. do wird schon enner nachkomme, is jo noch lang Zeit bis dohin"

Nur der PR- und Gehirnwäschedruck werden den oder andren jungen Menschen in diesem Forum bereits in tiefe Depressionen und Psychosen gestürzt haben, denn anders ist diese Armageddon-Stimmung nicht zu erklären.

26.11.2007 um 20:47:33
36. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
liebe christians (*),

ich durfte leider auch nicht an der abstimmung teilnehmen. aber auch meine stimme wäre ganz klar für nein gewesen.
die gründe gegen das geplante GROßkraftwerk sind einfach zu dominat und logisch (sowohl ökonomisch, ökonomisch und gesundheitlich).

die ganze schwarzmalerei gehört anscheinend jetzt auch zur strategie von rwe. warum sollte der jetzige attraktive standort (worte der rwe) jetzt plötzlich nicht mehr so toll sein? wird ernsthaft geglaubt, dass rwe ensdorf dicht macht und das gelände einfach so brachliegen lässt?

das stück vom kuchen wird nur kleiner sein, als geplant. aber gegessen wird es trotzdem.

unabhängig davon sollte man sich freuen, dass hier fast eine richtige demokratie entschieden hat.

geld ist nicht alles im leben.

schade dass sie unser schönes saarland verlassen werden.



(*) hier mal als synonym gebraucht für jemanden, der andere als dumm hinstellt, nicht sachlich diskutieren kann und außer beleidigungen nichts produktives zur sache beiträgt und selbst prognosen und vorhersagen trifft, die nicht sicher sind.


27.11.2007 um 06:34:32
37. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Christian, dieses Statement ist absolut unter der Gürtellinie!

Das Arbeitsplatz-Argument stimmte vorne und hinten nicht und das wird es auch in Zukunft nicht; wie so einige Lügen der RWE.

Und ändern Sie endlich ihr Lieblingswort "Kraftwerksgegner" in "GROSS-Krafwerks-Gegner", denn dann bleiben sie wenigstens bei der Wahrheit.

Auch wenn Frau Schmeer sich freiwllig die Klatsche gibt, existieren keine Kraftwerksgegner, die alles verhindern wollen, sondern ganz im Gegenteil, für den Kraftwerks-Standort Ensdorf und ein neues Kraftwerk sind!.. auch wenn dies sehr gern überlesen wird, um nicht direkt alle Pro-"Argumente" für ein Groß-Kraftwerk sterben zu lassen.

Diese permanente Volksverdummung wird nun wohl HOFFENTLICH ein Ende haben!

25.11.2007 um 23:58:36
38. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Liebe Annika

1. Um mal klarzustellen wer hier an was schuld ist:

Die Hauptschuld, liegt eindeutig bei der Landesregierung und leider auch bei der RWE, das das Projekt jetzt Vergangenheit ist.

Die Landesregierung hatte nicht genug Rückrad, klar hinter dem Projekt zu stehen und wenn doch, wurde es nicht eindeutig gezeigt.

Die RWE hätte wesentlich früher im Saarland eine Meinung zu einem solchen Projekt einholen müssen, bzw hat sich zu sehr auf die Landesregierung verlassen. Siehe einen Satz oben drüber, das Ende ist klar.

2. Warum sollte ich hier vor dem Ergebnis der Wahl posten?

a) hab ich mir einmal die Zunge durch Beleidigungen verbrannt.
b) wurde eh alles, was Christian oder ich, oder wenige andere an Argumenten hervorbrachten (weil sie in dem Projekt eine einmalige Chance sahen) nicht ausdiskutiert sondern von Personen wie zb. Frank einfach als: dumm, nichts aussagend, nicht der Wahrheit entsprechend, die Menschen hinters Licht führend .. vom Tisch gefegt ohne es zu hinterfragen.

Also warum immer dasselbe?

Insgeheim hat man als Mitarbeiter der VSE oder deren Zulieferer nun einmal gehofft das es wirklich klappt.

3. Es ist nun mal so, das RWE in Deutschland mehrere dieser Projekte geplant hatte. Alle gleicher Aufbau und somit gleiche Ersatzteile usw.
Ich glaube das macht jeder so, zb Autoindustrie oder McDonalds, damit man alles gleich beliefern kann. Nun war es eben so das 2 x 800 MW geplant wurden und nicht weniger. Da wird RWE auch nicht von abgehen denke ich mal. Die bauen jetzt sicher woanders. Ob sich die VSE allein die Zertifikate leisten kann ab 2012 bleibt zu bezweifeln. Was dann mit den Arbeitsplätzen hier passiert ist fraglich und einfach nur schade für die Region.

4. Ich denke die Entscheidung hätte man der Gemeinde Ensdorf gar nicht übertragen dürfen. Diese Entscheidung hätte die Landesregierung treffen MÜSSEN ! Aber die Geschichte habe ich bereits erwähnt.
Ansonst haben alle ihr Wort gehalten und das ist auch gut so.
Bürgermeister Hartz handelt wie versprochen nach dem Willen seiner Bürger und die RWE zieht sich zurück. Find ich abschliessend dann auch ok.

5. Wegziehen werde ich wohl auch in 4-5 Jahren, denn ich glaube nicht mehr daran das sich ein weiteres Unternehmen hier schlechte PR holen will. Schade eigentlich, meine Freunde wohnen hier und es ist auch schön hier. Aber ich muss mich dem Wohl meiner Familie beugen und etwas zu Essen auf den Tisch bringen, egal von wo.

6. Es ist so wie Sie sagen Annika, diese Abstimmung wird ein Zeichen für alle anderen Städte sein, in denen so etwas geplant ist/wird. Überall wird es jetzt so gehen und da muss man wirklich sagen, das ist schlecht für uns Deutsche wenn man die Energiemärkte in der EU betrachtet. Ich muss es nochmal sagen: WIR DEUTSCHEN WERDEN ES NICHT ALLEINE REISSEN !

Nun denn ich hoffe abschliessend das Sie alle Recht haben mit Ihren Vorraussagungen andere Investoren zu finden und hinter den Mitarbeitern von Ensdorf alt zu stehen.

Ich hoffe Sie haben Recht

26.11.2007 um 20:46:12
39. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Chrissi, mit der Gewerbesteuer ist das so ne Sache. Ich weis ja nicht den Betrag, den die Gemeinde bekommen hätte, aber nach ihrem Post hört sich das nach einigen Mio. an. Ich denke mit der Entscheidung der Ensdorfer wurde evtl. auch dem Umweltgedanken Rechnung getragen. Und waruzm wird sich kein Investor für ein gaskraftwerk finden lassen??

Schauen Sie mal auf die Seite ihres Arbeitgebers, der RWE:

http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/presse/presseunterlagen/language=de/id=347770/presseunterlagen.html

"
Im emsländischen Lingen baut RWE Power eines der weltweit modernsten Gas- und Dampfturbinenkraftwerke. Mit dem 500-Millionen-Projekt trägt RWE Power zur CO2-Reduzierung und zum Klimaschutz bei und löst gleichzeitig das Investitionsversprechen in Sachen Versorgungssicherheit ein.

RWE Power baut dort eines der weltweit modernsten Gas- und Dampfturbinenkraftwerke!!!!!!!!!!

Warum nicht auch in Ensdorf?????

26.11.2007 um 13:17:04
40. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Chrissi, mit der Gewerbesteuer ist das so ne Sache. Ich weis ja nicht den Betrag, den die Gemeinde bekommen hätte, aber nach ihrem Post hört sich das nach einigen Mio. an. Ich denke mit der Entscheidung der Ensdorfer wurde evtl. auch dem Umweltgedanken Rechnung getragen. Und waruzm wird sich kein Investor für ein gaskraftwerk finden lassen??

Schauen Sie mal auf die Seite ihres Arbeitgebers, der RWE:

http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/presse/presseunterlagen/language=de/id=347770/presseunterlagen.html

"
Im emsländischen Lingen baut RWE Power eines der weltweit modernsten Gas- und Dampfturbinenkraftwerke. Mit dem 500-Millionen-Projekt trägt RWE Power zur CO2-Reduzierung und zum Klimaschutz bei und löst gleichzeitig das Investitionsversprechen in Sachen Versorgungssicherheit ein.

RWE Power baut dort eines der weltweit modernsten Gas- und Dampfturbinenkraftwerke!!!!!!!!!!

Warum nicht auch in Ensdorf?????

26.11.2007 um 13:13:54
41. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich glaube weitaus ungeeigneter wäre der Begriff "klug" im Zusammenhang mit den 70%. In letzter Zeit kamen viele Meinungen im Radio wie auch in verschiedenen Zeitungen. Die zeugten allesamt eher wenig von "klugen" Leuten aus Ensdorf. Sicher sind damit nicht alle gemeint, aber immerhin 70%. Sie selbst sagen ja: die RWE hat nicht richtig Werbung für die eigene Sache gemacht. Wenn die Werbung also den Unterschied macht und nicht die Hirnleistung des einzelnen, na dann: Gute Nacht! (wie schon gesagt)

"Schlechte Verlierer" zu Leuten zu sagen, die mit heute Abend ihre Zukunft, sprich: ihren Job, verloren haben, DAS halte ich im übrigen für überaus mutig.

25.11.2007 um 21:03:10
42. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung

27.11.2007 um 01:48:39
43. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
denke die ensdorfer waren so in panik wie hier: ist auf englisch aber denke die ensdorfer sind ja clever
http://www.southparkzone.com/episodes/908/Two-Days-Before-the-Day-After-Tomorrow.html

und für die selbstgefällige (smug)  BI-truppe mal den spiegel vorgehalten
http://www.southparkzone.com/episodes/1002/Smug-Alert!.html

30.11.2007 um 22:34:30
44. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Markus, alle die gegen das Megakraftwerk waren sind Dumme (so wurde es doch hier geschrieben). Diese Meinungsäußerung eines beleidigten Befürworters würde ich nicht überbewerten. Und dass das Saarland nun stirbt ist ja absoluter Blödsinn.
Aber ich denke es wäre jetzt wichtig, wenn sich alle an einen Tisch setzen (RWE, Kommune, Land, Bürger) und schauen würden, dass man für Ensdorf eine andere, evtl. kleinere Lösung schnell findet. Damit wäre der RWE, dem Land, der Kommune, den RWE/VSE Mitarbeitern und den Befürwortern sowie den Gegnern des Megakraftwerkes geholfen!!!

27.11.2007 um 10:07:59
45. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Och Gasmasken. Das ist doch eine Übertreibung. Fakt ist sicherlich, dass sie jetzt quasi die gleichen Luftqualitätswerte haben, die sie mit dem Kraftwerk hätten. Da kann man nicht einfach blind die moralische Wir-werden-alle-krank-Keule auspacken und wie blöd drauf rumhacken. Ohne Kraftwerk 60% des Feinstaub-Grenzwertes, mit Kraftwerk 60,7%. Das die jetzt eine Maske notwendig machen ist zu bezweifeln.

Wenn, dann brauchen Sie die Maske ohnehin schon. Denn ein Abfallprodukt der Tests über die Feinstaubentwicklung bei Laserdruckern waren verwertbare Feinstaubmessungen aus ganz normalen Wohnungen. Und da lag der Wert oft deutlich über dem Grenzwert für die Außenluft (bis zu 90 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft) - in ganz normalen Wohnungen. Was das für Sie heißt? Klar: Den Bau von Häusern verhindern und nie mehr staubsaugen :-D

Und an den anderen Herrn (der Name ist mir entfallen): Niemand hat gesagt, dass jetzt auf einmal wegen dem Kraftwerk alles für'n A**** ist und jeder auswandern möchte. Lesen Sie nochmal die letzten Beiträge...

Interessant im Übrigen: die Wirtschaftsministerin Nordrhein-Westfalens hat bereits am Tag nach der Abstimmung bekannt gegeben, dass die RWE gerne in NRW bauen darf und Sie die Ansiedlung begrüßen würde. Naja, aber in Sachen Strukturwandel machen die uns eh was vor.

Quelle:
http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/14349529/WAZ-Thoben-will-gescheitertes-Ensdorf-Kraftwerk-in-NRW
Kommentar:
http://www.presseportal.de/pm/55903/1091666/westdeutsche_allgemeine_zeitung

Lustig an der Sache ist dann nur, dass wir in Zukunft unseren Strom dann aus so 'ner Region kaufen müssen. Dann geht noch mehr Geld woanders hin ;)

Was mir allerdings gar nicht passt ist die Reaktion von Lothar Wahrscheid (hier unter "Aktuelles"). Jetzt so gegen den Abbau-Stopp zu wettern ist dämlich. Auch bei 120€/t ist die saarländische Kohle noch nicht konkurrenzfähig, 32 € Unterdeckung pro geförderter Tonne :) Das lässt sich betriebswirtschaftlich nicht rechtfertigen, damit weiß jeder der in Klasse 5 Mathe aufgepasst hat, dass es billiger wäre die Bergleute einfahren zu lassen um unter Tage Skat zu spielen als sie Kohle fördern zu lassen. Sollte die Kohle von hier je konkurrenzfähig werden, kann man ja über Alternativen nachdenken. Aber dann bitte so, das die Erde nicht ständig bebt.

Uh ja, und dann les ich da gerade noch "veralterte Technik"... Hmm... Porzellanherstellung gibt's seit wievielen Jahren? Stahlherstellung seit wievielen Jahren? Züge seit wievielen Jahren? Nach ihrer Argumentation auch alles "veralterte Technik". Aber wenn man sich die Sache dann mal genauer ansieht macht ein ICE 3 schon noch nen Unterschied zu ner alten Dampflok. Und so isses auch mit nem neuen Kolekraftwerk im Vergleich zu nem Alten.
Kraft-Wärme-Kopplung? Dieses Kraftwerk hatte KWK vorgesehen, und das sogar weit über den bisherigen Bedarf und den Bedarf aller Neuansiedlungen in Ensdorf, Lisdorf und Umgebung hinaus. Und es bestand von jeher die Option über die 2*70MW hianuszugehen, sobald Bedarf besteht (auch wenn die RWE zu blöd war das rüberzubringen).

Lieber Tiesto: Ob das Kraftwerk ökonomisch Sinn gemacht hätte: lassen sie das mal Leute bewerten, die davon Ahnung haben. Sie unterstellen der RWE doch Profitgier? Dann können sie sich ja sicher sein, dass es auch ökonomisch sinnvoll war. Außerdem kann ich Ihnen nach all den Diskussionen das Gleiche sagen (immerhin bin ich ja quasi fast schon vom Fach ;)). Ökologisch sehe ich ebenfalls einen großen Nutzen, wenn ich mehrere Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen kann. "Gesundheitlich" stand nie eine Gefährdung zur Debatte. Das hat man sich auf Seiten der BI so hingedreht, das wissen wir doch inzwischen auch. Marginale Veränderungen hätten niemals so extreme Auswirkungen wie gerne beschworen. Wie gesagt: Staubsaugen belastet weit mehr...!

Aber naja, der "Käs is gess"

Wir sehen uns dann in nem halben Jahr an dieser Stelle Annika, dann reden wir gerne weiter

27.11.2007 um 17:55:14
46. Antwort
Absender: basti
Email: basti1848@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
hab ich heute auch gehört dass das kraftwerk zu uns nach NRW kommen soll. wär echt klasse. in hamm ist ja schon mit dem baugleichen angefangen worden und letztes jahr ist ja ne 800mw GuD-anlage gebaut worden. echt klasse für hamm und ihre stadtkasse. herne , datteln , duisburg kriegen auch neue. denke RWE sollte in gelsenkirchen bauen. die wären froh drum und RWE hätte weniger probleme, da hier noch ein gewisser stolz über die industrielle vergangenheit und gegenwart herrscht. soll aber jedes bundesland selbst sehen was ihm wichtig erscheint.
wirklich leicht in hysterie zu versetzende ensdorfer;)))) für mich als nicht saarländer wäre es mal interessant zu wissen, wie die bevölkerungsstruktur in ensdorf ist? mehr so besserverdiener mit häusken und paar studienräte und sonstige beamten oder mehr so arbeiterklasse.


ansonsten dämliche argumente der gegner:

hier meine highlights:
1)frank: "aber die Frage müsste eigentlich andersrum lauten, warum 1600MW FÜRS SAARLAND und keine 800?"
würden sie bitte in wikepedia nach "europäisches verbundnetz nachschlagen" - ich mein das saarland , ruhrgebiet, und die braunkohlereviere exportieren doch in in regionen mit geringer stromerzeugung. es muss außerdem immer genau so viel ins gesamte europäische netz eingespeist werden wie verbraucht wird. da wir jetzt schon in europa und deutschland schon jetzt engpässe haben , wird sich dies ab 2011 mit dem abschalten der ganzen altanlagen noch verschlimmern. ( wird wegen der neuen Immisionschutzverordnung per gesetz passieren)
2)frank: "...nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen Sinn für die RWE. Das man dabei über Leichen geht, was den Umwelt- und Gesundheitsschutz anbetrifft, war ja in den letzten Wochen nicht zu übersehen." aus welchen Gründen denn sonst? ich weiß ja nicht ob sie in der wirtschaft arbeiten oder ein beamtenjob in der verwaltung oder im schulwesen haben. aber dies ist doch der einzige grund der für ein unternehmen wichtig ist. bei den energieversorgern ist außerdem wichtig für die nächsten 25jahre eine sichere versorgung zu gewährleisten. der satz mit den leichen kann aber alles ;)))
3) wieder frank: "Ich habe heut mit einem KW'ler gesprochen: "oh, was mache die all fürn Stress, von uns is noch kenner verhungert, ob mit oder ohne VSE/RWE.. do wird schon enner nachkomme, is jo noch lang Zeit bis dohin"  - wird definitiv stillgelegt. was danach kommt kann ja keiner sagen. vielleicht ein windrad;)
4)Das heißt aber nicht, dass der genehmigte Kraftwerksstandort Ensdorf aufgegeben werden sollte. Im Gegenteil. Der Standort ist von seiner Infrastruktur her ideal für jedes Versorgungsunternehmen. Die Argumentation von RWE , entweder diesen Koloss oder gar nichts bauen zu wollen, ist den Aktionären der RWE geschuldet, die mit solchen Kraftwerken eine maximale Rendite erzielen wollen, die ist mit zwei Blöcken höher als mit einem. Aber das Sharholder-Value-Denken des Konzerns konnte sich gegen den Willen der Bürger nicht durchsetzen.
so kraftwerke sind entscheident für die versorgungssicherheit, kapazitätsausgleich durch die erforderlichen abschaltungen und wegen des höheren wirkungsgrades. dies hat noch nix mit dem shareholder-value-denken zu tun sondern ist massgeblich für für die versorgung. share-holder-value denken wäre die alten kraftwerke die schon seid jahren abgeschrieben sind weiter zu betreiben.
5) Kohle aus China oder Korea um die halbe Welt nach Ensdorf zu karren, um sie dort mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent zu verbrennen, das ist unter Umweltgesichtspunkten katastrophal.
sind 40 Prozent denn besser als 46? es wird sich nix daran ändern das es kohle sein wird. vielleicht kommt sie dann in 10jahren nicht mehr aus china sondern wieder aus deutschland, wenn mein vorredner mit 32€ unterdeckung heute schon recht hat. hätte nicht gedacht das der abstand zum weltmarkt nur noch so gering ist. obwohl bei der der kokskohle war ja mal im gespräch eine neue zeche mit kokerei bei hamm aufzumachen die gewinn abgeworfen hätte









27.11.2007 um 20:15:12
47. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Tja basti, Recht haste. Wirst aber sicher hier schnellstens dein Fett wegbekommen.

Schade eigentlich, aber vielleicht sind wir bald Nachbarn.

28.11.2007 um 01:33:16
48. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
schon unterschritten. kann halt nicht jeder so clever und umsichtig sein wie du. man kann über den lieben frank sagen was wann will aber humor hat der man , obwohl umweltschutz eine ernste undankbare arbeit ist.

6.12.2007 um 18:20:32
19. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: ERNEUTE FALSCHAUSSAGEN AUF DIESER SEITE

"Gehen Sie wählen, sagen sie "JA" zur Kraftwerkserweiterung, stehen sie hinter dem Bürgermeister und dem Gemeinderat, überlassen Sie nicht den "Wir sind dagegen" - Gruppierungen das Feld."

Ist wohl die anrüchigste Propaganda, die man in den letzten Wochen lesen musste!

1. Ist es KEINE Kraftwerks-Erweiterung, sondern ein NEUBAU. Diese Volksverdummung könnte man vielleicht Blinden verkaufen aber nicht den Ensdorfer Bürgern!

2. Ist der "Bügermeister" sichtlich RWE befangen

3. Ist der Ensdorfer Gemeinderat NICHT für dieses Projekt, außer CDU

4. Gibt es KEINE "Wir sind dagegen" - Gruppierungen, sondern lediglich sehr viele die keine 1600MW akzeptieren (aus guten Gründen). 800MW, sprich mehr Arbeitsplätze in Zukunft für die Region, aktiver Umwelt- und Gesundheitsschutz würde diese "Gruppe" direkt unterschreiben!

5. sagen sie NEIN zum NEUBAU EINES STEINKOHLE-GROSSKRAFTWERKS


ps: und bitte hören Sie nicht auf solch einen Quatsch und Falschaussagen der verzweifelten Befürworter-Fraktion! Für eine gesunde Region mit Zukunft!


24.11.2007 um 15:11
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: ERNEUTE FALSCHAUSSAGEN AUF DIESER SEITE
Tja, die Wahrheit ist manchmal hart

26.11.2007 um 00:59:08
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: ERNEUTE FALSCHAUSSAGEN AUF DIESER SEITE
Ach so'n Quatsch.

25.11.2007 um 19:22:18
20. Eintrag
Absender: Joachim
Email: tschokk@gmx.net
URL:

Betreff: "0", in Worten: "Null" Interesenten an RWE-Info "für noch Unentschlossene"

Neueste Nachrichten aus Ensdorf:

RWE/ VSE hatte in den letzten Tagen einige - nicht alle - Briefkästen in Ensdorf gezielt mit Flugblättern bedient, um die noch Unentschlossenen für heute (23.11., 20.00 Uhr) ins Schützenhaus einzuladen.

Man hatte wieder einiges Equipment aufgebaut: die berühmt-berüchtigte Powerpoint-Verdummungs-Präsentation war im großen Versammlungszimmer vorbereitet und war schon von außen gut sichtbar. Um 19:55 Uhr kamen zwei PKW´s mit HH-Kennzeichen (Mietwagen) vorgefahren. Der Kampf um die Mobilisierung der zahlreichen Unentschlossenen durch die 3 oder 4 "Energie- und Umweltexperten" konnte also beginnen...

Resonanz: NULL PERSONEN folgten dem Aufruf der RWE.

Stimmung in der darunterliegenden Kneipe: Durchweg wurde geäußert, mit "Nein" zur FNP-Änderung abzustimmen oder es schon getan zu haben.

Liebe Ensdorfer,
als im Moment machtloser Bewohner einer unmittelbaren Nachbargemeinde bitte ich Sie im Interesse der ganzen Region und nicht zuletzt im Sinne des globalen Klimaschutzes: Gehen Sie zur Abstimmung, stimmen Sie mit "NEIN"!

RWE muss lernen, dass man Turbinen nicht zu früh bestellen, Strommasten nicht zu früh versetzen und Stellenanzeigen für Baggerfahrer nicht zu früh schalten sollte!
 

24.11.2007 um 01:54
21. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: unabhängige Ärzte

Ensdorf: Ärzte sammeln 15.000 Unterschriften gegen neues RWE-Kraftwerk Saarländische Ärzte haben rund 15.000 Unterschriften gegen das geplante Kohle-Großkraftwerk in Ensdorf gesammelt.
Wie die Ärzte-Initiative gegen das Kraftwerk auf einer Veranstaltung gestern Abend in Ensdorf mitteilte, lehnen auch knapp 500 Mediziner aus der Region das RWE-Vorhaben ab. Sie fürchten weitere gesundheitliche Belastungen für ihre Patienten. Der von RWE eingeladene Gießener Umweltmediziner Thomas Eikmann meinte dagegen, die Umweltbelastungen würden durch das neue Kraftwerk kaum steigen.

Quelle: SR online

22.11.2007 um 08:33
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: unabhängige Ärzte
die veranstaltung gestern hatte leider nichts mit einer medizinischen fachveranstaltung zu tun. es war eine reine werbeveranstaltung der rwe.

ich dachte, dass die rwe aus ihren bisherigen fehlern gelernt hat. dies ist anscheinend immer noch nicht der fall und so war die veranstaltung gestern erneut ein eigentor.

peinlich.

22.11.2007 um 11:20:23
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: unabhängige Ärzte
Hallo,

Gestern waren ja nun reichlich Befürworter im Bergmannsheim auf der Veranstaltung für die saarl. Ärzte, irgendjemand von denen wird doch sicherlich auch mal in diesem Forum Stellung beziehen können!

Diese VSE-Azubis mit ihren T-Shirts gestern waren geradezu lächerlich. Möglich, dass es für die Älteren nur die Wahl Beschäftigungsgesellschaft, Abfindung und Vorruhestand gibt und ich habe volles Verständnis für deren Sorgen. Die gut ausgebildeten Jungs und Mädels, die noch ihr ganzes Arbeitsleben vor sich haben und dort gestern nachmittag saßen (oder hingesetzt wurden) werden garantiert eine Anstellung bei einem anderen Unternehmen finden. RWE/VSE ist ja nicht irgendeine kleine Ausbildungsklitsche!

Die Informationen für die Ärzte waren hauptsächlich technischer und emissionsrechtlicher Art, weniger medizinischer Art.
Die offensichtlich weniger als 10 anwesenden Ärzte, von denen nur 4 das Wort ergreifen wollten, konnten da kaum ihre Argumente anbringen.
Ob das von RWE so gewollt war und man diese saarl. Mediziner "vorführen" wollte, bleibt dahingestellt. Die wirren Erklärungen des Herrn Dr. Feldhaus, warum eine Einladung zu einer solch wichtigen Veranstaltung erst 2 Tage vorher bei den Anwesenden eingegangen ist, fand ich nicht überzeugend. Wie sollen sich z.B. angestellte Klinikärzte so kurzfristig freinehmen können?

Neben viel RWE-PR gab aber auch interessante Zwischentöne:
Feinstaub sei gefährlich und neben den Stickoxiden heute schon ein Problem.
Dr. Eikmann gestern wörtlich "Es gibt keine Grenzwerte für Feinstaub, das ist Konsens, jedoch muss man Feinstaub dort vermeiden, wo es am schnellsten geht, d.h. im Kfz-Verkehr und in den Hausfeuerungen".
In die gleiche Kerbe schlug Dr. Kather, als er meinte, man solle Werbung für Kraft-Wärme-Kopplung machen. Einer seiner Folien zu Folge sind ca.1/3 der PM2,5 und ca. 1/5 der PM10-Feinstäube auf Hausfeuerungen zurückzuführen.
Möglich also, dass mit Ensdorf Neu die Gesamtstaubbelastung nur um ein paar Prozentpunkte erhöht wird. Könnte man durch entsprechende, kleinere Kraftwerksplanungen mit KWK allerdings Hausfeuerungsfeinstaub minimieren, wäre für die Gesundheit der Saarländer viel getan!

Ja, warum in Gottes Namen wird dann bei Ensdorf Neu nur ein warmer Furz von 2 x 70 MW ausgekoppelt und der Rest der Wärme in die Luft gepustet?
Warum unterstützt die Landesregierung den Bau eines solch grossen Kraftwerks, statt kleinere zu bevorzugen und das FW-Netz weiter auszubauen, so dass die Hausfeuerungen als Feinstaubquelle ersetzt werden können?

Auch interessant, dass das Argument der geplanten CO2-Abspaltung und die 46% als Masstab für ein "modernes" Kraftwerk von Herrn Bung relativiert werden mussten. Er bestätigte, dass es durch CO2-Abspaltung eine Wirkungsgradminderung von 6 bis 10 % gibt und diese Technik, falls sich daran nichts ändert, dann aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht anwendbar ist. Möglich, dass uns RWE eine CO2-Abscheidungs-Pilotanlage verspricht, das kann aber unter diesen Voraussetzungen nicht mehr als ein Trostpflästerchen sein. Selbst UW-Minister Mörsdorf hält diese Technik für nicht ausgereift und die Lagerung von CO2 auf Grund der komplizierten saarl. Geologie für nicht durchführbar.

Grüsse, Annika




22.11.2007 um 18:18:21
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: unabhängige Ärzte
Wahrscheinlich sind der Herr Dr. Lamberts und der Herr Leo Petry bessere Ärzte als die anderen saarl. Ärzte????

23.11.2007 um 07:56:09
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: unabhängige Ärzte
man sollte den kids, die extra ihre schicht ins bergmannsheim verlegt bekamen, auch mal aufklären, dass ihre zukunft, auf lange sicht, mit sicherheit nicht bei der rwe liegen wird, sondern sich wohl oder übel ab den nächsten 10-15 jahren bei den verhassten "ökos" und wettbewerbern bewerben müssen.

auch ist es schön anzusehen wie man jetzt versucht lambertz zu verteidigen, der gute mann hätte ja angeblich nur gesagt, dass rwe geführte kraftwerke im saarland bald vom netz gehen würden, da es ja auch auf einer rwe-veranstaltung gewesen wäre. lächerlich, da die frage zum verhalten der konkurrenz ebenfalls mit einem "diese anlagen sind alt und müssen zeitnah vom netz" / "werden von ensdorf-neu verdrängt" beantwortet wurde.
die absolute krönung aber war gestern, als rwe-werksärzte, die saarländischen nahezu beleidigten, als diese sachkritische fragen stellen wollten. gewisse prekäre details wurden natürlich wieder einmal nicht beantwortet.

egal wie die wahl in ensdorf ausgehen wird, dieser skandal im saarland wird so oder so noch ein nachspiel haben, da bin ich mir sicher, auch wenn mr. hartz versucht schon jetzt die wogen zu glätten, um nicht früher oder später mit seinem sessel durchs dach zu schießen. die ständigen schmusereien mit der rwe-spitze und das permanente flirten mit diesen herren wird ihm dabei aber sicher nicht zu gute kommen.


22.11.2007 um 15:11:11
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: unabhängige Ärzte
Arbeitsmediziner Buchter kritisiert geplantes Großkraftwerk

Der Chef des Homburger Instituts für Arbeitsmedizin, Buchter, hat das geplante Großkraftwerk in Ensdorf kritisiert.

Buchter sagte dem SR, es sei verfrüht, das Projekt als medizinisch unbedenklich einzustufen. Er reagierte damit auf eine Tagung, zu der die RWE saarländische Ärzte eingeladen hatte. In einem Brief an die RWE schreibt Buchter, dass die umweltmedizinischen Ausführungen der Referenten deutlich unter dem Standard gelegen hätten, der in der Saarländischen Ärztekammer üblich sei. Es hätten auch zahlreiche Angaben gefehlt.

Buchter bemängelte unter anderem, dass keine Zahlen über Quecksilberemissionen, über Bakterien in den Kühltürmen und über Radioaktivität vorgelegt worden seien. Außerdem sei der gesamte Bereich der Kohleanlieferung mit seinen Lärm- und Staubbelastungen ausgeblendet worden.

Quelle: SR-online, 23.11.07

23.11.2007 um 17:59:32
22. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: RWE und transparent?!

RWE Power Pressemitteilung

RWE Power diskutiert mit Ärzten aus dem Saarland Umweltauswirkungen des geplanten Kraftwerks in Ensdorf

Experten im Gespräch

Essen/Ensdorf, 19. November 2007

RWE Power hat für Mittwoch, 21. November 2007, 15.00 Uhr, die Ärzte aus dem Saarland zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über das geplante neue Steinkohlenkraftwerk in das Bergmannsheim in Ensdorf eingeladen. „Das Projekt ist insbesondere in der Ärzteschaft in den vergangenen Wochen kontrovers diskutiert worden. Mit den jetzt vorliegenden Gutachten zu den Umweltauswirkungen haben wir eine Grundlage für eine fundierte Bewertung aus umweltmedizinischer Sicht. Darüber wollen wir uns mit den Ärzten aus dem Saarland austauschen", erläuterte Dr. med. Christian Feldhaus, Leitender Werksarzt bei RWE Power, die Zielsetzung der Veranstaltung.

RWE Power hat als Experten den renommierten Umweltmediziner Professor Dr. Thomas Eikmann, Direktor des Institutes für Hygiene und Umweltmedizin an den Universitätskliniken Gießen, und Professor Dr.-Ing. Alfons Kather, Leiter des Institutes für Energietechnik an der Universität Hamburg Harburg, gewinnen können. „Wir wollen mit der Fachdebatte zur Versachlichung beitragen", so Dr. Feldhaus.

mittwoch, 15:00 uhr. die landärzte haben um die zeit wohl frei.. ganz im gegenteil dazu die meisten ensdorfer bürger. dieser laden ist inzwischen an dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. man kann nur hoffen, dass es irgendwann staatliche organisationen gibt, die solchen machenschaften schon im keim das handwerk legt!

20.11.2007 um 23:38
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: RWE und transparent?!
zum glück habe ich heute frei. mal sehen, was rwe so auftischt:-).

freue mich bereits jetzt über den vortrag. die veranstaltungen werden mit zunehmender zeit immer lustiger. rwe schießt sich ein eigentor nach dem anderen.

-----------------------------------------
"Wir wollen mit der Fachdebatte zur Versachlichung beitragen", so Dr. Feldhaus


da frage ich mich, was falschaussagen, lügen, fehlinformationen, volksverdummung, beleidigungen der gegner usw. mit versachlichung zu tun haben?!

21.11.2007 um 11:17:26
23. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Alte Kraftwerke an der Saar werden geschlossen?! - RWE PR-MASCHE!!

Saarbrücken: Evonik will keine Kraftwerke schließen

Der aus der RAG hervorgegangene Energiekonzern "Evonik Industries" will auf absehbare Zeit keine Kraftwerke im Saarland schließen.

Das geht aus einem Schreiben der Saarbrücker Geschäftsleitung hervor. Darin wird unter anderem auf die hohen Investitionen hingewiesen. In die drei Kraftwerke Weiher, Fenne und Bexbach habe man in den vergangenen Jahren dreistellige Millionenbeträge investiert. Evonik beabsichtige, die Anlagen über das Jahr 2030 hinaus zu betreiben.

Damit seien die rund 650 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Hintergrund sind Spekulationen, nach dem Bau eines neuen Großkraftwerks in Ensdorf könnten ältere Kraftwerke im Saarland abgeschaltet werden.

Quelle: sr-online. 20.11.07

20.11.2007 um 16:23
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Alte Kraftwerke an der Saar werden geschlossen?! - RWE P
das habe ich mir von anfang an gedacht.

warum sollte ein konkurrenzunternehmen eine anlage schließen???

normalerweise reagiert eine firma auf das neue angbeot eines konkurrenten, in dem es versucht, dieses angebot zu toppen oder  in dem es das gleiche angebot auf den markt bringt!!!

auch hier ist wieder der rote faden von lügerei und falschaussagerei, sowie der volksverdummung eindeutig zu erkennen.

21.11.2007 um 11:20:40
24. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: "Aktuelles" inzwischen auch unter Zensur?!

dies wurde hier bei den pressemeldungen anscheinend "übersehen", obwohl herr stein diese ausgabe der sz sichtlich besitzt, wie man an dem artikel "VSE-Betriebsrat ruft zu sachlicher Entscheidung auf " erkennen kann. soviel also zu ihrer gepredigten neutralität.


Zwei Stunden Kampf

700 Zuhörer erlebten hitzige Debatte um geplantes Kraftwerk

Die frage nach der zusätzlichen Schadstoffbelastung brachte am Donnerstag im Bergmannsheim eine hitzige Diskussion richtig in Wallung. Dabei war RWE Power gekommen, um Angst zu nehmen.
Von SZ-Redakteur
Thomas Schäfer

Ensdorf. „Verursacht das neue Kraftwerk mehr Schadstoffausstoß als das alte?“ Horst-Dieter Deus aus Schwalbach stellte dem stellvertretenden  Vorstandsvorsitzenden von RWE Power, Johannes Lambertz, diese vermeintlich simple Frage als Erster. Ein bemerkenswerter Moment bei der Podiumsdiskussion von SZ und SR im Ensdorfer Bergmannsheim. Wie Lambertz in den Minuten danach eine klare Antwort schuldig blieb, brachte die Gemüter im mit gut 700 Zuhörern übervollen Bergmannsheim nach einer ohnehin schon hitzigen Debatte noch einmal richtig in Wallung. Lambertz wiederrum brachte das mehrmalige Nachhaken der hartnäckigen Moderatoren Thomas Gerber (SR) und Mathias Winters (SZ) derart in Bredouille, dass er beinahe die Contenance verloren hätte. „Das kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten. Verstehen Sie das nicht?“, fauchte er Gerber an. Als Winters daraufhin eine neue Frage aus dem Publikum zulassen wollte, fühlte sich Lambertz unfair behandelt und rang sich ein „ja, es werden mehr Schadstoffe“ ab.

Lambertz hatte in der Vorstellungsrunde angekündigt, er wolle „Angst nehmen mit Sachinformation“, denn er könne die Ängste der Bürger verstehen. Das trug ihm Buh-Rufe der Kraftwerksgegner ein. Deren Bei- und Missfallens-Äußerungen hielten sich im Übrigen mit denen der etwa ebenso zahlreichen Befürworter die Waage.

Stärkstes Argument von RWE blieb auch an diesem Abend die bekannte Trumpfkarte Arbeitsplätze. Lambertz sagte, dass im neuen Werk „in Summe“ 350 Arbeitsplätze entstünden. Unwidersprochen blieb, dass man die aktuelle Belegschaft (110 laut RWE-Pressestelle) davon abziehen muss, wenn tatsächlich neue Jobs gemeint sind. Schließlich soll das jetzige Kraftwerk schon zwei Jahre nach Inbetriebnahme des neuen abgeschaltet werden. „Das nehmen wir in die Genehmigungsunterlagen auf“, versprach Lambertz mehrfach.

Glaubt man Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe, muss sich RWE diese Mühe nicht machen. Der ehemalige Spiegel-Redakteur sagte, „in zehn oder 15 Jahren“ werde nicht nur das alte, sondern auch gleich das mögliche neue Ensdorfer Kraftwerk stillgelegt – vom Staat nämlich, weil der sonst seine Klimaziele nicht erreicht. „Ensdorf braucht dieses Kraftwerk nicht, Deutschland erst recht nicht“, lautete Rosengranz‘ Fazit: „Und RWE bräuchte es vielleicht auch nicht, will aber billigen Kohlestrom ins Ausland verkaufen.“
Strom, der auf Kosten der Gesundheit vieler Saarländer produziert würde. Etwa durch die Feinstaubbelastung, deren Gefahr der Ensdorfer Arzt Dr. Dirk Breyer vom Podium aus erneut verdeutlichte.

Bissige Kommentare

Günter Bach aus Picard machte am Ende des Abends zum Thema Feinstaub noch eine interessante Rechnung auf. Wenn es stimmt, dass durch das geplante Kraftwerk – bezogen auf den Grenzwert – die Belastung nur von derzeit 60 auf 60,7 Prozent steigt, könnten in Ensdorf 57 solcher Anlagen gebaut werden – der Grenzwert wäre nicht überschritten. Bach trocken: „Meinen Sie wirklich, wir sind so dämlich und glauben das?“

Ein Beispiel für viele bissige Kommentare der Kritiker. Befürworter meldeten sich mit Fragen zu den Arbeitsplätzen oder wie RWE-Werksarzt Dr. Christian Feldhaus, der gesundheitliche Auswirkungen in Abrede stellte.

Ein Schluss, den auch der Ensdorfer Bürgermeister Thomas Hartz zieht: „Für mich sagen die Ergebnisse der Voruntersuchen aus, dass die zusätzlichen Emissionen nicht ins Gewicht fallen.“

sz, 17.11.07

19.11.2007 um 15:54
25. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Minderwertiges Informationsangebot

herr stein, sie sollten ihren webauftritt auf den neusten stand bringen, bzw. auch die zitate diverser boulevard-wissenschaftler auf ihrer page überdenken.

Die unbequeme Gewissheit über unser Klima

UN-Weltklimabericht: Erderwärmung ist unumkehrbar

Die Vereinten Nationen haben eindringlich zum Kampf gegen die steigende Erderwärmung aufgerufen. Der jetzt präsentierte Weltklimareport sagt klar: Der Mensch steht als Ursache des Klimawandels fest.

Von dpa-Mitarbeiter
Thilo Resenhoeft

Valencia. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon braucht nur einen kurzen Satz, um den Klimareport von Valencia zusammenzufassen. Dessen 23 Seiten seien so furchterregend wie ein Science-Fiction-Film. Aber statt unerbittlicher Kreaturen aus dem All ist der Mensch selbst dabei, seine Lebensgrundlage zu gefährden. Daran gibt es seit dem Spruch des Weltklimarates IPCC keinen Zweifel mehr. Spätestens 2015 muss das Maximum des Treibhaus-Ausstoßes erreicht werden, sagt IPCC-Chef Rajendra Pachauri  nach sechsjähriger Arbeit. Er und seine rund 2500 Kollegen werden gehört, und sie erhalten am 10. Dezember den Friedensnobelpreis für ihre Mühen, unmissverständlich vor der Erder- wärmung zu warnen.

Die Welt bekommt mit der Zusammenfassung genau das, was sie 1988 selbst in Auftrag gegeben hat. Damals gründeten die Vereinten Nationen den IPCC, um den Staaten ein klares Bild vom Klimawandel, dessen Folgen und der möglichen Abhilfe zu liefern. Nun liegt die Zusammenfassung des vierten Reports vor. Demnach bedroht sich die Menschheit selbst mit dem millionenfachen Tod, wenn die Temperatur auf ihrem Planeten weiter steigt.

Dürre in Afrika und Südeuropa, Überschwemmungen der Flussdeltas und der Verlust fruchtbaren Landes in Asien, starke Niederschläge und Stürme in Nordeuropa, das Schwinden des Grönland- und Polareises und der damit verbundene Untergang der kleinen Inselstaaten, mehr Kriege, mehr Infektionskrankheiten, das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten und das Ende ganzer Ökosysteme – die Schreckensliste lässt sich mit dem Blick in den Report fortsetzen.

Der stellvertretende Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe III, Professor Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg, fasst das alles so zusammen: „Ja, der Mensch ist schuld am Klimawandel. Ja, wir können etwas tun. Ja, wir haben bereits jetzt alle Mittel dazu in der Hand. Aber: Wir müssen sofort anfangen.“ Das Problem: Kohlendioxid, das heute aus Motoren, Kraftwerken oder abgeholzten Wäldern strömt, entfaltet seine dramatische Wirkung erst später. „Wir müssen den Menschen erklären, dass das, was wir gerade tun, noch in 1000 Jahren Wirkung zeigt. Aber dann nützt eine Verhaltensänderung nichts mehr. Wir sind am Scheideweg“, sagt Hohmeyer. Bislang habe der Mensch nach dem Motto Versuch und Irrtum gehandelt. Das funktioniere beim Klima nicht. „Wenn wir diesen Schritt nicht schaffen, sind wir nicht überlebensfähig.“ Zwei Nachrichten erreichten die Teilnehmer von Valencia morgens über die Zeitungen. Studien zeigen, dass sich erstens der Energiebedarf bis 2050 verdoppeln könnte. Und zweitens, dass der Klimawandel schneller voranschreitet als bislang angenommen. Gleichzeitig schwinden die immer teurer werdenden Rohstoffe. Das alles steht dem entgegen, was die Umweltschützer, der IPCC und der UN-Chef fordern: Der CO2-Ausstoß muss so schnell wie möglich verringert werden. Angesichts der energiehungrigen, sich rasch entwickelnden Staaten wie China und Indien sowie der ablehnenden Haltung der USA scheint der millionenfache Tod wahrscheinlicher. „Allerdings kann nun niemand mehr behaupten, er habe nichts gewusst“, urteilt WWF-Klimachef Hans Verolome.

„Es gibt keine Zeit zu verschwenden“, sagt Ban an die Adresse der Politiker. Denn nur sie können die nötige Schlüsse aus dem Klimabericht ziehen. Kürzlich hat er sich in Chile, Brasilien und der Antarktis die bereits sichtbaren Folgen des Klimawandels zeigen lassen. „Wir müssen alle Schätze des Planeten retten, zum Wohl der folgenden Generationen.“

sz, 19.11.07

19.11.2007 um 15:46
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Minderwertiges Informationsangebot
ich habe mein abo bei der saarbrücker zeitung gekündigt. warum? weil ich die berichterstattung weder neutral noch umfassend hielt:-).

abgesehen davon ist überall nur vom klimawandel zu hören. die neuen berichte sind eindeutig. da stelle ich mir die frage, warum muss man in ensdorf überhaupt noch über das geplante werk diskutieren????

da fehlt mir jede logik. die sache ist eindeutig. ein solches großkraftwerk ist aus den bekannten gründen einfach nicht zu verantworten.

21.11.2007 um 11:23:31
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Minderwertiges Informationsangebot
sowieso, eine seite, die jetzt noch unsren altbekannten kw-lobbyisten joachim penner zitiert mit der überschrift "keine gefahr für die gesundheit", sollte man in diesem zusammenhang auch nicht mehr weiter anklicken. beabsichtige volksverdummung

20.11.2007 um 13:28:14
3. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Behauptungen der Klimaskeptiker
Herr Stein,

Sie verweisen in Ihrer Sammlung von Dokumenten auf einen Bericht des "Report München", der nicht nur von der Organisation "German Watch" kritisch bewertet wurde. Die genaue Stellungnahme ist unter:
http://www.germanwatch.org/klima/repmue07.pdf
nachzulesen.

Dem Bericht des Report liegen u.a. die Thesen des Journalisten und Klimaskeptikers Kurt Ederer zu Grunde, eine unselige Figur in der Klimadiskussion, der am 14.11. bei einer Fernsehdiskussion mit mehreren Wissenschaftlern in der Sendung "Quergefragt" im SWR ein jämmerliches Bild abgegeben hat.

Bevor Sie Links dieser Art oder auch veraltetete Filmchen in Ihre Webseite einstellen, die keinesfalls den Stand der Wissenschaft von 2006/2007 wiedergeben, sollten Sie Ihre Quellen kritisch hinterfragen!

Der Klimawandel, auch wenn die Folgen in der Boulevardpresse reisserisch dargestellt sein mögen, ist ein Faktum.
Er ist menschgemacht, das hat die Wissenschaftlergemeinschaft des IPCC in ihren Berichten festgestellt und das wurde auch auf dem Vorbereitungstreffen der Weltgemeinschaft in Valencia jetzt deutlich.
Die Warnungen und Empfehlungen, die von Valencia ausgingen, waren trotz der Lobbyarbeit der USA eindeutig und sollten für uns ein Anlass sein, auch hier in Ensdorf zu handeln!

Das RWE-Trostpflaster der CO2-Abtrennung und die versprochene Pilotanlage wurden auf der gestrigen Veranstaltung im Bergmannsheim sowohl von Trittin als auch von Mörsdorf (und ich zitiere hier Mörsdorfs Originalwortlaut !) als "derzeit nicht ausgereift, als keine Alternative für die Zukunft und im Saarland auf Grund der komplizierten Geologie nicht realisierbar" bewertet.

Auch schliesse ich mich "Frank" an, der die angeblich umfassende und neutrale Auswahl regionaler und überregionaler Zeitungsartikel in Frage stellt.

Grüsse, Annika

20.11.2007 um 10:45:59
26. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: "Wenn nicht in Ensdorf, dann eben anderswo"

Wenn nicht in Ensdorf, dann eben anderswo
Zum Artikel „RWE will sich beim Kraftwerksbau dem Bürgervotum beugen“ (15. November)
Vom Ensdorfer Gemeinderat wurde eine Bürgerbefragung pro oder kontra Kraftwerk vom 19. bis 25. November beschlossen. Ich hoffe, die zur Wahl Aufgerufenen sind sich der Bedeutung ihrer Stimme bewusst. Ihr Votum entscheidet mit darüber, ob eine Investition von zwei Milliarden Euro und rund 350 feste Arbeitsplätze im Saarland verbleiben. Ich finde es lächerlich, dass die Bürgerinitiative bei Demonstrationen Kinder werbewirksam mit Schildern in vorderster Front abbilden lässt, auf denen steht: Denkt auch an uns. Ich bin mal gespannt, wie die Eltern hier zu Lande reagieren, wenn ihre Kinder in einigen Jahren einen Ausbildungsplatz suchen. In Ensdorf werden sie dann jedenfalls nicht mehr fündig. Und unabhängig davon wird die RWE diese beiden neuen Kraftwerksblöcke bestimmt bauen. Wenn nicht in Ensdorf, dann halt anderswo. Die Schadstoffe werden trotzdem in der Luft verbleiben. Was haben die Nein-Sager dann gewonnen?
Christian Werny, Saarlouis

Herr Stein, sie haben gestern bereits bewiesen, dass Sie über eine Akustik verfügen, die jeden Fussballfan Ihren Alters neidig machen würde.
"Arbeitlos macht krank" - also werden wir sehr bald viele kranke Menschen im Saarland haben - nämlich die Kollegen von Ensdorf - Neu, die in dem Arbeitplatzargument der RWE einfach mal übersehen wurden. Dazu rechnen wir dann noch die schädlichen Auswirkungen des neuen KW's und werden somit im Saarland wohl wieder einen traurigen Wert mehr erreichen.

Aber das Sie Leserbriefe diesen Formats noch unterstützen, ist eher befremdlich für einen Mann in Ihrer Position oder teilen Sie etwa wirklich die Meinung, dass Kinder "lächerlich" sind und ALLE Ausbildungsplätze in Ensdorf nur von einem Groß-Kraftwerk gestellt werden?! Auch ist es sehr fraglich zu behaupten, der gesamte Ensdorfer Nachwuchs würde auf diese Anlage als Arbeitgeber abzielen.

Davon abgesehn erschien mir die Argumention einiger KW-Angestellten etwas seltsam. Da gab es einen Herren, der das CO2 Problem und die Umstellung wohl gerne seinen Enkeln überlassen würde oder jemand, der außer Atom, Kohle und Windkraft keine Alternativen kennt. Da stellt sich mir die Frage, ob man sich nach der damaligen Ausbildung nicht weiterbilden kann, denn gerade wenn man in einem KW beschäftigt ist, sollte man auf diesem Gebiet das nötige Fachwissen für die Zukunft der Energie besitzen.

Diese Einstellung "Ich bin alt genug und wenns eng wird, bin ich eh schon lange außer Dienst" ist für nachfolgende Generationen nicht gerade eine befriedigende Form. Das können Sie sicherlich nachvollziehen.

16.11.2007 um 14:16
27. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: RWE und genaue Angaben...

Hallo in die Runde,

Es ist möglich, die sehr komplexe Werte für Schadstofffrachten für die neue Anlage im Voraus zu errechnen. Genauso sollte es von Seiten der RWE möglich sein, einmal genauere Zahlen zu den direkt im Kraftwerk und in Form von Zulieferern/Subunternehmern entstehenden Arbeitsplätzen zu nennen und vor allem diese nach Branchen und Firmen zu spezifizieren.
Es kursieren derzeit so viele Zahlen von unterschiedlichen Stellen, dass genauere Angaben nötig sind, um zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren.

Erste Frage
: Welche Saarfirmen arbeiten bereits jetzt mit welchem Aufwand (personell) für das KW Ensdorf und werden diese Firmen weiterhin für die RWE in Ensdorf arbeiten?

Auch handelt es sich laut Auskunft der RWE beim Projekt KW Ensdorf um ein Kraftwerk, das in genau derselben Form noch an zwei anderen Standorten, darunter einer in den Niederlanden und einer in NRW, gebaut werden soll. Deshalb werden solche Projekte auch als "Konvoiprojekte" bezeichnet, weil eines dem anderen folgt. Der Vorteil einer solchen Verfahrensweise: Die Kosten werden erheblich gesenkt, und zwar nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Erstellung, denn es gibt eine Art „Mengenrabatt“ nach dem Motto „drei kaufen, zwei bezahlen“.
Ganz so krass ist der Rabatt natürlich nicht, es geht nur um die Verdeutlichung des Prinzips.
Aus diesem Grund lehnt es die RWE auch ab, in Ensdorf ein kleineres Kraftwerk zu erstellen, denn die wichtigsten Gewerke sind bereits zum Festpreis vergeben.
Würde ein solches Kraftwerk derzeit neu und einzeln in Auftrag gegeben, würde sich der Preis um ca. 30% erhöhen.
Gleichzeitig behauptet die RWE immer, von den 2 Mrd., die investiert werden sollen, blieben 200 Mio. im Saarland, also immerhin 10 %.
Aus dem oben Erläuterten ergibt sich, dass die saarländischen Firmen, die von diesen Investitionen profitieren werden, zumindest zu einem Teil bereits bekannt sein müssen.

Zweite Frage: Warum teilt die RWE nicht einfach deren Namen mit, damit das Gerede aufhört, das Saarland hätte nichts von dem Projekt (außer Dreck)?

Dritte Frage:
Die RWE sagt, sie würde ihren Strom in Deutschland produzieren, weil sie ein deutsches Unternehmen sei, in Deutschland steuern zahle, für deutsche Arbeitsplätze sorge etc.
Warum kommt dann die Kraftwerkstechnik aus Japan?
Oder wurde Hitachi auch schon von Porsche übernommen? Soviel ich weiß, stellt auch Siemens solche Technik her.

Annika

12.11.2007 um 16:25
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Karl, hallo Michael,

jetzt mal abgesehen von den Meinungsverschiedenheiten zwischen PRO und CONTRA-Seite:
Ist es wirklich so schwierig, auf meine Fragen konkrete Antworten zu geben?
VKN kann kann doch nicht die einzige Firma sein, die für VSE/RWE Ensdorf arbeitet...

Gleiches gilt für meine Fragen im Thread "Block 3 läuft wieder"!

Annika

15.11.2007 um 14:05:21
2. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Annika, das Problem ist vom RWE wird man in dieser Sache nichts erfahren.  Die lassen sich doch nicht von uns in die Karten sehen.
PS: Gestern wurde ein neues "Werbeprospekt" der VSE bei uns in Ensdorf ausgetragen. Da kommen die Befürworter und ich glaube eine Ensdorfer Firma zu Wort. Die sind doch einhellig der Meinung, dass wenn Ensdorf Neu nicht kommt, der Ort verloren sein wird!!! Nein, das ganze Saarland wird verloren sein!!!
Also so ein Schwachsinn wie in diesem Werbeblatt der VSE hab ich noch nicht gelesen.

14.11.2007 um 09:06:09
3. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Karl,

es zeigt sich mal wieder, wie undifferenziert viele Kraftwerkskritiker mit Argumenten der Befürworter umgehen. Alles was pro Kraftwerk getan wird wird einfach mal als Schwachsinn, Lüge, Manipulation etc. abgetan und fertig. Es wird sich oft keine Mühe gemacht, sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.

Mir liegt das Prospekt auch vor, und mir erschließt sich nicht, was daran Schwachsinn ist, wenn der Geschäftsführer der VKN, die meiner Kenntnis nach hauptsächlich Kraftwerksnebenprodukte vermarktet, sagt, dass 20 Arbeitsplätze verloren gehen, wenn es kein KW Ensdorf mehr gibt. Es gibt ja dann nichts mehr zu verwerten, oder? Das sollte auch einem Kritiker einleuchten.

Gruß
Michael

14.11.2007 um 18:34:42
4. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Ich glaube das ganze Saarland wird sterben, wenn Ensdorf Neu nicht gebaut wird!!!! (Das war jetzt als Scherz gemeint!!!) Aber das glauben einige Kraftwerksbefürworter ja auch!

15.11.2007 um 09:09:44
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
es zeigt sich mal wieder, wie undifferenziert viele Kraftwerkskritiker mit Argumenten der Befürworter umgehen. Alles was pro Kraftwerk getan wird wird einfach mal als Schwachsinn, Lüge, Manipulation etc. abgetan und fertig. Es wird sich oft keine Mühe gemacht, sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.

Sie sollten sich mal eine Veranstaltung in Ensdorf anschauen. Ich selbst stand kurz vor der Gewaltandrohung eines Befürworters, nachdem auch die Polemik aufgebraucht war. Nur gut, dass der Herr alle 10min raus musste um eine rauchen zu gehn, das senkte seinen Blutdruck.

Mitglieder von Greenpeace, BUND, NABU werden direkt ausgelacht und ausgebuht. Der Gipfel des Abends für mich war, dass dieses Verhalten auch direkt nach den ersten Worten einer besorgten Mutter standfand.

Ich glaube dazu kann man sich jedes Kommentar zu Kraftwerks-Befürwortern ersparen!

Auch wird es nicht "einfach mal so" als Schwachsinn abgetan, sondern von Toxikologen, Ärzten, Experten, also UNABHÄNGIGEN und nicht wirtschaflich orientierten Menschen und Institutionen widerlegt.

Für mich klingen diese Worte dann doch um einiges glaubhafter als das "Gerede" von Konzernsprechern, die selbst bei ihren eigenen "Fakten" einen roten Kopf bekommen.

Ich bin auf das erneute Schaulaufen von Herrn Lambertz heute gespannt..

15.11.2007 um 17:26:22
6. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Frank, ich war im Bergmannsheim. Unser Herr Lambertz der Heilbringer der Ensdorfer Bevölkerung (wir halbieren nocheinmal die Werte aus dem Gutachten und das alles freiwillig!!!!! -wobei sich dann gezeigt hat, dass die das per Gesetzt machen müssen!!!) ist wie in jeder Veranstaltung rumgeeiert. Aber was will man von dem auch anderes erwarten? Vor allem die Frage ob beim neuen Kraftwerk mehr Ausstoss wie beim alten ist, wurde er total unruhig und machte keine klaren Abgaben. Irgendwie kommt mir der Herr Lamberts vor wie unser Altbundeskanzler: Hab ich vergessen, da kann ich mich nicht dran erinnern!! Schon komisch, die wollen lückenlos informieren und bei den wichtigen Fragen wird nur Müll geantwortet.

16.11.2007 um 16:32:43
28. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Block 3 läuft wieder

Hallo Werner,

offensichtlich war Ihr Einsatz erfolgreich, Block 3 läuft seit heute abend wieder.
Da Sie ja Insider sind, hätte ich ein paar Fragen:

Wie oft bzw. wie regelmässig wird eine solche Revision an einem Kraftwerksblock gemacht?
Was genau wurde da überprüft/erneuert?
Dauert das immer 3 Monate?
Welche Art Firmen werden zu derartigen Arbeiten herangezogen?
Sind das Unternehmen, die in allen deutschen RWE-Blöcken arbeiten?

Grüsse, Annika

11.11.2007 um 21:19
29. Eintrag
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:

Betreff: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt

Heute, Samstag den 10.11.2007, wurden in Ensdorf RWE-Flugblätter verteilt, auf denen die Standorte für das RWE-Infomobil in den nächsten Tagen genannt werden: u.a. Kinderspielplätze in Ensdorf!

Das finde ich armselig!! Eine Panikreaktion kurz vor der Bürgerbefragung!

Außerdem wird wieder von Investitionssummen und Arbeitsplätzen gesprochen, die in Wahrheit nur im geringstem Maße im Saarland bleiben.
Ich habe mich mal auf der Baustelle bei der Hochspannungsleitung am Bauhaus umgesehen: Da arbeiten Firmen aus Berlin, Leipzig und Bonn!

Außerdem gibt es in Wahrheit überhaupt keine zusätzlichen Arbeitsplätze, da ja RWE-Vorstand Lamberz das alte KW 2 Jahre nach Inbetriebnahme des neuen KW schließen will!

Für wie blöde hält uns RWE eigentlich?

Wenn Sie seriöse Informationen suchen, kommen Sie am Montag, 12.11.2007 um 18:30 Uhr nach Fraulautern ins CARAT zur Ärzte-Infoveranstaltung.

Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE!

10.11.2007 um 22:38
1. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Noch ein kleiner Nachtrag.

Ich hatte heute auch das Flugblatt im Briefkasten. Und wenn ich in dem Zusammenhang an die Kritik der BI an der Infoveranstaltung am Donnerstag, Stichwort einseitige Information, denke, bin ich mal gespannt, ob auch Ärzte eingeladen sind, die vielleicht anderer Meinung sind. Oder sind vielleicht nur solche geladen, die zu dieser Vereinigung gehören.

11.11.2007 um 20:34:55
2. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Markus, hallo Roland,

scheinbar habt ihr das mit den Arbeitsplätzen - ebenso wie der junge Mann, der die Infoveranstaltung am Donnerstag mit einer Wahlkampfveranstaltung verwechselt hat - nicht ganz verstanden.

Fakt ist, das zurzeit knapp über 100 Menschen im Kraftwerk Ensdorf beschäftigt sind. Fakt ist ebenso, dass diese Menschen wohl auf der Straße sitzen, wenn das neue Kraftwerk nicht hier gebaut wird, weil die Anlage in Ensdorf (ebenso wie die anderen Kraftwerke an der Saar) in absehbarer Zeit abgeschaltet werden.
Wird das Kraftwerk aber gebaut, werden die Mitarbeiter/innen des KW Ensdorf für die Betriebsführung der neuen Blöcke zuständig sein.

Die Saar-Kraftwerke werden auf jeden Fall früher oder später abgeschaltet, weil sie zu den schlechtesten in Deutschland gehören. Es besteht nun die Chance, 100 Arbeitsplätze zu retten oder alle zu verlieren. 
Von daher verpufft das Argument Arbeitsplätze ganz und gar nicht und die Rechnung 100 minus 100 = 0 geht nur dann auf, wenn man den Kraftwerkskritikern folgt lieber Markus, gell. Also von daher hast du auch ein Minus verdient.

Gruß
Michael 

11.11.2007 um 20:28:35
3. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Michael,

ich verstehe die Angst der Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz sehr gut. Ich halte 100 zusätzliche, qualifizierte Arbeitsplätze auch nicht für einen "Krümel", wie den Gegnern neulich in einem SZ-Leserbrief vorgeworfen wurde.
Allerdings wissen die Leute, die im Kraftwerk arbeiten auch, dass Ensdorf als Kraftwerksstandort geradezu geeignet ist: 380 kv-Leitung, Saar als Transportweg, Know-how, traditioneller Kraftwerksstandort...

Das wissen auch andere Betreiber.
Ich vermute, dass es, wenn die RWE bei ihrem "ganz oder gar nicht" bleibt, und die Ensdorfer gegen diese zwei grossen Blocks stimmen, ein kleineres Kraftwerk immer noch eine sehr gute Chance hätte, gebaut zu werden.
Dafür ist Akzeptanz bei fast allen Gegnern da, ein potenzieller Betreiber (im Saarland agieren ja z.B. auch noch Steag und Electrabel) einer kleineren Anlage hätte keine Probleme, seine Pläne durchzubekommen. Die Landesregierung will ein Kraftwerk, würde, wenn RWE nein sagt, sich sicherlich nicht in die Schmollecke zurückziehen, sondern Angebote anderer Betreiber prüfen. Selbst BUND und NABU würden das akzeptieren, so steht es heute in der SZ.
Glauben Sie nicht auch, dass es für den "worst case" unter der Hand in Saarbrücken nicht schon Sondierungsgespräche mit anderen EVUs gegeben hat?

Und schliesslich: Welche Ängste müssen denn angesichts der Schliessungsankü
ndigungen für alte Kraftwerke all die anderen Kraftwerker im Saarland haben?
Was die RWE im Moment betreibt, ist Ängste bei Ihren eigenen Mitarbeitern zu schüren. Sie sagt, die alten Ensdorfer Anlagen machen innerhalb von zwei Jahren zu, wenn die neue Anlage kommt. Was aber, wenn sie nicht kommt? Kommt dann auch eine Schliessung in 2014 oder wird mit den alten Blöcken weiter produziert, bis es wirklich nicht mehr geht? Das ist schliesslich ja auch eine Geldfrage, die RWE denkt natürlich ökonomisch, wie Sie ja selbst an anderer Stelle geschrieben haben

Und damit komme ich zurück zu meinem Heizkessel... er hält trotz seines Alters bravourös die Umweltauflagen ein, er wird regelmässig gereinigt und gewartet, er läuft stabil, warum sollte ich jetzt schon einen neuen kaufen, obwohl die statistische Lebensdauer von 16 Jahren überschritten ist. (Nebenbei hat er einen besseren Wirkungsgrad als ein Kohlekraftwerk mit BVT, wie mein Schornsteinfeger mir neulich noch versicherte). Natürlich ist es nicht der neueste Stand der Technik, ebensowenig wie mein Auto (immerhin seit Jahren mit Partikelfilter), mein Handy, mein Computer, mein Fernseher, mein Backofen, ... aber wer kauft sich schon immer das neueste Modell, so bald es rauskommt?

Grüsse, Annika






12.11.2007 um 17:00:08
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Lieber Roland, haben Sie sich schonmal informiert, ob es saarländische Firmen gibt, die ebenfalls diese Arbeiten, also neue Hochspannungsmasten bauen, erledigen können?

Natürlich gibt es neue Arbeitsplätze, denn: Wenn das neue Kraftwerk steht und das alte noch weiterläuft, MÜSSEN ! mindestens laut VSE Angaben 100 Arbeiter eingestellt werden um beide Anlagen gleichzeitig zu betreiben, ODER ?

11.11.2007 um 11:28:30
5. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Lieber Michael,

Sie behaupten, die Saar-Kraftwerke gehörten zu den schlechtesten in Deutschland. Möglicherweise trifft das auf Ensdorf zu, ansonsten lohnt es sich, diese Behauptung, die auch gerne von der RWE vorgebracht wird, genauer zu überprüfen:

Die Mär vom veralteten und ineffizienten saarländischen Kraftwerkspark wird immer wieder verbreitet.
Natürlich werden auch diese Kraftwerke irgendwann ihr Lebensende erreichen, es ist jedoch nicht so, dass dies bei allen saarl. Kraftwerke in der allernächsten Zeit passieren wird.
Ensdorf ist tatsächlich eine der ältesten Anlagen, aber es gibt ja noch andere Kraftwerke an der Saar.

Genausowenig ist der deutsche Kraftwerkspark grundsätzlich veraltet, wie das von der RWE auf allen Infoveranstaltungen kolportiert wird.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, auszurechnen, wie viel der in Deutschland installierten Kohlekraftwerksleistung (Bruttoleistung, Braun- und Steinkohle) in welchem Zeitraum in Betrieb gegangen ist.
Bei 46.925 MW Gesamtleistung sind knapp 24 % (11.212 MW) vor 1970 in Betrieb genommen worden, knapp 26 % von 1971 bis 1980, rd. 31 % von 1981 bis 1990, 19 % von 1991 bis 2006.
(Meinen Berechnungen liegen Zahlenangaben von UBA und VDEW zu Grunde).

Geplant sind nach Angaben des BUND bis 2012 25 neue Kraftwerke mit einer Leistung von 25.870 MW.
Nach Angaben des VDEW sollen es 16 neue Kohleraftwerke sein, der RWE-Vertreter sprach in Ensdorf bei der Veranstaltung der Linken von bundesweit 10 neuen Kohlekraftwerken, sagte jedoch nicht, ob dies RWE-Kraftwerke oder generell alle Kraftwerksprojekte aller Betreiber sind.

Für mich bleibt festzuhalten: gut die Hälfte aller deutschen Kraftwerke sind nicht älter als 25 Jahre, 3/4 sind älter als 35 Jahre.
Kohlekraftwerke laufen aber im Mittel 45 Jahre, einige sind schon länger in Betrieb.
Da von einem veralteten Kraftwerkspark zu sprechen, ist falsch, oder würden Sie ihren Brenner im Heizungskeller als veraltet ansehen, wenn er 8 Jahre alt ist?
Brenner und Kessel haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 16 Jahren.

Auch was den Wirkungsgrad angeht, scheint es um das Gros der saarl. Kraftwerke nicht allzu schlecht bestellt.
Im Internet finden sich dazu einige aufschlussreiche Infos, z.B. unter http://www.steag-saarenergie.de/de/05_Download/pdf/Kraftwerk_Bexbach.pdf

Auf Seite 8 lese ich da: Das Kraftwerk Bexbach zählt auf Grund seiner kontinuierlichen Optimierung in Technik und Organisation zu einem der wettbewerbsfähigsten und umweltfreundlichsten Kraftwerke innerhalb Deutschlands. (…) Dabei wird ein Wirkungsgrad von nahezu 40 % erreicht… Zur Erinnerung 773 MW Bruttoleistung, Baujahr 1983

Zum Kraftwerk Weiher (Baujahr 1976) findet sich an anderer Stelle:
Erst 2006 wurden im Kraftwerk Weiher die Turbinen modernisiert, so dass die Leistung (also auch der Wirkungsgrad) gesteigert wird, in Weiher waren das 17 MW Leistung mehr. Dafür wurden im Saarland von Steag rd. 12,5 Mio Euro investiert.
Offensichtlich hat man auch im Jahr 2002 schon massiv in das Kraftwerk Weiher investiert. Die Firma Babcock Borsig rüstete 24 Brenner auf stickoxidarme Brennertechnik um. Dafür wurden 2,6 Mio Euro investiert.

In einer Veröffentlichung der DSK lese ich über das Heizkraftwerk Völklingen (Baujahr 1989), dass „das HKW Völklingen 1991 mit dem international renommierten Kraftwerkspreis der Pwer International, New York, ausgezeichnet wurde“.
Die Kraftwerke in Völklingen haben durch ihre Fernwärmeauskopplung im Vergleich zu konventionellen Wärmekraftwerken hohe Wirkungsgrade. Warum sollte sie das zu den schlechtesten in Deutschland machen?

Ein kritischer Umgang mit den Argumenten aller Seiten und das Hinterfragen von Behauptungen ist in dieser überhitzten Diskussion unbedingt nötig!!
Leider haben die meisten Menschen kein Interesse daran oder auch nicht die nötige Zeit dafür.
Grüsse, Annika

11.11.2007 um 23:18:25
6. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Guten Morgen Miachael,

dann würde ich vorschlagen Sie benennen einige Ärtze die für das Kraftwerk sind ( aber bitte nicht die Werksärzte der RWE ).

Desweiteren kann ich nur vor Augen halten, dass ein Arzt der gegen das Kraftwerk ist, oder im allg. ja eher gegen einen Anstieg von Luftverwschmutzungen, frei und unabhängig urteilt. Er ist weder finanziell noch beruflich motiviert eine Meinung kund zu tun.
Er handelt nach besten Wissen und Gewissen.

Was die Werbung betrifft : Die schönen Hochglanzflyer, Kugelschreiber, Infomobile, Infostände, 2 Bürgerbüros, Radiowerung, Zeitungswerbung ohne Ende, Dienstreisen von Herr Schiffer und Lambertz und Co. , die Übernachtungen, Dienstreisekosten, Transparente... und und und werden ausschlieslich über die Stromrechnung finanziert !!! Also von Ihrem und unseren Geld !
Die Flyer und Broschüren werden ausschlieslich über Spenden finanziert oder selbst gedruckt ! 

Aber glauben Sie ruhig weiterhin der RWE ! Die machen das alles nur für die Angestellten, für die Versorgungssicherheit und das Saarland.

Das einzige was zählt ist der Profit.

In ein paar Jahren werden Sie sehen wie toll die RWE ist. Schauen Sie sich mal an wie stark die Mitarbeiterzahlen bei RWE in den letzten Jahren gesunken sind !

Am Anfang wurde das Arbeitsplatzargument geschwungen und jetzt sichert man die Schließung des alten KW nach 2 Jahren zu ! Jetzt argumentiert man die Arbeitslpätze könnten ja nur durch den Neubau erhalten werden !

Also wer das immer noch glaubt, dem ist nicht zu helfen.

Klar sind die Chefs und Aufsichtsratvorsitzenden bemüht die Sache schön zu reden. Aber schauen Sie sich mal ihr Gehalt an und dann die anderen.

Sie können jetzt schon sicher sein im neuen Kraftwerk arbeitet kein Mann mehr als unbedingt notwendig.

12.11.2007 um 09:02:57
7. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Annika,

ich bin mir relativ sicher, das aus der die Änderung des FNP betreffende Teil der VSE gehört. Aber auch wenn dem nicht so wäre, würde der Platz nicht für den Bau eines (u.U. kleineren) Kraftwerk ausreichen. Von daher kann man Plan B wohl abhaken.

Ich war gestern auch bei der "Podiumsdiskussion" in Fraulautern. Auch wenn ich nicht zu den Kraftwerksgegnern gehöre, versuche ich objektiv zu sein und wenn man sich die gestrige Veranstaltung objektiv vor Augen hält, ist klar, dass die Veranstaltung nur dem Zwecke diente, die Meinungsbildung der Anwesenden in ein bestimmte Richtung zu lenken. Und wenn ich dann überlege, wie scharf die Veranstaltung der RWE von der BI in Richtung  Einseitigkeit kritisiert wurde, würde ich gerne wissen, wie die BI die gestrige Veranstaltung beurteilt.

Der einzige Vortrag am gestigen Abend, der für mich frei von jedem Vorurteil und jeder Polemik war, war der Vortrag von Dr. Kruse. Er hat objektiv seine Sicht der Dinge dargelegt und Argumente genannt, über die man nachdenken sollte.
Die Art und Weise, wie die anderen Ärzte vorgetragen haben und auch der Moderator (zumindest von dem wäre Neutralität zu erwarten) durch die Veranstaltung geführt hat, war für mich alles andere als sachdienlich. Unter sachdienlich verstehe ich in diesem Zusammenhang eine objektive Meinungsbildung. Manche Kommentare (Brieftauben, Strompreise, KWE-Einladung der Ärzte) hätte man sich echt sparen können.

Also ich denke, dass was Herr Dr. Kruse gesagt hat, sollte Beachtung finden und ich bin der Meinung, wäre dieser Experte in das Genehmigungsverfahren eingebunden, würden auch die Resultate (egal wie sie ausfallen) in der Bevölkerung breite Anerkennung finden. Man sollte darüber nachdenken.

Gruß
Michael

13.11.2007 um 13:21:50
8. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Markus,

ach hören Sie doch mal auf, die Glaubwürdigkeit anderer in Frage zu stellen. Ich denke, es geht hier darum, zu diskutieren und Meinungen zu äußern.
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ich den Beitrag absichtlich drei mal eingestellt habe.

Dass die RWE die Reaktion im Saarland unterschätzt hat, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Hätte RWE von Beginn an die Lage besser eingeschätzt, wäre RWE sicherlich sorgsamer mit entsprechenden Zahlen umgegangen. Aber hier hat RWE bereits Fehler in der Informationspolitik eingeräumt.

Leider kann ich die für mich wiedermal sehr polemische Kritik in Ihrer letzten Aussage nicht ganz nachvollziehen. Ich glaube, es wurde bereits mehrfach erwähnt (u.a. auch auf der Infoveranstaltung bzw. Gemeinderatssitzung), dass aus wirtschaftlichen Gründen eine kleineres Kraftwerk nicht in Frage kommt. Von daher macht RWE keinen Hehl daraus. Das ein Unternehmen so denkt, ist für mich durchaus nachvollziehbar und zu respektieren.

Gruß
Michael

12.11.2007 um 13:02:57
9. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
ich glaube die bemerkung "dreckschleuder" in der öffentlichkeit bezieht sich auf das neue geplante großkraftwerk. so jedenfalls habe ich es verstanden und so würde ich es auch weiterhin unterschreiben.

21.11.2007 um 11:25:34
10. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Ja, Sie haben Recht, der Moderator war polemisch, manche Kommentare der Ärzte auch, aber die haben schliesslich gestern dargelegt, warum sie aus Sicht der Gesundheitsvorsorge gegen den Kraftwerksbau sind. Die Fakten über Mortalität und Morbidität, der Bezug zu den Fachartikeln aus den renommierten Ärztezeitschriften gaben doch zu Denken und sollten Anlass sein, sich über die durch ein Kraftwerk verursachten zusätzlichen Schadstofffrachten Gedanken zu machen.
Ich weiss, das Vieles von dem, was Herr Dr. Kruse gestern bemängelt wurde, bereits vor Monaten seitens der Gegner angemerkt worden ist, offensichtlich hat man das damals bei der Genehmigungsbehörde nicht ernst genommen.

Allerdings ist es auch armselig von Seiten der RWE, den Ärzten als Antwort auf ihr Schreiben eine Hochglanzbroschüre zuzuschicken. Und wenn Sie als Arzt nach Krefeld in ein First-Class-Hotel mit anschliessender Informationsvermittlung sozusagen direkt "ab Werk" eingeladen werden, würden Sie auch misstrauisch. Vielleicht wäre ein Treffen auf neutralem Terrain da besser geeignet gewesen.

Wir werden hören, was am Donnerstag in Ensdorf gesagt wird, und wie da die Stimmung im Saal ist!
Ich finde immer wieder merkwürdig, dass obwohl die Versammlungsorte für jeden gut erreichbar sind, hauptsächlich Gegner zu den Veranstaltungen kommen und meist auch Gegner sich zu Wort melden. Es gibt ja Befürworter, gestern hat sich Herr Stein für sie zu Wort gemeldet, die schreiben eifrig in der Zeitung Leserbriefe und in den Foren von Radio Salü und der SZ, aber warum melden die sich nicht mal zu Wort?
Sind die vielleicht doch in der Minderheit?

13.11.2007 um 14:33:27
11. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Michael,

wenn Sie's 3 mal posten wird's nicht glaubwürdiger !
 Wäre schon interessant mal einen Arzt als Befürworter zu hören, ich habe die RWE Ärzte ausgeschlossen, weil ich mich, in Sachen welche meine Gesundheit betreffen, auf einen unabhängigen Arzt  verlassen will.

Zum Thema Arbeitsplätze :  Wenn Sie die Sache seit Anfang an verfolgen ( ich tue das seit Dezember 2006 ) sehen Sie das anders. Bei den ersten Versammlungen in Ensdorf und Lisdorf hatte Herr Schiffer die Arbeitsplätze angepriesen. Es würden neue Arbeitsplätze enstehen . Fast 500 sollten es sein, später waren es dann ca. 120 , dann präsentierte ein IHK Chef 600 und heute sind es 350, davon ca 100 im Kraftwerk und die anderen im Umfeld. Heute wird das alte Kraftwerk geschlossen und die freiwerdenden Plätze werden im neuen geschaffen !

Sie werden zugeben müssen, dass all dies immer nur Reaktionen auf den Protest sind.


Profit : klar zählt der Profit überall ! Aber in welchem Verhältnis steht er.

Mit Ihrer letzten Ausführung gebe ich Ihnen vollkommen recht ! Und gerade deshalb sollte man damit aufhören dass es gut für die Region ist und alle dafür sein sollten, weil die RWE es nicht für die Region macht sondern für sich.

Die richtige Aussage wäre : Wir wollen hier ein Mega Doppelblock bauen und keinen kleinen einzelnen, weil wir die großen im Verbund billiger kaufen können und damit wesentlich mehr Geld verdienen können.

12.11.2007 um 10:56:49
12. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Genau lieber Chrissi !

Das gibt ein Sternchen im Notenheft !

Aber leider auch 2 mal ein Minus !!!  WO bleibt das Arbeitsplatzargument wenn sogar Lambertz sagt spätestens 2 Jahre nach Inbetriebnahme wird das alte geschlossen !  100 minus 100 = 0 neue Arbeitsplätze !!

Desweiteren sollen alle saarländische KW vom Netz gehen ! WO bleiben diese Arbeitsplätze ???

Das Argument Arbeitsplätze ist verpufft ! Aber Sie werden sehen die RWE und Mitläufer a la Hartz werden sich nicht zu schade sein weiter diese Lügen zu verbreiten !

Ist das richtig ?

11.11.2007 um 12:32:11
13. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
 Es hat sich in meinem letzten Beitrag ein Fehler eingeschlichen:

Es muss (in der Mitte) heissen:

(...) Für mich bleibt festzuhalten: gut die Hälfte aller deutschen Kraftwerke sind jünger als 25 Jahre, 3/4 sind jünger als 35 Jahre.
Kohlekraftwerke laufen aber im Mittel 45 Jahre, einige sind schon länger in Betrieb...

Annika

11.11.2007 um 23:23:02
14. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Annika,

ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Bei meiner Feststellung hatte ich die am Donnerstag gezeigte Folie vor Augen, die Feststellung war vielleicht etwas zu allgemein.

Aber was das Argument Arbeitsplätze betrifft, lässt sich das m.E. auch auf Ensdorf reduzieren. Ich denke, die Angst der dortigen Mitarbeiter ist berechtigt, dass beim Bau des neuen Kraftwerks an einem anderen Standort die Schließung des KW Ensdorf droht.

Und: Auch wenn der Kessel der Heizungsanlage mit 8 Jahren noch nicht veraltet ist, ist er mit Sicherheit nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Eine Erneuerung vor dem Hintergrund des Energieverbrauchs und der Schadstoffe kann auch dann schon mal sinnvoll sein.

Zu Ihrer letzen Anmerkung in Bezug auf Argumente stimme ich Ihnen absolut zu und fände es gut, wenn mehr Kraftwerksgegner ähnlich sachlich argumentieren würde wie Sie. Den Eindruck hatte ich aber bisher leider nicht, zumindest bei den Veranstaltung, die ich besucht habe.

Gruß
Michael

12.11.2007 um 00:13:17
15. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL: http://www.4ai.de

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo, ich möchte etwas dazu schreiben bzw. richtig stellen. Die Ärzte haben in ihren öffentlichen Schreiben immer die 700 t/a Staub erwähnt, der zusätzlich auf die Bevölkerung regnen würde. Für die Diagnose haben die Ärzte die Werte von der BI zugrunde gelegt und danach Ihre Therapie gestellt. Es wird aber weniger Staub emittiert etwa 95 t/a das entspricht 3 mg/m³. Nun die Fragen an die Ärzte: Hätten Sie die gleiche Therapie gestellt, wenn Sie gewusst hätten, dass das neue Kraftwerk weniger Staub im Jahr emittiert als das Altwerk?
Fragen Sie immer bei der BI nach Werten nach (die masslos übertrieben sind um Ängste bei den Bürger zu schüren und um diese dann vor ihren Karren zu spannen), um Ihre Diagnose zu stellen?
Wenn ja, dann sind solche Ärzte mit Vorsicht zu geniessen!
Im übrigen habe ich mir bekannte Ärzte/innen gefragt, warum sie unterschrieben hätten und ob sie überhaupt ausreichend informiert sind. Die fast gleiche Antwort lautete " Ich habe das Standartfax bekommen und unterschrieben", nach den Motto , "Wenn der Kollege das so sieht, wird es schon richtig sein". Das heisst für mich, einer stellt eine falsche Diagnose .....?
Grüsse Werner

12.11.2007 um 10:02:55
16. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Markus,

leider fehlt mir der intensive Kontakt zur saarländischen Ärzteschaft, von daher kann ich keine Ärzte nennen.
Aber vermutlich gibt es auch unter den Ärzten unterschiedliche Auffassungen zu Umweltbelastungen und Gesundheitsschäden und den Organisatoren sind evtl. solche Ärzte bekannt. Aber das ist Spekulation.

Was ich wieder mal nicht in Ordnung finde, ist, dass Sie durch die Ausklammerung der RWE-Werksärzte diesen indirekt unterstellen, nicht nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. 

"Am Anfang wurde das Arbeitsplatzargument geschwungen und jetzt sichert man die Schließung des alten KW nach 2 Jahren zu ! Jetzt argumentiert man die Arbeitslpätze könnten ja nur durch den Neubau erhalten werden !"
Tut mir leid, aber dieser Aussage kann ich nicht ganz folgen. Erstens hat man die Schließung des alten KW innerhalb 2 Jahren m.E. vor dem Hintergrund des Schadstoffausstoßes zugesichert (um den machen sich die Gegner ja die meisten Sorgen) und zweitens war das Arbeitsplatzargument m.E. immer im Zusammenhang mit dem Neubau zu verstehen und hat nichts mit der Zusicherung der Schließung zu tun. 
Von daher finde ich auch diese Argumentation unfair, denn erst wird die Frage danach gestellt, wie lange denn das alte Kraftwerk (Stichwort "Dreckschleuder") nach einem Neubau noch weiterläuft und wenn eine zeitnahe Schließung zugesichert wird, wird dies auch wieder kritisiert. Ja wie solls denn bitteschön gehen?

"Das einzige was zählt ist der Profit."
Ich kenne Ihren Beruf und Ihren Arbeitgeber nicht, spielt auch keine große Rolle, aber ich gehe mal davon aus, dass jedes Unternehmen versucht, Gewinne zu maximieren, nicht nur RWE. Ansonsten wir das Unternehmen nicht sehr lange existieren.

"Sie können jetzt schon sicher sein im neuen Kraftwerk arbeitet kein Mann mehr als unbedingt notwendig."
Auch hier gehe ich mal davon aus, dass in den meisten Unternehmen, egal welcher Branche, nicht mehr Mitarbeiter als notwendig beschäftigt sind. Deshalb sind solche Aussprüche in meine Augen auch wieder fehl am Platz.

Gruß
Michael
 

12.11.2007 um 10:10:55
17. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! / RWE-Flugblatt
Hallo Annika,

ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass es seitens der Landesregierung eine "Plan B" gibt. Denn Sie müssen beachten, dass der Standort Ensdorf Eigentum der VSE ist, die wiederum Mehrheitsbeteiligung der RWE ist. Und ich halte es für ausgeschlossen, dass an diesem Standort eine Kraftwerk eines anderen Betreibers (Konkurrent) errichtet wird.

Andererseit bin ich mir relativ sicher, dass das alte Kraftwerk Ensdorf in absehbarer Zeit ausläuft, spätestens mit Schließung der Grube Ensdorf. Denn so weit ich weiß, kann in Ensdorf nur eine bestimmte Art von Kohle (Ballastkohle) verbrannt werden, die mit Schließung der saarländischen Gruben (Grube Merchweiler schließt Ende 2008) dann hier nicht mehr zur Verfügung steht.

Ich kommen noch einmal auf den Heizungskessel zurück. Sie führen an, dass der Kessel die Umweltauflagen bravourös einhält, obwohl er nicht auf neuestem Stand der Technik ist. Ich kenne mich jetzt in Umweltauflagen nicht besonders gut aus, aber gem. Umwelterklärung der VSE unterschreitet die jetztigen Anlagen die Grenzwerte auch deutlich (www.kw-ensdorf.de dort unter Ihre Fragen) und dennoch wird es als Dreckschleuder bezeichnet.

Gruß
Michael

13.11.2007 um 07:35:48
18. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Standort-Eigentum
Hallo Michael,

Wissen Sie, ob auch das Gelände für das jetzt der Flächennutzungsplan geändert werden soll, der VSE gehört? Wenn dem nicht so ist, könnte es mit Plan B ja vielleicht doch klappen. Ich weiss es leider selbst nicht.

Wann Ensdorf ausläuft, hängt vor allem mit dem weiteren Abbau in der Primsmulde ab. Wenn die Erde weiter so wackelt, dürfte es tatsächlich einen vorzeitigen Abbaustopp geben, die Kritik an der Politik der DSK nimmt ja in den letzten Tagen zu.

Zu den Schadstoff-Grenzwerten:
Ich war gestern bei der Infoveranstaltung der saarl. Ärzte (und werde sicherlich auch zur Veranstaltung der RWE-Ärzte gehen), und da gab es mehrere interessante Aussagen zu Grenzwerten.
Erstens, dass Grenzwerte immer ein Kompromiss sind zwischen Wirtschaft und Politik und das diese auf Grund des bei (bzw.vor) Festlegung der Werte vorhandenen Stands der Technik ermittelt werden.

Zweitens fand ich die Aussagen des Umwelttoxikologen aus Kiel sehr aufschlussreich. Er nahm dabei zu den Werten in den Scoping-Unterlagen Stellung :
Er kritisierte die "unsensible" Auswahl der Schadstoffe.
Er vermisste bei den Messungen eine genaue Aufschlüsselung der Feinstäube  (Die Genehmigungsbehörde hat die Gesamtstaubbelastung messen lassen und wenn ich Recht verstanden habe, gibt es Nanopartikel, die emittiert werden und die besonders gefährlich sind, die in der Messung fehlen),
er vermisste Messungen von 5 wichtigen Indikatorschadstoffen, die von Kohlekraftwerken emittiert werden,
der Wert für Flusssäure fehlt und es müsste seiner Ansicht nach mit der DCMS-Technik gemessen werden, um unbekannte Verbindungen zu isolieren und zu erfassen und ein Screening durchzuführen.
Auch fehlten Bodenuntersuchungen.
Beim Schadstoff SO2 und  beim Feinstaub PM10 war ihm der Messwert zu hoch und sollte um den Faktor 10 bzw. um den Faktor 5 reduziert werden!

Dieser Toxikologie (Dr. Kruse) arbeitet für zahlreiche Genehmigungsbehörden bundesweit und stellte auch klar heraus, dass es ihm nicht darum ginge, einen Kraftwerksbau zu verhindern, sondern darum, neben einer Umweltverträglichkeitsprüfung auch eine Gesundheitsverträglichkeitsprüfung zu machen, d.h. neben der Toxikologie und den administrativen Werten (also den vorgeschriebenen Grenzwerten) auch Umweltmedizinische Erkenntnisse einfliessen zu lassen.
Er sehe seine Rolle darin, die Genehmigungbehörden darauf hinzuweisen, dass Gefahren vorliegen, damit nachgebessert werden könne, nicht Bauprojekte zu verhindern.

Auf eine Frage aus dem Publikum sagte er, dass ein kleineres Kraftwerk auf Grund der Stoffmengen eine geringere Gefährdung darstelle.

Dass aus dem Schornstein nicht nur heisser Dampf sondern auch jede Menge "Dreck" rauskommt, versteht sich von selbst, und natürlich ist ein 2 x 800 MW-Kraftwerk ein grösserer Schadstoffproduzent als eine kleinere Anlage.

Natürlich sind Ihre Ängste um die Arbeitsplätze in Ensdorf zu berücksichtigen, gleichzeitig finde ich es von der Landesregierung allerdings auch unerhört, sich über die Ängste und Bedenken der vielen Menschen im Saartal hinwegzusetzen, so nach dem Motto "Es wird schon nicht so schlimm, wir halten ja die Grenzwerte ein". Wir haben hier, und das lässt sich aus den gestern vorgestellten Erkrankungs- und Sterberaten ableiten, eine nicht gerade gesunde Bevölkerung (das Saarland nimmt im Bundesvergleich letzte Plätze ein), so dass es nötig ist, Ansiedlungen potenzieller Emittenten und Volksgesundheit gegeneinander abzuwägen. Kranke Menschen kosten die Gemeinschaft auch Geld.

Grenzwerte sind wie gesagt ein Kompromiss zwischen Politik und Wirtschaft und welchen Einfluss die Wirtschaft auf die Politik hat, um ihre Interessen umzusetzen, ist hinreichend bekannt. Die Politik ist allerdings auch den Menschen verpflichtet, die die jeweiligen Politiker gewählt haben.

Grüsse, Annika

13.11.2007 um 11:36:11
30. Eintrag
Absender: Kalleso
Email: hoff@mail.com
URL:

Betreff: Klasse-jeder Ensdorfer darf Politiker sein-

wir werden viel zu viel endmundigt von Politikern insbesonders auf Bundesebene heutzutage.Ist doch klasse das diese Bürgerbefragung durchgebracht wurde.
Die Mitarbeiter des Kraftwerkes haben richtig Angst,berechtigt natürlich!
Unsere Automobilbauer werden auch nicht mit Bürgerbefragungen konfrontiert wenn sie neue Modelle auf den Markt bringen.
Diese neuen Autos haben hierzulande alle noch keinen Hybridantrieb...trotzdem lässt man sie machen.
Ich werde gegen mein subjektives Empfinden (welches mich ganz stark vom Bau diese Kraftwerks abhält) stimmen.
Ja
Kommt Ihr Kraftwerker ans Rathaus während dieser Tage und lasst Euch ins Gesicht sehen!!!

9.11.2007 um 15:00
31. Eintrag
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemitteilung RWE)

Hallo Herr Stein, sie haben heute morgen eine Presseerklärung hier unter Aktuelles von der RWE veröffentlicht. Dort steht unter anderem folgender Text:

RWE reduziert Emissionsfrachten für neues Kohlenkraftwerk in Ensdorf deutlich Emissionsfrachten der neuen Anlage werden in Summe auf 50% der gesetzlich zulässigen Emissionen reduziert RWE Power sagt Stilllegung von Ensdorf 1 und 3 zu.   RWE Power hat angekündigt, die Jahresfrachten für die vier wichtigsten Schadstoffe - Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid und Feinstaub - in Summe deutlich zu reduzieren. Dies soll auch Gegenstand des Genehmigungsverfahrens beim Umweltministerium in Saarbrücken werden. Das sagte Dr. Johannes Lambertz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RWE Power, heute den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern auf einer Informationsveranstaltung in Ensdorf zu. Die jährlichen Emissionsfrachten sollen in Summe nur noch die Hälfte der gesetzlich zulässigen Werte erreichen.   Ich war gestern Abend auf der Veranstaltung. Aber ich denke mal hier lügt Herr Dr. Lambertz genauso, wie vor ein paar Wochen im saarl. Rundfunk als es darum ging, ob die Ensdorfer Blöcke zur Zeit stillstehen. Warum soll man dem Herr Dr. Lambertz jetzt glauben?? Als er gestern Abend darauf angesprochen wurde, fing der gute Dr. an zu eiern. Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit des Dr. Lambertz und Glaubwürdigkeit der RWE!
Dann nochwas: Auf einmal kann die RWE die ganzen Schadstoffe halbieren (auf Druck der Bürger und der verschiedenen Initiativen). Bis gestern wollte uns die RWE die volle Ladung der Schadstoffe zumuten. Ist doch schon komisch Herr Stein , oder??

9.11.2007 um 08:37
1. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Hallo Karl,

da ich gestern auch auf der Veranstaltung war muss ich Dir sagen, bevor Du Dich über Herr Dr. Lambertz beschwerst, solltest Du Dir mal Gedanken über die Sympathisanten der BI bzw. der Kraftwerksgegner machen.
Meiner Ansicht nach hat RWE gestern fachlich und sachlich, für jeden verständlich (sollte man meinen) zu den zu erwartenden Umweltbelastungen Stellung bezogen. Was aber im Gegensatz von einigen "Nein-Sagern" vom Stapel gelassen wird, mit welcher Unsachlichkeit und teilweise Unverschämtheit Argumente oder Meinungen geäußert werden ist unterste Schublade. Man sollte nicht denken, dass es sich hier um erwachsene Menschen handelt.
Und zu Deiner Anmerkung folgendes: Typisch für die Gegner, egal was getan wird, Hauptsache Nein gesagt und in Frage gestellt.
Aber mal davon abgesehen halte ich die Meldung eh nicht für zutreffend. Denn - aber ich kann ja was falsch verstanden haben - hat Herr Dr. Lambertz gesagt, die im Gutachten ermittelten zusätzlichen Emissionen der Blöcke 1,3,4+5 sollen um die Hälfte reduziert werden.
 
Gruß
Michael

9.11.2007 um 18:26:07
2. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Quierschieder? Da ist mir aber was entgangen.

10.11.2007 um 16:02:20
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Hallo Herr Stein, hier wid immer nur von Feinstaub geredet. Was ist denn mit all den anderen Giften die dort aus den Schornsteinen kommen. Darüber wird nicht geredet.

11.11.2007 um 16:35:32
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Ich werde auch nicht wegziehen, wenn das Kraftwerk kommt, trotzdem tue ich jetzt alles dafür, dass dieses Riesenbauwerk mit all seinen Nachteilen verhindert wird!

Warum wurden die Herrn von der RWE ausgebuht? Weil dies wieder einmal eine total einseitige Veranstaltung war. Wo waren die Kritiker im Podium?
Und vor allem, wo waren die zahlreichen Befürworter am Mikro? In dem gut gefüllten Saal im Bergmannsheim waren mehr als 5 Ensdorferinnen und Ensdorfer im Bergmannsheim, Sie als Quierschieder (was hatten Sie denn dann im Bergmannsheim zu suchen, lieber Chrissi??) kennen deren "Visagen" vielleicht nicht oder Sie können mit Zahlen über 5 nichts anfangen!

Was da von der RWE neben den bisher schon leidlich bekannten Zahlen vorgetragen wurde, waren reine Absichtserklärungen, um die Bevölkerung zu beruhigen!
Dass man sich z.B. vertraglich festlegen will, nur 50 Prozent der zulässigen Höchstwerte zu emittieren... Wenn ich den Vertrag sehen, glaube ich das, vorher nicht
Und vor allem, es betrifft gerade mal 4 Schadstoffe. Was ist mit dem Rest?

Dass die übrigen Kraftwerke im Saarland abgeschaltet werden sollen, soll in einem Vertrag festgehalten werden?
Gucken Sie sich mal an, was die RWE in Niederaussem gemacht hat. Mit der NRW-Landesregierung gab es ebenfalls eine Vereinbarung  Block C  (Bj 65) abzuschalten, wenn der BoA-Block ans Netz geht.  Letzterer wurde 2002 in Betrieb genommen, heute, 5 Jahre später, läuft Block C immer noch.

Soviel zur Glaubwürdigkeit der Zusagen von RWE-Managern.

10.11.2007 um 15:17:07
5. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Lieber Michael, ich nehme ja deinen Beitrag zur Kenntniss, aber das täuscht immer noch nicht über das Verhalten der Herrn Dr. Lampertz hinweg!!! Es ging in meinem Beitrag um das Verhalten des Herrn und nicht um die Grenzwerte im Gutachten!!!

10.11.2007 um 15:02:05
6. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Hallo Werber, wo haben Sie die Zahlen denn her, vor allem die von dem neuen Kraftwerk?????

12.11.2007 um 10:26:36
7. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
die zahlen von ensdorf neu beziehen sich wenn ich mich nicht irre auf eine anlage vergleichbarer größe. ähnliches vorgehen wurde bereits beim co2 ausstoß unternommen.

beim vergleich mit einer gleichgroßen anlage schneidet das geplante kraftwerk durch die modernere technologie besser ab. ABER in der summe wird definitiv mehr ausgestoßen und es erfolgt nirgends eine einsparung.

21.11.2007 um 12:37:32
8. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
die antwort wird anscheinend nicht mehr kommen. warum wohl?
und immer daran denken: bei werten angeben, ob es sich um absolute zahlen oder um vergleichswerte bei gleicher größe handelt!

21.11.2007 um 12:33:19
9. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL: http://www.4ai.de

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Hallo "Karl",
Hier die Emissionen Ensdorf-Alt  im Vergleich Ensdorf-Neu mit "Bester Verfügbarer Technik"
Ensdorf-Alt 2006  430 MW
Staub                   102 t/a  
Schwefeldioxid   1679 t/a
Stickoxide          1507 t/a
Kohlenmonoxid    101 t/a   

Ensdorf-Neu mit 1600 MW und BVT
Staub                     90 t/a
Schwefeldioxid   1500 t/a
Stickoxide           1500 t/a
Kohlenmonoxid       50 t/a

Grüße Werner

12.11.2007 um 08:57:06
10. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL: http://www.4ai.de

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
Hallo "Karl", habe jetzt erst Zeit um zu antworten. Ich bin voll in der Revision Block 3 eingebunden und hoffe der Block 3 ist am Montag wieder am Netz. Zur Pressemitteilung: Wenn die RWE durch Herrn Dr. Lambertz eine Halbierung der gesetzlichen Grenzwerte im  Genehmigungsverfahren festschreiben lässt, da sollte man doch für die Umwelt dankbar sein. Im Besonderen danke ich auch Ihnen dafür bzw. für Ihren Einsatz, dass es dazu gekommen ist. Im übrigen wollte RWE der Bevölkerung nie die volle Ladung (hier zitiere ich Sie) der Schadstoffe zumuten. Den das "modernste Kohlekraftwerk der Welt", das in Ensdorf geplant ist, wird auch noch "weit" unter den halbierten Grenzwerten, mit BVT (Bester Verfügbaren Technik), laufen. Staub kleiner 100t im Jahr, keine nachweisbare Schwermetalle usw.
Grüße Werner

10.11.2007 um 16:49:29
11. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles (Pressemit
'Tschuldigung, es war "Christian" und nicht "Chrissi", der in Sichtweite des KW Quierschied wohnt...
Ihre Reaktion kam schnell, lieber Chrissi, ich warte allerdings noch auf eine Erklärung der Anschuldigungen bzgl. Herrn Winkler.
Es ist immer leicht, einen Eimer Dreck über jemandem auszuschütten, dem man nicht wohl gesonnen ist, wenn die Sachargumente ausgehen!

Aber Ensdorfer können Sie trotzdem nicht sein, sonst würden Sie wissen, dass es am Donnerstag mehr als fünf Ortsansässige waren.



10.11.2007 um 17:44:10
32. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten

Herr Stein Sie haben vergessen den folgenden Bericht unter Aktuelles einzustellen !!!
Quelle SR-Online,


Ensdorf: Großer Kraftwerksblock ist abgeschaltet Einer der Blöcke des Kraftwerks Ensdorf ist bereits seit August abgeschaltet. Das Energieunternehmen VSE teilte jetzt mit, Grund dafür sei eine Revision. Der Block laufe kommende Woche wieder an.
Bürger hatten seit längerem beobachtet, dass aus dem Kühlturm kein Dampf kam. Mitte Oktober hatte RWE-Vorstand Lambertz im Aktuellen Bericht gesagt, beide Ensdorfer Blöcke seien in Betrieb.
Das Umweltministerium teilte mit, bei der Auswertung der Emissionsmessungen werde die Abschaltung berücksichtigt. Eine Bürgerinitiative wirft den Betreibern vor, Messungen zu verfälschen.

8.11.2007 um 08:28
1. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Hallo Chrissi !

Klar wurden die Messungen VOR der Revision von Block3 gemacht ! Das würde die RWE nicht machen !

Es hält niemanden den Bauherrn für bekloppt !

Ich pers. halte den Bauherrn aber nicht mehr für glaubwürdig !

Wenn ein Vorstandmitglied eine solche Aussage trifft obwohl das Gegenteil auf der RWE Webseite für jeden nachzulesen ist, gibt es 2 Möglichkeiten :

1. Bei der RWE weiß die eine Seite nicht was die Andere macht und somit ist sie unglaubwürdig.

oder

2. es wird bewußt versucht etwas (ich drücke es mal vorsichtig aus ) vor der Öffentlichkeit zu verbergen !

8.11.2007 um 14:41:42
2. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Als ich das gestern in AB gesehen habe, dachte ich mir auch: Für wie dumm hält die RWE die Bürger von Ensdorf und umliegenden Gemeinden?
Das kann alles nicht wahr sein. Heute Abend wird dann das Gutachten der RWE präsentiert, als ob nicht gewesen wäre. Hoffentlich gibt es heute Abend viele Wortmeldungen zu dem Thema!!!!

8.11.2007 um 11:44:10
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Als ich das gestern in AB gesehen habe, dachte ich mir auch: Für wie dumm hält die RWE die Bürger von Ensdorf und umliegenden Gemeinden?
Das kann alles nicht mehr wahr sein. Heute Abend wird dann das Gutachten der RWE im Bergmannsheim präsentiert, als ob nicht gewesen wäre. Hoffentlich gibt es heute Abend viele Wortmeldungen zu dem Thema!!!!

8.11.2007 um 11:44:54
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Och Leute, langsam wirds echt langweilig.

Die Messungen wurden VOR !!! der Revision von Block3 durchgeführt.

Für wie bekloppt haltet Ihr eigentlich den Bauherrn?

8.11.2007 um 13:48:05
5. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
... wenn ich richtig informiert bin, sind Land und RWE übereingekommen, die Messungen auf das gesamte Jahr zu verlängern, d.h. auch die Herbst- und Winterperiode einzubeziehen, in der das Kraftwerk stärker ausgelastet ist, als beispielsweise im Sommer.
Insofern ist es sehr wohl berechtigt, die Messungen auch nach der Revision fortzusetzen, damit ein realistisches Bild entsteht, wie das ein Vertreter der Kraftwerksgegner gestern im SR-Fernsehen forderte.

Aber trotzdem ist die es doch sehr merkwürdig, dass Herr Lambertz, wenn er weiss, dass er vom SR interviewt wird, es nicht für notwendig erachtet, sich vor der Sendung ein genaues Bild der Lage vor Ort zu verschaffen.

Ob ein Block am Netz ist und Strom produziert und Gewinne einfährt oder gerade für ein paar Hunderttausend Euro gewartet wird, ist doch kein Detail am Rande!
Das ist einfach schlechte Koordination im Hause RWE, und macht den Konzern, der angeblich die Befürchtungen der Bürger vor Ort Ernst nimmt und vorgibt, die Gemütslage genau zu kennen, nicht gerade glaubwürdiger.


8.11.2007 um 21:13:55
33. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Hintergrundinfos Klimawandel

Hallo in die Runde,

angesichts der Anfang Dezember auf Bali stattfindenden Klimakonferenz haben die Radiosender 'Deutschlandfunk' und 'Deutschlandradio Kultur' im November den Themenschwerpunkt "Klimawandel" mit vielen interessanten Sendungen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die als neutrale Hintergrundinformationen in der Kraftwerksdebatte sicher nützlich sind.

Unter folgendem Link

http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/portal_dlf/685707/

sind alle Sendungen des 'Deutschlandfunks' zu diesem Thema einzusehen.

Darüber hinaus sendet 'DeutschlandradioKultur' am ein interessantes Programm:
15.11. um 13.07 Uhr Länderreport
"Rauchzeichen aus Neurath" In dem reheinischen Ort entsteht ein neues Kohlekraftwerk.
Inhalt: Die deutschen Energieerzeuger investieren grosse Summen in neue Anlagen, vor allem in die als klimaschädlich geltenden Kohleanlagen. Ein internes Papier der Bundesnetzagentur belegt den Bauboom der Branche. Das Kraftwerk in Neurath soll ab 2010 rund 2.100 MW Strom erzeugen. Rund neun Mio. Menschen können damit versorgt werden. Aktivisten des Niederrheinischen Umweltschutzvereins haben ihre Protestaktionen aufgenommen und sprechen von einer neuen Bürgerbewegung für den Klimaschutz.

Die beiden Sender sind im Saarland unter folgenden Frequenzen zu empfangen:

Frequenzen Deutschlandfunk:
Saarlouis, Dillingen: 153 (LW), 1422 (MW), SL 8B (DAB)
Saarbrücken: 107,5 (UKW), 153 (LW), 1422 (MW) SL 8B (DAB)
Merzig: 104,9 (UKW), 153 (LW), 1422 (MW) SL 8B (DAB)
Neunkirchen: 104, 6 (UKW), 153 (LW), 1422 (MW) SL 8B (DAB)
Homburg: 153 (LW), 1422 (MW) SL 8B (DAB)

Frequenzen Deutschlandradio Kultur
Saarlouis: 96.3 (UKW), SL 8B (DAB)
Saarbrücken: 105.0 (UKW), 88.6 (UKW), SL 8B (DAB)
Merzig: SL 8B (DAB)
Homburg: 105.0 (UKW) RP 12A (DAB), SL 8B (DAB)
Neunkirchen: 105.0 (UKW), SL 8B (DAB)

6.11.2007 um 16:42
34. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: realitätsverlust der ihk

Saarbrücker Zeitung 02.11.2007
 
Saarland 2017: Eine Region hat sich verändert

 
IHK-Präsident Richard Weber präsentiert seine Zukunftsvision

Das Saarland in zehn Jahren: Eine blühende Region mit erfolgreicher und wegweisender Wirtschaft sowie hoher Lebensqualität: Die Saar-IHK macht eine Prognose, wo das Land 2017 stehen könnte.

Von SZ-Redakteur Udo Rau

Saarbrücken. Horrend hohe Verschuldung, Bergbaubeben und wütende Proteste der Betroffenen, ein abgestürzter FC Saarbrücken oder die Proteste gegen den Bau der geplanten neuen RWE-Kraftwerksblöcke in Ensdorf – alles längst Geschichte. Schnee von gestern. An all dies erinnern sich zehn Jahre später nur noch Ältere. Das Saarland im Jahre 2017: Ein blühendes Land ohne drückenden Schuldenberg, wirtschaftlich und technologisch in der ersten Reihe der deutschen Regionen. Saarbrücken eine vielbesuchte und gefragte Stadt mit hohem Freizeitwert und vielen touristischen Attraktionen. Das Saarland: Gut gemanagt wir ein ordentliches mittelständisches Unternehmen. Eine hoch renommierte, börsennotierte Saar-Universitäts AG, an der sich Studenten trotz hoher Gebühren nur so drängen – so könnte sich das Saarland in zehn Jahren darstellen.

Diese und viele weitere wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Visionen präsentierte Richard Weber (Foto: SZ), Präsident der Saar-Industrie- und Handelskammer (IHK), in einer Zeitreise, am Mittwochabend vor rund 300 begeisterten Zuhörern. Die folgten Webers Zukunfts-Vorstellungen mit Spannung, manchmal auch mit kräftigen Lachern. Hinter manchen der als Vision verkleideten Ideen kann man durchaus reale Forderungen vermuten wie jene nach neuen wirtschaftlichen Strukturen in der Bildungslandschaft, die Forderung nach Einrichtung eines Altschuldenfonds für Bund und Länder oder niedrigen Gewerbesteuern in allen Gemeinden.
Saarland 2017, so könnte das „Aufsteigerland Saar“ (CDU-Regierungs-Werbespruch) vielleicht aussehen: Saarbrücken präsentiert sich Besuchern und Einheimischen als urbane Fluss- und Parklandschaft mit einer belebten Shopping-Promenade am Saar-Fluss und mit einem Erlebnispark „Wasserwelten“. Die Stadtautobahn, die im Spätwinter fast regelmäßig „Land unter“ meldet, verläuft unterirdisch an Landtag und IHK-Gebäude vorbei. Der Flughafen auf den Ensheimer Höhen brummt wie nie zuvor, der Einstieg der Fluggesellschaft Air Berlin hat sich als richtiger Schachzug und „wahrer Glücksfall“ (Weber) erwiesen: „Der Bitte des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten, an dieser Entwicklung teilhaben zu dürfen, sind wir gerne nachgekommen.“ Beifall aus dem Saal. Längst gibt es seit 2014 die „Saar-Pfalz-Air-Holding“ (Sitz: Saarbrücken). Das einst ungeliebte pfälzische Flugfeld Zweibrücken unter saarländischer Kontrolle!

Der Steinkohlebergbau ist 2017 Geschichte. Im Energieland Saarland arbeitet längst das vor zehn Jahren massiv bekämpfte neue RWE-Kohlekraftwerk in Ensdorf. Die Saar-Fahrzeugindustrie glänzt mit Super-Technologie. Die Gewerbesteuerlast liegt 15 Prozent unter Bundesschnitt. Das Saarland ist dank vieler Kinderkrippenplätze „kinderfreundlichstes Bundesland“!

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ein visionär der "spitzenlasse" oder sollte man lieber sagen, ein großkraftwerks-lobbyist mit absolutem realitätsverlust?! er sollte lieber schonmal das gesundheitssystem für die kinder schonmal weiter ausbauen, anstatt an die krippenplätze zu denken. zumal ich meine kinder nicht einem industriepark aussetzen werde.

2.11.2007 um 13:23
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: realitätsverlust der ihk
Ein Artikel des Redakteurs Udo Raun och einer, der sich einreiht in die Gruppe der "Kraftwerksabnicker". Kritische Redakteure kommen bei der SZ kaum noch zu Wort. SZ-Zeitungmonopol im Saarland und ausgewogene Berichterstattung passen nicht zusammen!

Der gleiche Herr Rau, der in der Wochenendausgabe als Kommentar zu einem kritischen Leserbrief zu Strompreiserhöhungen der grossen Versorger als Fazit schreibt: "Sonne und Wind allein werden es nicht richten".

Natürlich richten es Sonne und Wind alleine nicht, das glauben inzwischen wirklich nur noch weltfremde Jutetaschenträger. Doch die Alternativen zu Kohle und Atom werden - gerade in der SZ - allzu gerne verschwiegen. Gaskraftwerke (mit halb so viel CO2-Ausstoss pro erzeugter KW/h-Strom!), Effizienzsteigerung durch Kraft-Wärme-Kopplung und dafür kleinere Kraftwerksanlagen, diese Möglichkeiten werden in der SZ-Berichterstattung gar nicht erst genannt.

Mitte vergangener Woche stand in der SZ, die saarl. Stahlindustrie sei in Gefahr, wenn Ensdorf nicht käme!
Was für ein Schmarrn! Hier ist in der Vergangenheit mit weit weniger saarl. Stromerzeugungskapazitäten viel mehr Stahl produziert worden. Warum dieses Schreckgespenst aufbauen, wenn im Saarland derzeit mehr als doppelt so viel Strom erzeugt wird, wie Haushalte, Handel und Industrie (ergo auch die Stahlindustrie) verbrauchen?

Wir haben hier leistungsfähige Kraftwerke, die noch bis mindestens 2025 laufen werden und bis dahin als Ersatz für Ensdorf kommen von der Landespolitik hoffentlich Entscheidungen in Richtung kleinerer, dezentraler und wirklich umweltschonender Kraftwerke.
Wir sind von der Importkohle mindestens genauso abhängig wie von Gasexporten.

Ach nochwas: Wie macht Alfred Staudt von verdi es eigentlich seinen Gewerkschaftsgenossen klar, dass er für das geplante Doppelblock-Kraftwerk in Ensdorf ist (weil das Arbeitsplätze rettet), wenn er weiss, dass nach Inbetriebnahme von Ensdorf Neu aus Kostengründen alle veralteten oder zu kleinen und arbeitsplatzintensiven saarl. Blöcke vom Netz gehen?
Unterm Strich gibt es dadurch in nicht allzu ferner Zunkunft noch weniger Kraftwerksarbeitsplätze.
Arbeitsplatzsicherung für die saarl. Kraftwerker durch das Grosskraftwerk Endsorf ist schlicht und einfach ein Witz!


4.11.2007 um 22:17:46
35. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Gemeinderatsitzung Ensdorf

Es ist kaum zu glauben aber man wurde eines besseren belehrt !

Die Verdummungskamapgne der RWE hat den Ensdorfer Gemeinderat erreicht und zeigt Wirkung !
Da erklärt ein Bürgermeister er hätte keine Kenntnis darüber dass das Ensdorfer Kraftwerk seit Wochen nicht produziert und dadurch das Messverfahren stark verfälscht wird. Obwohl sein guter Bekannter Herr Michaelis (Kraftwerksdirektor VSE Ensdorf) anwensend war , hielt Hartz es nicht für nötig den Sachverhalt direkt aufzuklären sondern ließ die Behauptung offen im Raum stehen.

Die finanzielle Beteiligung in Höhe von nur 1000 € an einem unabhängigen Gutachten wollte die Gemeinde nicht aufbringen. Das Geld wäre nicht da, außerdem hätte man ja eins von der RWE.

Was einen fraglich stimmt ist die Zusage zur Bürgerbefragung, durch den Gemeinderat.
Sollte diese doch zuerst im Januar stattfinden, wird sie jetzt schon im November gemacht. Als Erklärung führte Hartz auf , man wolle das Verfahren im Interesse der RWE nicht unnötig in die Länge ziehen , die RWE bräuchte Planungssicherheit.
Man könnte sich die Frage stellen ob der Termin nicht indirekt mit dem unabhängigen Gutachten zusammhängen könnte ! Es wird wohl kaum möglich sein dieses in 3 Wochen fertig zu stellen und einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Auch als Schulterschluss zur RWE könnte die Art und Weise der Bürgerbefragung gesehen werden. Erreichte doch der Ensdorfer Gemeinderat in Jahr 2004 gerade mal eine Wahlbeteilung von 51 % ( Quelle Landesamt Saarbrücken) so wird eine Beteiligung von mindestens 66 % bei der Bürgerbefragung verlangt um sich in die andere Richtung zu bewegen.

All diese Tatsachen lassen einen aufhören !

26.10.2007 um 13:51
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Gemeinderatsitzung Ensdorf
Hallo Markus,

wenn die Gerüchte stimmen, die kolportiert werden und mit denen Bürgermeister Hartz gestern ganz am Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung durch einen Fragesteller konfrontiert wurde, und zwar dass nach einer Zusage des Gemeinderates von Ensdorf zur Flächennutzungsplanänderung die Gemeinde Ensdorf 1 Mio. Euro und in den Folgejahren jeweils 300.000 Euro von der RWE gezahlt bekäme, so hätte die Gemeinde ausreichend Geld für alles Mögliche! Auch für ein Gutachten...
BM Hartz lavierte jedenfalls bei der Beantwortung dieser Frage gestern auf der Gemeinderatssitzung herum und dementierte auch nicht, sondern sagte dazu "irgendwas müsse für die Gemeinde ja herausspringen".

So kauft man sich eine Gemeinde!

Was die Bürgerbefragung betrifft, muss man sehen, in welchem Rahmen diese Ablaufen wird, z.B. wo abgestimmt werden soll. Immerhin werden die Bürger eine Woche Zeit haben, ihre Stimme abzugeben.
Ich bin mir sicher, dass es bei so einer konkreten Frage für die Bürger leichter ist, ihre Meinung zu äussern.
Prinzipiell halte ich diese Befragung für ein gutes Beispiel von praktischer Demokratie.
Die BI wollte eine Bürgerbefragung, der Bürgermeister ist darauf eingegangen, was für ihn kluger Schachzug ist. Stimmen die Bürger dagegen, will er sich beugen, steht er also bei Landesregierung und RWE nicht als Buhmann da; stimmen sie für den Bau, erfüllt er Volkes Willen. Er ist damit aus dem Schneider!

Grüsse, Annika

26.10.2007 um 17:16:25
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Gemeinderatsitzung Ensdorf
also zur Richtigstellung und zur Information:

Die Bürgerbefragung ist eine Idee des Gemeinderates von Ensdorf gewesen und nicht eine BI-Idee.
Die BI wollte einen Einwohnerantrag, der sich an den Rat richtet mit der Bitte, sich explizit mit einer Ablehnung des Projektes zu befassen.

Dieser Antrag konnte dank der 1.609 in Ensdorf gesammelten Unterschriften gestellt werden.

Zum Vergleich:
Bei der letzten Gemeinderatswahl 2004, an der von 5.367
Stimmberechtigten 51,5% teilnahmen hat die CDU 49,4 %
(1315 Stimmen) erhalten.

D.h. es haben mit der Unterschrift unter den Bürgerantrag jetzt schon mehr Menschen gegen das Kraftwerk votiert, als vor 3 Jahren für die CDU und ihren Spitzenkandidaten.



28.10.2007 um 22:29:34
36. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Sendehinweis zum KW Ensdorf

Hallo in die Runde,

morgen wird der SR auf seinem dritten Fernsehprogramm in der Sendung "Mag's" um 20.15 Uhr einen etwas längeren Bericht über das Kraftwerksprojekt senden, u.a. mit Interviews mit den Bürgermeistern von SLS und Ensdorf.

Wiederholung der Sendung am
26.10.07, 07.50 Uhr SR Fernsehen
28.10.07, 04.15 Uhr SWR Fernsehen

Siehe auch Internet-Programmhinweis
http://www.sr-online.de/fernsehen/984/

24.10.2007 um 22:37
37. Eintrag
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Infoblatt 2007

Sollte man mal auf der nächsten Sitzung der BI ansprechen.... Aber die Falschen Zahlen sind ja eh klar...

Aber Herr Stein lügt ja....

24.10.2007 um 19:02
38. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Jobmotor Erneuerbare Energien

Hallo in die Runde,

einen Bericht zum untenstehenden Thema sah ich gestern im mdr-Fernsehen.
Hier setzt ein Land, das vorher auch Kohleland war (Braunkohlentagebau) konsequent auf erneuerbare Energien als Motor der Wirtschaft.
In Sachsen-Anhalt, aber auch in Sachsen und Brandenburg stehen Produktionsstätten, die die Welt mit Solarzellenmodulen und anderen Techniken aus dem Bereich der EE beliefern.
Q-Cells z.B erweist sich als wahrer Jobmotor. 1999 gegründet und mit 19 Mitarbeitern, beschäftigt inzwischen 1.600 Beschäftigte.
Die Landesregierung hat offensichtlich die richtigen Investionsanreize gegeben.
Das wäre doch was für das Saarland!

Grüsse, Annika


__________________________

Thalheim/MZ.
Der weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller Q-Cells baut seine Produktion in Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen deutlich aus. Am Dienstag nahm das Unternehmen die 150 Millionen Euro teure fünfte Fertigungslinie in Betrieb. "Dies ist der Anfang für einen weltführenden Standort für die Solarindustrie", sagte Q-Cells-Vorstandsvorsitzender Anton Milner. Mit einer Kapazität von 240 Megawatt erhöht sich die Produktionskapazität von Q-Cells um mehr als die Hälfte. Die Anlage ist damit nach Firmenangaben die größte Solarzellenfabrik Europas. Bei der Eröffnung versprach Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eine weitere politische Unterstützung für die Solar-Branche in Deutschland. "Die Solarzellenindustrie besitzt eine starke Idee, deren Zeit gekommen ist", sagte Glos. Notwendig sei jedoch eine Verbindung von stabiler wirtschaftlicher Entwicklung mit einer klimabewahrenden Energiepolitik. Bisher hängt die deutsche Solarbranche vor allem am Tropf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das eine hohe Einspeisevergütung für Solarstrom festlegt. Mit einer geplanten Novelle des Gesetzes sollen diese Sätze abgesenkt werden. "Die Solarindustrie als junger Wirtschaftszweig wird verlässliche Rahmenbedingungen erhalten", erklärte indes Glos. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) betonte die Bedeutung von Q-Cells für Sachsen-Anhalt. "Zehn Prozent der weltweiten Solarproduktion werden hier gefertigt", so Haseloff. "Was für Sachsen BMW ist, ist für Sachsen-Anhalt Q-Cells." Laut Vorstand Milner hat das börsennotierte Unternehmen Q-Cells allein in diesem Jahr 400 Millionen Euro in Thalheim investiert. Geplant sei, 2008 mit dem Bau einer sechsten Produktionslinie in ähnlicher Größe zu beginnen. Bei dem erst 1999 gegründeten Unternehmen arbeiten derzeit rund 1600 Beschäftigte. Neben Q-Cells und den Solarfirmen EverQ und CSG Solar werden nächstes Jahr drei weitere Q-Cells-Töchter die Arbeit aufnehmen. Insgesamt beschäftigt die Solarbranche am Standort bereits 2700 Mitarbeiter.

24.10.2007 um 15:51
1. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Jobmotor Erneuerbare Energien
Guten Tag Annika !

Sorry ich muss sarkastisch antworten !

Die RWE schafft doch auch 100 im Kraftwerk für 40 Jahre !

24.10.2007 um 17:08:20
2. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Jobmotor Erneuerbare Energien
jeder solararbeitsplatz wird mit dem 4fachen eines bergarbeiterarbeitsplatzes subventioniert. zwar nicht direkt vom staat aber vom bürger über seine stromrechnung

18.7.2008 um 21:10:04
3. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Jobmotor Erneuerbare Energien
Hust !

Mich würde mal eins interessieren. Wieviele Menschen haben denn vor 40 Jahren im Ensdorfer Kohlekraftwerk gearbeitet, nachdem es erbaut wurde?

Heute sind es wohl noch 100 oder so? Nachdem die Technik so weit getrieben wurde, das man nicht mehr mehr braucht, denke ich mal. Ginge bestimmt noch mit weniger.

Und dann würd ich gern mal in die Zukunft sehen, wieviel Menschen in 25 Jahren in einer vollautomatischen Solarzellenproduktionsfirma wie oben beschrieben arbeiten.

Is nur mal son Gedanke, vielleicht kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen.

22.7.2008 um 08:53:52
39. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Ein Hoch auf RWE ! Das ist richtig !

Ich bin ja froh das alle Befürworter vernüftige Menschen mit klarem Sachverstand sind !

RWE das ist richtig !

10 % Strompreiserhöhungen !   Das ist richtig !
Die Manger brauchen das Geld ! Das ist richtig !

Wenn sie das nächste Mal an der Tankstelle stehen oder Ihre Gas und Stromrechnung bekommen denken Sie mal an mich !
Als kleines Schmankerl bitte mal lesen :

So gibt der Stromkonzern RWE für Ex-Firmenchef Harry Roels, der vorigen Monat die Firma verließ, für 2006 ein Grundgehalt von 1,4 Millionen Euro an. Dazu kamen 2,4 Millionen Euro "variable Vergütung", 24 000 Euro "Sachbezüge" (Dienstwagen et cetera) und 120.000 Euro "Mandatseinkünfte" aus Aufsichtsratsposten bei Tochterunternehmen. Macht zusammen rund 3,9 Millionen Euro.

Dann ist da noch die "langfristige Vergütung" von 8,4 Millionen Euro, die sich aus früher zugeteilten "Wertsteigerungsrechten" der Aktie ergibt. 2006 wurden außerdem "Performance Shares" im Wert von 3 Millionen Euro an Roels ausgegeben. Sie werden aber erst später fällig und dürfen - darauf legte das Unternehmen besonderen Wert - nicht einfach zum Gehalt addiert werden, da ihr Wert "erst nach Ablauf der dreijährigen Wartezeit" feststehe.

Aber das ist noch nicht alles: Für die Altersabsicherung des Vorstandsvorsitzenden fielen "Service Costs" von 1,3 Millionen Euro an. Die für Laien fast unverständliche Antwort auf die vom Gesetzgeber gestellte Frage "Wie viel verdient der Vorstand im Jahr?" nimmt im Geschäftsbericht der RWE sechs Seiten ein. Auf Basis dieser Daten taxiert die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung Harry Roels auf 13,6 Millionen Euro Jahresgehalt. Doch nicht für alle Unternehmen liegen überhaupt genaue Daten vor. Der Gesetzgeber verlangt lediglich die Veröffentlichung der Gesamtsumme der Gehälter aller Vorstände eines Unternehmens.

Quelle : Stern !

22.10.2007 um 09:43
40. Eintrag
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:

Betreff: Faires Genehmigungsverfahren nicht mehr zu erwarten: Mörsdorf wirbt im Radio für Großkraftwerk

Nach der "Radiowerbung" für das Großkraftwerk von Herrn "Umwelt"minister Mörsdorf in "Region am Mittag" (SR3) am Freitag den 19.10.2007, ist ein faires Genehmigungsverfahren wohl kaum noch zu erwarten!

Wie kann sich der Chef der Genehmigungsbehörde so eindeutig positionieren?

Der "Umwelt"minister setzt seine Mitarbeiter damit erheblich unter Druck.

Und der Ministerpräsident: Geht lieber auf Reisen und fährt Drachenboot, während in Nalbach und Saarwellingen fast täglich die Erde bebt, und sein "Umwelt"minister Werbung für einen Energiekonzern macht, der mit regelmäßigen Preiserhöhungen der heimischen Wirtschaft und Privatleuten das Leben schwer macht!

Wer regiert eigentlich dieses Land? Die CDU oder die Konzerne wie RWE oder DSK???

21.10.2007 um 19:03
41. Eintrag
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Bürgerbüro

Endlich ist das Bürgerbüro eröffnet !!!

Jetzt können sich die ahnungslosen Bürger, welche bisher nur der BI hinterhergelaufen sind, oder ihre Kinder mit irgendwelchen "Stop das Kraftwerk" T-Shirts zur Verfügung stellen mussten, sich selbst informieren.

Endlich !!!

RWE gibt nun richtig Gas. So wird doch noch alles gut, das Saarland wird eine Konjunkturwelle erreichen, welche noch nicht da gewesen ist. FREU !!!

Leute, hört nicht auf irgendwelche Trippbrettfahrer, kommt ins Bürgerbüro und informiert euch !!!

Kraftwerk für Ensdorf --- Das ist richtig !!!!

20.10.2007 um 17:17
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Bürgerbüro
Nicht, dass meine Antwort an Chrissi darauf verloren geht, ich hatte sie nur unter dem falschen Tread eingeordnet:

ja, Ensdorf das ist
richtig... fauler Zauber:

Sie sind wirklich unbelehrbar, Chrissi!

Die Ensdorfer sind, wie ich gehört habe, wahnsinnig begeistert von "ihrem" persönlichen Bürgerbüro.

Was hier gemacht wird, lieber Chrissi, ist ein absolut abgekartetes Spiel:

eine Landesregierung, die schon vor dem Genehmigungsverfahren (und dem Vorliegen der genauen Werte) dem Investor grünes Licht gibt,

ein Umweltminister, der noch vor der Genehmigung dieses Kraftwerk über den grünen Klee lobt,

ein Unternehmen, das bereits im August entsprechende Baustellenschilder bestellt hatte,

ein Unternehmen, das jetzt bereits Bautrupps vor Ort hat (haben Sie mal geguckt auf dem zukünftigen Kraftwerksgelände? Da ist unglaublich was los).

Warum denn dann überhaupt ein Genehmigungsverfahren?
Um den dummen Bürger zu beruhigen?
Weil unter der Hand längst alles entschieden ist?
Herr Gross schon seine Aufträge im Sack hat?

Wenn die RWE mit ihren Hochglanzbroschüren, ihren Dauerschreibern, den verblödenden Radioreklamen noch 3 Prozent der Saarländer umstimmen kann, dann ist ja endgültig alles paletti. Denn gegen den Willen der Bevölkerung will die RWE ja nicht bauen...

Ha, ha, ich sag Ihnen was: Der Willen der Bevölkerung ist denen ebenso wie unserer Landesregierung scheissegal, es ist alles längst entschieden!

Super! Otto Normalverbraucher hätte auch gerne so schnelle Genehmigungen, Sie wissen selbst wie lange wir manchmal darauf warten müssen und welche irrsinnigen Gründe vorgeschoben werden.

Schon allein diese undemokratischen Zustände müssten jeden anständigen Bürger auf die Strasse bringen.

Grüsse, Annika



21.10.2007 um 23:13:57
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Bürgerbüro
Endlich ist das Bürgerbüro eröffnet !!!

und nachdem was ich hörte und sah, ziemlich verlassen

Jetzt können sich die ahnungslosen Bürger, welche bisher nur der BI hinterhergelaufen sind, oder ihre Kinder mit irgendwelchen "Stop das Kraftwerk" T-Shirts zur Verfügung stellen mussten, sich selbst informieren. Endlich !!!

ja, man bekommt denselben quatsch wie in den rwe broschüren oder websites noch einmal mündlich vorgesetzt. die handlanger dort haben nichts andres getan als die sätze des infomaterials auswendig zu lernen. unangenehme fragen werden nach wie vor nicht bantwortet.

RWE gibt nun richtig Gas.

und nächstes jahr noch gleich 10% auf die gasrechnung.

So wird doch noch alles gut, das Saarland wird eine Konjunkturwelle erreichen, welche noch nicht da gewesen ist. FREU !!!

*lach* durch ein kkw?? träumer!
laufen die befürworter inzwischen komplett amok oder wie soll man diesen quatsch nun verstehen?

Leute, hört nicht auf irgendwelche Trippbrettfahrer, kommt ins Bürgerbüro und informiert euch !!!

tut mir leid, ich hör dann doch lieber auf BUND, NABU, ärzte, forscher und experten auf diesem gebiet, sowie die BI, die unter anderem von diesen ihre daten bezieht. DA KANN ICH MIR WENIGSTENS SICHER SEIN, DASS BEI DIESEN MENSCHEN KEIN WIRTSCHAFTLICHES INTERESSE ÜBER DIE GESUNDHEIT DER MENSCHEN GESETZT WIRD!

Kraftwerk für Ensdorf --- Das ist richtig !!!!

kraftwerk für ensdorf - das ist richtig! / großkraftwerk für ensdorf - das ist richtig schlecht !!!!

22.10.2007 um 20:18:34
3. Antwort
Absender: Joachim
Email: tschokk@gmx.net
URL:

Betreff: Re: Bürgerbüro
Hallo,
 
es war ja richtig langweilig ohne Chrissi. Schulungsprogramm in Essen abgeschlossen? ;-) Vielleicht klappts jetzt ja besser mit guten Argumenten.
 
Ihre Freude ist nach dem, was Sie zur Belustigung der Leserschaft dieses Forums bisher beigetragen haben, natürlich verständlich. Aber die Ausrufezeichen lassen auf eine ziemliche Verzweiflung schließen.
Hab gehört, das Bürgerbüro ist fast so ein großer Flop wie die peinliche Radio- und Zeitungskampagne, die überall für Kopfschütteln sorgt. "Gas geben" sieht anders aus, oder?
 
Dass Sie in Ihrer Wut einfach mal Dinge behauten, von denen Sie hoffen, dass Sie schon stimmen werden, zeigte sich ja schon in der flaschen Behauptung, dass Herr Winkler Mitglied der BI ist.
Nochmaliger Stuss: T-Shirts, die im Umlauf sind, sind entweder privat finanziert oder sogar privat hergestellt. Kleidet ungemein. Mein zweijähriger Sohn sieht sehr schick darin aus.
 
 
MEHR ARBEITSPLÄTZE DURCH DEZENTRALE KRAFTWERKE, WENIGER PROFIT FÜR DIE ENERGIEOLIGOPOLE.
 
 
Noch ein heißer Tipp, mit dem Sie auch noch Geld sparen können:
_________________________________
Der Strom der 4 Kartell-Multis wird zum 01.01.08
deutlich teurer! Für mehr Wettbewerb und für die Umwelt:
WECHSELN SIE DEN STROMANBIETER!
Es ist ganz einfach, in vielen Fällen billiger
als bei Ihrem bisherigen Vertragspartner und genauso sicher !!!
 
Meine Tipps für sauberen und preiswerten Ökostrom:
http://www.lichtblick.de/
http://www.ews-schoenau.de/
http://www.naturstrom.de/
http://www.greenpeace-energy.de/

24.10.2007 um 23:50:38
42. Eintrag
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:

Betreff: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO Grenzwerten! Kraftwerk ist nach WHO Standards nicht genehmigungsfähig!

Die Daten auf der RWE Homepage bestätigen es:

Die Vorbelastungen an Feinstaub im Saartal liegen schon jetzt über den Höchst-Grenzwerten die von der WHO empfohlen werden!

Nach den Empfehlungen der WHO ist das Großkraftwerk NICHT GENEHMIGUNGSFÄHIG!


16.10.2007 um 20:06
1. Antwort
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:

Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO Grenzwerten!
Chrissi: Also ist es für Sie ok wenn die wissenschaftlich fundierten Empfehlungen der WHO ignoriert werden und die Gesundheit der Menschen gefährdet wird?

Zu Ihrer Bemerkung über China: Wir in Europa müssen innovativer und besser als die Chinesen sein, sonst ist´s bei uns vorbei mit Wohlstand und Wirtschaftswachstum! Also müssen wir innovative Techniken für die Stromerzeugung entwickeln und sie nach China verkaufen! Denn in ca. 120 Jahren ist die Kohle alle- für Deutsche UND Chinesen!

Es führt kein Weg vorbei an den erneuerbaren Energien. Das sollten Sie endlich begreifen anstatt hier zu polemisieren, Chrissi!

Übrigens war ich schon beruflich in Asien (Sri Lanka) unterwegs. Sie auch, Chrissi? In Asien ist nicht alles dreckig oder veraltet. Sie würden staunen was es da für moderne Industrieanlagen gibt.
In Süd Korea z.B. werden zur Zeit große Solarkraftwerke errichtet. Made in Germany (aber nicht Made im Saarland, leider...)

21.10.2007 um 18:51:01
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO Grenzwerten!
übrigens,

in China gibt es trotz der Kohle (oder vielleicht wegen der Kohlekraftwerke) ein Modell zur Vergütung des aus regenerativen Energien eingespeisten Stroms, der dem deutschen Modell ähnlich ist.
Also auch da wird versucht, regenerativ erzeugten Strom zu fördern.

Die Führung erkennt inzwischen, dass das Land durch sein Wirtschaftswachstum und seinen Energiehunger ein CO2-Problem hat (und natürlich wissen die auch, dass die Kohle in nicht allzu ferner Zukunft ausgeht) und ist auch international bereit, am Klimaschutz mitzuarbeiten. Wenn das realisiert wird, sollte die deutsche Industrie, die sich auf regenerative Energieerzeugung spezialisiert hat, in den Startlöchern stehen und entsprechende Erfahrung mit Projekten hier in Deutschland vorweisen können.

Solche Industriezweige müssen hier gefördert werden, ihre Produkte müssen hier zur Anwendung kommen und das stärker als bisher. Solange aber weiter Grosskohlekraftwerke gebaut werden, und der Strombedarf wie bisher gedeckt wird, besteht kein Anreiz dazu.
CCS, also CO2-Abtrennung und Lagerung wird solange in Deutschland nicht angewendet und sich durchsetzen, wie Kohlekraftwerksbau duch Zuteilungsgesetze und Nationale Allokationspläne bevorzugt werden.

Nehmen Sie z.B. Ensdorf: Als Kraftwerk, das während der 2. Allokationsperiode (2008-2012) in Betrieb geht, geniesst die Anlage eine kostenlose Zuteilung von CO2-Zertifikaten in den 14 Jahren nach Inbetriebnahme (der sog. Erfüllungsfaktor 1). D.h. selbst wenn CCS ab 2020 im grossen Stil marktreif wäre, gäbe es bis 2025 keinen Grund diese Technik in Ensdorf NEU anzuwenden, da bis 2025 der Gesetzgeber aus Gründen des Bestandstandsschutzes und der Investitionssicherheit kein Geld für das in Ensdorf rausgepustete CO2 verlangt.
Ein Prima Geschäft für die RWE also und auch eine Erklärung dafür, dass die RWE diese 2 x 800 MW auf Biegen und Brechen durchboxen will.


Grüsse, Annika

21.10.2007 um 20:28:32
3. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO Grenzwerten!
ja,
richtig... fauler Zauber:

Sie sind wirklich unbelehrbar, Chrissi!

Die Ensdorfer sind, wie ich gehört habe, wahnsinnig begeistert von "ihrem" persönlichen Bürgerbüro.

Was hier gemacht wird, lieber Chrissi, ist ein absolut abgekartetes Spiel:

eine Landesregierung, die schon vor dem Genehmigungsverfahren (und dem Vorliegen der genauen Werte) dem Investor grünes Licht gibt,

ein Umweltminister, der noch vor der Genehmigung dieses Kraftwerk über den grünen Klee lobt,

ein Unternehmen, das bereits im August entsprechende Baustellenschilder bestellt hatte,

ein Unternehmen, das jetzt bereits Bautrupps vor Ort hat (haben Sie mal geguckt auf dem zukünftigen Kraftwerksgelände? Da ist unglaublich was los).

Warum denn dann überhaupt ein Genehmigungsverfahren?
Um den dummen Bürger zu beruhigen?
Weil unter der Hand längst alles entschieden ist?
Herr Gross schon seine Aufträge im Sack hat?

Wenn die RWE mit ihren Hochglanzbroschüren, ihren Dauerschreibern, den verblödenden Radioreklamen noch 3 Prozent der Saarländer umstimmen kann, dann ist ja endgültig alles paletti. Denn gegen den Willen der Bevölkerung will die RWE ja nicht bauen...

Ha, ha, ich sag Ihnen was: Der Willen der Bevölkerung ist denen ebenso wie unserer Landesregierung scheissegal, es ist alles längst entschieden!

Super! Otto Normalverbraucher hätte auch gerne so schnelle Genehmigungen, Sie wissen selbst wie lange wir manchmal darauf warten müssen und welche irrsinnigen Gründe vorgeschoben werden.

Grüsse, Annika

21.10.2007 um 18:38:32
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO Grenzwerten!
Nur, das die WHO das nicht zu entscheiden hat. Denn sonst wären in China alle Kraftwerke dicht, oder????

Also unnötig solche Einwände, leider.

20.10.2007 um 17:19:11
43. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Teiländerung des Flächennutzungsplans

Das ist doch toll wie das funktioniert !

Ich habe am Wochenende gesehen dass schon fleißig neue Strommasten gebaut werden.
Sollte einen das fraglich stimmen ? Warum baut die RWE schon das ganze Jahr im neu geplanten Kraftwerksbereich und jetzt auf den freigegebenen Flächen Masten ?!?


Sollte es tatsächlich so sein dass die Landesregierung das gegen die Mehrheit der Saarländer durchboxen will ?

Übrigens am Rande : Bei einer Befragung von 10.000 Leuten durch den Saar Spiegel sprachen sich 72 % gegen den Neubau von Kohlekraftwerken aus !

15.10.2007 um 10:06
1. Antwort
Absender: ProKraftwerk
Email: Netboy82de@yahoo.de
URL:

Betreff: Re: Teiländerung des Flächennutzungsplans
Ja da haben sie wohl die falschen 10.000 Leute gefragt

Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast

Ich bin auf jeden Fakk für das Kraftwerk wenn man sich die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Kraftwerks anschaut, speziell Steinkohle so sieht man das diese 30 Jahre beträgt,...darüber ist der Wirkungsgrad zu gering
Und wenn man sich dann noch anschaut wie lange die saarländischen Kraftwerke schon am Netz sind, ist es zwingend erforderlich ein neues Kraftwerk auch in dieser Größenordnung zu bauen.
Es ersatzt nicht nur die alten sondern senkt auch die Schadstoffemissionen im gesamten Bundesland bezogen auf die Altkraftwerke

15.10.2007 um 16:17:29
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Teiländerung des Flächennutzungsplans
Hallo "netboy" oder "proKraftwerk" oder wie auch immer,

traue keiner Zahl, die Du nicht selber recherchiert hast...
Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Steinkohlekraftwerken beträgt 45 Jahre. Duchschnittlich, wohlgemerkt! Nach entsprechenden Ertüchtigungsmassnahmen auch länger. Was macht eigentlich die RWE gerade an "ihrem" Ensdorfer Block?
Warum ist der gerade jetzt abgeschaltet, wo die Vorbelastungsmessungen laufen??? Bisher konnte man mir keine genauen Infos dazu geben.

Aber weil Sie ja hier bezogen auf die saarländischen Kraftwerke argumentieren:

Wir haben derzeit
Bexbach mit 773 MW, gebaut 1983
Ensdorf mit 430 MW, gebaut 1964 und 1973
Quierschied mit 724 MW, gebaut 1976
Völklingen mit 230 MW, gebaut 1982 (Modellkraftwerk)
Völklingen mit 230 MW, gebaut 1989 (Heizkraftwerk)
Römerbrücke...
Dillingen im Bau

Erklären Sie mir dann doch bitte, wie bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 45 Jahren ab 2012 gleich 1.600 MW ans Netz gehen müssen, wenn gerade Bexbach und Völklingen noch gut 20 Jahre laufen können. Selbst wenn die anderen, älteren saarländischen Kraftwerke in den nächsten Jahren vom Netz gehen, decken wir also immer noch 20 Jahre lang den saarländischen Bedarf (die derzeitige saarl. Stromproduktion ist mehr als doppelt so hoch wie der Bedarf im Saarland), ohne auch nur weitere EE-Kapazitäten aufzubauen. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die drei neueren saarländischen Kraftwerke, deren Baukosten nach 20 Jahren abgeschrieben sind und die dann noch profitabler laufen, in 2012 abgeschaltet werden, weil Ensdorf ans Netz geht?

Grüsse, Annika

15.10.2007 um 20:17:21
44. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: radiowerbung?!

also mir ist heut zu ohren gekommen, dass die rwe nun mit hochglanzflyern, infomobilen, website, einem infoshop und gar radiowerbung an den start geht?!

*lach* gehts noch schlimmer?!

ich mein info is immer gut, aber dieses hausieren gleicht dem nächstbesten teppichverkäufer und hat meiner meinung nach nichts mehr mit seriösität zu tun.

11.10.2007 um 02:01
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: PR-Maschine
Hallo,
als ich die Radiowerbung gestern zum ersten Mal hörte, ist mir fast übel geworden!
"..., das ist richtig" säuselt eine Frauenstimme mehrmals, fast so als solle hier Waschmittel verkauft werden.
Eine mehrseitige Hochglanzbroschüre lag vorgestern auch vor unserer Haustür. In Schwalbach wurden bei der BI-Veranstaltung RWE-Flyer, Dauerschreiber und Buttons verteilt.
(Im Übrigen hat sich von der Bi niemand angemasst, den Aufbau dieses Infotisches der Befürworter zu unterbinden, während bei der Veranstaltung des Schwalbacher Bürgermeisters vor ein paar Wochen die Gegner erst kurzfristig und dann auch nur aus Schwalbach zu Wort kommen durften).

Interessant ist, dass sich das Befürworterlager monatelang so sicher war, dass ein "kleines Häufchen fehlgeleiteter Ökospinner und Fantasten" keinen Einfluss haben würde auf die öffentliche Meinung. Offenbar glaubt man das jetzt nicht mehr und wirft jetzt die "PR-Maschinerie" an, sozusagen als letzten Akt der Verzweiflung.
Würde sich die RWE kompromissbereit zeigen, könnten diese PR-Kosten gespart werden!

Jubeln könnte ich dagegen nach der heutigen Meldung, dass das IPCC und Al Gore sich den Friedensnobelpreis teilen werden für ihre Verdienste um die Rettung des Weltklimas!

Grüsse, Annika

12.10.2007 um 14:26:01
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: radiowerbung?!
"PR-Maschinerie" würde ich das nicht nennen. eher als einen kläglichen versuch. basisorientierte promotion von einem solchen projekt sollte nichts mit dauerschreibern, buttons oder gar einer nervend klingenden radiowerbung, in der man eine simple stammtischparole übers mikro jammert, zu tun haben. man hätte sich sollen auf die website und die broschüren beschränken.

anscheinend aber hält die rwe das saarland immernoch für ein land der bauern und will mit diesem simplen plastik noch ein paar freunde finden. lächerlich für einen konzern dieser größenordnung, besonders auch der umstand, dass anschreiben und emails mit fragen, an die von rwe genannten kontaktadressen, seit wochen nicht beantwortet werden!

12.10.2007 um 17:44:14
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: radiowerbung?!
Die Werbung kommt aber an !!!!!!

Erst beschweren sich alle, RWE macht nix !!! HEUL !!!

Jetzt machen sie was, dann ist das auch nix... hahahahaha

Da sieht man mal, das man Menschen wie Ihnen nichts richtig machen kann, DA WIRD MIR ÜBEL bei....

Man wird sehen wo man hinkommt, wenn man auf Sie hört....

20.10.2007 um 17:23:02
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: radiowerbung?!
och chrissi bitte, die bevölkerung verlangte nach informationen, nicht aber nach einem kleinen, alten und noch dazu abgeschalteten kw-ensdorf, das gekonnt zum absolut sekundären objekt in dominat grüner kulisse gesetzt wurde.

dazu sprüche, dass jetzt die 2milliarden eu's ins rennen für die arbeitsplätze geschickt werden. in der heutigen werbeanzeige in der sz ist schon gar kein kraftwerk mehr zu sehn, sondern nur noch grüne blümchen und eine total verschwommene, dreist beschnittene aufnahme, das anscheinend wieder mal das alte kw-ensdorf dartstellen soll. dabei macht der satz, dass ein steinkohlekraftwerk ein FORTSCHRITT wäre das ganze auch nicht gerade besser.

also mir würde das lachen an ihrer stelle vergehen, wenn sie auch nur eine minute über diese kampagne nachdenken aber als eingefleischter kraftwerker finden sie das in kombination mit grotesken seifenblasen und dauerschreiber-plastikgeschenken sicher noch ansprechend? da muss ich sie hingegen leider enttäuschen, denn die saarländer tun das nicht unbedingt und bleiben somit lieber bei der wahrheit und vor allem auch der realität!

diese lug und trug aktionen der rwe stinken schon auf den ersten seiten zum himmel, da ändert auch nichts dran wenn sie ein altes kw-ensdort ohne abgasfahne zur werbeshow stellen. denn wie gesagt, die realität sieht anders aus.

kostprobe? bild

20.10.2007 um 18:32:20
45. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Wie sieht die Zukunft aus ?

Mich würde interessieren wie sich jeder im einzelnen die Zukunft im Bezug auf den Kraftwerksneubau vorstellt ?

Es gibt 2 Möglichkeiten : Entweder es kommt oder es kommt gar nichts !

Ich bin ja froh dass die RWE an die Mitarbeiter denkt ;)

Wenn es gebaut wird werden Sie nicht bestreiten dass die RWE versuchen wird das KKW mit möglichst wenigen Arbeitern zu betreiben.
Den Service wird der machen der am wenigsten kostet. Jetzt war Revision bei der VSE. Es glaubt doch keiner das die das bei der RWE machen werden ?!?
Das macht die Firma die das bei den anderen KKW ( ja bekanntlich baugleich )auch macht und das werden keine von der VSE sein !

Selbst Sie Herrn Stein werden sich schon gefragt haben ob die Zukunft für Sie und ihre Kollegen so aussehen wird wie Sie es zu Beginn noch gehofft haben.

Ich gehe davon aus dass die RWE Ihnen auch nicht sagt wieviele Ihrer Kollegen denn eine Arbeit dort bekommen.
Ich hoffe Ihre Erwartungen werden nicht zu stark unterschritten ;) !



Falls es nicht gebaut wird : Sind wir mal ehrlich , Sie wissen mehr als ich , aber ich glaube nicht das das jetztige Kraftwerk so schnell abgeschaltet wird !

Und das die RWE jetzt sogar Räumlichkeiten anmietet und munter Hochglanz verteilt ist doch toll ! Das Geld muss ja irgendwo hin und die nächsten 10 Prozent der Erhöhung sind doch schon in Sicht ! Gut ich gebe zu die VSE'ler haben ja ihren eigenen Zähler da ist das nicht so schlimm !

Schon interessant : Die RWE will was bauen was für einige weinige gut ist und nutzt dafür das Geld das viele andere zahlen und verkauft es als Chance für eine ganze Region und den ultimativen Fortschritt !

Bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis man die Tatsachen erkennt !

8.10.2007 um 13:59
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
das jetzige kw in absehbarer zeit abschalten?! *lach*
wer daran glaubt, freut sich wohl auch jedes jahr auf santa.

die rwe schreibt selbst, dass sie das alte in den letzten jahren fit für den wettbewerb gemacht hat und auch heute steht es schon seit wochen still für diverse arbeiten. wohl auch mit dem positiven effekt die messungen zu drücken.. trauriges spiel meine herren von der vse. auch berichten hier ja vermeintliche insider "es ist auch eine effektiv abwährmnutzung des jetzigen kw Ensdorfes geplant um die Gewächshäuser dort zu heizen".

also bitte, wer würde unter den aspekten da schon eine abgeschriebene anlage in "absehbarer zeit" abreissen nur weil ein paar türen quietschen?

das was im saarland da gerade passiert ist einfach nur noch eine riesen große sauerei, während unser herr müller drachenbootrennen fährt.

8.10.2007 um 18:22:24
2. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Nein ich bin kein insider, das habe ich auch nie behauptet, ich bin noch nichtmal RWE kunde. 
Aber ich möchte mich dennoch bei ihnen entschuldigen da ich anscheinen einen nicht funktionierenden link gepostet habe (mein fehler) hier nun der richtige:
http://www.landentwicklung.de/pdf/land_pdf/lisdorf.pdf

9.10.2007 um 15:17:04
3. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Guten Tag Stefan ,

erstmal danke für die Antwort, wenn sie auch nicht an mich ging .

Dann wissen wir ja jetzt auch warum die Lisdorfer Bauern sich aus der ganzen Diskussion raushalten !

9.10.2007 um 16:23:09
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Hallo Stefan,

sehr interessant der Link, aber mit den Baucontainern, dem geplanten Kraftwerk und einem geplanten Saarausbau hat er nichts zu tun.
Die Saar ist seit gut 30 Jahren ausgebaut, wenn ich recht informiert bin. Der grosse Gartenbaubetrieb, um den es in dem Dokument geht, ist "Blumen Marion". Den Link hatte ich bereits vor zwei Jahren bei Internetrecherchen im Zusammenhang mit "Lisdorf" gesehen.
Die Container müssen also etwas anderes gewesen sein... Wir werden es wohl nie erfahren! Fakt ist, dass jetzt schon Leitungen umgelegt werden, ob das ein Vorgriff auf die den geplanten Kraftwerksbau ist und vorauseilend Tatsachen geschaffen werden sollen, entzieht sich meiner Kenntnis. Möglicherweise hat es auch etwas mit der derzeitigen Renovierung des einen Kraftwerksblocks zu tun. Somit wäre der ja fit für die Zukunft und würde so schnell nicht wieder abgeschaltet, nachdem man einige Hunderttausender darin investiert hat!

Grüsse, Annika

P.S. Offensichtlich funktioniert mein Benutzername jetzt doch wieder...

9.10.2007 um 21:01:44
5. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Es war auch nur eine vermutung meinrseites, ich wollte damit versuchen die dikussion wieder auf das eigentliche thema zu beschränken da sich die letzen treats größtenteils aus gegenseitigen anfeindungen bestanden haben und mehr über Bildchen in den Broschüren der RWE dikutiert wurde als über das KW.

" Die Container müssen also etwas anderes gewesen sein... Wir werden es wohl nie erfahren! "

Ich weis auch nicht ob das ganze wirklich wichtig ist selbt wenn Die Baufirma Gross am Bau des neuen kraftwerkes mitwirkt (was ich annehme), denke ich nicht das eine diskussion über mögliche vestrickungen von Kraftwerkzustimmung und Bauaufträgen irgendetwas bringt, es sind und werden wohl auch immer spekulationen bleiben. Natürlich sieht Peter Gross das ganze aus den Augen eines Unternehmers.  

Was das alte Kraftwerk angeht denke ich das es noch bis 2012/2013 in betrieb bleiben wird (2012 soll ja das neue fertig sein wenn es denn gebaut wird) alles andere währe auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht schwachsinnig.

Wie lange das alte KW bestehen bleibt wenn kein neues gebaut wird steht wohl in den Sternen aber sicher noch 10 - 15 Jahre.
Und spätestens mit dem einsatz der Co²-Wäsche wäre das neue kraftwerk dem alten weit überlegen. Bis diese Technik einsatzbereit ist wird es nach ersten schätzungen zwar noch bis 2014 dauern , aber es ist ja auch nicht so das das kraftwerk morgen in betrieb genommen werden soll.

Natürlich bleiben (jetzt mal ganz abgesehen von ökologischen aspekten) noch die 2 großen Türme, aber mal ehrlich viel hässlicher wie jetzt wird das auch nicht.

   
   

10.10.2007 um 13:21:09
6. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Hallo Stefan,

klar, die Diskussion ist abgeglitten und wurde unsachlich, offensichtlich hat die Registrierung hier im Forum gewirkt.
Es werden saarl. Firmen in irgendeiner Form am Bau beteiligt sein, möglicherweise als Subunternehmer. Solche Grossaufträge werden i.d.R. an Bieterkonsortien vergeben. Die Kraftwerksplanungen sind m.E. längst fertig, die Angebote auch längst eingeholt, sonst könnte man ja keine konkreten Investitionszahlen nennen. Die grosse Frage ist, ob tatsächlich saarl. Firmen im genannten Ausmass zum Zug kommen können, wie die RWE das heute sagt.
Ich weiss z.B. von einem Fall, wo ein grosses schwedisches Möbelhaus ;-) einen Auftrag zur Erweiterung und Modernisierung der Beleuchtungsanlagen in und um den Standort zu vergeben hatte und eine der grössten saarl. Elektrounternehmer den Auftrag nicht annehmen konnte, weil kurzfristig personell und zeitlich keine Kapazitäten zur Verfügung standen (die Arbeiten dauerten ein halbes Jahr). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein saarl. Unternehmer kurzfristig für die Dauer der Bauzeit sagen wir Fundamentebauer, Maurer, Installateure, Elektriker usw. en masse einstellt. Die Leute muss er dann ja nach Baubeendigung ganz schnell wieder entlassen.
Das alte Kraftwerk kann auch mit Importkohle gefahren werden, wird derzeit ertüchtigt, um effizienter zu laufen und die Weiterförderung saarl. Kohle kann noch bis 2018 gehen, je nachdem, welche Entscheidung hinsichtlich der Primsmulde getroffen wird. Es gibt also für die alten Blöcke durchaus noch Verwendungsmöglichkeiten über 2012 hinaus. Ich hab mir mal angeschaut, wie lange Kohlekraftwerke in D laufen und es gibt zahlreiche Anlagen, die eben nicht nach 40 -45 Jahren abgeschaltet wurden.
Zur CO2-Wäsche kann ich nur sagen, dass die Wäsche machbar ist, aber den Effizienzgrad senkt und damit die Gestehungskosten des Kohlestroms. Eine weitere Verteuerung ergibt sich aus Pipelinetransport und Lagerung in den salinen Aquiferen oder den anderen Lagerstätten, die noch erforscht werden müssen. Kommt dazu die verknappungsbedingte Verteuerung der CO2-Zertifikate, wird sich zeigen, ob die Technik wirklich zum Einsatz kommt. Bisher sind das alles nur Planspiele. Es wurde schon viel erforscht, was nicht eingesetzt wurde.
Naja, und die beiden Türme sind echt keine Augenweide. Je nachdem, wo Sie wohnen, spielt das für Sie natürlich keine so grosse Rolle.

Grüsse, Annika

10.10.2007 um 14:46:37
7. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:

Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Hallo zusammen,

ich hatte es in einem vorigen Post schonmal geschrieben.

Die RWE sagt : Es kann nur ein Doppelblock gebaut werden weil diese im Verbund von 6 Stück gekauft werden und die finanziellen Einbussen zu stark wären.

Das heißt für mich eindeutig :  Die Blöcke werden von der ein und selben Firma gekauft und eben auch gebaut !
Und anschließend auch von der ein und selben Firma gewartet !

Da bleibt nichts für die kleinen Firmen übrig !

Schade ist eigentlich nur dass die Leute das nicht sehen wollen.

Klar sind Arbeitsplätze toll und Investitionen auch, aber in welchen Umfang und um welchen Preis ?

Ich schätze die Leute ja nicht dumm ein, aber halt eben zu leichtgläubig.
Wenn das neue Kraftwerk gebaut wird, wird das alte zwangsläufig schließen (früher oder später) und dann fliegen mehr raus als allen vorher klar und lieb war ! Das ist Fakt !

Kommt das Neue nicht wird das alte wie mein Vorredner sagt bestimmt noch 10- 15 Jahre weiterlaufen. Wie alt sind die Leute bei VSE eigentlich ? (Mir sagte ein VSE'ler mal im Vertrauen, das von den jetztigen eh nicht viele dort unterkommen, weil die dann schon in Ruhestand gehen )

10.10.2007 um 15:37:30
46. Eintrag
Absender: bhawener
Email: buerger@contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de
URL: http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de

Betreff: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht

http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/

Fragen zum Projekt Kraftwerk Ensdorf, Blöcke 4 und 5, der RWE Power:
Antworten aus der Sicht des Bürgers:

1. Was hat RWE Power am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?
Aus der Sicht des Bürgers:
Es ist sicherlich Integer ein Unternehmen auszubauen. Hier geht es klar um eins:
Sicherung des Unternehmens und Vorteile am Markt verschaffen
2. Was ist das Besondere an dieser neuen Anlage?
Aus der Sicht des Bürgers:
- das neue Kraftwerk ist um ein Vielfaches grösser, als das alte Kraftwerk
- die Kühltürme des Kraftwerkes überragen die ganze Landschaft (165 m hoch!)
- eine Rauch- und Wasserdampffahne an 200 Tagen mit grossflächiger Verschattung
- 5 Mio. Kubikmeter schädingende Abgase pro Stunde
- Verschmutzung der ganzen Gegend rund um Ensdorf (9 km Radius)
- Beeinträchtigung der Gewerbetätigkeit
- Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Tätigkeit (Lisdorfer Au)
- 8,3 Mio. Tonnen schädigendes CO2 wird in die Luft geblasen
3. Warum hat sich RWE Power für diesen Standort entschieden?
Aus der Sicht des Bürgers:
- Verkehrsgünstig für Importkohle
- Verkauf auch in andere EU-Länder
- Einspeisung aus Umweltverträglicher Energieerzeugung stört nicht (Windstrom), sprich weniger Konkurrenz.
4. Wie umweltverträglich ist das neue Kraftwerk?
Aus der Sicht des Bürgers:
Ca. 45% Wirkungsgrad sind aus unserer Sicht nicht Umweltverträglich!
5. Welche Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden und kann man diese mit einem laufenden Kraftwerk vergleichen?
Aus der Sicht des Bürgers:
Auf ein einzelnes Megawatt betrachtet ist ein Neubau der Anlage besser als Altanlagen, Aber ein über das 4fache an Schadstoffausstoss der Neuanlage durch die für uns nicht gebrauchte Leistungsvergrößerung macht keinen sinn.
Frage: Fahren Sie mit einem 40 Tonner-LKW sonntagmorgens zum Brötchenholen??
6. Werden vom neuen Kraftwerk gesundheitsgefährliche Feinstäube emittiert?
Aus der Sicht des Bürgers:
Laut Ihren Aussagen werden die Abgase gereinigt, Was davon überbleibt ist sauber.
Frage: Ist RWE ein Zauberer, wo ist der Dreck geblieben???
7. Werden die in der Kohle vorhandenen Schwermetalle mit den Rauchgasen in die Atmosphäre emittiert.?
Aus der Sicht des Bürgers:
Umweltgerechte Entsorgung von Schwermetallen bedeutet doch Altlasten für unsere Kinder und Kindeskinder. Welche Verantwortung wollen Sie den noch übernehmen??
8. Sind die CO2-Emissionen des neuen Kraftwerks aus klimapolitischer Vorsorge zu verantworten?
Aus der Sicht des Bürgers:
Emissionshandel zu betreiben ist Diebstahl an unseren Nachkommen, Leider sind Sie dann nicht mehr haftbar.
9. Wirken sich die Bauarbeiten in der Umgebung störend aus?
Aus der Sicht des Bürgers:
Die Logistik für ein solches Unternehmen ist Immens, dies braucht man nicht schönreden.
Es wird allgemein zu Verkehrsstörungen und Lärmbelästigungen kommen. Auch hierbei nimmt der Bürger und die Umwelt schaden.
10. Was hat die Region von dem Projekt?
Aus der Sicht des Bürgers:
Wir nennen das ein Trostpflaster für die Belastungen und die Störungen die durch das Mega-Kraftwerk entstehen. Die gleiche Fläche als Wirtschaftsstandort für Kleinunternehmen bringt bei weitem mehr an Arbeitskräften und langfristig einen Wirtschaftlichen Erfolg für die Region. Siehe Saarterassen und SITZ Saarbrücken. Hierbei besteht auch eine Vielseitigkeit in der Entwicklung und Beschäftigungsart, die ein das Mega-Kraftwerk nicht bieten kann.
11. Warum baut RWE Power so große Kraftwerke?
Aus der Sicht des Bürgers:
Natürlich geht es hierbei nur Wettbewerbsvorteile für die RWE. Umweltverträglichere Energieerzeuger müssen ja Ausgebotet werden.
FAZIT zu Ihrem Fragekatalog:
Sie denken nur in eine Richtung, reden schön und geben mit Ihrer Seite Fehlinformationen Preis. Ferner antworten Sie nicht auf Briefe, unten ein Link dazu, von Kompetenten Fachleuten. Wir gehen davon aus dass Sie hierzu keinerlei Ambitionen haben!
Der bislang unbeantworte Brief von Herrn Winkler zu den "Q&A"'s können Sie auf unserer Seite http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/news.html nachlesen

6.10.2007 um 10:39
1. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL: http://www.4ai.de

Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
Hallo Herr Hawener, zu den Fragen und Antworten und zu dem Fazit,
Die Fragen und Antworten gibt RWE mittlerweile selbst auf den Seiten
http://www.kw-ensdorf.de/ .
Nun zu dem Fazit
FAZIT zu Ihrem Fragekatalog:
Sie denken nur in eine Richtung, reden schön und geben mit Ihrer Seite Fehlinformationen Preis. Ferner antworten Sie nicht auf Briefe, unten ein Link dazu, von Kompetenten Fachleuten. Wir gehen davon aus dass Sie hierzu keinerlei Ambitionen haben!

Auf meinen Seiten stehen nur Fakten die ich belegen kann und auch tue, Sie sollten die Seiten auch lesen. Die Fehlinformationen stehen auf Ihrer Seite und auf den Seiten der Kraftwerk-Gegner. Oder kennen Sie eine Seite, ausser meiner "Kraftwerk für Ensdorf", im Internet auf denen beide Seiten zu Wort kommen, ich nicht. Auch habe ich bis heute so gut wie kein Link auf die Seiten "Kraftwerk für Ensdorf" auf den Seiten der Kraftwerks-Gegner gesehen während ich auf alle ein Link gesetzt habe.
Also einseitige Politik der Kraftwerk-Gegner, oder scheut man die Wahrheit und ist es doch das modernste und sauberste Kohlekraftwerk der Welt.
Sicher gibt es Pro und Kontra um das Kraftwerk, aber nur auf meinen Seiten.

Grüße Werner

8.10.2007 um 10:33:21
2. Antwort
Absender: bhawener
Email: buerger@contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de
URL: http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de

Betreff: Besser Lesbar Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht

1. Was hat RWE Power am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?

Aus der Sicht des Bürgers:
Es ist sicherlich Integer ein Unternehmen auszubauen. Hier geht es klar um eins:Sicherung des Unternehmens und Vorteile am Markt verschaffen

2. Was ist das Besondere an dieser neuen Anlage?

Aus der Sicht des Bürgers:
- das neue Kraftwerk ist um ein Vielfaches grösser, als das alte Kraftwerk- die Kühltürme des Kraftwerkes überragen die ganze Landschaft (165 m hoch!)- eine Rauch- und Wasserdampffahne an 200 Tagen mit grossflächiger Verschattung- 5 Mio. Kubikmeter schädingende Abgase pro Stunde- Verschmutzung der ganzen Gegend rund um Ensdorf (9 km Radius)- Beeinträchtigung der Gewerbetätigkeit- Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Tätigkeit (Lisdorfer Au)- 8,3 Mio. Tonnen schädigendes CO2 wird in die Luft geblasen

3. Warum hat sich RWE Power für diesen Standort entschieden?

Aus der Sicht des Bürgers:
- Verkehrsgünstig für Importkohle- Verkauf auch in andere EU-Länder- Einspeisung aus Umweltverträglicher Energieerzeugung stört nicht (Windstrom), sprich weniger Konkurrenz.

4. Wie umweltverträglich ist das neue Kraftwerk?
Aus der Sicht des Bürgers:
Ca. 45% Wirkungsgrad sind aus unserer Sicht nicht Umweltverträglich!

5. Welche Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden und kann man diese mit einem laufenden Kraftwerk vergleichen?
Aus der Sicht des Bürgers:
Auf ein einzelnes Megawatt betrachtet ist ein Neubau der Anlage besser als Altanlagen, Aber ein über das 4fache an Schadstoffausstoss der Neuanlage durch die für uns nicht gebrauchte Leistungsvergrößerung macht keinen sinn. Frage: Fahren Sie mit einem 40 Tonner-LKW sonntagmorgens zum Brötchenholen??

6. Werden vom neuen Kraftwerk gesundheitsgefährliche Feinstäube emittiert?

Aus der Sicht des Bürgers:
Laut Ihren Aussagen werden die Abgase gereinigt, Was davon überbleibt ist sauber. Frage: Ist RWE ein Zauberer, wo ist der Dreck geblieben???

7. Werden die in der Kohle vorhandenen Schwermetalle mit den Rauchgasen in die Atmosphäre emittiert.?

Aus der Sicht des Bürgers:
Umweltgerechte Entsorgung von Schwermetallen bedeutet doch Altlasten für unsere Kinder und Kindeskinder. Welche Verantwortung wollen Sie den noch übernehmen??

8. Sind die CO2-Emissionen des neuen Kraftwerks aus klimapolitischer Vorsorge zu verantworten?

Aus der Sicht des Bürgers:
Emissionshandel zu betreiben ist Diebstahl an unseren Nachkommen, Leider sind Sie dann nicht mehr haftbar.

9. Wirken sich die Bauarbeiten in der Umgebung störend aus?

Aus der Sicht des Bürgers:
Die Logistik für ein solches Unternehmen ist Immens, dies braucht man nicht schönreden.Es wird allgemein zu Verkehrsstörungen und Lärmbelästigungen kommen. Auch hierbei nimmt der Bürger und die Umwelt schaden.

10. Was hat die Region von dem Projekt?
Aus der Sicht des Bürgers:
Wir nennen das ein Trostpflaster für die Belastungen und die Störungen die durch das Mega-Kraftwerk entstehen. Die gleiche Fläche als Wirtschaftsstandort für Kleinunternehmen bringt bei weitem mehr an Arbeitskräften und langfristig einen Wirtschaftlichen Erfolg für die Region. Siehe Saarterassen und SITZ Saarbrücken. Hierbei besteht auch eine Vielseitigkeit in der Entwicklung und Beschäftigungsart, die ein das Mega-Kraftwerk nicht bieten kann.

11. Warum baut RWE Power so große Kraftwerke?
Aus der Sicht des Bürgers:
Natürlich geht es hierbei nur Wettbewerbsvorteile für die RWE. Umweltverträglichere Energieerzeuger müssen ja Ausgebotet werden.

FAZIT zu Ihrem Fragekatalog:
Sie denken nur in eine Richtung, reden schön und geben mit Ihrer Seite Fehlinformationen Preis. Ferner antworten Sie nicht auf Briefe, unten ein Link dazu, von Kompetenten Fachleuten. Wir gehen davon aus dass Sie hierzu keinerlei Ambitionen haben!

Der bislang unbeantworte Brief von Herrn Winkler zu den "Q&A"'s können Sie auf unserer Seite http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/news.html nachlesen

6.10.2007 um 10:49:09
3. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
as hat RWE Power am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?

RWE plant den Neubau eines Steinkohle-Doppelblocks mit einer elektrischen Leistung  von 2x 800 MW.

Das geplante Kraftwerk Ensdorf wird gigantische Ausmaße annehmen. Zwei Kühltürme mit einer Höhe von 166,5 Metern werden neu gebaut. Das entspricht etwa der Höhe des heutigen Schlotes des bestehenden Kraftwerks! Der Umfang der Kühltürme wird sich in etwa verdoppeln! Die mächtige Dampferzeugeranlage soll 110 m Höhe erreichen Mit dem davor liegenden Maschinenhaus und dem Schaltanlagengebäude erreicht der Doppelblock-Klotz eine Ausdehnung von ca. 400 x 400 Metern! Neuanlage, Altanlagen und das wesentlich vergrößerte Kohlenlager bilden einen Komplex von ca. 1,250 km Länge und ca. 500 m Breite. Die Saar wird um eine Wendestelle für die täglich etwa 5 Doppelschubschiffe ausgeweitet. Die 2000 Tonnen-Frachter werden an einer Kaimauer entladen.

Das Neue Kraftwerk wird also in jeder Beziehung um ein vielfaches größer sein, als das jetzige. Es wird mit seiner Ausdehnung, seinen Baumassen und den drei Kühltürmen mit den riesigen Dampffahnen zum alles dominierenden Baukomplex im Saartal! Gleichzeitig hat RWE immer noch nicht definitiv bekannt gegeben, wann und ob überhaupt das alte Kraftwerk abgeschaltet werden soll. Insgesamt soll in Ensdorf zum alten Kraftwerk die vierfache Kapazität der jetzigen Anlage hinzugebaut werden.

Was ist das Besondere an dieser neuen Anlage?

Aus Sicht der RWE entsteht hier eine Großanlage, die dem Unternehmen einträgliche Profite sichern wird. Mit diesem Kraftwerk entsteht eine Energieerzeugungsanlage, die von ihrer elektrischen Kapazität her im Saarland einmalig sein wird. Auch deutschlandweit wird Ensdorf zu den größten Kraftwerksstandorten zählen. Aus der Sicht des Bürgers fällt an Besonderheiten auf: Die Kühltürme des Kraftwerkes überragen die ganze Landschaft (165 m hoch!), eine Rauch- und Wasserdampffahne könnte an 200 Tagen für großflächige Verschattung im Umkreis der Anlage sorgen, 4,5 Mio. Kubikmeter Abgase pro Stunde werden in die Kühltürme eingeleitet und  entweichen mit den Dampffahnen. möglicherweise auch die landwirtschaftliche Tätigkeit um Saarlouis beeinträchtigen wird. Zudem ist im Umkreis von 9 Kilometern mit einer Zunahme der Luftverschmutzung zu rechnen.

Ist das geplante Kraftwerk wirklich auf dem neuesten Stand der Technik?

Ausdrücke wie „hocheffiziente Kohlekraftwerke“ und „neuester Stand der Technik“ sollen suggerieren, dass hier das derzeit Beste entstehen soll, was es in der Kraftwerkstechnik gibt. Ein angestrebter elektrischer Wirkungsgrad von 46 % wird  von Gas- und Dampfkraftwerken (GuD), auch Kombikraftwerke genannt, bei weitem übertroffen. Sie erreichen Wirkungsgrade von ca. 59 % in der Stromerzeugung. RWE baut etwa in Lingen ein solches GuD-Kraftwerk.  Nach dem Wärmebedarf konzipierte Heizkraftwerke bzw. Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) haben Wirkungsgrade bzw. Energienutzungsgrade von über 75%.

Das geplante Doppelkraftwerk nutzt also nur etwa 46 % des Energiegehalts der Kohle.  Zieht man Eigenverbrauch und Verluste ab wird der Rest als Wärmemüll ungenutzt in die Luft abgegeben.
Deshalb sprechen wir von einer Energieverschwendungsanlage und Wolkenproduktionsmaschine!

Warum hat sich RWE Power für diesen Standort entschieden?

Der Standort Ensdorf ist für RWE günstig, weil zum einen ein Standort und mit der Saar ein Transportweg für die notwendige Importkohle vorhanden ist. Daneben liegt Ensdorf an einer der Hauptstromtrassen von und nach Frankreich. Ganz sicher spielt auch die eilfertige Unterstützung der Landesregierung und weiterer Politiker auch auf kommunaler Ebene eine ganz große Rolle bei der Standortentscheidung. Auch glaubte RWE, die Bevölkerung werde mehrheitlich  das Riesenkraftwerk als „Geschenk des Himmels“ akzeptieren. Offensichtlich sind Landesregierung und RWE hier einem gewaltigen Irrtum unterlegen. Inzwischen sind etwa 80 %  der Bevölkerung gegen diese Dinosauriertechnik. Auch an anderen Standorten regt sich heftiger Widerstand gegen derartige Projekte. Andere Landesregierungen haben sich unnachgiebiger gezeigt und Kohlegroßkraftwerke abgelehnt oder zumindest durch die Durchführung von Raumordnungsverfahren stärker die Interessen der Bevölkerung vertreten. Entgegen anders lautender Gerüchte soll im neuen Kraftwerk keine Ensdorfer Kohle verbrannt werden!

Wie umweltverträglich ist das neue Kraftwerk?

Umweltverträglich heißt, dass das Vorhaben zumindest keine Verschlechterung der Umweltbedingungen bewirkt und dass Mensch und Ökosysteme nicht noch weiter geschädigt werden. Dringend notwendig aber wäre eine Absenkung der vorhandenen Umweltbelastung. Das bedeutet: Verzicht auf den Bau dieser beiden Großkraftwerksblöcke! Egal wie auch immer die Zahlenjongleure der RWE die künftige Belastung klein definieren. Allein aus der Logik ist klar: Wenn zu einem alten Kraftwerk, das auf unbestimmte Zeit weiterbetrieben werden soll, ein vier Mal so großes Kohlekraftwerk dazu gebaut werden soll, wird es zu erheblichen Schadstoffmehrausstoß und damit auch zu inakzeptablen Mehrbelastungen kommen. Berücksichtigt man, dass die Gemeinden im Kreis Saarlouis neben dem durch den Fahrzeugverkehr verursachten Emissionen weitere Umweltbelastungen durch Industriebetrieben wie der Dillinger Hütte mit der Kokerei, dem Stahlwerk Völklingen, der petrochemischen Plattform in Carling sowie den Kraftwerken Fenne und Quierschied und natürlich dem bestehenden Kraftwerk Ensdorf belastet werden, weiß man, dass unsere Region heute schon mit einer enormen Schadstofffracht leben muss.

Das neue Kraftwerk wird unabhängig von Schmutz auch dem Klimakiller CO2 in großer Menge produzieren: Bei 7000 Betriebsstunden werden über 9,5 Millionen Tonnen freigesetzt. Daneben wird Wärme vergeudet, mit der man alle Haushalte im Saarland beheizen könnte. Das neue Kraftwerk ist für den ganzen Kreis und auch das Land ein umweltpolitischer Offenbarungseid!

Welche Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden und kann man diese mit einem laufenden Kraftwerk vergleichen?

Grundsätzlich gelten die vorgeschriebenen, aber unzulänglichen und deshalb veralteten Grenzwerte der Rechtsverordnungen für den Schadstoffausstoß. Mit heute schon erreichbaren Abscheidegrade in den Filtern kleinerer Anlagen, zum Beispiel Heizkraftwerke sowie technisch vergleichbare Abfall-Heizkraftwerke, kann ein Großkraftwerk wegen der schlecht zu filternden riesigen Abgasmengen
nicht mithalten! Bei der Staubabscheidung erreichen gut funktionierende Filter von Groß-KW Emissionswerte um 3 mg pro m³ Abgas. Kleinere Anlagen können mit 0,02 mg Staubausstoß pro m³ im Jahresmittel (!) gefahren werden, also lediglich ein Hundertfünfzigstel eines Großkraftwerks!
Warum sollen wir die unnötige Mehrbelastung an Schadstoffen bei diesem Energiemonster hinnehmen, wenn es auch bedeutend besser geht!   

Werden vom neuen Kraftwerk gesundheitsgefährliche Feinstäube  und andere Stoffe emittiert?

Es wird immer wieder behauptet, dass nur „gereinigte“ Rauchgase über die Kühltürme in die Atmosphäre abgegeben werden! Der unkundige Laie verbindet mit dem Ausdruck „gereinigt“ die Vorstellung, die Abgase seien „sauber“. Das ist jedoch nicht der Fall! In der korrigierten Fassung der Scopingunterlagen gibt RWE einen stündlichen Maximal-Schadstoffausstoß für Stickoxide mit 923 kg, für Schwefeldioxid mit 840 kg und für Staub mit 46,2 kg an. Rechnet man diese Angaben auf 7 000 Vollastbetriebsstunden hoch, sind das jährlich erschreckende Mengen: Stickoxide 6 461 t, Schwefeldioxid 5 880 t und Staub 323,4 t. Zum Vergleich die Schadstofffrachten für die Altanlagen 2006: Stickoxide 1507 t, Schwefeldioxid 1679 t und Staub 102 t! Mithin wird die Schadstofffracht am Standort Ensdorf um den Faktor 3 bis 4 absolut zunehmen, wobei die alten Anlagen mit Inbetriebnahme der neuen nicht gleichzeitig stillgelegt werden sollen!

Was kommt von den enormen Schadstoffmengen unten an (Immission)?
Alles! Denn die Schadgase und gefährlichen Stäube lösen sich nicht in Nichts auf! Tatsächlich werden große Teile des Mittelsaarlandes nach Nordosten und bis weit nach Frankreich im Südwesten wesentlich betroffen sein.  Ausbreitungsrechnungen sollen den Betroffenen suggerieren, alles sei ungefährlich! So will RWE uns weismachen, dass z.B. die Staubbelastung selbst bei Volllast aller Anlagen lediglich um etwa 1 % des derzeit zulässigen Jahresmittelwertes von 40 Mikrogramm pro m³ Atemluft steigen werde. Das wären 0,4 µg! Bei einem solchen herunter gerechneten Wert könnten im Saartal 10 Riesenkraftwerksblöcke gebaut werden, und die Zusatzbelastung würde lediglich um 4 µg/m³ im Jahresmittel steigen! Die vorhandene Jahresvorbelastung – von den Werten des 1. Halbjahres hochgerechnet - liegt in Schwalbach an der Messstation Hülzweiler heute bereits beim Feinstaub der Korngröße PM 10 bei 21 µg/m³ (höchster Tagesmittelwert 61 µg!). Bei diesem Missverhältnis zwischen errechneter Zusatzbelastung und vorhandener erhebt sich die Frage, woher diese heute schon vorhandenen hohen Staubbelastungen stammen! Übrigens setzt die Weltgesundheitsorganisation WHO mit ca. 5 µg/m³ einen Betrachtungsschwellenwert fest. Alles, was darüber liegt führt schleichend zu gesundheitlichen Schädigungen!

Sind die CO2-Emissionen des neuen Kraftwerks aus klimapolitischer Vorsorge zu verantworten?

Ganz klar: Nein! Das CO2- Problem versuchen die wenigen Befürworter des Projektes zu relativieren, indem sie eine Einsparung dieses Klimagases von über 2,5 Millionen Tonnen suggerieren. Der Leser soll glauben, die Anlage emittiere weniger CO2 als die Altanlage, was schlichtweg eine gezielte Irreführung ist. Die Altkraftwerke haben 2006 zusammen rund 2 Mio. Tonnen CO2 ausgestoßen. Der neue Doppelblock würde zwar spezifisch pro MWh weniger emittieren als die Altanlage, der tatsächliche Ausstoß beträgt dann aber stündlich 680 Tonnen, auf 7 000 Betriebsstunden hochgerechnet sind das 9 520 000 Tonnen im Jahr!

Die Energiemonopolisten, so auch RWE werben mit dem Argument der Stilllegung von alten CO2-Schleudern für gute Bedingungen zum Bau neuer Kohlekraftwerke. Aber genau diese Stilllegungen werden nicht verbindlich zugesichert, oft auch gar nicht geplant. Denn Kraftwerke, die abgeschrieben sind, sind wahre Gelddruckmaschinen! Die Stilllegung des bestehenden Kraftwerks am Standort Ensdorf ist bisher ebenfalls weder nachvollziehbar terminiert, noch erscheint es uns wirklich sicher, dass das alte Kraftwerk überhaupt kurzfristig nach Anlaufen des Neuen vom Netz genommen werden soll.

Insgesamt stehen, nach Informationen der Umweltverbände (Stand Sommer 2007) neuen Kohlekraftwerken in der Größenordnung von bis zu 27270 MW lediglich geplante Stilllegungen in der Größenordnung von bis zu 6917 MW gegenüber. Dies führt unter dem Strich zu einer deutlichen Verschlechterung der Klimabilanz: Die neuen Kohlekraftwerke werden jährlich etwa 164,8 Mio. Tonnen CO2 ausstoßen. Durch die Stilllegungen werden dagegen nur jährliche CO2-Emissionen in der Größenordnung von 43,1 Mio. Tonnen vermieden. Nach den bisherigen Planungen würde das „Kraftwerksmodernisierungsprogramm“ in Deutschland also zu einer Steigerung der jährlichen CO2-Emissionen um bis zu 121,7 Mio. Tonnen führen.

Wirken sich die Bauarbeiten in der Umgebung störend aus?

Die Logistik für ein solches Bauvorhaben ist immens. Dies braucht niemand schönzureden.
Es wird, das lässt sich heute bereits absehen, allgemein zu Verkehrsstörungen und Lärmbelästigungen kommen. Auch in der Bauphase wird das zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und der Umwelt gehen. Bauprojekte dieses Ausmaßes werden die Umgebung ganz sicher jahrelang beeinträchtigen. Schließlich werden auch mehrere Jahre lang in der Spitze nach Angaben der RWE bis zu. 3000 Baubeschäftigte an und im Umfeld der Anlage wohnen, was sicherlich auch zu Problemen führen wird.

Was hat die Region von dem Projekt?

Nicht viel! Von insgesamt 2 Milliarden Euro Investitionssumme sollen weniger als 10 Prozent tatsächlich im Saarland verbleiben. Steuern wird RWE in NRW bezahlen und VSE hat als Tochter der RWE im Saarland auf ihrer Internetseite bekannt gegeben, dass sie in der Lage ist, zwei Kohleblöcke mit weniger als 100 Mitarbeitern zu betreiben. Die fantastischen Zahlen, die die Befürworter immer wieder nennen, sind daher getrost dem Reich der Fabel zuzuschreiben. Für 200 Millionen Euro wollen Einige wohl die Lebensqualität von mehreren hunderttausend Menschen für die nächsten 50 Jahre verkaufen!

Im Bereich der Erneuerbaren Energien hingegen sind laut einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung im Auftrag des Bundesumweltministeriums alleine zwischen 2004 und 2006 74.300 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass man bei einem gleichwertigen Investment von 2 Milliarden Euro in zukunftsweisende Energieerzeugungstechniken, d.h. dezentrale Kraftwerke und intelligente Strom- und Wärmedistribution, deutlich mehr Arbeitsplätze in langfristig chancenreichen Branchen entstehen und das Fachwissen der Beschäftigten in Ensdorf dort auch gewinnbringend für alle Seiten genutzt werden könnte. Außerdem würde eine Festlegung auf Steinkohle als Energieträger der Zukunft in den geplanten Strukturen eine Positionierung des Saarlandes als Zukunftsstandort für die nächsten 40 oder 50 Jahre de facto verhindern.

Warum baut RWE Power so große Kraftwerke?

Um mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Die Bundesregierung unterstützt dies durch die kostenlose Überlassung von Verschmutzungszertifikaten. Umweltverträglichere Energieerzeuger werden dadurch im Wettbewerb eingeschränkt. Es gäbe auch andere Möglichkeiten, in neue und zukunftsweisende Kraftwerkstechniken zu investieren. Diese sind aber für die  Gewinnerwartungen  der Aktionäre unattraktiv!

Gibt es nicht schon bald das CO2-freie Kohlekraftwerk?

RWE verspricht, das neue Kraftwerk für den Einbau der so genannten CO2-Abscheidung auszulegen. Damit soll die „dreckige Kohleverstromung“ auf sauber geschönt werden. Aber zum einen bleibt es auch bei der CO2-Abscheidung  bei mehr als einem Drittel der ursprünglichen CO2-Belastung. Vor allem aber ist heute schon klar, dass diese Technik, wenn überhaupt, frühestens 2020 in Großkraftwerken einsetzbar sein wird. Das CO2 muss sicher in unterirdischen Kavernen oder Erdschichten gelagert werden. Solche geologischen Voraussetzungen sind im Saarland nicht gegeben!

Völlig ungeklärt sind auch die Probleme, die bei der Endlagerung des abgeschiedenen CO2 entstehen werden. Heilsversprechungen für Ensdorf sind also in die Kategorie Rosstäuschertricks einzuordnen!
Daneben wachsen die Zweifel, ob sich die Technik im Vergleich zu anderen das Klima schonenden Stromerzeugungsarten rechnen wird. Denn die Effizienz der Kraftwerke sinkt etwa um ein Drittel, weil die CO2-Abscheidung sehr viel Energie verbraucht. Damit würden die Effizienzgewinne bei Kohlekraftwerken aus den letzten 50 Jahren wieder aufgezehrt.

Teuer würde auch der Transport im Fall Ensdorf zu geeigneten Lagerstätten. So müsste das CO2 unter Umständen mehrere hundert Kilometer über Pipelines mit höchstem Gefährdungspotential dorthin transportiert werden. Alfred Tacke, der Chef des fünftgrößten Stromproduzenten STEAG, spricht unter der Berücksichtigung der Kosten auch von einer Alibi-Technik, die sich in keinem denkbaren Modell rechne.

8.10.2007 um 13:55:18
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
herr stein,

was soll man mit einer seite wie kw-ensdorf.de schon groß anfangen?! ich komme selbst aus der werbebranche und zu mir kommen oft kunden die gern hühnerscheisse als hühnersuppe verpackt haben wollen. ein riesiges kw klitzeklein inmitten von grünen bäumen und sträucher zu setzen, zeugt direkt auf der startseite schon von der unfähigkeit diverser personen, die bewusst versuchen die sache zu verharmlosen. dies führt sich in den texten noch weiter fort. leider geht es hier nicht um irgendeinen plastikquatsch, sondern um die gesundheit der menschen!!

schön auch, dass man immernoch die alte, kleine anlage in den fotos verwendet. ist es denn der rwe it abteilung nicht möglich, mal ein dimiensionsgetreues 3d-modell in die landschaft einzubauen?.. will man nicht?! verstehe ; )

man sollte sachlich über das saarland, seine bereits bestehenden starken belastungen und der notwendigkeit einer solchen anlage noch mal genaustens nachdenken. wenn man dabei noch die gesundheitliche zukunft der jungen menschen mit einbezieht, müssen schon starke wirtschaftliche interessen verfolgt werden, um seine meinung darüber in der form aufrecht zu erhalten.

8.10.2007 um 14:06:40
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
ps.. zu dem q&a statement von mir. "Was hat RWE Power am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?" dieser text stammt von bi quellen, nicht aber aus meiner feder, falls eventuell angenommen. dennoch würde ich jeden punkt genau so unterschreiben.

8.10.2007 um 18:39:43
47. Eintrag
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL: http://www.4ai.de

Betreff: Forum jetzt nur über Registrierung

Hallo Forumteilnehmer, in den letzten Tagen hat sich jemand mehrfach der Namen der aktuellen Teilnehmer bedient und seine Kommentare hinterlassen. "Sie" oder "Er" hatte die Namen Udo, Werner, Roland, Frank und Annika benutzt. Aus diesen Grund habe ich das Forum auf Registrierung umgestellt. Ich hoffe, dass das Forum weiter intensiv genutzt wird. Im September hatte das Forum über 16.000 Zugriffe.

Grüße Werner

5.10.2007 um 13:31
48. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: LÄCHERLICHE AKTIONEN IM FORUM

inzwischen ist es wohl fast jedem kkw-gegner nickname bzw. wohl auch herr stein selbst passiert, dass der ein oder andre kasperl hier seinen sandkasten draus machen will oder bewusst versucht unruhe zu stiften.

daher seh ich dieses forum als diskussionsplattforum leider ungeeignet und werde mich für meinen teil zumindest offiziell hier verabschieden, weil mir ehrlich gesagt die zeit für diesen kindergarten fehlt, um zu schauen wer hier mal wieder im namen andrer ***** schreibt.

wenn dies von einem kkw-gegner kommen sollte um die befürworter hier zu stressen, alle achtung, die strategie funktioniert zumindest hier.. leider im kontext aber auch nur noch anscheinend die letzte lächerliche verzweiflungsaktion die gegner hier mundtot zu machen.

aber ok, es wird auch noch andre foren geben, wo man die möglichkeit einer registration nutzt.

4.10.2007 um 12:27
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:

Betreff: Re: LÄCHERLICHE AKTIONEN IM FORUM
dazu sag ich noch gleich, dass bereits mein Username: "Frank" bereits schon von einem witzbold registriert wurde und ich nun daher leider als "Frank (org)" unterwegs sein muss.

jungs, ihr seid inzwischen lächerlicher als die kollegen auf der werbefront.. aber nun gut

8.10.2007 um 13:53:31
49. Eintrag
Absender: Udo
Email:
URL:

Betreff: Zensur hier im Gästebuch

Aha, es fängt jetzt also schon an, die Zensur hat jetzt auch hier Einzug gefunden. Heute morgen war nämlich mein Beitrag noch da! Und jetzt??????????

Unterstreicht nur die Seriosität der hier Diskutierenden.

Sehr schwach und unsinnig noch dazu!

3.10.2007 um 17:46
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Re: Zensur hier im Gästebuch
Hallo Udo,

Ihr Beitrag heute morgen war ein schlechter Witz und war unter der Kathegorie "Ein Euro in die Machokasse" einzuordnen.
Deshalb wohl auch vom Webmaster Werner Stein gelöscht (wer sonst sollte Zugriff auf die eingestellten Beiträge haben?)

Sinngemäss stand da nämlich dass hier nur Besserwisser und ahnungslose Hausfrauen diskutieren. So etwas zu schreiben, finden Sie also seriös und sinnig.
Wenn das Ihre einzigen Argumente sind, können wir gerne darauf verzichten!

Grüsse,
Annika


3.10.2007 um 19:36:07
50. Eintrag
Absender: Struppi
Email:
URL:

Betreff: Utopie

Kürzlich las ich folgendes Zitat von Heiko von Tschischwitz,  der als Geschäftsführer des größten Ökostromanbieters in Deutschland ausdrücklich an die Koexistenz von Ökologie und Ökonomie glaubt:

"Große Teile der Menschheit glauben derzeit, dass die durch den Klimawandel und die Verknappung der fossilen Energieträger erzwungene Energiewende - weg von Kohle, Öl und Erdgas und hin zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung - Schritt für Schritt möglich wird, ohne die derzeitige Weltordnung maßgeblich zu verändern. Leider wird man später sagen, dass dies eine utopische Vorstellung war. Die Energiewende wird die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern. ... Ich bin der Überzeugung, dass dieses Zukunftsszenario nicht nur Risiken, sondern auch viele Chancen für die Menschheit bietet. Voraussetzung ist jedoch die Erkenntnis, dass nicht die Umsetzung der Energiewende, sondern das Festhalten an konventionellen Strukturen der Energieversorgung und -nutzung als Utopie bezeichnet werden muss."

3.10.2007 um 10:04
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Re: Utopie
Lieber Christian,

Spitzenlast wird nicht in Kohlekraftwerken erzeugt. Ensdorf NEU erzeugt für den Mittellastbereich. Spitzenlast machen Sie z.B. mit Pumpspeicherwerken oder Gaskraftwerken oder von mir aus auch mit Wind und Sonne.

Haben Sie nicht irgendwas geschrieben von der Statistik als Hure der Wissenschaft... und jetzt wollen Sie mir Literatur zur Statistik empfehlen??

Gerne vergleiche ich die Stromausfallzeiten z.B. mit Dänemark. Da haben Sie bei der "durchschnittlichen Unterbrechungsdauer der Stromversorgung je Kunde 2004" für Deutschland einen Wert von 23 Minuten, Dänemark steht auf Platz 3 mit 30 Minuten, Frankreich mit 57 Minuten auf Platz 5.
Das zeigt mir nur eins: Dänemark steht mit dezentraler Energieversorgung und hohem BHK-Park und hohem Windenergieanteil nicht wesentlich schlechter da als Deutschland (7 Minuten mehr Ausfall je Kunde), aber immerhin 34 Minuten besser als Frankreich mit seiner "grossen" Atomstromgrundversorgungssicherheit.
(Quelle: VDEW-Pressekonferenz, 14.11.2006)

Ich habe übrigens Ihre Antwort an "Marlies" über den Selbstregelungsmechanismus des Preises gelesen und die damit verbundene verstärkte zukünftige Nachfrage nach grünem Strom.
Hört sich auf den ersten Blick logisch an, der grosse Haken ist meiner Ansicht nach, dass wir es beim Strommarkt nicht mit einem Markt zu tun haben, wie er nach der volkswirtschaftlichen Idealvorstellung ist und wo dann Ihre Regelung des Marktes hin zu mehr erneuerbaren Energien durch besseres/zuverlässigeres  Ökostromangebot und stärkere Ökostromnachfrage.
 
Der Strommarkt, so wie er in Deutschland derzeit ist, ist nicht transparent, es ist ein Anbieter-Oligopol, es gibt Absprachen, der Angebotspreis spiegelt nicht die tatsächlichen Kosten der grossen Anbieter wieder, es gibt Subventionen, externe Kosten werden nicht berücksichtigt, Netz und Betrieb sind nicht getrennt (Haben Sie eigentlich inzwischen das Papier zur Entflechtung gelesen, dass ich Ihnen vor gut einem Monat ans Herz gelegt hatte) und irgendwo ganz tief im Gedächtnis habe ich noch so einen Begriff der "Elastizität der Nachfrage" die bei Strom ja auch nicht gerade gegeben ist,( ... werde mal in meinen VWL-Unterlagen wühlen), so dass die Macht der Nachfrager nicht gerade gross ist im Moment und werde dann bei Gelegenheit nochmal auf Ihre Ausführungen eingehen.

Grüsse,
Annika

3.10.2007 um 23:44:53
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Utopie
...Heiko von Tschischwitz,  der als Geschäftsführer des größten Ökostromanbieters in Deutschland ...

[ohne Worte]

3.10.2007 um 22:30:47
51. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Preise und Kraftwerksauslastung...

Christian,
glauben Sie wirklich, dass der Strompreis, der Strommarkt, der angebliche Neubaubedarf an Kraftwerken, der sich aus dem Auslastungsgrad der Kraftwerke ergibt, tatsächlich so transparent ist, wie das die EVUs gerne vorgeben? Nach der unten aufgeführten Studie der EU-Kommission sieht das doch gaaaanz anders aus.
Offensichtlich gibt es bei den Auslastungsgraden der Kraftwerke noch beträchtlichen Spielraum, daher wieder die Frage, warum 1.600 (mit der Brechstange) und nicht z.B. 500 MW?

Grüsse, Annika


_____________________________

EU-Studie: Strom-Grosshandelspreise um 37% überhöht
(27. Juni 2007) Eine neue EU-Studie zum Funktionieren der Stromgroßhandelsmärkte in der EU bestätigt – nunmehr auch auf der Grundlage der konkreten Daten der Erzeugungsunternehmen zu Kostenstruktur und Kraftwerksfahrweise – die Zweifel am angemessenen und wettbewerblich begründeten Strompreisniveau in Deutschland.
Mehr noch: sie zeigt, dass im europäischen Vergleich die Preisaufschläge in Deutschland besonders hoch ausfallen. Dabei brächte – so kann die Studie zeigen - auch das wettbewerbliche Preisniveau ohne diese Aufschläge für die untersuchten Unternehmen ganz wesentliche Deckungsbeiträge für ihre Fixkosten und könnte auch die Finanzierung neuer Kraftwerke rechtfertigen und sicherstellen.
Als wesentlicher Hebel, die Preise über das wettbewerbliche Niveau hinaus anzuheben, untersucht die Studie zudem den Auslastungsgrad der Kraftwerke und kann dabei zeigen, dass einige Kraftwerksbetreiber ihre Erzeugungskapazitäten weit unterhalb eines wettbewerblich geprägten Grades nutzen. Dem deutschen Strommarkt wurden danach in den Jahren 2003 bis 2005 in jeder Stunde durchschnittlich ca. 1800 MW an preisgünstigen Erzeugungskapazitäten (Kohle, Kernkraft, Pumpspeicher) der vier großen Erzeuger vorenthalten.
Zusammenfassung Die Studie von London Economics macht einmal mehr das Ausmaß dessen deutlich, was den Verbraucher insbesondere auch in Deutschland die konzentrierte Struktur des Strommarktes kostet. Die ermittelten Preisaufschlägen von 37 Prozent im Jahr 2003 etwa bedeuten grob geschätzt mehr als 5 Mrd. € Mehrkosten1 für die Verbraucher sogar bei einem damals noch weit niedrigeren Strompreisniveau als heute. Für das Jahr 2005 führt der ermittelte Aufschlag für die Verbraucher zu Mehrkosten in Höhe von ca. 3 Mrd. € zusätzlich zu den CO2-Aufschlägen, die für die Erzeuger in etwa noch einmal 6,5 Mrd. € Mitnahmeeffekte gebracht haben. Die Studie stellt einen klaren Zusammenhang her zwischen Marktkonzentration und der sich daraus ergebenden Möglichkeit zur Ausübung von Marktmacht mit dem Ergebnis erhöhter Preise. Bei der Suche nach dem Hebel, den die Unternehmen dabei anwenden können, verweisen die Zahlen zur Kapazitätsnutzung wohl in die entscheidende Richtung. Die EU-Kommission hat mehrfach angekündigt, dass es als Ergebnis der Sektoruntersuchung zu kartellrechtlichen Verfahren gegen einige Unternehmen kommen wird. Diese Studie kann dafür sicher wichtiges Material liefern.
Die gesamte Studie finden Sie unter dem Internet-Link: http://ec.europa.eu/comm/competition/sectors/energy/inquiry/index.html

 

1.10.2007 um 23:48
1. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Nochmals die Antwort: Statistische Sicherheit der Versorgung von möglichst Nahe an 100% (die können nicht voll erreicht werden). Spitzenlasten müssen auch bei Ausfall (beispielsweise zweier AKWs wie momentant) gedeckt sein. Dazu auch ältere Beiträge. Zur Vertiefung gerne auch beliebige Literatur zur Einführung in die Statistik.
Als direkte Antwort auf die Studie: Vergleichen Sie die durchschnittlichen Ausfallzeiten des Stromnetzes in Deutschland im europäischen Vergleich, zu entnehmen der gleichen Quelle die ich Ihnen zum Im-/Export genannt habe. Die ist bedeutend niedriger!

Gruss, Christian

3.10.2007 um 22:36:48
2. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Hier gehört meine Antwort eigentlich hin, war wohl etwas spät gestern abend...
also nochmal für alle die mitlesen wollen:
________________________

Lieber Christian,

Spitzenlast wird nicht in Kohlekraftwerken erzeugt. Ensdorf NEU erzeugt für den Mittellastbereich. Spitzenlast machen Sie z.B. mit Pumpspeicherwerken oder Gaskraftwerken oder von mir aus auch mit Wind und Sonne.

Haben Sie nicht irgendwas geschrieben von der Statistik als Hure der Wissenschaft... und jetzt wollen Sie mir Literatur zur Statistik empfehlen??

Gerne vergleiche ich die Stromausfallzeiten z.B. mit Dänemark. Da haben Sie bei der "durchschnittlichen Unterbrechungsdauer der Stromversorgung je Kunde 2004" für Deutschland einen Wert von 23 Minuten, Dänemark steht auf Platz 3 mit 30 Minuten, Frankreich mit 57 Minuten auf Platz 5.
Das zeigt mir nur eins: Dänemark steht mit dezentraler Energieversorgung und hohem BHK-Park und hohem Windenergieanteil nicht wesentlich schlechter da als Deutschland (7 Minuten mehr Ausfall je Kunde), aber immerhin 34 Minuten besser als Frankreich mit seiner "grossen" Atomstromgrundversorgungssicherheit.
(Quelle: VDEW-Pressekonferenz, 14.11.2006)

Ich habe übrigens Ihre Antwort an "Marlies" über den Selbstregelungsmechanismus des Preises gelesen und die damit verbundene verstärkte zukünftige Nachfrage nach grünem Strom.
Hört sich auf den ersten Blick logisch an, der grosse Haken ist meiner Ansicht nach, dass wir es beim Strommarkt nicht mit einem Markt zu tun haben, wie er nach der volkswirtschaftlichen Idealvorstellung ist und wo dann Ihre Regelung des Marktes hin zu mehr erneuerbaren Energien durch besseres/zuverlässigeres  Ökostromangebot und stärkere Ökostromnachfrage.
 
Der Strommarkt, so wie er in Deutschland derzeit ist, ist nicht transparent, es ist ein Anbieter-Oligopol, es gibt Absprachen, der Angebotspreis spiegelt nicht die tatsächlichen Kosten der grossen Anbieter wieder, es gibt Subventionen, externe Kosten werden nicht berücksichtigt, Netz und Betrieb sind nicht getrennt (Haben Sie eigentlich inzwischen das Papier zur Entflechtung gelesen, dass ich Ihnen vor gut einem Monat ans Herz gelegt hatte) und irgendwo ganz tief im Gedächtnis habe ich noch so einen Begriff der "Elastizität der Nachfrage" die bei Strom ja auch nicht gerade gegeben ist,( ... werde mal in meinen VWL-Unterlagen wühlen), so dass die Macht der Nachfrager nicht gerade gross ist im Moment und werde dann bei Gelegenheit nochmal auf Ihre Ausführungen eingehen.

Grüsse,
Annika

4.10.2007 um 08:09:56
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Statistik ist die Hure der Wissenschaft - stimmt. Was allerdings statistische Methoden angeht ist eine Lektüre durchaus empfehlenswert. Der Unterschied sollte klar sein.

Genauso der Unterschied Dänemark - Deutschland: Die Bevölkerungsdichte in Dänemark ist gerade mal halb so groß wie die in Deutschland. Daher fällt es denen auch leichter jetzt schon umzusteigen. Wir hingegen sind da einfach noch nicht so weit. Und auch wenn es sich absolut nur um 7 Minuten handelt - das sind über 30%, die Dänemakr hinter uns liegt bei der Versorgungssicherheit. 7 Minuten hören sich zwar nach wenig an, sind aber z.B. bei Industrieanlagen (wie schonmal beschrieben) ein nicht unerheblicher Block. Wenn das nur einen Ausfall mehr im Jahr bedeuten würde, dann ist der Schaden schon extrem...

Elastizität der Nachfrage ist hierbei absolut irrelevant. Der Markt ist nicht mehr das "Oligopol", das man in manchen Kreisen gerne erwähnt: Jeder kann frei wählen. Gucken Sie sich doch an, wie oft alleiner in diesem Forum unabhängige Anbieter angegeben wurden. Man kann hier nicht mehr von Oligopol reden - der Wechsel ist jedem, jederzeit ohne jede Beschränkung möglich. Der Gesetzgeber hat dazu sogar eine eigene Behörde geschaffen.

Gruss, Christian

P.S.:Interessant zu hören übrigens, dass sie sich auch mal unter den BWLlern getummelt haben. Muss aber schon ein bissl her sein, ich kannte den von Ihnen erwähnten Prof gar nicht... das war zu meinen Mikroöokonomik-Zeiten Herr Albert und ist ab demnächst eine Dame aus Hohenheim.

5.10.2007 um 22:11:35
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:

Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Hallo Christian,

ja und im Verhältnis zu Frankreich? Man kann sich das in beide Richtungen anschauen. Frankreich ist mit seinen verhältnismäßig vielen Atomkraftwerken  sehr dezentral mit Strom versorgt und hat höhere Stromausfallzeiten pro Einwohner als Deutschland.
Ihr Argument mit den Industrieanlagen kann ich nicht gelten lassen, denn eine dezentrale Versorgung mit mehr kleineren Anlagen böte auch die Möglichkeit eine Kraftwerksanlage näher an die Industrieanlagen zu stellen oder wie bei der Dillinger Hütte derzeit im Bau, die ansonsten ungenutzte Abwärme, Gase usw. zur Verstromung zu nutzen.
Warum ist die Elastizität der Nachfrage irrelevant. Die Nachfrage ist um so elastischer, als es Alternativprodukte gibt, die dem Konsumenten angeboten werden, um seinen Bedarf zu befriedigen. Das was er aus der Leitung braucht ist Strom, um seine Glühbirne zum Leuchten zu bringen (unabhängig von der Erzeugung), das geht nicht mit Wasserdampf, d.h. er kann nicht substituieren. Den Strom kriegt er heute vor allem von den großen EVUs.

Es gibt faktisch ein Anbieteroligopol, egal, ob der Nachfrager frei wählen kann. Oligopol lt. Wahrig ist die "Beherrschung des Marktes durch wenige große Anbieter". Dass es jetzt "E-wie einfach" oder "Yello" gibt oder dass Stadtwerke als Anbieter auftreten, bei denen nach der Liberalisierung des Strommarktes in vielen Fällen die großen Stromanbieter eingestiegen sind, macht den Markt nicht transparenter und erhöht nicht die Chancen, dass sich Ökostrom wirklich durchsetzt. Stromkunden sind träge, wenn es um Anbieterwechsel geht, sie bleiben i.d.R. ihrem Anbieter, meist sind es ja die Stadtwerke, treu, so ähnlich wie eine Autobesitzer auch immer wieder "seine“ Automarkte wählt.
(…)
Ich hatte noch mehr geschrieben, bis hierher hatte ich abgespeichert, der Rest ist leider verloren gegangen, als ich versucht habe, mich wie bisher unter "Annika" einzuloggen. Auch eine Anmeldung unter diesem Namen war nicht möglich, angeblich gibt es diesen User schon.
Wer treibt hier sein übles Spielchen und belegt Namen oder Pseudos, die nicht ursprünglich seine waren?
Ich poste diesen Beitrag jetzt unter einem leicht veränderten Namen, jeder der meine bisherigen Beiträge gelesen hat, erkennt an der Art wie er geschrieben ist, dass es sich dabei tatsächlich um eine ernst gemeinte Antwort an Christian handelt.
Ob ich aber unter diesen Bedingungen weiter am Forum teilnehme, muss ich mir noch überlegen. Was soll hier torpediert werden?
Eine ernsthafte Diskussion zum Thema?
Konstruktive Kritik am Projekt?
Meinungsfreiheit?
 
Ärgerliche Grüße!
 Annika

6.10.2007 um 13:55:30
52. Eintrag
Absender: Marlies
Email:
URL:

Betreff: Peter Gross

Seit einiger Zeit laufen Arbeiten an den Leitungen im und ums KW, Block 3 scheint seit Wochen abgeschaltet und in Revision (aufgrund der transparenten Öffentlichkeitsarbeit der RWE kann man nichts Genaues erfahren, vielleicht geht's ja auch nur darum, während der Messphase bis Jahresende Emissionen einzusparen?).

Auf der Baustelle stehen, vom Saarlouiser Ufer gut sichtbar, schöne, auffällige, gelbe Baucontainer mit dem dicken Logo von Peter Gross.
Ich will aber damit ausdrücklich nicht sagen, dass es eine Verquickung zwischen der Funktion "erfolgreicher saarländischer Bauunternehmer" und der Funktion "vehement pro KW agierender IHK-Saarland-Vize" gibt...

1.10.2007 um 09:36
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Was mir auch auffiel ist, dass die Arbeiter am Kraftwerk Waren von Schwamm, Schröder und Karlsberg konsumiert haben.

Hätte niegedacht, dass auch diese Firmen hinter diesem Skandalstehen. Man könnte über einen Boykott nachdenken!

3.10.2007 um 17:38:26
2. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
@ STEFAN,

Erläutern Sie mir mal detailliert, was Sie mit "Verschwörungstheoretikern" meinen!

Ich werde Ihnen gerne eine Stellungnahme dazu liefern!

1.10.2007 um 14:51:21
3. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
@ Marlies

Interessant, diese Information! Im Kraftwerksgelände stehen also Container der Baufirma Gross!

Der Inhaber der gleichnamigen Firma und Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer Saarland ist doch der, der in der Septemberausgabe der IHK- Zeitung alle Kritiker des Energie-Dinosauriers als "Weltverbesserer, Wundergläubige und Egoisten" beschimpft hat!

Damit beschimpfte er - auf niedrigstem Niveau - pauschal die Stadt- und Gemeinderäte der Kommunen, die das Monsterkraftwerk ablehnen, die Ärzte im saarländischen Ärzte-Syndikat, die aus großer Sorge um die Gesundheit der ihnen anvertrauten Bevölkerung warnen, die Umweltverbände und Bürgerinitiativen, die gemäß ihrer Satzung Stellung beziehen, die Parteien, die das völlig überdimensionierte Doppel-Kraftwerk
nicht oder nicht mehr wollen und die 52 Prozent aus einer repräsentativen Umfrage der Saarländischen Bevölkerung, die ein weiteres Großkraftwerk ablehnen. Vor allen Dingen auch die Bürger um den Kraftwerksstandort herum, die zu mehr als 75 Prozent abwinken!

Aber schon die Römer formulierten diese Verquickung zwischen Geschäftsinteresse und Unterstützung der RWE für das Groß-Vorhabens so:"Manus manum lavat!" - "Eine Hand wäscht die andere!" Jeder Dienst zieht einen Gegendienst nach sich!

Da darf man zukünftig gespannt darauf sein, auf wen aus Wirtschaft und Politik im Fall Ensdorf dieses Sprichwort noch zutreffen wird!

1.10.2007 um 13:03:51
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Was mir auch auffiel ist, dass die Arbeiter am Kraftwerk Waren von Schwamm, Schröder und Karlsberg konsumiert haben.

Hätte niegedacht, dass auch diese Firmen hinter diesem Skandalstehen. Man könnte über einen Boykott nachdenken!

tut mir leid aber dieser post ist nicht von mir.. sollte man schon daran merken, dass ich selbst hier immer alles klein schreibe.

herr stein sollte sich wirklich langsam um eine registration kümmern um diesen verzweifelten letzten faden der unruhestifter von kkw-befürwortern zu stoppen.

4.10.2007 um 12:16:37
5. Antwort
Absender: Stefan
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Na wunderbar jetzt kommen nach den kraftwersbefürwortern, Kraftwersgegnern, Kapitalisten, Ökos, endlich auch die Veschwörungstheoretiker zum zuge

1.10.2007 um 13:20:55
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
*lach* also wenn alle "verschwörungstheorien" so offensichtlich auf der hand liegen würden, gäbs dieses wort vielleicht nicht

1.10.2007 um 19:22:25
7. Antwort
Absender: Klaus
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Soweit mir bekannt ist hat die Fa. Gross das neue Bauhaus und das neue C+C dort in der Ecke gebaut. Deshalb stehen denk ich mal die Schilder dort. Aber wenn man den Bericht in der neuen IHK Zeitschrift vom Firmeninhaber Ph. Gross gelesen hat, könnte man da auch andere Gedanken kommen....lach

2.10.2007 um 08:32:35
8. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Hallo Klaus,

es sind keine Schilder, sondern richtige dicke Baucontainer. Die Container stehen in Nähe der Schleuse saarabwärts, direkt unter der Hochspannungsleitung. Neben dieser HSL wurde ein Hilfs- oder Rangiermast aufgestellt, so dass offensichtlich daran gearbeitet wird. Auch Erdarbeiten sind zu erkennen. Wenn die Container für das C+C wären, würden sie wohl nicht dort unten stehen, sondern auf der Aufschüttung des Industriegebiets - sonst müssten die Arbeiter immer die Böschung hochlaufen... Bauhaus ist ganz auf der anderen Seite und kommt deshalb nicht in Frage. Aber wie gesagt, keine Verdächtigungen - vielleicht sind die Dinger dort ja nur ZUFÄLLIG abgestellt?? Und werden BALD wieder abgeholt?

2.10.2007 um 09:58:31
9. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Hahahahahahahaha hammerhart Skandal !!!!!!

Nun es scheint doch als ob eine Saarländische Firmen bereits jetzt wo nur REVISION ist, Geld an RWE/VSE verdienen.

Aber kann sein das mir das nur so vor kommt.

3.10.2007 um 19:36:58
10. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
Frank, ehrlich gesagt, versteh ich auch nicht, was Sie meinen...

3.10.2007 um 21:55:05
11. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Peter Gross
um der dikussion ein ende zu bereiten,:

Die Baukontainer stehen wegen dem Saarausbau bei Liesdorf da, wo auch die Baufirma Gross mitarbeitet. 

Und das hatt absolut garnichts mit dem neuen Kw zu tun sondern mit den Ausbau der Saar zur Großschiffahrtsstrasse und dem Erhalt des Gemüseanbaugebietes Liesdorfer Aue

Halt stimmt nicht ganz, es ist auch eine effektiv abwährmnutzung des jetzigen kw Ensdorfes geplant um die Gewächshäuser dort zu heizen. Was ca. 1.700 t Heizöl pro Jahr einparen würde.

Quelle: http://www.landentwicklung.de/ (Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Arge Landentwicklung)

8.10.2007 um 11:22:31
53. Eintrag
Absender: Administrator
Email: moderator@bulitin-board.de
URL:

Betreff: Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums



Sehr geehrte Nutzer,

aufgrund einiger verbaler Entgleisungen und die damit verbundenen persönlichen Beleidigungen, sehe ich mich gezwungen dieses Forum in Kürze zu deaktivieren, sollten sich die Zustände nicht bessern!

Moderator

30.9.2007 um 17:18
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Re: Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Also ich war das nicht, Herr Stein!

Gibt es sowas wie Forums-Trojaner? Oder Forums-Spams? (Frage in die Runde)

Annika

30.9.2007 um 20:24:33
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
hallo werner, könnte man nicht um den komikern hier das handwerk zu legen, eine registrierung einführen?

1.10.2007 um 12:45:02
3. Antwort
Absender: Werner
Email:
URL:

Betreff: Re: Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Ich weis nicht wer hier Scherze treibt. Wenn jemand das Forum schliesst, dann bin ich das.

30.9.2007 um 18:10:38
4. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:

Betreff: Re: Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Nachdem jemand Anders auch unter dem Namen Roland schreibt, werde ich ab sofort nicht mehr schreiben!
Leider haben unseriöse Zeitgenossen Einzug in das Forum gehalten!
Roland

30.9.2007 um 20:59:53
5. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:

Betreff: Re: Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Hallo Roland,

ich hatte den Eintrag gelesen und sofort gedacht, dass du das nicht gewesen sein kannst, weil du und andere die hier vernünftig argumentieren bei Meinungsunterschied geschrieben hätten was stört anstatt Pauschal zu verdammen.

Ich fände es schade, wenn du oder andere sich zurückziehen würden. Genau das ist es nämlich was man von der anderen Seite her möchte: Streit und Unfrieden erzeugen. Bleibt hier und helft nicht durch Schweigen denjenigen, welche nichts anderes als Profit anstatt das Wohl der Menschen im Kopf haben.

Bitte!

30.9.2007 um 21:07:51
54. Eintrag
Absender: k.Heinz
Email: karlheinzhoff@superkabel.de
URL:

Betreff: ...iss mir alles lieber als wieder Rot - Grün in Berlin

Wenn ich hier aus dem Fenster schaue blicke ich in 1,85 Km Entfernung auf das Kraftwerk.
Je nachdem wie die Wetterverhältnisse sind erscheint es mal ferner oder NÄHER!
Wenn ich daran denke wie es einmal aussieht wenns erneuert ist wird mir ganz anders.
Mein letzter Trost
iss mir egal, Hauptsache nie wieder Rot -Grün oder sowas in Berlin! 

29.9.2007 um 16:35
55. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Forumsteilnahme

Werter Thomas,
angesprochen fühlen darf sich auch Christian,

ich hatte eigentlich vor, mich aus diesem Forum herauszuhalten, denn neben gelegentlichen Beiträgen hier, habe ich noch Familie und Beruf, aber inzwischen werden hier Ansichten vertreten, die meinem Demokratieverständnis komplett zu Wider laufen.

Insbesondere Sie, Thomas, vertreten offensichtlich die Ansicht, dass hier nur der schreiben darf, der sich durch akademische Abschlüsse in wirtschaftlichen und technischen Berufen kennzeichnet. Das ist so nicht hinzunehmen.
 Dieses Forum ist, denke ich, von Herrn Stein als offenes Forum konzipiert, also offen für jeden und für beide Seiten. Jeder darf eine Meinung haben, und diese hier kundtun, wenn das nicht immer in einen akademischen Diskurs ausartet, ist das noch lange kein Grund, Meinungen als unqualifiziert abzutun oder die Glaubwürdigkeit des Verfassers herabzuwürdigen!
Das ist gerade so, als ob Sie nur Leute mit Abitur oder akademischen Graden zu einer Landtagswahl zulassen würden, weil nur diese Menschen sich auf Grund ihrer Vorbild eine Meinung bilden könnten.

Dass Sie als Diplom-Ökonom vornehmlich zu Investitionen Stellung nehmen, leuchtet mir ein, trotzdem - oder gerade deshalb - sollten Sie so viel geistiges Potenzial haben, sich auch mit anderen Alternativen der Energieerzeugung ernsthaft zu befassen und das Ganze nicht nur vom Standpunkt der grossen EVUs betrachten.
Investitionen werden auch erfolgen, wenn nicht hauptsächlich auf Kohle gesetzt wird, entsprechende Arbeitsplätze mit allen positiven Auswirkungen auf Nachfrage und persönlichen Wohlstand wird es auch geben.
Und eines scheint mir auch klar und das wird hier oft unterschlagen: selbst wenn die Energieerzeugung aus anderen Energieträgern bzw. kleineren Einheiten wie Blockheizkraftwerken mit besseren Energieausnutzungsgraden nicht gerade morgen 1 :1 mit dem jetzt geplanten Kraftwerkskapazitäten zur Verfügung steht, so gibt es doch ein rasante Entwicklung in diesem Bereich (die Sie sicher nicht verhehlen werden), die in ein paar Jahren  sehr viele  Grosskraftwerke ersetzbar macht.
Grüsse, Annika

29.9.2007 um 14:09
1. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Hallo Thomas,

mal ganz abgesehen von Ihrer Rechtschreibschwäche, der anscheinend auch mit Hochschulbildung nicht beizukommen ist, und Ihrer beharrlichen Weigerung, auf das Post von Charly zu antworten (vielleicht ist er Ihnen ja doch über?) -das allerdings nur am Rande bemerkt, denn es hat ja, wie Sie richtig bemerken werden, mit dem Thema nichts zu tun- also abgesehen davon, und wenn Sie schon vom Fach sind, sollten Sie auch volkswirtschaftliche Gründe für das KW in der geplanten Form vorbringen, und keine betriebswirtschaftlichen.
Als Denkanregung ein Zitat aus dem Stern vom 14.03.07:

Die Anzahl und Intensität von extremen Klimaereignissen wird auch in Deutschland weiter zunehmen - und die volkswirtschaftlichen Schäden daraus ebenso. Bis zum Jahr 2050 könnte das in Deutschland zu Kosten in Höhe von 800 Millionen Euro führen. Bis zum Jahr 2100 könnten sich die durch den Klimawandel verursachten Kosten sogar auf 3.000 Milliarden Euro belaufen. Das prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin in seinem am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht. Der Klimawandel würde damit in den kommenden 50 Jahren durchschnittlich zu realen gesamtwirtschaftlichen Wachstumseinbußen von bis zu 0,5 Prozentpunkten pro Jahr führen.

(...)

Zur Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen sieht das DIW nur vier Ansatzpunkte: Energie sparen und Effizienz verbessern, Umstieg auf CO2-arme Brenn- und Antriebsstoffe, technologische Innovationen sowie drastischer Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Die gerade gefassten EU-Beschlüsse zur Senkung des CO2-Ausstoßes um 20 Prozent bis 2020 werden jedenfalls "den Klimawandel nicht aufhalten", so die DIW-Experten.

(Ende Zitat)

Ist es da logisch, Kohle erst aus 10.000 km beizukarren, um sie dann hier mit einem Verlust von bestenfalls 54 %, bei Teillastbetrieb auch mehr, zu verbrennen?

Wenn doch die Kohle sowieso nicht mehr gleich nebenan, sondern sehr weit weg gefördert wird, gibt es keinen volkswirtschaftlichen Grund mehr, sie in riesigen Kraftwerken zu Strom zu veredeln (wenn es auch betriebswirtschaftlich hochgradig lukrativ ist). Dann ist genauso gut eine dezentrale, gekoppelte Strom-Wärme-Erzeugung, meinetwegen auch aus Kohle, möglich.
Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, so verschwenderisch Treibhausgase in die Luft zu blasen - siehe Zitat oben.

Volkswirtschaftlich gesehen sind die CO2-Zertifikate keine Abhilfe, da die volkswirtschaftlichen Kosten für eine Tonne CO2-Emission bei ca. 100 Dollar liegen. Für 2020 rechnet man mit Preisen von 50 Dollar für das entsprechende Verschmutzungsrecht. Die Differenz zahlt die Allgemeinheit (vulgo: das Volk, also genau dasselbe wie das vor der "Wirtschaft" in Ihrem akademischen Titel).

Einen Haken hat das Ganze: Die Zertifikate gibt's erstmal kostenlos, aber der errechnete Preis wurde schonmal vorsorglich auf den Strom aufgeschlagen. Nur zusätzliche Zertifikate müssen gekauft werden, aber derzeit sind sie so billig, dass es ans Lächerliche grenzt. Und weil die EVU keine Zertifikate kaufen müssen, wir sie aber über den Strompreis trotzdem bezahlen, haben die Herren auch genug Geld, sich alle Politiker, Volkswirtschaftler und Bauunternehmer der Welt zu kaufen!

1.10.2007 um 09:21:48
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Energie sparen und Effizienz verbessern, Umstieg auf CO2-arme Brenn- und Antriebsstoffe, technologische Innovationen sowie drastischer Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien

Hallo Marlies,
ein seht guter Satz, den Sie da zitieren. Und man müsste schon Null Ahnunghaben, dem nicht zuzustimmen. Allerdings muss man ihn auch mal genau gelesen haben. "Energie sparen" ist unser aller Aufgabe. Das tun Sie, das tue ich und das wird auch sonst jeder tun, der seine Stromrechnung selbst bezahlen muss. Der höhere Strompreis begünstigt das im Übrigen.
"Effizienz steigern" würde man mit neuen, effektiveren Kohlekraftwerken. Sicherlich ist die Kraft-Wärme-Kopplung sehr interessant und erzielt Wirkungsgrade weit höher als 46% (wie es jetzt für Ensdorf Neu geplant ist). Dennoch sollten Sie nicht in blindes "Zahlenvergleichen" abgleiten. Momentan ist die Infrastruktur für Fernwärme im Saarland noch nicht so ausgebaut, dass man mehr als die momentane Wärmemenge auskoppeln könnte. Das ist schade aber leider ein von allen Seiten unbestrittenes Faktum.
Sicherlich wäre hier ein Ausbau der Infrastruktur anzustreben. Für alle angeschlossenen Haushalte ergäbe sich dadurch ja auch eine gewisse Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von schwankenden Ölpreisen. Man muss nicht mehr dran denken rechtzeitig Nachzubestellen und man muss nicht mehr "zocken", wann man wieder günstig und rechtzeitig die Tanks vollhaut. Ein durchaus erstrebenswerter Zustand, oder?
Das neue Kraftwerk hat ja wie bereits tausendfach erwähnt eine Wärmeauskopplung von 2x70MW vorgesehen. Für eine größere Menge ist momentan nach RWE-Angaben kein Bedarf. Das heißt die RWE MUSS die restliche Wärme in die Umwelt abgeben.
Folgende Überlegung als logische Kette: Die Fernwärme-Infrastruktur würde ausgebaut. Was würde die RWE tun: Würde man weiterhin die Wärme ungenutzt abgeben? Oder würde man versuchen mehr dieser Wärme zu verkaufen? Alleine aus wirtschaftlichen Gründen ist es also Wahnsinn, sich einer Auskopplung aus Prinzip zu verwehren - das würde auch die RWE nicht tun. Da sollten wir uns alle einig sein.
Also können Sie doch nicht die Auskopplung der Wärme aus der Produktion von 1600MW Strom verlangen, ohne, dass es dafür einen Abnehmer gibt. Für den Strom gibt es diese Abnehmer sehr wohl. Für die Wärme nicht. Sollte sich das ändern bin ich sicher, dass die RWE wie auch schon bei Ensdorf Alt bei der Kraft-Wärme-Kopplung nachbessern wird - die verdienen ja Geld damit. Ein Ziel für eine "vernünftige" Bürgerinitiative wäre dann doch wohl ein Ausbau der entsprechenden Infrastruktur.
So würden Sie das System nutzen, statt es einfach zu torpedieren. Sie hätten weit weniger Widerstand um Ihre Interessen - umweltfreundlichere Verstromung - durchzusetzen. Soweit hat bisher noch keiner der "Kraftwerksgegner" gedacht.

"Umstieg auf CO2-arme Brenn- und Antriebsstoffe"
Haben Sie den Artikel in der Saarbrücker Zeitung über die Feinstaubbelastung in Kurorten (hier: Weiskirchen) gelesen? Dort wird aufgezeigt, dass der vielgelobte und CO2-Bilanz-neutrale Einsatz von Pellets zu einem rapiden Anstieg der Feinstaubbelastung geführt hat.
Haben Sie die Artikel (unter anderem im Spiegel, sicherlich auch im Internet einzusehen) gelesen über die Probleme mit der Windkraft? Fundamente bröckeln, Rotorblätter stürzen 200m neben einem Haus in einen Acker, Erneuerungen an unzähligen Anlagen sind weit früher als geplant notwendig, Getriebe können gar nicht mehr ausreichend als Erstzteile geliefert werden, Speicherung des Stroms noch nicht möglich, und und und.
Haben Sie bei Ihren Recherchen gelesen, dass auch die Produktion von Solarzellen zunehmend mit der Verknappung der Rohstoffe zu kämpfen hat? Dieses Problem wird sich auch erst in den nächsten Jahren lösen und führt momentan zu teureren Solarzellen und somit noch teurerem Solarstrom.
Haben Sie gelesen, was im Saarland mit einem Palmölkraftwerk passiert ist? Dort hat es zweimal gebrand, die Anwohner haben Angst und wollen, dass die Anlage wegkommt.

Das sind jetzt vier Beispiele, mit denen ich folgendes dokumentieren möchte: Die regenerativen Energien stehen noch am Anfang, sie stecken in den Kinderschuhen. Man erkennt erst jetzt nach dem langsamen Ausbau, dass man viele Probleme falsch eingeschätzt hat. Die Lösung dieser "Kinderkrankheiten" wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich persönlich habe keine Lust, dass mein Strom ausbleibt, weil's brennt, dass mein Strom ausbleibt, weil kein Wind weht...

Ein Umstieg ist Anstrebsam. Aber wir brauchen noch eine Generation neuer, modernerer Kraftwerke. Und ich wäre sehr froh darüber, wenn die hier stehen würde. Die Feinstaubbelastung ist niedriger als bei der Holzverbrennung, die Versorgungssicherheit Unabhängig von Umwelteinflüssen, die Einspeisung zu jeder Zeit regulierbar.

Wenn doch die Kohle sowieso nicht mehr gleich nebenan, sondern sehr weit weg gefördert wird, gibt es keinen volkswirtschaftlichen Grund mehr, sie in riesigen Kraftwerken zu Strom zu veredeln (wenn es auch betriebswirtschaftlich hochgradig lukrativ ist)
Ich glaube es gibt diesen volkswirtschaftlichen Grund. Und ich hoffe Thomas kann mir da zustimmen:
Der Kohlebergbau im Saarland ist nicht mehr tragbar. Nicht nur, dass es Schäden an Gebäuden in großer Zahl gibt, noch dazu ist die Kohle hochgradig subventioniert. Der Steuerzahler zahlt diese Kohle, nicht nur der Stromverbraucher. Exportieren können wir diese Kohle auch kaum. Noch dazu imporieren wir momentant sehr viel weniger Strom nach Fankreich, als wir von dort importieren. Am Ende kommt also Strom zu uns und Geld nach Frankreich. Zu bekannten Nebenwirkungen: Die Belastung der Mosel bspw. durch Cattenom ist alle zwei Jahre wieder in der Diskussion.
Sollte allerdings ein Kraftwerk mit 1600MW hier gebaut werden machen wir uns (A) unabhängiger von genau dem Atomstrom, den wir hier abschaffen wollen und sorgen (B) noch dafür, dass die Franzosen weniger Geld von uns bekommen - das bleibt dann hier. Und mal unter uns: wir leben zwar an der Grenze, aber mir ist die Kohle lieber als Steuer in Essen als als Steuer in Paris. Denken Sie nicht davon hätten wir als "Deutsche" mehr?

Die berechtigte Frage, die viele hier schon gestellt haben lautet: machen wir uns damit nicht abhängig vom Kohlestrom und behindern des Ausbau alternativer Formen der Energieerzeugung?
Meine Antwort lautet: Nein.
Warum ich dazu komme?
Ganz einfach: das was hier ab und zu als "kapitalistisches System" bezeichnet wurde ist eine relativ gute Erfindung. Es ist nicht perfekt, aber es ist geeignet genau diese Entwicklung hin zu regenrativen Energien zu forcieren. Das funktioniert genau so, wie es hier beschrieben wurde: Kohlestom wird in den nächsten Jahrzehnten teurer werden! Der steigende Kohlepreis und die CO2-Zertifikate werden das steuern. Gleichzeitig werden alle Unternehmer, die in der Branche der erneuerbaren Energien tätig sind alles dafür tun, dass "ihr" Strom günstiger wird - also auch oben genannte "Kinderkrankheiten" ausbügeln, günstiger produzieren, effizientere Technologie nutzen,... Gleichzeitig wird der Stromkunde (wie ja jetzt schon zu beobachten) immer den niedrigeren Preis suchen. Wenn der Kohlestrom also teurer wird als seine Alternativen, dann werden die Kunden sehr schnell wechseln. Dazu spornen ja inzwischen auch zahlreiche Initiativen der Bundesregierung und verschiedener Behörden an. Konsequenterweise MUSS jeder Energieversorger rechtzeitig versuchen eben an diese Technologie zu kommen, oder er wird (und das dürfte vielen von ihnen noch besser gefallen) von kleineren, lokalen Anbietern überholt. Wenn die billier sind und die gleiche Leistung haben, dann hat auch EON oder die RWE keine Chance.
Per Gesetz ist inzwischen auch geregelt, dass jeder kleine Anbieter in die Netze einspeisen darf und jeder Abnehmer zu jedem (kleinen) Anbieter wechseln darf. Das kann auch die RWE nicht verhindern. Das sah vor einigen Jahren wohl noch etwas anders aus, ist aber heute Stand der Dinge.

Zur Diskussion "Quellenangaben":

Nur, weil eine Tatsache auch von der RWE schonmal erwähnt wurde ist sie nicht falsch oder ungenau. Im Gegenzug kann auch kein Befürworter der Sache sagen, dass alle Angaben, die schonmal auf einer "grünen" Seite standen gelogen sind. Idealerweise sind diese Angaben anhand einer nachvollziehbaren Rechnung zu belegen, an Referenzstandpunkten (mit Übereinstimmungen in allen relevanten Teilen des Projekts) schon beobachtet oder zumindest anhand einer logischen und objektiven Argumentation nachvollziehbar.

Beispiel: Ein Kraftwerk braucht Leute, die es betreiben. Ein Kraftwerk braucht Zulieferer. Ein Kraftwerk braucht Leute, die es warten. Ein Kraftwerk braucht Leute, die es bauen. Dann zu sagen das Arbeitsplatzargument zähle nicht, finde ich ein bisschen schwach. Selbst wenn mit der Schließung von Ensdorf Alt Arbeitspllätze wegfallen haben wir so doch einige Existenzen gerettet. Die alternative ist, dass alle an Ensdorf Alt beteiligten Arbeitsplätze wegfallen -ersatzlos. Für eine ohnehin schon schwache Region (vor einigen Tagen haben wir uns darüber gefreut, dass unser Wachstum NUR 0,4% unter Bundesdurchschnitt liegt) ist das Einiges. Und was uns 350 Arbeitslose kosten, dass kann sich jeder anhand der Tabellen beim Arbeitsamt selbst ausrechnen. Diese Kosten bleiben übrigens bei Ensdorf (hier wohnt ein Großteil der Beschäftigten), das gleichzeitig den Ausfall der Steuerabgaben aus dem Kraftwerk verkraften muss. Diese sind zwar weitaus geringer als das, was die RWE in Essen (oder war's Dortmund?) zahlt, aber die Summe ist für ein "Dorf" wie Ensdorf nicht unerheblich.

Sollte das Kraftwerk nicht gebaut werden, dann erinnern Sie sich doch bitte mal nach der Schließung von Ensdorf Alt an meine Beiträge! Das Gejammer wird bei ALLEN Parteien groß sein. Selig die, die nicht in der Verantwortung stehen: sie können jetzt Peter Müller und die Regierung beschießen, ohne dafür gerade stehen zu müssen, wenn wir die Folgen eines möglichen Scheiterns des Projektes ausbaden müssen.

Klar hängt nicht das ganze Saarland an einem Kraftwerk, aber es geht um jede Menge Geld für uns alle! Und darauf will keiner verzichten.

Zu den vielzitierten "Kosten des Klimawandels": Die Berechnungen zu den Kosten des Klimawandels sind mehrdeutig. Die letzte Woche vom BDI veröffentlichte Studie sieht die Kosten für die Gegenmaßnahmen ab einem gewissen Grad weitaus höher als die Kosten für den vermiedenen Schaden. Umweltverbände schießen zurück und sagen die Studie wäre ungenau. Wer hat Recht? Beide Parteien haben ihre Gründe die Sache so auszulegen, wie sie es nun tun, aber weder Sie noch ich können nachvollziehen, wer wo welche Zahlen zugrunde legt.

Solche Statistiken bringen uns nicht weiter: "Die Statistik ist die Hure der Wissenschaft" oder andersrum "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast".

Bleiben Sie also immer vorsichtig beim Recherchieren. Denken Sie immer daran: derjenige, der den Text schrieb, den Sie gerade lesen, könnte damit andere Interessen verfolgen als sie Ihnen lieb sind.

Gruss, Christian

1.10.2007 um 11:44:41
3. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Hallo Thomas,

Ihr Zitat "P.S.: kein Mensch ist gezwungen bei uns in Deutschland keine Bildung zu erlangen, Sie hätten ja auch studieren können, machen sie mich nicht für ihre persönliche Misäre verantwortlich!" zeigt, dass Sie mich wieder einmal nicht verstanden haben.

Wieder würdigen Sie einen Beitrag ab, in dem Sie versuchen dem Verfasser einen fehlenden Bildungsabschluss zu unterstellen.
Ich habe nie behauptet, nicht studiert zu haben und selbst wenn ich einen akademischen Abschluss hätte, so habe ich mich hier im Forum nie damit gebrüstet und vorgegeben, mehr Durchblick zu haben als andere Forumsteilnehmer.

Sie schreiben: "Liebe Annika, natürlich gibt es Alternativen zu diesem Kraftwerk, dass ist unbestritten! Aber leider heißt diese Thema mal hier, DIESES Kraftwerk!"

Die Diskussion hier wird geführt FÜR dieses Kraftwerk oder GEGEN dieses Kraftwerk.
Natürlich kann man als Gegner auch schlicht und einfach sagen ich bin dagegen.
Die Reaktion von Ihnen, von Christian, von "Kraftwerker", von Stefan usw. wäre dann so etwa "ha, ha, kommt bei Ihnen der Strom etwa aus der Steckdose" oder "alles rosarote Ökospinner" oder "so kommt unser armes Saarland nicht aus dem Dreck raus" oder "immer gegen alles sein, Ihnen gehört der Strom abgestellt".
Die Diskussion wäre dann schnell beendet und keiner hätte etwas davon, ich denke, da geben Sie mir Recht, oder?

Ich kann aber auch konstruktiv Kritik üben und dagegen sein (also gegen das Kraftwerk in der jetzt geplanten Form) und Alternativen aufzeigen, die (nicht nur in meinen Augen) zeitnah realisiert werden könnten. Eine Alternative in meinen Augen wäre z.B. ein kleineres Kraftwerk und der Ausbau anderer Energieerzeugungsformen, mehr Energieeffizienz.
Das habe ich getan, ich schreibe nicht erst seit gestern hier im Forum von Herrn Stein. Ich habe dabei Quellen angegeben (wer wirklich interessiert ist an der Diskussion, wird die Forumsbeiträge sie hier seit Monaten gepostet werden, sicherlich durchgelesen haben), ich recherchiere zum Thema seit einiger Zeit im Internet, ich lese Fachzeitschriften, bin allgemein am Thema Nachhaltigkeit und Energieversorgung nicht erst seit November letzten Jahres interessiert. Es ist nicht so, dass ich hier nur Zahlen der BI herunterbete, oder aus grünen Parteiblättchen zitiere.

Was mir aber z.B. bei Ihnen ganz stark fehlt, sind Argumente für das Kraftwerk, die nicht so von der RWE schon einmal gesagt worden sind. Denn bisher habe ich von Ihnen, ausser dass Sie sich herablassend zu von Gegnern hier im Forum vorgebrachten Argumenten und Zahlen zu äussern, noch nicht viel Neues erfahren.
(Ich kann übrigens gerne - obwohl das eigentlich Zeitverschwendung ist - mit 'Copy' und 'Paste' alle ihre herablassenden Äusserungen in einem neuen Thread zusammenstellen, nicht damit Sie mir nicht wieder vorwerfen, keine Quellen für meine Behauptung zu zitieren...)

Ich zweifle nicht daran, dass die RWE mit allen Mitteln versuchen wird, ihren Doppelblock in der geplanten Form durchzudrücken.
 
Sollte sich aber herausstellen, dass auf Grund der Auffassung von Kommunal- und Landespolitik, auf Grund von Vorgaben aus Berlin, genehmigungsrechtlichen Bedenken hinsichtlich der Frage ob Neubau oder Erweiterung, der allgemeinen klimapolitischen Diskussion, verschärfter Emissionswerte, gestiegenen Preisen für Kraftwerkskomponenten, eines steigenden Kohlepreises, absehbar teurerer CO2-Zertifikate, auf Grund der Stimmung in der Bevölkerung (es gibt sicherlich noch weitere Faktoren) das Projekt so nicht durchführbar ist, dürfte sich die RWE meiner Meinung nach trotzdem auf ein kleineres Kraftwerk einlassen, weil Deutschland nicht beliebig viele Standorte wie Ensdorf vorzuweisen hat und weil überall bei Kohlekraftwerkserweiterungen die Proteste lauter werden, also auch nicht beliebig ausgewichen werden kann.

Grüsse, Annika





30.9.2007 um 21:25:45
4. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Sie sprechen mir aus der Seele! Man muss nicht studiert haben, um sich eine Meinung zu den derzeitigen Vorgängen zu bilden. Wenn man allerdings studiert hat, ist es umso beschämender, dies in so peinlicher Form wie "Thomas" heraushängen zu lassen und allen anderen ihr Mitspracherecht abzusprechen.
Intelligenz hat nichts mit Universitätsabschluss zu tun! Oder anders gesagt: Es gibt "dumme" Akademiker genauso wie "schlaue" Arbeiter! Anderen Menschen ihr Mitspracherecht abzusprechen ist der Ausstieg aus der Demokratie und der Einstieg in die Oligarchie. Oder auch Diktatur.

In diesem Sinne,

Marlies

29.9.2007 um 21:36:32
5. Antwort
Absender: Maik
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Ohje, Demokratie wurde eh nur für den Pöbel gemacht.
"Demokratie ist die schlechteste Staatsform die ich kenne, aber nennen sie mir eine Bessere!"

30.9.2007 um 16:16:22
6. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
@Annika
@Marlies

Ihre Beiträge sind ein Zeichen dafür, dass Sie mich nicht verstanden haben. Lesen Sie meine Beiträge nochmals intensiv durch!

Ich habe weder behauptet, dass man studiert haben muß, um bei diesem Thema mitzureden! ihre Ausführungen und Beschuldigungen sind einfach falsch!

Ich habe die jenigen angekreidet, die hier Behauptungen posten, ohne definierte Quellen anzugeben.  Es wurden Zahlen, Statistiken, mathematische Berechnungen, mögliche Umweltauswirkungen in den Raum geworfen und die Beweise bleibt man schuldig. Kann das Diskussion sein! Dann soll man sich lieber in der Hellseherei betätigen! Wenn Behauptungen von sog. "Befürwortern" kommen, verlangen Sie ja auch Belege für deren Ausführungen.

Ich gebe Ihnen natürlich Recht, dass jeder seine Meinung vertreten kann, daran ist nicht auszusetzen! Auf die ART,wie ich meine Meinung vertret kommt es an! Hierzu kann man nur sagen ...Schuster bleib bei deinen Leisten....
Ich habe mich über niemanden herab gelassen, dass ist eine Unterstellung von Ihnen.

Zum wiederholten male, habe ich bei einigen, Link´s, Adressen, oder einfach gesagt Beweise für ihre Formulierungen beansprucht, um einfach nachzuvollziehen und ihre Ausagen somit zu belegen. dies kann doch so schwer nicht sein! Sie würden, oder verlangen doch das gleiche!!!

Sehen Sie beide doch nochmal die Beiträge durch, es sind KEINE fachllichen Ausführungen zitiert worden, die die Aussagen mancher belegen könnten. Es wird sich nicht mal die Mühe gemacht, wenn dann wurde gesagt, .."schauen Sie selbst nach!.., oder "..dass ist einfach Fakt...." Kann es das sein! Würden Sie das akzeptieren?

Liebe Annika, natürlich gibt es Alternativen zu diesem Kraftwerk, dass ist unbestritten! Aber leider heißt diese Thema mal hier, DIESES Kraftwerk! Man kann natürlich auch über diese Alternativen diskutieren, nur der Sinn dieser Diskussion hier indiesem Thread tendiert dann stark gegen Null.

Da wir ja in einer Demokratie leben, wie Sie erwähnten, kann man also sagen was man will. Automatisch muß dieses aber nicht als wahr aufgenommen werden, wenn dann auch noch diese Aussagen nicht belegt werden! Wenn dies trotzdem gemacht wird, kann man sich, in meinen Augen nicht beschweren, wenn diese Behauptungen dann als Geschwätz abgetan werden.

Ich wiederhole mich nochmals: Bringen Sie Belege für ihre Behauptungen und wir können sachlich diskutieren, ansonsten ist mir nämlich die Zeit zuschade!

P.S.: kein Mensch ist gezwungen bei uns in Deutschland keine Bildung zu erlangen, Sie hätten ja auch studieren können, machen sie mich nicht für ihre persönliche Misäre verantwortlich!

30.9.2007 um 16:20:23
7. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
@ Thomas



Ihr Zitat:



"Ich appelliere an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel ist!"



Meine Frage am 28.09 um 20:02 Uhr dazu:



"Welcher Kompromiss ist für die Allgemeinheit akzeptabel! Bitte genau angeben!"



Die Antwort von Ihnen fehlt noch immer! Ich hoffe, dass Sie bald antworten!

30.9.2007 um 17:50:23
8. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
@ Christian,

ich bin begeistert:

DER BAU DES ENERGIE-RIESEN IN ENSDORF LÖST AUF EINEN SCHLAG ALLE PROBLEME!!!

Ich werde nachdenken, ob ich mich jetzt nicht doch noch zum Befürworter entwickeln müsste!

1.10.2007 um 13:22:58
9. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Ja, und wie rechtfertigen Sie die aberwitzigen Dimensionen dieses Kraftwerks, rein volkswirtschaftlich und nicht aus dem Geldbeutel der RWE heraus gesehen? Preisstabilität kanns ja wohl nicht sein, weil die EVU ihre Strompreise liebend gerne an den Ölpreis koppeln und so ihre Gewinnspanne vergrössern.

Genau aber um die Dimensionen geht es doch den meisten Gegnern, die meines Erachtens nicht die "Totalverweigerer" sind, als die sie dargestellt werden. Es geht also hier auch nicht um eine Dichtomie Kohle hier, Windkraft da, wie Sie das andeuten, sondern um einen vernünftigen Mix mit möglichst hoher Energieeffizienz. Dass wir irgendwann von der Kohle wegmüssen, sagen Sie ja selbst, es handelt sich also nur um die Gestaltung des Übergangs.

Als BWLer wissen Sie aber auch, dass jede Investition abgeschrieben werden muss und über diesen Zeitraum hinweg, wenn's geht länger, laufen muss, damit sie sich rechnet. Je grösser die Investition, desto länger die Abschreibungsphase.
Brauchen wir wirklich einen Übergang von 40-50 Jahren? Natürlich ist so ein Riesenbrocken ein Hindernis für die Umbildung der Energieversorgung, denn wenn er steht, muss er auch laufen - und zwar möglichst viel!

Ich meine, wenn für die erzeugte Leistung keine Infrastruktur vorhanden ist, sollte man sie nicht erzeugen oder eben da erzeugen, wo es Abnehmer/Infrastruktur gibt. Und da sehe ich Strom und Wärme als zwei gleichberechtigte Produkte eines KW, denn der Wärmebedarf ist ja (für ganz Deutschland/Europa gesehen) da, wird nur derzeit über Öl, Gas, und - aber da dürfte die Menge auch eher anekdotisch sein - Pellets gedeckt. Warum werden übrigens Pellets eingesetzt? Ganz klar, weil das von Leuten wie der RWE gelieferte Gas und die von Leuten wie RWE gelieferte Fernwärme an den Ölpreis gekoppelt sind und damit zu Preisen gehandelt werden, die von den Gestehungskosten völlig abgekoppelt sind. Somit ist auch der Bau von Ensdorf neu nicht das Ende der Pelletswirtschaft.

Die Versorgungssicherheit wird nicht geringer, wenn man z.B. drei Blöcke a 500 MW jeweils dorthin baut, wo auch die Wärme genutzt werden kann. Die von der RWE angebotene Auskupplung von 70 MW pro Block ist doch angesichts der Gesamtleistung von 3900 MW absolut lächerlich. Und die 46% werden sowieso auch nur unter theoretischen Idealstbedingungen erreicht. Das KW ist ausdrücklich für Lasten zwischen 30% und Volllast ausgelegt, und wie bei jedem Motor gibt es eine Ideallast, bei der das Ding dann eben 46 % erzielt. Nur wird dieses Ideal im Regelbetrieb nicht unbedingt eingehalten.

Machen wir uns nichts vor: Der KW-Standort Ensdorf ist so interessant, dass die RWE oder auch sonstwer dort auf jeden Fall etwas bauen wird, und weil es überall in Deutschland BI's gegen die geplanten KKW gibt und der Widerstand wächst, steht sie gar nicht vor der Alternative "wenn nicht hier, dann eben woanders". Jedenfalls nicht in Deutschland, und wo sie die von Ihnen genannten patriotischen Beweggründe hat, wird sie wohl auch kaum abwandern wollen, gelle?;)
Die Franzosen werden sich auch keine neuen KKW mehr hinstellen. Sämtliche Neubauprojekte sind GuD-Technik oder eben in einem Fall Kernkraft an einem vorhandenen Standort.

Das KW ist auch kein Arbeitsplätzeschaffer, sondern langfristig Vernichter: Dort sind viel weniger Leute pro MWh tätig als in alten oder kleineren Anlagen, und aufgrund der Leistung sieht es doch so aus, dass dann alle anderen Standorte einpacken können - mitsamt Belegschaft. Als erstes ist dann übrigens Fenne dran, die haben die ungünstigste Kostenstruktur! Weiss das die dortige Belegschaft?

"Beruhigend" ist da nur, dass eine Abschaltung von Ensdorf alt in nächster Zeit eh nicht zur Debatte steht. Die VSE hat bereits bekannt gegeben, der Block 1 werde auf jeden Fall weiterlaufen, und der Block 3 wurde 2003 umfangreich renoviert und durchläuft auch derzeit eine Revision. Sogar der Kühlturm wird offensichtlich saniert - warum, wenn das Ding nur noch 5 Jahre am Netz ist?

Und a propos Cattenom: Sie glauben hoffentlich keine Sekunde, dass die Franzosen ihre Kraftwerke abschalten, nur weil Ensdorf gebaut wird.
Man sollte auch diese Geschichte mit den Franzosen gar nicht so nach dem Motto sehen "dreckige Franzosen, saubere Deutsche". Die Arbeitsgruppe des neuen frz. Umweltministers Borloo schlägt z.B. einen Feinstaub-Grenzwert von 10 Mikrogramm/Kubikmeter vor, davon ist Deutschland weit entfernt (zeigt ja diese Diskussion).

Deutschland ist Transitland, auch für Strom, und französischer Atomstrom wird solange durch deutsche Leitungen gehen, bis die Masten umfallen. Die Frage mit dem Import und Export wurde im Forum bereits hinreichend beantwortet, so einfach wie von Ihnen dargestellt ist es nicht. Und so lange Atomstrom Gestehungskosten von 4, Kohlestrom von 4,5 cent pro kW hat, wird die RWE aus den von Ihnen genannten Preisgründen auch immer billigen Grundlaststrom aus Frankreich beziehen, wenn was davon übrig ist. Ensdorf soll laut RWE ausdrücklich für das "europäische Netz" gebaut werden! Und die Leitung Vigy-Uchtelfangen ist in beide Richtungen benutzbar!

Die BDI-Studie geht von bestimmten Prämissen aus, die bereits heute nicht mehr erfüllt sind (z.B. schonmal einen Blick auf den aktuellen Ölpreis geworfen?...). Deshalb kann auch ich nur zur Vorsicht beim Recherchieren raten, danke ansonsten aber für den guten Tipp.

1.10.2007 um 15:55:25
10. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Forumsteilnahme
Da haben Sie aber einen kleinen Widerspruch in Ihrer Argumentation.

Sie sagen, dass ein großes KKW weniger Personal pro MWh benötigt als alternative, dezentrale Methoden der Energieerzeugung. Das kann ich zwar nicht unmitttelbar nachvollziehen, aber hört sich für mich soweit logisch und schlüssig an, ich gehe also davon aus, dass dem so ist.

Sie sagen, dass der Strompreis momentan "beliebig" steigt (ich gehe bei der Anspielung auf die Kopplung an den Ölpreis davon aus).

Wenn ich diese beiden Aussagen vergleiche erwarten Sie eine dezentrale, teurere Produktion mit gleichzeitig geringeren Strompreisen als aus einem zentralen, großen Kraftwerk, bei dem sich logischerweise Synergien ergegben und dadurch enorme Einsparungen gegenüber dezentralen Einheiten.

Ob die RWE Ihren Strom jetzt für teuer Geld nach Frankreich verkauft und Frankreich uns im Gegenzug billigen Strom liefert, dass wage ich mal zu bezweifeln. Warum sollten die Franzosen den teureren ausländischen Strom ihrem billigeren eigenen vorziehen? Unterm Strich bleibt ein konstanter Verbrauch im "Einzugssgebiet" bei positiver Bilanz für uns - da RWE den Strom offensichtlich entweder in Deutschland oder in Frankreich verkaufen kann.

Egal welcher Strom: ich beziehe ihn lieber von hier als aus dem Ausland. Volkswirtschaftlich ja auch "gut für uns".

Bin also der Meinung, dass die Größe des Kraftwerks durchaus was mit den Produktionskosten zu tun hat. Und da der Wettbewerb auf dem Strommarkt momentan von der Regulierungsbehörde forciert wird, wird auch der Strompreis nicht mehr beliebig steigen. Und da kann ein Erzeuger mit einem großen Kraftwerk mittelfristig den besseren Preis für uns alle machen.
Das funktioniert natürlich nur so lange, bis der Kohlepreis das kritische Niveau erreicht hat, langfristig gehen also den Kohlekraftwerken früher oder später die Kunden flöten.

Gruss, Christian

2.10.2007 um 15:27:30
11. Antwort
Absender: Thomas
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Betreff: Re: Forumsteilnahme
Ja, Sie haben recht, liebe Marlise und Annika! Ich bin dumm, ungebildet und ohne Argumente. Da ich jetzt etwas für diese Bildung tun muß, kann ich nicht länger an Ihrem Kasperletheater teil nehmen! Es ist zu flach und zu billig.!

3.10.2007 um 09:59:20
12. Antwort
Absender: Charly
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Betreff: Re: Forumsteilnahme
Tschüss Thomas!

3.10.2007 um 10:32:19
56. Eintrag
Absender: KeineAhnung
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Betreff: Legaler??? Wettbewerbsvorteil durch heimische Kohle

Was man nicht alles im Internet findet...

Mal sehen was die europäischen Wettbewerbshüter dazu sagen, dass zumindest im Jahr 2001 solche Kostenvorteile durch den Einsatz höchstsubventionierter heimischer Steinkohle bestanden haben. War das nicht gesetzlich verboten?

http://www.landtag-saar.de/dms/Land033.pdf
„Beim Wegfall der saarländischen Kohleförderung müsste Kohle von der Ruhr oder vom Weltmarkt bezogen werden, was auf Grund der längeren Transportwege die Brennstoffeinsatzkosten für saarländische Kohle um 5  Millionen DM erhöhen würde. Hinzu kämen Mehrbelastungen von 20 Millionen DM durch den Wegfall der Ballastkohlenabschläge.“

29.9.2007 um 09:22
57. Eintrag
Absender: Frank
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Betreff: !!! Delegiertenversammlung des Saarländischen Ärzteverbandes sagt: !!!

NEIN zu diesem Großprojekt!

Der Eid des Hippokrates wird schon lange nicht mehr von den Ärzten geleistet. Er ist in seinem Wortlaut nicht mehr zeitgemäß. Er hat auch keinerlei Rechtswirkung. Und dennoch, dieser Eid enthält Elemente, die auch heute noch Grundbestandteil der ärztlichen Ethik sind.

Was in diesem Eid ist auch nach 2400 Jahren noch Grundgedanke ärztlichen Handelns? Es ist unter anderem das Gebot, Kranken nicht zu schaden. In der Genfer Deklaration des Weltärztebundes lautet der entsprechende Satz: „Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein“. Dieses Gebot bedeutet für uns nicht nur, Kranken nicht zu schaden, es bedeutet für uns auch, erkennbaren gesundheitlichen Schaden abzuwenden. Es bedeutet für uns als Ärztinnen und Ärzte, dass wir unser Wissen nutzen, auch öffentlich, wenn die Gesundheit von Menschen erkennbar bedroht ist.

Nicht anderes haben die Delegierten des Saarländischen Ärzteverbandes mit ihrem Beschluss am 28.06.07 getan. Sie haben die verantwortlichen Politiker und Entscheidungsträger in einem offenen Brief auf die gesundheitlichen Gefahren hingewiesen, die durch das Großprojekt Ensdorf für die saarländische Bevölkerung zu erwarten sind. (www.aerztesyndikat-saarland.de)

Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, ob es energiewirtschaftlich effizient ist, heute noch Kohlekraftwerke dieser Dimension zu bauen.

Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, wie wirtschaftliche Interessen und die Möglichkeit des „Emissionshandels“ die Energiegewinnung in der Bundesrepublik beeinflussen.  

Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, ob dieser Kraftwerksbau nach europaweiten Ausschreibungen im Saarland einige längerfristige Arbeitsplätze bringt.

Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, wie Alternativen der Energiegewinnung heute umgesetzt werden können, und wie dadurch die Schadstoffbelastung der Umwelt und damit die gesundheitliche Gefährdung für die Menschen reduziert werden kann.

Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, ob es umweltpolitisch sinnvoll ist, die gesamte Wärmemenge, die bei zwei mal 800 Megawatt Leistung entsteht durch den Schornstein zu blasen.  (Die Wärme würde ausreichen, alle saarländischen Haushalte zu versorgen.)
Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, wie es zusammenpasst, dass die Landesregierung  durch den Bau einer Gichtgasanlage in Dillingen erreicht, in Zukunft 400 000t CO² Ausstoß einzusparen und die gleiche Landesregierung auf der anderen Saarseite eine Kraftwerksplanung unterstützt, die etwa 8 Millionen Tonnen CO² im Jahr ausstoßen kann.

Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, ob  es dem gewünschten Strukturwandel im Saarland förderlicher wäre, die alternative Energiewirtschaft auszubauen, die hier gut gestartet ist.

Wir sind Ärzte! Wir möchten an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass die heute schon - im Vergleich mit anderen Regionen Deutschlands - überdurchschnittlich kranke saarländische Bevölkerung durch das geplante Kohlekraftwerk weitere hohe gesundheitliche Schäden zu erwarten hat. Kinder und Ungeborene sind in besonderem Maße gefährdet, durch Umweltgifte gesundheitliche Schäden zu erleiden. Das Aufwachsen in einem Lebensraum mit hoher Schadstoffbelastung bewirkt Störungen der Organentwicklung. Für die Entwicklung der Atemwege bedeutet dies häufige Infekte und Entwicklung von chronischen Erkrankungen schon in frühen Jahren(z.B. Asthma bronchiale). Es bedeutet für Kinder Störungen in der Entwicklung des Immunsystems, eine Zunahme von Allergien und  entsprechende gesundheitliche Folgeerkrankungen im Erwachsenenalter. (http://reports.eea.europa.eu/environmental_issue_report_2002_29/en/eip_29.pdf)

Besonders gefährdet sind auch ältere Menschen und Menschen, die bereits an einer kardiopulmonalen Erkrankung leiden. Sie müssen mit einer Verschlimmerung ihrer Erkrankung rechnen. Morbidität und Mortalität steigen nachweislich mit zunehmender Schadstoffbelastung. (http://nuv-online.de/wp-content/uploads/2007/07/12_zylka-menhorn-feinstnube.pdf, http://www.lbl.gov/Education/ELSI/pollution-main.html, http://content.nejm.org/cgi/content/full/356/5/447 )

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser saarländischer Lebensraum, Boden, Luft und Wasser durch die Schadstoffe und die Wärme die das Kraftwerk abgibt, zusätzlich in hohem Maße belastet wird. Wir treten dafür ein, gemeinsam mit vielen Kollegen und Kolleginnen, dass unser Lebensraum gesünder wird. Wir treten dafür ein, dass die Schadstoffbelastung verringert wird. So haben wir die Aussicht, wie z.B. Erfahrungen aus Irland bestätigen, dass sich die gesundheitliche Situation der Bevölkerung allein durch diese Maßnahme verbessert. (www.airmap.unh.edu/assessment/Team/ArticlePDF/Clancy,2002.pdf)

Wir treten dafür ein, dass vermeidbare gesundheitliche Risiken vermieden werden. Spezielle Daten zur Gesundheit der saarländischen Bevölkerung sind nachlesbar z.B. bei http://www.gbe.saarland.de./ (Gesundheitsberichterstattung des Saarlandes)

Was ist in Ensdorf geplant?

RWE - Power plant, zwei zusätzliche Blöcke à 800 Megawatt Leistung zu bauen. Das Ensdorfer Kohlekraftwerk wäre damit das größte seiner Art in der Bundesrepublik. Entsprechend der Verbrennungsleistung wird die Menge an Abfallprodukten sein, die nicht nur die saarländische Bevölkerung zu verkraften hat. Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen viele gesundheits- und umweltschädliche Abfallprodukte. Hauptschadstoffe sind CO2, SO2, NOx, CO, Staub, Asche, Metalle, Radioaktivität, organische (polyzyklische) Verbindungen und Abwärme.  

Die tatsächliche Luftbelastung durch Abgase von Kohlekraftwerken ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Sie ist abhängig von der Zusammensetzung der Abgase (abhängig vom Brennstoff), der Schornsteinhöhe,  der Geschwindigkeit des Austritts, dem thermischen Auftrieb, von Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftturbulenzen, thermischen Schichtungen, Niederschlag, Sonneneinstrahlung, geographischer Lage und anderen Faktoren.
Der definitive Beitrag der Emissionen eines Kohlekraftwerkes an der Luftbelastung in einem definierten Gebiet ist daher nicht generell bestimmbar sondern von regionalen Gegebenheiten abhängig. Hierüber gibt es im Saarland keine Untersuchungen. Die individuelle Immissionsbelastung und damit die gesundheitliche Gefährdung ist die Summe von vielen unterschiedlichen Emissionen unterschiedlicher Quellen. (natürliche Quellen, Hausfeuerung, Kraftverkehr, Industriefeuerung u.v.m. In den vergangenen Jahrzehnten konnten die Emissionen von Kohlekraftwerken durch moderne Technik und Filter deutlich reduziert werden. Sie haben dennoch in der Bundesrepublik, im Vergleich zu anderen Verursachern die größte Emissionsrelevanz für CO2, SO2, NOx und Staub.

Bei Vollbetrieb der beiden geplanten Blöcke wird eine genehmigte zusätzliche Jahresmenge von 700 t Staub, je 7.000t SO2, NOx, CO und 1t Quecksilber in die Atmosphäre und die Umwelt gelangen. Hinzu kommen noch giftige Metalle und andere organische Verbindungen. Das Kühlwasser soll vornehmlich aus der Saar entnommen werden und mit etwa 30 Grad °C wieder eingeleitet werden. Die Abwärme, die bei der Verbrennung entsteht wird komplett durch die Schornsteine geleitet. Die Wärmebelastung der Atmosphäre und der Gewässer beurteilen nicht nur Umweltmediziner als problematisch. (www.bi-kraftwerk.de)

Medizinische Fakten
SO2 und NOx sind Reizgase. Sie verursachen Reizungen der oberen und der unteren Atemwege. Sie verursachen obstruktive Lungenerkrankungen, z.B. Asthma. Sie sind besonders gefährlich für Menschen mit kardiopulmonalen Erkrankungen. Die Auswirkungen von Smog in weltweiten Großstädten ist uns Ärztinnen und Ärzten ein Begriff. Diese Reizgase sind eine bekannte Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Die Erkrankungshäufigkeit von Atemwegserkrankungen wird zunehmen. Es ist mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate zu rechnen. Besonders gefährdet sind Kinder und alte Menschen.( http://www.springerlink.com/content/u7314562788p1h11/ , http://hydra.usc.edu/scehsc/coep/coep_atlaschap.asp, www.californialung.org/downloads/diesel010501/ALA-OEHHA_children.pdf )   

CO2 ist der Klimakiller Nummer 1 und beschäftigt zur Zeit die Weltpolitik. Hauptthema des G-8 Gipfels im Sommer waren Überlegungen, die weltweite CO2 - Belastung zu verringern. Die Planung eines Großkraftwerkes, welches bis zu 8 Mill. Tonnen CO2 jährlich in die Atmosphäre abgeben kann, konterkariert diese überregionalen politischen Bemühungen. Das Saarland hat heute schon den höchsten pro Kopf Ausstoß an CO2 in der Bundesrepublik. (www.sr-online.de/nachrichten/30/615453-print.html , www.portal-lebach.de/php/nuke/index.php?name=News&file=article&sid=762)

Über Feinstaubbelastung in Bezug auf Krankheit und Sterblichkeit gibt es viele wissenschaftliche Untersuchungen. Im Gegensatz zu den gasförmigen Schadstoffen ist der eindeutige Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung in der Atemluft und Krankheit eindeutig messbar und damit beweisbar. Die Messdaten werden nicht durch regionale Besonderheiten verfälscht oder beeinflusst. Die Daten sind damit weltweit vergleichbar. (www.primary-care.ch/pdf/2006/2006-45/2006-45-568.PDF)

Für alle Schadstoffemissionen gibt es gesetzlich festgelegte Grenzwerte. Grenzwerte sind gut. Es ist ein Anfang, die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt zu schützen. Als Ärzte/innen wissen wir, dass gesetzliche Grenzwerte für eine schädliche Substanz nicht gleichzeitig bedeuten, dass ein Gesundheitsschaden erst bei Überschreitung eintritt. Gesundheitsschäden treten individuell bereits früher ein. Dies trifft erst recht zu bei einer bereits gesundheitlich vorbelasteten Bevölkerung. Dies trifft besonders zu bei Kindern.

Nach WHO - Kriterien ist eine Belastung über 10µg/m³ Feinstaub eindeutig gesundheitsschädlich.(http://whqlibdoc.who.int/hq/2006/WHO_SDE_PHE_OEH_06.02_eng.pdf)
Im Saarland haben wir bereits heute Jahresmittelwerte, die über 20µg/m³ liegen. Mittelwert bedeutet, dass es auch viele Tage gibt, an denen die Werte 50µg/m³ erreichen. Die gesetzlich geregelten Grenzwerte liegen in Deutschland für Feinstaub bei 40µg/m³! (Schweiz 20µg/m³)
In den  Daten der Gesundheitsberichterstattung (www.gbe.saarland.de) können wir nachlesen, dass an den sieben Messstationen im Saarland (Bieringen bis SB) der Jahresmittelwert in 2006 für Feinstaub an sechs Stationen über 20µg/m³ lag. (SB 28Mg/m³, Bieringen 18µg/m³). An mindestens sechs bis maximal 30 Tagen lag der Mittelwert bei 50µg/m³.Wir können die Diskussionen über Umweltschadstoffe, Studien und Untersuchungsergebnisse über gesundheitliche Folgen in vielen nationalen und internationalen Fachjournalen nachlesen, z.B.(http://216.185.112.5/presenter.jhtml?identifier=4419)

Dass Umweltmedizin ein eigenständiges Fachgebiet in der Medizin ist zeigt, wie wichtig es ist, die komplexen Zusammenhänge von Umwelt und Gesundheit und Umwelt und Krankheit zu erfassen. Für fast alle Fachbereiche der Medizin ist Umweltmedizin zunehmend wichtig, da wir in der Patientenversorgung immer mehr mit den gesundheitlichen Folgen konfrontiert sind. Besonders die Fachbereiche Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinmedizin, Kardiologie, Pulmologie und Dermatologie sind hiervon betroffen.

Wir können die möglichen Auswirkungen der einzelnen Schadstoffe auch in den Internetseiten der Landesregierung (Gesundheitsberichterstattung des Ministeriums für Justiz, Gesundheit und Soziales,  Landesamt für Umwelt, Umweltministerium usw. ) nachlesen. Es ist alles dokumentiert. Es ist alles bekannt. Die Daten sind allen zugänglich. (www.lfu.saarland.de, http://www.umwelt.saarland.de/, http://www.bmu.de/, http://www.bundesumweltamt.de/, http://www.aerzteblatt.de/)

z.B.:Auszug aus den Internetseiten des Landesamtes für Umweltschutz:

Der Boden ist ein lebenswichtiges, nicht vermehrbares Naturgut. Er dient der Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln, fungiert als Schadstofffilter für das Grundwasser und sichert damit die Lebensgrundlagen des Menschen. Verborgen unter einer Pflanzendecke wird die Vielfalt und die Bedeutung des Bodens als wichtiger Funktionsträger im Naturhaushalt oft nicht wahrgenommen.

Informationen zu SO2....
Informationen zu NO2....
Informationen zu Feinstaub....

Diese Daten sollten alle Verantwortlichen aufrütteln und motivieren, sich für die Gesundheit der saarländischen Bevölkerung einzusetzen um weiteren Schaden vermeiden.  

Die Reduktion von Schadstoffen verbessert messbar den Gesundheitszustand einer Bevölkerung.(Effect of air-pollution control on death rates in Dublin, Ireland: an intervention study) www.circ.ahajournals.org/cgi/content/full/109/21/2655

Außer der direkten Gesundheitsgefährdung durch Immission von Schadstoffen sind auch gesundheitliche Schäden durch die Veränderungen der natürlichen Umwelt zu erwarten.Uns alle erwartet bei Inbetriebnahme dieses Kraftwerkes eine Verstärkung des Treibhauseffektes, noch mehr saurer Regen mit u.a. Waldschäden, eine höhere Schadstoffbelastung des Bodens, eine Wetter- und Klimaveränderung durch die Wärmebelastung der Atmosphäre und der Gewässer.

Aus gesundheitspolitischer Sicht ist zu bedenken, dass zusätzliche Schadstoffbelastung der Luft, zusätzliche Schadstoffbelastung der Umwelt und klimatische Veränderungen erhebliche zusätzliche Kosten für die medizinische Versorgung der saarländischen Bevölkerung verursachen werden. Können wir uns das leisten?

Wir müssen den Präventionsgedanken ernst nehmen. Prävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es genügt nicht, die Bevölkerung zu gesundheitsbewusstem Lebensstil zu motivieren. Der Staat trägt die Verantwortung für die Entwicklung umweltgerechter und gesundheitsförderlicher Konzepte und Maßnahmen. Der Schadstoffausstoß von Autos ist z.B. schon lange geregelt und wird ab 2008 weiter verringert werden müssen. Dies reicht jedoch nicht aus, die gesundheitlich schädliche Umweltbelastung wesentlich zu reduzieren. Eine Verringerung weiterer Schadstoffemissionen durch die Hauptverursacher (Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen, Industrie) ist dringend geboten.

 Wir haben im Saarland heute die Situation, dass es nicht darum gehen darf, eine noch höhere Schadstoffbelastung zu verhindern, sondern es muss darum gehen, die bestehende Belastung zu verringern. Aus diesem Grund sagt die Delegiertenversammlung des Saarländischen Ärztesyndikats „nein“ zum geplanten Doppelblock Kohlekraftwerk in Ensdorf.

Dr. Sigrid Bitsch
PD Dr. Uwe Specht

Quelle: http://www.aerztesyndikat-saarland.de/

29.9.2007 um 01:49
1. Antwort
Absender: Roland
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Betreff: Re: !!! Delegiertenversammlung des Saarländischen Ärzteverba
Kompliment an die Ärzte! Alle Aussagen werden sachlich begründet und durch Studien belegt!
Auf diese Ärzte können wir stolz sein.

29.9.2007 um 09:01:22
58. Eintrag
Absender: Frank
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Betreff: Nachgefragt in Bremen: Wie stoppt man ein Kohlekraftwerk?

26 September, 2007 - 15:16

In der Hansestadt wird kein neues Kohlekraftwerk errichtet, die Stadtwerke haben sich von den Bauplänen verabschiedet. Gruenes-klima.de fragt bei den Bremer Grünen nach den Hintergründen, dem Erfolgsrezept und den zukünftigen Plänen.

gruenes-klima.de: Herzlichen Glückwunsch nach Bremen - das Aus für das Kraftwerk war auch bundesweit ein wichtiges Signal. Was war denn letztlich schlachtentscheidend?

Bremer Grüne:Der Rückzug aus dem Kohlekraftwerksprojekt wurde mit den stark gestiegenen Konstruktionskosten begründet - swb sprach von einer Preissteigerung um ca. 50%. Damit hat das Kraftwerksprojekt noch nicht einmal die erste wirtschaftliche Hürde genommen. Vermutlich haben die Unwägbarkeiten bei der Betriebskostenplanung aber auch eine Rolle gespielt. Schließlich zeichnet sich für die kommenden Jahre ein steigender Weltmarktpreis für Kohle ab; außerdem sind die Kosten für den Emissionshandel ab 2012 nur schwer prognostizierbar.

Die klare grüne Haltung war aber wohl eine wesentliche Voraussetzung für diese Entscheidung. Denn zum einen fehlte auf einmal die politische Rückendeckung der Landesregierung für den Bau des Kohlekraftwerkes. Zudem hat das in der neuen rot-grünen Koalition vereinbarte Moderationsverfahren die handelnden Akteure in einen transparenten Abwägungsprozess gezwungen. Der Bau des Kohlekraftwerkes wäre danach öffentlich kaum mehr zu rechtfertigen gewesen.

gruenes-klima.de: Das klingt jetzt natürlich überzeugend, aber gab es denn nicht Widerstand und gute Gegenargumente?

Bremer Grüne: Die Befürworter des Kohlekraftwerkes begründeten ihre Position vor allem mit Standortargumenten für Bremen. Sie hatten Angst, dass bei einer Absage das Kraftwerk an der Landesgrenze gebaut wird und damit Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft für Bremen verloren gehen. Diese Argumente tragen jedoch nicht weit, denn andere Kraftwerksplaner stehen vor den gleichen wirtschaftlichen Fragezeichen wie die swb.Bremen

Die swb hat die richtigen Schlüsse gezogen: Sie wollen statt eines neuen Kohlekraftwerkes nun bei ihren bestehenden Anlagen die Effizienz steigern. Außerdem starten sie eine Erneuerbaren Offensive: sie haben angekündigt den Anteil der Erneuerbaren Energien in ihrem Erzeugungsportfolio von jetzt 1,5% bis 2020 auf 20% zu steigern. Damit bleiben Arbeitskräfte, Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft in Bremen – allerdings auf einem grünen Fundament und nicht zu Lasten des Klimas. Bei dieser Strategie unterstützen wir die swb gerne!

gruenes-klima.de: Derzeit sind deutschlandweit mehr als 30 neue Kohlekraftwerke in Planung. Was können denn die Bürgerinitativen, Umweltgruppen und Grüne an den anderen Standorten lernen vom Erfolg in Bremen?

Bremer Grüne: Durch das Moderationsverfahren wurden die wesentlichen Fragen für die Entscheidung pro oder contra Kohlekraftwerk formuliert und alle Akteure in einen transparenten Abwägungsprozess gezwungen. Dadurch wurde die Öffentlichkeit am Entscheidungsverfahren beteiligt. Kraft der ökonomischen und ökologischen Argumente wäre ein Kraftwerksbau kaum noch zu rechtfertigen gewesen.

Dieser öffentliche Dialogprozess bedeutet vielleicht nicht bei allen 30 anstehenden Kohlekraftwerksplanungen automatisch das Aus. Aufgrund des wachsenden Unmuts in der Bevölkerung gegen den Bau neuer Klimakiller kann ein solches strukturiertes Moderationsverfahren aber sicher ein hilfreiches Element sein, um die wesentlichen ökonomischen und ökologischen Gegenargumente bekannt zu machen.

gruenes-klima.de: Also zum nachmachen sehr empfohlen! Herzlichen Dank. Und macht weiter so!

28.9.2007 um 22:22
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: Nachgefragt in Bremen: Wie stoppt man ein Kohlekraftwerk
keine statements?! : (

29.9.2007 um 13:57:51
59. Eintrag
Absender: KeineAhnung
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URL:

Betreff: Keine Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand

Nette Internetseite. Da macht das Lesen noch so richtig Spaß.

http://www.gruenes-klima.de/

Kohlekraftwerke sind der Klimakiller Nr. 1. Dennoch planen Vattenfall, RWE & Co. mehr als 30 neue Kohlekraftwerke allein in Deutschland. Dies würde sämtliche Klimaschutz-Anstrengungen mit einem Schlag zunichte machen. Die Grünen rufen daher auf zum bundesweiten Widerstand. MACH MIT!

28.9.2007 um 20:55
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
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Betreff: Re: Keine Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
Dennoch planen Vattenfall, RWE & Co. mehr als 30 neue Kohlekraftwerke allein in Deutschland.

und frau merkel bereist die welt und wirbt für den klimaschutz. aber das die industrie die politik macht ist ja bekanntlich auch nichts neues.

28.9.2007 um 21:14:46
2. Antwort
Absender: KeineAhnung
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Betreff: Re: Keine Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
Gerade eben auf der Seite einen Link zu dem Schwarzbuch Klimaschutzverhinderer von Greenpeace gefunden. Sorry, falls der Link hier irgendwo schon ist/war - mir fehlt noch ein wenig der Überblick.

Auf jeden Fall sind interessante Namen und Unternehmen dabei.

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Verflechtung_Energiewirtschaft_Politik.pdf

28.9.2007 um 21:17:04
3. Antwort
Absender: Frank
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Betreff: Re: Keine Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
brauch man gar nicht so hoch zu gehn wie in der pdf beschrieben.. reicht wenn wir bei müller halten

28.9.2007 um 21:46:07
60. Eintrag
Absender: Frank
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Betreff: Regierungserklärung Müller

Regierungserklärung von Ministerpräsident Peter Müller „Das Saarland – Moderne Infrastruktur für ein modernes Land“
Die vergangenen Wochen und Tage standen für unser Land im Zeichen wichtiger standortpolitischer Entscheidungen und Ereignisse. Das Saarland hat seine Attraktivität – als Standort für Ansiedlungen und Investitionen, als touristisches Ziel, als Region mit Lebensqualität und hervorragenden Entwicklungsbedingungen – wesentlich gesteigert.
 

hachja, unser alter freund beliebt mal wieder zu scherzen..
also man sollte sich schon für eins entscheiden, gigantonomie der industrie oder lebensqualität mit touristischer attraktivität. auch fördert man entwicklung sicherlich auf andren wegen.

also auf die nächste wahl bin ich gespannt, wenn man sich mal so umhört.

28.9.2007 um 14:41
1. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:

Betreff: Re: Regierungserklärung Müller
Netter Hinweis. Da passt noch viel mehr wie die Faust aufs Auge:

http://www.cdu-saar.de/downloads/72836.pdf

Die Zukunft unseres Landes – das sind natürlich vor allem
Kinder. Eine gute Zukunft wird ein Land nur haben:


- wenn ihnen gute Lebens- und Berufsperspektiven in dieser Region zu Verfügung stehen.


Aber das Schwelgen in vergessenen Politikerversprechungen bringt uns leider auch nicht weiter.

28.9.2007 um 16:30:14
61. Eintrag
Absender: Kraftwerker
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Betreff: Neubau KW Ensdorf

Ich bin für den Neubau des KW Ensdorfs. Am besten heute noch damit anfangen. Und diejenigen, die dagegen sind, den müsste man sofort den Strom abschalten.

28.9.2007 um 11:37
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:

Betreff: Re: Neubau KW Ensdorf
genau !

Aus Ensdorf sollte man die auch ausweisen und aus dem Saarland.
Die sind nicht gur fürs Land , mit denen gehen wir unter, wir werden keinen Strom mehr haben, drüben bauen die dann ein Atomkraftwerk, das ganze Saarland wird arm und keiner hat mehr Arbeit !
Unser Bier wird nicht mehr kalt und doof sind die ja eh !

28.9.2007 um 12:15:41
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: Neubau KW Ensdorf
also massenevakuierung?! ; )

28.9.2007 um 13:44:45
62. Eintrag
Absender: Markus Barthen
Email: markus.barthen@mlp.de
URL: http://marküs

Betreff: kraftwerk

Ich kann den Tag schon regelrecht in der Nase riechen
an dem die Morgennachrichten auf allen saarländischen
Radiostationen mit dem entscheidenden Satz beginnen:

"Die RWE mit Sitz in Essen hat gestern Ihren Antrag auf Bau eines
Kohlegroßkraftwerkes in Ensdorf zurückgezogen.
Wie ein Firmensprecher der RWE weiterhin erklärte, sei es nicht
möglich, die Anlage gegen den Willen der gesamten Bevölkerung zu errichten"

28.9.2007 um 11:14
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:

Betreff: Re: kraftwerk
wäre schade, da ja hier eigentlich nur wenige gegen ein kkw bis max. 800mw wären..

naja, eventuell wird die konkurrenz dann intelligentere wege gehn.

28.9.2007 um 14:03:04
63. Eintrag
Absender: Roland
Email:
URL:

Betreff: Saarländer lehnen das Großkraftwerk ab

Eine Meldung aus den SR-Online-Nachrichten:

September 2007: Saarländer lehnen das Großkraftwerk ab.

Die Mehrzahl der Saarländer lehnt die RWE-Pläne zum Bau eines Großkraftwerkes in Ensdorf ab. 52 Prozent sind dagegen. 42 Prozent äußern sich zustimmend zu dem Projekt. Am deutlichsten lehnen die Anhänger der Grünen mit 79 Prozent das Projekt ab, 21 sind dafür. Bei den Liberalen ist die Stimmung dafür/dagegen bei 39:55, bei der CDU bei 40:54. Unter den Anhängern der Linken sind 53 Prozent dagegen, aber 45 Prozent dafür. Bei den SPD-Wählern sieht das Verhältnis mit 52 Kraftwerksgegnern und 43 Prozent Befürwortern ähnlich aus.

Quelle: Saarländischer Rundfunk

27.9.2007 um 22:40
64. Eintrag
Absender: Thomas
Email: stromberg112@gmx.de
URL:

Betreff: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!

Das scheint mirdietypische saarländische Mentalität einiger "Mitbürger" zu sein.
Noch kein einziger Stein ist verbaut, aber es wird schon gejammert und fadenscheinige Argumente werden an den Tag gelegt, gegen einen Bau.
Ob nun soein Kraftwerkgebraucht wird oder nicht, spielt keine Rolle (ich weiß esnicht und etwa 99%der Anwesenden hier können es auch nicht wissen). Einzig und alleine auf was es ankommt sind die Investitionen. Hier will jemand im Saarland investiern, einem der ärmsten und rückständigsten Bundesländern und dann wird eine große Kampagne gemacht, gegen die Investition. Eine Investition von mehr als 2 Mrd. €!!!!
Ein Normaldenkender kann hier nur den Kopf schütteln!  Kleingeister mit beschränktem Horizont!!!!!!!!!!  Ich hoffe eindringlich, dass solche Leute keine Stimme in der Öffentlichkeit finden.

PRO KRAFTWERKSBAU! --> Investitionen und Förderung für unsere Region!

26.9.2007 um 20:27
1. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
2,2 Mrd und 350 Dauerarbeitsplätze, Steuereinnahmen bla, bla, bla wenn Sie es gebetsmühlenartig runterrattern wird's doch nicht wahrer! Und wenn Sie unser Saarland als heruntergekommen und arm darstellen wirds irgendwann noch jemand glauben udn keiner kommt hierher ausser die RWE-Samariter ,weil die armen saarl. Proleten in ihrer Not ja jede Kröte schlucken
Ach und die Häuschen sind ja eh nix wert da, schadet ja nix wenns noch weiter sinkt!!!

Was ist mit meinen 500 MW? Gehen Sie da mal drauf ein! die werden nicht für lau aufgestellt, die bauen sich auch nicht von heut auf morgen, das wird kein Geisterkraftwerk ohne Leute, Steuern fliessen da auch. Vielleicht bleiben da mehr Leute in Ensdorf, Sarrlouis usw  wohnen als jetzt wegziehen wollen
Zahlen die dann für ihr Neubauhäuschen keine Grundsteuer, keine Abwasser- und Müllgebühren, haben die etwa kein Geld für hier in den Läden zu kaufen, was essen zu gehen???
Rechnen Sie Schlaumeiervolkswirt mal den entgangenen Gewinn dadurch vor, das die Region weniger attraktiv wird durch die beiden riesentürme und das was die rausspucken!
Ja klar, mit 1600 MW verdient RWE mehr... der Unterschied zwischen dem Verdienst von 1600 und 500 Mw Stromproduktion fliesst hauptsächlich nach D'dorf und zu den Aktionären.
Super!

27.9.2007 um 20:35:20
2. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@Frank.

Vielen Dank für Ihre Anerkennung!!!!

27.9.2007 um 18:58:41
3. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@ Christian

Alles Käse, was Sie da behaupten, und längst in diesem Forum widerlegt!
In Deutschland gab es nach dem 2. Weltkrieg noch nie einen Zusammenbruch der Stromversorgung, weil zu wenig Kraftwerksleistung installiert war.
Derzeit stehen 5 Atomkraftwerke still und trotzdem
wurden erhebliche Strommengen z.B. in die Niederlande geliefert.
Wer Elektrizität benötigt, soll den bei sich selbst erzeugen. Das Saarland braucht kein 1800 MW-Monsterkraftwerk für den Stromexport!

29.9.2007 um 01:01:48
4. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
ich bin nicht der einzigste der sich ein kleineres KW vorstellen kann, klar?
das können sich in zwischen Politiker aller Kuleur vorstellen und die wohnen bestimmt nicht alle in "einem Häuschen in nicht all zu guter Lage in Ensdorf". Übrigens hab ich nie behauptet, dass ich da wohne, haben Sie das immer noch nicht gecheckt, das war ein BEISPIEL, damit Sie peilen, was vielen Anwohnern durch den Kopf geht, klar?!
Wenn Sie Dipl-Dingsda das Geld hatten sich was besseres zum wohnen zu kaufen in einer besseren Lage wie rund ums Kraftwerk schön für Sie! Die Leut in Kraftwerksnähe tröstet das nicht!
 Was die Leute da denken ist ihnen offensichtlich wurscht. Und weil die Ensdorfer im Dreckloch alles Prolls sind kriegt fallen bestimmt gaaaanz viele der dann massenhaft angebotenen Arbeitsplätze  für gut ausgebildete Leute für die an. Ha, ha, ich lach mich schlapp!
Und nochwas, ihre angeblichen 11OOO Unterschriften, wer sagt ihnen das. Ich kenne die BI-Person, die die Listen einsammelt. Es sind inzwischen doppelt so viele.
Warum sollt ich die Klappe halten, sie dürfen weiterschwätzen oder was?!
Dipl-Sonstwas, die Lizenz zum Labern oder? Bringen sie mal was wirklich neues, vielleicht glaub ich ihnen dann

28.9.2007 um 11:47:50
5. Antwort
Absender: Thomas
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Oh "Manni", so langsam verliere ich die Lust mit Ihnen zu diskutieren.Ich hätte wenigstens angenommen, dass sie Lesen können, denn Ihre Frage nach dem sog. 500 MW KW habe ich schon längst beantwortet. Warum sollte RWE dies tun, weil Sie es vorgeschlagen haben? Nun bleiben Sie aber mal auf dem Teppich. Die Welt dreht sich nicht nur um Sie und ihr "Häuschen in nicht all zu guter Lage in Ensdorf". Ich wohne halt in einer besseren Lage, sie hatten halt Pech, ziehen sie doch weg, wenn es Ihnen dann nicht mehr gefällt! Sie können Ihr persönliches Schicksal nicht der Allgemeinheit auflasten (wenn man die 11.000U Unterschriften der BI beachtet, bleibt immerhin eine große Mehrheit von 989.000 die ich der Allgemeinheit zuordne!) Also befinden Sie sich bei der absoluten Minderheit und meinen diesen Defizit durch persönliche Angriffe und Beleidigungen zu retuschieren und sich so eine Stimme zu verschaffen! Sehr schwach! Für jeden halbwegs Normaldenkenden sind sie kein gleichwertiger Diskussionspartner.

Ein schlauer Kopf unserer Nation hat mal gesagt, es ist gut, dass wir in einer Demokratie leben, dennoch empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit mal die Klappe zu halten, ganz besonders, wenn man keine Ahnung hat!
Diesen Satz lege ich Ihnen abschließend an`s Herz, obwohl ich mir vorstellen kann, dass Sie ihn nicht befolgen!

27.9.2007 um 22:50:57
6. Antwort
Absender: Charly
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@ mamsel



Zitat:

"ich konnte es mir auch kaum anders vorstellen!

- überall Propaganda

- Lügen

- etc.



Nur was sie hier behaupten stimmt natürlich zu 100%.

Quellenangaben geben sie natürlich wieimmer auch nichtan, muß ichhaltso hinnehmen oder wenn ich will an die UNICEF schreiben, oder die absolut vertrauenwürdige, persönliche Bekanntschaft aus Kolumbien fragen."



Ich wüsste nicht, dass ich behauptet hätte, dass "überall Propaganda und Lügen" in der Berichterstattung seien!

Die von mir angegebenen Fakten halten jedoch einer genauen Nachprüfung stand. Wenn Ihnen das auch nicht schmecken wird.

Ich halte es für unmöglich, dass Sie mir unwahre Angaben unterstellen. Wenn Sie nicht glauben, dass meine Angaben wahr sind, recherchieren Sie selbst!



Aber ich kann in diesem Zusammenhang auch sagen, dass ich anlässlich eines Gesprächs mit dem zweiten Mann in der Botschaft Kolumbiens, dem damaligen Gesandten, dagegen protestiert habe, dass die auf der Riesenfläche der Abbauzone von El Correjon lebende indigene Bevölkerung u.a.mit Waffengewalt durch von der Bergbaugesellschaft angeheuerte Kriminelle vertrieben wurde. Und auch, dass die neuen Siedlungsgebiete durch die Umweltbelastung aus dem Tagebau stark gefährdet seien.


Jetzt können Sie ja wieder meine Aussagen bezweifeln, weil Sie "sich nichts anderes vorstellen können" oder, wie ich glaube, vorstellen wollen und, weil Sie möglicherweise jedem, der nicht Ihrer Meinung ist, der Lüge bezichtigen!

29.9.2007 um 19:15:00
7. Antwort
Absender: markus
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Guten Morgen Thomas !

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer guten Wohnlage und auch zu Ihrem tollen Beruf !

Sie sind trotz Ihrer Bemühnungen noch nicht auf ein einizges Argument eingegangen !

Sie liefern Zahlen die falsch sind und es ist noch nichteinmal nachvollziehbar wie sie auch nur im weitestens Sinne zu Ihren Behauptungen kommen können.

Da Sie ja so vehement betonen wie schlau sie sind ( und die anderen alle Dümmköpfe, außer Christian, der studiert ja vielleicht) werden Sie ihre Behauptungen bestimmt auch belegen können.

Ich sage Ihnen ganz klar : wenn sie alle im Saarlouiser Raum befragen könnten kämen sie zu folgendem Ergebnis :

40 % sind klar dagegen
10 % sind dafür
50 % ist es egal oder wissen gar nichts davon.

Es sind zwischenzeitlich über 20.000 Unterschriften ! und erzählen sie mir nicht das wäre nicht repräsentativ !

Ich fordere Sie nochmals ganz entschieden auf, gehen Sie auf die Straße organisieren Sie sich. Es ist Ihr Recht ! Machen Sie was daraus.

Sie können mit allen die Sie treffen diskutieren und Ihre Argumente für Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und Steuern einbringen.

Aber seinen Sie darauf gefasst das die Menschen ihre eigene Meinung haben. Nicht alle Menschen sind blöd ! Ich gebe Ihnen recht es wird den ein oder anderen geben der sich beinflussen läßt, aber das ist doch Ihre Chance !

Wie ich schonmal zu einem Vorredner gesagt habe : "Hier das Maul aufreißen ! Prima ! Das sollten Sie an den Veranstalltungen machen , aber Sie tun es nicht  weil Sie wissen dass Sie keine Argumente haben und sich ihr Chef nicht für Sie schämen soll."

28.9.2007 um 09:22:32
8. Antwort
Absender: markus
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Guten Morgen lieber Christian ! und auch Thomas ! Sie haben sich gefunden !

@ Christain : schade eigentlich das Sie noch nebenher schaffen müssen ;) als Student ! und Sie ihre Steuer machen müssen ;) als Student !

schade so schlau scheinen Sie nicht zu sein ! kleiner Tip :http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,393345,00.html

aber vielleicht haben Sie ja doch mehr gemeinsam mit Thomas und Chrissi als Sie uns hier immer noch versuchen vorzumachen !

@ Thomas : Sie sagen was von Stammtischparolen ! Sie werden hier kein Gehör bekommen falls Sie ihre Argumentation immer wieder auf die paar Arbeitsplätze und die Investitionen reduzieren. Auch das Argument der Versorgungssicherheit ist schon ad acta gelegt !
Da Sie von Steuern für das Land reden haben Sie sich bestimmt kundig gemacht welche Steuern überhaupt hier im Land bleiben. Zum besseren Verständnis empfehle ich Ihnen sich mal auf einer Werbeveranstalltung der RWE zu informieren, selbst die machen keine Hoffung dass viel hier bleibt. Die treffen die Aussage dass die Region !!! nutzen von der Sache hat ! Toll bei 200.000 Menschen nur im 9 km Radius schaffen die zuerst 150 dann 500 und jetzt 350 und mittlerweile 300 Arbeitsplätze im Kraftwerk und im Umfeld sprich Zulieferer und Service etc.

Dann erzählen Sie mir mal was die Region da wirklich davon hat ?
Ich sehe die Nachteile wie folgt:

-hoher CO² Ausstoss, trotz anderer Möglichkeiten ( bitte nicht wieder das Argument die RWE will aber nur so oder gar nicht)
-erhebliche Mehrbelastung durch Abgase ( @Christian : das ist so wenn ein altes KKW weiterläuft und ein neues dazukommt)
-erheblich Eingriffe ins Umfeld ( ein riesen Gebäude, ein größerer Hafen, Rauchschwaden, Strommasten durch mehrere Gemeinden..)
-stärkere Lärmbelastung: LKW-Verkehr, Baulärm, Beleuchtung Nachts, Ab- und Antransporte, wenn wie behauptet 350 Arbeiter zu Spitzenzeiten dazukommen bin ich mal gespannt wie ein Dorf von 6700 Einwohnern das Infrastrukturmässig schafft !)
-Zum Thema Rauchschwaden : machenSie wsich mal die Mühe und schauen nach Lippendorf, dann sehen Sie wie rauchschwaden aussehen!
-Werteverlust der Immobilien und Grundstücke ( Den Beweis haben Sie jetzt schon , weil das neue Neubaugebiet wohl gar nicht erst gebaut wird, weil keiner was kaufen will, obwohl hier im Forum gibt es ja Interessenten )
-Auf 40 Jahre wird das ausbauen von erneuerbaren Energien nicht mehr nötig sein. Und in 10 Jahren macht die ganze Welt das und der Markt wird boomen, das werden sogar Sie nicht bestreiten und wir im Saarland werden froh sein ein tolles Kraftwerk zu haben. Und vielleicht kommt dann ja mal ein Gesetz zur Abgabe von hohen Strafen für die Luftverschmutzung

- und falls nur einige dieser Sachen wahr werden, können wir uns über 300 Arbeitsplätze freuen, welche ja wie bekannt aus anderen Bereichen doch meistens nicht so ganz entstehen. Lesen Sie mal die Startseite hier und Sie werden sehen wer hier hofft die Jobs zu bekommen.

Selbst RWE sagt sie können das mit unter 100, aber in Ensdorf machen die das bestimmt nicht, sowas macht die RWE nicht ;)

Aber ich bin Ihnen beiden noch nicht mal böse, sie haben halt persönliches Unteresse aus welchem Grund auch immer.

Glauben Sie wirklich sie können die Leute über die Arbeitsplätze motivieren ! Wenn Saarberg zu macht sind das 12000 !

27.9.2007 um 09:05:49
9. Antwort
Absender: Roland
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Betreff: ACHTUNG. Es wurde mit falscher Identität geschrieben!!!
Der Beitrag vornedran stammt nicht von mir!!!

Was soll das???

Roland

30.9.2007 um 20:57:11
10. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Wehrter "Manni", wie ich erkennen kann ist es nicht mehr nur das Saarland, jetzt beanspruchen Sie auch das Beste für Deutschland zu wissen!-->"Und in Deutschland können wir auf 2 mal 800 MW zusätzlich auch verzichten"

Ich Frage sie nochmal, wo bleiben Ihre Argumente??!! Sie widerlegen verbal, meine Äußerungen, bleiben aber die Beweise für ihr Wissen schuldig! Unter normalen Umständen läßt sich so keine Diskussion führen!

P.S: Meine Qualifikation liegt darin, dass ich in ca.20 Jahren als Dipl.- Volkswirt glaube, dass ich Marktzusammenhänge, volkswirtschaftliche sowie betriebswirtschaftliche Teilgebiete einer Makroökonomie erkenne und beurteilen kann! Im Übrigen kann ich Ihnen mitteilen, dass meine Beiträge kein "Rumgeschwafel" sind nur weil es Ihrer einfachen, primitive und proletarische Ausdrucksweise nicht entspricht. Ich finde es aber lustig wie Siesich geben, ein Akt der Hilflosigkeit!

Bringen Sie Argumente und belegenSie diese,dann können wir uns ganz unemotional unterhalten!

Thomas

27.9.2007 um 19:59:14
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Leiber Frank, so langsam machen Sie Schubladen auf, wo selbst Sie sich ziemlich tief bücken müssen.

keine sorge, ich hab noch nen jungen, guten rücken.

soll ich mir jetzt auch noch Beweise und Argumente heraussuchen, die ihren Aussagen entsprechen? Verlangen Sie da nicht etwas viel! Sie machen es sich sehrleicht! Selbst als Designer müßte man so etwas können!

gegenfrage, warum können sie sich nicht selbst um ihren informationsfluss kümmern?! das forum wurde damit beidseitig reichlich bestück und sie können sich selbst ihre meinung zu den posts bilden. verzeihen sie meine haltung aber es wurde hier schon oft alles drei- und vierfach gepostet um nachzügler zu versorgen. oder sollen wir etwa das halbe forum für sie extra nochmal neu schreiben?

Ihre Behauptung ist schlichtweg einen Frechheit, Sie ergötzen sich in Lügen und dummen Geschwätz.

seh ich anders, denn sie passt gut zu..

Ich habe ganz gezielt nach IHREN Qualifikationen gefragt. Sie werfen mit Zahlen, Statistik, Mathematik, Meinungsumfragen, CO2-Ausstoß, etc. um sich ohne Belege dafür zu bringen. Somit stellt sich mir meine Frage! SIE sind gemeint. Ich möchte Sie beglückwünschen, dass Sie als Designer einen so großen Wissenkreis haben und multifunktional sind. Hut ab! Und dann sogar noch Marketing! unfassbar!


SIE sind eine Lachnummer. Ich kann so langsam nur die Aussage bestätigen.Sie sind narzistisch eingestellt.


vielen dank für die lebensanalyse dr. freud

Da meine Zeit anscheinend kostbarer ist als Ihre, sehen siediesen Beitrag als meinen letzten an. Es wird mir zu billig und zu primitiv.
Sieentschuldigen, wenn ich mich stellenweise aufIhr niveau begeben habe!

entschuldigen sie lieber ihren level, bei dem sie immernoch nicht in der lage sind, ihren anfänglich erwähnten "markt" zu erklären und auch, dass sie anscheinend unfähig sind, ihre selbst erstellten forderungen an dieses forum, umsetzen zu können.

1.10.2007 um 12:59:41
12. Antwort
Absender: Thomas
Email:
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Die Beiträge der sog. "Gegner" bringen mir so langsam ein Lächeln ins Gesicht.  Ich warte aber immer noch auf fundierte Argumente und Belege für Ihre Äußerungen, Roland, Manni und Markus. Die bleiben Sie bis jetzt schuldig! Wesshalb, das Internet ist doch so groß, da wird sich doch was finden.

Sie üben sich in Expertengespräch, wo ich mal behaupte, dass Sie in dieser Materie keine Ahnung besitzen. Wie könnten sie denn sonst Aussagen darüber treffen, wie sich ein Kraftwerksbau auf die Steuereinnahmen des Saarlandes, des Arbeitsmarktes, möglicher Umweltbelastungen, etc. auswirken würden. Ihre sog. Argumente gegen einen Bau, legen die Vermutung nahe, dass dies vorgefertigte Aussagen anderer sind. Auch diese sollte man bei Wiedergabe selbst bedenken und überprüfen.

Der Beitrag von Stefan bringt es auf den Punkt. Wenn sie das Argument CO2-Belastung in den Raum werfen, so müßte Sie auch ein Kraftwerksbau in anderen Regionen stören, was es aber nicht tut, wie Manni schreibt. Also disqualifizieren Sie sich mit diesem Argument schon selbst.

Lieber Markus, klar besitze ich persönliches Uniteresse, sonst kann man keine wissenschaftlichen und politischen Diskussionen führen. Wie es hier eigentlich, so dachte ich, sein sollte. Da sie aus perönlichem Interesse, gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen sind, setzen Sie sich ebenfalls ins Abseits. Das persönliche Wohl ist dem Allgemeinwohl vorzuziehen. Dies können Sie in entsprechender Literatur nachlesen. (Bei Interesse schicke ich Ihnen gerne die Unterlagen!)

Des Weiteren bringt es mich zum lachen, ich kann mir nicht erklären welche Qualifikationen Sie besitzen, um in der Lage zu sein dem Konzern RWE vorzuschreiben, wie er seine Investitionen zu tätigen hat?  :-) Ich finde dies bemerkenswert!!!

So lange Sie so argumentieren, besteht nicht die geringste Gefahr, dass dieser Kraftwerksblock nicht gebaut wird. Ich sehe wohlwollend der Zukunft entgegen und sehe das Saarland auf einem großen Schritt der Inovation . Was Marktchancen und Arbeitsplätze schafft.

27.9.2007 um 17:58:07
13. Antwort
Absender: mamsel
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Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!

Sehr großes Gelächter. Sie sind eine Lachnummer, Sarkasmus verstehen selbst sie nicht.

Wer sie liest sollte aber zur Kentniss nehmen, dass meine Aussagen belegbar sind.

Ja, das ist die Kernaussage. Nur irgendwie belegen wollen sie sie öffentlich wohl nicht, oder? Nämlich bis jetzt ist nichts gekommen!!!
Solange sie sie nicht vorlegen ist es halt nur dummes Gelaber, Witzbold!
Dasist schon fast schmerzhaft!

29.9.2007 um 20:22:33
14. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Wir haben den Strukturwandel weg von der Kohle in den letzten 25 Jahren endlich geschafft und jetzt soll uns die Kohle wieder retten? Wie beschränkt muss man eigentlich sein, um so einen Stuss zu schreiben!
Wenn einer 4 Jahre lang in unser armes, rückständiges Saarland Geld reinpumpt, dann ist es okay, egal was das für Begleiteffekte hat und egal ob das Ding nachher gebraucht wir, was? Ich lach mich schlapp!

Kleingeister sind die, die immer noch nicht kapiert haben, dass jetzt ein buchstäblich anderer Wind weht!

26.9.2007 um 22:52:45
15. Antwort
Absender: Thomas
Email: stromberg112@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Das sind natürlich Argumente die Sie anführen, die eher Marke Stammtischparolen sind! In einer solchen Diskussion langen aber leider Stammtischparolen nicht, oder besser gesagt, sie bringen nichts! Man muß das Problem wissenschaftlich angehen, Pro und Contra abwägen, was natürlich eine gewisse Vorbildung voraussetzt. Was ich in Ihrem Beitrag nicht erkennen kann!

Ein Argument währe z.B. eine Investition von 2,2 Mrd. € für den Bau des KW. Was natürlich einen großen Kapitalfluss darstellt und auf Dauer natürlich die Steuereinnahmen für das Land vergrößert. (Die u.A. der Allgemeinheit dienen!) Abgesehen von Arbeitsplätzen, die dardurch zwangsläufig entstehen ( und sei es nur einer!!!!)

Wie Sie schreiben, <<...ob das Ding nachher gebraucht wir...>>> sehe ich als Stammtischparole an, da Sie, verehrter Manni, den Beweis schuldig bleiben, woher Sie Ihre Informationen beziehen.

Von <<...und jetzt soll uns die Kohle wieder retten?..>> kann in meinen Augen keine Rede sein, da bei der geplanten Kapazität, die saarl. Ressourcen nicht ausreichend währen. Des Weiteren ist es uninteressant, mit welchen Mitteln ein solches Kraftwerk betrieben würde.

In meinen Augen währe es eine verpasste Chance, dieses Vorhaben bereits im Vorfeld strikt abzulehnen. Ich sehe es auch ein, dass vereinzelt individuelle Einbußen entständen, was im Rahmen des Allgemeinwohls abzuwägen und dementsprechend zu entscheiden ist.

Sie reden u.a. von <<...egal was das für Begleiteffekte...>> , ich nehme an, Sie meinen damit mögliche CO2 und Umweltemmisionen. Ich stelle Ihnen die Frage, wenn dieses KW in Frankreich gebaut würde, mit gleichen Komponenten, würde Ihr Einspruch ebsoenergisch ausfallen??
Wenn sie diese Frage mit "Nein"beantworten, sehe ich diesen Punkt Ihrer Argumentation als fadenscheinig an. Ihr Beitrag ist stark von persönlichem Empfinden und Verbitterung geprägt, wahrscheinlich haben Sie ihre Gründe.

abschließend könnten Sie mir noch erklären, was Sie mit <<buchstäblich anderer Wind weht>> meinen.

Gruß
Thomas

26.9.2007 um 23:24:32
16. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Handeln? Investieren?  Gerne!

Zum Beispiel in:

aber nicht in Dinosaurier-Import-Steinkohle-Energievernichtungsfabriken!

Ich wünsche mir für unsere Heimat moderne Zukunftstechnologie!

26.9.2007 um 23:42:09
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:

Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Erdgas GuD Kraftwerke, die schon ohne KWK 59% Wirkungsgrad haben!

Oh ja, Kohlewirkungsgrad und Gaswirkungsgrad lassen sich ja soooo gut miteinander vergleich. Physik Klasse 11. Haben Sie die besucht?

  • Dezentrale Blockheizkraftwerke
  • Ausbau der Fernwärmeschiene = Jobmotor für das Saarland!
  • Regenerative Energien
    Alles klasse, kann aber auch genausogut mit Ensdorf Neu. Dann sind vielleicht Kinderkrankheiten wie einstürzende Windkrafträder, Feinstaubbelastung bei Holzverbrennung, und und und auch gelöst.

    oder auch ein Kohlekraftwerk in Bedarfsgerechter Größe mit Ausnutzung der Abwärme!
    Da die Abwärme auch in Ensdorf Neu genutzt werden kann und mein Stromanbieter meiner Ansicht nach einen besseren Überblick über den Strombedarf hat als Sie: Baut Ensdorf Neu!

    Gruss, Christian

    26.9.2007 um 23:56:09
    18. Antwort
    Absender: Stefan
    Email: Garibaldy@gmx.de
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Im großen und ganzen geht es hier doch nur darum: "Solange der Strom aus der Steckdose kommt ist es mir egal woher, ausser es ist direkt vor meiner Haustür"

    Natürlich wird dieses kraftwerk eine minimale höherbelastung für Ensdorf und Umgebung bedeuten und natürlich sind 300 Arbeitsplätze nur ein Tropfen auf den heissen stein.

    Aber hier geht es (fast) keinem Kraftwerkgegner wirklich um den Klimaschutz, das einzige was hier zählt ist einzig und alleine die Tatsache das hier vor meiner Haustür gebaut wird.

    Das hier geplante Kraftwerk is eines der Modernsten Weltweit, in China werden duzende von kraftweken gebaut die schon vor dem 2. Weltkrieg veraltet waren (aber das interessiert nicht China is ja weit weg, und die klimaerwärmung von China ist ne andere wie die von der wir in deutschland betroffen sind).

    Macht euch lieber mal gedanken darum wie der Energiehaushalt in ein paar Jahre aussehen soll wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden.

    Und bitte keine Argumente wie eneuerbare Energien, die Technik ist einfach noch nicht so weit um sie flächendekend einzusetzen, das dauert noch einige Jahre. Und wenn man irgendwo Winkrafträder aufstellen will lässt die erste Anti-Windkrafträder-Bewegung nicht lange auf sich warten wie man auch schon gesehen hatt.

    Und 2. würde ich genrne mal wissen wer derjenige sein soll der diese alternativen Kraftwerke baut? Die RWE wird es nicht sein und sonst hatt keiner ein interese daran.

    Und denkt immer daran kühe sind immer noch die grössten Klimakiller tötet alle Kühe,Schweine und Schafe(wusstet ihr das die am KW Schafe halten gleich doppelter Klimakiller !!! ),.... achja Reis auch net essen der zerstört das Klima auch,.... Terassenstrahler auch.

    27.9.2007 um 12:22:31
    19. Antwort
    Absender: Manni
    Email:
    URL:

    Betreff: Stammtischparolen
    klar, Stammtischparolen...
    lesen Sie doch erst mal die Posts der Gegner, die hier in den letzten Wochen abgeliefert worden sind. Wenn es Ihnen lieber ist sehen Sie meinen Beitrag als Zusammenfassung dessen was dort geschrieben ist

    Kraftwerk Ensdorf - das ist richtig!  So'n Spruch können Sie am Stammtisch genauso hören.

    Ob das Kraftwerk hier, in Frankreich, in China oder sonstwo steht, ist mir egal, es ist Gigantomanie. 500 MW würd ich prima finden. Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze direkt und indirekt, Investitionen, Steuereinnahmen, weniger CO2, alles wär geritzt. Verraten Sie mir, warum sich RWE partout nicht darauf einlassen will?

    Ein anderer Wind weht? Sehen Sie es als Metapher

    27.9.2007 um 12:29:21
    20. Antwort
    Absender: Frank
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Was Marktchancen und Arbeitsplätze schafft.

    glaube damit blasen sie sich eher selbst ihr kerzchen aus..

    marktchancen auf welchem markt? und welcher saarländer bis auf ein paar kw-arbeiter werden was von diesem "markt" haben?

    das arbeitsplätze geschaffen werden, steht ausser frage. nur müssten sie als "fachmann" doch die relation erkennen und in frage stellen können.

    solang diese simple dinge nicht geklärt oder zumindest sinnig beantwortet wurden, ist ihr filmreifes statement leider nicht mehr wert als ein hauch wasserdampf.

    27.9.2007 um 18:13:43
    21. Antwort
    Absender: Manni
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Da haben Sie mich gründlich missverstanden... Egal, wo es gebaut würde, wäre es zu gross! Das gilt für unser Saarländchen besonders, wir erzeugen bereits doppelt so viel Strom wie wir brauchen. Und in Deutschland können wir auf 2 mal 800 MW zusätzlich auch verzichten, auch in den nächsten sagen wir mal 20 Jährchen. Bis dahin wird es wohl alles das an alternativen Möglichkeiten geben, was diverse Leute hier schon dargelegt haben. Ich hab's jedenfalls kapiert!

    Ach und was ist eigentlich ihre Qualifikation, dass Sie hier so geschwollen rumschwafeln?? Nur weil mein Pseudo Manni ist, hab ich noch lange keinen Manta vor der Tür und ne Blondine auf'm Schoss.

    Das persönliche Wohl ist dem Allgemeinwohl vorzuziehen. Dies können Sie in entsprechender Literatur nachlesen.
    Da stehts doch eher umgekehrt. Verdrehen Sie nicht soviel...

    27.9.2007 um 19:04:01
    22. Antwort
    Absender: Frank
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Vielen Dank für Ihre Anerkennung!!!!

    die haben sie und da sag ich doch gleich mal noch: hallo dipl.- volkswirt, können sie mir jetzt bitte den "markt" erklären, den sie erwähnten und vom dem die saarländer so wundertoll profitieren werden, dass sie JA!! zu kw sagen sollten..

    bei gescheiter lösung könnten sie nämlich ne menge geld bei rwe verdienen, denn selbst die wissen die antwort bisher leider nicht.

    danke

    28.9.2007 um 13:51:33
    23. Antwort
    Absender: Thomas
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    @Frank:
    - Gut, ich habe jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen. Aber wenn Sie von weit mehr als  20.000 reden, glaube ich Ihnen  es.  Was natürlich an der Situation  im Ganzen nichts  ändert, dann sind es immer noch  980.000 denen es egal ist, oder die dafür sind!-

    SIE verlangen doch, dass so etwas nicht gebaut wird. Und Ihre Argumentatin beschränkt sich alleine auf mögliche Nachteile für Ensdorf und den Verband Saarlouis.

    SIE verlangen doch, dass ein Konzern ein kleineres Kraftwerk baut. Ich fragte nur (die frage die übrigens immer noch unbeantwortet ist!) in welcher Lage Sie sich befinden und welche Qualifikationen Sie besitzen um einem Konzern vorzuschreiben, wie er seine Investitionen tätigen soll. Es könnte ja sein, dass Sie diese Eigenschaften haben und darum Vorderungen stellen können, einen Beweis bleiben Sie aber schuldig!

    Sie sind doch dagegen mit den Argumenten, erhöhter CO2 Austoß, "Verdunkelung", Smok, usw. Verlangen aber, dass ein 500MW Kraftwerk gebaut wird. Diese Kraftwerk ist doch dann ein Neubau, wird doch auch mit Kohle geheizt, also gibt es in jetziger Situation auch einen erhöhten CO" Austoß, ebenso besteht natürlich auch die Gefahr von Smok und Verdunkelung im Rahmen dieses 500 MW Kraftwerkes! Oder sehe ich das falsch! Aber anscheinend stört Sie das nicht!! Ein Widerspruch in sich, in Ihren Aussagen! Korrekt wäre, << ICH BIN GEGEN EINEN BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN KW!" ( aus vorgenannter  Begründung)>> Da hätte niemand was dagegen! Das wäre i.O.!

    Das wäre genauso, als wenn Sie behaupten würden, sie seien Parzifist, aber "ein wenig Krieg ist i.O."! Widerspruch in sich!!!! Sehen Sie das doch ein! Das stört mich u. A.  an Ihren Beiträgen!

    SIE behaupten, die Bevölkerung wäre auch dagegen. Ich fragte, wie kommen Sie darauf, wer ist die Bevölkerungß Ich gehe davon aus, dass Sie den Verband Saarlouismeinen mit ca. 40.000 Einwohnern! Das schreiben Sie ja selbst! Ich fragte, was ist mit dem Rest von 1 Mio. Einwohnern im Saarland?

    Das steht außer Frage, dass so ein Vorhaben nicht nur Vorteile bringt, ganz besonders für den Verband Saarlouis! Es ist SACHLICH abzuwägen zw. Vorteilen und Nachteilen! Dies tun Sie in meinen Augen aber nicht! Sie geben selbst zu, dass dieses KW Arbeitsplätze und Mehreinnahmen für das Saarland schaffen würde (etwa 200Mi0 von 2Mrd) lehnen dieses Argument aber aus PERSÖNLICHEN Gründen immer wieder ab. Ich fragte, wie Sie dazu kommen! Eine Antwort, bleiben Sie schuldig!

    Sie führen eine Hetzkampagne gegen die RWE und Befürworter uns sonstige ohne sachliche fundierte Beweise!

    In meinen Augen ist es doch erst einmal positiv, wenn irgend ein Konzern, im Saarland irgendwo investiern will, wie auch immer! Das ist doch positiv, oder nicht?  Dann kommt, wie dies auszusehen hat, welche Vorteile, Nachteile für die Region, das Land etc. . Das wird dann diskutiert, aber bitte sachlich sachlich, sachlich und nicht mit Ausuferungen, einer Hetzkampage gleiche, einiger Gegner hier, diesofort von Bonzen, Stromanbieterwechsel usw. reden.

    Wir brauchen hier im Land Investitionen, das ist unbestreitbar. Wie die auszusehen habe, darüber kann man diskutieren.
    Aber durch solche Maßnahmen einen potentiellen Investor zu verprellen, finde ich indiskutabel.

    Was wird durch solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es das sein! Wollen Sie das!

    Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel ist!

    @Manni:

    Sie sehe ich nicht also gleichwertigen Partner an, Sie bezeichnen sich ja selbst als Prolet! an sonsten  - Ohnen Worte -

    28.9.2007 um 19:12:04
    24. Antwort
    Absender: KeineAhnung
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Was wird durch solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es das sein! Wollen Sie das!

    Den haben wir demnächst eh nicht mehr, wenn die RWE weiter mit Erdbebenkohle Strom erzeugt. Mit Ford und Dillinger Hütte sind zwei sehr potente Arbeitgeber direkt betroffen. Da kommt es auf die paar Arbeitsplätze durch das RWE-Kraftwerk wirklich nicht mehr an, wenn das so weitergeht. Und Christian schweigt...

    28.9.2007 um 19:22:57
    25. Antwort
    Absender: Jürgen
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Den haben wir demnächst eh nicht mehr, wenn die RWE weiter mit Erdbebenkohle Strom erzeugt. Mit Ford und Dillinger Hütte sind zwei sehr potente Arbeitgeber direkt betroffen. Da kommt es auf die paar Arbeitsplätze durch das RWE-Kraftwerk wirklich nicht mehr an, wenn das so weitergeht. Und Christian schweigt...

    Ist die RWE jetzt auch noch fürdie Erdbeben verantwortlich? Ich denke das ist doch die DSK.

    Die RWE kauft bei der DSK nur die Kohle ein. Normales Geschäft. Die RWE kann man zwar für vieles verantwortlich machen, aber für die Erdbeben nun wirklich nicht!

    28.9.2007 um 19:52:33
    26. Antwort
    Absender: stefan
    Email: thomas2334@trash-mail.de
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Hallo Thomas

    an ihrem thread kann man nichts aussetzen. ist doch jetzt malder beste beitrag denman hier gelesen hat. er findet meine volle befürwortung.

    stefan

    28.9.2007 um 20:02:10
    27. Antwort
    Absender: Charly
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!

    @ Thomas Zitat:


    "Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel ist!"

    Ihren Mahnruf im ersten Satz kann man nur begrüßen: Jedoch ist auch zwischen flappsigen Stil und einer klaren, sauberen Ausdrucksweise auf der einen Seite und unter die Gürtellinie gehenden Formulierungen zu unterscheiden!
    Wer nicht ernst diskutiert, wird auch nicht ernst genommen!

    Frage: Welcher Kompromiss ist für die Allgemeinheit akzeptabel! Bitte genau angeben!

    28.9.2007 um 20:02:57
    28. Antwort
    Absender: KeineAhnung
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Die RWE kauft bei der DSK nur die Kohle ein. Normales Geschäft. Die RWE kann man zwar für vieles verantwortlich machen, aber für die Erdbeben nun wirklich nicht!

    Na klar. Wer Produkte verkauft die durch Kinderarbeit entstanden sind ist ja auch nicht dafür verantwortlich. Gutes Argument. Muss ich mir merken!

    28.9.2007 um 20:35:28
    29. Antwort
    Absender: Frank
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    @Frank:
    - Gut, ich habe jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen. Aber wenn Sie von weit mehr als  20.000 reden, glaube ich Ihnen  es.  Was natürlich an der Situation  im Ganzen nichts  ändert, dann sind es immer noch  980.000 denen es egal ist, oder die dafür sind!

    statistik ist nicht ihre stärke?!..

    SIE verlangen doch, dass so etwas nicht gebaut wird. Und Ihre Argumentatin beschränkt sich alleine auf mögliche Nachteile für Ensdorf und den Verband Saarlouis.

    leider, da rwe aussagen meist wie knallerbsen verpuffen wenn man sie hinterfragt. mir wärs auch lieber an dem ding wär mehr positives fürs saarland, glauben sie mir!

    SIE verlangen doch, dass ein Konzern ein kleineres Kraftwerk baut. Ich fragte nur (die frage die übrigens immer noch unbeantwortet ist!) in welcher Lage Sie sich befinden und welche Qualifikationen Sie besitzen um einem Konzern vorzuschreiben, wie er seine Investitionen tätigen soll. Es könnte ja sein, dass Sie diese Eigenschaften haben und darum Vorderungen stellen können, einen Beweis bleiben Sie aber schuldig!

    mein lieber thomas, die rwe stellt diesen laden den bürger in den vorgarten, nicht wir der rwe! und die bürger haben sehr wohl ein wort mitzureden, wenn man ihnen ein sattes + an schadstoffen um die ohren feuert.. klar soweit?

    Sie sind doch dagegen mit den Argumenten, erhöhter CO2 Austoß, "Verdunkelung", Smok, usw. Verlangen aber, dass ein 500MW Kraftwerk gebaut wird. Diese Kraftwerk ist doch dann ein Neubau, wird doch auch mit Kohle geheizt, also gibt es in jetziger Situation auch einen erhöhten CO" Austoß, ebenso besteht natürlich auch die Gefahr von Smok und Verdunkelung im Rahmen dieses 500 MW Kraftwerkes! Oder sehe ich das falsch! Aber anscheinend stört Sie das nicht!! Ein Widerspruch in sich, in Ihren Aussagen! Korrekt wäre, << ICH BIN GEGEN EINEN BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN KW!" ( aus vorgenannter  Begründung)>> Da hätte niemand was dagegen! Das wäre i.O.!

    bitte noch einmal addition und subtraktion lernen. etwas rechnen und sie erkennen den unterschied zwischen 500 (bzw ich selbst würde noch bis 800 mitziehn) und einer 1600er anlage.

    SIE behaupten, die Bevölkerung wäre auch dagegen. Ich fragte, wie kommen Sie darauf, wer ist die Bevölkerungß Ich gehe davon aus, dass Sie den Verband Saarlouismeinen mit ca. 40.000 Einwohnern! Das schreiben Sie ja selbst! Ich fragte, was ist mit dem Rest von 1 Mio. Einwohnern im Saarland?

    wie gesagt, bitte die neusten daten der bürgerbefragung durchsehn, die saarlandweit stattfand.. etwas statistik und sie haben ihr zu erwartendes ergebnis.

    Das steht außer Frage, dass so ein Vorhaben nicht nur Vorteile bringt, ganz besonders für den Verband Saarlouis! Es ist SACHLICH abzuwägen zw. Vorteilen und Nachteilen! Dies tun Sie in meinen Augen aber nicht! Sie geben selbst zu, dass dieses KW Arbeitsplätze und Mehreinnahmen für das Saarland schaffen würde (etwa 200Mi0 von 2Mrd) lehnen dieses Argument aber aus PERSÖNLICHEN Gründen immer wieder ab. Ich fragte, wie Sie dazu kommen! Eine Antwort, bleiben Sie schuldig!


    hab ich hier nicht schon 100x das wort "relation" von vor- und nachteil erwähnt? damit haben sie meine antwort. bitte das forum durchsehn, die pro und contras wurden hier schon vor wochen mehrmals durchgekaut. verstehn sie mich nicht falsch, auch ich warte auf positive zahlen für die bürger von der rwe.. leider bisher vergebens. die rwe rechnete wohl nicht damit und glaubte anscheinend fest daran, dass der freundeskreis der cdu das schon regeln wird. naja.. shit happens

    Sie führen eine Hetzkampagne gegen die RWE und Befürworter uns sonstige ohne sachliche fundierte Beweise!

    hat es die rwe bis heute geschafft die "anschuldigungen" zu widerlegen?! nein? tut mir leid. man könnte meinen sie müsse das zum ersten mal erledigen.. fristen werden verschoben, mal gespannt ob es bei dem 1x bleiben wird. bisher seh ich nur eine rwe die sich mehr und mehr in ihren eigenem labyrinth verstrickt und inzwischen dummerweise auch wohl nicht mehr auf alle politiker zählen kann. schon etwas eng wenn man die bürger nicht einfach so überrennen kann wie noch vor monaten grinsend geglaubt.

    fakt: solang die rwe es nicht schafft, unabhängige, saubere daten zu liefern, ist meine meinung NEIN DANKE! zu dieser anlage.

    In meinen Augen ist es doch erst einmal positiv, wenn irgend ein Konzern, im Saarland irgendwo investiern will, wie auch immer! Das ist doch positiv, oder nicht?  Dann kommt, wie dies auszusehen hat, welche Vorteile, Nachteile für die Region, das Land etc. . Das wird dann diskutiert, aber bitte sachlich sachlich, sachlich und nicht mit Ausuferungen, einer Hetzkampage gleiche, einiger Gegner hier, diesofort von Bonzen, Stromanbieterwechsel usw. reden.

    tut mir leid wenn die sache hin und wieder etwas zu emotional erscheint aber ich weiss wie gewisse herren im anzug hinter verschlossener tür ihre "geschäfte" erledigen. aber von einer "hetzkampangne" kann hier keine rede sein. bleiben sie bitte auf dem teppich. danke

    Wir brauchen hier im Land Investitionen, das ist unbestreitbar. Wie die auszusehen habe, darüber kann man diskutieren.

    absolut richtig, wobei das saarland nicht so schlecht dasteht wie von petry und cdu freundeskreis gern behauptet. man brauch den menschen keine angst zu machen mit diesem scheinargument. allein das disqualifiziert diejenigen befürworter, die diesen mist aufgreifen und auch noch versuchen weiterzugeben.

    Aber durch solche Maßnahmen einen potentiellen Investor zu verprellen, finde ich indiskutabel.

    sehen sie nur das wort "investor" oder haben sie sich bereits näher mit dem kkw beschäftigt. dann erübrigt sich diese aussage..

    Was wird durch solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es das sein! Wollen Sie das!

    och bitte, ihre angstparolen und tränendrüschen drückerei zieht vielleicht bei irgendwelchen bauern, aber unterlassen sie das bitte bei mir, ok? danke. ich verweise wieder mal auf das wort "relation" in bezug auf kkw / saarland / arbeitsplätze / steuer und einnahmen.
    also dipl.-volkswirt dürften sie damit eigentlich was anfangen können.

    Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel ist!

    und schon haben wir das nächste altbacken argument, dass die gegner in der bevölkerung schlecht machen soll.. tut mir leid, sie sind etwas hinter der zeit. diese lügereien und verzweiflungsargumente der befürworterfraktion wurden ebenfalls schon vor wochen, auch in den medien ausführlich durchgenommen.

    28.9.2007 um 21:11:24
    30. Antwort
    Absender: Christian
    Email: pro-ensdorf@gmx.de
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Oh Mann, da ist man mal ein paar Tage nicht im Forum und schon überschlagen sich die Aussagen der KRaftwerkskritiker.

    Fank und Co.: Sie haben sich mal wieder selbst übertroffen. Supergeil fand ich den Link zu Spiegel und wie ich Steuern sparen kann :-D Oh Mann... ich sag dazu mal nix. Ich studier BWL, Jungs, ich weiß wie ich meine Steuererklärung zu machen habe ;)

    Hier scheinen mal wieder die flachen Gegner-Argumente Hochkonjunktur zu haben: "Baut nur ein kleines Kraftwerk", "Keiner braucht 1600MW" "Mit Ensdorf Neu werden 40 Jahre keine alternativen Formen der Energiegewinnung mehr möglich sein".

    Das ist Quatsch und nicht im Ansatz zu belegen. Noch nicht einmal sachlogisch. Das ist absolut aus der Luft gegriffen. Die RWE ist schließlich nicht der einzige Investor im Energiebereich. Und abgesehen davon: Die RWE würde NIEMALS ein Kraftwerk bauen für Strom den keiner braucht, nur um die Ensdorfer zu ärgern. Von der Ansicht müssen Sie mal wegkommen. Die wollen kein Geld aus dem Fenster werfen, so gut geht es nicht mal denen.

    Warum so groß: Statistische Sicherheit. Das habe ich schonmal erklärt. Irgenwer meinte das auch wiederlegen zu können, weil man ja auch zu Spitzenzeiten noch einige MW Reserve hatte. Schön und gut: aber ziehen sie mal 2 Großkraftwerke ab, die ausfallen - dann wird's schon knapp. Und da Brunsbüttel und Kümmel noch stillstehen... tja. Statistische Sicherheit bedeutet nicht nur im Idealfall die Spitzen abdecken zu können, das beudeutet in beinahe JEDEM Fall die Spitzen abdecken zu können. Und wenn ein Kraftwerk nicht voll läuft: seien sie doch froh -  dann stüßt es noch weniger aus als es das ohnehin shcon tut.

    "Erdbebenstrom" ist wie gesagt nur so ne Masche sich eine andere BI zur Unterstützung zu rufen. Das ist Gefasel. Aber scheinbar bin ich nicht der Einzige, der das einsieht ;)

    Tut mir leid, wenn der ein oder andere enttäuscht ist, dass ich nicht mehr so oft antworten kann, aber wie gesagt: ich muss auch mal was für mein Studium tun.

    Gruss, Christian

    28.9.2007 um 23:20:43
    31. Antwort
    Absender: Christian
    Email: pro-ensdorf@gmx.de
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    P.S.: Wenn Sie eine Frage dringend beantwortet haben wollen, dann schreiben Sie mir doch ne Mail ;)

    28.9.2007 um 23:35:00
    32. Antwort
    Absender: Frank
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    chris, kommt auch mal was interessantes oder gar mal was neues? wäre schick!

    gruß

    29.9.2007 um 01:46:09
    33. Antwort
    Absender: KeineAhnung
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    "Erdbebenstrom" ist wie gesagt nur so ne Masche sich eine andere BI zur Unterstützung zu rufen. Das ist Gefasel. Aber scheinbar bin ich nicht der Einzige, der das einsieht ;)

    Aha. Nur so eine Masche. Daher geben Sie keine Antwort auf all die von Ihnen nicht beantworteten Fragen. Nehmen die massive Schädigung des Wirtschaftsstandortes Saarland und Gefährdung 10.000er Arbeitsplätze durch die von Ihnen verbrannte Erdbebenterrorkohle einfach so billigend in Kauf?

    Lesen Sie mal die Saarbrücker Zeitung
    http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/show.phtml?nID=GK41LMPU2.1

    Die Erdbeben lassen die Produktionsanlagen von Ford bereits jetzt mit 2mm/Sekunde schwingen, wenn es in Körprich mit 10 mm/s bebt.

    Aber wie an anderer Stelle von der Befürworterseite schon gesagt wurde: "Das ist eben normales Geschäft".

    Sie haben Recht! Es gibt hier im Forum viel Gefasel. Nur darüber von welcher Seite das kommt sind wir uns noch nicht einig. Jetzt warte ich weiter auf die Beantwortung der offenen Fragen! Für ich ist Ihr Schweigen eher das Eingeständnis, dass wir Recht haben!

    29.9.2007 um 07:55:42
    34. Antwort
    Absender: Thomas
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    - Gut, ich habe jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen. Aber wenn Sie von weit mehr als  20.000 reden, glaube ich Ihnen  es.  Was natürlich an der Situation  im Ganzen nichts  ändert, dann sind es immer noch  980.000 denen es egal ist, oder die dafür sind!

    statistik ist nicht ihre stärke?!..

    Dann erklären Sie mir doch die Statistik aus meinem oben zitierten Beitrag!

    hab ich hier nicht schon 100x das wort "relation" von vor- und nachteil erwähnt? damit haben sie meine antwort. bitte das forum durchsehn, die pro und contras wurden hier schon vor wochen mehrmals durchgekaut. verstehn sie mich nicht falsch, auch ich warte auf positive zahlen für die bürger von der rwe.. leider bisher vergebens. die rwe rechnete wohl nicht damit und glaubte anscheinend fest daran, dass der freundeskreis der cdu das schon regeln wird. naja.. shit happens

    Ich warte immer noch auf die Antwort, ich möchte nicht wissen, was sie vor Wochen gesagt haben, im möchte es aktuell von Ihnen Jetzt hören.
    Sie schreiben von der RWE erhalten Sie keine positiven Zahlen, ich gehe mal davon aus, dass Sie keine Zahlen erhalten! Wie kommen Sie also zu Ihren negativen Zahlen? Begründung bitte!

    sehen sie nur das wort "investor" oder haben sie sich bereits näher mit dem kkw beschäftigt. dann erübrigt sich diese aussage..

    Ja, ich sehe in erster Linie nur das Wort "investor". Weitere Erklärungen von mirerfolgtenaus dem Kontext heraus. Nochmal nachschauen!

    och bitte, ihre angstparolen und tränendrüschen drückerei zieht vielleicht bei irgendwelchen bauern, aber unterlassen sie das bitte bei mir, ok? danke. ich verweise wieder mal auf das wort "relation" in bezug auf kkw / saarland / arbeitsplätze / steuer und einnahmen.
    also dipl.-volkswirt dürften sie damit eigentlich was anfangen können.

    Wie gesagt, ich warte immer noch auf ihre evtl. vorhanden Qualifikationen, dass Sie geeignet sind, wirtschaftlich in dieser Materie mitzureden. Lassen Sie doch mal die Katze aus dem Sack!

    Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel ist!

    und schon haben wir das nächste altbacken argument, dass die gegner in der bevölkerung schlecht machen soll.. tut mir leid, sie sind etwas hinter der zeit. diese lügereien und verzweiflungsargumente der befürworterfraktion wurden ebenfalls schon vor wochen, auch in den medien ausführlich durchgenommen.

    Und das stellt somit den größten Beweis Ihrer Inkompetenz dar. Diese Behauptung wurde so neutral verfasst, dass man eine Ablehnung oder Zustimmung nicht treffen kann, dieser Meinung bin ich!

    Sie reden weiter oben von einem aus Ihrer Sich zu befürwortenden 800MW Kraftwerk, also unterstützen Sie somit einen Kompromiss, den Sie hier aber mittels verbaler Entgleisungen kategorisch wieder ausschließen.

    Wehrter Frank, Sie sollten sich mal im Klaren sein, was Sie überhaupt wollen!!!





    29.9.2007 um 11:15:05
    35. Antwort
    Absender: mamsel
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Na klar. Wer Produkte verkauft die durch Kinderarbeit entstanden sind ist ja auch nicht dafür verantwortlich. Gutes Argument. Muss ich mir merken!

    Sie verdrehen wie immer die Tatsachen! Was hat Kohle jetzt mit Kinderarbeit zu tun! Sie halten sich wirres Gefasel ab!

    29.9.2007 um 11:19:25
    36. Antwort
    Absender: KeineAhnung
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Sie verdrehen wie immer die Tatsachen! Was hat Kohle jetzt mit Kinderarbeit zu tun!

    Höchstsubventionierte Erdbebenkohle, die unter Bundesberggesetz gefördert wird, bei denen die Staatsanwaltschaft keine juristische Handhabe mehr hat bei Körperverletzung zu ermitteln, weil das BBergG diesen Tatbestand nicht vorsieht. Die mittlerweile 10.000e Arbeitsplätze gefährdet, wenn man die abhängige Zulieferindustrie mitzählt. ... Was hat das mit Kinderarbeit zu tun? Vielleicht moralische Verwerflichkeit wenn man Produkte einsetzt, die unter solchen Bedingungen gewonnen wurden?

    Viele Fragen...

    Apropos. Ich warte immer noch auf die Beantwortung vieler Fragen durch Christian und Co...

    29.9.2007 um 11:42:31
    37. Antwort
    Absender: mamsel
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Höchstsubventionierte Erdbebenkohle, die unter Bundesberggesetz gefördert wird, bei denen die Staatsanwaltschaft keine juristische Handhabe mehr hat bei Körperverletzung zu ermitteln, weil das BBergG diesen Tatbestand nicht vorsieht. Die mittlerweile 10.000e Arbeitsplätze gefährdet, wenn man die abhängige Zulieferindustrie mitzählt. ... Was hat das mit Kinderarbeit zu tun? Vielleicht moralische Verwerflichkeit wenn man Produkte einsetzt, die unter solchen Bedingungen gewonnen wurden?

    Viele Fragen...

    Sie reden andauern in einer Veralgemeinerung von Erdbebenkohle, was meinen Sie damit? Sie haben recht, wenn Sie den eigenen Abbau stoppen, fordern sie damit Importkohle aus China, Brasilien, usw. bei deren Gewinnung nachweislich Kinder zur Arbeit eingesetzt werden!

    Ich hatte nichterwartet, dass Sie so eingestellt sind! Schwach!

    29.9.2007 um 11:57:39
    38. Antwort
    Absender: KeineAhnung
    Email:
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    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    fordern sie damit Importkohle aus China, Brasilien, usw. bei deren Gewinnung nachweislich Kinder zur Arbeit eingesetzt werden!


    Sie wissen, dass die Importkohle zu einem sehr hohen Anteil aus den ehemaligen RAG-Auslandsbergwerken kommt. Sie wollen doch nicht sagen, dass dort die von Ihnen genannten Zustände herrschen? Wir sprechen derzeit über RWE-Kohle. Setzt die RWE etwa solche Kohle ein? Sehr sehr interessant. Erzählen Sie doch noch etwas mehr aus dem Eingemachten. Ich bin sehr wissbegierig.

    29.9.2007 um 13:05:28
    39. Antwort
    Absender: mamsel
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Lieber "KeineAhnung", sie machen ihrem Namen alle Ehre!

    "...ehemaligen RAG-Auslandsbergwerken kommt....>>

    RAG, wie jetzt RWE, oder doch beide?! Obwohl RWE einen Aktienanteil an der RAG besitzt sind es doch unterschiedliche Unternehmen.

    gewünschte Links zur Wissensaufnahme:
    http://de.wikipedia.org/wiki/RWE
    http://de.wikipedia.org/wiki/RAG_Aktiengesellschaft

    <<...Erdbebenkohle......>>

    Also ist ihre Aussage schlichtweg maßlos übertrieben,wenn nicht sogar absolut falsch

    <<
    Setzt die RWE etwa solche Kohle ein?..>>

    Bei in Deutschland geförderter Kohle kann man es mit absoluter Sicherheit fast ausschließen! Bei Importkohle bestehen zumindest Zweifel! Oder können Sie mit 100%iger Sicherheit dies widerlegen!
    Wenn JA, bitte ich um Quellenangaben!

    Ich kann es nämlich durch Quellenangaben belegen!

    http://www.gruene-konstanz.de/28004.0.html?&no_cache=1&expand=58668&displayNon=1&cHash=7a56108901
    http://www.tlpower.de/heft17/kinderarbeit.htm#2.%20Beispiele%20von%20Kinderarbeit
    http://www.jesus.ch/index.php/D/article/157/1330/

    Also, Quellenangaben und Beweise für ihre Thesen.
    An sonsten ist ihr Gerede sinnloses Geplänker!

    29.9.2007 um 13:39:55
    40. Antwort
    Absender: KeineAhnung
    Email:
    URL:

    Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
    Ich habe keine These aufgestellt sondern einfach nur eine simple Frage gestellt. Interessant wie Sie vom Thema abweichen.

    29.9.2007 um 13:43:34