1. Eintrag
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Wer hat eigentlich angefangen?
mich würd mal
interessieren wer mit dem protest angefangen hat. ich mein einer muss ja so
genervt wesen sein dass er andere aufgewiegelt hat. hat man dann ein kleines BI
grüppchen zusammen ist dann alles ein selbstläufer, der nach immer den bewährten
muster abläuft " gefährliches halbwissen kombiniert mit blanken stubiden
aktionismus und abgeschmeckt mit mit einer faschistischen
Grundeinstellung was die eigene unfehlbare Meinung betrifft. was dann folgt
ist klar und wurd hier lehrbuchhaft gezeigt: die grünen sehen wählerpotenzial
und gießen öl ins feuer, da sie ja bei allen anderen themen versagt haben
(bildung, wirtschaft, strompreis, ausländer....). selbst mit der umwelt war ja
auch noch alles in ordnung, der atomausstieg beschlossen. also warum braucht man
grüne? aber die erlösung der lieben "nicht machtgeilen ;)" grünen, kam in form
des klimakillers CO2, was mittlerweile auch in jedem 2. satz der pansionierten
grünen lehrerschaft vorkommt. dieser ball wird wird wiederrum von der BI gern
aufgenommen..... .
andere parteien sehen oooh da ist was im busch und die
berater meinen: "wir müssen unser ökologisches profil starken......". also wird
da auch front gemacht.
dann braucht man nur noch paar machthungrige
lokalpolitiker, die schnell ihre meinung ändern, und die das selbstverstärkende
chaos mit den besorgten muttern, die ihre kinder an CO2 sterbenshen nimmt sein
lauf. lügen werden zu wahrheit wenn man sie oft genug analysiert. also ich
persönlich würds echt begrüssen wenn darüber mal ein psychologe seine
doktorarbeit schreibt. ich mein die mechanismen sind bekannt und hier in ensdorf
sieht man in real wie manipulation läuft. es ist halt nichts einfacher als die
dumme masse zu lenken.
jetzt ist nur der punkt. wer stand am anfang und was
warum die gründe für dieses theater?
29.8.2008 um 20:05
2. Eintrag
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Atomausstieg!!??
Glos Experten fordern längere
AKW-Laufzeiten
Die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eingesetzte
Energieexpertengruppe verlangt eine Abkehr vom Atomausstieg. Dies sei ökonomisch
und ökologisch sinnvoll und erforderlich, stellen die Wissenschaftler in einem
Arbeitspapier fest, aus dem der "Tagesspiegel" zitiert. Darin empfehlen die
Experten, die derzeit auf 32 Jahre begrenzte Restlaufzeit der Kernkraftwerke auf
"mindestens 40 Jahre" zu verlängern. Anderenfalls müsste in gut zehn Jahren fast
doppelt so viel Strom wie heute aus Gas produziert werden. Dies würde die
Verbraucher angesichts der steigenden Preise mit mehreren Milliarden Euro
Eurozusätzlich belasten. Um dies zu verhindern, müsse der Ausstieg aus der
Kernenergie spätestens zu Beginn der nächsten Legislaturperiode zurückgenommen
werden. Zur kurzfristigen Entlastung empfehlen die Experten eine "politische
Flankierung" von günstigen "Atomstromtarifen". Das Papier ist noch nicht mit
Glos abgestimmt. Claudia Kade
Was sagen die Grünen unter uns dazu? Also
ich würde vorschlagen, auf Atomkraft zu setzen. Die Emissionswerte werden
eingehalten, und Deutschland könnte seinen Strom selbst produzieren.
Kohlekraftwerke würden nach und nach abgebaut und man müsse den teuren Gaspreis
nicht zahlen.
Das Gegenargument: Nein !! Atomkraft weg !! Kohlekraft weg
!! Maja, dann kaufen wa Gas aus Rußland, Atomkraft aus Frankreich. Aber unser
Strom ist GRÜN !! Und wer finanziert das Ganze??
Polemiker wo seid ihr??
Ihr habt eine Zukunft für den Standort Saar gefordert. Traurig !!
6.8.2008 um 03:53
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Atomausstieg!!??
ist doch egal woher der strom kommt. wenn er teuer
wirds liegts doch nur an RWE und den anderen abzockern. man siehts ja an den
gewinnen der imperialistischen heuschrecken (ich hole grad die altlinken für
mein erreichtet vorhaben kein schaten durch ensdorf in mein arztgarten ins boot)
aber das die gewinne durch abbau von 40% der arbeiter vonstatten ging juckt
keinen. der grund dafür is das in dem mase wie die energieversorger die preise
gesenkt hat der staat zugeschlagen hat. die grünen dachten es wird wohl
wie bei der telekom laufen. aber falsch gedacht. die großen investment banker
(ärzte gemeinschaft) hat ja dick in ökostrom investiert, der ja dank GRÜNER
EEG-gesetze 10% rendite für immer garantiert. das die 10% rendite für die
investoren durch den bürger erbracht werden interesiert keine sau wie man in
ensdorf gesehen hat. "uns den dreck die gewinne nach essen" was meint ihr den
wer so kampanien schürt? denkt mal nach. nach 2013(dem stichttag) ist sowieso
schluß mit ensdorf und den arbeitsplätzen von leuten die mehr verdient haben als
die ökos ( ausgenommen der ärzte investment branche) , weil sie ja
dinosauriertechnik bedienen. oh man leute wacht auf und denk nach. lasst doch
nicht so ökonazis für euch denken
22.8.2008 um 23:40:11
3. Eintrag
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: SR Meldung "unrentables Ensdorf"
Man lese sich
diese Meldung des SR durch:
Ein geplanter Ausbau des Kraftwerks Ensdorf
hatte 2007 Saarlouis in Aufruhr versetzt. Inzwischen könnte RWE beinahe froh
über die abgeschmetterten Pläne sein: Denn es mehren sich die Zeichen, dass der
Standort Ensdorf immer unrentabler wird.
Das Kohlekraftwerk Ensdorf wirkt zur
Zeit von außen betrachtet wie beinahe abgeschaltet. Der Grund: Das Kraftwerk
arbeitet nur noch mit rund 50 Prozent der möglichen Kapazität. Der
Kraftwerksbetreiber hat die Stromproduktion zurückgefahren.
Hauptgrund
sollen die explodierenden Preise für Importkohle sein. Diese haben sich in den
letzten neun Monaten verdoppelt. Leo Petry, Mitglied des VSE-Vorstandes erklärte
im SR Fernsehen, zur Zeit seien die Kosten durch die teure Importkohle besonders
hoch. Daher habe man die Stromproduktion zurückgefahren. Petry: „Zur Zeit haben
wir quasi einen Zustand wie bei Kurzarbeit. Allerdings tragen wir das finanziell
komplett selbst.“
Rund 100 Mitarbeiter arbeiten im Kraftwerk Ensdorf. Ihre
Arbeitsplätze sieht die Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) derzeit
aber noch nicht gefährdet. Auch VSE beruhigt: Die Mitarbeiter würden zur Zeit
vermehrt Wartungsarbeiten durchführen, die sonst externe Zuliefererfirmen
ausgeführt hätten.
Ungewisse Zukunft nach 2012
Schwierig könnte die
Situation jedoch in vier Jahren werden. Denn ab 2012 ist geplant, dass Firmen
für ihre CO2-Ausstöße Zertifikate erwerben müssen. Dies bedeutet: Je mehr CO2
ein Unternehmen ausstößt, desto teurer wird es. Für Ensdorf könnte das dann
richtig brisant werden. Leo Petry: „Wir wissen derzeit noch nicht, wie es mit
der jetzigen Technologie weitergehen soll. Wenn ab 2012 der Staat tatsächlich
verlangt, dass wir zu 100 Prozent CO2-Zertifikate kaufen, dann könnte es sein,
dass das Kraftwerkt damit über Nacht unrentabel wird.“ (AB/red)
Nun, da
muss ich mich doch fragen, was haben die SR redakteure im Kopf?
Eins ist doch
mal Fakt, meines erachtens hätte die RWE ein vielfaches an Kohle ins Saarland
importieren müssen, weil die neuen Blöcke fast ausschliesslich auf
importkohlebasis betrieben worden wären. Desweiteren hätten die größeren Mengen
dazu geführt das der einkaufspreis gefallen wäre, oder? hätte man dann noch die
anderen saarländischen kraftwerke versorgt, so wäre es sicherlich rentabel
gewesen. Hier sind eindeutig POLEMIKER am werk, wie es FRANK hier so oft nieder
geschrieben hat.
Schade, solche Menschen verfälschen das Originalbild.
6.8.2008 um 03:43
4. Eintrag
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Baustellenberichte
Oh, da scheint sich doch genau
DAS anzubahnen, was die Kraftwerksgegner in Ensdorf als Polemik dahin gestellt
haben. Da scheint der Gemeinde Ensdorf und der Umgebung doch ein imenser Boom
entgangen zu sein:
...melden viele Hoteliers und Privatleute
aus dem Umland der Baustelle
schon jetzt. Der Bedarf an Unterkünft
en ist da und wird in den
kommenden Jahren noch erheblich
steigen. An der Baustelle selbst
darf niemand übernachten. Dort
stehen nur Tagesunterkünft e zum
Waschen und Umziehen bereit.
Wer Zimmer oder Wohnungen zu
vermieten hat, kann sein Angebot
– gern auch mit Bild – schrift lich
abgeben beim Kraft werk Westfalen,
Siegenbeckstraße 10, 59071
Hamm oder eine E-Mail schicken
an stk.wes.bauleitung@rwe.com.
Wenn
man weitere Berichte liest, so kommt alleine die ständige Besetzung der
Baustelle durch die Bauleitung und Planung auf ca. 150 Arbeiter. Nicht
auszudenken was in Spitzenzeit da abgeht.
24.7.2008 um 17:51
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Baustellenberichte
und das geile ist die können ja richtig hohe
mieten verlangen, weil es ja die firmen zahlen ;) aber wenigsten hat die ärzte
initiative bald eine freie sicht auf die saar, wenn das alte ensdorfer kraftwerk
bestimmt 2013 wegen den CO2 zertifikaten vom netz geht.
für all die BI leut
die sich für Gaskraftwerke ausgesprochen haben ein schöner link zu einem sehr
guten artikell, der mal keiner grünen oder politiker PRAWDA entspringt:
http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=39552&source=homepage
ist
zwar lang aber kurz gesagt: strom teuer wegen stromsteuer und ökosubventionen.
in der zukunft: europa wegen CO2-handel mehr Gas = teueres Gas = abschaltet der
Gaskraftwerke in Russland + ersatz durch KLIMAKILLA;), weil das Gas teurer an
die EU Verkauft wird und durch denn zusammenbruch der Sowietwirtschaft genügend
CO2 zertifikate da sind die man auch verkaufen kann.
Fazit: Rußland = Winner
; Deutschland = abhängig + arme Stromkunden aber mit reinem Ökogewissen ; Umwelt
mehr CO2 weil deutsche KW bessere Wirkungsgrade hätten
25.7.2008 um 21:07:57
5. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Hintertür ? Ist das Wort des Bürgermeister nichts mehr wert
?
Ausbau am Kraftwerk Ensdorf Der gedrosselte
Kohleabbau im Saarland macht sich bemerkbar. Die RWE will die
Schiffsanlegestelle des Kraftwerks Ensdorf ausbauen. Damit soll die Anlieferung
einer größeren Menge Importkohle als bisher ermöglicht werden. Die Grünen
vermuten dahinter den Versuch, sich den Bau eines Großkraftwerkes doch noch
offen zu halten.
(04.04.2008) Die erfolgreichen Proteste gegen ein
Großkraftwerk in Ensdorf sind noch gegenwärtig. Im vergangenen Herbst wurde das
Bauvorhaben der RWE auf Grund massiver Proteste aus der Bevölkerung gekippt. Nun
soll in Ensdorf doch gebaut werden. Allerdings kein Großkraftwerk, sondern ein
größerer Schiffsanleger. Denn seit im Saarland der Bergbau nur noch
eingeschränkt läuft, wird in den Kraftwerken die heimische Kohle knapp und der
Bedarf an Importkohle steigt.
Ausbau in Ensdorf
Damit die
größere Menge auch geliefert werden kann, müsse der Schiffsanleger in Ensdorf
ausgebaut werden, so Kraftwerksleiter Hans-Hermann Michaelis. Es sei geplant,
die Saar auszubaggern und die Schiffswendestelle zu erweitern, bestätigte er
gegenüber dem SR. Die Grünen im Landtag befürchten, dass durch einen Ausbau
Voraussetzungen geschaffen würden, die es den Kraftwerksbetreibern VSE und RWE
erlauben, sich die Option für den Bau eines Großkraftwerks doch noch offen zu
halten.
Gespräche stehen noch aus
Für den Ausbau des Anlegers
ist eventuell die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Ensdorf
notwendig. Eine Änderung war im vergangenen Herbst in Zusammenhang mit dem
geplanten Großkraftwerksbau jedoch abgelehnt worden. Saar-Grünen-Chef Hubert
Ulrich sagte, sollte der Flächennutzungsplan nun doch geändert werden, „würde
der Bürgerwille regelrecht mit Füßen getreten“, beim Bürgerentscheid habe es
eine klare Mehrheit gegen eine Änderung und somit gegen den Bau eines Hafens
gegeben. Ob tatsächlich eine Änderung ansteht, soll in den nächsten Tagen mit
der Gemeinde besprochen werden.
5.4.2008 um 16:48
6. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Ensdorf/Athen:
RWE-Blöcke nach Griechenland Die beiden von RWE Power für Ensdorf geplanten
Kraftwerksblöcke werden nun möglicherweise in Griechenland gebaut. Als Standorte
kommen die beiden Hafenstädte Volos und Kavale in Frage.
Das berichten Zeitungen in Athen. In der Bevölkerung gebe es bereits
Widerstand gegen die beiden 800 Megawattblöcke. Kommunalpolitiker hätten zu
Protesten aufgerufen.
Ein Sprecher von RWE Power bestätigte dem SR, dass ein Joint Venture
mit dem staatlichen griechischen Energieunternehmen PPC geplant sei. Ziel sei
u.a. der Bau von neuen Kraftwerken.
Quelle: sr-online
29.1.2008 um 12:05
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
ein 800MW von den beiden geplanten wird
jetzt auf jedenfall in oberschlesien gebaut. sind halt nicht so egoisten dort in
polen wie in ensdorf, wo man sich wegen der aussicht auf kühltürme aufregt. ach
ne war ja der ehrhafte umweltgedanke ;))))))))))
mal schauen wo der andere
block hinkommt. hoffe auf deutschland. dann bleibt wenigstens das geld im land
und der strom muss auch nicht vom ausland gekauft werden
13.6.2008 um 23:32:20
2. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Maja, Leute, von den 2
Milliarden, oder wieviel war es, sind doch ein paar Euro auch hier investiert
worden. Ensdorf hat jetzt eine neue große Schiffsanlegestelle. Hoffentlich wird
die auch mal genutzt, denn die Kohlen werden so teuer.
22.7.2008 um 08:57:44
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Der andere Block kommt
nach Mannheim!!!!!!!!!!!!!
Viel Spass dabei..............
16.6.2008 um 08:40:24
4. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
können sie froh sein. echt eine geniale
technik und subventionsfrei nicht wie bei den preistreibenden ökostrom. musst
dir mal den baustellenbericht durchlesen von dem baugleichen kraftwerk, was
zurzeit in NRW gebaut wird. daher wird bald dein strom kommen.
http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/kw-erneuerungsprogramm/neue-steinkohlenbloecke/kraftwerk-westfalen-_E2_80_93-d-und-e/baustellenberichte/property=Data/id=650188/download-baustellenbericht.pdf
glaub
die stadt hat alles richtig gemacht. haben eine neue GuD-anlage und jetzt den
KLIMAKILLA ;). wenn sie da unten glück haben und die energie wird noch knapper
und teurer kriegen die sogar noch ein neues bergwerk.
Nur das saarland ist
so doof und demontiert sich selbst
18.7.2008 um 20:54:15
5. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Wohin mit dem Kraftwerk ?
Na den Griechen dann
viel Spass mit dem Teil!!!!!!!!!!!
29.1.2008 um 14:36:18
7. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Strom-Mangel?!
Soviel zu den "vergangenen"
Aussagen der saarländischen Wirtschaft oder besser gesagt, deren "Vertretern"
über "viel zu wenig Saft in der Region".
Saarbrücker Zeitung
11.01.2008
Saarstahl sieht keinen Bedarf für ein neues Kraftwerk in
Wehrden
Saarbrücken/Völklingen. Die Saarstahl AG sieht keine
Notwendigkeit für ein neues Kraftwerk in Völklingen-Wehrden. Das teilte das
Unternehmen gestern mit. Die Saarbrücker VVS hatte am Mittwoch angekündigt, dass
VVS, Saarstahl und VSE ein neues Kohle- oder Gaskraftwerk mit einer Leistung von
200 bis 400 Megawatt prüfen. Es handele sich dabei um eine „einseitige
Willenserklärung“ der VVS, teilte Saarstahl mit. VSE-Sprecher Armin Neidhardt
bestätigte, dass die Kraftwerk Wehrden GmbH, an der zu gleichen Teilen die zur
VVS gehörenden Stadtwerke Saarbrücken, die VSE und Saarstahl beteiligt sind,
eine Studie zu einem Kraftwerksbau in Auftrag gegeben hat. Der Landesleiter der
Gewerkschaft Verdi, Alfred Staudt, sagte, dass „ein modernes und
umweltfreundliches Kraftwerk an diesem Standort langfristig den Energiestandort
Saar sichern kann“. Dass die finanziell angeschlagene VVS 49 Prozent der
Stadtwerke verkaufen will, kritisierte er allerdings. Der Landesvorsitzende der
Linken, Rolf Linsler, befürchtet, dass bei einem Teilverkauf der Stadtwerke
„Trinkwasserqualität- und Versorgung nicht mehr in bewährter Weise gewährleistet
sind“. ols
12.1.2008 um 20:23
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Keine Stromlücke, aber eine
Handlungslücke
Die künftige Stromnutzung steht heute im Zentrum der
politischen und wirtschaftlichen Aufmerksamkeit. Sie muss klimaverträglich und
Ressourcen schonend sein. Angesichts der enormen Herausforderungen geht es um
nicht weniger als eine grundlegende Neuorientierung zu höherer Energieeffizienz
und mehr Solarenergie.
Der Klimawandel, die Verknappung der Ressourcen
und die nachholende Industrialisierung großer Regionen der Welt machen es
notwendig, noch entschiedener die Weichen in Richtung Effizienzrevolution und
erneuerbare Energien zu stellen. Eine Fortschreibung der traditionellen
Stromversorgung hat keine Zukunft. Doch statt den Umbauprozess durch eine
effizientere Stromnutzung, Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien
voranzutreiben, warnen vor allem EnBW, E.on, RWE und Vattenfall vor einer
drohenden Stromlücke in Deutschland. Dahinter steht
die Verteidigung
marktbeherrschender Stellungen auf dem Strommarkt und von Eigeninteressen.
Angeblich sei künftig Versorgungssicherheit nur zu erreichen, wenn weit
mehr Kohlekraftwerke gebaut werden als bisher vorgesehen ist und die
Atomkraftwerke länger am Netz bleiben. Die Behauptung einer Stromlücke bezieht
sich auch auf eine Studie der Deutschen Energieagentur (dena), die weder alle
Kabinettsbeschlüsse zum Klimaschutz noch die wirtschaftlich realisierbaren
Potentialstudien hinreichend berücksichtigt. Zuletzt
hat das Umweltbundesamt
die Vereinbarkeit von Klimaschutz, Atomausstieg und Versorgungssicherheit
deutlich gemacht.
Eine Stromlücke entstünde nur dann, wenn es zu keiner
Neuorientierung in der Stromversorgung kommt. Dann wäre allerdings auch die von
der Bundesregierung angestrebte Minderung der nationalen Treibhausgase um 40
Prozent bis zum Jahr 2020 nicht zu erreichen. Sie verlangt einen energischen
Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der erneuerbaren Energien sowie eine
effizientere Nutzung von Strom.
Hinter der Kontroverse über die Stromlücke
stehen nicht nur unterschiedliche Interessen, sondern auch zwei unterschiedliche
Konzepte über die Zukunft der Stromversorgung:
* Zum einen der
konservative Pfad, der die bisherige Strombereitstellung fortschreibt und weiter
vorrangig auf die großtechnische Nutzung von Kohle,Gas, Erdöl und Atomkraft
setzt. Da er auf die Angebotstechniken verengt bleibt, wird die Verfügbarkeit
fossiler und nuklearer Energien als unverzichtbare Voraussetzung für Wachstum
und Beschäftigung hingestellt. Damit sind weder der Klimaschutz noch eine
kostengünstige Versorgung und auch kein die Beschäftigung sicherndes
Energiesystem erreichbar.
* Zum anderen das Konzept einer nachhaltigen
Entwicklung, dass die Weichen in Richtung auf eine grundlegende Neuorientierung
in Wirtschaft undGesellschaft stellt. Er verbindet Wirtschafts-, Energie- und
Umweltpolitik, baut die Brücke in die Solarwirtschaft und verwirklicht mehr
Verteilungsgerechtigkeit. Wir kritisieren den Versuch, der Politik und der
Umweltbewegung die Schuld für künftige Engpässe zuzuweisen. Tatsächlich gibt es
eine Handlungslücke, weil Teile der Energiewirtschaft und der Industrie
versuchen, überholte Angebotsstrukturen zu erhalten. Sie fordern, den von ihnen
vereinbarten Atomausstieg – und mit ihm eine Triebfeder des Strukturwandels -
rückgängig zu machen. Und sie versuchen, von den eigenen Versäumnissen auf den
ökologischen Märkten abzulenken. Dies ist mit einer nachhaltigen
Energieversorgung nicht vereinbar.
Die Neuorientierung ist ein Gebot
der Vernunft. Sie ist volkswirtschaftlich zukunftsweisend, denn sie erschließt
die Märkte der Zukunft und eröffnet neue Wettbewerbsvorteile.
Versorgungssicherheit, Klimaschutz und eine preisgünstige Strombereitstellung
werden möglich, wenn bis zum Jahr 2020
* der Stromverbrauch durch
Effizienztechnologien um mindestens 11 Prozent gesenkt wird, wie das vom
Bundeskabinett im April 2007 beschlossen wurde. Allein durch die Nutzung der
effizientesten Haushaltsgeräte können in Deutschland sieben Großkraftwerke
„weggespart“ werden;
* der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung von heute 10,5
auf 25 Prozent gesteigert wird. In den skandinavischen Ländern und Niederlanden
liegt der Anteil von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung heute schon deutlich höher;
* die erneuerbaren Energien mit 30 Prozent an der Stromversorgung beitragen
und über moderne Methoden des Lastmanagements ihr Beitrag zu einer gesicherten
Leistung deutlich gesteigert wird. Im Februar 2008 erreichte der Anteil bereits
18 Prozent gegenüber 6 Prozent noch im Jahr 2000.
Es ist die Pflicht
der Energieversorger, politisch gesetzte Rahmenbedingungen und Ziele zu
akzeptieren und ihre Geschäftspolitik danach auszurichten. Und es ist die
Pflicht der Politik, ihre Ziele durch energiepolitische Maßnahmen zu unterlegen,
die geeignet sind, die Ziele auch wirklich zu erreichen.
Fazit: Für eine
sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Stromnutzung und Stromversorgung
in Deutschland fehlen nicht die technischen Möglichkeiten. Sie sind seit vielen
Jahren bekannt. Was fehlt, sind der Mut und die Bereitschaft, sie auch im
Interesse von Wirtschaft, Beschäftigung und Klimaschutz zu nutzen.
Rainer Baake, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Dirk Becker
MdB, Dr. Axel Berg MdB, Gerd Bollmann MdB, Marco Bülow MdB, Uwe Fritsche,
Öko-Institut Darmstadt, Josef Göppel MdB, Präsidium Deutscher Naturschutzring
(DNR), Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal-Instituts für Klima, Energie, Umwelt,
Prof. Dr. Eberhard Jochem, Fraunhofer Gesellschaft ISI, Prof. Dr. Uwe Leprich,
Universität Saarbrücken, Damian Ludewig, Sprecher der Jugendverbände im
Deutschen Naturschutzring, Dr. Felix Matthes, Öko-Institut Berlin, Dr. Lutz Mez,
FU Berlin, Dr. Eberhard Moths. Michael Müller MdB, Bundesvorsitzender der
Naturfreunde / DNR, Prof. Dr. Joachim Nitsch, DLR, Henrik Paulitz, IPPNW,
Christoph Pries MdB, Dr. Helmut Röscheisen, Generalsekretär des DNR, Dr. Gerd
Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe, Dr. Hermann Scheer MdB, Präsident Eurosolar,
Heinz Schmitt MdB, Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbands erneuerbare
Energie, Frank Schwabe MdB, Dieter Seifried, Ö-quadrat, Prof. Dr. Ernst Udo
Simonis, Wissenschaftszentrum Berlin, Michael Spielmann, Vorstand Heinz Sielmann
Stiftung, Prof. Dr. Klaus Traube, Hubert Weinzierl, Präsident DNR, Prof. Dr.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dr. Hans-Joachim Ziesing, ehe. Leiter der
Energieabteilung des DIW
Außerdem haben DR. Ottmar Edenhofer (PIK),
Prof. Dr. Klaus Michael Meyer-Abich und Prof. Dr. Klaus Töpfer ihre
grundsätzliche Unterstützung bekundet, aber deshalb noch nicht unterschrieben,
da sie auf Auslandsreise sind.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Online
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1322021
23.4.2008 um 19:52:52
2. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Guten Morgen Probo !
Na
Fasching rum oder geht's weiter ?
leider habe ich Ihren Post nicht lesen
können, aber da Herr Stein ihn gelöscht hat gehe ich davon aus er wird sich vom
Niveau dem Ihren angepasst haben !
Wie gesagt: " Hier das Maul aufreisen
!"
Ich sehe ja ein die Niederlage ist fast nicht auszuhalten, aber Sie
werden damit leben müssen !
Durch Ihre Art und Weise ihren Standpunkt
mitzuteilen disqualifizieren Sie sich selbst.
wenn rwe cool wär was
ich ernsthaft bezweifle, da sie dem bürgervotum nachgegeben haben, würden sie
das jetzige kraftwerk dichtmachen, alle raus schmeißen und wind räder dafür
hinsetzen. schöne dicke windmühlen damit sich die 70% aus ensdorf die keine
großen kühltürme wollten mal richtig ärgern.
Genau reden Sie sich
den Frust von der Seele , ihre VSE Kollegen geben Ihnen recht.
Sie haben
überhaupt keine Ahnung ! Sie hätten besser während den Versammlungen kein
Ur-Pils getrunken und mit den Kollegen Buh gerufen, dann wüßten Sie wo der Hase
lang läuft.
P.S.: ich bin kein Öko ? Muss man das sein um gesund leben zu
wollen ?
In diesem Sinne : Alleh hopp und proscht !
4.2.2008 um 09:05:28
3. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Strom-Mangel?!
da ich kein VSE kollege bin is mirs eigentlich
egal........
aber da sie sagen sie sind kein öko, warum sind sie dann
gegen das kraftwerk? wohl doch billig neben der kohlehalde in ensdorf ein haus
gekauft in der hoffnung das das bergwerk bald schließt und dann wollen die
RWEschweine paar kühltürme hinbauen. ooohooh was eine wertminderung. und mit
feinstaub argumentieren ist schon recht geil für ein dörfchen das neben einer
kohlehalde steht ;)))) jetzt mal ernsthaft jetzt wo das kraftwerk irgendwo
anders gebaut wird, warum ward ihr eigentlich dagegen?
welche
gewerbesteuereinnahmen hat ensdorf neben dem bergwerk was keiner will und bald
dicht ist und einem kraftwerk was bald dicht gemacht wird weil es zu teuer ist.
ich finds die entscheidung von ensdorf so dämlich. geht garnicht. schnell auf
den CO2 zug auf gesprungen und mrd. , arbeitsplätze und steuereinnahmen in den
wind geschrieben. scheiße jetzt 2008 und die CO2 panik war gestern jetzt gibts
bald ein neues panik thema. hoffe diesmal triffts die bauern mal wieder.
rinderwahn oder so was
15.3.2008 um 03:02:32
4. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Strom-Mangel?!
hi annika,
hab noch mal nachgeguckt was die
dampftemperatur angeht. im kondensator ist ein unterdruck von 40mbar bis 50mbar.
bei dem druck verdampft wasser bei 29°C bzw 33°C. bei 40°C verdampft wasser bei
einem druck von 74mbar. muss mal nach wasserdampftafeln googlen.
Mit
Stromwirkungsgrad mein ich erzeugter Strom zu eingesetzte energie (kohle).
das ist der wert den rwe für das kraftwerk angegeben hat. die leute die
GuD-anlagen wollen geben immer den gesamtwirkungsgrad also erzeugter
strom + genutzte wärme zu eingesetzte energie an. der
anteil vom erzeugten strom ist dabei kleiner. also brauch ich für die gleich
strommenge mehr energie also mehr kohle und CO2. oder seh ich das falsch?
der dampf wird entweder vorher abgezapft oder ich erhöh den
dampfdruck am ende der turbine (gegendruckturbine). wenn der 5bar ist hat der
dampf noch min. eine temperatur von 160°C. die kann ich dann nutzen. aber dabei
wird dann weniger energie in der turbine umgesetzt. das ist ja auch der grund
warum man glaub ich schon im 19.jh auf dem trick mit dem vakuum gekommen
ist.
aber zum eigentlichen thema strommangel. wir haben zur zeit
strommangel weil wir aus dem ausland strom zu kaufen. wenn selbst die politik ,
die wegen den geliebten wählerstimmen den ökotrip zurzeit fährt schon bedenken
äußert wegen zu wenig kraftwerke und dass man aus dem ausland kaufen muss, find
ich das bedenklich. zumal wir immer exportiert haben. und wofür? nur damit hier
sich einige leute selbstgefällig auf die schulter klopfen und sagen können
:"schaut alle her wir sind musterknaben europas". nur blöd das der strom den wir
kaufen nicht vom himmel fällt sondern irgendwo produziert wird. ich seh kein
unterschied ob wir hier zusätzliche moderne kraftwerke bauen oder das ausland
für unsern bedarf und es uns dann teuer verkaufen. die gleichen CO2 menge oder
atommüll. nur halt jenseits der grenze. aber das blenden leute wie frank, die
nicht über den saarländischen tellerrand gucken können, ja völlig aus. und das
regt mich an der ganzen kraftwerks diskussion auf.
was wäre denn wenn
sich die ganzen wunschdenk ökos durchsetzen 25% kernenergie weg, 40.000MW von
kohlekraftwerken, die nicht erneuert. dann bauen wir paar windräder, deren strom
200% teurer ist und die nicht jeden tag laufen. noch paar umweltfreundliche
GuD-anlagen, denn gas ist ja billig und alle die eine gasheizung ist wissen ja
das der preis ja kaum steigt. würd ich sagen da kann das ausland schon mal schön
neue kraftwerke bauen um dann unsere versorgung abzudecken. dann geht halt 25%
unserer stromrechnung ins ausland. find ich persönlich sehr gut für die
volkswirtschaft. und dann wirds dann diese ganzen ökos geben, die sagen: "wieso
läuft doch. strom kommt wie immer aus der steckdose obwohl wir die akws
abgeschaltet haben, obwohl wir keine neuen kohlekraftwerke haben und dafür
ökostrom. und die strommultis haben gesagt das geht nicht. die haben doch nur
volksverdummung betrieben. ihr seht doch das der strom aus der steckdose kommt.
is zwar jetzt teurer aber daran sind die multis
schuld...."
23.1.2008 um 20:55:28
5. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Strom-Mangel?!
so wirds wohl sein......muss halt auch leute geben die
gegen den strom schwimmen und nicht alles ohne zu fragen konsumieren was man
ihnen vorsetzt. sie versteh ich sowieso nicht da sie alles so drehen wie es
ihnen passt und keine kritik annehmen. glaube jeder ihrer argumente wurde hier
schon wiederlegt. aber egal kraftwerk wird nicht hier gebaut sondern wo
anders.
was ich bei ihnen nicht verstehe ist dass sie für ein 800MW KW wären
aber nicht für ein 1600 MW sind und dies mit CO2 begründen. sorry versteh ich.
was wäre CO2mäßig der unterschied ob 800MW im saarland gebaut werden und die
anderen 800MW sagen wir im Rheinland-pfalz oder sonst wo in
DE?
finds nur krass das man auf 2,2mrd verzichtet....
17.1.2008 um 23:16:22
6. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Strom-Mangel?!
der urzeit zu urteilen hab ich jetzt wieder ein intus.
is halt wochen ende. herr stein hat gute arbeit geleistet und so können die
ökofanatiker sich wieder selbst beweihrauchen.
wenn man mit argumenten nich
weiter kommt???? genau ich konnte bisher jedes eurer dämlichen argumente
widerlegen. die blasen dampf aus den kühlturm? waren das nich ihre worte ?
da packt man sich an den kopp. sie sind ja noch normal. mit ihnen kann man
ja noch reden und in paar dingen haben wir die gleiche meinung.
aber dieser
menschenhassende karnevals haufen von frank, karl , markus da kann ich echt
kotzen. die haben echt die leute verhöhnt die angst um ihre arbeit haben, die
kommen mit so geistreichen sachen wie rwe schmiert alle und lasst uns rwe
zerschlagen. wie hohl ist das. das sind leute die hassen rwe und ende. die wären
auch gegen ein biostrom kraftwerk mit FW gewesen nur weils von rwe is.
wenn
rwe cool wär was ich ernsthaft bezweifle, da sie dem bürgervotum nachgegeben
haben, würden sie das jetzige kraftwerk dichtmachen, alle raus schmeißen und
wind räder dafür hinsetzen. schöne dicke windmühlen damit sich die 70% aus
ensdorf die keine großen kühltürme wollten mal richtig ärgern.
oh man
ensdorf. ein kaff was zwischen zeche, halde und kraftwerk liegt macht ein auf
öko und entscheidet über 2,2 mrd. wenn wirklich im ausland jetzt gebaut wird wie
captain planet sagt. dann haben die leute über die interessen von 82millionen
entschieden. nur wegen der aussicht im garten. ich als rwe würd da alles wind
windmühlen und schön stinkenden biogasanlagen zupflastern.
p.s: was ich
zu markus gesagt hab ist meine meineung zu so trotteln. auch wenns gelöscht is.
is hasse so heuchsler
3.2.2008 um 02:03:41
7. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Strom-Mangel?!
aber hallo. jetzt wo die zeche dicht ist.
aber was
kümmerts dich. denkst ja 10mrd. in 10 jahren für deutsche terror kohle sind
schlimmer als als 100mrd. subventionen für solar. der unterschied ist nur nur
das der bergbau im bundeshaushalt auftaucht und und die ökosubvention in der
stromrechnung. nur da bist du ja sooo clever zu sagen :
strommultis=abzocke=hoher strompreis.
was ist jetzt kauft RWE jetzt wegen
euch atomkraft aus dem ostblock um deutschland zu versorgen oder haben sie ein
andren standort. ich mein du musst das ja wissen.
P.S.: ich könnt euch Ökos
einfach knuddeln. so doof seid ihr
21.3.2008 um 00:57:59
8. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Strom-Mangel?!
Die aussage von saarstahl bezieht sich nicht auf den
bedarf sondern wohl eher auf die kosten.
die sehen das nämlich genau so wie
sie: "strom kommt aus der steckdose! alles andere ist egal!"
saarstahl hat
wohl super günstige stromlieferverträge. die würden nur ein kraftwerk bauen,
wenn sich das für sie finanziel rechnen würde. der bedarf ist dabei egal. dafür
muss der stromkonzern sorgen mit dem sie einen vertrag haben selbst wenn sie den
strom aus spanien bei engpässen beziehen.
so viel zum bedarf.
p.s.: seit
wann geht es um den bedarf des saarlandes in einem europäischen verbundnetz?
versteh wiedermal ihr argument nicht. sorry
15.1.2008 um 20:06:38
9. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
es geht um den kontext. zumal die
industrie im saarland angeblich so nach jedem neuen anbieter
lechzte.
und eine bitte, der satz "strom kommt aus der steckdose" oder
"woher soll der strom sonst kommen, wenn nicht aus kohle oder atom", im jahr
2008, unterschreibt eine absolute inkompetenz in bezug auf das verständnis in
dieser geschichte. auch sollte man die reinen spekulationen erst
prüfen.
ich empfehle ihnen bei dieser gelegenheit diese
veranstaltung:
http://www.bi-kraftwerk.de/index.php?option=com_content&task=view&id=217&Itemid=1
16.1.2008 um 13:57:05
10. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
sorry der erste satz beschreibt
nur ihre inkompetenz bezogen auf das thema. tut mir leid aber nix anderes sagen
ihre plakativ ideologischen kommentare hier im forum aus. ihre erbärmlichen
sprüche zu den leuten die auf dem kraftwerk arbeiten und angst um ihre arbeit
ausbildung haben, lass ich mal lieber unkommentiert.
zu ihrem link: für
wie blöd halten sie mich das ich mich auf einer BI-seite über energieversorgung
informieren könnte. an ihrer stelle würd ich mal fragen von wem diese
veranstaltung gesponsert wird. von einem heizungsbauer, der auch gleich gerne
die bei der veranstalltung angepriesenden systeme kompetent und günstig
installiert (mit zuschuß vom staat natürlich) und dann stellen sie sich hin und
stellen alles was rwe sagt in frage? weil die ja nur profit machen wollen? aber
die ökolobby nicht?
In der ökobranche stecken 12mrd €, die verteidigt werden
müssen, gar nicht erst von den steuerabschreibungen zu sprechen. haben sie sich
mal die links oder das impressum von einigen seiten angeguckt.? und da
informieren sie sich? gehen sie lieber auf uniseiten, lesen sie skripte,
abhandlungen.... stehen auch alle im internet.
also lassen sie mich mit
ihren lobbyseiten in ruhe
16.1.2008 um 18:38:50
11. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
hoffnungsloser fall..
16.1.2008 um 23:37:07
12. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
so wirds wohl sein......muss
halt auch leute geben die gegen den strom schwimmen und nicht alles ohne zu
fragen konsumieren was man ihnen vorsetzt
und genau das ist in
ensdorf passiert, ja ;-)
sie versteh ich sowieso nicht da sie alles
so drehen wie es ihnen passt und keine kritik annehmen.
solange
kritik = polemik ohne stichhalte argumente hier ausgeführt wird,
nein.
glaube jeder ihrer argumente wurde hier schon
wiederlegt.
das wäre neu.
aber egal kraftwerk wird nicht
hier gebaut sondern wo anders.
zum glück.. fürs
saarland
was ich bei ihnen nicht verstehe ist dass sie für ein 800MW
KW wären aber nicht für ein 1600 MW sind und dies mit CO2
begründen.
hab ich das wirklich primär mit co2 begründet?! bitte
nochmal genau das forum durchlesen. danke
sorry versteh ich. was wäre
CO2mäßig der unterschied ob 800MW im saarland gebaut werden und die anderen
800MW sagen wir im Rheinland-pfalz oder sonst wo in
DE?
s.o.
finds nur krass das man auf 2,2mrd
verzichtet....
also ist es immer noch nicht klar, dass die 2,2
milliarden nicht in saarlands kassen landen würden, sondern lediglich die
finanzierung der rwe eigenen goldmine beziffern?! und die paar peanuts im
steuersäckel rechtfertigen nicht die imense mehrbelastung durch solch einen
wahnsinn in gerade unserer region. das wurde aber alles bereits vor einem halben
jahr durchgekaut und als reine 'verarschung' von rwe für dummdeutsche
beschrieben.
18.1.2008 um 15:30:15
13. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo, hallo
Frank,
ich verfolge Ihr "Zwiegespräch" nun schon seit ein paar Tagen.
Leider kommt nichts neues dabei raus, vielleicht sollten Sie sich über die
registrierten e-mail-Adressen weiterstreiten...
Was den von der BI
vorgebrachten Wunsch nach mehreren kleinen Anlagen auf unterschiedliche
Standorte verteilt betrifft:
In Punkto CO2-Ausstoss ergibt sich durch
mehrere kleine Kohlekraftwerke zahlenmässig keine Reduktion am
Kraftwerksschornstein. Das Argument ist aber, dass in kleineren Anlagen eine
Fernwärmeauskopplung und Verteilung in die lokalen FW-Netze wg. der in
entsprechend geringeren Abwärmemengen leichter zu bewerkstelligen ist. Im
Prinzip geht es also darum, ein KW so zu dimensionieren, dass auch die Abwärme
vernünftig genutzt werden kann und nicht nur Luft und Saar aufheizt.
Durch
mehr Fernwärmeauskopplung und entsprechende FW-Anschlüsse können Öl- oder
Erdgasbasierte Hausfeuerungen entfallen, wodurch sich insgesamt der CO2-Ausstoss
reduzieren lässt.
FW-Netz-Ausbau ist allerdings eine Sache, die politisch
gewollt sein muss. FW-Preisgestaltung ist eine Sache der entsprechenden
Versorger und da sitzt ja z.B. auch die RWE mit im Boot.
Was die 2,2 Mrd.
für die heimische Wirtschaft betrifft, die hier angeblich so leichtfertig in den
Wind geschrieben wurden, so gibt es inzwischen Berichte z.B. von einer
Infoveranstaltung vor der Handwerkskammer, bei der allen anwesenden Beteiligten
sonnenklar gewesen ist, dass das Gros der Aufträge schon vergeben war.
Dass
z.B. saarl. Unternehmer allenfalls als Subunternehmer zu Zug gekommen wären. Von
einem anwesenden Handwerker wurde mir berichtet, dass z.B. RWE keine klaren
Aussagen machen konnte für den Fall der Insolvenz des Hauptauftragnehmers und
wie es dann mit der Bezahlung des Subunternehmers laufen würde. Offensichtlich
sind ausstehende Forderungen von Subunternehmer bei anderen
Kraftwerksbauprojekten der RWE allein auf Grund von Kulanz befriedigt
worden.
Auch wenn RWE z.B. sagt, "erfahrungsgemäss bleiben 10 % der
Investitionssumme in der Region" so bezieht sich das z.B. auf Bauprojekte der
letzten Jahre, also in NRW, wo auch entsprechend grosse Zulieferfirmen für Hoch-
und Tiefbau, Kraftwerkstechnik und Kraftwerkskomponenten sitzen.
Generell habe ich mir in den letzten Monaten oft die Frage gestellt,
warum um Himmels willen jetzt auf einmal solche grossen Doppelblockkraftwerke
gebaut werden müssen?
RWE sagt, das sei von der Erstellung her
billiger, klar, irgendwie einleuchtend... Was RWE allerdings nicht sagt, ist,
dass gerade sie in den 80er und 90er Jahren extrem wenig neue
Kraftwerkskapazität hinzugebaut hat, obwohl zahlreiche Blöcke schon alt genug
waren.
In den 80er Jahren waren es z.B. mit Ibbenbühren und Gersteinwerk
1.500 MW brutto die ans Netz gingen, in den 90er jahren gerade mal knapp 300 MW
im KW Ville und Goldberg und erst wieder 2002 rd. 1000 MW brutto in
Niederaussem.
Für mich bedeutet das, dass man die jahrelang vor sich her
geschobene notwendige Kraftwerkserneuerung jetzt auf einmal mit der Brechstange
durchsetzen wollte.
Grüsse, Annika
18.1.2008 um 16:14:36
14. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Für mich bedeutet das, dass
man die jahrelang vor sich her geschobene notwendige Kraftwerkserneuerung jetzt
auf einmal mit der Brechstange durchsetzen wollte.
klar haben die
gepennt aber alle. und jetzt wollen sie alle gleichzeitig bauen. und jetzt
dürfen sie nirgendwo. denke die haben alle mal erst gucken wollen was nach der
liberalisierung kommt.
In Punkto CO2-Ausstoss ergibt sich durch
mehrere kleine Kohlekraftwerke zahlenmässig keine Reduktion am
Kraftwerksschornstein.
Die CO2 Menge würd sich erhöhen, da der
Stromwirkungsgrad schlechter ist bei fernwärme auskopplung. also müsste für
1600MW mehr kohle verbrannt werden.
Im Prinzip geht es also darum,
ein KW so zu dimensionieren, dass auch die Abwärme vernünftig genutzt werden
kann und nicht nur Luft und Saar aufheizt.
Die Abwärme wird doch
nicht genutzt sondern der dampf, der eigentlich in die turbine gehen soll. der
dampf der aus der turbine geht hat doch nur 40°C. der wird kondensiert und
erwärmt das kühlwasser um paar grad. was will man da
nutzen.
FW-Netz-Ausbau ist allerdings eine Sache, die politisch
gewollt sein muss
ist doch politisch gewollt. gibt doch seit
rot-grün dieses KWK gesetz. auch sehr schön für die
stromrechnung
Auch wenn RWE z.B. sagt, "erfahrungsgemäss bleiben 10 %
der Investitionssumme in der Region" so bezieht sich das z.B. auf Bauprojekte
der letzten Jahre, also in NRW, wo auch entsprechend grosse Zulieferfirmen für
Hoch- und Tiefbau, Kraftwerkstechnik und Kraftwerkskomponenten
sitzen
Lass es doch 5% sein. dann sind noch 110.000.000€ für die
region. meiner meinung nicht schlecht. wir sind doch jetzt schon total pleite.
wenn dann noch das bergwerk schließt frag ich mich, wo soll das ganze geld für
die region kommen?
22.1.2008 um 19:18:57
15. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,
Was verstehen
Sie genau unter "Stromwirkungsgrad"?
Woher haben Sie die Info, dass der
Dampf, der aus der Turbine geht, nur 40° hat und dass man deswegen den Dampf
nutzen muss, der eigentlich in die Turbine gehen soll?
Verwechseln Sie das
etwa mit Prozessdampfauskopplung, wo der Dampf vor der Turbine abgeleitet
wird?
Wenn das stimmt, was Sie behaupten, gäbe es keine Erhöhung des
Gesamtwirkungsgrades durch Kraft-Wärme-Kopplung! Tatsächlich erhöht sich aber
der Gesamtwirkungsgrad. Wie effizient das ist, sehen Sie ja am Kraftwerk Fenne
oder an anderen Kraftwerken, die FW-Netze speisen.
Ich habe im Internet
zu KWK ein interessantes Dokument eines Prof. der Uni Duisburg-Essen
gefunden:
http://www.uni-due.de/imperia/md/content/energie/aufs_kwk.pdf
Vielleicht
hilft Ihnen das beim Verständnis der Funktionsweise von KWK, offensichtlich
haben Sie da noch Lücken.
Das von rot-grün verabschiedete KWK-Gesetz
hatte u.a. den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau von KWK-Anlagen zum
Ziel. Bis 2010 erhalten modernisierte Anlagen einen Bonus von ca. 1,65 ct pro
KW/h. Nach einem von der CDU-Landesregierung erstellten Dokument konnte durch
das Gesetz die Effizienz alter Anlagen erheblich gesteigert werden.
Auch
private BHK-Betreiber erhalten dadurch Einspeisevergütungen. Klar, der
Strompreis geht dadurch nicht runter, aber wie - wenn nicht über finanzielle
Anreize - wollen Sie sonst einen Umbau der Energierzeugungslandschaft und mehr
Effizenz erzielen. Mit freiwilligen Selbstverpflichtungen kommen Sie da nicht
weiter.
Alles rot-grün anzukreiden halte ich für falsch. Jetzt ist
schwarz-rot an der Macht und die könnten ja auch Dinge rückgängig machen, wenn
es denen nicht passt. Jetzt stehen neue Gesetze an, z.B. das Gesetz zum NAP II.
Im Entwurf ist für Kraftwerksbetreiber die Möglichkeit durch Umstellung von
Gebäudewärmeversorgung auf FW-Basis ersparte Emissionen beim Emissionshandel
gutschreiben zu lassen beispielsweise nicht vorgesehen. Nicht gerade ein Anreiz
für die Versorger in FW-Auskopplung und Netze zu
investieren...
Jedenfalls konnten mich Ihre Ausführungen nicht davon
überzeugen, dass es nicht gut wäre auf kleinere Anlagen mit besserer
FW-Auskopplungsmöglichkeit zu setzen, um insgesamt die CO2- Emissionen zu
senken.
Gruss, Annika
23.1.2008 um 11:28:17
16. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,
Sie schreiben:
„hab noch mal nachgeguckt was die dampftemperatur angeht. im kondensator ist ein
unterdruck von 40mbar bis 50mbar. bei dem druck verdampft wasser bei 29°C bzw
33°C. bei 40°C verdampft wasser bei einem druck von 74mbar. muss mal nach
wasserdampftafeln googlen“.
Was ist bei Ihren Recherchen
rausgekommen?
Wenn ich die Dokumente, die ich bisher gelesen habe,
richtig verstehe, ist die Dampftemperatur, des Dampfes, der in den Kühlturm
geleitet wird doch bedeutende höher als 40 °. Sonst bräuchte es wohl auch keine
Kühltürme...
Sie schreiben „Mit Stromwirkungsgrad mein ich
erzeugter Strom zu eingesetzte Energie (kohle)“
Okay, ist allerdings keine
offizielle Terminologie, obwohl das Wort „Stromwirkungsgrad“ durch die diversen
Internetforen geistert.
Allgemein wird vom "Wirkungsgrad" gesprochen, also
der Quotient aus Nutzenergie und aufgewändeter Energie. Dieser Wirkungsgrad ist
das Maß für die Energieeffizienz.
Ein interessanter Link hierzu http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/lexikon/energieeffizienz.
htm
RWE selbst hat in den Dokumentationen und auf den Veranstaltungen nie von
„Stromwirkungsgrad“ gesprochen.
Gestern hatte ich Ihnen einen recht
technischen Link ans Herz gelegt zu KWK. Sie hatten Recht, dass bei Auskopplung
von FW mehr Kohle eingesetzt wird als bei der reinen Kohleverstromung.
Trotzdem wird insgesamt weniger Primärenergie eingesetzt bei KWK als bei
getrennter Strom- und Wärmeversorgung durch Kraftwerke einerseits und die
privaten Haushalte und ihre konventionellen Heizkessel andererseits, also stimmt
immer noch die Behauptung der Kraftwerksgegner, dass es bei FW-Auskopplung zu
CO2-Einsparungen kommt.
Interessant finde ich auch die Info, dass
FW-Anschluss noch besser ist, als der Ersatz eines alten Heizkessels durch einen
neuen, konventionellen Kessel durch den einzelnen Hausbesitzer.
Sie
behaupten, wir haben zur Zeit Strommangel, weil wir aus dem Ausland strom
kaufen.
Das ist einfach nicht korrekt.
Wir exportieren mehr Strom, als
wir importieren (2005 8,5 Mrd kW/h, 2006 19,8 Mrd kW/h Exportüberschuss). Wir
kaufen aus dem Ausland den Strom zu, den das Ausland billiger erzeugt und das
ist hauptsächlich billiger Grundlaststrom, der meist aus Atomkraftwerken kommt.
In Frankreich steht durch den massiven Ausbau der Atomkraft soviel
Überkapazität zur Verfügung, dass es regelrechte Kampagnen gegeben hat für den
Einbau von Elektroheizungen in frz. Gebäuden, damit diese Strommengen überhaupt
„vernünftig“ abgenommen werden. Schliesslich kann man ein Atomkraftwerk nicht
einfach so abschalten, um flexiblel Angebot und Nachfrage aufeinander
abzustimmen.
Sie schreiben, dass Sie keinen unterschied sehen, ob wir
hier zusätzliche moderne Kraftwerke bauen...
Moderne Kraftwerke, von mir
aus, aber ich finde ein Grosskraftwerk ohne KWK nicht modern bzw. angesichts der
CO2-Diskussion nicht mehr zeitgemäss. Wir haben uns nun mal international zur
CO2-Reduktion verpflichtet. Da kann es nicht so weitergehen wie bisher mit
"zusätzlichen Kraftwerken". Wo ist da dann der Anreiz, den jetzt von der
EU-Kommission beschlossenen Anteil von 20 % erneuerbaren Energien zu erzielen?
Klar haben die „Ökos“ Wunschdenken. Aber das ist doch wie mit den
Lokführern: die wollten 30 % mehr Lohn, die DB hat gemauert und jetzt sind sie
bei 10 % angekommen.
Letzendlich wird es einen Kompromiss werden, durch
Lobbypolitik und politisches Zerreden der hochgesteckten Ziele. Die „Ökos“
müssen dabei hoch pokern. Natürlich kommt der Strom aus der Steckdose, aber WIE
er da reinkommt, d.h. in welchen Anteilen Atom, Kohle, Gas, Wind, Wasser, Sonne,
Geothermi usw., das sollte nach und nach verändert werden. Die Weichen dazu
stellen wir jetzt!
24.1.2008 um 11:24:34
17. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Wenn ich die Dokumente, die
ich bisher gelesen habe, richtig verstehe, ist die Dampftemperatur, des Dampfes,
der in den Kühlturm geleitet wird doch bedeutende höher als 40 °. Sonst bräuchte
es wohl auch keine Kühltürme...
das ist echt cool. wo haben sie sich
denn informiert? bestimmt bei so greenpeace trotteln.....
es wird kein dampf
in die kühltürme geleitet sondern wasser. der dampf aus der turbine wird im
kondensator kondensiert und dann wieder in den kessel gepumpt. wenn man den
sagen wir 40° heißen dampf wieder zu 40° heißen wasser machen will wird viel
wärme frei. im kondensator sind 10000e rohre, durch die kaltes wasser
fließt was die wärme aufnimmt. das kühlwasser wird dabei um 10°C erwärmt
und muss nun wieder runter gekühlt werden um wirder wärme aufnehmen zu können.
dies wasser geht in den kühlturm wo es zersteubt wird un etwas verdunstet.
dadurch kühlt es sich ab. die luft die oben am kühlturm rauskommt hat ca. 100%
luftfeuchtigkeit. da es oben an den kühltürmen bei 100m kälter ist als die luft
aus dem kühlturm, bilden sich wolken, wie beim ausatmen im
winter.
verstehn sie mich nich falsch ich hab nix gegen fernwärme aber
ich denke für häuser sollte man kleine heizkraftwerke bauen, die als "abfall"
strom produzieren. grad im saarland brauchen wir so kleine heizkraftwerke nicht,
da wir unsre stahlwerke nutzen können. duisburg und dortmund haben fernwärme die
von den stahlwerken geliefert werden. aber für die stromversorgen brauchen wir
halt auch große reine stromkraftwerke. bei denen kann FW nur sinnvoll machen
wenn sie konstante abnehmer haben wie chemie industrie und papier industrie. da
lohnt es sich richtig. wollen aber die ökos auch nicht.
in krefeld will ein
neuer stromanbieter ein 800MW kohlekraftwerk mit dampfversorgung für das
chemiewerk von bayer bauen und darf es nicht, weil die grünen und die spd (waren
mal für arbeiter und industrie) im stadtrat dagegen sind. die wollen ein
gaskraftwerk. das die neue firma schon ein 800 MW gaskraftwerk im ruhrgebiet
gebaut hat und jetzt auch ein werk brauch das billigen strom produziert ist ja
egal. wir brauchen ja keine konkurenz zu den monopolisten oder?;) aber so ist
das halt bei einer ökopartei für besserverdiener, lehrer und sonstige beamten:
"Klima ohne wenn und aber" (oder wie ihr wahlspruch auch immer
heißt)
Da kann es nicht so weitergehen wie bisher mit "zusätzlichen
Kraftwerken". Wo ist da dann der Anreiz, den jetzt von der EU-Kommission
beschlossenen Anteil von 20 % erneuerbaren Energien zu erzielen?
sind
doch keine zusätzlichen kraftwerke. durch den CO2-handel sind die alten
kraftwerke unrentabel und werden deshalb gegen neue ersetzt. als ersatz für die
kernkraft brauchen wir neue kraftwerke. alles andere ist wunschdenken. wir
brauchen auch für jedes MW windstrom die gleichen MW aus normalen Kraftwerken in
reserve. außerdem geht jede woche in china ein 500MW Kraftwerk ans netz. von
daher ist es lachhaft die ganze aufregung in deutschland. aber so ist das hier
halt alles immer schön unüberlegt und fanatisch machen. wir sind die größten.
alle stöhnen doch jetzt schon über die strompreise. aber ist ja für die gute
ökosache den bürger und die wirtschaft mehr zubelasten.
Sie
behaupten, wir haben zur Zeit Strommangel, weil wir aus dem Ausland strom
kaufen.
Das ist einfach nicht korrekt.
haben sie recht. zum
glück ist das noch so. ist immer besser mehr zu exportieren als zu importieren.
so kommt halt geld ins land. hier der link wo alles zu 2006
steht: http://www.kw-wehrden.de/VDEW%20Entwicklung%20der%20Stromversorgung%202006.pdf
sehr
interessant ist die strompreis entwicklung. alle schimpfen auf die raffgierigen
stromkonzerne. besonders die politik. aber grad die ist es die die preise hoch
treibt. steht auf seite 15 von dem bericht.
24.1.2008 um 20:46:38
18. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,
also okay, der
Dampf, der aus der Turbine kommt, hat 40 ° und xyz bar. Der Kühlturm kühlt das
Wasser aus dem Kondensationskreislauf.
Ich entnehme für die FW-Auskopplung
auf einem hohen Temperaturniveau Wärme aus dem Mitteldruckteil der Dampfturbine.
Auch wenn weniger Strom dabei rauskommt, insgesamt erhöht sich dadurch der
Wirkungsgrad des Kraftwerks, weil ich mit dem eingesetzten Brennstoff neben
Strom auch Wärme erzeugen kann.
Sie finden, im Saarland sollten wir
unsere Stahlwerke nutzen. So viele sind es ja nicht mehr... Dillingen baut ja
gerade ein Gichtgaskraftwerk. Aber konstante Abnehmer für Wärme gibt es auch im
Saarland mehr als es z.Zt. ausgekoppelte FW gibt: Krankenhäuser, Schwimmbäder,
Altenheime, Produktionsanlagen usw. na ja und eben noch die privaten
Haushalte.
Was die Kraftwerksgegner betrifft, die finden Sie in allen
Parteien, das sind nicht nur die SPD oder die Grünen. In Hamburg ist doch z.B.
die CDU an der Macht und steht Moorburg nicht etwa auch auf der Kippe?
Und
wenn die in Krefeld Gas statt Kohle wollen, hat das wahrscheinlich mit den
geringeren CO2-Mengen zu tun, die beim Kraftwerksbetrieb mit Gas entstehen.
Importabhängigkeit haben wir sowohl bei Kohle als auch bei Gas, politische
Unruhen und unberechenbare politische System gibt es in den Förderländern beider
Rohstoffe. Und beide Ressourcen sind endlich.
Ich sag's noch einmal, wenn
es einen Umstieg geben soll, dann muss man jetzt damit beginnen. Kohle ist da
für mich eine mittelfristige Übergangslösung. Einen Sockelanteil von
Kohleverstromung wird es immer geben, das ist vermutlich die einzige
Übereinstimmung, die wir beide haben.
Lassen Sie den Rest der Welt prima
Solar- und Windkraft- und EE-systeme entwickeln und damit in Zukunft gut Geld
verdienen und uns auch auf diesem Technikgebiet überholen, weil auch auf dem
Gebiet der EE und deren konkreter Anwendung in Deutschland die üblichen
Lobbyisten und Bedenkenträger wieder mal gemauert haben.
Selbst China baut
nicht nur Kohlekraftwerke.
Kommen Sie mir bloss nicht mit dem Argument "die
Chinesen bauen auch Kohlekraftwerke", warum sollen wir dann nicht?
Entsorgen
Sie Ihre Altreifen im Wald, weil das Ihr Nachbar, Arbeitskollege,
Stammtischbruder so macht?
Wettern Sie nur weiter gegen die
Greenpeace-Trottel oder die anderen besserverdienenden, verbeamteten oder als
Lehrer arbeitenden Ökos! Ich merke, Sie haben ihren Standpunkt.
26.1.2008 um 19:42:00
19. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
was kraftwerksgegner in der
politik angeht kann man dazu nur sagen dass ihre ablehnung sachlich nicht
begründet ist sondern eher rein populistisch ist. die die in der opposition sind
sind gegen neue kraftwerke um bei der nächsten wahl ein paar stimmen abzugrasen.
da ist es dann auch egal wie viel in der stadtkasse von ensdorf mit oder ohne
kraftwerksbau ist. die hauptsache ist man kriegt erstmal politische macht. die
die an der macht sind wollen die auch behalten. wenn nun die ökoterroristen so
eine stimmung schüren, dass mehr als die hälfte der bevölkerung denkt sie wird
von CO2 vergast, ensdorf schmilzt und die die kinderlein gehen an feinstaub zu
grunde, was denken sie wird dann ein bürgermeister, der sein amt liebt machen.
wird er sachlich die lage beurteilen oder wird er auf den fahrenden zug
aufspringen? in Krefeld wird jetzt wohl das kraftwerk doch gebaut weil die SPD
das auf nen sonderparteitag beschlossen hat. der CDU bürgermeister wackelt auch
weil die landesregierung ihm wohl ein mächtigen arschtritt verpasst
hat.
Importabhängigkeit haben wir sowohl bei Kohle als auch bei Gas,
politische Unruhen und unberechenbare politische System gibt es in den
Förderländern beider Rohstoffe. Und beide Ressourcen sind endlich.
Noch
haben wir in deutschland unsere zechen. gas ist um einiges teurer als kohle und
lohnt sich eigentlich nur wegen den CO2-zertifikaten.
Und wenn die in
Krefeld Gas statt Kohle wollen, hat das wahrscheinlich mit den geringeren
CO2-Mengen zu tun, die beim Kraftwerksbetrieb mit Gas entstehen.
was
interessiert eigentlich die CO2-menge an einem standort. sorry ich verstehs
immer noch nicht. CO2 ist ein gas was jeder ausatmet. nur seid einem jahr drehen
alle durch und gehen ab als ob es giftgas wär. da sieht man mal wie die
bevölkerung durch medien manipulierbar ist. hab mich mal auf der gegnerseite
informiert. es ist das andere horrorzeug Feinstaub. die haben
mittlerweile angst vor einer kohlehalde.
weil auch auf dem Gebiet
der EE und deren konkreter Anwendung in Deutschland die üblichen Lobbyisten und
Bedenkenträger wieder mal gemauert haben.
denke in einem bereich in dem
8mrd. subventionen jährlich stecken und paar schöne steuerabschreibungen drin
sind, gibt es wohl genug lobbyisten, die dafür sind.
Wettern Sie nur
weiter gegen die Greenpeace-Trottel oder die anderen besserverdienenden,
verbeamteten oder als Lehrer arbeitenden Ökos! Ich merke, Sie haben ihren
Standpunkt.
ja den hab ich. besonders auf eine manipulierend abzock
organisation wie greenpeace würd ich nicht viel setzen. und die ganzen anderen
BI´s halte ich grad auch nicht für informativ oder fachlich kompetent. man muss
sich doch nur mal die BI ensdorf seite angucken. schwarze kühltürme aus denen
dicker schwarzer rauch kommt. hier gibt es ein link auf der seite zu den gegnern
für ein kraftwerk in wiesbaden. die haben auch eine fotomontage drin. bilder
sagen ja mehr als 1000 worte. schön ein foto aus den abendstunden etwas bewölkt
und da ein kraftwerk mit dunkelgrauen rauchschwaden reingesetzt. super.
ich kenne kein kraftwerk das je so qualm ausstößt aber vielleicht
tuns ja die neuen. aber zum glück für so zweifler wie mich haben sie ein link u
den braunkohlegegnern um zu beweisen das sie recht haben. und was sieht man da
fotos vom kraftwerk niederaußem gehüllt in dicken schwarzen rauch. dazu paar
nette worte im aktivistendeutsch und fertig ist das schreckgespenst. nur zu blöd
das die fotos vom großbrand des kraftwerkes war. was soll ich davon
halten? also ich lass ich von greenpeace nicht vorschreiben was ich zu denken
hab. man brauch sich doch nur mal die leute von greenpeace saar angucken da weiß
man wo es lang geht. also ohne mich .
28.1.2008 um 19:05:19
20. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo probo,
mich
interessiert die CO2-Menge global. China hat einen immer höheren Strombedarf und
wird neu bauen, ob wir hier reduzieren oder nicht. Insofern haben Sie recht.
Wegen der CO2-Diskussion werden die Chinesen aber nicht so weiter machen können,
wie sie es vielleicht ohne Klimaerwärmung getan hätten.
Die EE-Technik wird
bald DER Exportschlager, wir müssen nur noch mehr konkrete Umsetzungen hier bei
uns dafür vorweisen können, damit den potenziellen Kunden weltweit die
Kaufentscheidung schmackhaft gemacht wird.
Noch haben wir unsere Zechen,
ja, ja. Der Ausstiegsbeschluss ist doch längst da. Ensdorf NEU wäre auch nicht
mit saarl. Kohle befeuert worden.
Wieviele unserer bestehenden
Kohlekraftwerke laufen denn noch mit heimischer Kohle?
Ein paar laufen mit
Braunkohle aus der Ville oder der Lausitz. Super! Grossräumige
Landschaftszerstörung mit entsprechenden Kosten für die Rekultivierung und das
für die Förderung eines Brennstoffs mit vergleichsweise niedrigem Brennwert und
vergleichsweise hohen CO2-Emissionen.
Gas ist teuer, sagen Sie. Sie wissen
wohl warum: Der Erdgaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt. Warum das so ist, kann
kein Mensch vernünftig begründen.
Gas lohnt sich wegen des geringeren
CO2-Ausstosses und nicht etwa wegen der CO2-Zertifikate, wie Sie behaupten. Beim
Zertifikatehandel sind Kohle und Gas im NAPII-Entwurf nämlich gleichgestellt
worden, d.h. für die Stromwirtschaft ist es wurscht, ob Gas oder Kohle verfeuert
wird.
Ensdorf schmilzt nicht, das behauptet selbst Greenpeace nicht, Sie
biegen sich die Argmente wirklich so hin, dass keiner sie wieder erkennt.
Ich weiss aber, weil ich bereits dort war, wie anders es bald in der
Arktis aussehen wird und welche Probleme das für die Regionen dort und
langfristig auch für uns hier bringt, wenn das Eis weiter so schmilzt.
Für
mich ist das ein ziemlich konkreter Grund, gegen Kohle-Grosskraftwerke zu
sein.
Ich finde im Übrigen Ihre Wortwahl keinen Deut besser als das
Aktivistendeutsch der Ökoterroristen und der manipulierenden Abzocktrottel von
Greenpeace.
In diesem Sinne, stänkern Sie nur weiter, geniessen Sie den
warmen Winter und die heissen Sommer, die "Starkregenereignisse" und die Kyrills
und Co. dazwischen.
29.1.2008 um 00:07:06
21. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Ja lieber Probo, und viele andere
Leute lassen sich halt von der RWE nicht vorschreiben was sie denken sollen!
Auch Sie müssen so langsam die bittere Pille des Ergebnisses der Bürgerbefragung
schlucken; auch wenn es ihnen schwer fällt!
29.1.2008 um 14:39:51
22. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
@annika: sie schreiben, schreiben
sie interessiert die globale CO2-Menge. da muss ich ehrlich fragen warum waren
die gegner gegen ein 1600MW KW aber betonen jetzt wo gar kein kraftwerk kommt,
dass sie ein 500-800er gewollt hätten. wenn man global denkt, wäre es doch egal
ob in ensdorf 800MW und in NRW die andren 800MW gebaut würden oder ob in ensdorf
1600 gebaut werden. es bleibt die gleiche MW-zahl. jetzt werden halt 1600 MW
irgendwo anders in hoffentlich DE oder nicht so gut im Ausland. es ist immer
noch die gleiche menge. wenn man jetzt auf einmal global denkt und vorher nicht
über das saarland hinaus gucken kann und sich nur um den strombedarf des
saarlandes kümmert. find ich das irgendwie komisch.
Die EE-Technik
wird bald DER Exportschlager, wir müssen nur noch mehr konkrete Umsetzungen hier
bei uns dafür vorweisen können, damit den potenziellen Kunden weltweit die
Kaufentscheidung schmackhaft gemacht wird.
Die EE-Technik wird nur der
Exportschlager, wenn die ökolobby es schafft die regierungen des potentiellen
importlandes zu so dollen gesetzen zu bewegen wie wir sie haben. das hat mit
umsetzung hier nix zu tun. alle hier umgesetzten EE-techniken rechnen sich nicht
(außer mit dem gesetz) und schaffen eher probleme was die netz sicherheit
angeht. die ganzen bauern und gemeinden, die sagen wir sind so umweltfreundlich
und wir machen das um unabhängig von den monopolisten zu werden, sind heuchler
und lügner. ist nicht nur eine floskel sondern werd ihnen jetzt sagen warum.
wenn sie sich z.b. eine windmühle auf den hof stellen und ihren stromvertrag
kündigen und von da an sich selbst versorgen, wird das geld was sie
bei der stromrechnung sparen niemals die rechnung für die windmühle begleichen
können, weil diese ihnen vorher kaputt geht. aus diesem grund gibt es das EEG.
was die bauern machen ist folgendes: sie kaufen sich ein windrad, kaufen ihren
strom weiter vom versorger und verkaufen ihren wind strom überteuert an ihren
versorger. und mit der differenz macht er dann noch richtig gewinn dabei. ist
doch fein. und er kann sogar noch behaupten er tut was für die umwelt. das diese
Mrd.-beträge,die sich diese von ihrer eigenen bauernlobby als "windbauern"
bezeichnet, vom ganzen land durch immer weiter gestiegende stromkosten
aufgebracht wird ist egal. der sündenbock steht ja fest. die energiewirtschaft.
das diese seid der liberalisierung nur noch die hälfte der beschäftigten und
daher ihre gewinne macht ist ja erstmal egal.
Noch haben wir unsere
Zechen, ja, ja. Der Ausstiegsbeschluss ist doch längst da. Ensdorf NEU wäre auch
nicht mit saarl. Kohle befeuert worden.
was ich persönlich für ein
fehler halte. man sollte sich paar bergwerke offen halten. wir hatten ja 2004
doch die Koks-kriese wo china den weltmarkt leergekauft hat und einige
stahlwerke runterfahren mussten. außerdem gibt es pläne für eine neue zeche im
ruhrgebiet, die ohne subventionen aufkommt, da sie Kokskohle zum weltmarktpreis
produziert. bei weiter steigenden ölpreis wäre es auch eine option treibstoff
aus kohle zu gewinnen wie es südafrika tut und china seid sie neben unser
modersten kokerei auch die pilotkohleverflüssigungsanlage gekauft
haben.
Wieviele unserer bestehenden Kohlekraftwerke laufen denn noch
mit heimischer Kohle? Da die deutsche kohle zu weltmarktpreis angeboten
wird ist das kein grund dafür dassnur wenige mit deutscher steinkohle laufen.
der grund ist dass die deutsche produktion weit entfernt ist die
energieversorgung und stahlindustrie zu befriedigen.
Ein paar laufen
mit Braunkohle aus der Ville oder der Lausitz. Super! Grossräumige
Landschaftszerstörung mit entsprechenden Kosten für die Rekultivierung und das
für die Förderung eines Brennstoffs mit vergleichsweise niedrigem Brennwert und
vergleichsweise hohen CO2-Emissionen.
die kosten trägt doch die bergbau
gesellschafft vattenvall und RWE. für die scheint es sich also zu rechnen. außer
natürlich mit den CO2 kosten. das mit dem heizwert (brennwert ist nen kleiner
unterschied) ist erstmal richtig. es liegt aber nicht grundsätzlich daran das
braunkohle etwas etrem andres ist sondern an ihrem anlieferzustand. Positiv in
eine Heizwertrechnung gehen C,H,S negativ wasser. da die braunkohle etrem feucht
ist (60% wasser) hat sie einen scheiß heizwert. wenn man das wasser rausbekommt
hat sie einen mit normaler kohle vergleichbaren. glaub sogar höher weil sie mehr
wasserstoff hat als steinkohle??? aber egal. man wird doch in den nächsten
jahren braunkohle-KWs bauen mit einem wirkungsgrad von 50% das sind 10% mehr.
nur weil man unter andrem das wasser vorher rauszieht.
Gas ist teuer,
sagen Sie. Sie wissen wohl warum: Der Erdgaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt.
Warum das so ist, kann kein Mensch vernünftig begründen.
Gas lohnt sich
wegen des geringeren CO2-Ausstosses und nicht etwa wegen der CO2-Zertifikate,
wie Sie behaupten
wie der preis ist kann niemand was ändern. das
bestimmt immer noch der verkäufer. müssen ja kein gas kaufen zu den preisen,
wenn wir nich wollen. ist meinte das mit den zertifikaten oder ausstoß. auf
jeden fall kostet es geld wenn man co2 produziert. da gas weniger produziert
rechnet es sich halt. obwohls teurer is. ernste frage an sie : an wen zahlt die
industrie eigentlich geld für ihren CO2 austoß und wo geht das geld
hin?
Ensdorf schmilzt nicht, das behauptet selbst Greenpeace nicht,
Sie biegen sich die Argmente wirklich so hin, dass keiner sie wieder
erkennt.
sie kommen auch nicht mit sarkasmus und überspitzung zu recht.
aber sorry hier im forum und bei den ensdorfern war ne stimmung als ob wenn das
kraftwerk gebaut wird der klimawandel im saarland und nur im saarland
voranschreitet. die die nicht an feinstaub gestorben wären wären an der
erwärmung in ensdorf zu grunde gegangen;)
Ich weiss aber, weil ich
bereits dort war, wie anders es bald in der Arktis aussehen wird und welche
Probleme das für die Regionen dort und langfristig auch für uns hier bringt,
wenn das Eis weiter so schmilzt.
Für mich ist das ein ziemlich konkreter
Grund, gegen Kohle-Grosskraftwerke zu sein.
aber gegen neue kraftwerke
sein die den CO2 austoß gesamtgesehen von deutschland senken, versteh ich dann
nicht. die alten werden doch ersetzt. auch wenn jetzt einige sagen niemals
RWEwollt nur gewinn machen. wenn wir das ganze nur geld und gewinn mäßig
ansehen, ist die CO2 reduzierung der einige grund warum die bauen wollten. deren
alten Dreckschleudern sind alle abbezahlt. die spucken also nur gewinn raus.
jetzt neue für 2,2Mrd€ zu bauen wäre doch bescheuert. man müsste erst 2,2Mrd
abbezahlen und könnte ernst dann wieder gewinne machen. seid diesem CO2-handel
sind die alten Drecksschleudern aber verdammt teuer geworden. deshalb
lohnt es sich neue zu bauen. aber ihr wolltet ja keins. dann bezahlen wir halt
die CO2kosten für die alten kraftwerke auch noch mit, neben den ganzen
ökosubventionen.
Ich finde im Übrigen Ihre Wortwahl keinen Deut besser
als das Aktivistendeutsch der Ökoterroristen und der manipulierenden
Abzocktrottel von Greenpeace.
sorry ich hatte einen 68er deutschlehrer.
was soll ich machen. hab doch nur so eine wortwahl gelernt. wir hatten ja damlas
im westen nix anderes.
zu greenpeace kann ich nur sagen: hätte RWE für seine
komplette belegschaft das grennpeace magazin gekauft (ob sie es los geworden
wären is erstmal egal), wäre greenpeace für ensdorf gewesen. wenn solche
bestechung bei der umweltverträglichkeitsbewertung von supermarkten klappt,
müsste dies auch bei RWE funktionieren.
31.1.2008 um 22:00:45
23. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Hallo Probo !
Sie scheinen
viel Zeit zu haben um sich derart über ein Thema auszulassen !
ich habe
schonmal in einem früheren Post (nicht an Sie) geschrieben.
"Nicht hier das
Maul aufreisen !" Ich habe Sie bei keiner Versammlung gehört ! Oder sind Sie
auch einer von denen die sich nicht getraut haben, nur das Herr Mischaelis sich
nicht für Sie schämen mußte ?
Sie schrieben :"zu greenpeace kann ich
nur sagen: hätte RWE für seine komplette belegschaft das grennpeace magazin
gekauft (ob sie es los geworden wären is erstmal egal), wäre greenpeace für
ensdorf gewesen. wenn solche bestechung bei der umweltverträglichkeitsbewertung
von supermarkten klappt, müsste dies auch bei RWE funktionieren.
Da
frage ich Sie : Was hat den Hartz, Müller, Britz, Bachmann, Lambertz,
Michaelis... dazu getrieben dafür zu sein ? Doch nicht etwa der Glaube der Strom
würde knapp !!!
1.2.2008 um 13:11:40
24. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
hey Probo,
der Uhrzeit des
Forumseintrag zu folgen, hatten Sie wohl schon ein paar hinter die Binde
gegossen, als Sie diesen beleidigenden Mist verfasst haben.
Oder was das ein
Büttenredenentwurf für die saarländische Faasend?
Wenn man mit
Argumenten nicht weiterkommt, dann einfach mal einen Eimer Scheisse auf alle die
auskippen, die 'ne andere Meinung vertreten!
So einen Grosskotz hatten wir
hier schonmal, den Chrissi, der ist dabei ganz schön auf die Nase
gefallen!
Einer, der angibt, so viel Ahnung von allem zu haben, Technik,
Wirtschaft, Politik, Umwelt... aber nicht weiss, wie man sich im öffentlichen
Raum zu benehmen hat, sollte man Redeverbot erteilen!
Ich hoffe, Herr Stein
streicht diesen unseligen Beitrag.
2.2.2008 um 11:11:50
25. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
der urzeit zu urteilen hab ich
jetzt wieder ein intus. is halt wochen ende. herr stein hat gute arbeit
geleistet und so können die ökofanatiker sich wieder selbst beweihrauchen.
wenn man mit argumenten nich weiter kommt???? genau ich konnte bisher jedes
eurer dämlichen argumente widerlegen. die blasen dampf aus den kühlturm? waren
das nich ihre worte ?
da packt man sich an den kopp. sie sind ja noch
normal. mit ihnen kann man ja noch reden und in paar dingen haben wir die
gleiche meinung.
aber dieser menschenhassende karnevals haufen von frank,
karl , markus da kann ich echt kotzen. die haben echt die leute verhöhnt die
angst um ihre arbeit haben, die kommen mit so geistreichen sachen wie rwe
schmiert alle und lasst uns rwe zerschlagen. wie hohl ist das. das sind leute
die hassen rwe und ende. die wären auch gegen ein biostrom kraftwerk mit FW
gewesen nur weils von rwe is.
wenn rwe cool wär was ich ernsthaft bezweifle,
da sie dem bürgervotum nachgegeben haben, würden sie das jetzige kraftwerk
dichtmachen, alle raus schmeißen und wind räder dafür hinsetzen. schöne dicke
windmühlen damit sich die 70% aus ensdorf die keine großen kühltürme wollten mal
richtig ärgern.
oh man ensdorf. ein kaff was zwischen zeche, halde und
kraftwerk liegt macht ein auf öko und entscheidet über 2,2 mrd. wenn wirklich im
ausland jetzt gebaut wird wie captain planet sagt. dann haben die leute über die
interessen von 82millionen entschieden. nur wegen der aussicht im garten. ich
als rwe würd da alles wind windmühlen und schön stinkenden biogasanlagen
zupflastern.
p.s: was ich zu markus gesagt hab ist meine meineung zu so
trotteln. auch wenns gelöscht is. is hasse so heuchsler
schicke
leistung, selten jemand gesehn, der sich selbst so wunderbar deklassiert. ich
für meinen teil sperr dann mal ab, weil auf small talk mit der gosse hab ich
nicht so wirklich viel lust. also leut, ich wünsch euch was.
4.2.2008 um 00:19:57
26. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Besoffen????????
19.3.2008 um 15:47:21
27. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Egal welche Drogen du nimmst; nimm
einfach weniger!!!!!!!!
25.3.2008 um 08:20:26
28. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
Finger weg von Drogen; da liegt
kein Segen drauf!!!!
28.3.2008 um 10:22:11
29. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
alles 100% natürlich und deshalb
gute drogen. wie alles was öko is. sei es strom oder benzinpreis schuld ist die
industrie . blabla. ich hab meine drogen du die idio(t)logie. tschööö und viel
spaß im nächsten schuljahr mit den kindern der 4000 arbeitslosenbergleute und
bald den 400 arbeitslosen kraftwerkern.
vielleicht bist ja kein lehrer oder
vielmehr so ein nutzloser wie der bergwerksgegnerführer oder
partyservicebetreiber. schon arm welchen leuten ensdorf folgt. aber egal ensdorf
wird richtig aufs maul fallen. ich hoff auf ausreise und keine subventionen wie
für den ökostron für dieses hill billy kaff
27.3.2008 um 03:02:39
30. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Strom-Mangel?!
nana da würden ja deine
grünfaschos mal klar kommen. aber schön wie du dich immer meldest. ist schon das
richtige nach dem feiern. tanzen und deshalb mehr CO2 ausstoßen. oh oh wir
werden alle sterben. ach man ihr ökos seid so ein witz. dies jahr wird wohl das
jahr der chemie. bei bayer hat es gebrannt. also mündige bürger lasst uns die
chemiemultis aus dem land treiben. das kommt bestimmt gut auf der
gutdeutschliste. bergbau=weg, energie=weg, chemia= in arbeit. chemie tötet
kinder liebe ensdorf hausfrauen. ich bezahl auch paar ärzte oder find ein
Ökofond mit guten renditen damit die ärzte unterschreiben. auf gehts bürger. wie
lange laufen eigentlich noch die saarland kraftwerke nach dem förderstop? ich
glaub stromausfall wäre das beste. damit das dumme volk sieht das windkraft
ausgebaut gehört;))))) dann kann sich auch jeder wieder über den strompreis
aufregen. scheiße 2,2mrd € und ihr wolltet es nicht. soooooooo arm
29.3.2008 um 01:58:28
8. Eintrag
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Ich bin dafür alle bisherigen
drecksschleudern im saarland abzuschalten und dafür ein modernes AKW zu bauen.
Wäre CO2 und vorallem feinstaubfrei. dann würd dann auch das argument für den
BERGBAU-TERROR nicht mehr ziehen. und vorallem könnten dann die subventionen für
etwaigen ersatz durch windräder eingespart werden. also nur vorteile. denke
selbst Frank und Karl wären dafür, sofern das Kraftwerk nicht von RWE betrieben
würde, wodurch beide in einen ideologischen konflikt geraten würden.
aber
wenn sich genügend stadtwerke zusammen tun würden, wird das auch ohne die großen
EVOs klappen.
Böse zungen würden jetzt die strahlung anführen, aber man kann
ja nicht alles haben. entweder CO2 und billigen strom oder windkraft und immer
steigende stromrechnung oder Atom und billigen strom
11.1.2008 um 16:26
1. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Zum Thema....
Kohlekraft ist scheisse, Atomkraft auch....und Gas??? Lasst uns ein Gaskraftwerk
mit Kraft-Wärme-Auskopplung bauen....Gas ????
man lese sich doch mal dies
durch....schön langsam:
Berlin - Die Gasversorger langen immer kräftiger
hin: Zum 1. September erhöhen bundesweit 106 Anbieter die Tarife um
durchschnittlich 17,7 %!
Ein 4-Personen-Haushalt (20 000 kWh
Jahresverbrauch) zahlt im Schnitt 236 Euro/Jahr mehr, hat das Verbraucherportal
Verivox ermittelt. Die letzte Preisrunde liegt erst wenige Wochen zurück. Anfang
August erhöhten rund 100 Gasversorger die Tarife um knapp 13 % (BILD
berichtete). Am teuersten wird es für Kunden von RWE Westfalen-Weser-Ems: Sie
müssen 376 Euro/Jahr mehr zahlen. Ähnlich hoch ist das Plus bei RWE Rhein-Ruhr
(+ 357 Euro) und Stadtwerke Werl (+ 338 Euro). Verivox-Sprecherin Dagmar Ginzel:
"Das ist die bisher größte Preisrunde der Versorger!" (jan)
woher dieser
Preisanstieg???
Gaskraftwerke bauen?? ojee......
27.7.2008 um 01:26:01
2. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Jawoll
!
Ich bin auch für einen Atommeiler in Ensdorf !! Weg mit den
Saarländischen Dreckschleudern !! Ich kann hier fast nicht mehr atmen. Den
Atommüll lagern wa da unterirdisch im Ensdorfer Bergwerk. Da ist ja dann ab 2012
Platz.
Am Besten schliessen sich dafür alle saarländischen
Energieversorger zusammen und finanzieren das dann. Mal sehen ob die
schuldenfreien Energieversorger 100.000 Euro für den Parkplatz zusammen
bekommen.
Maja, man könnte das freie Ensdorfer Gelände aber auch nutzen
um eine Jugendstrafanstalt hinzustellen, die bekämen wir ratzfatz voll, und die
Jungs von der VSE könnten dann dort weiterarbeiten.
Allee dann....Grün
ist auf dem Vormarsch !!!! lol
22.7.2008 um 08:39:03
3. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
ich hatte recht
dank euch CO2-fanatikern (ich trinke nur stilles wasser,
weil kohlensäure CO2 ist) ist die kernkraft wieder im kommen;)))))
ich bin
für nen meiler in ensdorf.
gruß vom polemiker
18.7.2008 um 21:13:15
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Schwachsinn hoch Drei
Am Besten, wir machen weiter so
wie bisher - wir müssen es ja nicht ausbaden oder was?
"probo", bei Ihnen
gibt's nur "entweder - oder", oder wie?
Sie haben nichts kapiert, rein gar
nichts!
Für's AKW-Endlager können Sie ja ihren Garten
anbieten!
Machen Sie mal 'nen ernsthaften Vorschlag statt gegen
Feinstaub-Plaketten und Staatsabzocke zu stänkern oder für AKW-Bau zu werben.
12.1.2008 um 12:18:58
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
ach gott, kann
die polemiker-fraktion der befwürworter nicht endlich mal ruhe geben?! der
diskussionsstandard sinkt auf den nullpunkt.
12.1.2008 um 20:15:13
6. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Neue Atomkraftwerke fürs Saarland
Nachb ein
kleines Beispiel für den Bereich GAS:
Wenn der SPD-Landesvorsitzende
Heiko Maas von einem Gaspreisschock spricht, so trifft er auf jeden Fall ins
Schwarze. Wir Verbraucher, die nur auf Gas gesetzt und uns dazu noch eine neue
Heizungsanlage zugelegt haben, haben es am Ende versäumt, auf dem „Holzweg“ zu
sein. Stattdessen sind wir auf der „Ölspur“ ausgerutscht. Wobei eine
Preiskoppelung an den Ölpreis für mich unsinnig und nicht nachvollziehbar ist.
Vorteil beim Öl: Fällt der Preis, wird der Tank des Verbrauchers gefüllt. Gas
kann man dagegen nicht auf Vorrat kaufen. Der Preis fällt und steigt
willkürlich, ist weit überzogen. Meine Sicht: Gas ist eine Energie, die auf
Dauer so nicht mehr bezahlbar ist.
Nun es muss schneller gehen mit der
Wind,Wasser und Solarkraft....meine Meinung..sonst ist bald keiner mehr da, der
das bezahlen kann......
31.7.2008 um 12:52:24
9. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Neues Kraftwerk in Wehrden
Offenbar ist das Nein
der Ensdorfer Bevölkerung bei der Abstimmung zur FNP-Änderung für den
Kraftwerksbau nicht der Anfang vom Ende und der Untergang des
Industriestandortes Saar.
Die VVS plant Presseberichten zufolge den Bau
eines 200 bis 400 MW-Gas- oder Kohlekraftwerks in Völklingen-Wehrden.
Es
bleibt zu hoffen, dass sich die VVS finanziell erholt und den Bau realisiert,
dass eine entsprechende FW-Auskopplung stattfindet und das dies, so wie vom
neuen VVS-Vorstand gewünscht, ein Beitrag ist, um in der
Stromerzeugungswirtschaft die Karten neu zu mischen und den grossen EVUs nicht
allein das Feld zu überlassen.
10.1.2008 um 21:55
10. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: RWE, die "Zukunft" und IHK - Spielchen
Wollte
man den Bürgern nicht noch vor ein paar Wochen erzählen, dass dies nur weit
entfernte Zukunftsmusik sei?! Ein schwachsinniger Laden und eine erneute
Unterschrift für die "Glaubwürdigkeit" von RWE!
Auf einmal scheint so
vieles möglich, was vor dem Ensdorfer Beschluß nur ein Traum für
Weltverbesserer, Wundergläubige und Egoisten war. Gewisse Herrschaften sollten
noch einmal genaustens über ihr Amt nachdenken und auch, ob man sein "Wissen"
wirklich so weitergeben sollte.
Die Welt
28.12.2007
RWE entwickelt Speicher für Windenergie
Konzern will
überschüssige Elektrizität in Druckluft umwandeln und unterirdisch
speichern
Essen - Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE will
zusammen mit dem US-Konzern General Electric (GE) eine neue Speichertechnik für
Strom entwickeln. Die beiden Konzerne unterzeichneten am Donnerstag eine
Absichtserklärung zur Entwicklung eines Druckluftspeicherkraftwerks. Ziel der
Zusammenarbeit sei es, das begrenzte Angebot an Speicherkapazität für
elektrische Energie erheblich auszuweiten, erklärte ein Sprecher des Essener
Stromkonzerns.
"In Zukunft wird die stark schwankende Stromeinspeisung allein
schon durch den massiv geplanten Ausbau der Windenergie zunehmen. Daher ist es
wichtig, sich dieser Herausforderung zu stellen und rechtzeitig Konzepte für
eine effiziente Speicherung zu entwickeln", sagte Johannes Lambertz, Vorstand
der RWE Power AG.
Eine erste Demonstrationsanlage soll ab 2012 errichtet
werden. In einem Druckluftspeicherkraftwerk wird - zu Zeiten eines hohen
Stromangebots - Luft komprimiert und zur Speicherung in unterirdische Kavernen
gepresst. Diese Druckluft kann im Bedarfsfall in Turbinen geleitet und so zur
Stromerzeugung genutzt werden.
Die Grundidee des Druckluftspeichers (CAES -
Compressed Air Energy Storage) ist nicht neu: Der RWE-Konkurrent E.on betreibt
im niedersächsischen Huntorf zwischen Bremen und Oldenburg das einzige
europäische Druckluft-Kraftwerk. Es wurde bereits 1978 in Betrieb genommen, um
in Zei-ten geringer Stromnachfrage überschüssige Elektrizität des Atomkraftwerks
Unterweser aufzunehmen. Während Schwachlastzeiten pumpt das Kraftwerk Luft mit
einem Druck von 50 bis 70 bar in zwei Kavernen, die aus dem Salzgestein
herausgespült wurden. Sie haben eine annähernd zylindrische Form bei rund 70
Meter Durchmesser und 200 Meter Höhe. Sie liegen zwischen 650 und 800 Meter
unter der Erdoberfläche. Solche Kavernen werden im norddeutschen Küstengebiet
auch für die Einlagerung von Erdöl oder Erdgas benutzt. Die Leistung des
Druckluft-Kraftwerks Huntorf liegt bei 290 Megawatt. Ähnliche, jedoch weit
kleinere Anlagen gibt es auch in den USA.
Das Neue an dem von RWE und GE
geplanten Kraftwerk ist offenbar, die bei der Luft-Kompression entstehende Wärme
erstmals ebenfalls nutzbar zu machen. Durch diese Technik kann der Wirkungsgrad
des Druckluft-Kraftwerks von rund 45 Prozent eventuell auf 70 Prozent gesteigert
werden.
"Eine große Herausforderung bei diesem Projekt liegt in der
Entwicklung geeigneter Komponenten, insbesondere im Bereich der Kompressor- und
Wärmespeichertechnik, die für hohe Wirkungsgrade von
Druckluftspeicherkraftwerken erforderlich sind", erklärt Claudi Santiago,
GE-Vorstand für das Ressort Öl und Gas.
Als Standorte für
Druckluftspeicherkraftwerke eignen sich vor allem norddeutsche Regionen mit
ihren Salzlagerstätten, deren Kavernen große Mengen von Druckluft aufnehmen
können. AP/ dgw
1.1.2008 um 16:55
11. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
na dann mal soviel zu den aussagen von lambertz, nowack
und co. zur peanuts-unbedenklichkeit bei inversionswetterlagen. man wünsch
diesen herren ein besinnliches
weihnachtsfest!
SR-ONLINE.DE 24.12.2007
16:58
Fraulautern: Feinstaub liegt über dem
Grenzwert
Im Saarland ist die Feinstaubbelastung derzeit ungewöhnlich
hoch. In Fraulautern wurde am Sonntag ein Mittelwert von 134 Mikrogramm pro
Kubikmeter Luft gemessen.
In Biringen hat der Wert bei 121 Mikrogramm
gelegen.
!!! Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. !!!
Das
gesamte westliche Saarland ist mit der Gefahrenstufe rot gekennzeichnet: http://www.lua.saarland.de/
Ein Sprecher des
Umweltministeriums teilte dem SR mit, die Ursache für die hohen Werte sei die
aktuelle Inversionswetterlage. Einen Grund zur Sorge sehe er
nicht.
Feinstaub: Feinstäube belasten den
Menschen
Feinstäube gelangen auf natürliche Weise, aber auch durch
Verbrennungsprozesse, durch den Verkehr oder die Industrie in die Umwelt. Sie
können die Gesundheit schädigen.
Neuere Studien haben gezeigt, dass bei
hohen Immissionen, Atemwegsinfektionen, Anfälle von Atemnot und Husten auftreten
können. Auch das Herz-Kreislaufsystem kann belastet werden.
In einem
Kalenderjahr ist die Überschreitung des Grenzwertes von 50 Milligramm pro
Kubikmeter Luft im Tagesmittel an 35 Tagen pro Messstation zulässig. Infos unter
http://www.lua.saarland.de/
24.12.2007 um 21:18
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
Frohe Weihnachten erstmal an alle Forumsleser!
Das
zeigt mir zumindest, dass Inversionswetterlagen mit Windstillen über 48 Std
nicht so selten sind, wie das z.B. auch von RWE immer wieder behauptet wird und
dass die Grundbelastung doch nicht ganz so vernachlässigbar ist.
Diese
Wetterlage dauert jetzt schon eine knappe Woche an, womit auch der
Jahreshöchstwert für PM 10 und PM 2,5 bald erreicht wird, wenn das schon nicht
längst geschehen sein sollte.
Das zeigt mir allerdings auch, dass wir in der
Industrie noch bessere Filter brauchen, Pelletöfen vielleicht doch nicht DAS
Ding sind, um sich vom Öl abzukoppeln, dass wir darüber nachdenken sollten, ob
wir immer alles mit dem Auto erledigen müssen (vor allem die kleinen Wege) und
vor allem, dass wir eine andere Energieversorgung mit mehr Kraft-Wärme-Kopplung
brauchen, um Hausfeuerungen zu ersetzen.
In diesem Sinne alles Gute zum
Fest und "a gudda Rudsch"
Annika
25.12.2007 um 00:55:54
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
so wie ich es noch in erinnerung hab, von einem
"informations-gespräch", behauptete rwe, dass diese windstillen über 48h hier
niemals vorkommen
nein, solch eine grundbelastung ist wirklich
nicht zu vernachlässigen. nun wird auch nach und nach immernoch sehr deutlich,
wie die ****** der rwe ausgeführt wurde. der konzern sollte sich einen guten
vorsatz für 08 setzen und sich übernehmen lassen.. das wäre dann vielleicht die
einzig 'ehrenvolle' rettung des images und der mitarbeiter
27.12.2007 um 15:47:53
3. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
ne ne ne der frank
und sein feldzug gegen RWE. was hat dir RWE eigentlich getan? sorry weiß ehrlich
nicht wo dein problem hängt. denke RWE hatte dir alles sagen anbieten können ,
aber du hättest es aus prinzip abgelehnt weil es von RWE kommt. was eine
einstellung ist denn das bitte? bist du ein kleines verzogenes kleinkind oder
jemand der sein verstand einsetzen kann. echt albern so leute. kann man
eigentlich nicht ernst nehmen (ausgenommen die lieben ensdorfer
trottel)
Zum feinstaub kann ich nur sagen: eine neue abzockmöglichkeit
für den bürger. erst panik machen, die ökoterroristen auf den plan rufen, dann
schön ein auf "die gesundheit der bürger liegt uns am herzen machen" und eine
schöne ökoplakette fürs auto einführen. sind ja nur 5€ für ökologisch reine
gewissen. bei 40mio autos sind dies 200mio € für den staat. respekt. und keiner
beklagt sich. is ja für die umwelt.
umweltschutz ok. aber was in
deutschland abgeht grenzt schon an ökoreligiösen fanatismus. aber typisch für
das land, der leicht in hysterie zu versetzenden spießer.
11.1.2008 um 17:01:37
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
"jemand der sein verstand einsetzen
kann."
allerdings..
12.1.2008 um 20:17:33
5. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im Saarbecken
glaub ich nicht.
habe ihre beträge gelesen.........
12.1.2008 um 23:41:38
6. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
.. und scheinbar keinen einzigen verstanden. aber nun gut.
14.1.2008 um 11:50:15
7. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
Der Smog-Alarm ist abgeschafft
Ministerium:
Warnung ändert Belastung nicht – Hohe Feinstaub-Konzentration im
Saarland
Vor erhöhten Feinstaub-Werten, wie sie in der zweiten
Dezember-Hälfte in der Grenzregion gemessen wurden, wird künftig nicht gewarnt.
Grund: Der früher gültige Smog-Alarm wurde abgeschafft.
Von
SZ-Redakteur
Gerhard Franz
Saarbrücken. In Deutschland wird es keinen
Smog-Alarm mehr geben. Das haben Sprecher von Bundesumweltministerium und
Umweltbundesamt unserer Zeitung unabhängig voneinander bestätigt. Solche
Regelungen, so heißt es, seien nach der Entschwefelung der Kraftwerke und
anderen wirksamen Luftreinhalte-Maßnahmen der vorigen Jahre, die die Rücknahme
der Smog-Verordnungen der Länder zu Folge hatten, nicht mehr
vorgesehen.
Dicke Luft in der Grenzregion
Grund für die
Nachfrage unserer Zeitung war die dicke Luft in der deutsch-französischen
Grenzregion (siehe Grafik) sowie in Rheinland-Pfalz, die sich in der zweiten
Dezember-Hälfte zusammengeballt hatte. Dabei kletterten die Feinstaub-Werte im
Tagesmittel mehrfach auf weit über 100 Mikrogramm (millionstel Gramm) pro
Kubikmeter Luft, wobei der Grenzwert von 50 Mikrogramm nicht mehr als 35 Mal pro
Jahr überschritten werden soll. So sagte der Sprecher von Umweltminister
Sigmar Gabriel, Tobias Dünow, unserer Zeitung: „Erfahrungen mit den
Smog-Regelungen haben gezeigt, dass die während der Smog-Wetterlagen in den
betreffenden Gebieten ergriffenen Maßnahmen keine signifikanten Minderungen der
Belastung bringen.“ Deshalb basiere die Politik der Bundesregierung zur
Bekämpfung hoher Luftbelastungen auf langfristig angelegten
Maßnahmen.
Ähnlich drückte sich Arno Graff aus, der im Umweltbundesamt
für die Beurteilung der Luftqualität zuständig ist. Graff: „Die
Smog-Verordnungen, die noch aus den Zeiten hoher Schwefeldioxid-Belastungen
stammten, sind abgeschafft.“ Die damit zusammenhängenden Probleme, die noch in
den 70er und 80er Jahren zu großflächigen Warnungen mit Fahrverboten geführt
haben, gebe es nicht mehr. Und die jetzt gültigen Richtlinien der EU zur
Reinhaltung der Luft sähen Warnwerte nicht vor. Graff: „Solche gibt es in der
entsprechenden EU-Richtlinie nicht.“ Wenn man zeitlich befristete Warnwerte
einführen wollte, um hohen Schadstoff- Konzentrationen zu begegnen, hätte dies
Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger und in die Wirtschaft zur Folge –
ohne dass man dabei eine Garantie für bessere Luft habe. Belastungen von 150 bis
250 Mikrogramm Feinstaub über mehrere Tage seien durchaus denkbar. Mit
langfristigen Maßnahmen zur Luftreinhaltung sei man insgesamt aber besser
bedient, so Arno Graff.
Die dicke Luft über Weihnachten in unserer Region
war erst aufgefallen, nachdem lothringische Zeitungen zwischen den Jahren
berichtet hatten, dass die Bevölkerung nicht vor der Smog-Lage gewarnt worden
war. Denn in Frankreich existiert, anders als in Deutschland, ein Warnwert von
80 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, der mehrfach überschritten worden
war. In der Folge forderte der Landesvorsitzende des Bunds für Umwelt und
Naturschutz, Joachim Götz, die Landesregierung auf, die Bevölkerung bei hohen
Feinstaub-Konzentrationen zu warnen. Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün konterte:
Man kann doch nicht bei jedem Überschreiten des Richtwerts warnen; denn
dann hätte man allein in Saarbrücken im vergangenen Jahr 23 Mal Alarm geben
müssen.
MEINUNG
Franzosen sind uns voraus
Von
SZ-Redakteur
Gerhard Franz
Wahrscheinlich ist der Ansatz des
Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts nicht falsch, auf die
langfristige Reinigung der Abgase zu setzen; dieses Konzept hat sich bei der
Entschwefelung der Kohlekraftwerke sowie bei der Abgas-Reinigungs-Technik bei
den Kraftfahrzeugen bewährt. Fortgesetzt wurde diese Politik auf europäischer
Ebene mit der Feinstaubrichtlinie. Doch nun hat man erstmals bei einer
Inversionswetterlage kurz vor Weihnachten die Kehrseite der Feinstaubrichtlinie
erlebt. Mit ihr werden vor allem die Kommunen zum Handeln gezwungen, etwa mit
der Einrichtung von Umweltzonen, die von Autos ohne entsprechende Abgasreinigung
nicht mehr befahren werden dürfen. Aber an Inversionswetterlagen, bei denen sich
Schadstoffe und Staub großflächig in der Atmosphäre zusammenballen, hat man
dabei nicht gedacht. Wahrscheinlich sind die Franzosen weiter als wir, denn sie
sehen für solche Fälle von dicker Luft in der Region einen Warnwert
vor.
17.1.2008 um 14:16:18
8. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Die RWE/Lambertz "Luft-Kur-Region" im
Saarbecken
ps. Quelle: Saarbrücker Zeitung, 17.01.08
17.1.2008 um 14:17:08
12. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Pressemitteilung RWE
RWE Power zieht
Genehmigungsantrag
für Kraftwerksprojekt in Ensdorf zurück
Essen/Ensdorf, 13.Dezember
2007
RWE Power hat den Genehmigungsantrag für das geplante
1600 Megawatt-
Steinkohlenkraftwerk in Ensdorf beim saarländischen
Umweltministerium
zurückgezogen. „Wir haben mit der Landesregierung
gesprochen. Die
Bürgerinnen und Bürger haben mehrheitlich gegen das
Kraftwerk votiert. Diese
Entscheidung akzeptieren wir und handeln
entsprechend“, betonte Dr. Ulrich
Jobs, Vorstandsvorsitzender der RWE Power
AG.
RWE Power prüft derzeit alternative
Investitionsmöglichkeiten. Entscheidend
sind dabei Wirtschaftlichkeit und
Verfügbarkeit von Standorten. Eine Festlegung
hierzu ist noch nicht erfolgt.
Dr. Jobs schloss eine kleinere Anlage am Standort
Ensdorf jedoch aus: „Nach
aktueller Markteinschätzung ist für uns im Saarland
ein kleineres Kraftwerk
nicht wirtschaftlich.“
Quelle : KW-Ensdorf
13.12.2007 um 13:24
1. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Pressemitteilung RWE
Jetzt muss der GR heute
Abend nur noch die Aufhebung der Beschlüsse zur
Änderung des Flächennutzungsplanes, Bereich Umfeld des Kraftwerkes Ensdorf (mit
integrierter Landschaftsplanung) beschließen, und dann ist die Sache
vergessen!!!
13.12.2007 um 15:09:49
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Pressemitteilung RWE
Das ist das erste
Vernünftige, was ich von diesem Laden les.
Die "Sonderveröffentlichung"
dagegen war ja mal wieder die allergößte ******
- Strom so teuer weil
Kraftwerke fehlen
- Gerade RWE lädt zu einem "Energiepakt"
-
HOCHEFFIZIENTES KW Ensdorf
- Strom wird knapp, unser Wohlstand steht auf
tönernden Füßen
- RWE bereit zum Konsens (man hat wohl noch nicht Lambertz
oder Nowack live erlebt)
- RWE und Verbraucher schmieden gemeinsam?! (auch
neu)
- Auf einmal sollen erneuerbare Energien zum Zug kommen
- Und wieder
mal der Stolz der Arbeitsplätze aber hintenrum die Leut
rausschmeissen..
wobei dies jetzt nur ein kurzer Überflug
war..
Man kann nur hoffen, dass die Politik irgendwann ENDLICH solche
Läden ein für allemal auseinander nimmt!
13.12.2007 um 14:56:07
13. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: immer weiter Lobbyarbeit !
Die Stromversorger
haben nichts gelernt !
Hier und in der überregionalen Presse wird immer
auf den gleichen abgedroschenen Argumenten rumgeritten.
Wenn weiterhin
die Aufsichtsratvorsitzenden zitiert werden glaubt denen das kein Mensch.
Wie z.B. Hubertus Schmoldt, er wird immer schön als Gewerkschafter verkauft,
aber glaubt im Ernst jemand dass die Leute nicht rausfinden das er Mitglied des
Aufsichtsrates der Bayer AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der
E.ON AG, der BP und weiterer Unternehmen ist !!!
Die Unternehmen sollten
lernen dass sich keiner belügen läßt.
6.12.2007 um 08:29
1. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: immer weiter Lobbyarbeit !
Hallo Markus, Ensdorf
war ja ein Lehrstueck fuer die Energiebosse.....
6.12.2007 um 18:05:06
14. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Übliches Lobbyisten-Geschwätz
Handelsblatt
28.11.2007 Konzerne in der Klemme
KRAFTWERKE AUF DER KIPPE: Nach Atommeilern geraten auch
Kohleanlagen in Misskredit
JÜRGEN FLAUGER | DÜSSELDORF Der Zeitpunkt war
gut gewählt: Am vergangenen Samstag demonstrierten Gruppen der
Umweltschutzorganisation Greenpeace in 31 deutschen Städten gegen den geplanten
Bau von Kohlekraftwerken. Am Sonntag entschieden sich die Bürger im
saarländischen Ensdorf gegen ein Großprojekt von RWE.
Mit der Debatte um
mehr Klimaschutz wächst der Widerstand gegen Braun- und Steinkohleanlagen mit
ihren vergleichsweisen hohen CO2-Emissionen. Und die deutsche Energiebranche
kommt dadurch zunehmend in Bedrängnis: Wie soll die dringend benötigte
Modernisierung des deutschen Kraftwerksparks bewältigt werden, wenn nach Atom
jetzt auch Kohle in Misskredit gerät?
In Ensdorf sprachen sich in einem
Bürgerentscheid 70 Prozent gegen eine Änderung des benötigten
Flächennutzungsplanes aus. RWE gab daraufhin bekannt, das geplante 1 600
Megawatt starke Steinkohlekraftwerk, das rund 2,2 Mrd. Euro kosten sollte, nicht
zu bauen.
Ensdorf ist aber kein Einzelfall. Vattenfall Europe erhielt
zwar vor zwei Wochen die Freigabe für ein 1 600 Megawatt starkes
Steinkohlekraftwerk in Moorburg bei Hamburg - allerdings nur gegen teure
Zugeständnisse: Das Unternehmen muss 120 Mill. Euro in zusätzliche
Umweltschutzmaßnahmen investieren. In Krefeld kämpft das Stadtwerke-Netzwerk
Trianel mit seinen Plänen für eine Steinkohleanlage seit Monaten gegen heftigen
Widerstand im Stadtrat. Und auch Branchenführer Eon spürt bei Großprojekten
Gegenwind.
Bürgerinitiativen vor Ort machen gemeinsam mit dem Bund für
Umwelt und Naturschutz und Greenpeace Stimmung gegen die vermeintlichen
Klimakiller: Durch die geplanten Kohlekraftwerke würde die Atmosphäre mit
zusätzlichen 140 Mill. Tonnen Kohlendioxid pro Jahr belastet, rechnet Greenpeace
vor. Sie seien überdimensioniert und hätten schlechte Wirkungsgrade, das heißt
sie setzen den Brennstoff nur zu geringen Prozentsätzen in Strom um.
Das
weist die Branche entschieden zurück. Die Versorger werben explizit damit, dass
durch die neuen Anlagen alte, weniger effektive ersetzt werden. Ensdorf,
beispielsweise, sollte einen Wirkungsgrad von 46 Prozent haben - viele der
Anlagen, die derzeit noch in Betrieb sind, kommen gerade mal auf etwas über 30
Prozent. Nach der RWE-Rechnung hätte sich der CO2-Ausstoß deshalb gegenüber
herkömmlicher Technik um rund 2,5 Mill. Tonnen verringert. Eon plant bereits
eine Anlage mit einem Wirkungsgrad von über 50 Prozent und alle Unternehmen
forschen eifrig an der Abtrennung und Speicherung des klimaschädlichen
CO2.
Nach Einschätzung von Branchenexperten ist die Debatte um
Kohleanlagen in Anbetracht des dringenden Bedarfs an neuen Kraftwerken fatal.
"Eine wirkliche Alternative gibt es nicht - jedenfalls keine, die nicht hohe
Preissteigerungen mit sich bringen würde", sagt Dirk Briese, Geschäftsführer des
Marktforschungsunternehmen Trend-Research, das regelmäßig den Bedarf an Anlagen
und den Stand der Projekte abfragt. Sowohl Gas als auch die erneuerbaren
Energien seien noch nicht geeignet, die drohende Kapazitätslücke zu schließen,
sagt Briese. Noch kommen Windkraft und Co. nicht ohne Subventionen aus und Gas
verteuert sich gekoppelt an den Rohölpreis momentan rasant.
Dabei drängt
der Bedarf an neuen Anlagen, weil viele Kohlekraftwerke altersschwach sind und
der politisch gewollte Ausstieg aus der Kernkraft kompensiert werden muss. Der
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) schätzt, dass bis 2020
neue Kapazitäten von über 40 000 Megawatt benötigt werden, die Hälfte wegen des
Atomausstiegs.
Im Mai hatte der Verband noch 69 Projekte - von der
kleinen Müllverbrennungsanlage bis zum Großkraftwerk - gezählt, die die Lücke
gerade so hätten schließen können. Inzwischen wurden aber einige große Vorhaben
schon wieder aufgegeben - und Ensdorf dürfte nicht das letzte
sein.
Dass die Menschen nach wie vor keine
Probleme mit Kohle-Kraftwerken haben, wird mal wieder bewusst verschwiegen. Auch
in Ensdorf würde die RWE ihre Baugenehmigung wohl sicher bereits in Händen
halten, wenn sie nicht der Größenwahn, gepaart mit absoluter Arroganz und der
Wunsch nach einem noch goldeneren Weihnachtsbaum gepackt hätte. Letzteres hatte
wohl auch bei diversen anderen Herren zum absoluten Versagen geführt. Falls Mr.
Großmann das Ruder rumreißen will, sollte er sein Windrad-Modell weniger unsaft
behandeln.
30.11.2007 um 14:27
1. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Übliches Lobbyisten-Geschwätz
ich denke eher das unbedingt 1600MW im
saarland gebaut werden sollten, liegt wohl eher daran dass nebem unserem
saarland das KKW biblis liegt und diese 2000 oder wie viel MW ab 2012 fehlen
werden. da ensdorf die besten voraussetzungen für ein großen kraftwerk besitzt
und es eines von 3 baugleichen typen werden (Westfalen und in holland) sollte,
war es doch logisch dass die von rwe das und nur das da haben wollten.
ein
anderes zu planen ist doch gar nicht möglich in der zeit und wer soll das denn
bauen? denke bei den kraftwerken die jetzt weltweit gebaut werden sind die
eingeplanten arbeiter für ensdorf schon weg. und welche firma die überall auf
der welt aufträge holen kann sollte nochmal riskieren in ein unsicheres projekt
geld stecken , wenn es doch genügent sichere projekte gibt. die ganzen
stadtwerke haben schon länger ihre plane auf eisgelegt hab ich gelesen, weil sie
keine firmen für den bau finden
7.12.2007 um 21:52:11
15. Eintrag
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL:
http://www.4ai.de
Betreff: Zu Feinstaub
Hallo, habe am
Wochenende einen Bericht zu Feinstaub in VOX gesehen.
Zum Nachdenken
geeignet. http://www.vox.de/495_4868.php?video_id=43658
Grüße
Werner
28.11.2007 um 08:25
16. Eintrag
Absender: Kalleso
Email: hoff@mail.com
URL:
Betreff: Was war den da wohl ausschlaggebend für das
NEIN
Was alles könnte gestanden haben für das NEIN
Vielleicht
das durch Erdbeben schon unsere Häuser wackeln?
Es ein Abenteuer
geworden ist unsere Hauptstraße im Spaziergang entlangzugehen (enorme
Verkehrsbelästigung)
Würde mich mal interessieren,in welchem Maße die
Verkehrsbelastung auf der B51 in Ensdorf in den letztn Jahren zugenommen
hat??
Die Leute haben Wind bekommen der Strom würde auch exportiert
werden?
Also hier der Dreck und der Strom wird im Ausland
verkauft?
Wahrscheinlich auch noch billiger als hierzulande!
Der
Strom wird für die jüngere Generationen im Rentenalter eh zu teuer werden.Es sei
denn mann hat auf der DSK oder gut organisierten Betrieben geklebt.(TOTALE
UNGERECHTIGKEITEN)
GEREIZT SIND WIR WOHL
27.11.2007 um 12:41
1. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Was war den da wohl ausschlaggebend für das
NEIN
Evtl. die Hilflosigkeit einiger RWE Vertreter bei einigen
Versammlungen???
28.11.2007 um 09:49:55
17. Eintrag
Absender: Kalleso
Email: hoff@mail.com
URL:
Betreff: Hurra ,kein Geister-Stinkschloß im Dorf
Ich kann
aufatmen!!
Ich fühl mich nicht mehr bedrängt!
Es wäre nur ein
egoistisches Vorhaben gewesen!
26.11.2007 um 17:15
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Hurra ,kein Geister-Stinkschloß im Dorf
Diesen
Post muss man nicht kommentieren.
26.11.2007 um 19:15:51
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Hurra ,kein Geister-Stinkschloß im Dorf
.. wie
eigentlich so vieles in diesem Forum.
26.11.2007 um 21:52:19
18. Eintrag
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Ergebnis Bürgerbefragung
So, da haben wir den
Salat. 70% dagegen, RWE-Vertreter sagen, dass sie definitiv nicht bauen werden.
Trauriger Abend für's Saarland.
Welche Konsequenzen ich persönlich daraus
ziehe? Das gleiche, was viele junge Menschen in meinem Alter ohnehin schon lange
in Betracht ziehen: fertig studieren und danach nix wie weg von hier.
Das habe ich vor der Abstimmung angekündigt und werde es jetzt auch
wahrmachen - auch wenn ich sicher bin, dass es hier niemanden juckt
;)
Aber:
Sollte sich dieses Land noch einmal fragen, warum es
auch noch in hundert Jahren von anderen Ländern finanziert werden muss, dann
sollten man sich an heute abend erinnern.
Wenn sich irgendwer noch
einmal darüber wundern, warum kein qualifizierter Nachwuchs mehr nachrückt,
erinnert euch an heute abend.
Wenn in ein paar Jahren alle Ensdorfer
stöhnen, dass es bei ihnen ein paar hundert Arbeitslose mehr gibt, dann
erinnert euch an heute abend.
Ich bin dann mal wech.
P.S.: An
alle Kraftwerksmitarbeiter, die hier mitgelesen und mitgeschrieben haben: ich
beneide euch heute abend nicht! Damit werdet ihr pünktlich mit einigen
Bergarbeitern ebenfalls arbeitslos werden. Sagt noch einmal DANKE ENSDORF!
25.11.2007 um 19:31
1. Antwort
Absender: Uli
Email: UKUli@web.de
URL:
Betreff:
Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich möchte mich erst mal bedanken für dieses
Forum das ich fleissig mitgelesen habe. Ich durfte nicht mit abstimmen hätte
aber mit nein gestimmt. Beunruhigt bin ich wegen der höheren Feinstaubbelastung
die ein Fahrverbot für Autos zur Folge gehabt hätte. Das hätte mich finanziell
sehr belastet.
Die Firma RWE die ja zum grossen Teil in öffentlicher Hand
ist wollte dieses Kraftwerk aus reiner Profitgier bauen - was im Saarland
geblieben wäre wäre nur die extreme gesundheitlichen Gefährdungen und ein paar
neue Arbeitsplätze -die Gesundheitsgefährdung ist als Argument für neue
Arbeitsplätze nicht heranzuziehen. Hat irgend jemand wegen der Ablehnung seinen
Arbeitsplatz verloren ??
26.11.2007 um 23:10:04
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich finde meine
"lieben" Mitbürger haben sich zum Spielball einiger Pseudo-Grüner machen lassen.
Bei der Bekanntgabe vielen sie sich wie Sieger in die Arme, dabei haben sie
gerade den Untergang von Ensdorf, wenn nicht sogar den Untergang des ganzen
Saarlandes veranlasst. All diese selbstherrlichen Neu-Umweltschützer, die
denken "Wozu brauchen wir ein Kraftwerk, wir haben doch Steckdosen" und
gleichzeitig, sehr umweltfreundlich, mit ihren Autos zur Bekanntgabe kamen.
Genau diese Menschen werden es sein, die in ein paar Jahren jammern, wenn ihre
Kinder keine Lehrstelle oder Job finden und aus dem Saarland wegziehn müssen.
Ich selbst schäme mich dafür, mit so vielen dummen menschen in einem Ort zu
leben, einfach nur peinlich. Wenn es nach mir gehn würde, würden sie ab
morgen ihren Strom auf umgebauten Fahrrädern selbst erzeugen. Und ich
weigere mich, mit diesen Leuten in einen Topf geschmissen zu werden,
wenn es heisst "die Ensdorfer Bürger haben gewählt". Ich war und bin weiterhin
für das neue Kraftwerk und die daraus resultierenden Arbeitsstellen. Und ich
hoffe, das es noch einen Weg gibt, dass das neue Kraftwerk gebaut werden
kann.
Passiert dies nicht, sollen die, die dagegenstimmten, als letzte
im Rathaus das Licht ausmachen. Gute Nacht Deutschland, mehr kann man hier nicht
sagen...
Es stinkt schon förmlich nach einem hastig gebastelten
Fake-Profil, denn solch intellektuelle Leichtgewichte ist man für gewöhnlich in
identischer Schreibweise von andren Namen hier gewöhnt. Man meint also immernoch
die Leute hier wären wirklich so *** dumm?! Sorry für die Ausdrucksweise aber
anders kann man dieses Verhalten nicht mehr beschreiben. Solche Psychosen sind
langsam wirklich behandlungsreif!
Ensdorfer Kinder finden keinen Job
und Ausbildung mehr weil in Ensdorf kein Großkraftwerk steht; das Licht geht aus
etc. Was soll die Zielgruppe für solche Aussagen sein?
Sonderschule?
Unabhängig davon, nochmal:
DIE
ENSDORFER/REGION SIND NICHT GEGEN EIN KRAFTWERK!!- WAREN SIE NOCH NIE UND WERDEN
ES AUCH NIEMALS SEIN!
26.11.2007 um 01:18:05
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich glaube man wäre ein
Ensdorf auch sehr zufrieden, wenn Demokratie einfach von einigen hier im Forum
akzeptiert würde!!!!!!!!!
29.11.2007 um 07:49:11
4. Antwort
Absender: basti
Email: basti1848@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
ja willkommen in nrw.
ist sowieso das beste bundesland;))
was das fett wegbekommen angeht ,
kann mir eigentlich egal sein. man weiß ja von wem es kommt. man brauch sich ja
nur mal die fotos von den mitgliedern der BI und greenpeace saar anscheuen,
kombiniert bin diesen geistreichen fanitisch ideologischen beiträgen hier im
forum, und man weiß mit was für menschen man es zu tun hat. was sie hier sagen
ist für mich so bedeutent als ob in china ein sack reis umkippt;)
aber die
andere fraktion auf der ökoseite sind ja nicht die idialistenökos sondern, und
das macht das ganze was hier in deutschland so gefährlich, die finanzinvestoren,
spekulanten und steuerabschreibungskünstler. hab in den vdi-nachrichten eine
interessante anzeigen werbung gestoßen ( ist auch auf in deren online ausgabe)
wörtlich: 341% Gesamtausschüttung - steuerfrei
Mindestanlagesumme
5000€
gesicherte vergütung durch portugiesisches einspeise gesetz
kann
nur sagen in deutschland gibts dieses Gesetz auch seid 98. also bezahlt der
staat direkt über steuerabschreibung und jeder einzelne bürger über die achso
hohe stromrechnung diese fonds und klientäl an leuten, die darin investieren.
zur Info für die ewig gestrigen alleswisser: windkraft und erneuerbare
energien sind nicht wirtschaftlich und werden subventioniert! zwar nicht direkt
sondern indirekt. heißt jeder der Ökostrom produziert verkauft den strom zum
doppelten preis wie der normalproduzierte strom an die 4 gesetzlich dazu
verpflichteten netzbetreiber. die sollen laut gesetz dann gucken wie viel sie
für ökostrom mehr gezahlt haben und rechnen das auf alle kunden um und erhöhen
so den strompreis.
versteckte subventionen wird so ein verfahren genannt
ähnlich dem abgeschafften kohlepfennig, der ja abgeschafft wurde um den
strompreis zusenken;) und jetzt? von wieviel pfennigen reden wir? kohle wird
platt gemacht weil jeder sieht soooo viel subventionen, während sich nicht
drehende in täler gebaute windräder als wirtschaftlich nicht subventioniert
verkauft werden von leuten, die sich jeden monat über ihre stromrechnung ärgern
und wie hier gelesen den stromkonzernen
geldgier=unglaubwürdigkei=umweltschädigung vorwerfen.
na ja schon lustig.
aber vdi-nachrichten sind top was technik angeht und projekte, die geplant sind
. hab gelesen es gibt ein neues Biomasse-kraftwerk was in modulweise gebaut wird
(somit billiger) und auch feuchte biomasse verbrennen kann. jetzt hör ich schon
wieder einige jubbeln. aber je feuchter ein brennstoff ist desto weniger
heizwert oder energie enthält er. somit muss ich mehr feuchte brennstoffe
verbrennen wie trockene, wodurch ich mehr CO2 produziere und höhere
brennstoffkosten haben. jeder der eine öl-bzw. gasheizung hat wird sagen:
scheiße mehr liter öl geht ins geld. und damit hat er solang recht solange er
keine CO2-zertifikate kaufen muss. da biomasse als CO2-neutral gilt, brauch man
keine zertifikate. dies ist auch der grund warum mittlerweile die regenwälder
abgeholzt und durch energie reiche pflanzen plantagen ersetzt werden.
Wäre
man eigentlich in ensdorf mit einem durch Ökofonds mit garantierter Dividende
für die 5000€ investierenden endorfer ärzte und prominenz finaziertes 1600MW
Biomasse kraftwerk zufrieden gewesen, das mit biomasse aus tropischen plantagen
befeuert wird?
denke ja. man hätte sich damit gebrüstet, dass man den
klimawandel gestoppt hätte. glaube nicht dass sich dagegen von der seite der
gegner des Mega-horror-terror-kohlekraftwerks irgend ein protest geregt hätte,
obwohl mehr feinstaub und CO2 entstanden wäre.
28.11.2007 um 23:00:15
5. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Christian,
"Schlechte Verlierer" bezog ich auf die Posterin Silvia, die 70 % der Ensdorfer
Bevölkerung als dumm bezeichnete. Ich kann leider auch nicht ändern, dass das
neue Kraftwerk nun nicht gebaut wird, wobei ich mal denke dass spätestesns
morgen der Plan B von RWE kommt. Es haben sich nun mal 70 % der Ensdorfer
dagegen ausgesprochen. Auf der anderen Seite hätte RWE von Anfang an ein
kleineres Kraftwerk planen und bauen sollen, das wäre mit Sicherheit gebaut
worden, dort wären dann auch bestimmt Arbeitsplätze entstanden. Man macht es
sich aber leicht, nun 70% der Ensorfer Bürger für den Verlust von Arbeitsplätzen
verantwortlich zu machen, oder???
25.11.2007 um 21:11:01
6. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Nun, es wird auch
weiterhin bei jedem, ich wiederhole JEDEM Gr0ßprojekt im Saarland auf diese Art
und Weise das Licht ausgehen.
Dafür hat man nun mit diesem Widerstand ein
Zeichen gesetzt.
KEIN Großinvestor wird im Saarland noch Fuß fassen
wollen, nach diesem Exempel.
EON und wie sie alle heissen werden sich
hüten hier einen Antrag auf irgenwas zu stellen, dafür ist die PR dann viel zu
schlecht.
Und kleinere dezentrale KWK Anlagen oder gar
Gas-Kraftwerke.....bringen Sie mir mal einen Investor. DEN GIBT ES NICHT
!!!!
Das sind Dinge darüber macht sich keiner Gedanken.
Ich glaube
es ging einfach nur darum, das die Gemeinde Ensdorf die Steuern abkassiert
hätte, und nicht Wadgassen oder Bous oder Saarwellingen.
Nein in Ensdorf
hätte man mit vollen Gemeindekassen Kindergärten oder Schwimmbäder sanieren
können. Die Feuerwehr oder den Sportplatz auf Vordermann bringen können. Den
Eltern beim Schulbuchkauf unter die Arme greifen können.
Alles
Passe....Hauptsache die BI und Greenpeace liegen sich in den
Armen....
SCHADE das sich die Bürger von Ensdorf haben vor diesen Karren
spannen lassen.
TRAURIG FÜRS SAARLAND
26.11.2007 um 12:10:04
7. Antwort
Absender: Uli
Email: UKUli@web.de
URL:
Betreff:
Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Es ist doch die Frage was wir mit einem
Kraftwerk sollen das eine veralterte Technik und niedrigem Wirkungsgrad sollen.
Das Saarland erlebt eine Auswanderungswelle wenn dieses Kraftwerk gebaut würde.
Für Ensdorf wäre das praktisch gewesen: Steuereinnahmen.... hätte man gratis
Gasmasken verteilen sollen ???
27.11.2007 um 15:40:04
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
"Man macht es sich aber
leicht, nun 70% der Ensorfer Bürger für den Verlust von Arbeitsplätzen
verantwortlich zu machen, oder???"
Na DAS hat man gerne. Wochenlang, nein
MONATELANG wird hier die Keule geschwungen: "Das Arbeitsplatzargument zählt
nicht!" und JETZT, da sie den Folgen und vor allem den Menschen, um die es geht,
in die Augen schauen müssen, da ziehen Sie (und in den kommenden Tagen wohl auch
andere) den Schwanz ein. Gerade mal 2 Stunden, nachdem die Kraftwerksgegner
gewonnen haben? Nein, Karl, Sie und all die anderen, die für ein "Nein" gestimmt
und geworben haben, sie haben jetzt auch die Konsequenzen zu tragen!
25.11.2007 um 21:19:47
9. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Jo Frankie, so ist das
mit Ihnen. Keinen Plan von nix, aber die große Keule schwingen.
Ich weiß
nicht, wo ich mich enttarnt haben könnte wenn ich sage: Ich habe NICHTS mit dem
Kraftwerk zu tun, würde aber gerne dort arbeiten. Wie immer: Sie drehen alles
so, bis es in Ihre Welt passt ;) Es fällt mir schwer Ihnen zu sagen, wie ich Sie
einschätze ohne gegen die Foren-Regeln zu verstoßen. Sie sind offenkundig nicht
besonders klug, resistent gegen jede Chance sich weiterzubilden und dermaßen
arrogant von Ihrer Meinung überzeugt, dass Sie damit sogar noch das Auftreten
der RWE zu Beginn der ganzen Sache toppen.
Nehmen wir nur
mal:
"VOLLE GEMEINDEKASSEN DURCH ENSDORF-NEU?!
Sie sollten Ihre
Karriere als Komiker planen!"
Sie nehmen ja noch nicht mal an,
dass das neue Kraftwerk unbestreitlich eine beträchtliche
Einnahmequelle für Ensdorf gewesen wäre. Das ist Fakt. Das war sogar von Ihnen
selbst schon unbestritten. Naja...
Liebe Annika, das ist auch der Grund,
warum ich mich hier zurückgezogen habe: es bringt echt nichts. Selbst wenn die
Welt tatsächlich ohne dieses Kraftwerk untergehen WÜRDE (keine Angst, ich weiss
es ist nicht so), das wäre Ihnen absolut egal. Arbeitslose, Geld,
Umweltverpestung mit alten Kraftwerken, keine alternativen Investoren,
Ausbildungsplätze fallen weg, und und und ... das alles hat nie den lieben
Frankie und seine Kumpanen interessiert. Naja, jetzt isser mit Schuld an dem was
da noch kommen wird.
Und wenn Sie sich schon zu Vorhersagen hinreißen
lassen: das Saarland wird verdammt viele Schwierigkeiten bekommen - nicht nur
wegen Ensdorf, wegen der allgemeinen Stimmung im Land. Hier wird nämlich nicht
"etwas angepackt" wie Frank hier von sich gibt. Hier hat man sich monatelang
damit beschäftigt das Anpacken zu verhindern. Mehr nicht. Und mehr kommt auch
nicht. Das hat auch nichts mit Armageddon-Stimmung zu tun. Und auch nicht mit
"Tränendrüsje".
Tja, und ich werde jedem jungen Menschen jetzt nur noch
empfehlen das zu tun, was ich auch tun werde: Haut ab, solange wir noch nicht
Zwangs-Pfälzer geworden sind. Spätestens hier sollte jeder Spätzünder (so wie
ich) merken: wer bei seiner Zukunft auf ein Land mit dieser Mentalität setzt,
der kann zwar gut essen und schön wohnen, aber wirklich weiterkommen
kann man hier nicht. Weg hier, bevor ich noch nehr Frank's(*) treffen
muss!
Und Tschüss!
(*) Hier mal als Synonym gebraucht für
jemanden, der wenig weiß, laut brüllt, weil er glaubt viel zu
wissen und unbelehrbar bleibt ;)
26.11.2007 um 21:52:35
10. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
jaja wieder @ frank
frank frank von chrissy, christian und neuerdings basti, einer der extra aus nrw
"zu uns gestoßen" ist?! es ist immer das gleiche, was man hier noch 1000x
wiederholen soll und es doch niemals ankommen wird. das z.b. chrissy im kw
arbeitet, dürftet ja bereits jedem beknnt sein. diese ausgeprägte form der
polemik, gepaart mit irgendwelchen armageddon-psychosen und als krönung noch ein
paar lügengeschichten, lässt dieses forum leider in den hintergrund absacken und
ich denk mal alle genannten "fragen" dieses threads wurden hier in der
vergangenheit mehr als beantwortet, nicht nur von meiner seite.
auch
sollte man vielleicht mal versuchen, die eigene unfähigkeit der zukunft
gegenüber, nicht ganz so durch alle foren zu drücken um nach bereits verlorener
dummdeutsch-schlacht immernoch zu versuchen, den leut irgendein bullshit zu
erzählen, denn dummerweise sind die menschen im land gerade durch solche
versuche und aktionen nun im klaren über die nachteilwe von
groß-kohlekraftwerken, besonders wenn sie von einem volksverdummungs-laden wie
rwe geführt werden. dieses schicksal wird noch eine menge läden und herren
treffen, wenn es auf eine solche art und weise versucht wird.
30.11.2007 um 15:38:46
11. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ach Frank
kurz
und knackig, so kennt man Sie ja. Keine Diskussion, nur
abfertigen.
Wow, gerade mal 5min später schon ein Post?
Ihr
sitzt ja richtig in den Startlöchern! ; )
Wärt ihr nur vorher so fleissig
gewesen.
Aber Diskussion auf Polemik?! nicht so prickelnd
oder?
Warum denn eigentlich 800 MW? und nicht 1600? Können Sie
das nochmal kurz erklären?
*lach* war ja klar
;-)
aber die Frage müsste eigentlich andersrum lauten, warum 1600MW FÜRS
SAARLAND und keine 800?
aber machen wirs hier ebenfalls, und wie
gewünscht, kurz:
zu 800
- Mehr als ausreichend fürs Saarland
-
Umwelt- und Gesundheitsschutz für die Region
- Arbeitsplätze von Ensdorfer
gesichert
- Hunderte Arbeitsplätze für die Zukunft nicht verhindert
-
Wettbewerb wird nicht massiv behindert -> Liberalisierug des Markts
-
Chance auch für regenrative Energien
- Chance für dezentrale KW's
- Das
Landschaftsbild wird nicht ganz so massiv beeinträchtigt
- und last but not
least, die RWE hätte ihre Genehmigung mit Sicherheit schon bald in der Hand und
alle wären wieder lieb zueinander.
Gegenüber stehen dann 1600MW,
die eh nur einen sinn haben: EXPORT; und 2x 800MW an einem Standort zu
betreiben, hat nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen Sinn für die RWE. Das
man dabei über Leichen geht, was den Umwelt- und Gesundheitsschutz anbetrifft,
war ja in den letzten Wochen nicht zu übersehen.
Hoffe es war kurz genug
; )
Na dann, schönen Abend noch.
26.11.2007 um 21:50:47
12. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
dumm ist es, wenn man
wie die rwe keinen plan b hat.
und ich glaube nicht, dass die abstimmung
heute abend der untergang des saarlandes ist.
25.11.2007 um 22:49:51
13. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Christian, lieber
Chrissi,
falls Sie noch mitlesen:
In diesem Forum ist nicht immer
sachlich und zielführend diskutiert worden, da haben Sie vollkommen Recht, und
die Moderation hat nicht immer dann eingegriffen, wenn es notwendig gewesen
wäre.
Dass das ganze Diskutieren nichts gebracht hat, kann ich nicht
unterschreiben. Wer sich ernsthaft mit dem Thema befasst hat, konnte in den
letzten Monaten einiges über Energieversorgung und verschiedenen
Kraftwerkstechniken dazu lernen. Noch dazu bekamen wir Anschauungsunterricht in
PR und in gelebter Demokratie.
Eben schlage ich die SZ auf und erfahre
von einem sehr konkreten Projekt zur Ansiedlung eines grossen Stahlwerks in
Bous. Da hat offensichtlich eine saarländische Firma, die noch dazu 350 Leute
anstellen will, keine Angst davor, hier trotz der Verweigerer von Ensdorf "etwas
anzupacken".
Christian, Sie mögen jetzt enttäuscht sein und wegziehen.
Möglicherweise wären Sie auch so weggezogen, ich persönlich halte das für einen
jungen Menschen immer für eine gute Idee. Ich bin selbst für mein berufliches
Fortkommen 500 km von zu Hause weggezogen und habe mich ganz bewusst für das
Saarland entschieden, denn das Land hat, auch wenn wir jetzt nicht auf Platz 1
der Stromproduzenten aufsteigen, für viele Unternehmen und Berufsgruppen allein
schon durch seine geografische Lage Vorteile.
Wahrscheinlich wäre es das
Beste, die Diskussion an diesem Punkt vorerst zu beenden und uns in einem halben
Jahr an gleicher Stelle nochmals zu treffen, um zu sehen, welche
Investitionsentscheidungen, welche energiepolitischen Weichenstellungen, welche
neuen Grenzwerte es inzwischen saarland- und bundesweit gegeben hat.
In
diesem Sinne,
Grüsse an alle,
Annika
27.11.2007 um 09:58:24
14. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
So, da haben wir den
Salat. 70% dagegen, RWE-Vertreter sagen, dass sie definitiv nicht bauen werden.
Trauriger Abend für's Saarland.
Welche Konsequenzen ich persönlich daraus
ziehe? Das gleiche, was viele junge Menschen in meinem Alter ohnehin schon lange
in Betracht ziehen: fertig studieren und danach nix wie weg von hier.
Das habe ich vor der Abstimmung angekündigt und werde es jetzt auch
wahrmachen - auch wenn ich sicher bin, dass es hier niemanden juckt
;)
Aber:
Sollte sich dieses Land noch einmal fragen, warum es
auch noch in hundert Jahren von anderen Ländern finanziert werden muss, dann
sollten man sich an heute abend erinnern.
Wenn sich irgendwer noch
einmal darüber wundern, warum kein qualifizierter Nachwuchs mehr nachrückt,
erinnert euch an heute abend.
Wenn in ein paar Jahren alle Ensdorfer
stöhnen, dass es bei ihnen ein paar hundert Arbeitslose mehr gibt, dann
erinnert euch an heute abend.
Ich bin dann mal wech.
P.S.: An
alle Kraftwerksmitarbeiter, die hier mitgelesen und mitgeschrieben haben: ich
beneide euch heute abend nicht! Damit werdet ihr pünktlich mit einigen
Bergarbeitern ebenfalls arbeitslos werden. Sagt noch einmal DANKE
ENSDORF!
Wir werden alle sterben, unsere Kinder verarmen und
die Franzosen uns irgendwann überfallen - Erinnert euch an heute
abend!
Gott, was ein Blödsinn! Ein junger Mensch mit
Armageddon-Propaganda weil er nichts verstanden hat (oder unter dem Druck seiner
Chefs nichts verstehen durfte). Da besteht dringender Nachholbedarf. Besonders
in dem Sinne, dass viele junge Menschen abwandern. Das tun sie so oder so, wobei
ich behaupte, dass mit einem Groß-Kraftwerk in Ensdorf nicht mehr soviele junge
Menschen dort eine Familie gegründet hätten. Und ich sags nochmal: Ensdorf, die
Region, Deutschland, Europa, die Welt, das Universium wird nicht untergehen nur
weil Ensdorf-Nei nicht realisiert wird!
Der Weg ist frei für die
Zukunft, wirtschaftlich wie gesundheitlich!
26.11.2007 um 00:10:41
15. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Wer hier
Kraftwerkgegener alls dumme Menschen bezeichnet, hat sich ganz klar als völlig
ungeeigent erwiesen, um hier in einem Forum zu posten. Aber 70 % der Ensdorfer
Bürger als dumm zu bezeichnen finde ich mutig. Hut ab vor der Leistung!!!!!
Solche Post wie die von Silvia find ich oberpeinlich!! Schlechte Verlierer und
kein Demokratieverständnis!!!
25.11.2007 um 20:58:24
16. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich kann die Runheuler
hier nicht verstehen! Bedankt euch an der total miserablen Öffentlichkeitarbeit,
und vor allem bei dem Herrn Lambertz der die Bevölkerung scheinbar mit seinen
Aussagen nicht erreicht hat!!!!!
25.11.2007 um 20:54:07
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Frank,
tut
mir leid für Sie, dass Sie in Ihrer Verzweiflung so viele Bewerbungen schreiben
mussten. Aber wie auch schon vor Wochen verstehen sie nur die Hälfte von dem,
was um Sie herum passiert und werden wohl auch nie mehr verstehen. Das hängt
wohl beides mit Ihrem Bildungsniveau zusammen. Ich für meinen Teil bin momentan
in der großartigen und glücklichen Lage eine super Ausbildung zu genießen und
kann mir im Anschluss eigentlich aussuchen, wo ich arbeiten möchte. So geht's
nicht nur mir, sondern vielen gut ausgebildeten Menschen, die von der Uni
kommen.
Und klar ist das nicht das Ende des Saarlandes. Aber es ist eine
weitere verpasste Gelegenheit und wird dem Land noch einige Zeit nachhängen. Und
ich für meinen Teil werde nicht hier bleiben. Ein Großkraftwerk wäre z.B. auch
ein toller und absolut interessanter Arbeitsplatz für mich gewesen. Und sicher
gibt es auch andere Ausbildungsplätze für Ihre Kinder. Aber das AFZ Ensdorf wird
dann sicher keine mehr bereit stellen. Waren Sie eigentlich je dort? Sollten Sie
sich mal anschauen. Auch Sie haben Ihren Teil dazu beigetragen, dass dort bald
das Licht ausgeht. Wünsche Ihren Kindern viel Glück bei der Ausbildung zum
Friseur/Metzger/Bäcker...
Freuen Sie sich: ihr Ziel ist erreicht. Man
baut nicht das hässliche Kraftwerk. Und darum ging's von Anfang an. Weder würde
die Luft verpestet, noch hat man sich je dagegen gesperrt bei Bedarf mehr Wärme
auszukoppeln - das haben wir inzwischen alles gelernt. Lediglich zwei große
Kühltürme waren von Anfang an das Argument dagegen. Und die kommen jetzt nicht.
Aber bleiben sie (ich meine alle Kraftwerksgegner) konsequent und gehen sie
wieder raus auf die nächsten Versammlungen um den Menschen in die Augen zu
schauen, die damit in ein paar Jahren arbeitslos werden. Da haben Sie und andere
ja gestern Fakten geschaffen.
Glückwunsch. Dummheit hat mal wieder
gesiegt.
P.S.: @Annika: Was ich Ihnen schon seit einiger Zeit sagen
wollte: ich hab Ihnen vor Monaten gesagt: Ensdorf Alt wird im Falle eines
Neubaus sicher abgeschaltet, dazu wird sich die RWE verpflichten. Damals wollten
Sie mir nicht glauben, jetzt war's soweit ;)
26.11.2007 um 09:14:42
18. Antwort
Absender: Günther
Email: kleiner_hops@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Danke an alle Ensdorfer
die gegen das Kraftwerk gestimmt haben, ihr habt mir,
meinen Arbeitskollegen
und unseren Familien heute Abend die Zukunft genommen.
Rainer
25.11.2007 um 20:29:02
19. Antwort
Absender: Günther
Email: kleiner_hops@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Frank,
Rainer
ist korrekt , ich musste mich nur 2 mal anmelden weil ich unter Rainer
bei
der email verschrieben habe.
Welche Firma gibt ihnen eine Chance auf
einen Job, trotz Erkrankung und dadurch bedingter Ausfallzeiten ? Diese Firma
hat es getan und nicht nur in
meinem Fall hat man sich mehr als human
verhalten. Nicht zu vegessen die ganzen jungen Menschen die eingestellt wurden
und diejenigen die im Falle
eines Neubaus auf eine Einstellung gewartet
haben.
Grüsse
Rainer
26.11.2007 um 05:37:03
20. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Danke an alle
Ensdorfer die gegen das Kraftwerk gestimmt haben, ihr habt mir,
meinen
Arbeitskollegen und unseren Familien heute Abend die Zukunft
genommen.
Rainer
Foren-Nickname: Günther
Unterschrift:
Rainer
Email: kleiner_hops@web.de
???
Fake
Profil Nr.2? *lach*
Ist ja eine ganze Menge schöner neuer Nicks hier heut
abend ;-)
Falls dem nicht so sei,
lieber Günther/Rainer, ich
als Nicht-Kraftwerks-Angestellter z.B. muss mich auch nach dem Job-Angebot
richten. Es kam bei meinen Bewerbungen nicht selten vor, dass diese in ganz
Deutschland und sogar der EU verschickt wurden! Und ich kann auch nicht sagen
"So, jetzt macht mein alter Arbeitgeber im Saarland irgendwann dicht und nun bin
ich für immer arbeitslos - die Welt ist schlecht zu mir und jetzt mach ich auch
Protz nix mehr."
Sie werden noch früh genug verstehen, dass die
Zukunft nicht in einem Steinkohle-Groß-Kraftwerk (besonders unter
der Regie von RWE) liegen wird bzw. kann.
26.11.2007 um 01:32:01
21. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
denke die ensdorfer
waren so in panik wie hier: ist auf englisch aber denke die ensdorfer sind ja
clever
http://www.southparkzone.com/episodes/908/Two-Days-Before-the-Day-After-Tomorrow.html
und
für die selbstgefällige (smug) BI-truppe mal den spiegel vorgehalten
http://www.southparkzone.com/episodes/1002/Smug-Alert!.html
einige "befürworter" haben wohl nun den nullpunkt
erreicht.
alé dann
2.12.2007 um 22:30:22
22. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Frank, Rainer ist
korrekt , ich musste mich nur 2 mal anmelden weil ich unter Rainer bei der email
verschrieben habe. Welche Firma gibt ihnen eine Chance auf einen Job, trotz
Erkrankung und dadurch bedingter Ausfallzeiten ? Diese Firma hat es getan und
nicht nur in meinem Fall hat man sich mehr als human verhalten. Nicht zu
vegessen die ganzen jungen Menschen die eingestellt wurden und diejenigen die im
Falle eines Neubaus auf eine Einstellung gewartet
haben.
Grüsse
Rainer
Hallo Rainer, dies ist natürlich ein
feiner Zug, allerdings tun dies auch andre Firmen/Konzerne. Die Welt besteht
nicht nur aus der RWE;
der RWE nämlich, der ihre Mitarbeiter egal sind, wie
man an den Aussagen diverser Herren leicht erkennen
kann.
----
Hoffentlich haben Sie recht Frank,
hoffentlich.........
Relutate erzielt man, indem man sie macht
und nicht nur hofft. Wie oben bereits erwähnt, die Welt besteht nicht nur aus
der RWE.
----
es war nun aber mal die Riesengroße Chance
für alle VSE - Mitarbeiter, und vor allem die JUNGEN und die die eine Lehrstelle
suchen, die NÄCHSTEN 40 !!!! Jahre unter zu sein/kommen. Diese Chance war da.
Man musste sich nicht in ganz Europa dafür bewerben.
Schade, nun müssen
wir uns in 4-5 Jahren umguggen.
Aber machen wir es so wie Sie, Frank wir
finden schon was.
Och Jungs, zuerst die Pseudo-Argumente, dann
die Lügen, dann die Polemik und jetzt das emo-Tränendrüsje?!
Wenn jeder
so denkt, steht bald die halbe Welt mit wahnsinnigen Groß-Projekten zu, in denen
dann eine Hand voll Angestellten arbeiten.
Abgesehen davon, sprechen sie
mal bitte mit Mitarbeiter von Evonik.
Das sind ein paar mehr als Ensdorf und
daher ist es wichtig nun gemeinsam die Alternativen auszuloten und die Zukunft
sinnvoll zu gestalten. Anders würden wir uns nur im Kreis drehen, das ist mir
bewusst, keine Sorge.
----
Lieber Frank,
tut mir
leid für Sie, dass Sie in Ihrer Verzweiflung so viele Bewerbungen schreiben
mussten. Aber wie auch schon vor Wochen verstehen sie nur die Hälfte von dem,
was um Sie herum passiert und werden wohl auch nie mehr verstehen. Das hängt
wohl beides mit Ihrem Bildungsniveau zusammen. Ich für meinen Teil bin momentan
in der großartigen und glücklichen Lage eine super Ausbildung zu genießen und
kann mir im Anschluss eigentlich aussuchen, wo ich arbeiten möchte. So geht's
nicht nur mir, sondern vielen gut ausgebildeten Menschen, die von der Uni
kommen.
ah, der "auswertige student" der auf veranstaltungen
seine bewerbungen unterschreibt.. auch wieder hier? ;-) polemik ahoi,
ne?
aber keine sorge, auch ich hab bereits für die grundlage meiner schäfchen
gesorgt.
Und klar ist das nicht das Ende des Saarlandes. Aber es
ist eine weitere verpasste Gelegenheit und wird dem Land noch einige Zeit
nachhängen. Und ich für meinen Teil werde nicht hier bleiben. Ein Großkraftwerk
wäre z.B. auch ein toller und absolut interessanter Arbeitsplatz für mich
gewesen. Und sicher gibt es auch andere Ausbildungsplätze für Ihre Kinder. Aber
das AFZ Ensdorf wird dann sicher keine mehr bereit stellen. Waren Sie eigentlich
je dort? Sollten Sie sich mal anschauen. Auch Sie haben Ihren Teil dazu
beigetragen, dass dort bald das Licht ausgeht. Wünsche Ihren Kindern viel Glück
bei der Ausbildung zum Friseur/Metzger/Bäcker...
Es wird immer
von Gelegenheit, Chance und die Master-Möglichkeit fürs Saarland gesprochen,
aber wenns dann darum geht, diese zu erklären ist bereits die Luft aus dem
Ballon. Ich habs nicht mehr so ganz in Erinnerung aber hat mir nicht einmal
einer von den Chrissy's und Christians erzählt, er hätte nichts mit
Ensdorf-kkw's zu tun und jetzt arbeiten auf einmal doch beide dort oder wollen
es zumindest?! Jungs, ihr fällt langsam auf.
Der Rest Ihres Textes
ist mal wieder nur reine Polemik. Man sollte langam erkennen, dass man damit
nicht mehr ablenken kann.
Freuen Sie sich: ihr Ziel ist erreicht.
Man baut nicht das hässliche Kraftwerk. Und darum ging's von Anfang an. Weder
würde die Luft verpestet, noch hat man sich je dagegen gesperrt bei Bedarf mehr
Wärme auszukoppeln - das haben wir inzwischen alles gelernt. Lediglich zwei
große Kühltürme waren von Anfang an das Argument dagegen. Und die kommen jetzt
nicht. Aber bleiben sie (ich meine alle Kraftwerksgegner) konsequent und gehen
sie wieder raus auf die nächsten Versammlungen um den Menschen in die Augen zu
schauen, die damit in ein paar Jahren arbeitslos werden. Da haben Sie und andere
ja gestern Fakten geschaffen.
Das Saarland kann sich
freuen, das ist richtig. Die Auswirkungen auf die Umwelt kennen wir inzwischen
auch bereits alle. Das Thema ist abgelutscht. Und wieder mal das Tränendrüje.
Vielleicht wären ein paar sinnige Argumente für ein Gross-KKW von Anfang an
besser gewesen als dieses erneute Geschwätz?
Wie gesagt, Gründe
für ein KW, meinetwegen auch Steinkohle, gibt es in Ensdorf genug und genau
deswegen sterben auch die Gründe für ein
Groß-KKW!
Glückwunsch. Dummheit hat mal wieder
gesiegt.
Der Unterschied zwischen Dummheit und Vernunft wurde
Ihnen wohl nicht sonderlich gut erkärt?!
----
Nun, es wird
auch weiterhin bei jedem, ich wiederhole JEDEM Gr0ßprojekt im Saarland auf diese
Art und Weise das Licht ausgehen.
Dafür hat man nun mit diesem Widerstand
ein Zeichen gesetzt.
KEIN Großinvestor wird im Saarland noch Fuß fassen
wollen, nach diesem Exempel.
Blödsinn! Panik-Mache als
Volksverdummung.
EON und wie sie alle heissen werden sich hüten
hier einen Antrag auf irgenwas zu stellen, dafür ist die PR dann viel zu
schlecht.
Und kleinere dezentrale KWK Anlagen oder gar
Gas-Kraftwerke.....bringen Sie mir mal einen Investor. DEN GIBT ES NICHT
!!!!
Och, ich bin mal gespannt wer in nächster Zeit so alles auf
Ensdorf neugierig wird. Das schmeckt den RWE'lies aber so gar nicht, stimmts?
Und achja, die Konkurrenz brauch ja auch Mitarbeiter.. schon dumm,
ne?
Das sind Dinge darüber macht sich keiner
Gedanken.
Gerade weil man sich darüber Gedanken machte, bekam RWE
gestern die rote Karte.
Ich glaube es ging einfach nur darum, das die
Gemeinde Ensdorf die Steuern abkassiert hätte, und nicht Wadgassen oder Bous
oder Saarwellingen.
Der Gedanken sind frei
;-)
Nein in Ensdorf hätte man mit vollen Gemeindekassen
Kindergärten oder Schwimmbäder sanieren können. Die Feuerwehr oder den
Sportplatz auf Vordermann bringen können. Den Eltern beim Schulbuchkauf unter
die Arme greifen können.
VOLLE GEMEINDEKASSEN DURCH
ENSDORF-NEU?!
Sie sollten Ihre Karriere als Komiker
planen!
Alles Passe....Hauptsache die BI und Greenpeace liegen
sich in den Armen....
SCHADE das sich die Bürger von Ensdorf haben vor
diesen Karren spannen lassen.
TRAURIG FÜRS SAARLAND
Ensdorf besteht mit Sicherheit genauso wenig nur aus BI und
Greenpeace, wie auch nur aus einem GROSS-KKW.
SCHLAU, dass die Bürger die
RWE PR-Masche nicht geschluckt haben. War auch ehrlich gesagt nicht sonderlich
schwer. Ich würde mal behaupten, ohne BI und Co. wäre die Wahl zwar knapp aber
mit dem gleichen Resultat ausgegangen.
----
Sagen Sie mal,
lesen Sie eigentlich Zeitung oder so? Haben Sie auch nur im Ansatz die Fähigkeit
weiter zu denken als bis zu Ihrer eigenen Stirn?
Der Polemiker
vom Fach in seinem Element.
Gas ist das LETZTE was wir in
Deutschland gebrauchen können. Gucken Sie sich doch mal an wo das Gas herkommt.
Und was dort gestern mit der Opposition passiert ist. Oder vor ein paar Wochen
mit der Lufthansa. Oder vor ein paar Monaten mit den Ölpipelines. Sie wollen
doch nicht ernsthaft gutheißen, dass wir unsere Energieversorgung auch nur noch
marginal mehr abhängig machen sollten von solchen Staaten. Das ist Wahnwitz und
zeugt von wenig Sachverstand.
Warum sowas in Lingen passiert und nicht in
Ensdorf? Na wo soll denn das Gas auf einmal herkommen? Durch welche
Infrastruktur? Hab ich was verpasst oder haben wir hier in Ensdorf ne
Gaspipeline liegen?
Tja, bis 800MW-Kohle hätte kein
Mensch ein Problem damit gehabt. Naja, schlauere Unternehmen werdens
richten.
Ökologisch ist es eine Katastrophe, dass die Bürger von
Ensdorf jetzt den Konzernen auferlegen ihre alten Dreckschleudern bis zum
letzten auszureizen statt sie durch modernere Kraftwerke zu ersetzen. Damit sind
sie alle für 7,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr mehr in der Atmosphäre
verantwortlich. Genau diese Summe wäre durch Ensdorf Neu eingespart
worden.
Milchmädchen-Rechung für Ensdorf und
Region.
Aber was interessiert sie das? Nix, ich weiß. Die Kinder
werden ja Friseur, der Strom kommt schon irgendwie durch die Steckdose und der
Klimawandel... scheiß drauf, der Sommer war eh zu kalt. Und vielleicht sparen
sie sich ja in ein paar Jahren sogar die neuen Winterreifen, das können sie dann
mit dem höheren Strompreis verrechnen ;)
mal wieder die Kategorie
Polemik.
Achja, und dann waren da ja noch die Immobilienpreise!
Bin gespannt wie sich die nach Schließung des Kraftwerks entwickeln. :) Es
ist nämlich nicht wie in der grün-rosafarbenen BI-Märchenwelt! Dann werden
nämlich einige verkaufen müssen, und andere werden woanders hinziehen, wo sie
noch Arbeit finden.
http://www.ivd-west.net/html/0/72/artikel/335.html
Bin
gespannt, wie sie ihren Kindern und arbeitslosen Nachbarn dann erklären wollen,
warum sie so stolz darauf sind, dass man ihnen die Landschaft nicht mit zwei
Kühltürmen "verschandelt" hat.
Herr, erlöse uns bitte endlich von
diesem Schwachsinn!
26.11.2007 um 20:27:54
23. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hoffentlich haben Sie
recht Frank, hoffentlich.........
26.11.2007 um 08:49:58
24. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Sagen Sie mal, lesen Sie
eigentlich Zeitung oder so? Haben Sie auch nur im Ansatz die Fähigkeit weiter zu
denken als bis zu Ihrer eigenen Stirn?
Gas ist das LETZTE was wir in
Deutschland gebrauchen können. Gucken Sie sich doch mal an wo das Gas herkommt.
Und was dort gestern mit der Opposition passiert ist. Oder vor ein paar Wochen
mit der Lufthansa. Oder vor ein paar Monaten mit den Ölpipelines. Sie wollen
doch nicht ernsthaft gutheißen, dass wir unsere Energieversorgung auch nur noch
marginal mehr abhängig machen sollten von solchen Staaten. Das ist Wahnwitz und
zeugt von wenig Sachverstand.
Warum sowas in Lingen passiert und nicht in
Ensdorf? Na wo soll denn das Gas auf einmal herkommen? Durch welche
Infrastruktur? Hab ich was verpasst oder haben wir hier in Ensdorf ne
Gaspipeline liegen?
Ökologisch ist es eine Katastrophe, dass die Bürger
von Ensdorf jetzt den Konzernen auferlegen ihre alten Dreckschleudern bis zum
letzten auszureizen statt sie durch modernere Kraftwerke zu ersetzen. Damit sind
sie alle für 7,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr mehr in der Atmosphäre
verantwortlich. Genau diese Summe wäre durch Ensdorf Neu eingespart worden.
Aber was interessiert sie das? Nix, ich weiß. Die Kinder werden ja
Friseur, der Strom kommt schon irgendwie durch die Steckdose und der
Klimawandel... scheiß drauf, der Sommer war eh zu kalt. Und vielleicht sparen
sie sich ja in ein paar Jahren sogar die neuen Winterreifen, das können sie dann
mit dem höheren Strompreis verrechnen ;)
Achja, und dann waren da ja noch
die Immobilienpreise! Bin gespannt wie sich die nach Schließung des Kraftwerks
entwickeln. :) Es ist nämlich nicht wie in der grün-rosafarbenen
BI-Märchenwelt! Dann werden nämlich einige verkaufen müssen, und andere werden
woanders hinziehen, wo sie noch Arbeit finden.
Bin gespannt, wie sie
ihren Kindern und arbeitslosen Nachbarn dann erklären wollen, warum sie so stolz
darauf sind, dass man ihnen die Landschaft nicht mit zwei Kühltürmen
"verschandelt" hat.
26.11.2007 um 13:51:28
25. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Darf ich Sie was fragen?
Wovon träumen Sie eigentlich nachts?
"Was passiert denn jetzt ?
Es
verliert keiner seine Arbeit !
Die Zulieferer behalten ihre Arbeit
!"
Ach so... ja, stimmt... HEUTE sind die alle noch am Arbeiten. Morgen
auch. Aber die wissen jetzt allesamt wann es vorbei ist.
Das Saarland
GEHT den Bach runter, falls sie es noch nicht gemerkt haben. Wir fallen Jahr für
Jahr hinter dem Rest Deutschlands zurück und freuen uns inzwischen sogar schon
wenn unser Wirtschaftswachstum nur 0,2 oder 0,3 % hinter Bundesdurchschnitt
liegt. Grund dafür ist sicher nicht das nicht gebaute Kraftwerk. Aber WENN es
gebaut worden wäre, dann wäre das sicherlich ein guter Schritt in Richtung
Nicht-den-Bach-runter-gehen gewesen. Begreifen Sie den Unterschied? Traurig,
dass ich es Ihnen erklären muss. Aber is klar, stand ja auch euf keinem
Flugblatt, wurd Ihnen also noch nicht vorgekaut.
Die Stadt Essen mag ich
nicht, deshalb werde ich dort sicher nicht hingehen ;) Ich bin mir allerdings
ziemlich sicher, dass ich dort eine Stelle bekommen hätte, glauben Sie mir. Der
Markt für Absolventen sieht momentan ganz gut aus!
Ich staune im Übrigen
über Ihre Beobachtungsgabe: ein Bauhaus hat aufgemacht. Unglaublich. Bauhäuser
hatten wir ja hier noch nicht. Das wird einen unglaublichen Mehrwert für das
Land schaffen. Ein komplett neuer Kundenkreis. Heimwerker waren bisher im
Saarland ja auch noch eine unerschlossene Zeilgruppe :-D
Um's
verständlich zu machen: Glauben Sie es wird mit dem neuen Bauhaus ein MEHR an
Baumarkt-Kunden einhergehen? Nö. Die gehen höchstens in den neuen statt in einen
alten Laden. Mit den entsprechenden Effekten für die alten Standorte.
Um
Ihnen gleich den Fall auf die Nase zu ersparen erkläre ich Ihnen auch, wo der
Unterschied zum Kraftwerk ist: Wenn das Kraftwerk gebaut worden wäre, dann
hätten wir weniger Strom aus Frankreich importieren müssen, was im Endeffekt
mehr Geld für unser Land bedeutet hätte.
Schön auch, wie sie Lebach ins
Spiel bringen :) Meine Heimatstadt strotzt tatsächlich nur so vor Blödheit. Die
schaufeln sich doch mit dem Saarbahnanschluss gerade ihr eigenes Grab... jetzt
kann sogar meine Oma noch locker nach Saarbrücken zum Einkaufen statt ihr Geld
dort zu lassen. Und Frankreich verdient auch: Franzosen verdienen in Deutschland
Geld und zahlen dort Steuern. Klasse. Danke für Ihren beispielhaften Ausflug ins
Land der Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben.
Naja, was soll's.
Hauptsache keine Schornsteine!
P.S.: Na klar bin ich frustriert über die
Entscheidung. Was meinen Sie denn? Tststs...
26.11.2007 um 15:29:33
26. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich habs geahnt ! Sie
glaubens wirklich !
26.11.2007 um 16:15:23
27. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich kanns nicht mehr
hören !
Es kann doch wohl keiner ernsthaft glauben dass jetzt alles den
Bach runtergeht !
Was passiert denn jetzt ?
Es verliert keiner seine
Arbeit !
Die Zulieferer behalten ihre Arbeit !
Bei mir ist heute morgen
das Licht noch angegangen!
Der Bäcker im Ort hat auch Brötchen verkauft
!
Die RWE gibt an dass der Standort ideal wäre !
Am Samstag hat mir
ein zuständiger RWE Mann nicht abgestritten das die RWE in ein paar Jahren ein
kleineres bauen wird um den idealen Standort nicht aufzugeben!
Und zu den
absolut blöden Kommentaren zu den Ausbildungsplätzen und Frisören brauch keiner
was zu sagen !
Aber es scheint wirklich Menschen zugeben, die glauben das
Saarland würde den Bach runtergehen nur weil die RWE keine Milliarden
verdient.
Ich glaube eher dass alle die sich jetzt den Sack vollmachen
wollten die Niederlage nicht akzeptieren können !
Und Sie Christian
dachten wirklich Sie bekämen dort eine Stelle ! Sie sind doch augenscheinlich
überqualifiziert ! Sie sollten besser nach Essen gehen und sich in der RWE
Zentrale bewerben das Saarland ist zu dumm für Sie, sie haben was besseres
verdient !
Übrigens explodiert der Standort Ensdorf Bous geradezu vor
Ansiedelung.
Auf dem Weg nach Essen sollten sie mal in den Bereich des neuen
Bauhauses in Ensdorf fahren und sich anschauen was dort passiert und wenn die
Anbindung fertig ist können Sie ja noch schnell nach Lisdorf fahren und schauen
wieviele Firmen sich in Lisdorf ansieden werden. Die Verbindung Lebach
Frankreich wird unzählige Firmen anziehen weil der Knotenpunkt ideal ist !
26.11.2007 um 15:06:16
28. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
lieber Günther/Rainer,
ich als Nicht-Kraftwerks-Angestellter z.B. muss mich auch nach dem
Job-Angebot richten. Es kam bei meinen Bewerbungen nicht selten vor, dass diese
in ganz Deutschland und sogar der EU verschickt wurden! Und ich kann auch nicht
sagen "So, jetzt macht mein alter Arbeitgeber im Saarland irgendwann dicht und
nun bin ich für immer arbeitslos - die Welt ist schlecht zu mir und jetzt mach
ich auch Protz nix mehr."
Sie werden noch früh genug verstehen, dass die
Zukunft nicht in einem Steinkohle-Groß-Kraftwerk (besonders unter der
Regie von RWE) liegen wird bzw. kann.
lieber Frank:
es
war nun aber mal die Riesengroße Chance für alle VSE - Mitarbeiter, und vor
allem die JUNGEN und die die eine Lehrstelle suchen, die NÄCHSTEN 40 !!!! Jahre
unter zu sein/kommen. Diese Chance war da. Man musste sich nicht in ganz Europa
dafür bewerben.
Schade, nun müssen wir uns in 4-5 Jahren
umguggen.
Aber machen wir es so wie Sie, Frank wir finden schon was.
26.11.2007 um 08:54:43
29. Antwort
Absender: silvia
Email: engel366@hotmail.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich finde meine "lieben"
Mitbürger haben sich zum Spielball einiger Pseudo-Grüner machen lassen. Bei der
Bekanntgabe vielen sie sich wie Sieger in die Arme, dabei haben sie gerade den
Untergang von Ensdorf, wenn nicht sogar den Untergang des ganzen Saarlandes
veranlasst. All diese selbstherrlichen Neu-Umweltschützer, die denken "Wozu
brauchen wir ein Kraftwerk, wir haben doch Steckdosen" und gleichzeitig, sehr
umweltfreundlich, mit ihren Autos zur Bekanntgabe kamen. Genau diese Menschen
werden es sein, die in ein paar Jahren jammern, wenn ihre Kinder keine
Lehrstelle oder Job finden und aus dem Saarland wegziehn müssen. Ich selbst
schäme mich dafür, mit so vielen dummen menschen in einem Ort zu leben,
einfach nur peinlich. Wenn es nach mir gehn würde, würden sie ab
morgen ihren Strom auf umgebauten Fahrrädern selbst erzeugen. Und ich
weigere mich, mit diesen Leuten in einen Topf geschmissen zu werden,
wenn es heisst "die Ensdorfer Bürger haben gewählt". Ich war und bin weiterhin
für das neue Kraftwerk und die daraus resultierenden Arbeitsstellen. Und ich
hoffe, das es noch einen Weg gibt, dass das neue Kraftwerk gebaut werden
kann.
Passiert dies nicht, sollen die, die dagegenstimmten, als letzte
im Rathaus das Licht ausmachen. Gute Nacht Deutschland, mehr kann man hier nicht
sagen...
25.11.2007 um 20:10:19
30. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Vielleicht ist dies aber
auch ein kurzer Gedankenanstoß für unsre kleinen
Lemminge?!
Entscheidung in Ensdorf
Ein Kommentar von Siegfried
Lambert - SR Wirtschaftsredaktion
Die Entscheidung ist gefallen,
eine Mehrheit der Ensdorfer Bürgerinnen und Bürger will das neue
Kohlegroßkraftwerk nicht, zumindest nicht in der Größe wie RWE es gerne gebaut
hätte. Das Zwei-Drittel-Quorum wurde klar erreicht und das Ergebnis ist nicht
knapp sondern klar und deutlich ausgefallen. Eine eindeutige Aussage in Richtung
RWE und in Richtung Politik: Wenn ihr diesen Koloss baut, dann gegen unseren
Willen.
Die RWE-Geschäftsführung hat erkennen müssen, dass ein 1600
Megawatt-Kohlekraftwerk im Saarland nicht durchzusetzen ist. Für den
saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller mag dies ein weiterer Beleg für
die, wie er sagt, wachsende Verweigerungshaltung der Saarländer sein, wenn es um
industrielle Projekte geht. Aber trotz des deutlichen Ergebnisses bin ich
überzeugt, dass die Ensdorfer nicht grundsätzlich gegen den Bau eines
Kraftwerkes gestimmt haben. Sie haben sich lediglich der schier erdrückenden
Größe dieses Projektes verweigert. Und sie haben einem Konzern die Quittung
dafür gegeben, dass er sie in der ersten Phase durch Informationsverweigerung
und in der heißen Phase durch irreführende Aussagen und Halbwahrheiten an der
Nase herumführen wollte.
Alleine schon die Werbung, die suggerieren
wollte, die Schadstoffbelastung im Saartal würde durch den 1600-Megawatt-Koloss
sinken, war dreist. 20 Prozent weniger Schadstoffe aber eine Vervierfachung der
Kapazität, dass das zu höheren Emissionen führen muss, kann jeder erkennen, der
die Grundrechenarten beherrscht.
Eine Ablehnung des Großkraftwerkes würde
negative Zeichen setzen für den Industriestandort Saarland, hatte MP Müller in
den letzten Wochen mehrfach betont, um damit für das Projekt zu werben. Andere
Unternehmen, die mit dem Gedanken spielten, sich hier anzusiedeln, könnten
abgeschreckt werden. In der Konsequenz würde das ja bedeuten, dass man allen
Plänen von Unternehmen, sofern sie keine Gesetze verletzen, kritiklos zustimmen
müsste, nur um Industriefreundlichkeit zu beweisen. Das kann nicht
sein.
Hätte RWE seine Zusage umgesetzt, Kraftwerkskapazitäten, in der
Größenordnung wie sie in der Vergangenheit im Saarland stillgelegt worden sind,
zu ersetzen, hätte es vermutlich kaum Widerstände im Saarland gegeben. Doch ein
2 mal 800 Megawattkoloss mit Kühltürmen höher als der Kölner Dom, das wäre ein
falsches Zeichen für die wirtschaftliche Erneuerung dieses Landes, deshalb ist
es gut, dass dies verhindert wurde.
Das heißt aber nicht, dass der
genehmigte Kraftwerksstandort Ensdorf aufgegeben werden sollte. Im Gegenteil.
Der Standort ist von seiner Infrastruktur her ideal für jedes
Versorgungsunternehmen. Die Argumentation von RWE , entweder diesen Koloss oder
gar nichts bauen zu wollen, ist den Aktionären der RWE geschuldet, die mit
solchen Kraftwerken eine maximale Rendite erzielen wollen, die ist mit zwei
Blöcken höher als mit einem. Aber das Sharholder-Value-Denken des Konzerns
konnte sich gegen den Willen der Bürger nicht durchsetzen.
Die Ensdorfer
leben schon lange mit dem bestehenden Kohlekraftwerk. Ich bin mir sicher, dass
sie sich einem neuen Kraftwerk, das das alte in den kommenden Jahren ersetzen
soll, nicht verweigern würden. Nur das neue muss von Größe und Belastung her
verträglich sein für diesen Standort. Es sollte auch kein Kohlekraftwerk mehr
sein. Das hat in der Vergangenheit Sinn gemacht, als die Kohle fast auf dem
Förderband aus den saarländischen Gruben ins Kraftwerk transportiert werden
konnte. Kohle aus China oder Korea um die halbe Welt nach Ensdorf zu karren, um
sie dort mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent zu verbrennen, das ist unter
Umweltgesichtspunkten katastrophal.
Dagegen ist die Lage des Saarlandes
für ein mit Gas betriebenes Kraftwerk ideal. Zwei Gaspipelines führen durch
unsere Region. Das wäre doch eine Alternative für RWE oder für ein anderes
Versorgungsunternehmen.
Quelle: Sondersendung SR 3 Saarlandwelle,
25.11.07 - 19:00 bis 20:00 Uhr
----
Klingt schon etwas
sinninger als die "Klatsche" von Frau Schmeer, oder?
26.11.2007 um 20:37:24
31. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Naja ich merke es macht
keinen Sinn mit Ihnen hier zu diskutieren. Beruhigen Sie ihr Gemüt; die
70% der Bürger die gegen die Änderung des FNP gestimmt haben können Sie nur
schwer verkraften. Wir reden ein andermal weiter!!!!
26.11.2007 um 13:56:10
32. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
@ Christian:
Das
Saarland GEHT den Bach runter, falls sie es noch nicht gemerkt haben. Wir fallen
Jahr für Jahr hinter dem Rest Deutschlands zurück und freuen uns inzwischen
sogar schon wenn unser Wirtschaftswachstum nur 0,2 oder 0,3 % hinter
Bundesdurchschnitt liegt. Grund dafür ist sicher nicht das nicht gebaute
Kraftwerk. Aber WENN es gebaut worden wäre, dann wäre das sicherlich ein guter
Schritt in Richtung Nicht-den-Bach-runter-gehen gewesen. Begreifen Sie den
Unterschied? Traurig, dass ich es Ihnen erklären muss. Aber is klar, stand ja
auch euf keinem Flugblatt, wurd Ihnen also noch nicht vorgekaut.
Tja
was soll ich sagen ? Ich gebe Ihnen recht ! Es wäre evtl. ein Schritt in die
Nicht-den-Bach-runter Richtung, aber um welchen Preis !
Und Sie werden mir
recht geben dass auf Flugblättern beider Seiten gekämpft wurde.
Nur die
Motivation ist eine andere : Die RWE will größtmöglichen Profit erziehlen, wäre
das nicht so und das ist der einzige Grund, dann würde sie sich jetzt nicht
beleidigt zurückziehen, sondern versuchen einen Weg für die Arbeiter zu finden
!
Die BI handelt aus anderen Gründen : Es sind im übrigen keine
Kraftwerksgegener ( hört sich aber schlimmer an ) sondern Großkraftwerksgegener
! Sie können mir glauben ein Grossteil beschäftigt sich ernsthaft mit dem Thema
und kennt sich inzwischen gut aus !
Ich staune im Übrigen über Ihre
Beobachtungsgabe: ein Bauhaus hat aufgemacht. Unglaublich. Bauhäuser hatten wir
ja hier noch nicht. Das wird einen unglaublichen Mehrwert für das Land schaffen.
Ein komplett neuer Kundenkreis. Heimwerker waren bisher im Saarland ja auch noch
eine unerschlossene Zeilgruppe :-D
Ich gehe davon aus sie waren zu
aufgeregt als Sie mein Post gelesen haben !
Ich habe vom Bereich ums Bauhaus
geschrieben ! Dort siedeln sich momentan viele Firmen an ! Z.B vergrößert
Kallenborn, ALDI erweitert um das Doppelte, Im Industrigebiet siedeln sich neue
Firmen an, auf der Lisdorfer Seite entsteht ein großes Indutriegebiet welches
durch die neue B269 gefüttert wird....
Klar ist das keine Grossinvestition,
aber warum muss es ein Großer sein und nicht viele Kleine !
Wenn Sie
sehen wie das vor 5 Jahren aussah und heute den Vergleich ziehen werden Sie
sehen dass sich sehr wohl was bewegt !
Im übrigen wollte vor 5 Jahren ein
ortsansäßiger Unternehmer ein Gelände in der Nähe der RWE kaufem, bekam dass
aber nicht ( heute weiss ich warum) und hat jetzt seine Firma in Stuttgart
gebaut und sie können sicher sein es wurden viele Arbeitsplätze
geschaffen.
Klar für Sie ist es keine Arbeit bei ALDI, Kallenvorn,
Bauhaus, Bäckerei oder Möbelgeschäften, aber seien Sie sich sicher für andere
sehr wohl !
Schade dass Sie so wenig auf die Ängste der Menschen
eingehen, Sie haben sehr wohl ihr eigenes Ziel vor Augen (und das ist ja
richtig) , aber andere sorgen sich um die Zukunft von mehr als sich selbst
!
Sie sagen Essen gefällt ihnen nicht, vielleicht könnte es ja
Ludwigshafen, Cattenom, Biblis sein, Sie hätten in ein paar Jahren Ensdorf dazu
zählen können !
Aber wenn Sie ehrlich sind besteht doch jetzt die Chance,
wenn wir alle an einem Strang ziehen (und die Landesregierung es auch kappiert)
dass wir eine vernüftige Stromversorgung planen ! Ich denke ein Kraftwerk für
ein ganzes Land ist schlechter als viele kleine !
Und ich sage es nochmal
: Glauben Sie wirklich der Standort stirbt ?
Aussage RWE : idelaer Standort,
Anbindung durch die Saar, komplette Netzanbindung in alle Richtungen ! Wenn die
RWE das aufgibt können Sie sichersein dass es ein anderer macht!
Und
ein Schlauer weiss jetzt schon : Industrienansiedelung in Lisdorf, im Bereich
des Kreisverkehrs in Ensdorf, Lisdorfer Gewächshäuser : ideale Abnehmer für
Fernwärme = Kraftwärmekopplung= hoher Wirkungsgrad= Akzeptanz der Bevölkerung
!
Aber wahrscheinlich bin ich auch zu dumm und bleibe hier und hoffe alle
haben was daraus gelernt !
27.11.2007 um 09:11:06
33. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ach Frank
kurz
und knackig, so kennt man Sie ja. Keine Diskussion, nur abfertigen.
Warum
denn eigentlich 800 MW? und nicht 1600? Können Sie das nochmal kurz
erklären?
Bitte mit Unterschied.
26.11.2007 um 20:51:40
34. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich wundere mich über
die rege Beteiligung der Befürworter jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen
gefallen ist. Wo wart ihr alle in den Foren, bei den Leserbriefen, auf den
Veranstaltungen, bei Gegendemonstrationen?
Wo waren die Stimmen aller
Ensdorfer, die im Kraftwerk arbeiten oder in den Zulieferbetrieben und die
Stimmen ihre Familien und Freunde?
Jetzt glauben erst mal alle, dass sich
kein Betrieb mehr hier im Saarland ansiedeln will, weil man hier "gegen alles"
ist, weil ein Häuflein Fehlgeleiteter DIE einzig wirklich grosse Ansiedlung der
Regierung Müller zum Scheitern gebracht hat.
So ist es immer nach Wahlen
zu beobachten: Alle ergehen sich wie aufgescheuchte Hühner in wildesten
Spekulationen!
Zur Erinnerung:
Seit der Entscheidung sind noch nicht
einmal 24 Stunden vergangen. Wenn es sie nicht schon vorher gegeben hat, kommen
jetzt die Gespräche, wird man nach Lösungen suchen, wird man sehen, welche Art
der Ansiedlung sich mit den Erfordernissen von Ökonomie und Ökologie in Einklang
bringen lässt.
Ob die Entscheidung des Gemeinderates, das Votum an die
Bürger abzugeben die Richtige war, darüber lässt sich immer noch trefflich
streiten. Welche Beweggründe der Bürgermeister und seine Fraktion dafür hatten,
habe ich an anderer Stelle bereits dargelegt. Ich hätte frühzeitige Gespräche
verschiedener Beteiligter und gesellschaftlicher Gruppen für besser gefunden,
aber man (d.h. Landesregierung und RWE) waren sich ja so sicher.
Ich denke,
es ist auch diese Überheblichkeit und das Gefühl, dass Wirtschaft und Politik
nach Gutsherrenart über Wohl und Wehe eines Landes entscheiden können, die hier
von den Bürgern abgestraft worden sind.
So, wie es hier im Forum von den
Befürwortern immer wieder geschrieben worden ist und zwar dass die, denen die
Bauentscheidung von RWE nicht passt ja wegziehen können, so halte ich es mit
denen, die jetzt das Bürgervotum nicht akzeptieren wollen: Dann zieht doch weg,
in die Bundesländer und an die Standorte, wo ihr glaubt, noch in Kraftwerken und
bei den Zulieferern arbeiten zu können!
Ich sage allerdings voraus,
dass es an anderen Standorten zu ähnlichen Entscheidungen wie Ensdorf kommen
wird und dass die Stromkonzerne, wenn sie mit Kohleverstromung noch Geld
verdienen wollen, sich wohl oder übel auf Kompromisse einlassen werden
müssen.
Zu sagen, dass Ensdorf als Standort zur Stromerzeugung keine
Zukunft hat, halte ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt als verfrüht und als den
traurigen Versuch, der BI den schwarzen Peter in die Schuhe zu
schieben.
Annika
26.11.2007 um 17:19:53
35. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
@
Annika
Ich wundere mich über die rege Beteiligung der Befürworter
jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wo wart ihr alle in den
Foren, bei den Leserbriefen, auf den Veranstaltungen, bei
Gegendemonstrationen?
Wo waren die Stimmen aller Ensdorfer, die im Kraftwerk
arbeiten oder in den Zulieferbetrieben und die Stimmen ihre Familien und
Freunde?
Das sind hier ein 1, max.2 Personen.. nichts
weiter.
Ich habe heut mit einem KW'ler gesprochen: "oh, was mache die all
fürn Stress, von uns is noch kenner verhungert, ob mit oder ohne VSE/RWE.. do
wird schon enner nachkomme, is jo noch lang Zeit bis dohin"
Nur der PR-
und Gehirnwäschedruck werden den oder andren jungen Menschen in diesem Forum
bereits in tiefe Depressionen und Psychosen gestürzt haben, denn anders ist
diese Armageddon-Stimmung nicht zu erklären.
26.11.2007 um 20:47:33
36. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
liebe christians
(*),
ich durfte leider auch nicht an der abstimmung teilnehmen. aber auch
meine stimme wäre ganz klar für nein gewesen.
die gründe gegen das geplante
GROßkraftwerk sind einfach zu dominat und logisch (sowohl ökonomisch, ökonomisch
und gesundheitlich).
die ganze schwarzmalerei gehört anscheinend jetzt
auch zur strategie von rwe. warum sollte der jetzige attraktive standort (worte
der rwe) jetzt plötzlich nicht mehr so toll sein? wird ernsthaft geglaubt, dass
rwe ensdorf dicht macht und das gelände einfach so brachliegen lässt?
das stück vom kuchen wird nur kleiner sein, als geplant. aber gegessen
wird es trotzdem.
unabhängig davon sollte man sich freuen, dass hier fast
eine richtige demokratie entschieden hat.
geld ist nicht alles im
leben.
schade dass sie unser schönes saarland verlassen
werden.
(*) hier mal als synonym gebraucht für jemanden, der
andere als dumm hinstellt, nicht sachlich diskutieren kann und außer
beleidigungen nichts produktives zur sache beiträgt und selbst prognosen und
vorhersagen trifft, die nicht sicher sind.
27.11.2007 um 06:34:32
37. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Lieber Christian, dieses
Statement ist absolut unter der Gürtellinie!
Das Arbeitsplatz-Argument
stimmte vorne und hinten nicht und das wird es auch in Zukunft nicht; wie so
einige Lügen der RWE.
Und ändern Sie endlich ihr Lieblingswort
"Kraftwerksgegner" in "GROSS-Krafwerks-Gegner", denn dann bleiben sie wenigstens
bei der Wahrheit.
Auch wenn Frau Schmeer sich freiwllig die Klatsche
gibt, existieren keine Kraftwerksgegner, die alles verhindern wollen,
sondern ganz im Gegenteil, für den Kraftwerks-Standort Ensdorf und ein neues
Kraftwerk sind!.. auch wenn dies sehr gern überlesen wird, um nicht direkt alle
Pro-"Argumente" für ein Groß-Kraftwerk sterben zu lassen.
Diese
permanente Volksverdummung wird nun wohl HOFFENTLICH ein Ende haben!
25.11.2007 um 23:58:36
38. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Liebe Annika
1.
Um mal klarzustellen wer hier an was schuld ist:
Die Hauptschuld, liegt
eindeutig bei der Landesregierung und leider auch bei der RWE, das das Projekt
jetzt Vergangenheit ist.
Die Landesregierung hatte nicht genug Rückrad,
klar hinter dem Projekt zu stehen und wenn doch, wurde es nicht eindeutig
gezeigt.
Die RWE hätte wesentlich früher im Saarland eine Meinung zu
einem solchen Projekt einholen müssen, bzw hat sich zu sehr auf die
Landesregierung verlassen. Siehe einen Satz oben drüber, das Ende ist
klar.
2. Warum sollte ich hier vor dem Ergebnis der Wahl
posten?
a) hab ich mir einmal die Zunge durch Beleidigungen
verbrannt.
b) wurde eh alles, was Christian oder ich, oder wenige andere an
Argumenten hervorbrachten (weil sie in dem Projekt eine einmalige Chance sahen)
nicht ausdiskutiert sondern von Personen wie zb. Frank einfach als: dumm, nichts
aussagend, nicht der Wahrheit entsprechend, die Menschen hinters Licht führend
.. vom Tisch gefegt ohne es zu hinterfragen.
Also warum immer
dasselbe?
Insgeheim hat man als Mitarbeiter der VSE oder deren Zulieferer
nun einmal gehofft das es wirklich klappt.
3. Es ist nun mal so, das RWE
in Deutschland mehrere dieser Projekte geplant hatte. Alle gleicher Aufbau und
somit gleiche Ersatzteile usw.
Ich glaube das macht jeder so, zb
Autoindustrie oder McDonalds, damit man alles gleich beliefern kann. Nun war es
eben so das 2 x 800 MW geplant wurden und nicht weniger. Da wird RWE auch nicht
von abgehen denke ich mal. Die bauen jetzt sicher woanders. Ob sich die VSE
allein die Zertifikate leisten kann ab 2012 bleibt zu bezweifeln. Was dann mit
den Arbeitsplätzen hier passiert ist fraglich und einfach nur schade für die
Region.
4. Ich denke die Entscheidung hätte man der Gemeinde Ensdorf gar
nicht übertragen dürfen. Diese Entscheidung hätte die Landesregierung treffen
MÜSSEN ! Aber die Geschichte habe ich bereits erwähnt.
Ansonst haben alle ihr
Wort gehalten und das ist auch gut so.
Bürgermeister Hartz handelt wie
versprochen nach dem Willen seiner Bürger und die RWE zieht sich zurück. Find
ich abschliessend dann auch ok.
5. Wegziehen werde ich wohl auch in 4-5
Jahren, denn ich glaube nicht mehr daran das sich ein weiteres Unternehmen hier
schlechte PR holen will. Schade eigentlich, meine Freunde wohnen hier und es ist
auch schön hier. Aber ich muss mich dem Wohl meiner Familie beugen und etwas zu
Essen auf den Tisch bringen, egal von wo.
6. Es ist so wie Sie sagen
Annika, diese Abstimmung wird ein Zeichen für alle anderen Städte sein, in denen
so etwas geplant ist/wird. Überall wird es jetzt so gehen und da muss man
wirklich sagen, das ist schlecht für uns Deutsche wenn man die Energiemärkte in
der EU betrachtet. Ich muss es nochmal sagen: WIR DEUTSCHEN WERDEN ES NICHT
ALLEINE REISSEN !
Nun denn ich hoffe abschliessend das Sie alle Recht
haben mit Ihren Vorraussagungen andere Investoren zu finden und hinter den
Mitarbeitern von Ensdorf alt zu stehen.
Ich hoffe Sie haben
Recht
26.11.2007 um 20:46:12
39. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Chrissi, mit der
Gewerbesteuer ist das so ne Sache. Ich weis ja nicht den Betrag, den die
Gemeinde bekommen hätte, aber nach ihrem Post hört sich das nach einigen Mio.
an. Ich denke mit der Entscheidung der Ensdorfer wurde evtl. auch dem
Umweltgedanken Rechnung getragen. Und waruzm wird sich kein Investor für ein
gaskraftwerk finden lassen??
Schauen Sie mal auf die Seite ihres
Arbeitgebers, der RWE:
http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/presse/presseunterlagen/language=de/id=347770/presseunterlagen.html
"
Im emsländischen
Lingen baut RWE Power eines der weltweit modernsten Gas- und
Dampfturbinenkraftwerke. Mit dem 500-Millionen-Projekt trägt RWE Power zur
CO2-Reduzierung und zum Klimaschutz bei und löst gleichzeitig das
Investitionsversprechen in Sachen Versorgungssicherheit ein.
RWE Power baut dort eines der weltweit modernsten Gas- und
Dampfturbinenkraftwerke!!!!!!!!!!
Warum nicht auch in
Ensdorf?????
26.11.2007 um 13:17:04
40. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Chrissi, mit der
Gewerbesteuer ist das so ne Sache. Ich weis ja nicht den Betrag, den die
Gemeinde bekommen hätte, aber nach ihrem Post hört sich das nach einigen Mio.
an. Ich denke mit der Entscheidung der Ensdorfer wurde evtl. auch dem
Umweltgedanken Rechnung getragen. Und waruzm wird sich kein Investor für ein
gaskraftwerk finden lassen??
Schauen Sie mal auf die Seite ihres
Arbeitgebers, der RWE:
http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/presse/presseunterlagen/language=de/id=347770/presseunterlagen.html
"
Im emsländischen
Lingen baut RWE Power eines der weltweit modernsten Gas- und
Dampfturbinenkraftwerke. Mit dem 500-Millionen-Projekt trägt RWE Power zur
CO2-Reduzierung und zum Klimaschutz bei und löst gleichzeitig das
Investitionsversprechen in Sachen Versorgungssicherheit ein.
RWE Power baut dort eines der weltweit modernsten Gas- und
Dampfturbinenkraftwerke!!!!!!!!!!
Warum nicht auch in
Ensdorf?????
26.11.2007 um 13:13:54
41. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Ich glaube weitaus
ungeeigneter wäre der Begriff "klug" im Zusammenhang mit den 70%. In letzter
Zeit kamen viele Meinungen im Radio wie auch in verschiedenen Zeitungen. Die
zeugten allesamt eher wenig von "klugen" Leuten aus Ensdorf. Sicher sind damit
nicht alle gemeint, aber immerhin 70%. Sie selbst sagen ja: die RWE hat nicht
richtig Werbung für die eigene Sache gemacht. Wenn die Werbung also den
Unterschied macht und nicht die Hirnleistung des einzelnen, na dann: Gute Nacht!
(wie schon gesagt)
"Schlechte Verlierer" zu Leuten zu sagen, die mit
heute Abend ihre Zukunft, sprich: ihren Job, verloren haben, DAS halte ich im
übrigen für überaus mutig.
25.11.2007 um 21:03:10
42. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
27.11.2007 um 01:48:39
43. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
denke die ensdorfer
waren so in panik wie hier: ist auf englisch aber denke die ensdorfer sind ja
clever
http://www.southparkzone.com/episodes/908/Two-Days-Before-the-Day-After-Tomorrow.html
und
für die selbstgefällige (smug) BI-truppe mal den spiegel vorgehalten
http://www.southparkzone.com/episodes/1002/Smug-Alert!.html
30.11.2007 um 22:34:30
44. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Hallo Markus, alle die
gegen das Megakraftwerk waren sind Dumme (so wurde es doch hier geschrieben).
Diese Meinungsäußerung eines beleidigten Befürworters würde ich nicht
überbewerten. Und dass das Saarland nun stirbt ist ja absoluter Blödsinn.
Aber ich denke es wäre jetzt wichtig, wenn sich alle an einen Tisch setzen
(RWE, Kommune, Land, Bürger) und schauen würden, dass man für Ensdorf eine
andere, evtl. kleinere Lösung schnell findet. Damit wäre der RWE, dem Land, der
Kommune, den RWE/VSE Mitarbeitern und den Befürwortern sowie den Gegnern des
Megakraftwerkes geholfen!!!
27.11.2007 um 10:07:59
45. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Och Gasmasken. Das ist
doch eine Übertreibung. Fakt ist sicherlich, dass sie jetzt quasi die gleichen
Luftqualitätswerte haben, die sie mit dem Kraftwerk hätten. Da kann man nicht
einfach blind die moralische Wir-werden-alle-krank-Keule auspacken und wie blöd
drauf rumhacken. Ohne Kraftwerk 60% des Feinstaub-Grenzwertes, mit Kraftwerk
60,7%. Das die jetzt eine Maske notwendig machen ist zu bezweifeln.
Wenn,
dann brauchen Sie die Maske ohnehin schon. Denn ein Abfallprodukt der Tests über
die Feinstaubentwicklung bei Laserdruckern waren verwertbare Feinstaubmessungen
aus ganz normalen Wohnungen. Und da lag der Wert oft deutlich über dem Grenzwert
für die Außenluft (bis zu 90 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft) - in ganz normalen
Wohnungen. Was das für Sie heißt? Klar: Den Bau von Häusern verhindern und nie
mehr staubsaugen :-D
Und an den anderen Herrn (der Name ist mir
entfallen): Niemand hat gesagt, dass jetzt auf einmal wegen dem Kraftwerk alles
für'n A**** ist und jeder auswandern möchte. Lesen Sie nochmal die letzten
Beiträge...
Interessant im Übrigen: die Wirtschaftsministerin
Nordrhein-Westfalens hat bereits am Tag nach der Abstimmung bekannt gegeben,
dass die RWE gerne in NRW bauen darf und Sie die Ansiedlung begrüßen würde.
Naja, aber in Sachen Strukturwandel machen die uns eh was
vor.
Quelle:
http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/14349529/WAZ-Thoben-will-gescheitertes-Ensdorf-Kraftwerk-in-NRW
Kommentar:
http://www.presseportal.de/pm/55903/1091666/westdeutsche_allgemeine_zeitung
Lustig
an der Sache ist dann nur, dass wir in Zukunft unseren Strom dann aus so 'ner
Region kaufen müssen. Dann geht noch mehr Geld woanders hin ;)
Was mir
allerdings gar nicht passt ist die Reaktion von Lothar Wahrscheid (hier unter
"Aktuelles"). Jetzt so gegen den Abbau-Stopp zu wettern ist dämlich. Auch bei
120€/t ist die saarländische Kohle noch nicht konkurrenzfähig, 32 € Unterdeckung
pro geförderter Tonne :) Das lässt sich betriebswirtschaftlich nicht
rechtfertigen, damit weiß jeder der in Klasse 5 Mathe aufgepasst hat, dass es
billiger wäre die Bergleute einfahren zu lassen um unter Tage Skat zu spielen
als sie Kohle fördern zu lassen. Sollte die Kohle von hier je konkurrenzfähig
werden, kann man ja über Alternativen nachdenken. Aber dann bitte so, das die
Erde nicht ständig bebt.
Uh ja, und dann les ich da gerade noch
"veralterte Technik"... Hmm... Porzellanherstellung gibt's seit wievielen
Jahren? Stahlherstellung seit wievielen Jahren? Züge seit wievielen Jahren? Nach
ihrer Argumentation auch alles "veralterte Technik". Aber wenn man sich die
Sache dann mal genauer ansieht macht ein ICE 3 schon noch nen Unterschied zu ner
alten Dampflok. Und so isses auch mit nem neuen Kolekraftwerk im Vergleich zu
nem Alten.
Kraft-Wärme-Kopplung? Dieses Kraftwerk hatte KWK vorgesehen, und
das sogar weit über den bisherigen Bedarf und den Bedarf aller Neuansiedlungen
in Ensdorf, Lisdorf und Umgebung hinaus. Und es bestand von jeher die Option
über die 2*70MW hianuszugehen, sobald Bedarf besteht (auch wenn die RWE zu blöd
war das rüberzubringen).
Lieber Tiesto: Ob das Kraftwerk
ökonomisch Sinn gemacht hätte: lassen sie das mal Leute bewerten, die
davon Ahnung haben. Sie unterstellen der RWE doch Profitgier? Dann können sie
sich ja sicher sein, dass es auch ökonomisch sinnvoll war. Außerdem kann ich
Ihnen nach all den Diskussionen das Gleiche sagen (immerhin bin ich ja quasi
fast schon vom Fach ;)). Ökologisch sehe ich ebenfalls einen großen
Nutzen, wenn ich mehrere Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen kann.
"Gesundheitlich" stand nie eine Gefährdung zur Debatte. Das hat man sich
auf Seiten der BI so hingedreht, das wissen wir doch inzwischen auch. Marginale
Veränderungen hätten niemals so extreme Auswirkungen wie gerne beschworen. Wie
gesagt: Staubsaugen belastet weit mehr...!
Aber naja, der "Käs is
gess"
Wir sehen uns dann in nem halben Jahr an dieser Stelle Annika, dann
reden wir gerne weiter
27.11.2007 um 17:55:14
46. Antwort
Absender: basti
Email: basti1848@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
hab ich heute auch
gehört dass das kraftwerk zu uns nach NRW kommen soll. wär echt klasse. in hamm
ist ja schon mit dem baugleichen angefangen worden und letztes jahr ist ja ne
800mw GuD-anlage gebaut worden. echt klasse für hamm und ihre stadtkasse. herne
, datteln , duisburg kriegen auch neue. denke RWE sollte in gelsenkirchen bauen.
die wären froh drum und RWE hätte weniger probleme, da hier noch ein gewisser
stolz über die industrielle vergangenheit und gegenwart herrscht. soll aber
jedes bundesland selbst sehen was ihm wichtig erscheint.
wirklich leicht in
hysterie zu versetzende ensdorfer;)))) für mich als nicht saarländer wäre es mal
interessant zu wissen, wie die bevölkerungsstruktur in ensdorf ist? mehr so
besserverdiener mit häusken und paar studienräte und sonstige beamten oder mehr
so arbeiterklasse.
ansonsten dämliche argumente der
gegner:
hier meine highlights:
1)frank: "aber die Frage
müsste eigentlich andersrum lauten, warum 1600MW FÜRS SAARLAND und keine
800?"
würden sie bitte in wikepedia nach "europäisches verbundnetz
nachschlagen" - ich mein das saarland , ruhrgebiet, und die braunkohlereviere
exportieren doch in in regionen mit geringer stromerzeugung. es muss außerdem
immer genau so viel ins gesamte europäische netz eingespeist
werden wie verbraucht wird. da wir jetzt schon in europa und deutschland schon
jetzt engpässe haben , wird sich dies ab 2011 mit dem abschalten der ganzen
altanlagen noch verschlimmern. ( wird wegen der neuen Immisionschutzverordnung
per gesetz passieren)
2)frank: "...nur aus betriebswirtschaftlichen
Gründen Sinn für die RWE. Das man dabei über Leichen geht, was den Umwelt- und
Gesundheitsschutz anbetrifft, war ja in den letzten Wochen nicht zu
übersehen." aus welchen Gründen denn sonst? ich weiß ja nicht ob sie in der
wirtschaft arbeiten oder ein beamtenjob in der verwaltung oder im schulwesen
haben. aber dies ist doch der einzige grund der für ein unternehmen wichtig ist.
bei den energieversorgern ist außerdem wichtig für die nächsten 25jahre eine
sichere versorgung zu gewährleisten. der satz mit den leichen kann aber alles
;)))
3) wieder frank: "Ich habe heut mit einem KW'ler
gesprochen: "oh, was mache die all fürn Stress, von uns is noch kenner
verhungert, ob mit oder ohne VSE/RWE.. do wird schon enner nachkomme, is jo noch
lang Zeit bis dohin" - wird definitiv stillgelegt. was danach kommt
kann ja keiner sagen. vielleicht ein windrad;)
4)Das heißt aber nicht,
dass der genehmigte Kraftwerksstandort Ensdorf aufgegeben werden sollte. Im
Gegenteil. Der Standort ist von seiner Infrastruktur her ideal für jedes
Versorgungsunternehmen. Die Argumentation von RWE , entweder diesen Koloss oder
gar nichts bauen zu wollen, ist den Aktionären der RWE geschuldet, die mit
solchen Kraftwerken eine maximale Rendite erzielen wollen, die ist mit zwei
Blöcken höher als mit einem. Aber das Sharholder-Value-Denken des Konzerns
konnte sich gegen den Willen der Bürger nicht durchsetzen.
so kraftwerke
sind entscheident für die versorgungssicherheit, kapazitätsausgleich durch die
erforderlichen abschaltungen und wegen des höheren wirkungsgrades. dies hat noch
nix mit dem shareholder-value-denken zu tun sondern ist massgeblich für für die
versorgung. share-holder-value denken wäre die alten kraftwerke die schon seid
jahren abgeschrieben sind weiter zu betreiben.
5) Kohle aus China oder
Korea um die halbe Welt nach Ensdorf zu karren, um sie dort mit einem
Wirkungsgrad von 46 Prozent zu verbrennen, das ist unter Umweltgesichtspunkten
katastrophal.
sind 40 Prozent denn besser als 46? es wird sich nix daran
ändern das es kohle sein wird. vielleicht kommt sie dann in 10jahren nicht mehr
aus china sondern wieder aus deutschland, wenn mein vorredner mit 32€
unterdeckung heute schon recht hat. hätte nicht gedacht das der abstand zum
weltmarkt nur noch so gering ist. obwohl bei der der kokskohle war ja mal im
gespräch eine neue zeche mit kokerei bei hamm aufzumachen die gewinn abgeworfen
hätte
27.11.2007 um 20:15:12
47. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
Tja basti, Recht haste.
Wirst aber sicher hier schnellstens dein Fett wegbekommen.
Schade
eigentlich, aber vielleicht sind wir bald Nachbarn.
28.11.2007 um 01:33:16
48. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ergebnis Bürgerbefragung
schon unterschritten.
kann halt nicht jeder so clever und umsichtig sein wie du. man kann über den
lieben frank sagen was wann will aber humor hat der man , obwohl umweltschutz
eine ernste undankbare arbeit ist.
6.12.2007 um 18:20:32
19. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: ERNEUTE FALSCHAUSSAGEN AUF DIESER SEITE
"Gehen
Sie wählen, sagen sie "JA" zur Kraftwerkserweiterung, stehen sie hinter dem
Bürgermeister und dem Gemeinderat, überlassen Sie nicht den "Wir sind dagegen" -
Gruppierungen das Feld."
Ist wohl die anrüchigste Propaganda, die man in
den letzten Wochen lesen musste!
1. Ist es KEINE
Kraftwerks-Erweiterung, sondern ein NEUBAU. Diese Volksverdummung könnte man
vielleicht Blinden verkaufen aber nicht den Ensdorfer Bürgern!
2. Ist der
"Bügermeister" sichtlich RWE befangen
3. Ist der Ensdorfer Gemeinderat
NICHT für dieses Projekt, außer CDU
4. Gibt es KEINE "Wir sind dagegen" -
Gruppierungen, sondern lediglich sehr viele die keine 1600MW akzeptieren (aus
guten Gründen). 800MW, sprich mehr Arbeitsplätze in Zukunft für die Region,
aktiver Umwelt- und Gesundheitsschutz würde diese "Gruppe" direkt
unterschreiben!
5. sagen sie NEIN zum NEUBAU EINES
STEINKOHLE-GROSSKRAFTWERKS
ps: und bitte hören Sie nicht auf
solch einen Quatsch und Falschaussagen der verzweifelten Befürworter-Fraktion!
Für eine gesunde Region mit Zukunft!
24.11.2007 um 15:11
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: ERNEUTE FALSCHAUSSAGEN AUF DIESER SEITE
Tja, die
Wahrheit ist manchmal hart
26.11.2007 um 00:59:08
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: ERNEUTE FALSCHAUSSAGEN AUF DIESER SEITE
Ach so'n
Quatsch.
25.11.2007 um 19:22:18
20. Eintrag
Absender: Joachim
Email: tschokk@gmx.net
URL:
Betreff: "0", in Worten: "Null" Interesenten an RWE-Info "für noch
Unentschlossene"
Neueste Nachrichten aus Ensdorf:
RWE/ VSE
hatte in den letzten Tagen einige - nicht alle - Briefkästen in Ensdorf gezielt
mit Flugblättern bedient, um die noch Unentschlossenen für heute (23.11., 20.00
Uhr) ins Schützenhaus einzuladen.
Man hatte wieder einiges Equipment
aufgebaut: die berühmt-berüchtigte Powerpoint-Verdummungs-Präsentation war im
großen Versammlungszimmer vorbereitet und war schon von außen gut sichtbar. Um
19:55 Uhr kamen zwei PKW´s mit HH-Kennzeichen (Mietwagen) vorgefahren. Der Kampf
um die Mobilisierung der zahlreichen Unentschlossenen durch die 3 oder 4
"Energie- und Umweltexperten" konnte also beginnen...
Resonanz: NULL
PERSONEN folgten dem Aufruf der RWE.
Stimmung in der darunterliegenden
Kneipe: Durchweg wurde geäußert, mit "Nein" zur FNP-Änderung abzustimmen oder es
schon getan zu haben.
Liebe Ensdorfer,
als im Moment machtloser
Bewohner einer unmittelbaren Nachbargemeinde bitte ich Sie im Interesse der
ganzen Region und nicht zuletzt im Sinne des globalen Klimaschutzes: Gehen Sie
zur Abstimmung, stimmen Sie mit "NEIN"!
RWE muss lernen, dass man
Turbinen nicht zu früh bestellen, Strommasten nicht zu früh versetzen und
Stellenanzeigen für Baggerfahrer nicht zu früh schalten sollte!
24.11.2007 um 01:54
21. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: unabhängige Ärzte
Ensdorf: Ärzte sammeln 15.000
Unterschriften gegen neues RWE-Kraftwerk Saarländische Ärzte haben rund 15.000
Unterschriften gegen das geplante Kohle-Großkraftwerk in Ensdorf gesammelt.
Wie die Ärzte-Initiative gegen das Kraftwerk auf einer Veranstaltung gestern
Abend in Ensdorf mitteilte, lehnen auch knapp 500 Mediziner aus der Region das
RWE-Vorhaben ab. Sie fürchten weitere gesundheitliche Belastungen für ihre
Patienten. Der von RWE eingeladene Gießener Umweltmediziner Thomas Eikmann
meinte dagegen, die Umweltbelastungen würden durch das neue Kraftwerk kaum
steigen.
Quelle: SR online
22.11.2007 um 08:33
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: unabhängige Ärzte
die veranstaltung gestern hatte
leider nichts mit einer medizinischen fachveranstaltung zu tun. es war eine
reine werbeveranstaltung der rwe.
ich dachte, dass die rwe aus ihren
bisherigen fehlern gelernt hat. dies ist anscheinend immer noch nicht der fall
und so war die veranstaltung gestern erneut ein eigentor.
peinlich.
22.11.2007 um 11:20:23
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: unabhängige Ärzte
Hallo,
Gestern waren ja
nun reichlich Befürworter im Bergmannsheim auf der Veranstaltung für die saarl.
Ärzte, irgendjemand von denen wird doch sicherlich auch mal in diesem Forum
Stellung beziehen können!
Diese VSE-Azubis mit ihren T-Shirts gestern
waren geradezu lächerlich. Möglich, dass es für die Älteren nur die Wahl
Beschäftigungsgesellschaft, Abfindung und Vorruhestand gibt und ich habe volles
Verständnis für deren Sorgen. Die gut ausgebildeten Jungs und Mädels, die noch
ihr ganzes Arbeitsleben vor sich haben und dort gestern nachmittag saßen (oder
hingesetzt wurden) werden garantiert eine Anstellung bei einem anderen
Unternehmen finden. RWE/VSE ist ja nicht irgendeine kleine
Ausbildungsklitsche!
Die Informationen für die Ärzte waren hauptsächlich
technischer und emissionsrechtlicher Art, weniger medizinischer Art.
Die
offensichtlich weniger als 10 anwesenden Ärzte, von denen nur 4 das Wort
ergreifen wollten, konnten da kaum ihre Argumente anbringen.
Ob das von RWE
so gewollt war und man diese saarl. Mediziner "vorführen" wollte, bleibt
dahingestellt. Die wirren Erklärungen des Herrn Dr. Feldhaus, warum eine
Einladung zu einer solch wichtigen Veranstaltung erst 2 Tage vorher bei den
Anwesenden eingegangen ist, fand ich nicht überzeugend. Wie sollen sich z.B.
angestellte Klinikärzte so kurzfristig freinehmen können?
Neben viel
RWE-PR gab aber auch interessante Zwischentöne:
Feinstaub sei gefährlich und
neben den Stickoxiden heute schon ein Problem.
Dr. Eikmann gestern wörtlich
"Es gibt keine Grenzwerte für Feinstaub, das ist Konsens, jedoch muss man
Feinstaub dort vermeiden, wo es am schnellsten geht, d.h. im Kfz-Verkehr und in
den Hausfeuerungen".
In die gleiche Kerbe schlug Dr. Kather, als er meinte,
man solle Werbung für Kraft-Wärme-Kopplung machen. Einer seiner Folien zu Folge
sind ca.1/3 der PM2,5 und ca. 1/5 der PM10-Feinstäube auf Hausfeuerungen
zurückzuführen.
Möglich also, dass mit Ensdorf Neu die Gesamtstaubbelastung
nur um ein paar Prozentpunkte erhöht wird. Könnte man durch entsprechende,
kleinere Kraftwerksplanungen mit KWK allerdings Hausfeuerungsfeinstaub
minimieren, wäre für die Gesundheit der Saarländer viel getan!
Ja, warum
in Gottes Namen wird dann bei Ensdorf Neu nur ein warmer Furz von 2 x 70 MW
ausgekoppelt und der Rest der Wärme in die Luft gepustet?
Warum unterstützt
die Landesregierung den Bau eines solch grossen Kraftwerks, statt kleinere zu
bevorzugen und das FW-Netz weiter auszubauen, so dass die Hausfeuerungen als
Feinstaubquelle ersetzt werden können?
Auch interessant, dass das
Argument der geplanten CO2-Abspaltung und die 46% als Masstab für ein "modernes"
Kraftwerk von Herrn Bung relativiert werden mussten. Er bestätigte, dass es
durch CO2-Abspaltung eine Wirkungsgradminderung von 6 bis 10 % gibt und diese
Technik, falls sich daran nichts ändert, dann aus Gründen der Wirtschaftlichkeit
nicht anwendbar ist. Möglich, dass uns RWE eine CO2-Abscheidungs-Pilotanlage
verspricht, das kann aber unter diesen Voraussetzungen nicht mehr als ein
Trostpflästerchen sein. Selbst UW-Minister Mörsdorf hält diese Technik für nicht
ausgereift und die Lagerung von CO2 auf Grund der komplizierten saarl. Geologie
für nicht durchführbar.
Grüsse, Annika
22.11.2007 um 18:18:21
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: unabhängige Ärzte
Wahrscheinlich sind der Herr
Dr. Lamberts und der Herr Leo Petry bessere Ärzte als die anderen saarl.
Ärzte????
23.11.2007 um 07:56:09
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: unabhängige Ärzte
man sollte den kids, die extra
ihre schicht ins bergmannsheim verlegt bekamen, auch mal aufklären, dass ihre
zukunft, auf lange sicht, mit sicherheit nicht bei der rwe liegen wird, sondern
sich wohl oder übel ab den nächsten 10-15 jahren bei den verhassten "ökos" und
wettbewerbern bewerben müssen.
auch ist es schön anzusehen wie man jetzt
versucht lambertz zu verteidigen, der gute mann hätte ja angeblich nur gesagt,
dass rwe geführte kraftwerke im saarland bald vom netz gehen würden, da es ja
auch auf einer rwe-veranstaltung gewesen wäre. lächerlich, da die frage zum
verhalten der konkurrenz ebenfalls mit einem "diese anlagen sind alt und müssen
zeitnah vom netz" / "werden von ensdorf-neu verdrängt" beantwortet wurde.
die absolute krönung aber war gestern, als rwe-werksärzte, die
saarländischen nahezu beleidigten, als diese sachkritische fragen stellen
wollten. gewisse prekäre details wurden natürlich wieder einmal nicht
beantwortet.
egal wie die wahl in ensdorf ausgehen wird, dieser skandal
im saarland wird so oder so noch ein nachspiel haben, da bin ich mir sicher,
auch wenn mr. hartz versucht schon jetzt die wogen zu glätten, um nicht früher
oder später mit seinem sessel durchs dach zu schießen. die ständigen
schmusereien mit der rwe-spitze und das permanente flirten mit diesen herren
wird ihm dabei aber sicher nicht zu gute kommen.
22.11.2007 um 15:11:11
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: unabhängige Ärzte
Arbeitsmediziner Buchter
kritisiert geplantes Großkraftwerk
Der Chef des Homburger Instituts
für Arbeitsmedizin, Buchter, hat das geplante Großkraftwerk in Ensdorf
kritisiert.
Buchter sagte dem SR, es sei verfrüht, das Projekt als
medizinisch unbedenklich einzustufen. Er reagierte damit auf eine Tagung, zu der
die RWE saarländische Ärzte eingeladen hatte. In einem Brief an die RWE schreibt
Buchter, dass die umweltmedizinischen Ausführungen der Referenten deutlich unter
dem Standard gelegen hätten, der in der Saarländischen Ärztekammer üblich sei.
Es hätten auch zahlreiche Angaben gefehlt.
Buchter bemängelte unter
anderem, dass keine Zahlen über Quecksilberemissionen, über Bakterien in den
Kühltürmen und über Radioaktivität vorgelegt worden seien. Außerdem sei der
gesamte Bereich der Kohleanlieferung mit seinen Lärm- und Staubbelastungen
ausgeblendet worden.
Quelle: SR-online, 23.11.07
23.11.2007 um 17:59:32
22. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: RWE und transparent?!
RWE Power
Pressemitteilung
RWE Power diskutiert mit Ärzten aus dem Saarland
Umweltauswirkungen des geplanten Kraftwerks in Ensdorf
Experten im
Gespräch
Essen/Ensdorf, 19. November 2007
RWE Power hat für
Mittwoch, 21. November 2007, 15.00 Uhr, die Ärzte aus dem Saarland zu
einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über das geplante neue
Steinkohlenkraftwerk in das Bergmannsheim in Ensdorf eingeladen. „Das Projekt
ist insbesondere in der Ärzteschaft in den vergangenen Wochen kontrovers
diskutiert worden. Mit den jetzt vorliegenden Gutachten zu den
Umweltauswirkungen haben wir eine Grundlage für eine fundierte Bewertung aus
umweltmedizinischer Sicht. Darüber wollen wir uns mit den Ärzten aus dem
Saarland austauschen", erläuterte Dr. med. Christian Feldhaus, Leitender
Werksarzt bei RWE Power, die Zielsetzung der Veranstaltung.
RWE Power hat
als Experten den renommierten Umweltmediziner Professor Dr. Thomas Eikmann,
Direktor des Institutes für Hygiene und Umweltmedizin an den
Universitätskliniken Gießen, und Professor Dr.-Ing. Alfons Kather, Leiter des
Institutes für Energietechnik an der Universität Hamburg Harburg, gewinnen
können. „Wir wollen mit der Fachdebatte zur Versachlichung beitragen", so Dr.
Feldhaus.
mittwoch, 15:00 uhr. die landärzte haben um die zeit wohl
frei.. ganz im gegenteil dazu die meisten ensdorfer bürger. dieser laden ist
inzwischen an dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. man kann nur hoffen, dass
es irgendwann staatliche organisationen gibt, die solchen machenschaften schon
im keim das handwerk legt!
20.11.2007 um 23:38
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: RWE und transparent?!
zum glück habe ich heute
frei. mal sehen, was rwe so auftischt:-).
freue mich bereits jetzt über
den vortrag. die veranstaltungen werden mit zunehmender zeit immer lustiger. rwe
schießt sich ein eigentor nach dem
anderen.
-----------------------------------------
"Wir wollen mit
der Fachdebatte zur Versachlichung beitragen", so Dr.
Feldhaus
da frage ich mich, was falschaussagen, lügen,
fehlinformationen, volksverdummung, beleidigungen der gegner usw. mit
versachlichung zu tun haben?!
21.11.2007 um 11:17:26
23. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Alte Kraftwerke an der Saar werden geschlossen?! - RWE
PR-MASCHE!!
Saarbrücken: Evonik will keine Kraftwerke
schließen
Der aus der RAG hervorgegangene Energiekonzern "Evonik
Industries" will auf absehbare Zeit keine Kraftwerke im Saarland
schließen.
Das geht aus einem Schreiben der Saarbrücker Geschäftsleitung
hervor. Darin wird unter anderem auf die hohen Investitionen hingewiesen. In die
drei Kraftwerke Weiher, Fenne und Bexbach habe man in den vergangenen Jahren
dreistellige Millionenbeträge investiert. Evonik beabsichtige, die Anlagen über
das Jahr 2030 hinaus zu betreiben.
Damit seien die rund 650
Arbeitsplätze langfristig gesichert. Hintergrund sind Spekulationen, nach dem
Bau eines neuen Großkraftwerks in Ensdorf könnten ältere Kraftwerke im Saarland
abgeschaltet werden.
Quelle: sr-online. 20.11.07
20.11.2007 um 16:23
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Alte Kraftwerke an der Saar werden geschlossen?! - RWE
P
das habe ich mir von anfang an gedacht.
warum sollte ein
konkurrenzunternehmen eine anlage schließen???
normalerweise reagiert
eine firma auf das neue angbeot eines konkurrenten, in dem es versucht, dieses
angebot zu toppen oder in dem es das gleiche angebot auf den markt
bringt!!!
auch hier ist wieder der rote faden von lügerei und
falschaussagerei, sowie der volksverdummung eindeutig zu erkennen.
21.11.2007 um 11:20:40
24. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: "Aktuelles" inzwischen auch unter Zensur?!
dies
wurde hier bei den pressemeldungen anscheinend "übersehen", obwohl herr stein
diese ausgabe der sz sichtlich besitzt, wie man an dem artikel "VSE-Betriebsrat
ruft zu sachlicher Entscheidung auf " erkennen kann. soviel also zu ihrer
gepredigten neutralität.
Zwei Stunden Kampf
700 Zuhörer
erlebten hitzige Debatte um geplantes Kraftwerk
Die frage nach der
zusätzlichen Schadstoffbelastung brachte am Donnerstag im Bergmannsheim eine
hitzige Diskussion richtig in Wallung. Dabei war RWE Power gekommen, um Angst zu
nehmen.
Von SZ-Redakteur
Thomas Schäfer
Ensdorf. „Verursacht das
neue Kraftwerk mehr Schadstoffausstoß als das alte?“ Horst-Dieter Deus aus
Schwalbach stellte dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von RWE
Power, Johannes Lambertz, diese vermeintlich simple Frage als Erster. Ein
bemerkenswerter Moment bei der Podiumsdiskussion von SZ und SR im Ensdorfer
Bergmannsheim. Wie Lambertz in den Minuten danach eine klare Antwort schuldig
blieb, brachte die Gemüter im mit gut 700 Zuhörern übervollen Bergmannsheim nach
einer ohnehin schon hitzigen Debatte noch einmal richtig in Wallung. Lambertz
wiederrum brachte das mehrmalige Nachhaken der hartnäckigen Moderatoren Thomas
Gerber (SR) und Mathias Winters (SZ) derart in Bredouille, dass er beinahe die
Contenance verloren hätte. „Das kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten.
Verstehen Sie das nicht?“, fauchte er Gerber an. Als Winters daraufhin eine neue
Frage aus dem Publikum zulassen wollte, fühlte sich Lambertz unfair behandelt
und rang sich ein „ja, es werden mehr Schadstoffe“ ab.
Lambertz hatte in
der Vorstellungsrunde angekündigt, er wolle „Angst nehmen mit Sachinformation“,
denn er könne die Ängste der Bürger verstehen. Das trug ihm Buh-Rufe der
Kraftwerksgegner ein. Deren Bei- und Missfallens-Äußerungen hielten sich im
Übrigen mit denen der etwa ebenso zahlreichen Befürworter die
Waage.
Stärkstes Argument von RWE blieb auch an diesem Abend die bekannte
Trumpfkarte Arbeitsplätze. Lambertz sagte, dass im neuen Werk „in Summe“ 350
Arbeitsplätze entstünden. Unwidersprochen blieb, dass man die aktuelle
Belegschaft (110 laut RWE-Pressestelle) davon abziehen muss, wenn tatsächlich
neue Jobs gemeint sind. Schließlich soll das jetzige Kraftwerk schon zwei Jahre
nach Inbetriebnahme des neuen abgeschaltet werden. „Das nehmen wir in die
Genehmigungsunterlagen auf“, versprach Lambertz mehrfach.
Glaubt man Gerd
Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe, muss sich RWE diese Mühe nicht machen.
Der ehemalige Spiegel-Redakteur sagte, „in zehn oder 15 Jahren“ werde nicht nur
das alte, sondern auch gleich das mögliche neue Ensdorfer Kraftwerk stillgelegt
– vom Staat nämlich, weil der sonst seine Klimaziele nicht erreicht. „Ensdorf
braucht dieses Kraftwerk nicht, Deutschland erst recht nicht“, lautete
Rosengranz‘ Fazit: „Und RWE bräuchte es vielleicht auch nicht, will aber
billigen Kohlestrom ins Ausland verkaufen.“
Strom, der auf Kosten der
Gesundheit vieler Saarländer produziert würde. Etwa durch die
Feinstaubbelastung, deren Gefahr der Ensdorfer Arzt Dr. Dirk Breyer vom Podium
aus erneut verdeutlichte.
Bissige Kommentare
Günter Bach aus
Picard machte am Ende des Abends zum Thema Feinstaub noch eine interessante
Rechnung auf. Wenn es stimmt, dass durch das geplante Kraftwerk – bezogen auf
den Grenzwert – die Belastung nur von derzeit 60 auf 60,7 Prozent steigt,
könnten in Ensdorf 57 solcher Anlagen gebaut werden – der Grenzwert wäre nicht
überschritten. Bach trocken: „Meinen Sie wirklich, wir sind so dämlich und
glauben das?“
Ein Beispiel für viele bissige Kommentare der Kritiker.
Befürworter meldeten sich mit Fragen zu den Arbeitsplätzen oder wie
RWE-Werksarzt Dr. Christian Feldhaus, der gesundheitliche Auswirkungen in Abrede
stellte.
Ein Schluss, den auch der Ensdorfer Bürgermeister Thomas
Hartz zieht: „Für mich sagen die Ergebnisse der Voruntersuchen aus, dass die
zusätzlichen Emissionen nicht ins Gewicht fallen.“
sz, 17.11.07
19.11.2007 um 15:54
25. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Minderwertiges Informationsangebot
herr stein,
sie sollten ihren webauftritt auf den neusten stand bringen, bzw. auch die
zitate diverser boulevard-wissenschaftler auf ihrer page
überdenken.
Die unbequeme Gewissheit über unser
Klima
UN-Weltklimabericht: Erderwärmung ist unumkehrbar
Die
Vereinten Nationen haben eindringlich zum Kampf gegen die steigende Erderwärmung
aufgerufen. Der jetzt präsentierte Weltklimareport sagt klar: Der Mensch steht
als Ursache des Klimawandels fest.
Von dpa-Mitarbeiter
Thilo
Resenhoeft
Valencia. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon braucht nur einen
kurzen Satz, um den Klimareport von Valencia zusammenzufassen. Dessen 23 Seiten
seien so furchterregend wie ein Science-Fiction-Film. Aber statt unerbittlicher
Kreaturen aus dem All ist der Mensch selbst dabei, seine Lebensgrundlage zu
gefährden. Daran gibt es seit dem Spruch des Weltklimarates IPCC keinen Zweifel
mehr. Spätestens 2015 muss das Maximum des Treibhaus-Ausstoßes erreicht werden,
sagt IPCC-Chef Rajendra Pachauri nach sechsjähriger Arbeit. Er und seine
rund 2500 Kollegen werden gehört, und sie erhalten am 10. Dezember den
Friedensnobelpreis für ihre Mühen, unmissverständlich vor der Erder- wärmung zu
warnen.
Die Welt bekommt mit der Zusammenfassung genau das, was sie 1988
selbst in Auftrag gegeben hat. Damals gründeten die Vereinten Nationen den IPCC,
um den Staaten ein klares Bild vom Klimawandel, dessen Folgen und der möglichen
Abhilfe zu liefern. Nun liegt die Zusammenfassung des vierten Reports vor.
Demnach bedroht sich die Menschheit selbst mit dem millionenfachen Tod, wenn die
Temperatur auf ihrem Planeten weiter steigt.
Dürre in Afrika und
Südeuropa, Überschwemmungen der Flussdeltas und der Verlust fruchtbaren Landes
in Asien, starke Niederschläge und Stürme in Nordeuropa, das Schwinden des
Grönland- und Polareises und der damit verbundene Untergang der kleinen
Inselstaaten, mehr Kriege, mehr Infektionskrankheiten, das Aussterben vieler
Tier- und Pflanzenarten und das Ende ganzer Ökosysteme – die Schreckensliste
lässt sich mit dem Blick in den Report fortsetzen.
Der stellvertretende
Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe III, Professor Olav Hohmeyer von der
Universität Flensburg, fasst das alles so zusammen: „Ja, der Mensch ist schuld
am Klimawandel. Ja, wir können etwas tun. Ja, wir haben bereits jetzt alle
Mittel dazu in der Hand. Aber: Wir müssen sofort anfangen.“ Das Problem:
Kohlendioxid, das heute aus Motoren, Kraftwerken oder abgeholzten Wäldern
strömt, entfaltet seine dramatische Wirkung erst später. „Wir müssen den
Menschen erklären, dass das, was wir gerade tun, noch in 1000 Jahren Wirkung
zeigt. Aber dann nützt eine Verhaltensänderung nichts mehr. Wir sind am
Scheideweg“, sagt Hohmeyer. Bislang habe der Mensch nach dem Motto Versuch und
Irrtum gehandelt. Das funktioniere beim Klima nicht. „Wenn wir diesen Schritt
nicht schaffen, sind wir nicht überlebensfähig.“ Zwei Nachrichten erreichten die
Teilnehmer von Valencia morgens über die Zeitungen. Studien zeigen, dass sich
erstens der Energiebedarf bis 2050 verdoppeln könnte. Und zweitens, dass der
Klimawandel schneller voranschreitet als bislang angenommen. Gleichzeitig
schwinden die immer teurer werdenden Rohstoffe. Das alles steht dem entgegen,
was die Umweltschützer, der IPCC und der UN-Chef fordern: Der CO2-Ausstoß muss
so schnell wie möglich verringert werden. Angesichts der energiehungrigen, sich
rasch entwickelnden Staaten wie China und Indien sowie der ablehnenden Haltung
der USA scheint der millionenfache Tod wahrscheinlicher. „Allerdings kann nun
niemand mehr behaupten, er habe nichts gewusst“, urteilt WWF-Klimachef Hans
Verolome.
„Es gibt keine Zeit zu verschwenden“, sagt Ban an die Adresse
der Politiker. Denn nur sie können die nötige Schlüsse aus dem Klimabericht
ziehen. Kürzlich hat er sich in Chile, Brasilien und der Antarktis die bereits
sichtbaren Folgen des Klimawandels zeigen lassen. „Wir müssen alle Schätze des
Planeten retten, zum Wohl der folgenden Generationen.“
sz, 19.11.07
19.11.2007 um 15:46
1. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Minderwertiges Informationsangebot
ich habe mein
abo bei der saarbrücker zeitung gekündigt. warum? weil ich die berichterstattung
weder neutral noch umfassend hielt:-).
abgesehen davon ist überall nur
vom klimawandel zu hören. die neuen berichte sind eindeutig. da stelle ich mir
die frage, warum muss man in ensdorf überhaupt noch über das geplante werk
diskutieren????
da fehlt mir jede logik. die sache ist eindeutig. ein
solches großkraftwerk ist aus den bekannten gründen einfach nicht zu
verantworten.
21.11.2007 um 11:23:31
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Minderwertiges Informationsangebot
sowieso, eine
seite, die jetzt noch unsren altbekannten kw-lobbyisten joachim penner zitiert
mit der überschrift "keine gefahr für die gesundheit", sollte man in diesem
zusammenhang auch nicht mehr weiter anklicken. beabsichtige volksverdummung
20.11.2007 um 13:28:14
3. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Behauptungen der Klimaskeptiker
Herr
Stein,
Sie verweisen in Ihrer Sammlung von Dokumenten auf einen Bericht
des "Report München", der nicht nur von der Organisation "German Watch" kritisch
bewertet wurde. Die genaue Stellungnahme ist unter:
http://www.germanwatch.org/klima/repmue07.pdf
nachzulesen.
Dem
Bericht des Report liegen u.a. die Thesen des Journalisten und Klimaskeptikers
Kurt Ederer zu Grunde, eine unselige Figur in der Klimadiskussion, der am 14.11.
bei einer Fernsehdiskussion mit mehreren Wissenschaftlern in der Sendung
"Quergefragt" im SWR ein jämmerliches Bild abgegeben hat.
Bevor Sie Links
dieser Art oder auch veraltetete Filmchen in Ihre Webseite einstellen, die
keinesfalls den Stand der Wissenschaft von 2006/2007 wiedergeben, sollten Sie
Ihre Quellen kritisch hinterfragen!
Der Klimawandel, auch wenn die Folgen
in der Boulevardpresse reisserisch dargestellt sein mögen, ist ein Faktum.
Er ist menschgemacht, das hat die Wissenschaftlergemeinschaft des IPCC in
ihren Berichten festgestellt und das wurde auch auf dem Vorbereitungstreffen der
Weltgemeinschaft in Valencia jetzt deutlich.
Die Warnungen und Empfehlungen,
die von Valencia ausgingen, waren trotz der Lobbyarbeit der USA eindeutig und
sollten für uns ein Anlass sein, auch hier in Ensdorf zu handeln!
Das
RWE-Trostpflaster der CO2-Abtrennung und die versprochene Pilotanlage wurden auf
der gestrigen Veranstaltung im Bergmannsheim sowohl von Trittin als auch von
Mörsdorf (und ich zitiere hier Mörsdorfs Originalwortlaut !) als "derzeit nicht
ausgereift, als keine Alternative für die Zukunft und im Saarland auf Grund der
komplizierten Geologie nicht realisierbar" bewertet.
Auch schliesse ich
mich "Frank" an, der die angeblich umfassende und neutrale Auswahl regionaler
und überregionaler Zeitungsartikel in Frage stellt.
Grüsse, Annika
20.11.2007 um 10:45:59
26. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: "Wenn nicht in Ensdorf, dann eben anderswo"
Wenn
nicht in Ensdorf, dann eben anderswo
Zum Artikel „RWE will sich beim Kraftwerksbau dem Bürgervotum beugen“
(15. November)
Vom Ensdorfer Gemeinderat wurde eine Bürgerbefragung pro oder
kontra Kraftwerk vom 19. bis 25. November beschlossen. Ich hoffe, die zur Wahl
Aufgerufenen sind sich der Bedeutung ihrer Stimme bewusst. Ihr Votum entscheidet
mit darüber, ob eine Investition von zwei Milliarden Euro und rund 350 feste
Arbeitsplätze im Saarland verbleiben. Ich finde es lächerlich, dass die
Bürgerinitiative bei Demonstrationen Kinder werbewirksam mit Schildern in
vorderster Front abbilden lässt, auf denen steht: Denkt auch an uns. Ich bin mal
gespannt, wie die Eltern hier zu Lande reagieren, wenn ihre Kinder in einigen
Jahren einen Ausbildungsplatz suchen. In Ensdorf werden sie dann jedenfalls
nicht mehr fündig. Und unabhängig davon wird die RWE diese beiden neuen
Kraftwerksblöcke bestimmt bauen. Wenn nicht in Ensdorf, dann halt anderswo. Die
Schadstoffe werden trotzdem in der Luft verbleiben. Was haben die Nein-Sager
dann gewonnen?
Christian Werny, Saarlouis
Herr Stein, sie haben
gestern bereits bewiesen, dass Sie über eine Akustik verfügen, die jeden
Fussballfan Ihren Alters neidig machen würde.
"Arbeitlos macht krank" - also
werden wir sehr bald viele kranke Menschen im Saarland haben - nämlich die
Kollegen von Ensdorf - Neu, die in dem Arbeitplatzargument der RWE einfach mal
übersehen wurden. Dazu rechnen wir dann noch die schädlichen Auswirkungen des
neuen KW's und werden somit im Saarland wohl wieder einen traurigen Wert mehr
erreichen.
Aber das Sie Leserbriefe diesen Formats noch unterstützen, ist
eher befremdlich für einen Mann in Ihrer Position oder teilen Sie etwa wirklich
die Meinung, dass Kinder "lächerlich" sind und ALLE Ausbildungsplätze in Ensdorf
nur von einem Groß-Kraftwerk gestellt werden?! Auch ist es sehr fraglich zu
behaupten, der gesamte Ensdorfer Nachwuchs würde auf diese Anlage als
Arbeitgeber abzielen.
Davon abgesehn erschien mir die Argumention einiger
KW-Angestellten etwas seltsam. Da gab es einen Herren, der das CO2 Problem und
die Umstellung wohl gerne seinen Enkeln überlassen würde oder jemand, der außer
Atom, Kohle und Windkraft keine Alternativen kennt. Da stellt sich mir die
Frage, ob man sich nach der damaligen Ausbildung nicht weiterbilden kann,
denn gerade wenn man in einem KW beschäftigt ist, sollte man auf diesem Gebiet
das nötige Fachwissen für die Zukunft der Energie besitzen.
Diese
Einstellung "Ich bin alt genug und wenns eng wird, bin ich eh schon lange
außer Dienst" ist für nachfolgende Generationen nicht gerade eine befriedigende
Form. Das können Sie sicherlich nachvollziehen.
16.11.2007 um 14:16
27. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: RWE und genaue Angaben...
Hallo in die
Runde,
Es ist möglich, die sehr komplexe Werte für Schadstofffrachten für
die neue Anlage im Voraus zu errechnen. Genauso sollte es von Seiten der RWE
möglich sein, einmal genauere Zahlen zu den direkt im Kraftwerk und in Form von
Zulieferern/Subunternehmern entstehenden Arbeitsplätzen zu nennen und vor allem
diese nach Branchen und Firmen zu spezifizieren.
Es kursieren derzeit so
viele Zahlen von unterschiedlichen Stellen, dass genauere Angaben nötig sind, um
zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren.
Erste Frage:
Welche Saarfirmen arbeiten bereits jetzt mit welchem Aufwand (personell) für
das KW Ensdorf und werden diese Firmen weiterhin für die RWE in Ensdorf
arbeiten?
Auch handelt es sich laut Auskunft der RWE beim Projekt KW
Ensdorf um ein Kraftwerk, das in genau derselben Form noch an zwei anderen
Standorten, darunter einer in den Niederlanden und einer in NRW, gebaut werden
soll. Deshalb werden solche Projekte auch als "Konvoiprojekte" bezeichnet, weil
eines dem anderen folgt. Der Vorteil einer solchen Verfahrensweise: Die Kosten
werden erheblich gesenkt, und zwar nicht nur bei der Planung, sondern auch bei
der Erstellung, denn es gibt eine Art „Mengenrabatt“ nach dem Motto „drei
kaufen, zwei bezahlen“.
Ganz so krass ist der Rabatt natürlich nicht, es
geht nur um die Verdeutlichung des Prinzips.
Aus diesem Grund lehnt es die
RWE auch ab, in Ensdorf ein kleineres Kraftwerk zu erstellen, denn die
wichtigsten Gewerke sind bereits zum Festpreis vergeben.
Würde ein solches
Kraftwerk derzeit neu und einzeln in Auftrag gegeben, würde sich der Preis um
ca. 30% erhöhen.
Gleichzeitig behauptet die RWE immer, von den 2 Mrd., die
investiert werden sollen, blieben 200 Mio. im Saarland, also immerhin 10 %.
Aus dem oben Erläuterten ergibt sich, dass die saarländischen Firmen, die
von diesen Investitionen profitieren werden, zumindest zu einem Teil bereits
bekannt sein müssen.
Zweite Frage: Warum teilt die RWE nicht
einfach deren Namen mit, damit das Gerede aufhört, das Saarland hätte nichts von
dem Projekt (außer Dreck)?
Dritte Frage: Die RWE sagt, sie
würde ihren Strom in Deutschland produzieren, weil sie ein deutsches Unternehmen
sei, in Deutschland steuern zahle, für deutsche Arbeitsplätze sorge etc.
Warum kommt dann die Kraftwerkstechnik aus Japan?
Oder wurde Hitachi
auch schon von Porsche übernommen? Soviel ich weiß, stellt auch Siemens solche
Technik her.
Annika
12.11.2007 um 16:25
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Karl, hallo
Michael,
jetzt mal abgesehen von den Meinungsverschiedenheiten zwischen
PRO und CONTRA-Seite:
Ist es wirklich so schwierig, auf meine Fragen
konkrete Antworten zu geben?
VKN kann kann doch nicht die einzige Firma sein,
die für VSE/RWE Ensdorf arbeitet...
Gleiches gilt für meine Fragen im
Thread "Block 3 läuft wieder"!
Annika
15.11.2007 um 14:05:21
2. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Annika, das
Problem ist vom RWE wird man in dieser Sache nichts erfahren. Die lassen
sich doch nicht von uns in die Karten sehen.
PS: Gestern wurde ein neues
"Werbeprospekt" der VSE bei uns in Ensdorf ausgetragen. Da kommen die
Befürworter und ich glaube eine Ensdorfer Firma zu Wort. Die sind doch einhellig
der Meinung, dass wenn Ensdorf Neu nicht kommt, der Ort verloren sein wird!!!
Nein, das ganze Saarland wird verloren sein!!!
Also so ein Schwachsinn wie
in diesem Werbeblatt der VSE hab ich noch nicht gelesen.
14.11.2007 um 09:06:09
3. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Karl,
es
zeigt sich mal wieder, wie undifferenziert viele Kraftwerkskritiker mit
Argumenten der Befürworter umgehen. Alles was pro Kraftwerk getan wird wird
einfach mal als Schwachsinn, Lüge, Manipulation etc. abgetan und fertig. Es wird
sich oft keine Mühe gemacht, sich mit den Argumenten
auseinanderzusetzen.
Mir liegt das Prospekt auch vor, und mir
erschließt sich nicht, was daran Schwachsinn ist, wenn der Geschäftsführer der
VKN, die meiner Kenntnis nach hauptsächlich Kraftwerksnebenprodukte vermarktet,
sagt, dass 20 Arbeitsplätze verloren gehen, wenn es kein KW Ensdorf mehr gibt.
Es gibt ja dann nichts mehr zu verwerten, oder? Das sollte auch einem Kritiker
einleuchten.
Gruß
Michael
14.11.2007 um 18:34:42
4. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Ich glaube das ganze
Saarland wird sterben, wenn Ensdorf Neu nicht gebaut wird!!!! (Das war jetzt als
Scherz gemeint!!!) Aber das glauben einige Kraftwerksbefürworter ja auch!
15.11.2007 um 09:09:44
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
es zeigt sich mal
wieder, wie undifferenziert viele Kraftwerkskritiker mit Argumenten der
Befürworter umgehen. Alles was pro Kraftwerk getan wird wird einfach mal als
Schwachsinn, Lüge, Manipulation etc. abgetan und fertig. Es wird sich oft keine
Mühe gemacht, sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.
Sie
sollten sich mal eine Veranstaltung in Ensdorf anschauen. Ich selbst stand kurz
vor der Gewaltandrohung eines Befürworters, nachdem auch die Polemik
aufgebraucht war. Nur gut, dass der Herr alle 10min raus musste um eine rauchen
zu gehn, das senkte seinen Blutdruck.
Mitglieder von Greenpeace, BUND,
NABU werden direkt ausgelacht und ausgebuht. Der Gipfel des Abends für mich war,
dass dieses Verhalten auch direkt nach den ersten Worten einer besorgten Mutter
standfand.
Ich glaube dazu kann man sich jedes Kommentar zu
Kraftwerks-Befürwortern ersparen!
Auch wird es nicht "einfach mal so" als
Schwachsinn abgetan, sondern von Toxikologen, Ärzten, Experten, also
UNABHÄNGIGEN und nicht wirtschaflich orientierten Menschen und Institutionen
widerlegt.
Für mich klingen diese Worte dann doch um einiges glaubhafter
als das "Gerede" von Konzernsprechern, die selbst bei ihren eigenen "Fakten"
einen roten Kopf bekommen.
Ich bin auf das erneute Schaulaufen von Herrn
Lambertz heute gespannt..
15.11.2007 um 17:26:22
6. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: RWE und genaue Angaben...
Hallo Frank, ich war im
Bergmannsheim. Unser Herr Lambertz der Heilbringer der Ensdorfer Bevölkerung
(wir halbieren nocheinmal die Werte aus dem Gutachten und das alles
freiwillig!!!!! -wobei sich dann gezeigt hat, dass die das per Gesetzt machen
müssen!!!) ist wie in jeder Veranstaltung rumgeeiert. Aber was will man von dem
auch anderes erwarten? Vor allem die Frage ob beim neuen Kraftwerk mehr Ausstoss
wie beim alten ist, wurde er total unruhig und machte keine klaren Abgaben.
Irgendwie kommt mir der Herr Lamberts vor wie unser Altbundeskanzler: Hab ich
vergessen, da kann ich mich nicht dran erinnern!! Schon komisch, die wollen
lückenlos informieren und bei den wichtigen Fragen wird nur Müll geantwortet.
16.11.2007 um 16:32:43
28. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Block 3 läuft wieder
Hallo
Werner,
offensichtlich war Ihr Einsatz erfolgreich, Block 3 läuft seit
heute abend wieder.
Da Sie ja Insider sind, hätte ich ein paar
Fragen:
Wie oft bzw. wie regelmässig wird eine solche Revision an einem
Kraftwerksblock gemacht?
Was genau wurde da überprüft/erneuert?
Dauert das
immer 3 Monate?
Welche Art Firmen werden zu derartigen Arbeiten
herangezogen?
Sind das Unternehmen, die in allen deutschen RWE-Blöcken
arbeiten?
Grüsse, Annika
11.11.2007 um 21:19
29. Eintrag
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:
Betreff: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Heute, Samstag den 10.11.2007, wurden in Ensdorf
RWE-Flugblätter verteilt, auf denen die Standorte für das RWE-Infomobil in den
nächsten Tagen genannt werden: u.a. Kinderspielplätze in Ensdorf!
Das
finde ich armselig!! Eine Panikreaktion kurz vor der
Bürgerbefragung!
Außerdem wird wieder von Investitionssummen und
Arbeitsplätzen gesprochen, die in Wahrheit nur im geringstem Maße im Saarland
bleiben.
Ich habe mich mal auf der Baustelle bei der Hochspannungsleitung am
Bauhaus umgesehen: Da arbeiten Firmen aus Berlin, Leipzig und
Bonn!
Außerdem gibt es in Wahrheit überhaupt keine zusätzlichen
Arbeitsplätze, da ja RWE-Vorstand Lamberz das alte KW 2 Jahre nach
Inbetriebnahme des neuen KW schließen will!
Für wie blöde hält uns RWE
eigentlich?
Wenn Sie seriöse Informationen suchen, kommen Sie am Montag,
12.11.2007 um 18:30 Uhr nach Fraulautern ins CARAT zur
Ärzte-Infoveranstaltung.
Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE!
10.11.2007 um 22:38
1. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Noch ein kleiner Nachtrag.
Ich hatte heute auch das
Flugblatt im Briefkasten. Und wenn ich in dem Zusammenhang an die Kritik der BI
an der Infoveranstaltung am Donnerstag, Stichwort einseitige Information, denke,
bin ich mal gespannt, ob auch Ärzte eingeladen sind, die vielleicht anderer
Meinung sind. Oder sind vielleicht nur solche geladen, die zu dieser Vereinigung
gehören.
11.11.2007 um 20:34:55
2. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Markus, hallo Roland,
scheinbar habt ihr das
mit den Arbeitsplätzen - ebenso wie der junge Mann, der die Infoveranstaltung am
Donnerstag mit einer Wahlkampfveranstaltung verwechselt hat - nicht ganz
verstanden.
Fakt ist, das zurzeit knapp über 100 Menschen im Kraftwerk
Ensdorf beschäftigt sind. Fakt ist ebenso, dass diese Menschen wohl auf der
Straße sitzen, wenn das neue Kraftwerk nicht hier gebaut wird, weil die Anlage
in Ensdorf (ebenso wie die anderen Kraftwerke an der Saar) in absehbarer Zeit
abgeschaltet werden.
Wird das Kraftwerk aber gebaut, werden die
Mitarbeiter/innen des KW Ensdorf für die Betriebsführung der neuen Blöcke
zuständig sein.
Die Saar-Kraftwerke werden auf jeden Fall früher oder
später abgeschaltet, weil sie zu den schlechtesten in Deutschland gehören. Es
besteht nun die Chance, 100 Arbeitsplätze zu retten oder alle zu
verlieren.
Von daher verpufft das Argument Arbeitsplätze ganz und
gar nicht und die Rechnung 100 minus 100 = 0 geht nur dann auf, wenn man
den Kraftwerkskritikern folgt lieber Markus, gell. Also von daher hast du auch
ein Minus verdient.
Gruß
Michael
11.11.2007 um 20:28:35
3. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Michael,
ich verstehe die Angst der
Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz sehr gut. Ich halte 100 zusätzliche,
qualifizierte Arbeitsplätze auch nicht für einen "Krümel", wie den Gegnern
neulich in einem SZ-Leserbrief vorgeworfen wurde.
Allerdings wissen die
Leute, die im Kraftwerk arbeiten auch, dass Ensdorf als Kraftwerksstandort
geradezu geeignet ist: 380 kv-Leitung, Saar als Transportweg, Know-how,
traditioneller Kraftwerksstandort...
Das wissen auch andere Betreiber.
Ich vermute, dass es, wenn die RWE bei ihrem "ganz oder gar nicht" bleibt,
und die Ensdorfer gegen diese zwei grossen Blocks stimmen, ein kleineres
Kraftwerk immer noch eine sehr gute Chance hätte, gebaut zu werden.
Dafür
ist Akzeptanz bei fast allen Gegnern da, ein potenzieller Betreiber (im Saarland
agieren ja z.B. auch noch Steag und Electrabel) einer kleineren Anlage hätte
keine Probleme, seine Pläne durchzubekommen. Die Landesregierung will ein
Kraftwerk, würde, wenn RWE nein sagt, sich sicherlich nicht in die Schmollecke
zurückziehen, sondern Angebote anderer Betreiber prüfen. Selbst BUND und NABU
würden das akzeptieren, so steht es heute in der SZ.
Glauben Sie nicht auch,
dass es für den "worst case" unter der Hand in Saarbrücken nicht schon
Sondierungsgespräche mit anderen EVUs gegeben hat?
Und schliesslich:
Welche Ängste müssen denn angesichts der Schliessungsankü
ndigungen für alte
Kraftwerke all die anderen Kraftwerker im Saarland haben?
Was die RWE im
Moment betreibt, ist Ängste bei Ihren eigenen Mitarbeitern zu schüren. Sie sagt,
die alten Ensdorfer Anlagen machen innerhalb von zwei Jahren zu, wenn die neue
Anlage kommt. Was aber, wenn sie nicht kommt? Kommt dann auch eine Schliessung
in 2014 oder wird mit den alten Blöcken weiter produziert, bis es wirklich nicht
mehr geht? Das ist schliesslich ja auch eine Geldfrage, die RWE denkt natürlich
ökonomisch, wie Sie ja selbst an anderer Stelle geschrieben haben
Und
damit komme ich zurück zu meinem Heizkessel... er hält trotz seines Alters
bravourös die Umweltauflagen ein, er wird regelmässig gereinigt und gewartet, er
läuft stabil, warum sollte ich jetzt schon einen neuen kaufen, obwohl die
statistische Lebensdauer von 16 Jahren überschritten ist. (Nebenbei hat er einen
besseren Wirkungsgrad als ein Kohlekraftwerk mit BVT, wie mein Schornsteinfeger
mir neulich noch versicherte). Natürlich ist es nicht der neueste Stand der
Technik, ebensowenig wie mein Auto (immerhin seit Jahren mit Partikelfilter),
mein Handy, mein Computer, mein Fernseher, mein Backofen, ... aber wer kauft
sich schon immer das neueste Modell, so bald es rauskommt?
Grüsse,
Annika
12.11.2007 um 17:00:08
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Lieber Roland, haben Sie sich schonmal informiert, ob es
saarländische Firmen gibt, die ebenfalls diese Arbeiten, also neue
Hochspannungsmasten bauen, erledigen können?
Natürlich gibt es neue
Arbeitsplätze, denn: Wenn das neue Kraftwerk steht und das alte noch
weiterläuft, MÜSSEN ! mindestens laut VSE Angaben 100 Arbeiter eingestellt
werden um beide Anlagen gleichzeitig zu betreiben, ODER ?
11.11.2007 um 11:28:30
5. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Lieber Michael,
Sie behaupten, die Saar-Kraftwerke
gehörten zu den schlechtesten in Deutschland. Möglicherweise trifft das auf
Ensdorf zu, ansonsten lohnt es sich, diese Behauptung, die auch gerne von der
RWE vorgebracht wird, genauer zu überprüfen:
Die Mär vom veralteten und
ineffizienten saarländischen Kraftwerkspark wird immer wieder verbreitet.
Natürlich werden auch diese Kraftwerke irgendwann ihr Lebensende erreichen,
es ist jedoch nicht so, dass dies bei allen saarl. Kraftwerke in der
allernächsten Zeit passieren wird.
Ensdorf ist tatsächlich eine der ältesten
Anlagen, aber es gibt ja noch andere Kraftwerke an der Saar.
Genausowenig ist der deutsche Kraftwerkspark grundsätzlich veraltet, wie
das von der RWE auf allen Infoveranstaltungen kolportiert wird.
Ich habe
mir mal die Mühe gemacht, auszurechnen, wie viel der in Deutschland
installierten Kohlekraftwerksleistung (Bruttoleistung, Braun- und Steinkohle) in
welchem Zeitraum in Betrieb gegangen ist.
Bei 46.925 MW Gesamtleistung sind
knapp 24 % (11.212 MW) vor 1970 in Betrieb genommen worden, knapp 26 % von 1971
bis 1980, rd. 31 % von 1981 bis 1990, 19 % von 1991 bis 2006.
(Meinen
Berechnungen liegen Zahlenangaben von UBA und VDEW zu Grunde).
Geplant
sind nach Angaben des BUND bis 2012 25 neue Kraftwerke mit einer Leistung von
25.870 MW.
Nach Angaben des VDEW sollen es 16 neue Kohleraftwerke sein, der
RWE-Vertreter sprach in Ensdorf bei der Veranstaltung der Linken von bundesweit
10 neuen Kohlekraftwerken, sagte jedoch nicht, ob dies RWE-Kraftwerke oder
generell alle Kraftwerksprojekte aller Betreiber sind.
Für mich bleibt
festzuhalten: gut die Hälfte aller deutschen Kraftwerke sind nicht älter als 25
Jahre, 3/4 sind älter als 35 Jahre.
Kohlekraftwerke laufen aber im Mittel 45
Jahre, einige sind schon länger in Betrieb.
Da von einem veralteten
Kraftwerkspark zu sprechen, ist falsch, oder würden Sie ihren Brenner im
Heizungskeller als veraltet ansehen, wenn er 8 Jahre alt ist?
Brenner und
Kessel haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 16 Jahren.
Auch was
den Wirkungsgrad angeht, scheint es um das Gros der saarl. Kraftwerke nicht
allzu schlecht bestellt.
Im Internet finden sich dazu einige
aufschlussreiche Infos, z.B. unter http://www.steag-saarenergie.de/de/05_Download/pdf/Kraftwerk_Bexbach.pdf
Auf
Seite 8 lese ich da: Das Kraftwerk Bexbach zählt auf Grund seiner
kontinuierlichen Optimierung in Technik und Organisation zu einem der
wettbewerbsfähigsten und umweltfreundlichsten Kraftwerke innerhalb Deutschlands.
(…) Dabei wird ein Wirkungsgrad von nahezu 40 % erreicht… Zur Erinnerung 773 MW
Bruttoleistung, Baujahr 1983
Zum Kraftwerk Weiher (Baujahr 1976) findet
sich an anderer Stelle:
Erst 2006 wurden im Kraftwerk Weiher die Turbinen
modernisiert, so dass die Leistung (also auch der Wirkungsgrad) gesteigert wird,
in Weiher waren das 17 MW Leistung mehr. Dafür wurden im Saarland von Steag rd.
12,5 Mio Euro investiert.
Offensichtlich hat man auch im Jahr 2002 schon
massiv in das Kraftwerk Weiher investiert. Die Firma Babcock Borsig rüstete 24
Brenner auf stickoxidarme Brennertechnik um. Dafür wurden 2,6 Mio Euro
investiert.
In einer Veröffentlichung der DSK lese ich über das
Heizkraftwerk Völklingen (Baujahr 1989), dass „das HKW Völklingen 1991 mit dem
international renommierten Kraftwerkspreis der Pwer International, New York,
ausgezeichnet wurde“.
Die Kraftwerke in Völklingen haben durch ihre
Fernwärmeauskopplung im Vergleich zu konventionellen Wärmekraftwerken hohe
Wirkungsgrade. Warum sollte sie das zu den schlechtesten in Deutschland
machen?
Ein kritischer Umgang mit den Argumenten aller Seiten und das
Hinterfragen von Behauptungen ist in dieser überhitzten Diskussion unbedingt
nötig!!
Leider haben die meisten Menschen kein Interesse daran oder auch
nicht die nötige Zeit dafür.
Grüsse, Annika
11.11.2007 um 23:18:25
6. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Guten Morgen Miachael,
dann würde ich vorschlagen
Sie benennen einige Ärtze die für das Kraftwerk sind ( aber bitte nicht die
Werksärzte der RWE ).
Desweiteren kann ich nur vor Augen halten, dass ein
Arzt der gegen das Kraftwerk ist, oder im allg. ja eher gegen einen Anstieg von
Luftverwschmutzungen, frei und unabhängig urteilt. Er ist weder finanziell noch
beruflich motiviert eine Meinung kund zu tun.
Er handelt nach besten Wissen
und Gewissen.
Was die Werbung betrifft : Die schönen Hochglanzflyer,
Kugelschreiber, Infomobile, Infostände, 2 Bürgerbüros, Radiowerung,
Zeitungswerbung ohne Ende, Dienstreisen von Herr Schiffer und Lambertz und Co. ,
die Übernachtungen, Dienstreisekosten, Transparente... und und und werden
ausschlieslich über die Stromrechnung finanziert !!! Also von Ihrem und unseren
Geld !
Die Flyer und Broschüren werden ausschlieslich über Spenden finanziert
oder selbst gedruckt !
Aber glauben Sie ruhig weiterhin der RWE !
Die machen das alles nur für die Angestellten, für die Versorgungssicherheit und
das Saarland.
Das einzige was zählt ist der Profit.
In ein paar
Jahren werden Sie sehen wie toll die RWE ist. Schauen Sie sich mal an wie stark
die Mitarbeiterzahlen bei RWE in den letzten Jahren gesunken sind !
Am
Anfang wurde das Arbeitsplatzargument geschwungen und jetzt sichert man die
Schließung des alten KW nach 2 Jahren zu ! Jetzt argumentiert man die
Arbeitslpätze könnten ja nur durch den Neubau erhalten werden !
Also wer
das immer noch glaubt, dem ist nicht zu helfen.
Klar sind die Chefs und
Aufsichtsratvorsitzenden bemüht die Sache schön zu reden. Aber schauen Sie sich
mal ihr Gehalt an und dann die anderen.
Sie können jetzt schon sicher
sein im neuen Kraftwerk arbeitet kein Mann mehr als unbedingt notwendig.
12.11.2007 um 09:02:57
7. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Annika,
ich bin mir relativ sicher, das aus
der die Änderung des FNP betreffende Teil der VSE gehört. Aber auch wenn dem
nicht so wäre, würde der Platz nicht für den Bau eines (u.U. kleineren)
Kraftwerk ausreichen. Von daher kann man Plan B wohl abhaken.
Ich war
gestern auch bei der "Podiumsdiskussion" in Fraulautern. Auch wenn ich nicht zu
den Kraftwerksgegnern gehöre, versuche ich objektiv zu sein und wenn man sich
die gestrige Veranstaltung objektiv vor Augen hält, ist klar, dass die
Veranstaltung nur dem Zwecke diente, die Meinungsbildung der Anwesenden in ein
bestimmte Richtung zu lenken. Und wenn ich dann überlege, wie scharf die
Veranstaltung der RWE von der BI in Richtung Einseitigkeit kritisiert
wurde, würde ich gerne wissen, wie die BI die gestrige Veranstaltung
beurteilt.
Der einzige Vortrag am gestigen Abend, der für mich frei von
jedem Vorurteil und jeder Polemik war, war der Vortrag von Dr. Kruse. Er hat
objektiv seine Sicht der Dinge dargelegt und Argumente genannt, über die man
nachdenken sollte.
Die Art und Weise, wie die anderen Ärzte vorgetragen haben
und auch der Moderator (zumindest von dem wäre Neutralität zu erwarten) durch
die Veranstaltung geführt hat, war für mich alles andere als sachdienlich. Unter
sachdienlich verstehe ich in diesem Zusammenhang eine objektive Meinungsbildung.
Manche Kommentare (Brieftauben, Strompreise, KWE-Einladung der Ärzte) hätte
man sich echt sparen können.
Also ich denke, dass was Herr Dr. Kruse
gesagt hat, sollte Beachtung finden und ich bin der Meinung, wäre dieser Experte
in das Genehmigungsverfahren eingebunden, würden auch die Resultate (egal wie
sie ausfallen) in der Bevölkerung breite Anerkennung finden. Man sollte
darüber nachdenken.
Gruß
Michael
13.11.2007 um 13:21:50
8. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Markus,
ach hören Sie doch mal auf, die
Glaubwürdigkeit anderer in Frage zu stellen. Ich denke, es geht hier darum, zu
diskutieren und Meinungen zu äußern.
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass
ich den Beitrag absichtlich drei mal eingestellt habe.
Dass die RWE die
Reaktion im Saarland unterschätzt hat, darüber brauchen wir nicht zu
diskutieren. Hätte RWE von Beginn an die Lage besser eingeschätzt, wäre RWE
sicherlich sorgsamer mit entsprechenden Zahlen umgegangen. Aber hier hat RWE
bereits Fehler in der Informationspolitik eingeräumt.
Leider kann ich die
für mich wiedermal sehr polemische Kritik in Ihrer letzten Aussage nicht ganz
nachvollziehen. Ich glaube, es wurde bereits mehrfach erwähnt (u.a. auch auf der
Infoveranstaltung bzw. Gemeinderatssitzung), dass aus wirtschaftlichen Gründen
eine kleineres Kraftwerk nicht in Frage kommt. Von daher macht RWE keinen Hehl
daraus. Das ein Unternehmen so denkt, ist für mich durchaus nachvollziehbar und
zu respektieren.
Gruß
Michael
12.11.2007 um 13:02:57
9. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
ich glaube die bemerkung "dreckschleuder" in der
öffentlichkeit bezieht sich auf das neue geplante großkraftwerk. so jedenfalls
habe ich es verstanden und so würde ich es auch weiterhin unterschreiben.
21.11.2007 um 11:25:34
10. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Ja, Sie haben Recht, der Moderator war polemisch, manche
Kommentare der Ärzte auch, aber die haben schliesslich gestern dargelegt, warum
sie aus Sicht der Gesundheitsvorsorge gegen den Kraftwerksbau sind. Die Fakten
über Mortalität und Morbidität, der Bezug zu den Fachartikeln aus den
renommierten Ärztezeitschriften gaben doch zu Denken und sollten Anlass sein,
sich über die durch ein Kraftwerk verursachten zusätzlichen Schadstofffrachten
Gedanken zu machen.
Ich weiss, das Vieles von dem, was Herr Dr. Kruse gestern
bemängelt wurde, bereits vor Monaten seitens der Gegner angemerkt worden ist,
offensichtlich hat man das damals bei der Genehmigungsbehörde nicht ernst
genommen.
Allerdings ist es auch armselig von Seiten der RWE, den Ärzten
als Antwort auf ihr Schreiben eine Hochglanzbroschüre zuzuschicken. Und wenn Sie
als Arzt nach Krefeld in ein First-Class-Hotel mit anschliessender
Informationsvermittlung sozusagen direkt "ab Werk" eingeladen werden, würden Sie
auch misstrauisch. Vielleicht wäre ein Treffen auf neutralem Terrain da besser
geeignet gewesen.
Wir werden hören, was am Donnerstag in Ensdorf gesagt
wird, und wie da die Stimmung im Saal ist!
Ich finde immer wieder merkwürdig,
dass obwohl die Versammlungsorte für jeden gut erreichbar sind, hauptsächlich
Gegner zu den Veranstaltungen kommen und meist auch Gegner sich zu Wort melden.
Es gibt ja Befürworter, gestern hat sich Herr Stein für sie zu Wort gemeldet,
die schreiben eifrig in der Zeitung Leserbriefe und in den Foren von Radio Salü
und der SZ, aber warum melden die sich nicht mal zu Wort?
Sind die
vielleicht doch in der Minderheit?
13.11.2007 um 14:33:27
11. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Michael,
wenn Sie's 3 mal posten wird's nicht
glaubwürdiger !
Wäre schon interessant mal einen Arzt als Befürworter
zu hören, ich habe die RWE Ärzte ausgeschlossen, weil ich mich, in Sachen welche
meine Gesundheit betreffen, auf einen unabhängigen Arzt verlassen
will.
Zum Thema Arbeitsplätze : Wenn Sie die Sache seit Anfang an
verfolgen ( ich tue das seit Dezember 2006 ) sehen Sie das anders. Bei den
ersten Versammlungen in Ensdorf und Lisdorf hatte Herr Schiffer die
Arbeitsplätze angepriesen. Es würden neue Arbeitsplätze enstehen . Fast 500
sollten es sein, später waren es dann ca. 120 , dann präsentierte ein IHK Chef
600 und heute sind es 350, davon ca 100 im Kraftwerk und die anderen im Umfeld.
Heute wird das alte Kraftwerk geschlossen und die freiwerdenden Plätze werden im
neuen geschaffen !
Sie werden zugeben müssen, dass all dies immer nur
Reaktionen auf den Protest sind.
Profit : klar zählt der Profit
überall ! Aber in welchem Verhältnis steht er.
Mit Ihrer letzten
Ausführung gebe ich Ihnen vollkommen recht ! Und gerade deshalb sollte man damit
aufhören dass es gut für die Region ist und alle dafür sein sollten, weil die
RWE es nicht für die Region macht sondern für sich.
Die richtige Aussage
wäre : Wir wollen hier ein Mega Doppelblock bauen und keinen kleinen einzelnen,
weil wir die großen im Verbund billiger kaufen können und damit wesentlich mehr
Geld verdienen können.
12.11.2007 um 10:56:49
12. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Genau lieber Chrissi !
Das gibt ein Sternchen im
Notenheft !
Aber leider auch 2 mal ein Minus !!! WO bleibt das
Arbeitsplatzargument wenn sogar Lambertz sagt spätestens 2 Jahre nach
Inbetriebnahme wird das alte geschlossen ! 100 minus 100 = 0 neue
Arbeitsplätze !!
Desweiteren sollen alle saarländische KW vom Netz gehen
! WO bleiben diese Arbeitsplätze ???
Das Argument Arbeitsplätze ist
verpufft ! Aber Sie werden sehen die RWE und Mitläufer a la Hartz werden sich
nicht zu schade sein weiter diese Lügen zu verbreiten !
Ist das richtig
?
11.11.2007 um 12:32:11
13. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Es hat sich in meinem letzten Beitrag ein Fehler
eingeschlichen:
Es muss (in der Mitte) heissen:
(...) Für mich
bleibt festzuhalten: gut die Hälfte aller deutschen Kraftwerke sind
jünger als 25 Jahre, 3/4 sind jünger als 35 Jahre.
Kohlekraftwerke laufen aber im Mittel 45 Jahre, einige sind schon länger in
Betrieb...
Annika
11.11.2007 um 23:23:02
14. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Annika,
ich lasse mich gerne eines Besseren
belehren. Bei meiner Feststellung hatte ich die am Donnerstag gezeigte Folie vor
Augen, die Feststellung war vielleicht etwas zu allgemein.
Aber was das
Argument Arbeitsplätze betrifft, lässt sich das m.E. auch auf Ensdorf
reduzieren. Ich denke, die Angst der dortigen Mitarbeiter ist berechtigt, dass
beim Bau des neuen Kraftwerks an einem anderen Standort die Schließung des KW
Ensdorf droht.
Und: Auch wenn der Kessel der Heizungsanlage mit 8
Jahren noch nicht veraltet ist, ist er mit Sicherheit nicht mehr auf dem
neuesten Stand der Technik. Eine Erneuerung vor dem Hintergrund des
Energieverbrauchs und der Schadstoffe kann auch dann schon mal sinnvoll
sein.
Zu Ihrer letzen Anmerkung in Bezug auf Argumente
stimme ich Ihnen absolut zu und fände es gut, wenn mehr
Kraftwerksgegner ähnlich sachlich argumentieren würde wie Sie. Den Eindruck
hatte ich aber bisher leider nicht, zumindest bei den Veranstaltung, die ich
besucht habe.
Gruß
Michael
12.11.2007 um 00:13:17
15. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL:
http://www.4ai.de
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE!
/ RWE-Flugblatt
Hallo, ich möchte etwas dazu schreiben bzw.
richtig stellen. Die Ärzte haben in ihren öffentlichen Schreiben immer die
700 t/a Staub erwähnt, der zusätzlich auf die Bevölkerung regnen
würde. Für die Diagnose haben die Ärzte die Werte von der BI zugrunde
gelegt und danach Ihre Therapie gestellt. Es wird aber
weniger Staub emittiert etwa 95 t/a das entspricht 3
mg/m³. Nun die Fragen an die Ärzte: Hätten Sie die gleiche Therapie
gestellt, wenn Sie gewusst hätten, dass das neue Kraftwerk weniger Staub im Jahr
emittiert als das Altwerk?
Fragen Sie immer bei der BI nach Werten nach (die
masslos übertrieben sind um Ängste bei den Bürger zu schüren und um diese dann
vor ihren Karren zu spannen), um Ihre Diagnose zu stellen?
Wenn ja, dann
sind solche Ärzte mit Vorsicht zu geniessen!
Im übrigen habe ich mir
bekannte Ärzte/innen gefragt, warum sie unterschrieben hätten und ob sie
überhaupt ausreichend informiert sind. Die fast gleiche Antwort lautete "
Ich habe das Standartfax bekommen und unterschrieben", nach den Motto , "Wenn
der Kollege das so sieht, wird es schon richtig sein". Das heisst für mich,
einer stellt eine falsche Diagnose .....?
Grüsse Werner
12.11.2007 um 10:02:55
16. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Markus,
leider fehlt mir der intensive Kontakt
zur saarländischen Ärzteschaft, von daher kann ich keine Ärzte nennen.
Aber
vermutlich gibt es auch unter den Ärzten unterschiedliche Auffassungen zu
Umweltbelastungen und Gesundheitsschäden und den Organisatoren sind evtl. solche
Ärzte bekannt. Aber das ist Spekulation.
Was ich wieder mal nicht in
Ordnung finde, ist, dass Sie durch die Ausklammerung der RWE-Werksärzte diesen
indirekt unterstellen, nicht nach bestem Wissen und Gewissen zu
handeln.
"Am Anfang wurde das
Arbeitsplatzargument geschwungen und jetzt sichert man die Schließung des alten
KW nach 2 Jahren zu ! Jetzt argumentiert man die Arbeitslpätze könnten ja nur
durch den Neubau erhalten werden !"
Tut mir leid, aber dieser Aussage
kann ich nicht ganz folgen. Erstens hat man die Schließung des alten KW
innerhalb 2 Jahren m.E. vor dem Hintergrund des Schadstoffausstoßes zugesichert
(um den machen sich die Gegner ja die meisten Sorgen) und zweitens war das
Arbeitsplatzargument m.E. immer im Zusammenhang mit dem Neubau zu verstehen und
hat nichts mit der Zusicherung der Schließung zu tun.
Von
daher finde ich auch diese Argumentation unfair, denn erst wird die
Frage danach gestellt, wie lange denn das alte Kraftwerk (Stichwort
"Dreckschleuder") nach einem Neubau noch weiterläuft und wenn eine zeitnahe
Schließung zugesichert wird, wird dies auch wieder kritisiert.
Ja wie solls denn bitteschön gehen?
"Das einzige
was zählt ist der Profit."
Ich kenne Ihren Beruf und Ihren
Arbeitgeber nicht, spielt auch keine große Rolle, aber ich gehe mal davon
aus, dass jedes Unternehmen versucht, Gewinne zu maximieren, nicht nur RWE.
Ansonsten wir das Unternehmen nicht sehr lange existieren.
"Sie können jetzt schon sicher sein im neuen Kraftwerk arbeitet
kein Mann mehr als unbedingt notwendig."
Auch hier gehe ich mal davon
aus, dass in den meisten Unternehmen, egal welcher Branche, nicht mehr
Mitarbeiter als notwendig beschäftigt sind. Deshalb sind solche Aussprüche in
meine Augen auch wieder fehl am Platz.
Gruß
Michael
12.11.2007 um 10:10:55
17. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Glauben Sie Ihrem Arzt, nicht der RWE! /
RWE-Flugblatt
Hallo Annika,
ich persönlich halte es für sehr
unwahrscheinlich, dass es seitens der Landesregierung eine "Plan B" gibt. Denn
Sie müssen beachten, dass der Standort Ensdorf Eigentum der VSE ist, die
wiederum Mehrheitsbeteiligung der RWE ist. Und ich halte es für ausgeschlossen,
dass an diesem Standort eine Kraftwerk eines anderen Betreibers (Konkurrent)
errichtet wird.
Andererseit bin ich mir relativ sicher, dass das alte
Kraftwerk Ensdorf in absehbarer Zeit ausläuft, spätestens mit Schließung der
Grube Ensdorf. Denn so weit ich weiß, kann in Ensdorf nur eine bestimmte Art von
Kohle (Ballastkohle) verbrannt werden, die mit Schließung der saarländischen
Gruben (Grube Merchweiler schließt Ende 2008) dann hier nicht mehr zur Verfügung
steht.
Ich kommen noch einmal auf den Heizungskessel zurück. Sie führen
an, dass der Kessel die Umweltauflagen bravourös einhält, obwohl er nicht auf
neuestem Stand der Technik ist. Ich kenne mich jetzt in Umweltauflagen nicht
besonders gut aus, aber gem. Umwelterklärung der VSE unterschreitet
die jetztigen Anlagen die Grenzwerte auch deutlich
(www.kw-ensdorf.de dort unter Ihre Fragen) und dennoch wird es als
Dreckschleuder bezeichnet.
Gruß
Michael
13.11.2007 um 07:35:48
18. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Standort-Eigentum
Hallo Michael,
Wissen Sie,
ob auch das Gelände für das jetzt der Flächennutzungsplan geändert werden soll,
der VSE gehört? Wenn dem nicht so ist, könnte es mit Plan B ja vielleicht doch
klappen. Ich weiss es leider selbst nicht.
Wann Ensdorf ausläuft, hängt
vor allem mit dem weiteren Abbau in der Primsmulde ab. Wenn die Erde weiter so
wackelt, dürfte es tatsächlich einen vorzeitigen Abbaustopp geben, die Kritik an
der Politik der DSK nimmt ja in den letzten Tagen zu.
Zu den
Schadstoff-Grenzwerten:
Ich war gestern bei der Infoveranstaltung der saarl.
Ärzte (und werde sicherlich auch zur Veranstaltung der RWE-Ärzte gehen), und da
gab es mehrere interessante Aussagen zu Grenzwerten.
Erstens, dass
Grenzwerte immer ein Kompromiss sind zwischen Wirtschaft und Politik und das
diese auf Grund des bei (bzw.vor) Festlegung der Werte vorhandenen Stands der
Technik ermittelt werden.
Zweitens fand ich die Aussagen des
Umwelttoxikologen aus Kiel sehr aufschlussreich. Er nahm dabei zu den Werten in
den Scoping-Unterlagen Stellung :
Er kritisierte die "unsensible" Auswahl der
Schadstoffe.
Er vermisste bei den Messungen eine genaue Aufschlüsselung der
Feinstäube (Die Genehmigungsbehörde hat die Gesamtstaubbelastung messen
lassen und wenn ich Recht verstanden habe, gibt es Nanopartikel, die emittiert
werden und die besonders gefährlich sind, die in der Messung fehlen),
er
vermisste Messungen von 5 wichtigen Indikatorschadstoffen, die von
Kohlekraftwerken emittiert werden,
der Wert für Flusssäure fehlt und es
müsste seiner Ansicht nach mit der DCMS-Technik gemessen werden, um unbekannte
Verbindungen zu isolieren und zu erfassen und ein Screening
durchzuführen.
Auch fehlten Bodenuntersuchungen.
Beim Schadstoff SO2
und beim Feinstaub PM10 war ihm der Messwert zu hoch und sollte um den
Faktor 10 bzw. um den Faktor 5 reduziert werden!
Dieser Toxikologie (Dr.
Kruse) arbeitet für zahlreiche Genehmigungsbehörden bundesweit und stellte auch
klar heraus, dass es ihm nicht darum ginge, einen Kraftwerksbau zu verhindern,
sondern darum, neben einer Umweltverträglichkeitsprüfung auch eine
Gesundheitsverträglichkeitsprüfung zu machen, d.h. neben der Toxikologie und den
administrativen Werten (also den vorgeschriebenen Grenzwerten) auch
Umweltmedizinische Erkenntnisse einfliessen zu lassen.
Er sehe seine Rolle
darin, die Genehmigungbehörden darauf hinzuweisen, dass Gefahren vorliegen,
damit nachgebessert werden könne, nicht Bauprojekte zu verhindern.
Auf
eine Frage aus dem Publikum sagte er, dass ein kleineres Kraftwerk auf Grund der
Stoffmengen eine geringere Gefährdung darstelle.
Dass aus dem Schornstein
nicht nur heisser Dampf sondern auch jede Menge "Dreck" rauskommt, versteht sich
von selbst, und natürlich ist ein 2 x 800 MW-Kraftwerk ein grösserer
Schadstoffproduzent als eine kleinere Anlage.
Natürlich sind Ihre Ängste
um die Arbeitsplätze in Ensdorf zu berücksichtigen, gleichzeitig finde ich es
von der Landesregierung allerdings auch unerhört, sich über die Ängste und
Bedenken der vielen Menschen im Saartal hinwegzusetzen, so nach dem Motto "Es
wird schon nicht so schlimm, wir halten ja die Grenzwerte ein". Wir haben hier,
und das lässt sich aus den gestern vorgestellten Erkrankungs- und Sterberaten
ableiten, eine nicht gerade gesunde Bevölkerung (das Saarland nimmt im
Bundesvergleich letzte Plätze ein), so dass es nötig ist, Ansiedlungen
potenzieller Emittenten und Volksgesundheit gegeneinander abzuwägen. Kranke
Menschen kosten die Gemeinschaft auch Geld.
Grenzwerte sind wie gesagt
ein Kompromiss zwischen Politik und Wirtschaft und welchen Einfluss die
Wirtschaft auf die Politik hat, um ihre Interessen umzusetzen, ist hinreichend
bekannt. Die Politik ist allerdings auch den Menschen verpflichtet, die die
jeweiligen Politiker gewählt haben.
Grüsse, Annika
13.11.2007 um 11:36:11
30. Eintrag
Absender: Kalleso
Email: hoff@mail.com
URL:
Betreff: Klasse-jeder Ensdorfer darf Politiker sein-
wir
werden viel zu viel endmundigt von Politikern insbesonders auf Bundesebene
heutzutage.Ist doch klasse das diese Bürgerbefragung durchgebracht wurde.
Die
Mitarbeiter des Kraftwerkes haben richtig Angst,berechtigt natürlich!
Unsere
Automobilbauer werden auch nicht mit Bürgerbefragungen konfrontiert wenn sie
neue Modelle auf den Markt bringen.
Diese neuen Autos haben hierzulande alle
noch keinen Hybridantrieb...trotzdem lässt man sie machen.
Ich werde gegen
mein subjektives Empfinden (welches mich ganz stark vom Bau diese Kraftwerks
abhält) stimmen.
Ja
Kommt Ihr Kraftwerker ans Rathaus während dieser Tage
und lasst Euch ins Gesicht sehen!!!
9.11.2007 um 15:00
31. Eintrag
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemitteilung RWE)
Hallo Herr Stein, sie haben heute morgen eine
Presseerklärung hier unter Aktuelles von der RWE veröffentlicht. Dort steht
unter anderem folgender Text:
RWE reduziert
Emissionsfrachten für neues Kohlenkraftwerk in Ensdorf deutlich
Emissionsfrachten der neuen Anlage werden in Summe auf 50% der gesetzlich
zulässigen Emissionen reduziert RWE Power sagt
Stilllegung von Ensdorf 1 und 3 zu. RWE
Power hat angekündigt, die Jahresfrachten für die vier wichtigsten Schadstoffe -
Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid und Feinstaub - in Summe deutlich
zu reduzieren. Dies soll auch Gegenstand des Genehmigungsverfahrens beim
Umweltministerium in Saarbrücken werden. Das
sagte Dr. Johannes Lambertz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RWE
Power, heute den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern auf einer
Informationsveranstaltung in Ensdorf zu. Die jährlichen Emissionsfrachten sollen
in Summe nur noch die Hälfte der gesetzlich zulässigen Werte
erreichen. Ich war
gestern Abend auf der Veranstaltung. Aber ich denke mal hier lügt Herr Dr.
Lambertz genauso, wie vor ein paar Wochen im saarl. Rundfunk als es darum ging,
ob die Ensdorfer Blöcke zur Zeit stillstehen. Warum soll man dem Herr Dr.
Lambertz jetzt glauben?? Als er gestern Abend darauf angesprochen wurde, fing
der gute Dr. an zu eiern. Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit des Dr. Lambertz und
Glaubwürdigkeit der RWE!
Dann nochwas: Auf einmal kann
die RWE die ganzen Schadstoffe halbieren (auf Druck der Bürger und der
verschiedenen Initiativen). Bis gestern wollte uns die RWE die volle Ladung der
Schadstoffe zumuten. Ist doch schon komisch Herr Stein , oder??
9.11.2007 um 08:37
1. Antwort
Absender: Michael
Email: michaelp@superkabel.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
Hallo Karl,
da ich gestern auch auf der Veranstaltung
war muss ich Dir sagen, bevor Du Dich über Herr Dr. Lambertz beschwerst,
solltest Du Dir mal Gedanken über die Sympathisanten der BI bzw. der
Kraftwerksgegner machen.
Meiner Ansicht nach hat RWE gestern fachlich und
sachlich, für jeden verständlich (sollte man meinen) zu den zu erwartenden
Umweltbelastungen Stellung bezogen. Was aber im Gegensatz von einigen
"Nein-Sagern" vom Stapel gelassen wird, mit welcher Unsachlichkeit und teilweise
Unverschämtheit Argumente oder Meinungen geäußert werden ist unterste Schublade.
Man sollte nicht denken, dass es sich hier um erwachsene Menschen
handelt.
Und zu Deiner Anmerkung folgendes: Typisch für
die Gegner, egal was getan wird, Hauptsache Nein gesagt und in Frage gestellt.
Aber mal davon abgesehen halte ich die Meldung eh nicht für
zutreffend. Denn - aber ich kann ja was falsch verstanden haben - hat Herr Dr.
Lambertz gesagt, die im Gutachten ermittelten zusätzlichen Emissionen der Blöcke
1,3,4+5 sollen um die Hälfte reduziert werden.
Gruß
Michael
9.11.2007 um 18:26:07
2. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
Quierschieder? Da ist mir aber was entgangen.
10.11.2007 um 16:02:20
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
Hallo Herr Stein, hier wid immer nur von Feinstaub geredet.
Was ist denn mit all den anderen Giften die dort aus den Schornsteinen kommen.
Darüber wird nicht geredet.
11.11.2007 um 16:35:32
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
Ich werde auch nicht wegziehen, wenn das Kraftwerk kommt,
trotzdem tue ich jetzt alles dafür, dass dieses Riesenbauwerk mit all seinen
Nachteilen verhindert wird!
Warum wurden die Herrn von der RWE ausgebuht?
Weil dies wieder einmal eine total einseitige Veranstaltung war. Wo waren die
Kritiker im Podium?
Und vor allem, wo waren die zahlreichen Befürworter am
Mikro? In dem gut gefüllten Saal im Bergmannsheim waren mehr als 5
Ensdorferinnen und Ensdorfer im Bergmannsheim, Sie als Quierschieder (was hatten
Sie denn dann im Bergmannsheim zu suchen, lieber Chrissi??) kennen deren
"Visagen" vielleicht nicht oder Sie können mit Zahlen über 5 nichts
anfangen!
Was da von der RWE neben den bisher schon leidlich bekannten
Zahlen vorgetragen wurde, waren reine Absichtserklärungen, um die Bevölkerung zu
beruhigen!
Dass man sich z.B. vertraglich festlegen will, nur 50 Prozent der
zulässigen Höchstwerte zu emittieren... Wenn ich den Vertrag sehen, glaube ich
das, vorher nicht
Und vor allem, es betrifft gerade mal 4 Schadstoffe. Was
ist mit dem Rest?
Dass die übrigen Kraftwerke im Saarland abgeschaltet
werden sollen, soll in einem Vertrag festgehalten werden?
Gucken Sie sich mal
an, was die RWE in Niederaussem gemacht hat. Mit der NRW-Landesregierung gab es
ebenfalls eine Vereinbarung Block C (Bj 65) abzuschalten, wenn der
BoA-Block ans Netz geht. Letzterer wurde 2002 in Betrieb genommen, heute,
5 Jahre später, läuft Block C immer noch.
Soviel zur Glaubwürdigkeit der
Zusagen von RWE-Managern.
10.11.2007 um 15:17:07
5. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
Lieber Michael, ich nehme ja deinen Beitrag zur Kenntniss,
aber das täuscht immer noch nicht über das Verhalten der Herrn Dr. Lampertz
hinweg!!! Es ging in meinem Beitrag um das Verhalten des Herrn und nicht um die
Grenzwerte im Gutachten!!!
10.11.2007 um 15:02:05
6. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
Hallo Werber, wo haben Sie die Zahlen denn her, vor allem die
von dem neuen Kraftwerk?????
12.11.2007 um 10:26:36
7. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
die zahlen von ensdorf neu beziehen sich wenn ich mich nicht
irre auf eine anlage vergleichbarer größe. ähnliches vorgehen wurde bereits beim
co2 ausstoß unternommen.
beim vergleich mit einer gleichgroßen anlage
schneidet das geplante kraftwerk durch die modernere technologie besser ab. ABER
in der summe wird definitiv mehr ausgestoßen und es erfolgt nirgends eine
einsparung.
21.11.2007 um 12:37:32
8. Antwort
Absender: tiesto
Email: bernd.sedat@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
die antwort wird anscheinend nicht mehr kommen. warum
wohl?
und immer daran denken: bei werten angeben, ob es sich um absolute
zahlen oder um vergleichswerte bei gleicher größe handelt!
21.11.2007 um 12:33:19
9. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL:
http://www.4ai.de
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter
Aktuelles (Pressemit
Hallo "Karl",
Hier die Emissionen
Ensdorf-Alt im Vergleich Ensdorf-Neu mit "Bester Verfügbarer
Technik"
Ensdorf-Alt 2006 430
MW
Staub
102 t/a
Schwefeldioxid 1679 t/a
Stickoxide 1507
t/a
Kohlenmonoxid 101 t/a
Ensdorf-Neu mit 1600 MW und
BVT
Staub
90 t/a
Schwefeldioxid 1500
t/a
Stickoxide
1500 t/a
Kohlenmonoxid 50
t/a
Grüße Werner
12.11.2007 um 08:57:06
10. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL:
http://www.4ai.de
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter
Aktuelles (Pressemit
Hallo "Karl", habe jetzt erst Zeit um zu
antworten. Ich bin voll in der Revision Block 3 eingebunden
und hoffe der Block 3 ist am Montag wieder am Netz. Zur Pressemitteilung:
Wenn die RWE durch Herrn Dr. Lambertz eine Halbierung der gesetzlichen
Grenzwerte im Genehmigungsverfahren festschreiben
lässt, da sollte man doch für die Umwelt dankbar sein. Im
Besonderen danke ich auch Ihnen dafür bzw. für Ihren Einsatz, dass es dazu
gekommen ist. Im übrigen wollte RWE der Bevölkerung nie die volle
Ladung (hier zitiere ich Sie) der Schadstoffe zumuten. Den das "modernste
Kohlekraftwerk der Welt", das in Ensdorf geplant ist, wird auch noch "weit"
unter den halbierten Grenzwerten, mit BVT (Bester Verfügbaren Technik), laufen.
Staub kleiner 100t im Jahr, keine nachweisbare Schwermetalle usw.
Grüße
Werner
10.11.2007 um 16:49:29
11. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Neuster Beitrag hier im Forum unter Aktuelles
(Pressemit
'Tschuldigung, es war "Christian" und nicht "Chrissi", der in
Sichtweite des KW Quierschied wohnt...
Ihre Reaktion kam schnell, lieber
Chrissi, ich warte allerdings noch auf eine Erklärung der Anschuldigungen bzgl.
Herrn Winkler.
Es ist immer leicht, einen Eimer Dreck über jemandem
auszuschütten, dem man nicht wohl gesonnen ist, wenn die Sachargumente
ausgehen!
Aber Ensdorfer können Sie trotzdem nicht sein, sonst würden Sie
wissen, dass es am Donnerstag mehr als fünf Ortsansässige waren.
10.11.2007 um 17:44:10
32. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Herr
Stein Sie haben vergessen den folgenden Bericht unter Aktuelles einzustellen
!!!
Quelle SR-Online,
Ensdorf: Großer Kraftwerksblock ist
abgeschaltet Einer der Blöcke des Kraftwerks Ensdorf ist bereits seit August
abgeschaltet. Das Energieunternehmen VSE teilte jetzt mit, Grund dafür sei eine
Revision. Der Block laufe kommende Woche wieder an.
Bürger hatten seit längerem beobachtet, dass aus dem Kühlturm kein
Dampf kam. Mitte Oktober hatte RWE-Vorstand Lambertz im Aktuellen Bericht
gesagt, beide Ensdorfer Blöcke seien in Betrieb.
Das Umweltministerium teilte mit, bei der Auswertung der
Emissionsmessungen werde die Abschaltung berücksichtigt. Eine Bürgerinitiative
wirft den Betreibern vor, Messungen zu verfälschen.
8.11.2007 um 08:28
1. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches
Gutachten
Hallo Chrissi !
Klar wurden die Messungen VOR der
Revision von Block3 gemacht ! Das würde die RWE nicht machen !
Es hält
niemanden den Bauherrn für bekloppt !
Ich pers. halte den Bauherrn aber
nicht mehr für glaubwürdig !
Wenn ein Vorstandmitglied eine solche
Aussage trifft obwohl das Gegenteil auf der RWE Webseite für jeden nachzulesen
ist, gibt es 2 Möglichkeiten :
1. Bei der RWE weiß die eine Seite nicht
was die Andere macht und somit ist sie unglaubwürdig.
oder
2. es
wird bewußt versucht etwas (ich drücke es mal vorsichtig aus ) vor der
Öffentlichkeit zu verbergen !
8.11.2007 um 14:41:42
2. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Als
ich das gestern in AB gesehen habe, dachte ich mir auch: Für wie dumm hält die
RWE die Bürger von Ensdorf und umliegenden Gemeinden?
Das kann alles nicht
wahr sein. Heute Abend wird dann das Gutachten der RWE präsentiert, als ob nicht
gewesen wäre. Hoffentlich gibt es heute Abend viele Wortmeldungen zu dem
Thema!!!!
8.11.2007 um 11:44:10
3. Antwort
Absender: Karl
Email: janoschdd@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Als
ich das gestern in AB gesehen habe, dachte ich mir auch: Für wie dumm hält die
RWE die Bürger von Ensdorf und umliegenden Gemeinden?
Das kann alles nicht
mehr wahr sein. Heute Abend wird dann das Gutachten der RWE im Bergmannsheim
präsentiert, als ob nicht gewesen wäre. Hoffentlich gibt es heute Abend viele
Wortmeldungen zu dem Thema!!!!
8.11.2007 um 11:44:54
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
Och
Leute, langsam wirds echt langweilig.
Die Messungen wurden VOR !!! der
Revision von Block3 durchgeführt.
Für wie bekloppt haltet Ihr eigentlich
den Bauherrn?
8.11.2007 um 13:48:05
5. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: RWE verliert ihr Gesicht, falsches Gutachten
...
wenn ich richtig informiert bin, sind Land und RWE übereingekommen, die
Messungen auf das gesamte Jahr zu verlängern, d.h. auch die Herbst- und
Winterperiode einzubeziehen, in der das Kraftwerk stärker ausgelastet ist, als
beispielsweise im Sommer.
Insofern ist es sehr wohl berechtigt, die Messungen
auch nach der Revision fortzusetzen, damit ein realistisches Bild entsteht, wie
das ein Vertreter der Kraftwerksgegner gestern im SR-Fernsehen
forderte.
Aber trotzdem ist die es doch sehr merkwürdig, dass Herr
Lambertz, wenn er weiss, dass er vom SR interviewt wird, es nicht für notwendig
erachtet, sich vor der Sendung ein genaues Bild der Lage vor Ort zu verschaffen.
Ob ein Block am Netz ist und Strom produziert und Gewinne einfährt oder
gerade für ein paar Hunderttausend Euro gewartet wird, ist doch kein Detail am
Rande!
Das ist einfach schlechte Koordination im Hause RWE, und macht den
Konzern, der angeblich die Befürchtungen der Bürger vor Ort Ernst nimmt und
vorgibt, die Gemütslage genau zu kennen, nicht gerade glaubwürdiger.
8.11.2007 um 21:13:55
33. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Hintergrundinfos Klimawandel
Hallo in die
Runde,
angesichts der Anfang Dezember auf Bali stattfindenden
Klimakonferenz haben die Radiosender 'Deutschlandfunk' und 'Deutschlandradio
Kultur' im November den Themenschwerpunkt "Klimawandel" mit vielen interessanten
Sendungen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die als neutrale
Hintergrundinformationen in der Kraftwerksdebatte sicher nützlich
sind.
Unter folgendem Link
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/portal_dlf/685707/
sind
alle Sendungen des 'Deutschlandfunks' zu diesem Thema einzusehen.
Darüber
hinaus sendet 'DeutschlandradioKultur' am ein interessantes Programm:
15.11.
um 13.07 Uhr Länderreport
"Rauchzeichen aus Neurath" In dem reheinischen Ort
entsteht ein neues Kohlekraftwerk.
Inhalt: Die deutschen Energieerzeuger
investieren grosse Summen in neue Anlagen, vor allem in die als klimaschädlich
geltenden Kohleanlagen. Ein internes Papier der Bundesnetzagentur belegt den
Bauboom der Branche. Das Kraftwerk in Neurath soll ab 2010 rund 2.100 MW Strom
erzeugen. Rund neun Mio. Menschen können damit versorgt werden. Aktivisten des
Niederrheinischen Umweltschutzvereins haben ihre Protestaktionen aufgenommen und
sprechen von einer neuen Bürgerbewegung für den Klimaschutz.
Die beiden
Sender sind im Saarland unter folgenden Frequenzen zu
empfangen:
Frequenzen Deutschlandfunk:
Saarlouis, Dillingen: 153
(LW), 1422 (MW), SL 8B (DAB)
Saarbrücken: 107,5 (UKW), 153 (LW), 1422 (MW) SL
8B (DAB)
Merzig: 104,9 (UKW), 153 (LW), 1422 (MW) SL 8B (DAB)
Neunkirchen:
104, 6 (UKW), 153 (LW), 1422 (MW) SL 8B (DAB)
Homburg: 153 (LW), 1422 (MW) SL
8B (DAB)
Frequenzen Deutschlandradio Kultur
Saarlouis: 96.3 (UKW),
SL 8B (DAB)
Saarbrücken: 105.0 (UKW), 88.6 (UKW), SL 8B (DAB)
Merzig: SL
8B (DAB)
Homburg: 105.0 (UKW) RP 12A (DAB), SL 8B (DAB)
Neunkirchen:
105.0 (UKW), SL 8B (DAB)
6.11.2007 um 16:42
34. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: realitätsverlust der ihk
Saarbrücker Zeitung
02.11.2007
Saarland 2017: Eine Region hat sich
verändert
IHK-Präsident Richard Weber präsentiert seine
Zukunftsvision
Das Saarland in zehn Jahren: Eine blühende Region mit
erfolgreicher und wegweisender Wirtschaft sowie hoher Lebensqualität: Die
Saar-IHK macht eine Prognose, wo das Land 2017 stehen könnte.
Von
SZ-Redakteur Udo Rau
Saarbrücken. Horrend hohe Verschuldung, Bergbaubeben
und wütende Proteste der Betroffenen, ein abgestürzter FC Saarbrücken oder die
Proteste gegen den Bau der geplanten neuen RWE-Kraftwerksblöcke in Ensdorf –
alles längst Geschichte. Schnee von gestern. An all dies erinnern sich zehn
Jahre später nur noch Ältere. Das Saarland im Jahre 2017: Ein blühendes Land
ohne drückenden Schuldenberg, wirtschaftlich und technologisch in der ersten
Reihe der deutschen Regionen. Saarbrücken eine vielbesuchte und gefragte Stadt
mit hohem Freizeitwert und vielen touristischen Attraktionen. Das Saarland: Gut
gemanagt wir ein ordentliches mittelständisches Unternehmen. Eine hoch
renommierte, börsennotierte Saar-Universitäts AG, an der sich Studenten trotz
hoher Gebühren nur so drängen – so könnte sich das Saarland in zehn Jahren
darstellen.
Diese und viele weitere wirtschaftlichen und
gesellschaftspolitischen Visionen präsentierte Richard Weber (Foto: SZ),
Präsident der Saar-Industrie- und Handelskammer (IHK), in einer Zeitreise, am
Mittwochabend vor rund 300 begeisterten Zuhörern. Die folgten Webers
Zukunfts-Vorstellungen mit Spannung, manchmal auch mit kräftigen Lachern. Hinter
manchen der als Vision verkleideten Ideen kann man durchaus reale Forderungen
vermuten wie jene nach neuen wirtschaftlichen Strukturen in der
Bildungslandschaft, die Forderung nach Einrichtung eines Altschuldenfonds für
Bund und Länder oder niedrigen Gewerbesteuern in allen Gemeinden.
Saarland
2017, so könnte das „Aufsteigerland Saar“ (CDU-Regierungs-Werbespruch)
vielleicht aussehen: Saarbrücken präsentiert sich Besuchern und Einheimischen
als urbane Fluss- und Parklandschaft mit einer belebten Shopping-Promenade am
Saar-Fluss und mit einem Erlebnispark „Wasserwelten“. Die Stadtautobahn, die im
Spätwinter fast regelmäßig „Land unter“ meldet, verläuft unterirdisch an Landtag
und IHK-Gebäude vorbei. Der Flughafen auf den Ensheimer Höhen brummt wie nie
zuvor, der Einstieg der Fluggesellschaft Air Berlin hat sich als richtiger
Schachzug und „wahrer Glücksfall“ (Weber) erwiesen: „Der Bitte des
rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten, an dieser Entwicklung teilhaben zu
dürfen, sind wir gerne nachgekommen.“ Beifall aus dem Saal. Längst gibt es seit
2014 die „Saar-Pfalz-Air-Holding“ (Sitz: Saarbrücken). Das einst ungeliebte
pfälzische Flugfeld Zweibrücken unter saarländischer Kontrolle!
Der
Steinkohlebergbau ist 2017 Geschichte. Im Energieland Saarland arbeitet
längst das vor zehn Jahren massiv bekämpfte neue RWE-Kohlekraftwerk in Ensdorf.
Die Saar-Fahrzeugindustrie glänzt mit Super-Technologie. Die
Gewerbesteuerlast liegt 15 Prozent unter Bundesschnitt. Das Saarland ist dank
vieler Kinderkrippenplätze „kinderfreundlichstes
Bundesland“!
----
ein visionär der "spitzenlasse" oder sollte
man lieber sagen, ein großkraftwerks-lobbyist mit absolutem realitätsverlust?!
er sollte lieber schonmal das gesundheitssystem für die kinder schonmal weiter
ausbauen, anstatt an die krippenplätze zu denken. zumal ich meine kinder nicht
einem industriepark aussetzen werde.
2.11.2007 um 13:23
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: realitätsverlust der ihk
Ein Artikel des
Redakteurs Udo Raun och einer, der sich einreiht in die Gruppe der
"Kraftwerksabnicker". Kritische Redakteure kommen bei der SZ kaum noch zu Wort.
SZ-Zeitungmonopol im Saarland und ausgewogene Berichterstattung passen nicht
zusammen!
Der gleiche Herr Rau, der in der Wochenendausgabe als Kommentar
zu einem kritischen Leserbrief zu Strompreiserhöhungen der grossen Versorger als
Fazit schreibt: "Sonne und Wind allein werden es nicht
richten".
Natürlich richten es Sonne und Wind alleine nicht, das glauben
inzwischen wirklich nur noch weltfremde Jutetaschenträger. Doch die Alternativen
zu Kohle und Atom werden - gerade in der SZ - allzu gerne verschwiegen.
Gaskraftwerke (mit halb so viel CO2-Ausstoss pro erzeugter KW/h-Strom!),
Effizienzsteigerung durch Kraft-Wärme-Kopplung und dafür kleinere
Kraftwerksanlagen, diese Möglichkeiten werden in der SZ-Berichterstattung gar
nicht erst genannt.
Mitte vergangener Woche stand in der SZ, die saarl.
Stahlindustrie sei in Gefahr, wenn Ensdorf nicht käme!
Was für ein Schmarrn!
Hier ist in der Vergangenheit mit weit weniger saarl. Stromerzeugungskapazitäten
viel mehr Stahl produziert worden. Warum dieses Schreckgespenst aufbauen, wenn
im Saarland derzeit mehr als doppelt so viel Strom erzeugt wird, wie Haushalte,
Handel und Industrie (ergo auch die Stahlindustrie) verbrauchen?
Wir
haben hier leistungsfähige Kraftwerke, die noch bis mindestens 2025 laufen
werden und bis dahin als Ersatz für Ensdorf kommen von der Landespolitik
hoffentlich Entscheidungen in Richtung kleinerer, dezentraler und wirklich
umweltschonender Kraftwerke.
Wir sind von der Importkohle mindestens genauso
abhängig wie von Gasexporten.
Ach nochwas: Wie macht Alfred Staudt von
verdi es eigentlich seinen Gewerkschaftsgenossen klar, dass er für das geplante
Doppelblock-Kraftwerk in Ensdorf ist (weil das Arbeitsplätze rettet), wenn er
weiss, dass nach Inbetriebnahme von Ensdorf Neu aus Kostengründen alle
veralteten oder zu kleinen und arbeitsplatzintensiven saarl. Blöcke vom Netz
gehen?
Unterm Strich gibt es dadurch in nicht allzu ferner Zunkunft noch
weniger Kraftwerksarbeitsplätze.
Arbeitsplatzsicherung für die saarl.
Kraftwerker durch das Grosskraftwerk Endsorf ist schlicht und einfach ein
Witz!
4.11.2007 um 22:17:46
35. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Gemeinderatsitzung Ensdorf
Es ist kaum zu glauben
aber man wurde eines besseren belehrt !
Die Verdummungskamapgne der RWE
hat den Ensdorfer Gemeinderat erreicht und zeigt Wirkung !
Da erklärt ein
Bürgermeister er hätte keine Kenntnis darüber dass das Ensdorfer Kraftwerk seit
Wochen nicht produziert und dadurch das Messverfahren stark verfälscht wird.
Obwohl sein guter Bekannter Herr Michaelis (Kraftwerksdirektor VSE Ensdorf)
anwensend war , hielt Hartz es nicht für nötig den Sachverhalt direkt
aufzuklären sondern ließ die Behauptung offen im Raum stehen.
Die
finanzielle Beteiligung in Höhe von nur 1000 € an einem unabhängigen Gutachten
wollte die Gemeinde nicht aufbringen. Das Geld wäre nicht da, außerdem hätte man
ja eins von der RWE.
Was einen fraglich stimmt ist die Zusage zur
Bürgerbefragung, durch den Gemeinderat.
Sollte diese doch zuerst im Januar
stattfinden, wird sie jetzt schon im November gemacht. Als Erklärung führte
Hartz auf , man wolle das Verfahren im Interesse der RWE nicht unnötig in die
Länge ziehen , die RWE bräuchte Planungssicherheit.
Man könnte sich die
Frage stellen ob der Termin nicht indirekt mit dem unabhängigen Gutachten
zusammhängen könnte ! Es wird wohl kaum möglich sein dieses in 3 Wochen fertig
zu stellen und einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen.
Auch als
Schulterschluss zur RWE könnte die Art und Weise der Bürgerbefragung gesehen
werden. Erreichte doch der Ensdorfer Gemeinderat in Jahr 2004 gerade mal eine
Wahlbeteilung von 51 % ( Quelle Landesamt Saarbrücken) so wird eine Beteiligung
von mindestens 66 % bei der Bürgerbefragung verlangt um sich in die andere
Richtung zu bewegen.
All diese Tatsachen lassen einen aufhören !
26.10.2007 um 13:51
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Gemeinderatsitzung Ensdorf
Hallo
Markus,
wenn die Gerüchte stimmen, die kolportiert werden und mit denen
Bürgermeister Hartz gestern ganz am Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung
durch einen Fragesteller konfrontiert wurde, und zwar dass nach einer Zusage des
Gemeinderates von Ensdorf zur Flächennutzungsplanänderung die Gemeinde Ensdorf 1
Mio. Euro und in den Folgejahren jeweils 300.000 Euro von der RWE gezahlt
bekäme, so hätte die Gemeinde ausreichend Geld für alles Mögliche! Auch für ein
Gutachten...
BM Hartz lavierte jedenfalls bei der Beantwortung dieser Frage
gestern auf der Gemeinderatssitzung herum und dementierte auch nicht, sondern
sagte dazu "irgendwas müsse für die Gemeinde ja herausspringen".
So kauft
man sich eine Gemeinde!
Was die Bürgerbefragung betrifft, muss man sehen,
in welchem Rahmen diese Ablaufen wird, z.B. wo abgestimmt werden soll. Immerhin
werden die Bürger eine Woche Zeit haben, ihre Stimme abzugeben.
Ich bin mir
sicher, dass es bei so einer konkreten Frage für die Bürger leichter ist, ihre
Meinung zu äussern.
Prinzipiell halte ich diese Befragung für ein gutes
Beispiel von praktischer Demokratie.
Die BI wollte eine Bürgerbefragung, der
Bürgermeister ist darauf eingegangen, was für ihn kluger Schachzug ist. Stimmen
die Bürger dagegen, will er sich beugen, steht er also bei Landesregierung und
RWE nicht als Buhmann da; stimmen sie für den Bau, erfüllt er Volkes Willen. Er
ist damit aus dem Schneider!
Grüsse, Annika
26.10.2007 um 17:16:25
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Gemeinderatsitzung Ensdorf
also zur
Richtigstellung und zur Information:
Die Bürgerbefragung ist eine Idee
des Gemeinderates von Ensdorf gewesen und nicht eine BI-Idee.
Die BI wollte
einen Einwohnerantrag, der sich an den Rat richtet mit der Bitte, sich explizit
mit einer Ablehnung des Projektes zu befassen.
Dieser Antrag konnte dank
der 1.609 in Ensdorf gesammelten Unterschriften gestellt werden.
Zum
Vergleich:
Bei der letzten Gemeinderatswahl 2004, an der von 5.367
Stimmberechtigten 51,5% teilnahmen hat die CDU 49,4 %
(1315 Stimmen)
erhalten.
D.h. es haben mit der Unterschrift unter den Bürgerantrag jetzt
schon mehr Menschen gegen das Kraftwerk votiert, als vor 3 Jahren für die CDU
und ihren Spitzenkandidaten.
28.10.2007 um 22:29:34
36. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Sendehinweis zum KW Ensdorf
Hallo in die
Runde,
morgen wird der SR auf seinem dritten Fernsehprogramm in der
Sendung "Mag's" um 20.15 Uhr einen etwas längeren Bericht über das
Kraftwerksprojekt senden, u.a. mit Interviews mit den Bürgermeistern von SLS und
Ensdorf.
Wiederholung der Sendung am
26.10.07, 07.50 Uhr SR Fernsehen
28.10.07, 04.15 Uhr SWR Fernsehen
Siehe auch
Internet-Programmhinweis
http://www.sr-online.de/fernsehen/984/
24.10.2007 um 22:37
37. Eintrag
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Infoblatt 2007
Sollte man mal auf der nächsten
Sitzung der BI ansprechen.... Aber die Falschen Zahlen sind ja eh
klar...
Aber Herr Stein lügt ja....
24.10.2007 um 19:02
38. Eintrag
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Jobmotor Erneuerbare Energien
Hallo in die
Runde,
einen Bericht zum untenstehenden Thema sah ich gestern im
mdr-Fernsehen.
Hier setzt ein Land, das vorher auch Kohleland war
(Braunkohlentagebau) konsequent auf erneuerbare Energien als Motor der
Wirtschaft.
In Sachsen-Anhalt, aber auch in Sachsen und Brandenburg stehen
Produktionsstätten, die die Welt mit Solarzellenmodulen und anderen Techniken
aus dem Bereich der EE beliefern.
Q-Cells z.B erweist sich als wahrer
Jobmotor. 1999 gegründet und mit 19 Mitarbeitern, beschäftigt inzwischen 1.600
Beschäftigte.
Die Landesregierung hat offensichtlich die richtigen
Investionsanreize gegeben.
Das wäre doch was für das Saarland!
Grüsse, Annika
__________________________
Thalheim/MZ. Der weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller
Q-Cells baut seine Produktion in Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen deutlich aus. Am
Dienstag nahm das Unternehmen die 150 Millionen Euro teure fünfte
Fertigungslinie in Betrieb. "Dies ist der Anfang für einen weltführenden
Standort für die Solarindustrie", sagte Q-Cells-Vorstandsvorsitzender Anton
Milner. Mit einer Kapazität von 240 Megawatt erhöht sich die
Produktionskapazität von Q-Cells um mehr als die Hälfte. Die Anlage ist damit
nach Firmenangaben die größte Solarzellenfabrik Europas. Bei der Eröffnung
versprach Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eine weitere politische
Unterstützung für die Solar-Branche in Deutschland. "Die Solarzellenindustrie
besitzt eine starke Idee, deren Zeit gekommen ist", sagte Glos. Notwendig sei
jedoch eine Verbindung von stabiler wirtschaftlicher Entwicklung mit einer
klimabewahrenden Energiepolitik. Bisher hängt die deutsche Solarbranche vor
allem am Tropf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das eine hohe
Einspeisevergütung für Solarstrom festlegt. Mit einer geplanten Novelle des
Gesetzes sollen diese Sätze abgesenkt werden. "Die Solarindustrie als junger
Wirtschaftszweig wird verlässliche Rahmenbedingungen erhalten", erklärte indes
Glos. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) betonte die
Bedeutung von Q-Cells für Sachsen-Anhalt. "Zehn Prozent der weltweiten
Solarproduktion werden hier gefertigt", so Haseloff. "Was für Sachsen BMW ist,
ist für Sachsen-Anhalt Q-Cells." Laut Vorstand Milner hat das börsennotierte
Unternehmen Q-Cells allein in diesem Jahr 400 Millionen Euro in Thalheim
investiert. Geplant sei, 2008 mit dem Bau einer sechsten Produktionslinie in
ähnlicher Größe zu beginnen. Bei dem erst 1999 gegründeten Unternehmen arbeiten
derzeit rund 1600 Beschäftigte. Neben Q-Cells und den Solarfirmen EverQ und CSG
Solar werden nächstes Jahr drei weitere Q-Cells-Töchter die Arbeit aufnehmen.
Insgesamt beschäftigt die Solarbranche am Standort bereits 2700 Mitarbeiter.
24.10.2007 um 15:51
1. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Jobmotor Erneuerbare Energien
Guten Tag Annika
!
Sorry ich muss sarkastisch antworten !
Die RWE schafft doch
auch 100 im Kraftwerk für 40 Jahre !
24.10.2007 um 17:08:20
2. Antwort
Absender: probo
Email: probo@gmx.de
URL:
Betreff:
Re: Jobmotor Erneuerbare Energien
jeder solararbeitsplatz wird mit dem
4fachen eines bergarbeiterarbeitsplatzes subventioniert. zwar nicht direkt vom
staat aber vom bürger über seine stromrechnung
18.7.2008 um 21:10:04
3. Antwort
Absender: GrünRotGold
Email: GruenRotGold@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Jobmotor Erneuerbare Energien
Hust !
Mich
würde mal eins interessieren. Wieviele Menschen haben denn vor 40 Jahren im
Ensdorfer Kohlekraftwerk gearbeitet, nachdem es erbaut wurde?
Heute sind
es wohl noch 100 oder so? Nachdem die Technik so weit getrieben wurde, das man
nicht mehr mehr braucht, denke ich mal. Ginge bestimmt noch mit
weniger.
Und dann würd ich gern mal in die Zukunft sehen, wieviel
Menschen in 25 Jahren in einer vollautomatischen Solarzellenproduktionsfirma wie
oben beschrieben arbeiten.
Is nur mal son Gedanke, vielleicht kann mir da
mal jemand auf die Sprünge helfen.
22.7.2008 um 08:53:52
39. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Ein Hoch auf RWE ! Das ist richtig !
Ich bin ja
froh das alle Befürworter vernüftige Menschen mit klarem Sachverstand sind
!
RWE das ist richtig !
10 % Strompreiserhöhungen !
Das ist richtig !
Die Manger brauchen das Geld ! Das ist richtig
!
Wenn sie das nächste Mal an der Tankstelle stehen oder Ihre Gas und
Stromrechnung bekommen denken Sie mal an mich !
Als kleines Schmankerl bitte
mal lesen :
So gibt der Stromkonzern RWE für Ex-Firmenchef Harry Roels,
der vorigen Monat die Firma verließ, für 2006 ein Grundgehalt von 1,4 Millionen
Euro an. Dazu kamen 2,4 Millionen Euro "variable Vergütung", 24 000 Euro
"Sachbezüge" (Dienstwagen et cetera) und 120.000 Euro "Mandatseinkünfte" aus
Aufsichtsratsposten bei Tochterunternehmen. Macht zusammen rund 3,9 Millionen
Euro.
Dann ist da noch die "langfristige Vergütung" von 8,4 Millionen
Euro, die sich aus früher zugeteilten "Wertsteigerungsrechten" der Aktie ergibt.
2006 wurden außerdem "Performance Shares" im Wert von 3 Millionen Euro an Roels
ausgegeben. Sie werden aber erst später fällig und dürfen - darauf legte das
Unternehmen besonderen Wert - nicht einfach zum Gehalt addiert werden, da ihr
Wert "erst nach Ablauf der dreijährigen Wartezeit" feststehe.
Aber das
ist noch nicht alles: Für die Altersabsicherung des Vorstandsvorsitzenden
fielen "Service Costs" von 1,3 Millionen Euro an. Die für Laien fast
unverständliche Antwort auf die vom Gesetzgeber gestellte Frage "Wie viel
verdient der Vorstand im Jahr?" nimmt im Geschäftsbericht der RWE sechs Seiten
ein. Auf Basis dieser Daten taxiert die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung
Harry Roels auf 13,6 Millionen Euro Jahresgehalt. Doch nicht für alle
Unternehmen liegen überhaupt genaue Daten vor. Der Gesetzgeber verlangt
lediglich die Veröffentlichung der Gesamtsumme der Gehälter aller Vorstände
eines Unternehmens.
Quelle : Stern !
22.10.2007 um 09:43
40. Eintrag
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:
Betreff: Faires Genehmigungsverfahren nicht mehr zu erwarten:
Mörsdorf wirbt im Radio für Großkraftwerk
Nach der "Radiowerbung" für
das Großkraftwerk von Herrn "Umwelt"minister Mörsdorf in "Region am Mittag"
(SR3) am Freitag den 19.10.2007, ist ein faires Genehmigungsverfahren wohl kaum
noch zu erwarten!
Wie kann sich der Chef der Genehmigungsbehörde so
eindeutig positionieren?
Der "Umwelt"minister setzt seine Mitarbeiter
damit erheblich unter Druck.
Und der Ministerpräsident: Geht lieber auf
Reisen und fährt Drachenboot, während in Nalbach und Saarwellingen fast täglich
die Erde bebt, und sein "Umwelt"minister Werbung für einen Energiekonzern macht,
der mit regelmäßigen Preiserhöhungen der heimischen Wirtschaft und Privatleuten
das Leben schwer macht!
Wer regiert eigentlich dieses Land? Die CDU oder
die Konzerne wie RWE oder DSK???
21.10.2007 um 19:03
41. Eintrag
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Bürgerbüro
Endlich ist das Bürgerbüro eröffnet
!!!
Jetzt können sich die ahnungslosen Bürger, welche bisher nur der
BI hinterhergelaufen sind, oder ihre Kinder mit irgendwelchen "Stop das
Kraftwerk" T-Shirts zur Verfügung stellen mussten, sich selbst informieren.
Endlich !!!
RWE gibt nun richtig Gas. So wird doch noch alles gut, das
Saarland wird eine Konjunkturwelle erreichen, welche noch nicht da gewesen ist.
FREU !!!
Leute, hört nicht auf irgendwelche Trippbrettfahrer, kommt ins
Bürgerbüro und informiert euch !!!
Kraftwerk für Ensdorf --- Das ist richtig !!!!
20.10.2007 um 17:17
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerbüro
Nicht, dass meine Antwort an Chrissi
darauf verloren geht, ich hatte sie nur unter dem falschen Tread
eingeordnet:
ja, Ensdorf das ist
richtig... fauler Zauber:
Sie
sind wirklich unbelehrbar, Chrissi!
Die Ensdorfer sind, wie ich gehört
habe, wahnsinnig begeistert von "ihrem" persönlichen Bürgerbüro.
Was hier
gemacht wird, lieber Chrissi, ist ein absolut abgekartetes Spiel:
eine
Landesregierung, die schon vor dem Genehmigungsverfahren (und dem Vorliegen der
genauen Werte) dem Investor grünes Licht gibt,
ein Umweltminister, der
noch vor der Genehmigung dieses Kraftwerk über den grünen Klee lobt,
ein
Unternehmen, das bereits im August entsprechende Baustellenschilder bestellt
hatte,
ein Unternehmen, das jetzt bereits Bautrupps vor Ort hat (haben
Sie mal geguckt auf dem zukünftigen Kraftwerksgelände? Da ist unglaublich was
los).
Warum denn dann überhaupt ein Genehmigungsverfahren?
Um den
dummen Bürger zu beruhigen?
Weil unter der Hand längst alles entschieden
ist?
Herr Gross schon seine Aufträge im Sack hat?
Wenn die RWE mit
ihren Hochglanzbroschüren, ihren Dauerschreibern, den verblödenden Radioreklamen
noch 3 Prozent der Saarländer umstimmen kann, dann ist ja endgültig alles
paletti. Denn gegen den Willen der Bevölkerung will die RWE ja nicht
bauen...
Ha, ha, ich sag Ihnen was: Der Willen der Bevölkerung ist denen
ebenso wie unserer Landesregierung scheissegal, es ist alles längst
entschieden!
Super! Otto Normalverbraucher hätte auch gerne so schnelle
Genehmigungen, Sie wissen selbst wie lange wir manchmal darauf warten müssen und
welche irrsinnigen Gründe vorgeschoben werden.
Schon allein diese
undemokratischen Zustände müssten jeden anständigen Bürger auf die Strasse
bringen.
Grüsse, Annika
21.10.2007 um 23:13:57
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerbüro
Endlich ist das Bürgerbüro
eröffnet !!!
und nachdem was ich hörte und sah, ziemlich
verlassen
Jetzt können sich die ahnungslosen Bürger, welche bisher
nur der BI hinterhergelaufen sind, oder ihre Kinder mit irgendwelchen "Stop das
Kraftwerk" T-Shirts zur Verfügung stellen mussten, sich selbst informieren.
Endlich !!!
ja, man bekommt denselben quatsch wie in den rwe
broschüren oder websites noch einmal mündlich vorgesetzt. die handlanger dort
haben nichts andres getan als die sätze des infomaterials auswendig zu lernen.
unangenehme fragen werden nach wie vor nicht bantwortet.
RWE gibt nun
richtig Gas.
und nächstes jahr noch gleich 10% auf die
gasrechnung.
So wird doch noch alles gut, das Saarland wird eine
Konjunkturwelle erreichen, welche noch nicht da gewesen ist. FREU
!!!
*lach* durch ein kkw?? träumer!
laufen die befürworter
inzwischen komplett amok oder wie soll man diesen quatsch nun
verstehen?
Leute, hört nicht auf irgendwelche Trippbrettfahrer, kommt
ins Bürgerbüro und informiert euch !!!
tut mir leid, ich hör dann
doch lieber auf BUND, NABU, ärzte, forscher und experten auf diesem gebiet,
sowie die BI, die unter anderem von diesen ihre daten bezieht. DA KANN ICH MIR
WENIGSTENS SICHER SEIN, DASS BEI DIESEN MENSCHEN KEIN WIRTSCHAFTLICHES INTERESSE
ÜBER DIE GESUNDHEIT DER MENSCHEN GESETZT WIRD!
Kraftwerk für Ensdorf
--- Das ist richtig !!!!
kraftwerk für ensdorf - das ist
richtig! / großkraftwerk für ensdorf - das ist richtig schlecht !!!!
22.10.2007 um 20:18:34
3. Antwort
Absender: Joachim
Email: tschokk@gmx.net
URL:
Betreff: Re: Bürgerbüro
Hallo,
es war ja richtig langweilig ohne Chrissi. Schulungsprogramm in
Essen abgeschlossen? ;-) Vielleicht klappts jetzt ja besser mit guten
Argumenten.
Ihre Freude ist nach dem, was Sie zur Belustigung der Leserschaft
dieses Forums bisher beigetragen haben, natürlich verständlich. Aber die
Ausrufezeichen lassen auf eine ziemliche Verzweiflung schließen.
Hab gehört, das Bürgerbüro ist fast so ein großer Flop wie die
peinliche Radio- und Zeitungskampagne, die überall für Kopfschütteln sorgt. "Gas
geben" sieht anders aus, oder?
Dass Sie in Ihrer Wut einfach mal Dinge behauten, von denen Sie
hoffen, dass Sie schon stimmen werden, zeigte sich ja schon in der flaschen
Behauptung, dass Herr Winkler Mitglied der BI ist.
Nochmaliger Stuss: T-Shirts, die im Umlauf sind, sind entweder privat
finanziert oder sogar privat hergestellt. Kleidet ungemein. Mein zweijähriger
Sohn sieht sehr schick darin aus.
MEHR ARBEITSPLÄTZE DURCH DEZENTRALE KRAFTWERKE, WENIGER PROFIT
FÜR DIE ENERGIEOLIGOPOLE.
Noch ein heißer Tipp, mit dem Sie auch noch Geld sparen können:
_________________________________
Der Strom der 4 Kartell-Multis wird zum
01.01.08
deutlich teurer! Für mehr Wettbewerb und für die
Umwelt:
WECHSELN SIE DEN STROMANBIETER!
Es ist ganz einfach, in vielen
Fällen billiger
als bei Ihrem bisherigen Vertragspartner und genauso sicher
!!!
Meine Tipps für sauberen und preiswerten Ökostrom:
http://www.lichtblick.de/
http://www.ews-schoenau.de/
http://www.naturstrom.de/
http://www.greenpeace-energy.de/
24.10.2007 um 23:50:38
42. Eintrag
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:
Betreff: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO Grenzwerten!
Kraftwerk ist nach WHO Standards nicht genehmigungsfähig!
Die Daten
auf der RWE Homepage bestätigen es:
Die Vorbelastungen an Feinstaub im
Saartal liegen schon jetzt über den Höchst-Grenzwerten die von der WHO empfohlen
werden!
Nach den Empfehlungen
der WHO ist das Großkraftwerk NICHT GENEHMIGUNGSFÄHIG!
16.10.2007 um 20:06
1. Antwort
Absender: Roland
Email: roland.wiesdorf@web.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO
Grenzwerten!
Chrissi: Also ist es für Sie ok wenn die wissenschaftlich
fundierten Empfehlungen der WHO ignoriert werden und die Gesundheit der Menschen
gefährdet wird?
Zu Ihrer Bemerkung über China: Wir in Europa müssen
innovativer und besser als die Chinesen sein, sonst ist´s bei uns vorbei mit
Wohlstand und Wirtschaftswachstum! Also müssen wir innovative Techniken für die
Stromerzeugung entwickeln und sie nach China verkaufen! Denn in ca. 120 Jahren
ist die Kohle alle- für Deutsche UND Chinesen!
Es führt kein Weg vorbei
an den erneuerbaren Energien. Das sollten Sie endlich begreifen anstatt hier zu
polemisieren, Chrissi!
Übrigens war ich schon beruflich in Asien (Sri
Lanka) unterwegs. Sie auch, Chrissi? In Asien ist nicht alles dreckig oder
veraltet. Sie würden staunen was es da für moderne Industrieanlagen gibt.
In
Süd Korea z.B. werden zur Zeit große Solarkraftwerke errichtet. Made in Germany
(aber nicht Made im Saarland, leider...)
21.10.2007 um 18:51:01
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO
Grenzwerten!
übrigens,
in China gibt es trotz der Kohle (oder
vielleicht wegen der Kohlekraftwerke) ein Modell zur Vergütung des aus
regenerativen Energien eingespeisten Stroms, der dem deutschen Modell ähnlich
ist.
Also auch da wird versucht, regenerativ erzeugten Strom zu
fördern.
Die Führung erkennt inzwischen, dass das Land durch sein
Wirtschaftswachstum und seinen Energiehunger ein CO2-Problem hat (und natürlich
wissen die auch, dass die Kohle in nicht allzu ferner Zukunft ausgeht) und ist
auch international bereit, am Klimaschutz mitzuarbeiten. Wenn das realisiert
wird, sollte die deutsche Industrie, die sich auf regenerative Energieerzeugung
spezialisiert hat, in den Startlöchern stehen und entsprechende Erfahrung mit
Projekten hier in Deutschland vorweisen können.
Solche Industriezweige
müssen hier gefördert werden, ihre Produkte müssen hier zur Anwendung kommen und
das stärker als bisher. Solange aber weiter Grosskohlekraftwerke gebaut werden,
und der Strombedarf wie bisher gedeckt wird, besteht kein Anreiz dazu.
CCS,
also CO2-Abtrennung und Lagerung wird solange in Deutschland nicht angewendet
und sich durchsetzen, wie Kohlekraftwerksbau duch Zuteilungsgesetze und
Nationale Allokationspläne bevorzugt werden.
Nehmen Sie z.B. Ensdorf:
Als Kraftwerk, das während der 2. Allokationsperiode (2008-2012) in Betrieb
geht, geniesst die Anlage eine kostenlose Zuteilung von CO2-Zertifikaten in den
14 Jahren nach Inbetriebnahme (der sog. Erfüllungsfaktor 1). D.h. selbst wenn
CCS ab 2020 im grossen Stil marktreif wäre, gäbe es bis 2025 keinen Grund diese
Technik in Ensdorf NEU anzuwenden, da bis 2025 der Gesetzgeber aus Gründen des
Bestandstandsschutzes und der Investitionssicherheit kein Geld für das in
Ensdorf rausgepustete CO2 verlangt.
Ein Prima Geschäft für die RWE also und
auch eine Erklärung dafür, dass die RWE diese 2 x 800 MW auf Biegen und Brechen
durchboxen will.
Grüsse, Annika
21.10.2007 um 20:28:32
3. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO
Grenzwerten!
ja,
richtig... fauler Zauber:
Sie sind wirklich
unbelehrbar, Chrissi!
Die Ensdorfer sind, wie ich gehört habe, wahnsinnig
begeistert von "ihrem" persönlichen Bürgerbüro.
Was hier gemacht wird,
lieber Chrissi, ist ein absolut abgekartetes Spiel:
eine Landesregierung,
die schon vor dem Genehmigungsverfahren (und dem Vorliegen der genauen Werte)
dem Investor grünes Licht gibt,
ein Umweltminister, der noch vor der
Genehmigung dieses Kraftwerk über den grünen Klee lobt,
ein Unternehmen,
das bereits im August entsprechende Baustellenschilder bestellt
hatte,
ein Unternehmen, das jetzt bereits Bautrupps vor Ort hat (haben
Sie mal geguckt auf dem zukünftigen Kraftwerksgelände? Da ist unglaublich was
los).
Warum denn dann überhaupt ein Genehmigungsverfahren?
Um den
dummen Bürger zu beruhigen?
Weil unter der Hand längst alles entschieden
ist?
Herr Gross schon seine Aufträge im Sack hat?
Wenn die RWE mit
ihren Hochglanzbroschüren, ihren Dauerschreibern, den verblödenden Radioreklamen
noch 3 Prozent der Saarländer umstimmen kann, dann ist ja endgültig alles
paletti. Denn gegen den Willen der Bevölkerung will die RWE ja nicht
bauen...
Ha, ha, ich sag Ihnen was: Der Willen der Bevölkerung ist denen
ebenso wie unserer Landesregierung scheissegal, es ist alles längst
entschieden!
Super! Otto Normalverbraucher hätte auch gerne so schnelle
Genehmigungen, Sie wissen selbst wie lange wir manchmal darauf warten müssen und
welche irrsinnigen Gründe vorgeschoben werden.
Grüsse, Annika
21.10.2007 um 18:38:32
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub Vorbelastung schon jetzt über WHO
Grenzwerten!
Nur, das die WHO das nicht zu entscheiden hat. Denn sonst
wären in China alle Kraftwerke dicht, oder????
Also unnötig solche
Einwände, leider.
20.10.2007 um 17:19:11
43. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Teiländerung des Flächennutzungsplans
Das ist
doch toll wie das funktioniert !
Ich habe am Wochenende gesehen dass
schon fleißig neue Strommasten gebaut werden.
Sollte einen das fraglich
stimmen ? Warum baut die RWE schon das ganze Jahr im neu geplanten
Kraftwerksbereich und jetzt auf den freigegebenen Flächen Masten
?!?
Sollte es tatsächlich so sein dass die Landesregierung das gegen
die Mehrheit der Saarländer durchboxen will ?
Übrigens am Rande : Bei
einer Befragung von 10.000 Leuten durch den Saar Spiegel sprachen sich 72 %
gegen den Neubau von Kohlekraftwerken aus !
15.10.2007 um 10:06
1. Antwort
Absender: ProKraftwerk
Email: Netboy82de@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Teiländerung des Flächennutzungsplans
Ja da haben
sie wohl die falschen 10.000 Leute gefragt
Traue keiner Statistik die du
nicht selber gefälscht hast
Ich bin auf jeden Fakk für das Kraftwerk wenn
man sich die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Kraftwerks anschaut, speziell
Steinkohle so sieht man das diese 30 Jahre beträgt,...darüber ist der
Wirkungsgrad zu gering
Und wenn man sich dann noch anschaut wie lange die
saarländischen Kraftwerke schon am Netz sind, ist es zwingend erforderlich ein
neues Kraftwerk auch in dieser Größenordnung zu bauen.
Es ersatzt nicht nur
die alten sondern senkt auch die Schadstoffemissionen im gesamten Bundesland
bezogen auf die Altkraftwerke
15.10.2007 um 16:17:29
2. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Teiländerung des Flächennutzungsplans
Hallo
"netboy" oder "proKraftwerk" oder wie auch immer,
traue keiner Zahl, die
Du nicht selber recherchiert hast...
Die durchschnittliche Nutzungsdauer von
Steinkohlekraftwerken beträgt 45 Jahre. Duchschnittlich, wohlgemerkt! Nach
entsprechenden Ertüchtigungsmassnahmen auch länger. Was macht eigentlich die RWE
gerade an "ihrem" Ensdorfer Block?
Warum ist der gerade jetzt abgeschaltet,
wo die Vorbelastungsmessungen laufen??? Bisher konnte man mir keine genauen
Infos dazu geben.
Aber weil Sie ja hier bezogen auf die saarländischen
Kraftwerke argumentieren:
Wir haben derzeit
Bexbach mit 773 MW,
gebaut 1983
Ensdorf mit 430 MW, gebaut 1964 und 1973
Quierschied mit 724
MW, gebaut 1976
Völklingen mit 230 MW, gebaut 1982
(Modellkraftwerk)
Völklingen mit 230 MW, gebaut 1989
(Heizkraftwerk)
Römerbrücke...
Dillingen im Bau
Erklären Sie mir
dann doch bitte, wie bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 45 Jahren ab 2012
gleich 1.600 MW ans Netz gehen müssen, wenn gerade Bexbach und Völklingen noch
gut 20 Jahre laufen können. Selbst wenn die anderen, älteren saarländischen
Kraftwerke in den nächsten Jahren vom Netz gehen, decken wir also immer noch 20
Jahre lang den saarländischen Bedarf (die derzeitige saarl. Stromproduktion ist
mehr als doppelt so hoch wie der Bedarf im Saarland), ohne auch nur weitere
EE-Kapazitäten aufzubauen. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die drei
neueren saarländischen Kraftwerke, deren Baukosten nach 20 Jahren abgeschrieben
sind und die dann noch profitabler laufen, in 2012 abgeschaltet werden, weil
Ensdorf ans Netz geht?
Grüsse, Annika
15.10.2007 um 20:17:21
44. Eintrag
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: radiowerbung?!
also mir ist heut zu ohren
gekommen, dass die rwe nun mit hochglanzflyern, infomobilen, website, einem
infoshop und gar radiowerbung an den start geht?!
*lach* gehts noch
schlimmer?!
ich mein info is immer gut, aber dieses hausieren gleicht dem
nächstbesten teppichverkäufer und hat meiner meinung nach nichts mehr mit
seriösität zu tun.
11.10.2007 um 02:01
1. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: PR-Maschine
Hallo,
als ich die Radiowerbung
gestern zum ersten Mal hörte, ist mir fast übel geworden!
"..., das ist
richtig" säuselt eine Frauenstimme mehrmals, fast so als solle hier Waschmittel
verkauft werden.
Eine mehrseitige Hochglanzbroschüre lag vorgestern auch vor
unserer Haustür. In Schwalbach wurden bei der BI-Veranstaltung RWE-Flyer,
Dauerschreiber und Buttons verteilt.
(Im Übrigen hat sich von der Bi niemand
angemasst, den Aufbau dieses Infotisches der Befürworter zu unterbinden, während
bei der Veranstaltung des Schwalbacher Bürgermeisters vor ein paar Wochen die
Gegner erst kurzfristig und dann auch nur aus Schwalbach zu Wort kommen
durften).
Interessant ist, dass sich das Befürworterlager monatelang so
sicher war, dass ein "kleines Häufchen fehlgeleiteter Ökospinner und Fantasten"
keinen Einfluss haben würde auf die öffentliche Meinung. Offenbar glaubt man das
jetzt nicht mehr und wirft jetzt die "PR-Maschinerie" an, sozusagen als letzten
Akt der Verzweiflung.
Würde sich die RWE kompromissbereit zeigen, könnten
diese PR-Kosten gespart werden!
Jubeln könnte ich dagegen nach der
heutigen Meldung, dass das IPCC und Al Gore sich den Friedensnobelpreis teilen
werden für ihre Verdienste um die Rettung des Weltklimas!
Grüsse,
Annika
12.10.2007 um 14:26:01
2. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: radiowerbung?!
"PR-Maschinerie" würde ich das
nicht nennen. eher als einen kläglichen versuch. basisorientierte promotion von
einem solchen projekt sollte nichts mit dauerschreibern, buttons oder gar einer
nervend klingenden radiowerbung, in der man eine simple stammtischparole übers
mikro jammert, zu tun haben. man hätte sich sollen auf die website und die
broschüren beschränken.
anscheinend aber hält die rwe das saarland
immernoch für ein land der bauern und will mit diesem simplen plastik noch ein
paar freunde finden. lächerlich für einen konzern dieser größenordnung,
besonders auch der umstand, dass anschreiben und emails mit fragen, an die
von rwe genannten kontaktadressen, seit wochen nicht beantwortet
werden!
12.10.2007 um 17:44:14
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: radiowerbung?!
Die Werbung kommt aber an
!!!!!!
Erst beschweren sich alle, RWE macht nix !!! HEUL !!!
Jetzt
machen sie was, dann ist das auch nix... hahahahaha
Da sieht man mal,
das man Menschen wie Ihnen nichts richtig machen kann, DA WIRD MIR ÜBEL
bei....
Man wird sehen wo man hinkommt, wenn man auf Sie hört....
20.10.2007 um 17:23:02
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: radiowerbung?!
och chrissi bitte, die bevölkerung
verlangte nach informationen, nicht aber nach einem kleinen, alten und noch dazu
abgeschalteten kw-ensdorf, das gekonnt zum absolut sekundären objekt in dominat
grüner kulisse gesetzt wurde.
dazu sprüche, dass jetzt die 2milliarden
eu's ins rennen für die arbeitsplätze geschickt werden. in der heutigen
werbeanzeige in der sz ist schon gar kein kraftwerk mehr zu sehn, sondern nur
noch grüne blümchen und eine total verschwommene, dreist beschnittene aufnahme,
das anscheinend wieder mal das alte kw-ensdorf dartstellen soll. dabei macht der
satz, dass ein steinkohlekraftwerk ein FORTSCHRITT wäre das ganze auch nicht
gerade besser.
also mir würde das lachen an ihrer stelle vergehen, wenn
sie auch nur eine minute über diese kampagne nachdenken aber als eingefleischter
kraftwerker finden sie das in kombination mit grotesken seifenblasen und
dauerschreiber-plastikgeschenken sicher noch ansprechend? da muss ich sie
hingegen leider enttäuschen, denn die saarländer tun das nicht unbedingt und
bleiben somit lieber bei der wahrheit und vor allem auch der
realität!
diese lug und trug aktionen der rwe stinken schon auf den
ersten seiten zum himmel, da ändert auch nichts dran wenn sie ein altes
kw-ensdort ohne abgasfahne zur werbeshow stellen. denn wie gesagt, die realität
sieht anders aus.
kostprobe? bild
20.10.2007 um 18:32:20
45. Eintrag
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Wie sieht die Zukunft aus ?
Mich würde
interessieren wie sich jeder im einzelnen die Zukunft im Bezug auf den
Kraftwerksneubau vorstellt ?
Es gibt 2 Möglichkeiten : Entweder es kommt
oder es kommt gar nichts !
Ich bin ja froh dass die RWE an die
Mitarbeiter denkt ;)
Wenn es gebaut wird werden Sie nicht bestreiten dass
die RWE versuchen wird das KKW mit möglichst wenigen Arbeitern zu
betreiben.
Den Service wird der machen der am wenigsten kostet. Jetzt war
Revision bei der VSE. Es glaubt doch keiner das die das bei der RWE machen
werden ?!?
Das macht die Firma die das bei den anderen KKW ( ja bekanntlich
baugleich )auch macht und das werden keine von der VSE sein !
Selbst Sie
Herrn Stein werden sich schon gefragt haben ob die Zukunft für Sie und ihre
Kollegen so aussehen wird wie Sie es zu Beginn noch gehofft haben.
Ich
gehe davon aus dass die RWE Ihnen auch nicht sagt wieviele Ihrer Kollegen denn
eine Arbeit dort bekommen.
Ich hoffe Ihre Erwartungen werden nicht zu stark
unterschritten ;) !
Falls es nicht gebaut wird : Sind wir mal
ehrlich , Sie wissen mehr als ich , aber ich glaube nicht das das jetztige
Kraftwerk so schnell abgeschaltet wird !
Und das die RWE jetzt sogar
Räumlichkeiten anmietet und munter Hochglanz verteilt ist doch toll ! Das Geld
muss ja irgendwo hin und die nächsten 10 Prozent der Erhöhung sind doch schon in
Sicht ! Gut ich gebe zu die VSE'ler haben ja ihren eigenen Zähler da ist das
nicht so schlimm !
Schon interessant : Die RWE will was bauen was für
einige weinige gut ist und nutzt dafür das Geld das viele andere zahlen und
verkauft es als Chance für eine ganze Region und den ultimativen Fortschritt
!
Bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis man die Tatsachen erkennt
!
8.10.2007 um 13:59
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
das jetzige kw in
absehbarer zeit abschalten?! *lach*
wer daran glaubt, freut sich wohl auch
jedes jahr auf santa.
die rwe schreibt selbst, dass sie das alte in den
letzten jahren fit für den wettbewerb gemacht hat und auch heute steht es schon
seit wochen still für diverse arbeiten. wohl auch mit dem positiven effekt die
messungen zu drücken.. trauriges spiel meine herren von der vse. auch berichten
hier ja vermeintliche insider "es ist auch eine effektiv abwährmnutzung des
jetzigen kw Ensdorfes geplant um die Gewächshäuser dort zu
heizen".
also bitte, wer würde unter den aspekten da schon eine
abgeschriebene anlage in "absehbarer zeit" abreissen nur weil ein paar türen
quietschen?
das was im saarland da gerade passiert ist einfach nur noch
eine riesen große sauerei, während unser herr müller drachenbootrennen
fährt.
8.10.2007 um 18:22:24
2. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Nein ich bin kein
insider, das habe ich auch nie behauptet, ich bin noch nichtmal RWE
kunde.
Aber ich möchte mich dennoch bei ihnen entschuldigen
da ich anscheinen einen nicht funktionierenden link gepostet habe (mein
fehler) hier nun der richtige:
http://www.landentwicklung.de/pdf/land_pdf/lisdorf.pdf
9.10.2007 um 15:17:04
3. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Guten Tag Stefan
,
erstmal danke für die Antwort, wenn sie auch nicht an mich ging
.
Dann wissen wir ja jetzt auch warum die Lisdorfer Bauern sich aus der
ganzen Diskussion raushalten !
9.10.2007 um 16:23:09
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Hallo
Stefan,
sehr interessant der Link, aber mit den Baucontainern, dem
geplanten Kraftwerk und einem geplanten Saarausbau hat er nichts zu tun.
Die
Saar ist seit gut 30 Jahren ausgebaut, wenn ich recht informiert bin. Der grosse
Gartenbaubetrieb, um den es in dem Dokument geht, ist "Blumen Marion". Den Link
hatte ich bereits vor zwei Jahren bei Internetrecherchen im Zusammenhang mit
"Lisdorf" gesehen.
Die Container müssen also etwas anderes gewesen sein...
Wir werden es wohl nie erfahren! Fakt ist, dass jetzt schon Leitungen umgelegt
werden, ob das ein Vorgriff auf die den geplanten Kraftwerksbau ist und
vorauseilend Tatsachen geschaffen werden sollen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Möglicherweise hat es auch etwas mit der derzeitigen Renovierung des einen
Kraftwerksblocks zu tun. Somit wäre der ja fit für die Zukunft und würde so
schnell nicht wieder abgeschaltet, nachdem man einige Hunderttausender darin
investiert hat!
Grüsse, Annika
P.S. Offensichtlich funktioniert
mein Benutzername jetzt doch wieder...
9.10.2007 um 21:01:44
5. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Es war auch nur eine
vermutung meinrseites, ich wollte damit versuchen die dikussion wieder auf das
eigentliche thema zu beschränken da sich die letzen treats größtenteils aus
gegenseitigen anfeindungen bestanden haben und mehr über Bildchen in den
Broschüren der RWE dikutiert wurde als über das KW.
" Die Container
müssen also etwas anderes gewesen sein... Wir werden es wohl nie erfahren!
"
Ich weis auch nicht ob das ganze wirklich wichtig ist selbt wenn Die
Baufirma Gross am Bau des neuen kraftwerkes mitwirkt (was ich annehme), denke
ich nicht das eine diskussion über mögliche vestrickungen
von Kraftwerkzustimmung und Bauaufträgen irgendetwas bringt, es sind und
werden wohl auch immer spekulationen bleiben. Natürlich sieht Peter Gross das
ganze aus den Augen eines Unternehmers.
Was das alte
Kraftwerk angeht denke ich das es noch bis 2012/2013 in betrieb
bleiben wird (2012 soll ja das neue fertig sein wenn es denn gebaut wird)
alles andere währe auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht
schwachsinnig.
Wie lange das alte KW bestehen bleibt wenn kein
neues gebaut wird steht wohl in den Sternen aber sicher noch 10 - 15
Jahre.
Und spätestens mit dem einsatz der Co²-Wäsche wäre das neue
kraftwerk dem alten weit überlegen. Bis diese Technik einsatzbereit ist
wird es nach ersten schätzungen zwar noch bis 2014 dauern , aber es
ist ja auch nicht so das das kraftwerk morgen in betrieb genommen werden
soll.
Natürlich bleiben (jetzt mal ganz abgesehen von ökologischen
aspekten) noch die 2 großen Türme, aber mal ehrlich viel hässlicher wie
jetzt wird das auch nicht.
10.10.2007 um 13:21:09
6. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Hallo
Stefan,
klar, die Diskussion ist abgeglitten und wurde unsachlich,
offensichtlich hat die Registrierung hier im Forum gewirkt.
Es werden saarl.
Firmen in irgendeiner Form am Bau beteiligt sein, möglicherweise als
Subunternehmer. Solche Grossaufträge werden i.d.R. an Bieterkonsortien vergeben.
Die Kraftwerksplanungen sind m.E. längst fertig, die Angebote auch längst
eingeholt, sonst könnte man ja keine konkreten Investitionszahlen nennen. Die
grosse Frage ist, ob tatsächlich saarl. Firmen im genannten Ausmass zum Zug
kommen können, wie die RWE das heute sagt.
Ich weiss z.B. von einem Fall, wo
ein grosses schwedisches Möbelhaus ;-) einen Auftrag zur Erweiterung und
Modernisierung der Beleuchtungsanlagen in und um den Standort zu vergeben hatte
und eine der grössten saarl. Elektrounternehmer den Auftrag nicht annehmen
konnte, weil kurzfristig personell und zeitlich keine Kapazitäten zur Verfügung
standen (die Arbeiten dauerten ein halbes Jahr). Ich kann mir auch nicht
vorstellen, dass ein saarl. Unternehmer kurzfristig für die Dauer der Bauzeit
sagen wir Fundamentebauer, Maurer, Installateure, Elektriker usw. en masse
einstellt. Die Leute muss er dann ja nach Baubeendigung ganz schnell wieder
entlassen.
Das alte Kraftwerk kann auch mit Importkohle gefahren werden, wird
derzeit ertüchtigt, um effizienter zu laufen und die Weiterförderung saarl.
Kohle kann noch bis 2018 gehen, je nachdem, welche Entscheidung hinsichtlich der
Primsmulde getroffen wird. Es gibt also für die alten Blöcke durchaus noch
Verwendungsmöglichkeiten über 2012 hinaus. Ich hab mir mal angeschaut, wie lange
Kohlekraftwerke in D laufen und es gibt zahlreiche Anlagen, die eben nicht nach
40 -45 Jahren abgeschaltet wurden.
Zur CO2-Wäsche kann ich nur sagen, dass
die Wäsche machbar ist, aber den Effizienzgrad senkt und damit die
Gestehungskosten des Kohlestroms. Eine weitere Verteuerung ergibt sich aus
Pipelinetransport und Lagerung in den salinen Aquiferen oder den anderen
Lagerstätten, die noch erforscht werden müssen. Kommt dazu die
verknappungsbedingte Verteuerung der CO2-Zertifikate, wird sich zeigen, ob die
Technik wirklich zum Einsatz kommt. Bisher sind das alles nur Planspiele. Es
wurde schon viel erforscht, was nicht eingesetzt wurde.
Naja, und die beiden
Türme sind echt keine Augenweide. Je nachdem, wo Sie wohnen, spielt das für Sie
natürlich keine so grosse Rolle.
Grüsse, Annika
10.10.2007 um 14:46:37
7. Antwort
Absender: markus
Email: kontra-kraftwerk@web.de
URL:
Betreff: Re: Wie sieht die Zukunft aus ?
Hallo
zusammen,
ich hatte es in einem vorigen Post schonmal
geschrieben.
Die RWE sagt : Es kann nur ein Doppelblock gebaut werden
weil diese im Verbund von 6 Stück gekauft werden und die finanziellen Einbussen
zu stark wären.
Das heißt für mich eindeutig : Die Blöcke werden
von der ein und selben Firma gekauft und eben auch gebaut !
Und anschließend
auch von der ein und selben Firma gewartet !
Da bleibt nichts für die
kleinen Firmen übrig !
Schade ist eigentlich nur dass die Leute das nicht
sehen wollen.
Klar sind Arbeitsplätze toll und Investitionen auch, aber
in welchen Umfang und um welchen Preis ?
Ich schätze die Leute ja nicht
dumm ein, aber halt eben zu leichtgläubig.
Wenn das neue Kraftwerk gebaut
wird, wird das alte zwangsläufig schließen (früher oder später) und dann fliegen
mehr raus als allen vorher klar und lieb war ! Das ist Fakt !
Kommt das
Neue nicht wird das alte wie mein Vorredner sagt bestimmt noch 10- 15 Jahre
weiterlaufen. Wie alt sind die Leute bei VSE eigentlich ? (Mir sagte ein VSE'ler
mal im Vertrauen, das von den jetztigen eh nicht viele dort unterkommen, weil
die dann schon in Ruhestand gehen )
10.10.2007 um 15:37:30
46. Eintrag
Absender: bhawener
Email:
buerger@contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de
URL:
http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de
Betreff: Q&A Fragen
und Antworten aus Bürgersicht
http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/
Fragen zum Projekt Kraftwerk Ensdorf, Blöcke 4 und 5, der RWE
Power:
Antworten aus der Sicht des Bürgers:
1. Was hat RWE Power am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?
Aus der Sicht des Bürgers:
Es ist sicherlich Integer ein Unternehmen auszubauen. Hier geht es
klar um eins:
Sicherung des Unternehmens und Vorteile am Markt verschaffen
2. Was ist das Besondere an dieser neuen Anlage?
Aus der Sicht des Bürgers:
- das neue Kraftwerk ist um ein Vielfaches grösser, als das alte
Kraftwerk
- die Kühltürme des Kraftwerkes überragen die ganze Landschaft (165 m
hoch!)
- eine Rauch- und Wasserdampffahne an 200 Tagen mit grossflächiger
Verschattung
- 5 Mio. Kubikmeter schädingende Abgase pro Stunde
- Verschmutzung der ganzen Gegend rund um Ensdorf (9 km
Radius)
- Beeinträchtigung der Gewerbetätigkeit
- Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Tätigkeit (Lisdorfer
Au)
- 8,3 Mio. Tonnen schädigendes CO2 wird in die Luft geblasen
3. Warum hat sich RWE Power für diesen Standort entschieden?
Aus der Sicht des Bürgers:
- Verkehrsgünstig für Importkohle
- Verkauf auch in andere EU-Länder
- Einspeisung aus Umweltverträglicher Energieerzeugung stört nicht
(Windstrom), sprich weniger Konkurrenz.
4. Wie umweltverträglich ist das neue Kraftwerk?
Aus der Sicht des Bürgers:
Ca. 45% Wirkungsgrad sind aus unserer Sicht nicht
Umweltverträglich!
5. Welche Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden und kann
man diese mit einem laufenden Kraftwerk vergleichen?
Aus der Sicht des Bürgers:
Auf ein einzelnes Megawatt betrachtet ist ein Neubau der Anlage
besser als Altanlagen, Aber ein über das 4fache an Schadstoffausstoss der
Neuanlage durch die für uns nicht gebrauchte Leistungsvergrößerung macht keinen
sinn.
Frage: Fahren Sie mit einem 40 Tonner-LKW sonntagmorgens zum
Brötchenholen??
6. Werden vom neuen Kraftwerk gesundheitsgefährliche Feinstäube
emittiert?
Aus der Sicht des Bürgers:
Laut Ihren Aussagen werden die Abgase gereinigt, Was davon überbleibt
ist sauber.
Frage: Ist RWE ein Zauberer, wo ist der Dreck geblieben???
7. Werden die in der Kohle vorhandenen Schwermetalle mit den
Rauchgasen in die Atmosphäre emittiert.?
Aus der Sicht des Bürgers:
Umweltgerechte Entsorgung von Schwermetallen bedeutet doch Altlasten
für unsere Kinder und Kindeskinder. Welche Verantwortung wollen Sie den noch
übernehmen??
8. Sind die CO2-Emissionen des neuen Kraftwerks aus
klimapolitischer Vorsorge zu verantworten?
Aus der Sicht des Bürgers:
Emissionshandel zu betreiben ist Diebstahl an unseren Nachkommen,
Leider sind Sie dann nicht mehr haftbar.
9. Wirken sich die Bauarbeiten in der Umgebung störend
aus?
Aus der Sicht des Bürgers:
Die Logistik für ein solches Unternehmen ist Immens, dies braucht man
nicht schönreden.
Es wird allgemein zu Verkehrsstörungen und Lärmbelästigungen kommen.
Auch hierbei nimmt der Bürger und die Umwelt schaden.
10. Was hat die Region von dem Projekt?
Aus der Sicht des Bürgers:
Wir nennen das ein Trostpflaster für die Belastungen und die
Störungen die durch das Mega-Kraftwerk entstehen. Die gleiche Fläche als
Wirtschaftsstandort für Kleinunternehmen bringt bei weitem mehr an
Arbeitskräften und langfristig einen Wirtschaftlichen Erfolg für die Region.
Siehe Saarterassen und SITZ Saarbrücken. Hierbei besteht auch eine
Vielseitigkeit in der Entwicklung und Beschäftigungsart, die ein das
Mega-Kraftwerk nicht bieten kann.
11. Warum baut RWE Power so große Kraftwerke?
Aus der Sicht des Bürgers:
Natürlich geht es hierbei nur Wettbewerbsvorteile für die RWE.
Umweltverträglichere Energieerzeuger müssen ja Ausgebotet werden.
FAZIT zu Ihrem Fragekatalog:
Sie denken nur in eine Richtung, reden schön und geben mit Ihrer
Seite Fehlinformationen Preis. Ferner antworten Sie nicht auf Briefe, unten ein
Link dazu, von Kompetenten Fachleuten. Wir gehen davon aus dass Sie hierzu
keinerlei Ambitionen haben!
Der bislang unbeantworte Brief von Herrn Winkler zu den "Q&A"'s
können Sie auf unserer Seite http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/news.html
nachlesen
6.10.2007 um 10:39
1. Antwort
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL:
http://www.4ai.de
Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus
Bürgersicht
Hallo Herr Hawener, zu den Fragen und Antworten und zu dem
Fazit,
Die Fragen und Antworten gibt RWE mittlerweile selbst auf den Seiten
http://www.kw-ensdorf.de/ .
Nun zu dem Fazit
FAZIT
zu Ihrem Fragekatalog:
Sie denken nur in eine Richtung, reden schön und
geben mit Ihrer Seite Fehlinformationen Preis. Ferner antworten Sie nicht auf
Briefe, unten ein Link dazu, von Kompetenten Fachleuten. Wir gehen davon aus
dass Sie hierzu keinerlei Ambitionen haben!
Auf meinen Seiten
stehen nur Fakten die ich belegen kann und auch tue, Sie sollten die Seiten auch
lesen. Die Fehlinformationen stehen auf Ihrer Seite und auf den Seiten der
Kraftwerk-Gegner. Oder kennen Sie eine Seite, ausser meiner "Kraftwerk für
Ensdorf", im Internet auf denen beide Seiten zu Wort kommen, ich nicht.
Auch habe ich bis heute so gut wie kein Link auf die Seiten "Kraftwerk für
Ensdorf" auf den Seiten der Kraftwerks-Gegner gesehen während ich auf alle ein
Link gesetzt habe.
Also einseitige Politik der Kraftwerk-Gegner, oder scheut
man die Wahrheit und ist es doch das modernste und sauberste Kohlekraftwerk der
Welt.
Sicher gibt es Pro und Kontra um das Kraftwerk, aber nur auf meinen
Seiten.
Grüße Werner
8.10.2007 um 10:33:21
2. Antwort
Absender: bhawener
Email:
buerger@contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de
URL:
http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de
Betreff: Besser Lesbar
Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
1. Was hat RWE Power
am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?
Aus der Sicht des Bürgers:
Es ist
sicherlich Integer ein Unternehmen auszubauen. Hier geht es klar um
eins:Sicherung des Unternehmens und Vorteile am Markt verschaffen
2.
Was ist das Besondere an dieser neuen Anlage?
Aus der Sicht des
Bürgers:
- das neue Kraftwerk ist um ein Vielfaches grösser, als das alte
Kraftwerk- die Kühltürme des Kraftwerkes überragen die ganze Landschaft (165 m
hoch!)- eine Rauch- und Wasserdampffahne an 200 Tagen mit grossflächiger
Verschattung- 5 Mio. Kubikmeter schädingende Abgase pro Stunde- Verschmutzung
der ganzen Gegend rund um Ensdorf (9 km Radius)- Beeinträchtigung der
Gewerbetätigkeit- Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Tätigkeit (Lisdorfer
Au)- 8,3 Mio. Tonnen schädigendes CO2 wird in die Luft geblasen
3.
Warum hat sich RWE Power für diesen Standort entschieden?
Aus der Sicht
des Bürgers:
- Verkehrsgünstig für Importkohle- Verkauf auch in andere
EU-Länder- Einspeisung aus Umweltverträglicher Energieerzeugung stört nicht
(Windstrom), sprich weniger Konkurrenz.
4. Wie umweltverträglich ist
das neue Kraftwerk?
Aus der Sicht des Bürgers:
Ca. 45% Wirkungsgrad
sind aus unserer Sicht nicht Umweltverträglich!
5. Welche
Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden und kann man diese mit einem
laufenden Kraftwerk vergleichen?
Aus der Sicht des Bürgers:
Auf ein
einzelnes Megawatt betrachtet ist ein Neubau der Anlage besser als Altanlagen,
Aber ein über das 4fache an Schadstoffausstoss der Neuanlage durch die für uns
nicht gebrauchte Leistungsvergrößerung macht keinen sinn. Frage: Fahren Sie mit
einem 40 Tonner-LKW sonntagmorgens zum Brötchenholen??
6. Werden vom
neuen Kraftwerk gesundheitsgefährliche Feinstäube emittiert?
Aus der
Sicht des Bürgers:
Laut Ihren Aussagen werden die Abgase gereinigt, Was davon
überbleibt ist sauber. Frage: Ist RWE ein Zauberer, wo ist der Dreck
geblieben???
7. Werden die in der Kohle vorhandenen Schwermetalle mit
den Rauchgasen in die Atmosphäre emittiert.?
Aus der Sicht des
Bürgers:
Umweltgerechte Entsorgung von Schwermetallen bedeutet doch Altlasten
für unsere Kinder und Kindeskinder. Welche Verantwortung wollen Sie den noch
übernehmen??
8. Sind die CO2-Emissionen des neuen Kraftwerks aus
klimapolitischer Vorsorge zu verantworten?
Aus der Sicht des
Bürgers:
Emissionshandel zu betreiben ist Diebstahl an unseren Nachkommen,
Leider sind Sie dann nicht mehr haftbar.
9. Wirken sich die
Bauarbeiten in der Umgebung störend aus?
Aus der Sicht des
Bürgers:
Die Logistik für ein solches Unternehmen ist Immens, dies braucht
man nicht schönreden.Es wird allgemein zu Verkehrsstörungen und
Lärmbelästigungen kommen. Auch hierbei nimmt der Bürger und die Umwelt schaden.
10. Was hat die Region von dem Projekt?
Aus der Sicht des
Bürgers:
Wir nennen das ein Trostpflaster für die Belastungen und die
Störungen die durch das Mega-Kraftwerk entstehen. Die gleiche Fläche als
Wirtschaftsstandort für Kleinunternehmen bringt bei weitem mehr an
Arbeitskräften und langfristig einen Wirtschaftlichen Erfolg für die Region.
Siehe Saarterassen und SITZ Saarbrücken. Hierbei besteht auch eine
Vielseitigkeit in der Entwicklung und Beschäftigungsart, die ein das
Mega-Kraftwerk nicht bieten kann.
11. Warum baut RWE Power so große
Kraftwerke?
Aus der Sicht des Bürgers:
Natürlich geht es hierbei nur
Wettbewerbsvorteile für die RWE. Umweltverträglichere Energieerzeuger müssen ja
Ausgebotet werden.
FAZIT zu Ihrem Fragekatalog:
Sie denken nur
in eine Richtung, reden schön und geben mit Ihrer Seite Fehlinformationen Preis.
Ferner antworten Sie nicht auf Briefe, unten ein Link dazu, von Kompetenten
Fachleuten. Wir gehen davon aus dass Sie hierzu keinerlei Ambitionen
haben!
Der bislang unbeantworte Brief von Herrn Winkler zu den
"Q&A"'s können Sie auf unserer Seite http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/news.html
nachlesen
6.10.2007 um 10:49:09
3. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
as
hat RWE Power am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?
RWE plant den
Neubau eines Steinkohle-Doppelblocks mit einer elektrischen Leistung von
2x 800 MW.
Das geplante Kraftwerk Ensdorf wird gigantische
Ausmaße annehmen. Zwei Kühltürme mit einer Höhe von 166,5 Metern werden neu
gebaut. Das entspricht etwa der Höhe des heutigen Schlotes des bestehenden
Kraftwerks! Der Umfang der Kühltürme wird sich in etwa verdoppeln! Die mächtige
Dampferzeugeranlage soll 110 m Höhe erreichen Mit dem davor liegenden
Maschinenhaus und dem Schaltanlagengebäude erreicht der Doppelblock-Klotz eine
Ausdehnung von ca. 400 x 400 Metern! Neuanlage, Altanlagen und das wesentlich
vergrößerte Kohlenlager bilden einen Komplex von ca. 1,250 km Länge und ca. 500
m Breite. Die Saar wird um eine Wendestelle für die täglich etwa 5
Doppelschubschiffe ausgeweitet. Die 2000 Tonnen-Frachter werden an einer
Kaimauer entladen.
Das Neue Kraftwerk wird also in jeder Beziehung um
ein vielfaches größer sein, als das jetzige. Es wird mit seiner Ausdehnung,
seinen Baumassen und den drei Kühltürmen mit den riesigen Dampffahnen zum alles
dominierenden Baukomplex im Saartal! Gleichzeitig hat RWE immer noch nicht
definitiv bekannt gegeben, wann und ob überhaupt das alte Kraftwerk abgeschaltet
werden soll. Insgesamt soll in Ensdorf zum alten Kraftwerk die vierfache
Kapazität der jetzigen Anlage hinzugebaut werden.
Was ist das Besondere
an dieser neuen Anlage?
Aus Sicht der RWE entsteht hier eine
Großanlage, die dem Unternehmen einträgliche Profite sichern wird. Mit diesem
Kraftwerk entsteht eine Energieerzeugungsanlage, die von ihrer elektrischen
Kapazität her im Saarland einmalig sein wird. Auch deutschlandweit wird Ensdorf
zu den größten Kraftwerksstandorten zählen. Aus der Sicht des Bürgers fällt an
Besonderheiten auf: Die Kühltürme des Kraftwerkes überragen die ganze Landschaft
(165 m hoch!), eine Rauch- und Wasserdampffahne könnte an 200 Tagen für
großflächige Verschattung im Umkreis der Anlage sorgen, 4,5 Mio. Kubikmeter
Abgase pro Stunde werden in die Kühltürme eingeleitet und entweichen mit
den Dampffahnen. möglicherweise auch die landwirtschaftliche Tätigkeit um
Saarlouis beeinträchtigen wird. Zudem ist im Umkreis von 9 Kilometern mit einer
Zunahme der Luftverschmutzung zu rechnen.
Ist das geplante Kraftwerk
wirklich auf dem neuesten Stand der Technik?
Ausdrücke wie
„hocheffiziente Kohlekraftwerke“ und „neuester Stand der Technik“ sollen
suggerieren, dass hier das derzeit Beste entstehen soll, was es in der
Kraftwerkstechnik gibt. Ein angestrebter elektrischer Wirkungsgrad von 46 %
wird von Gas- und Dampfkraftwerken (GuD), auch Kombikraftwerke genannt,
bei weitem übertroffen. Sie erreichen Wirkungsgrade von ca. 59 % in der
Stromerzeugung. RWE baut etwa in Lingen ein solches GuD-Kraftwerk. Nach
dem Wärmebedarf konzipierte Heizkraftwerke bzw. Blockheizkraftwerke mit
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) haben Wirkungsgrade bzw. Energienutzungsgrade von
über 75%.
Das geplante Doppelkraftwerk nutzt also nur etwa 46 % des
Energiegehalts der Kohle. Zieht man Eigenverbrauch und Verluste ab wird
der Rest als Wärmemüll ungenutzt in die Luft abgegeben.
Deshalb sprechen wir
von einer Energieverschwendungsanlage und
Wolkenproduktionsmaschine!
Warum hat sich RWE Power für diesen Standort
entschieden?
Der Standort Ensdorf ist für RWE günstig, weil zum
einen ein Standort und mit der Saar ein Transportweg für die notwendige
Importkohle vorhanden ist. Daneben liegt Ensdorf an einer der Hauptstromtrassen
von und nach Frankreich. Ganz sicher spielt auch die eilfertige Unterstützung
der Landesregierung und weiterer Politiker auch auf kommunaler Ebene eine ganz
große Rolle bei der Standortentscheidung. Auch glaubte RWE, die Bevölkerung
werde mehrheitlich das Riesenkraftwerk als „Geschenk des Himmels“
akzeptieren. Offensichtlich sind Landesregierung und RWE hier einem gewaltigen
Irrtum unterlegen. Inzwischen sind etwa 80 % der Bevölkerung gegen diese
Dinosauriertechnik. Auch an anderen Standorten regt sich heftiger Widerstand
gegen derartige Projekte. Andere Landesregierungen haben sich unnachgiebiger
gezeigt und Kohlegroßkraftwerke abgelehnt oder zumindest durch die Durchführung
von Raumordnungsverfahren stärker die Interessen der Bevölkerung vertreten.
Entgegen anders lautender Gerüchte soll im neuen Kraftwerk keine Ensdorfer Kohle
verbrannt werden!
Wie umweltverträglich ist das neue Kraftwerk?
Umweltverträglich heißt, dass das Vorhaben zumindest keine
Verschlechterung der Umweltbedingungen bewirkt und dass Mensch und Ökosysteme
nicht noch weiter geschädigt werden. Dringend notwendig aber wäre eine Absenkung
der vorhandenen Umweltbelastung. Das bedeutet: Verzicht auf den Bau dieser
beiden Großkraftwerksblöcke! Egal wie auch immer die Zahlenjongleure der RWE die
künftige Belastung klein definieren. Allein aus der Logik ist klar: Wenn zu
einem alten Kraftwerk, das auf unbestimmte Zeit weiterbetrieben werden soll, ein
vier Mal so großes Kohlekraftwerk dazu gebaut werden soll, wird es zu
erheblichen Schadstoffmehrausstoß und damit auch zu inakzeptablen
Mehrbelastungen kommen. Berücksichtigt man, dass die Gemeinden im Kreis
Saarlouis neben dem durch den Fahrzeugverkehr verursachten Emissionen weitere
Umweltbelastungen durch Industriebetrieben wie der Dillinger Hütte mit der
Kokerei, dem Stahlwerk Völklingen, der petrochemischen Plattform in Carling
sowie den Kraftwerken Fenne und Quierschied und natürlich dem bestehenden
Kraftwerk Ensdorf belastet werden, weiß man, dass unsere Region heute schon mit
einer enormen Schadstofffracht leben muss.
Das neue Kraftwerk wird
unabhängig von Schmutz auch dem Klimakiller CO2 in großer Menge produzieren: Bei
7000 Betriebsstunden werden über 9,5 Millionen Tonnen freigesetzt. Daneben wird
Wärme vergeudet, mit der man alle Haushalte im Saarland beheizen könnte. Das
neue Kraftwerk ist für den ganzen Kreis und auch das Land ein umweltpolitischer
Offenbarungseid!
Welche Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden
und kann man diese mit einem laufenden Kraftwerk vergleichen?
Grundsätzlich gelten die vorgeschriebenen, aber unzulänglichen und
deshalb veralteten Grenzwerte der Rechtsverordnungen für den Schadstoffausstoß.
Mit heute schon erreichbaren Abscheidegrade in den Filtern kleinerer Anlagen,
zum Beispiel Heizkraftwerke sowie technisch vergleichbare Abfall-Heizkraftwerke,
kann ein Großkraftwerk wegen der schlecht zu filternden riesigen
Abgasmengen
nicht mithalten! Bei der Staubabscheidung erreichen gut
funktionierende Filter von Groß-KW Emissionswerte um 3 mg pro m³ Abgas. Kleinere
Anlagen können mit 0,02 mg Staubausstoß pro m³ im Jahresmittel (!) gefahren
werden, also lediglich ein Hundertfünfzigstel eines Großkraftwerks!
Warum
sollen wir die unnötige Mehrbelastung an Schadstoffen bei diesem Energiemonster
hinnehmen, wenn es auch bedeutend besser geht!
Werden vom
neuen Kraftwerk gesundheitsgefährliche Feinstäube und andere Stoffe
emittiert?
Es wird immer wieder behauptet, dass nur „gereinigte“
Rauchgase über die Kühltürme in die Atmosphäre abgegeben werden! Der unkundige
Laie verbindet mit dem Ausdruck „gereinigt“ die Vorstellung, die Abgase seien
„sauber“. Das ist jedoch nicht der Fall! In der korrigierten Fassung der
Scopingunterlagen gibt RWE einen stündlichen Maximal-Schadstoffausstoß für
Stickoxide mit 923 kg, für Schwefeldioxid mit 840 kg und für Staub mit 46,2 kg
an. Rechnet man diese Angaben auf 7 000 Vollastbetriebsstunden hoch, sind das
jährlich erschreckende Mengen: Stickoxide 6 461 t, Schwefeldioxid 5 880 t und
Staub 323,4 t. Zum Vergleich die Schadstofffrachten für die Altanlagen 2006:
Stickoxide 1507 t, Schwefeldioxid 1679 t und Staub 102 t! Mithin wird die
Schadstofffracht am Standort Ensdorf um den Faktor 3 bis 4 absolut zunehmen,
wobei die alten Anlagen mit Inbetriebnahme der neuen nicht gleichzeitig
stillgelegt werden sollen!
Was kommt von den enormen Schadstoffmengen
unten an (Immission)?
Alles! Denn die Schadgase und gefährlichen Stäube
lösen sich nicht in Nichts auf! Tatsächlich werden große Teile des
Mittelsaarlandes nach Nordosten und bis weit nach Frankreich im Südwesten
wesentlich betroffen sein. Ausbreitungsrechnungen sollen den Betroffenen
suggerieren, alles sei ungefährlich! So will RWE uns weismachen, dass z.B. die
Staubbelastung selbst bei Volllast aller Anlagen lediglich um etwa 1 % des
derzeit zulässigen Jahresmittelwertes von 40 Mikrogramm pro m³ Atemluft steigen
werde. Das wären 0,4 µg! Bei einem solchen herunter gerechneten Wert könnten im
Saartal 10 Riesenkraftwerksblöcke gebaut werden, und die Zusatzbelastung würde
lediglich um 4 µg/m³ im Jahresmittel steigen! Die vorhandene Jahresvorbelastung
– von den Werten des 1. Halbjahres hochgerechnet - liegt in Schwalbach an der
Messstation Hülzweiler heute bereits beim Feinstaub der Korngröße PM 10 bei 21
µg/m³ (höchster Tagesmittelwert 61 µg!). Bei diesem Missverhältnis zwischen
errechneter Zusatzbelastung und vorhandener erhebt sich die Frage, woher diese
heute schon vorhandenen hohen Staubbelastungen stammen! Übrigens setzt die
Weltgesundheitsorganisation WHO mit ca. 5 µg/m³ einen Betrachtungsschwellenwert
fest. Alles, was darüber liegt führt schleichend zu gesundheitlichen
Schädigungen!
Sind die CO2-Emissionen des neuen Kraftwerks aus
klimapolitischer Vorsorge zu verantworten?
Ganz klar: Nein! Das CO2-
Problem versuchen die wenigen Befürworter des Projektes zu relativieren, indem
sie eine Einsparung dieses Klimagases von über 2,5 Millionen Tonnen suggerieren.
Der Leser soll glauben, die Anlage emittiere weniger CO2 als die Altanlage, was
schlichtweg eine gezielte Irreführung ist. Die Altkraftwerke haben 2006 zusammen
rund 2 Mio. Tonnen CO2 ausgestoßen. Der neue Doppelblock würde zwar spezifisch
pro MWh weniger emittieren als die Altanlage, der tatsächliche Ausstoß beträgt
dann aber stündlich 680 Tonnen, auf 7 000 Betriebsstunden hochgerechnet sind das
9 520 000 Tonnen im Jahr!
Die Energiemonopolisten, so auch RWE werben
mit dem Argument der Stilllegung von alten CO2-Schleudern für gute Bedingungen
zum Bau neuer Kohlekraftwerke. Aber genau diese Stilllegungen werden nicht
verbindlich zugesichert, oft auch gar nicht geplant. Denn Kraftwerke, die
abgeschrieben sind, sind wahre Gelddruckmaschinen! Die Stilllegung des
bestehenden Kraftwerks am Standort Ensdorf ist bisher ebenfalls weder
nachvollziehbar terminiert, noch erscheint es uns wirklich sicher, dass das alte
Kraftwerk überhaupt kurzfristig nach Anlaufen des Neuen vom Netz genommen werden
soll.
Insgesamt stehen, nach Informationen der Umweltverbände (Stand
Sommer 2007) neuen Kohlekraftwerken in der Größenordnung von bis zu 27270 MW
lediglich geplante Stilllegungen in der Größenordnung von bis zu 6917 MW
gegenüber. Dies führt unter dem Strich zu einer deutlichen Verschlechterung der
Klimabilanz: Die neuen Kohlekraftwerke werden jährlich etwa 164,8 Mio. Tonnen
CO2 ausstoßen. Durch die Stilllegungen werden dagegen nur jährliche
CO2-Emissionen in der Größenordnung von 43,1 Mio. Tonnen vermieden. Nach den
bisherigen Planungen würde das „Kraftwerksmodernisierungsprogramm“ in
Deutschland also zu einer Steigerung der jährlichen CO2-Emissionen um bis zu
121,7 Mio. Tonnen führen.
Wirken sich die Bauarbeiten in der Umgebung
störend aus?
Die Logistik für ein solches Bauvorhaben ist immens.
Dies braucht niemand schönzureden.
Es wird, das lässt sich heute bereits
absehen, allgemein zu Verkehrsstörungen und Lärmbelästigungen kommen. Auch in
der Bauphase wird das zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und der Umwelt gehen.
Bauprojekte dieses Ausmaßes werden die Umgebung ganz sicher jahrelang
beeinträchtigen. Schließlich werden auch mehrere Jahre lang in der Spitze nach
Angaben der RWE bis zu. 3000 Baubeschäftigte an und im Umfeld der Anlage wohnen,
was sicherlich auch zu Problemen führen wird.
Was hat die Region von dem
Projekt?
Nicht viel! Von insgesamt 2 Milliarden Euro
Investitionssumme sollen weniger als 10 Prozent tatsächlich im Saarland
verbleiben. Steuern wird RWE in NRW bezahlen und VSE hat als Tochter der RWE im
Saarland auf ihrer Internetseite bekannt gegeben, dass sie in der Lage ist, zwei
Kohleblöcke mit weniger als 100 Mitarbeitern zu betreiben. Die fantastischen
Zahlen, die die Befürworter immer wieder nennen, sind daher getrost dem Reich
der Fabel zuzuschreiben. Für 200 Millionen Euro wollen Einige wohl die
Lebensqualität von mehreren hunderttausend Menschen für die nächsten 50 Jahre
verkaufen!
Im Bereich der Erneuerbaren Energien hingegen sind laut einer
neuen wissenschaftlichen Untersuchung im Auftrag des Bundesumweltministeriums
alleine zwischen 2004 und 2006 74.300 neue Arbeitsplätze entstanden. Die
Bürgerinitiative geht davon aus, dass man bei einem gleichwertigen Investment
von 2 Milliarden Euro in zukunftsweisende Energieerzeugungstechniken, d.h.
dezentrale Kraftwerke und intelligente Strom- und Wärmedistribution, deutlich
mehr Arbeitsplätze in langfristig chancenreichen Branchen entstehen und das
Fachwissen der Beschäftigten in Ensdorf dort auch gewinnbringend für alle Seiten
genutzt werden könnte. Außerdem würde eine Festlegung auf Steinkohle als
Energieträger der Zukunft in den geplanten Strukturen eine Positionierung des
Saarlandes als Zukunftsstandort für die nächsten 40 oder 50 Jahre de facto
verhindern.
Warum baut RWE Power so große Kraftwerke?
Um mit
möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Die Bundesregierung
unterstützt dies durch die kostenlose Überlassung von
Verschmutzungszertifikaten. Umweltverträglichere Energieerzeuger werden dadurch
im Wettbewerb eingeschränkt. Es gäbe auch andere Möglichkeiten, in neue und
zukunftsweisende Kraftwerkstechniken zu investieren. Diese sind aber für
die Gewinnerwartungen der Aktionäre unattraktiv!
Gibt es
nicht schon bald das CO2-freie Kohlekraftwerk?
RWE verspricht, das
neue Kraftwerk für den Einbau der so genannten CO2-Abscheidung auszulegen. Damit
soll die „dreckige Kohleverstromung“ auf sauber geschönt werden. Aber zum einen
bleibt es auch bei der CO2-Abscheidung bei mehr als einem Drittel der
ursprünglichen CO2-Belastung. Vor allem aber ist heute schon klar, dass diese
Technik, wenn überhaupt, frühestens 2020 in Großkraftwerken einsetzbar sein
wird. Das CO2 muss sicher in unterirdischen Kavernen oder Erdschichten gelagert
werden. Solche geologischen Voraussetzungen sind im Saarland nicht
gegeben!
Völlig ungeklärt sind auch die Probleme, die bei der Endlagerung
des abgeschiedenen CO2 entstehen werden. Heilsversprechungen für Ensdorf sind
also in die Kategorie Rosstäuschertricks einzuordnen!
Daneben wachsen die
Zweifel, ob sich die Technik im Vergleich zu anderen das Klima schonenden
Stromerzeugungsarten rechnen wird. Denn die Effizienz der Kraftwerke sinkt etwa
um ein Drittel, weil die CO2-Abscheidung sehr viel Energie verbraucht. Damit
würden die Effizienzgewinne bei Kohlekraftwerken aus den letzten 50 Jahren
wieder aufgezehrt.
Teuer würde auch der Transport im Fall Ensdorf zu
geeigneten Lagerstätten. So müsste das CO2 unter Umständen mehrere hundert
Kilometer über Pipelines mit höchstem Gefährdungspotential dorthin transportiert
werden. Alfred Tacke, der Chef des fünftgrößten Stromproduzenten STEAG, spricht
unter der Berücksichtigung der Kosten auch von einer Alibi-Technik, die sich in
keinem denkbaren Modell rechne.
8.10.2007 um 13:55:18
4. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus Bürgersicht
herr
stein,
was soll man mit einer seite wie kw-ensdorf.de schon groß
anfangen?! ich komme selbst aus der werbebranche und zu mir kommen oft kunden
die gern hühnerscheisse als hühnersuppe verpackt haben wollen. ein riesiges kw
klitzeklein inmitten von grünen bäumen und sträucher zu setzen, zeugt direkt auf
der startseite schon von der unfähigkeit diverser personen, die bewusst
versuchen die sache zu verharmlosen. dies führt sich in den texten noch weiter
fort. leider geht es hier nicht um irgendeinen plastikquatsch, sondern um die
gesundheit der menschen!!
schön auch, dass man immernoch die alte, kleine
anlage in den fotos verwendet. ist es denn der rwe it abteilung nicht möglich,
mal ein dimiensionsgetreues 3d-modell in die landschaft einzubauen?.. will man
nicht?! verstehe ; )
man sollte sachlich über das saarland, seine bereits
bestehenden starken belastungen und der notwendigkeit einer solchen anlage noch
mal genaustens nachdenken. wenn man dabei noch die gesundheitliche zukunft der
jungen menschen mit einbezieht, müssen schon starke wirtschaftliche interessen
verfolgt werden, um seine meinung darüber in der form aufrecht zu erhalten.
8.10.2007 um 14:06:40
5. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Q&A Fragen und Antworten aus
Bürgersicht
ps.. zu dem q&a statement von mir. "Was hat RWE Power
am Standort Kraftwerk Ensdorf vor?" dieser text stammt von bi quellen, nicht
aber aus meiner feder, falls eventuell angenommen. dennoch würde ich jeden punkt
genau so unterschreiben.
8.10.2007 um 18:39:43
47. Eintrag
Absender: Werner
Email: email@werner-stein.de
URL:
http://www.4ai.de
Betreff: Forum jetzt nur über
Registrierung
Hallo Forumteilnehmer, in den letzten Tagen hat
sich jemand mehrfach der Namen der aktuellen Teilnehmer bedient und
seine Kommentare hinterlassen. "Sie" oder "Er" hatte die Namen Udo, Werner,
Roland, Frank und Annika benutzt. Aus diesen Grund habe ich das Forum auf
Registrierung umgestellt. Ich hoffe, dass das Forum weiter intensiv genutzt
wird. Im September hatte das Forum über 16.000 Zugriffe.
Grüße Werner
5.10.2007 um 13:31
48. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff:
LÄCHERLICHE AKTIONEN IM FORUM
inzwischen ist es wohl fast jedem
kkw-gegner nickname bzw. wohl auch herr stein selbst passiert, dass der ein oder
andre kasperl hier seinen sandkasten draus machen will oder bewusst versucht
unruhe zu stiften.
daher seh ich dieses forum als diskussionsplattforum
leider ungeeignet und werde mich für meinen teil zumindest offiziell hier
verabschieden, weil mir ehrlich gesagt die zeit für diesen kindergarten fehlt,
um zu schauen wer hier mal wieder im namen andrer ***** schreibt.
wenn
dies von einem kkw-gegner kommen sollte um die befürworter hier zu stressen,
alle achtung, die strategie funktioniert zumindest hier.. leider im kontext aber
auch nur noch anscheinend die letzte lächerliche verzweiflungsaktion die gegner
hier mundtot zu machen.
aber ok, es wird auch noch andre foren geben, wo
man die möglichkeit einer registration nutzt.
4.10.2007 um 12:27
1. Antwort
Absender: Frank (org)
Email: vice05@t-online.de
URL:
Betreff: Re: LÄCHERLICHE AKTIONEN IM FORUM
dazu sag ich noch
gleich, dass bereits mein Username: "Frank" bereits schon von einem witzbold
registriert wurde und ich nun daher leider als "Frank (org)" unterwegs sein
muss.
jungs, ihr seid inzwischen lächerlicher als die kollegen auf der
werbefront.. aber nun gut
8.10.2007 um 13:53:31
49. Eintrag
Absender: Udo
Email:
URL:
Betreff: Zensur hier
im Gästebuch
Aha, es fängt jetzt also schon an, die Zensur hat jetzt
auch hier Einzug gefunden. Heute morgen war nämlich mein Beitrag noch da! Und
jetzt??????????
Unterstreicht nur die Seriosität der hier
Diskutierenden.
Sehr schwach und unsinnig noch dazu!
3.10.2007 um 17:46
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Zensur
hier im Gästebuch
Hallo Udo,
Ihr Beitrag heute morgen war ein
schlechter Witz und war unter der Kathegorie "Ein Euro in die Machokasse"
einzuordnen.
Deshalb wohl auch vom Webmaster Werner Stein gelöscht (wer sonst
sollte Zugriff auf die eingestellten Beiträge haben?)
Sinngemäss stand da
nämlich dass hier nur Besserwisser und ahnungslose Hausfrauen diskutieren. So
etwas zu schreiben, finden Sie also seriös und sinnig.
Wenn das Ihre einzigen
Argumente sind, können wir gerne darauf
verzichten!
Grüsse,
Annika
3.10.2007 um 19:36:07
50. Eintrag
Absender: Struppi
Email:
URL:
Betreff:
Utopie
Kürzlich las ich folgendes Zitat von Heiko von
Tschischwitz, der als Geschäftsführer des größten Ökostromanbieters in
Deutschland ausdrücklich an die Koexistenz von Ökologie und Ökonomie
glaubt:
"Große Teile der Menschheit glauben derzeit, dass die durch den
Klimawandel und die Verknappung der fossilen Energieträger erzwungene
Energiewende - weg von Kohle, Öl und Erdgas und hin zu einer umweltfreundlichen
Energieversorgung - Schritt für Schritt möglich wird, ohne die derzeitige
Weltordnung maßgeblich zu verändern. Leider wird man später sagen, dass dies
eine utopische Vorstellung war. Die Energiewende wird die Menschheit in ihren
Grundfesten erschüttern. ... Ich bin der Überzeugung, dass dieses
Zukunftsszenario nicht nur Risiken, sondern auch viele Chancen für die
Menschheit bietet. Voraussetzung ist jedoch die Erkenntnis, dass nicht die
Umsetzung der Energiewende, sondern das Festhalten an konventionellen Strukturen
der Energieversorgung und -nutzung als Utopie bezeichnet werden muss."
3.10.2007 um 10:04
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Utopie
Lieber Christian,
Spitzenlast wird nicht in
Kohlekraftwerken erzeugt. Ensdorf NEU erzeugt für den Mittellastbereich.
Spitzenlast machen Sie z.B. mit Pumpspeicherwerken oder Gaskraftwerken oder von
mir aus auch mit Wind und Sonne.
Haben Sie nicht irgendwas geschrieben
von der Statistik als Hure der Wissenschaft... und jetzt wollen Sie mir
Literatur zur Statistik empfehlen??
Gerne vergleiche ich die
Stromausfallzeiten z.B. mit Dänemark. Da haben Sie bei der "durchschnittlichen
Unterbrechungsdauer der Stromversorgung je Kunde 2004" für Deutschland einen
Wert von 23 Minuten, Dänemark steht auf Platz 3 mit 30 Minuten, Frankreich mit
57 Minuten auf Platz 5.
Das zeigt mir nur eins: Dänemark steht mit
dezentraler Energieversorgung und hohem BHK-Park und hohem Windenergieanteil
nicht wesentlich schlechter da als Deutschland (7 Minuten mehr Ausfall je
Kunde), aber immerhin 34 Minuten besser als Frankreich mit seiner "grossen"
Atomstromgrundversorgungssicherheit.
(Quelle: VDEW-Pressekonferenz,
14.11.2006)
Ich habe übrigens Ihre Antwort an "Marlies" über den
Selbstregelungsmechanismus des Preises gelesen und die damit verbundene
verstärkte zukünftige Nachfrage nach grünem Strom.
Hört sich auf den ersten
Blick logisch an, der grosse Haken ist meiner Ansicht nach, dass wir es beim
Strommarkt nicht mit einem Markt zu tun haben, wie er nach der
volkswirtschaftlichen Idealvorstellung ist und wo dann Ihre Regelung des Marktes
hin zu mehr erneuerbaren Energien durch besseres/zuverlässigeres
Ökostromangebot und stärkere Ökostromnachfrage.
Der Strommarkt, so
wie er in Deutschland derzeit ist, ist nicht transparent, es ist ein
Anbieter-Oligopol, es gibt Absprachen, der Angebotspreis spiegelt nicht die
tatsächlichen Kosten der grossen Anbieter wieder, es gibt Subventionen, externe
Kosten werden nicht berücksichtigt, Netz und Betrieb sind nicht getrennt (Haben
Sie eigentlich inzwischen das Papier zur Entflechtung gelesen, dass ich Ihnen
vor gut einem Monat ans Herz gelegt hatte) und irgendwo ganz tief im Gedächtnis
habe ich noch so einen Begriff der "Elastizität der Nachfrage" die bei Strom ja
auch nicht gerade gegeben ist,( ... werde mal in meinen VWL-Unterlagen wühlen),
so dass die Macht der Nachfrager nicht gerade gross ist im Moment und werde dann
bei Gelegenheit nochmal auf Ihre Ausführungen eingehen.
Grüsse,
Annika
3.10.2007 um 23:44:53
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Utopie
...Heiko von Tschischwitz, der
als Geschäftsführer des größten Ökostromanbieters in Deutschland
...
[ohne Worte]
3.10.2007 um 22:30:47
51. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Preise
und Kraftwerksauslastung...
Christian,
glauben Sie wirklich, dass der Strompreis, der Strommarkt, der
angebliche Neubaubedarf an Kraftwerken, der sich aus dem Auslastungsgrad der
Kraftwerke ergibt, tatsächlich so transparent ist, wie das die EVUs gerne
vorgeben? Nach der unten aufgeführten Studie der EU-Kommission sieht das doch
gaaaanz anders aus.
Offensichtlich gibt es bei den Auslastungsgraden der Kraftwerke noch
beträchtlichen Spielraum, daher wieder die Frage, warum 1.600 (mit der
Brechstange) und nicht z.B. 500 MW?
Grüsse,
Annika
_____________________________
EU-Studie:
Strom-Grosshandelspreise um 37% überhöht
(27. Juni 2007) Eine neue EU-Studie
zum Funktionieren der Stromgroßhandelsmärkte in der EU bestätigt – nunmehr auch
auf der Grundlage der konkreten Daten der Erzeugungsunternehmen zu
Kostenstruktur und Kraftwerksfahrweise – die Zweifel am angemessenen und
wettbewerblich begründeten Strompreisniveau in Deutschland.
Mehr noch: sie zeigt, dass im europäischen Vergleich die
Preisaufschläge in Deutschland besonders hoch ausfallen. Dabei brächte – so kann
die Studie zeigen - auch das wettbewerbliche Preisniveau ohne diese Aufschläge
für die untersuchten Unternehmen ganz wesentliche Deckungsbeiträge für ihre
Fixkosten und könnte auch die Finanzierung neuer Kraftwerke rechtfertigen und
sicherstellen.
Als wesentlicher Hebel, die Preise über das wettbewerbliche Niveau
hinaus anzuheben, untersucht die Studie zudem den Auslastungsgrad der Kraftwerke
und kann dabei zeigen, dass einige Kraftwerksbetreiber ihre
Erzeugungskapazitäten weit unterhalb eines wettbewerblich geprägten Grades
nutzen. Dem deutschen Strommarkt wurden danach in den Jahren 2003 bis 2005 in
jeder Stunde durchschnittlich ca. 1800 MW an preisgünstigen
Erzeugungskapazitäten (Kohle, Kernkraft, Pumpspeicher) der vier großen Erzeuger
vorenthalten.
Zusammenfassung Die Studie von London Economics macht einmal mehr das
Ausmaß dessen deutlich, was den Verbraucher insbesondere auch in Deutschland die
konzentrierte Struktur des Strommarktes kostet. Die ermittelten Preisaufschlägen
von 37 Prozent im Jahr 2003 etwa bedeuten grob geschätzt mehr als 5 Mrd. €
Mehrkosten1 für die Verbraucher sogar bei einem damals noch weit niedrigeren
Strompreisniveau als heute. Für das Jahr 2005 führt der ermittelte Aufschlag für
die Verbraucher zu Mehrkosten in Höhe von ca. 3 Mrd. € zusätzlich zu den
CO2-Aufschlägen, die für die Erzeuger in etwa noch einmal 6,5 Mrd. €
Mitnahmeeffekte gebracht haben. Die Studie stellt einen klaren Zusammenhang her
zwischen Marktkonzentration und der sich daraus ergebenden Möglichkeit zur
Ausübung von Marktmacht mit dem Ergebnis erhöhter Preise. Bei der Suche nach dem
Hebel, den die Unternehmen dabei anwenden können, verweisen die Zahlen zur
Kapazitätsnutzung wohl in die entscheidende Richtung. Die EU-Kommission hat
mehrfach angekündigt, dass es als Ergebnis der Sektoruntersuchung zu
kartellrechtlichen Verfahren gegen einige Unternehmen kommen wird. Diese Studie
kann dafür sicher wichtiges Material liefern.
Die gesamte Studie finden Sie unter dem Internet-Link: http://ec.europa.eu/comm/competition/sectors/energy/inquiry/index.html
1.10.2007 um 23:48
1. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Nochmals die
Antwort: Statistische Sicherheit der Versorgung von möglichst Nahe an 100% (die
können nicht voll erreicht werden). Spitzenlasten müssen auch bei Ausfall
(beispielsweise zweier AKWs wie momentant) gedeckt sein. Dazu auch ältere
Beiträge. Zur Vertiefung gerne auch beliebige Literatur zur Einführung in die
Statistik.
Als direkte Antwort auf die Studie: Vergleichen Sie die
durchschnittlichen Ausfallzeiten des Stromnetzes in Deutschland im europäischen
Vergleich, zu entnehmen der gleichen Quelle die ich Ihnen zum Im-/Export genannt
habe. Die ist bedeutend niedriger!
Gruss, Christian
3.10.2007 um 22:36:48
2. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Preise
und Kraftwerksauslastung...
Hier gehört meine Antwort eigentlich hin, war
wohl etwas spät gestern abend...
also nochmal für alle die mitlesen
wollen:
________________________
Lieber Christian,
Spitzenlast
wird nicht in Kohlekraftwerken erzeugt. Ensdorf NEU erzeugt für den
Mittellastbereich. Spitzenlast machen Sie z.B. mit Pumpspeicherwerken oder
Gaskraftwerken oder von mir aus auch mit Wind und Sonne.
Haben Sie nicht
irgendwas geschrieben von der Statistik als Hure der Wissenschaft... und jetzt
wollen Sie mir Literatur zur Statistik empfehlen??
Gerne vergleiche ich
die Stromausfallzeiten z.B. mit Dänemark. Da haben Sie bei der
"durchschnittlichen Unterbrechungsdauer der Stromversorgung je Kunde 2004" für
Deutschland einen Wert von 23 Minuten, Dänemark steht auf Platz 3 mit 30
Minuten, Frankreich mit 57 Minuten auf Platz 5.
Das zeigt mir nur eins:
Dänemark steht mit dezentraler Energieversorgung und hohem BHK-Park und hohem
Windenergieanteil nicht wesentlich schlechter da als Deutschland (7 Minuten mehr
Ausfall je Kunde), aber immerhin 34 Minuten besser als Frankreich mit seiner
"grossen" Atomstromgrundversorgungssicherheit.
(Quelle: VDEW-Pressekonferenz,
14.11.2006)
Ich habe übrigens Ihre Antwort an "Marlies" über den
Selbstregelungsmechanismus des Preises gelesen und die damit verbundene
verstärkte zukünftige Nachfrage nach grünem Strom.
Hört sich auf den ersten
Blick logisch an, der grosse Haken ist meiner Ansicht nach, dass wir es beim
Strommarkt nicht mit einem Markt zu tun haben, wie er nach der
volkswirtschaftlichen Idealvorstellung ist und wo dann Ihre Regelung des Marktes
hin zu mehr erneuerbaren Energien durch besseres/zuverlässigeres
Ökostromangebot und stärkere Ökostromnachfrage.
Der Strommarkt, so
wie er in Deutschland derzeit ist, ist nicht transparent, es ist ein
Anbieter-Oligopol, es gibt Absprachen, der Angebotspreis spiegelt nicht die
tatsächlichen Kosten der grossen Anbieter wieder, es gibt Subventionen, externe
Kosten werden nicht berücksichtigt, Netz und Betrieb sind nicht getrennt (Haben
Sie eigentlich inzwischen das Papier zur Entflechtung gelesen, dass ich Ihnen
vor gut einem Monat ans Herz gelegt hatte) und irgendwo ganz tief im Gedächtnis
habe ich noch so einen Begriff der "Elastizität der Nachfrage" die bei Strom ja
auch nicht gerade gegeben ist,( ... werde mal in meinen VWL-Unterlagen wühlen),
so dass die Macht der Nachfrager nicht gerade gross ist im Moment und werde dann
bei Gelegenheit nochmal auf Ihre Ausführungen eingehen.
Grüsse,
Annika
4.10.2007 um 08:09:56
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Statistik ist
die Hure der Wissenschaft - stimmt. Was allerdings statistische Methoden angeht
ist eine Lektüre durchaus empfehlenswert. Der Unterschied sollte klar
sein.
Genauso der Unterschied Dänemark - Deutschland: Die
Bevölkerungsdichte in Dänemark ist gerade mal halb so groß wie die in
Deutschland. Daher fällt es denen auch leichter jetzt schon umzusteigen. Wir
hingegen sind da einfach noch nicht so weit. Und auch wenn es sich absolut nur
um 7 Minuten handelt - das sind über 30%, die Dänemakr hinter uns liegt bei der
Versorgungssicherheit. 7 Minuten hören sich zwar nach wenig an, sind aber z.B.
bei Industrieanlagen (wie schonmal beschrieben) ein nicht unerheblicher Block.
Wenn das nur einen Ausfall mehr im Jahr bedeuten würde, dann ist der Schaden
schon extrem...
Elastizität der Nachfrage ist hierbei absolut irrelevant.
Der Markt ist nicht mehr das "Oligopol", das man in manchen Kreisen gerne
erwähnt: Jeder kann frei wählen. Gucken Sie sich doch an, wie oft alleiner in
diesem Forum unabhängige Anbieter angegeben wurden. Man kann hier nicht mehr von
Oligopol reden - der Wechsel ist jedem, jederzeit ohne jede Beschränkung
möglich. Der Gesetzgeber hat dazu sogar eine eigene Behörde
geschaffen.
Gruss, Christian
P.S.:Interessant zu hören übrigens,
dass sie sich auch mal unter den BWLlern getummelt haben. Muss aber schon ein
bissl her sein, ich kannte den von Ihnen erwähnten Prof gar nicht... das war zu
meinen Mikroöokonomik-Zeiten Herr Albert und ist ab demnächst eine Dame aus
Hohenheim.
5.10.2007 um 22:11:35
4. Antwort
Absender: Annika
Email: canesls@web.de
URL:
Betreff: Re: Preise und Kraftwerksauslastung...
Hallo
Christian,
ja und im Verhältnis zu Frankreich? Man kann sich das in beide
Richtungen anschauen. Frankreich ist mit seinen verhältnismäßig vielen
Atomkraftwerken sehr dezentral mit Strom versorgt und hat höhere
Stromausfallzeiten pro Einwohner als Deutschland.
Ihr Argument mit den
Industrieanlagen kann ich nicht gelten lassen, denn eine dezentrale Versorgung
mit mehr kleineren Anlagen böte auch die Möglichkeit eine Kraftwerksanlage näher
an die Industrieanlagen zu stellen oder wie bei der Dillinger Hütte derzeit im
Bau, die ansonsten ungenutzte Abwärme, Gase usw. zur Verstromung zu
nutzen.
Warum ist die Elastizität der Nachfrage irrelevant. Die Nachfrage ist
um so elastischer, als es Alternativprodukte gibt, die dem Konsumenten angeboten
werden, um seinen Bedarf zu befriedigen. Das was er aus der Leitung braucht ist
Strom, um seine Glühbirne zum Leuchten zu bringen (unabhängig von der
Erzeugung), das geht nicht mit Wasserdampf, d.h. er kann nicht substituieren.
Den Strom kriegt er heute vor allem von den großen EVUs.
Es gibt faktisch
ein Anbieteroligopol, egal, ob der Nachfrager frei wählen kann. Oligopol lt.
Wahrig ist die "Beherrschung des Marktes durch wenige große Anbieter". Dass es
jetzt "E-wie einfach" oder "Yello" gibt oder dass Stadtwerke als Anbieter
auftreten, bei denen nach der Liberalisierung des Strommarktes in vielen Fällen
die großen Stromanbieter eingestiegen sind, macht den Markt nicht transparenter
und erhöht nicht die Chancen, dass sich Ökostrom wirklich durchsetzt.
Stromkunden sind träge, wenn es um Anbieterwechsel geht, sie bleiben i.d.R.
ihrem Anbieter, meist sind es ja die Stadtwerke, treu, so ähnlich wie eine
Autobesitzer auch immer wieder "seine“ Automarkte wählt.
(…)
Ich hatte noch mehr geschrieben, bis hierher hatte ich
abgespeichert, der Rest ist leider verloren gegangen, als ich versucht habe,
mich wie bisher unter "Annika" einzuloggen. Auch eine Anmeldung unter diesem
Namen war nicht möglich, angeblich gibt es diesen User schon.
Wer treibt hier sein übles Spielchen und belegt Namen oder Pseudos,
die nicht ursprünglich seine waren?
Ich poste diesen Beitrag jetzt unter einem leicht veränderten Namen,
jeder der meine bisherigen Beiträge gelesen hat, erkennt an der Art wie er
geschrieben ist, dass es sich dabei tatsächlich um eine ernst gemeinte Antwort
an Christian handelt.
Ob ich aber unter diesen Bedingungen weiter am Forum teilnehme, muss
ich mir noch überlegen. Was soll hier torpediert werden?
Eine ernsthafte Diskussion zum Thema?
Konstruktive Kritik am Projekt?
Meinungsfreiheit?
Ärgerliche Grüße!
Annika
6.10.2007 um 13:55:30
52. Eintrag
Absender: Marlies
Email:
URL:
Betreff: Peter
Gross
Seit einiger Zeit laufen Arbeiten an den Leitungen im und ums
KW, Block 3 scheint seit Wochen abgeschaltet und in Revision (aufgrund der
transparenten Öffentlichkeitsarbeit der RWE kann man nichts Genaues erfahren,
vielleicht geht's ja auch nur darum, während der Messphase bis Jahresende
Emissionen einzusparen?).
Auf der Baustelle stehen, vom Saarlouiser Ufer
gut sichtbar, schöne, auffällige, gelbe Baucontainer mit dem dicken Logo von
Peter Gross.
Ich will aber damit ausdrücklich nicht sagen, dass es eine
Verquickung zwischen der Funktion "erfolgreicher saarländischer Bauunternehmer"
und der Funktion "vehement pro KW agierender IHK-Saarland-Vize" gibt...
1.10.2007 um 09:36
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
Was mir auch auffiel ist, dass die Arbeiter am Kraftwerk Waren von
Schwamm, Schröder und Karlsberg konsumiert haben.
Hätte niegedacht, dass
auch diese Firmen hinter diesem Skandalstehen. Man könnte über einen Boykott
nachdenken!
3.10.2007 um 17:38:26
2. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
@ STEFAN,
Erläutern Sie mir mal detailliert, was Sie mit
"Verschwörungstheoretikern" meinen!
Ich werde Ihnen gerne eine
Stellungnahme dazu liefern!
1.10.2007 um 14:51:21
3. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
@ Marlies
Interessant, diese Information! Im
Kraftwerksgelände stehen also Container der Baufirma Gross!
Der Inhaber
der gleichnamigen Firma und Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer
Saarland ist doch der, der in der Septemberausgabe der IHK- Zeitung alle
Kritiker des Energie-Dinosauriers als "Weltverbesserer, Wundergläubige und
Egoisten" beschimpft hat!
Damit beschimpfte er - auf niedrigstem Niveau -
pauschal die Stadt- und Gemeinderäte der Kommunen, die das Monsterkraftwerk
ablehnen, die Ärzte im saarländischen Ärzte-Syndikat, die aus großer Sorge um
die Gesundheit der ihnen anvertrauten Bevölkerung warnen, die Umweltverbände und
Bürgerinitiativen, die gemäß ihrer Satzung Stellung beziehen, die Parteien, die
das völlig überdimensionierte Doppel-Kraftwerk
nicht oder nicht mehr wollen
und die 52 Prozent aus einer repräsentativen Umfrage der Saarländischen
Bevölkerung, die ein weiteres Großkraftwerk ablehnen. Vor allen Dingen auch die
Bürger um den Kraftwerksstandort herum, die zu mehr als 75 Prozent
abwinken!
Aber schon die Römer formulierten diese Verquickung zwischen
Geschäftsinteresse und Unterstützung der RWE für das Groß-Vorhabens so:"Manus
manum lavat!" - "Eine Hand wäscht die andere!" Jeder Dienst zieht einen
Gegendienst nach sich!
Da darf man zukünftig gespannt darauf sein, auf
wen aus Wirtschaft und Politik im Fall Ensdorf dieses Sprichwort noch zutreffen
wird!
1.10.2007 um 13:03:51
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
Was mir auch auffiel ist, dass die Arbeiter am Kraftwerk Waren
von Schwamm, Schröder und Karlsberg konsumiert haben.
Hätte niegedacht,
dass auch diese Firmen hinter diesem Skandalstehen. Man könnte über einen
Boykott nachdenken!
tut mir leid aber dieser post ist
nicht von mir.. sollte man schon daran merken, dass ich selbst hier immer alles
klein schreibe.
herr stein sollte sich wirklich langsam um eine
registration kümmern um diesen verzweifelten letzten faden der unruhestifter von
kkw-befürwortern zu stoppen.
4.10.2007 um 12:16:37
5. Antwort
Absender: Stefan
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
Na wunderbar jetzt kommen nach den kraftwersbefürwortern,
Kraftwersgegnern, Kapitalisten, Ökos, endlich auch die Veschwörungstheoretiker
zum zuge
1.10.2007 um 13:20:55
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
*lach* also wenn alle "verschwörungstheorien" so offensichtlich auf
der hand liegen würden, gäbs dieses wort vielleicht nicht
1.10.2007 um 19:22:25
7. Antwort
Absender: Klaus
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
Soweit mir bekannt ist hat die Fa. Gross das neue Bauhaus und das
neue C+C dort in der Ecke gebaut. Deshalb stehen denk ich mal die Schilder dort.
Aber wenn man den Bericht in der neuen IHK Zeitschrift vom Firmeninhaber Ph.
Gross gelesen hat, könnte man da auch andere Gedanken kommen....lach
2.10.2007 um 08:32:35
8. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
Hallo Klaus,
es sind keine Schilder, sondern richtige dicke
Baucontainer. Die Container stehen in Nähe der Schleuse saarabwärts, direkt
unter der Hochspannungsleitung. Neben dieser HSL wurde ein Hilfs- oder
Rangiermast aufgestellt, so dass offensichtlich daran gearbeitet wird. Auch
Erdarbeiten sind zu erkennen. Wenn die Container für das C+C wären, würden sie
wohl nicht dort unten stehen, sondern auf der Aufschüttung des Industriegebiets
- sonst müssten die Arbeiter immer die Böschung hochlaufen... Bauhaus ist ganz
auf der anderen Seite und kommt deshalb nicht in Frage. Aber wie gesagt, keine
Verdächtigungen - vielleicht sind die Dinger dort ja nur ZUFÄLLIG abgestellt??
Und werden BALD wieder abgeholt?
2.10.2007 um 09:58:31
9. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Peter Gross
Hahahahahahahaha hammerhart Skandal
!!!!!!
Nun es scheint doch als ob eine Saarländische Firmen bereits jetzt
wo nur REVISION ist, Geld an RWE/VSE verdienen.
Aber kann sein das mir
das nur so vor kommt.
3.10.2007 um 19:36:58
10. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Peter
Gross
Frank, ehrlich gesagt, versteh ich auch nicht, was Sie meinen...
3.10.2007 um 21:55:05
11. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Peter Gross
um der dikussion ein ende zu
bereiten,:
Die Baukontainer stehen wegen dem Saarausbau bei Liesdorf da,
wo auch die Baufirma Gross mitarbeitet.
Und das hatt absolut
garnichts mit dem neuen Kw zu tun sondern mit den Ausbau der Saar zur
Großschiffahrtsstrasse und dem Erhalt des Gemüseanbaugebietes Liesdorfer
Aue
Halt stimmt nicht ganz, es ist auch eine effektiv abwährmnutzung des
jetzigen kw Ensdorfes geplant um die Gewächshäuser dort zu heizen. Was ca. 1.700
t Heizöl pro Jahr einparen würde.
Quelle: http://www.landentwicklung.de/ (Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft
Arge Landentwicklung)
8.10.2007 um 11:22:31
53. Eintrag
Absender: Administrator
Email:
moderator@bulitin-board.de
URL:
Betreff: Ankündigung der
Moderation: Schließung des Forums
Sehr
geehrte Nutzer,
aufgrund einiger verbaler Entgleisungen und die damit
verbundenen persönlichen Beleidigungen, sehe ich mich gezwungen dieses Forum in
Kürze zu deaktivieren, sollten sich die Zustände nicht
bessern!
Moderator
30.9.2007 um 17:18
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Also ich war das nicht,
Herr Stein!
Gibt es sowas wie Forums-Trojaner? Oder Forums-Spams? (Frage
in die Runde)
Annika
30.9.2007 um 20:24:33
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
hallo werner, könnte
man nicht um den komikern hier das handwerk zu legen, eine registrierung
einführen?
1.10.2007 um 12:45:02
3. Antwort
Absender: Werner
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Ich weis nicht wer hier
Scherze treibt. Wenn jemand das Forum schliesst, dann bin ich das.
30.9.2007 um 18:10:38
4. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Nachdem jemand Anders
auch unter dem Namen Roland schreibt, werde ich ab sofort nicht mehr
schreiben!
Leider haben unseriöse Zeitgenossen Einzug in das Forum
gehalten!
Roland
30.9.2007 um 20:59:53
5. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ankündigung der Moderation: Schließung des Forums
Hallo
Roland,
ich hatte den Eintrag gelesen und sofort gedacht, dass du das
nicht gewesen sein kannst, weil du und andere die hier vernünftig argumentieren
bei Meinungsunterschied geschrieben hätten was stört anstatt Pauschal zu
verdammen.
Ich fände es schade, wenn du oder andere sich zurückziehen
würden. Genau das ist es nämlich was man von der anderen Seite her möchte:
Streit und Unfrieden erzeugen. Bleibt hier und helft nicht durch Schweigen
denjenigen, welche nichts anderes als Profit anstatt das Wohl der Menschen im
Kopf haben.
Bitte!
30.9.2007 um 21:07:51
54. Eintrag
Absender: k.Heinz
Email: karlheinzhoff@superkabel.de
URL:
Betreff: ...iss mir alles lieber als wieder Rot - Grün in
Berlin
Wenn ich hier aus dem Fenster schaue blicke ich in 1,85 Km
Entfernung auf das Kraftwerk.
Je nachdem wie die Wetterverhältnisse sind
erscheint es mal ferner oder NÄHER!
Wenn ich daran denke wie es einmal
aussieht wenns erneuert ist wird mir ganz anders.
Mein letzter Trost
iss
mir egal, Hauptsache nie wieder Rot -Grün oder sowas in Berlin!
29.9.2007 um 16:35
55. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
Forumsteilnahme
Werter Thomas,
angesprochen fühlen darf sich auch
Christian,
ich hatte eigentlich vor, mich aus diesem Forum
herauszuhalten, denn neben gelegentlichen Beiträgen hier, habe ich noch Familie
und Beruf, aber inzwischen werden hier Ansichten vertreten, die meinem
Demokratieverständnis komplett zu Wider laufen.
Insbesondere Sie, Thomas,
vertreten offensichtlich die Ansicht, dass hier nur der schreiben darf, der sich
durch akademische Abschlüsse in wirtschaftlichen und technischen Berufen
kennzeichnet. Das ist so nicht hinzunehmen.
Dieses Forum ist, denke
ich, von Herrn Stein als offenes Forum konzipiert, also offen für jeden und für
beide Seiten. Jeder darf eine Meinung haben, und diese hier kundtun, wenn das
nicht immer in einen akademischen Diskurs ausartet, ist das noch lange kein
Grund, Meinungen als unqualifiziert abzutun oder die Glaubwürdigkeit des
Verfassers herabzuwürdigen!
Das ist gerade so, als ob Sie nur Leute mit
Abitur oder akademischen Graden zu einer Landtagswahl zulassen würden, weil nur
diese Menschen sich auf Grund ihrer Vorbild eine Meinung bilden
könnten.
Dass Sie als Diplom-Ökonom vornehmlich zu Investitionen Stellung
nehmen, leuchtet mir ein, trotzdem - oder gerade deshalb - sollten Sie so viel
geistiges Potenzial haben, sich auch mit anderen Alternativen der
Energieerzeugung ernsthaft zu befassen und das Ganze nicht nur vom Standpunkt
der grossen EVUs betrachten.
Investitionen werden auch erfolgen, wenn nicht
hauptsächlich auf Kohle gesetzt wird, entsprechende Arbeitsplätze mit allen
positiven Auswirkungen auf Nachfrage und persönlichen Wohlstand wird es auch
geben.
Und eines scheint mir auch klar und das wird hier oft unterschlagen:
selbst wenn die Energieerzeugung aus anderen Energieträgern bzw. kleineren
Einheiten wie Blockheizkraftwerken mit besseren Energieausnutzungsgraden nicht
gerade morgen 1 :1 mit dem jetzt geplanten Kraftwerkskapazitäten zur Verfügung
steht, so gibt es doch ein rasante Entwicklung in diesem Bereich (die Sie sicher
nicht verhehlen werden), die in ein paar Jahren sehr viele
Grosskraftwerke ersetzbar macht.
Grüsse, Annika
29.9.2007 um 14:09
1. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Hallo Thomas,
mal ganz abgesehen von Ihrer
Rechtschreibschwäche, der anscheinend auch mit Hochschulbildung nicht
beizukommen ist, und Ihrer beharrlichen Weigerung, auf das Post von Charly zu
antworten (vielleicht ist er Ihnen ja doch über?) -das allerdings nur am Rande
bemerkt, denn es hat ja, wie Sie richtig bemerken werden, mit dem Thema nichts
zu tun- also abgesehen davon, und wenn Sie schon vom Fach sind, sollten Sie auch
volkswirtschaftliche Gründe für das KW in der geplanten Form vorbringen, und
keine betriebswirtschaftlichen.
Als Denkanregung ein Zitat aus dem Stern vom
14.03.07:
Die Anzahl und Intensität von extremen Klimaereignissen wird
auch in Deutschland weiter zunehmen - und die volkswirtschaftlichen Schäden
daraus ebenso. Bis zum Jahr 2050 könnte das in Deutschland zu Kosten in Höhe von
800 Millionen Euro führen. Bis zum Jahr 2100 könnten sich die durch den
Klimawandel verursachten Kosten sogar auf 3.000 Milliarden Euro belaufen. Das
prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin in
seinem am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht. Der Klimawandel würde damit
in den kommenden 50 Jahren durchschnittlich zu realen gesamtwirtschaftlichen
Wachstumseinbußen von bis zu 0,5 Prozentpunkten pro Jahr führen.
(...)
Zur Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen sieht das DIW
nur vier Ansatzpunkte: Energie sparen und Effizienz verbessern, Umstieg auf
CO2-arme Brenn- und Antriebsstoffe, technologische Innovationen sowie
drastischer Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Die gerade gefassten
EU-Beschlüsse zur Senkung des CO2-Ausstoßes um 20 Prozent bis 2020 werden
jedenfalls "den Klimawandel nicht aufhalten", so die DIW-Experten.
(Ende
Zitat)
Ist es da logisch, Kohle erst aus 10.000 km beizukarren, um sie
dann hier mit einem Verlust von bestenfalls 54 %, bei Teillastbetrieb auch mehr,
zu verbrennen?
Wenn doch die Kohle sowieso nicht mehr gleich nebenan,
sondern sehr weit weg gefördert wird, gibt es keinen volkswirtschaftlichen Grund
mehr, sie in riesigen Kraftwerken zu Strom zu veredeln (wenn es auch
betriebswirtschaftlich hochgradig lukrativ ist). Dann ist genauso gut eine
dezentrale, gekoppelte Strom-Wärme-Erzeugung, meinetwegen auch aus Kohle,
möglich.
Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, so verschwenderisch
Treibhausgase in die Luft zu blasen - siehe Zitat
oben.
Volkswirtschaftlich gesehen sind die CO2-Zertifikate keine Abhilfe,
da die volkswirtschaftlichen Kosten für eine Tonne CO2-Emission bei ca. 100
Dollar liegen. Für 2020 rechnet man mit Preisen von 50 Dollar für das
entsprechende Verschmutzungsrecht. Die Differenz zahlt die Allgemeinheit (vulgo:
das Volk, also genau dasselbe wie das vor der "Wirtschaft" in Ihrem akademischen
Titel).
Einen Haken hat das Ganze: Die Zertifikate gibt's erstmal
kostenlos, aber der errechnete Preis wurde schonmal vorsorglich auf den Strom
aufgeschlagen. Nur zusätzliche Zertifikate müssen gekauft werden, aber derzeit
sind sie so billig, dass es ans Lächerliche grenzt. Und weil die EVU keine
Zertifikate kaufen müssen, wir sie aber über den Strompreis trotzdem bezahlen,
haben die Herren auch genug Geld, sich alle Politiker, Volkswirtschaftler und
Bauunternehmer der Welt zu kaufen!
1.10.2007 um 09:21:48
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Forumsteilnahme
Energie sparen und Effizienz
verbessern, Umstieg auf CO2-arme Brenn- und Antriebsstoffe, technologische
Innovationen sowie drastischer Ausbau der Nutzung erneuerbarer
Energien
Hallo Marlies,
ein seht guter Satz, den Sie da zitieren.
Und man müsste schon Null Ahnunghaben, dem nicht zuzustimmen. Allerdings muss
man ihn auch mal genau gelesen haben. "Energie sparen" ist unser aller Aufgabe.
Das tun Sie, das tue ich und das wird auch sonst jeder tun, der seine
Stromrechnung selbst bezahlen muss. Der höhere Strompreis begünstigt das im
Übrigen.
"Effizienz steigern" würde man mit neuen, effektiveren
Kohlekraftwerken. Sicherlich ist die Kraft-Wärme-Kopplung sehr interessant und
erzielt Wirkungsgrade weit höher als 46% (wie es jetzt für Ensdorf Neu geplant
ist). Dennoch sollten Sie nicht in blindes "Zahlenvergleichen" abgleiten.
Momentan ist die Infrastruktur für Fernwärme im Saarland noch nicht so
ausgebaut, dass man mehr als die momentane Wärmemenge auskoppeln könnte. Das ist
schade aber leider ein von allen Seiten unbestrittenes Faktum.
Sicherlich
wäre hier ein Ausbau der Infrastruktur anzustreben. Für alle angeschlossenen
Haushalte ergäbe sich dadurch ja auch eine gewisse Versorgungssicherheit und
Unabhängigkeit von schwankenden Ölpreisen. Man muss nicht mehr dran denken
rechtzeitig Nachzubestellen und man muss nicht mehr "zocken", wann man wieder
günstig und rechtzeitig die Tanks vollhaut. Ein durchaus erstrebenswerter
Zustand, oder?
Das neue Kraftwerk hat ja wie bereits tausendfach erwähnt eine
Wärmeauskopplung von 2x70MW vorgesehen. Für eine größere Menge ist momentan nach
RWE-Angaben kein Bedarf. Das heißt die RWE MUSS die restliche Wärme in die
Umwelt abgeben.
Folgende Überlegung als logische Kette: Die
Fernwärme-Infrastruktur würde ausgebaut. Was würde die RWE tun: Würde man
weiterhin die Wärme ungenutzt abgeben? Oder würde man versuchen mehr dieser
Wärme zu verkaufen? Alleine aus wirtschaftlichen Gründen ist es also Wahnsinn,
sich einer Auskopplung aus Prinzip zu verwehren - das würde auch die RWE nicht
tun. Da sollten wir uns alle einig sein.
Also können Sie doch nicht die
Auskopplung der Wärme aus der Produktion von 1600MW Strom verlangen, ohne, dass
es dafür einen Abnehmer gibt. Für den Strom gibt es diese Abnehmer sehr wohl.
Für die Wärme nicht. Sollte sich das ändern bin ich sicher, dass die RWE wie
auch schon bei Ensdorf Alt bei der Kraft-Wärme-Kopplung nachbessern wird - die
verdienen ja Geld damit. Ein Ziel für eine "vernünftige" Bürgerinitiative wäre
dann doch wohl ein Ausbau der entsprechenden Infrastruktur.
So würden Sie das
System nutzen, statt es einfach zu torpedieren. Sie hätten weit weniger
Widerstand um Ihre Interessen - umweltfreundlichere Verstromung - durchzusetzen.
Soweit hat bisher noch keiner der "Kraftwerksgegner" gedacht.
"Umstieg
auf CO2-arme Brenn- und Antriebsstoffe"
Haben Sie den Artikel in der
Saarbrücker Zeitung über die Feinstaubbelastung in Kurorten (hier: Weiskirchen)
gelesen? Dort wird aufgezeigt, dass der vielgelobte und CO2-Bilanz-neutrale
Einsatz von Pellets zu einem rapiden Anstieg der Feinstaubbelastung geführt hat.
Haben Sie die Artikel (unter anderem im Spiegel, sicherlich auch im Internet
einzusehen) gelesen über die Probleme mit der Windkraft? Fundamente bröckeln,
Rotorblätter stürzen 200m neben einem Haus in einen Acker, Erneuerungen an
unzähligen Anlagen sind weit früher als geplant notwendig, Getriebe können gar
nicht mehr ausreichend als Erstzteile geliefert werden, Speicherung des Stroms
noch nicht möglich, und und und.
Haben Sie bei Ihren Recherchen gelesen, dass
auch die Produktion von Solarzellen zunehmend mit der Verknappung der Rohstoffe
zu kämpfen hat? Dieses Problem wird sich auch erst in den nächsten Jahren lösen
und führt momentan zu teureren Solarzellen und somit noch teurerem
Solarstrom.
Haben Sie gelesen, was im Saarland mit einem Palmölkraftwerk
passiert ist? Dort hat es zweimal gebrand, die Anwohner haben Angst und wollen,
dass die Anlage wegkommt.
Das sind jetzt vier Beispiele, mit denen ich
folgendes dokumentieren möchte: Die regenerativen Energien stehen noch am
Anfang, sie stecken in den Kinderschuhen. Man erkennt erst jetzt nach dem
langsamen Ausbau, dass man viele Probleme falsch eingeschätzt hat. Die Lösung
dieser "Kinderkrankheiten" wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich
persönlich habe keine Lust, dass mein Strom ausbleibt, weil's brennt, dass mein
Strom ausbleibt, weil kein Wind weht...
Ein Umstieg ist Anstrebsam. Aber
wir brauchen noch eine Generation neuer, modernerer Kraftwerke. Und ich wäre
sehr froh darüber, wenn die hier stehen würde. Die Feinstaubbelastung ist
niedriger als bei der Holzverbrennung, die Versorgungssicherheit Unabhängig von
Umwelteinflüssen, die Einspeisung zu jeder Zeit regulierbar.
Wenn
doch die Kohle sowieso nicht mehr gleich nebenan, sondern sehr weit weg
gefördert wird, gibt es keinen volkswirtschaftlichen Grund mehr, sie in riesigen
Kraftwerken zu Strom zu veredeln (wenn es auch betriebswirtschaftlich hochgradig
lukrativ ist)
Ich glaube es gibt diesen volkswirtschaftlichen Grund. Und
ich hoffe Thomas kann mir da zustimmen:
Der Kohlebergbau im Saarland ist
nicht mehr tragbar. Nicht nur, dass es Schäden an Gebäuden in großer Zahl gibt,
noch dazu ist die Kohle hochgradig subventioniert. Der Steuerzahler zahlt diese
Kohle, nicht nur der Stromverbraucher. Exportieren können wir diese Kohle auch
kaum. Noch dazu imporieren wir momentant sehr viel weniger Strom nach Fankreich,
als wir von dort importieren. Am Ende kommt also Strom zu uns und Geld nach
Frankreich. Zu bekannten Nebenwirkungen: Die Belastung der Mosel bspw. durch
Cattenom ist alle zwei Jahre wieder in der Diskussion.
Sollte allerdings ein
Kraftwerk mit 1600MW hier gebaut werden machen wir uns (A) unabhängiger von
genau dem Atomstrom, den wir hier abschaffen wollen und sorgen (B) noch dafür,
dass die Franzosen weniger Geld von uns bekommen - das bleibt dann hier. Und mal
unter uns: wir leben zwar an der Grenze, aber mir ist die Kohle lieber als
Steuer in Essen als als Steuer in Paris. Denken Sie nicht davon hätten wir als
"Deutsche" mehr?
Die berechtigte Frage, die viele hier schon gestellt
haben lautet: machen wir uns damit nicht abhängig vom Kohlestrom und behindern
des Ausbau alternativer Formen der Energieerzeugung?
Meine Antwort lautet:
Nein.
Warum ich dazu komme?
Ganz einfach: das was hier ab und zu als
"kapitalistisches System" bezeichnet wurde ist eine relativ gute Erfindung. Es
ist nicht perfekt, aber es ist geeignet genau diese Entwicklung hin zu
regenrativen Energien zu forcieren. Das funktioniert genau so, wie es hier
beschrieben wurde: Kohlestom wird in den nächsten Jahrzehnten teurer werden! Der
steigende Kohlepreis und die CO2-Zertifikate werden das steuern. Gleichzeitig
werden alle Unternehmer, die in der Branche der erneuerbaren Energien tätig sind
alles dafür tun, dass "ihr" Strom günstiger wird - also auch oben genannte
"Kinderkrankheiten" ausbügeln, günstiger produzieren, effizientere Technologie
nutzen,... Gleichzeitig wird der Stromkunde (wie ja jetzt schon zu beobachten)
immer den niedrigeren Preis suchen. Wenn der Kohlestrom also teurer wird als
seine Alternativen, dann werden die Kunden sehr schnell wechseln. Dazu spornen
ja inzwischen auch zahlreiche Initiativen der Bundesregierung und verschiedener
Behörden an. Konsequenterweise MUSS jeder Energieversorger rechtzeitig versuchen
eben an diese Technologie zu kommen, oder er wird (und das dürfte vielen von
ihnen noch besser gefallen) von kleineren, lokalen Anbietern überholt. Wenn die
billier sind und die gleiche Leistung haben, dann hat auch EON oder die RWE
keine Chance.
Per Gesetz ist inzwischen auch geregelt, dass jeder kleine
Anbieter in die Netze einspeisen darf und jeder Abnehmer zu jedem (kleinen)
Anbieter wechseln darf. Das kann auch die RWE nicht verhindern. Das sah vor
einigen Jahren wohl noch etwas anders aus, ist aber heute Stand der
Dinge.
Zur Diskussion "Quellenangaben":
Nur, weil eine Tatsache
auch von der RWE schonmal erwähnt wurde ist sie nicht falsch oder ungenau. Im
Gegenzug kann auch kein Befürworter der Sache sagen, dass alle Angaben, die
schonmal auf einer "grünen" Seite standen gelogen sind. Idealerweise sind diese
Angaben anhand einer nachvollziehbaren Rechnung zu belegen, an
Referenzstandpunkten (mit Übereinstimmungen in allen relevanten Teilen
des Projekts) schon beobachtet oder zumindest anhand einer logischen und
objektiven Argumentation nachvollziehbar.
Beispiel: Ein Kraftwerk braucht
Leute, die es betreiben. Ein Kraftwerk braucht Zulieferer. Ein Kraftwerk braucht
Leute, die es warten. Ein Kraftwerk braucht Leute, die es bauen. Dann zu sagen
das Arbeitsplatzargument zähle nicht, finde ich ein bisschen schwach. Selbst
wenn mit der Schließung von Ensdorf Alt Arbeitspllätze wegfallen haben wir so
doch einige Existenzen gerettet. Die alternative ist, dass alle an Ensdorf Alt
beteiligten Arbeitsplätze wegfallen -ersatzlos. Für eine ohnehin schon schwache
Region (vor einigen Tagen haben wir uns darüber gefreut, dass unser Wachstum NUR
0,4% unter Bundesdurchschnitt liegt) ist das Einiges. Und was uns 350
Arbeitslose kosten, dass kann sich jeder anhand der Tabellen beim Arbeitsamt
selbst ausrechnen. Diese Kosten bleiben übrigens bei Ensdorf (hier wohnt ein
Großteil der Beschäftigten), das gleichzeitig den Ausfall der Steuerabgaben aus
dem Kraftwerk verkraften muss. Diese sind zwar weitaus geringer als das, was die
RWE in Essen (oder war's Dortmund?) zahlt, aber die Summe ist für ein "Dorf" wie
Ensdorf nicht unerheblich.
Sollte das Kraftwerk nicht gebaut werden, dann
erinnern Sie sich doch bitte mal nach der Schließung von Ensdorf Alt an meine
Beiträge! Das Gejammer wird bei ALLEN Parteien groß sein. Selig die, die nicht
in der Verantwortung stehen: sie können jetzt Peter Müller und die Regierung
beschießen, ohne dafür gerade stehen zu müssen, wenn wir die Folgen eines
möglichen Scheiterns des Projektes ausbaden müssen.
Klar hängt nicht das
ganze Saarland an einem Kraftwerk, aber es geht um jede Menge Geld für uns alle!
Und darauf will keiner verzichten.
Zu den vielzitierten "Kosten des
Klimawandels": Die Berechnungen zu den Kosten des Klimawandels sind mehrdeutig.
Die letzte Woche vom BDI veröffentlichte Studie sieht die Kosten für die
Gegenmaßnahmen ab einem gewissen Grad weitaus höher als die Kosten für den
vermiedenen Schaden. Umweltverbände schießen zurück und sagen die Studie wäre
ungenau. Wer hat Recht? Beide Parteien haben ihre Gründe die Sache so
auszulegen, wie sie es nun tun, aber weder Sie noch ich können nachvollziehen,
wer wo welche Zahlen zugrunde legt.
Solche Statistiken bringen uns nicht
weiter: "Die Statistik ist die Hure der Wissenschaft" oder andersrum "Traue
keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast".
Bleiben Sie also
immer vorsichtig beim Recherchieren. Denken Sie immer daran: derjenige, der den
Text schrieb, den Sie gerade lesen, könnte damit andere Interessen verfolgen als
sie Ihnen lieb sind.
Gruss, Christian
1.10.2007 um 11:44:41
3. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Hallo Thomas,
Ihr Zitat "P.S.: kein Mensch ist
gezwungen bei uns in Deutschland keine Bildung zu erlangen, Sie hätten ja auch
studieren können, machen sie mich nicht für ihre persönliche Misäre
verantwortlich!" zeigt, dass Sie mich wieder einmal nicht verstanden
haben.
Wieder würdigen Sie einen Beitrag ab, in dem Sie versuchen dem
Verfasser einen fehlenden Bildungsabschluss zu unterstellen.
Ich habe nie
behauptet, nicht studiert zu haben und selbst wenn ich einen akademischen
Abschluss hätte, so habe ich mich hier im Forum nie damit gebrüstet und
vorgegeben, mehr Durchblick zu haben als andere Forumsteilnehmer.
Sie
schreiben: "Liebe Annika, natürlich gibt es Alternativen zu diesem Kraftwerk,
dass ist unbestritten! Aber leider heißt diese Thema mal hier, DIESES
Kraftwerk!"
Die Diskussion hier wird geführt FÜR dieses Kraftwerk oder
GEGEN dieses Kraftwerk.
Natürlich kann man als Gegner auch schlicht und
einfach sagen ich bin dagegen.
Die Reaktion von Ihnen, von Christian, von
"Kraftwerker", von Stefan usw. wäre dann so etwa "ha, ha, kommt bei Ihnen der
Strom etwa aus der Steckdose" oder "alles rosarote Ökospinner" oder "so kommt
unser armes Saarland nicht aus dem Dreck raus" oder "immer gegen alles sein,
Ihnen gehört der Strom abgestellt".
Die Diskussion wäre dann schnell beendet
und keiner hätte etwas davon, ich denke, da geben Sie mir Recht,
oder?
Ich kann aber auch konstruktiv Kritik üben und dagegen sein (also
gegen das Kraftwerk in der jetzt geplanten Form) und Alternativen aufzeigen, die
(nicht nur in meinen Augen) zeitnah realisiert werden könnten. Eine Alternative
in meinen Augen wäre z.B. ein kleineres Kraftwerk und der Ausbau anderer
Energieerzeugungsformen, mehr Energieeffizienz.
Das habe ich getan, ich
schreibe nicht erst seit gestern hier im Forum von Herrn Stein. Ich habe dabei
Quellen angegeben (wer wirklich interessiert ist an der Diskussion, wird die
Forumsbeiträge sie hier seit Monaten gepostet werden, sicherlich durchgelesen
haben), ich recherchiere zum Thema seit einiger Zeit im Internet, ich lese
Fachzeitschriften, bin allgemein am Thema Nachhaltigkeit und Energieversorgung
nicht erst seit November letzten Jahres interessiert. Es ist nicht so, dass ich
hier nur Zahlen der BI herunterbete, oder aus grünen Parteiblättchen
zitiere.
Was mir aber z.B. bei Ihnen ganz stark fehlt, sind Argumente für
das Kraftwerk, die nicht so von der RWE schon einmal gesagt worden sind. Denn
bisher habe ich von Ihnen, ausser dass Sie sich herablassend zu von Gegnern hier
im Forum vorgebrachten Argumenten und Zahlen zu äussern, noch nicht viel Neues
erfahren.
(Ich kann übrigens gerne - obwohl das eigentlich Zeitverschwendung
ist - mit 'Copy' und 'Paste' alle ihre herablassenden Äusserungen in einem neuen
Thread zusammenstellen, nicht damit Sie mir nicht wieder vorwerfen, keine
Quellen für meine Behauptung zu zitieren...)
Ich zweifle nicht daran,
dass die RWE mit allen Mitteln versuchen wird, ihren Doppelblock in der
geplanten Form durchzudrücken.
Sollte sich aber herausstellen, dass
auf Grund der Auffassung von Kommunal- und Landespolitik, auf Grund von Vorgaben
aus Berlin, genehmigungsrechtlichen Bedenken hinsichtlich der Frage ob Neubau
oder Erweiterung, der allgemeinen klimapolitischen Diskussion, verschärfter
Emissionswerte, gestiegenen Preisen für Kraftwerkskomponenten, eines steigenden
Kohlepreises, absehbar teurerer CO2-Zertifikate, auf Grund der Stimmung in der
Bevölkerung (es gibt sicherlich noch weitere Faktoren) das Projekt so nicht
durchführbar ist, dürfte sich die RWE meiner Meinung nach trotzdem auf ein
kleineres Kraftwerk einlassen, weil Deutschland nicht beliebig viele Standorte
wie Ensdorf vorzuweisen hat und weil überall bei Kohlekraftwerkserweiterungen
die Proteste lauter werden, also auch nicht beliebig ausgewichen werden
kann.
Grüsse, Annika
30.9.2007 um 21:25:45
4. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Sie sprechen mir aus der Seele! Man muss nicht studiert
haben, um sich eine Meinung zu den derzeitigen Vorgängen zu bilden. Wenn man
allerdings studiert hat, ist es umso beschämender, dies in so peinlicher Form
wie "Thomas" heraushängen zu lassen und allen anderen ihr Mitspracherecht
abzusprechen.
Intelligenz hat nichts mit Universitätsabschluss zu tun! Oder
anders gesagt: Es gibt "dumme" Akademiker genauso wie "schlaue" Arbeiter!
Anderen Menschen ihr Mitspracherecht abzusprechen ist der Ausstieg aus der
Demokratie und der Einstieg in die Oligarchie. Oder auch Diktatur.
In
diesem Sinne,
Marlies
29.9.2007 um 21:36:32
5. Antwort
Absender: Maik
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Ohje, Demokratie wurde eh nur für den Pöbel gemacht.
"Demokratie ist die schlechteste Staatsform die ich kenne, aber nennen sie
mir eine Bessere!"
30.9.2007 um 16:16:22
6. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
@Annika
@Marlies
Ihre Beiträge sind ein Zeichen
dafür, dass Sie mich nicht verstanden haben. Lesen Sie meine Beiträge nochmals
intensiv durch!
Ich habe weder behauptet, dass man studiert haben muß, um
bei diesem Thema mitzureden! ihre Ausführungen und Beschuldigungen sind einfach
falsch!
Ich habe die jenigen angekreidet, die hier Behauptungen posten,
ohne definierte Quellen anzugeben. Es wurden Zahlen, Statistiken,
mathematische Berechnungen, mögliche Umweltauswirkungen in den Raum geworfen und
die Beweise bleibt man schuldig. Kann das Diskussion sein! Dann soll man sich
lieber in der Hellseherei betätigen! Wenn Behauptungen von sog. "Befürwortern"
kommen, verlangen Sie ja auch Belege für deren Ausführungen.
Ich gebe
Ihnen natürlich Recht, dass jeder seine Meinung vertreten kann, daran ist nicht
auszusetzen! Auf die ART,wie ich meine Meinung vertret kommt es an!
Hierzu kann man nur sagen ...Schuster bleib bei deinen Leisten....
Ich habe
mich über niemanden herab gelassen, dass ist eine Unterstellung von
Ihnen.
Zum wiederholten male, habe ich bei einigen, Link´s, Adressen,
oder einfach gesagt Beweise für ihre Formulierungen beansprucht, um einfach
nachzuvollziehen und ihre Ausagen somit zu belegen. dies kann doch so schwer
nicht sein! Sie würden, oder verlangen doch das gleiche!!!
Sehen Sie
beide doch nochmal die Beiträge durch, es sind KEINE fachllichen Ausführungen
zitiert worden, die die Aussagen mancher belegen könnten. Es wird sich nicht mal
die Mühe gemacht, wenn dann wurde gesagt, .."schauen Sie selbst nach!.., oder
"..dass ist einfach Fakt...." Kann es das sein! Würden Sie das
akzeptieren?
Liebe Annika, natürlich gibt es Alternativen zu diesem
Kraftwerk, dass ist unbestritten! Aber leider heißt diese Thema mal hier, DIESES
Kraftwerk! Man kann natürlich auch über diese Alternativen diskutieren, nur der
Sinn dieser Diskussion hier indiesem Thread tendiert dann stark gegen
Null.
Da wir ja in einer Demokratie leben, wie Sie erwähnten, kann man
also sagen was man will. Automatisch muß dieses aber nicht als wahr aufgenommen
werden, wenn dann auch noch diese Aussagen nicht belegt werden! Wenn dies
trotzdem gemacht wird, kann man sich, in meinen Augen nicht beschweren, wenn
diese Behauptungen dann als Geschwätz abgetan werden.
Ich wiederhole mich
nochmals: Bringen Sie Belege für ihre Behauptungen und wir können sachlich
diskutieren, ansonsten ist mir nämlich die Zeit zuschade!
P.S.: kein
Mensch ist gezwungen bei uns in Deutschland keine Bildung zu erlangen, Sie
hätten ja auch studieren können, machen sie mich nicht für ihre persönliche
Misäre verantwortlich!
30.9.2007 um 16:20:23
7. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
@ Thomas
Ihr Zitat:
"Ich
appelliere an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der
Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu
unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein
Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel
ist!"
Meine Frage am 28.09 um 20:02 Uhr
dazu:
"Welcher Kompromiss ist für die Allgemeinheit akzeptabel!
Bitte genau angeben!"
Die Antwort von Ihnen fehlt noch immer!
Ich hoffe, dass Sie bald antworten!
30.9.2007 um 17:50:23
8. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
@ Christian,
ich bin begeistert:
DER BAU
DES ENERGIE-RIESEN IN ENSDORF LÖST AUF EINEN SCHLAG ALLE PROBLEME!!!
Ich
werde nachdenken, ob ich mich jetzt nicht doch noch zum Befürworter entwickeln
müsste!
1.10.2007 um 13:22:58
9. Antwort
Absender: Marlies
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Ja, und wie rechtfertigen Sie die aberwitzigen
Dimensionen dieses Kraftwerks, rein volkswirtschaftlich und nicht aus dem
Geldbeutel der RWE heraus gesehen? Preisstabilität kanns ja wohl nicht sein,
weil die EVU ihre Strompreise liebend gerne an den Ölpreis koppeln und so ihre
Gewinnspanne vergrössern.
Genau aber um die Dimensionen geht es doch den
meisten Gegnern, die meines Erachtens nicht die "Totalverweigerer" sind, als die
sie dargestellt werden. Es geht also hier auch nicht um eine Dichtomie Kohle
hier, Windkraft da, wie Sie das andeuten, sondern um einen vernünftigen Mix mit
möglichst hoher Energieeffizienz. Dass wir irgendwann von der Kohle wegmüssen,
sagen Sie ja selbst, es handelt sich also nur um die Gestaltung des Übergangs.
Als BWLer wissen Sie aber auch, dass jede Investition abgeschrieben
werden muss und über diesen Zeitraum hinweg, wenn's geht länger, laufen muss,
damit sie sich rechnet. Je grösser die Investition, desto länger die
Abschreibungsphase.
Brauchen wir wirklich einen Übergang von 40-50 Jahren?
Natürlich ist so ein Riesenbrocken ein Hindernis für die Umbildung der
Energieversorgung, denn wenn er steht, muss er auch laufen - und zwar möglichst
viel!
Ich meine, wenn für die erzeugte Leistung keine Infrastruktur
vorhanden ist, sollte man sie nicht erzeugen oder eben da erzeugen, wo es
Abnehmer/Infrastruktur gibt. Und da sehe ich Strom und Wärme als zwei
gleichberechtigte Produkte eines KW, denn der Wärmebedarf ist ja (für ganz
Deutschland/Europa gesehen) da, wird nur derzeit über Öl, Gas, und - aber da
dürfte die Menge auch eher anekdotisch sein - Pellets gedeckt. Warum werden
übrigens Pellets eingesetzt? Ganz klar, weil das von Leuten wie der RWE
gelieferte Gas und die von Leuten wie RWE gelieferte Fernwärme an den Ölpreis
gekoppelt sind und damit zu Preisen gehandelt werden, die von den
Gestehungskosten völlig abgekoppelt sind. Somit ist auch der Bau von Ensdorf neu
nicht das Ende der Pelletswirtschaft.
Die Versorgungssicherheit wird
nicht geringer, wenn man z.B. drei Blöcke a 500 MW jeweils dorthin baut, wo auch
die Wärme genutzt werden kann. Die von der RWE angebotene Auskupplung von 70 MW
pro Block ist doch angesichts der Gesamtleistung von 3900 MW absolut lächerlich.
Und die 46% werden sowieso auch nur unter theoretischen Idealstbedingungen
erreicht. Das KW ist ausdrücklich für Lasten zwischen 30% und Volllast
ausgelegt, und wie bei jedem Motor gibt es eine Ideallast, bei der das Ding dann
eben 46 % erzielt. Nur wird dieses Ideal im Regelbetrieb nicht unbedingt
eingehalten.
Machen wir uns nichts vor: Der KW-Standort Ensdorf ist so
interessant, dass die RWE oder auch sonstwer dort auf jeden Fall etwas bauen
wird, und weil es überall in Deutschland BI's gegen die geplanten KKW gibt und
der Widerstand wächst, steht sie gar nicht vor der Alternative "wenn nicht hier,
dann eben woanders". Jedenfalls nicht in Deutschland, und wo sie die von Ihnen
genannten patriotischen Beweggründe hat, wird sie wohl auch kaum abwandern
wollen, gelle?;)
Die Franzosen werden sich auch keine neuen KKW mehr
hinstellen. Sämtliche Neubauprojekte sind GuD-Technik oder eben in einem Fall
Kernkraft an einem vorhandenen Standort.
Das KW ist auch kein
Arbeitsplätzeschaffer, sondern langfristig Vernichter: Dort sind viel weniger
Leute pro MWh tätig als in alten oder kleineren Anlagen, und aufgrund der
Leistung sieht es doch so aus, dass dann alle anderen Standorte einpacken können
- mitsamt Belegschaft. Als erstes ist dann übrigens Fenne dran, die haben die
ungünstigste Kostenstruktur! Weiss das die dortige
Belegschaft?
"Beruhigend" ist da nur, dass eine Abschaltung von Ensdorf
alt in nächster Zeit eh nicht zur Debatte steht. Die VSE hat bereits bekannt
gegeben, der Block 1 werde auf jeden Fall weiterlaufen, und der Block 3 wurde
2003 umfangreich renoviert und durchläuft auch derzeit eine Revision. Sogar der
Kühlturm wird offensichtlich saniert - warum, wenn das Ding nur noch 5 Jahre am
Netz ist?
Und a propos Cattenom: Sie glauben hoffentlich keine Sekunde,
dass die Franzosen ihre Kraftwerke abschalten, nur weil Ensdorf gebaut
wird.
Man sollte auch diese Geschichte mit den Franzosen gar nicht so nach
dem Motto sehen "dreckige Franzosen, saubere Deutsche". Die Arbeitsgruppe des
neuen frz. Umweltministers Borloo schlägt z.B. einen Feinstaub-Grenzwert von 10
Mikrogramm/Kubikmeter vor, davon ist Deutschland weit entfernt (zeigt ja diese
Diskussion).
Deutschland ist Transitland, auch für Strom, und
französischer Atomstrom wird solange durch deutsche Leitungen gehen, bis die
Masten umfallen. Die Frage mit dem Import und Export wurde im Forum bereits
hinreichend beantwortet, so einfach wie von Ihnen dargestellt ist es nicht. Und
so lange Atomstrom Gestehungskosten von 4, Kohlestrom von 4,5 cent pro kW hat,
wird die RWE aus den von Ihnen genannten Preisgründen auch immer billigen
Grundlaststrom aus Frankreich beziehen, wenn was davon übrig ist. Ensdorf soll
laut RWE ausdrücklich für das "europäische Netz" gebaut werden! Und die Leitung
Vigy-Uchtelfangen ist in beide Richtungen benutzbar!
Die BDI-Studie geht
von bestimmten Prämissen aus, die bereits heute nicht mehr erfüllt sind (z.B.
schonmal einen Blick auf den aktuellen Ölpreis geworfen?...). Deshalb kann auch
ich nur zur Vorsicht beim Recherchieren raten, danke ansonsten aber für den
guten Tipp.
1.10.2007 um 15:55:25
10. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Forumsteilnahme
Da haben Sie aber einen kleinen
Widerspruch in Ihrer Argumentation.
Sie sagen, dass ein großes KKW
weniger Personal pro MWh benötigt als alternative, dezentrale Methoden der
Energieerzeugung. Das kann ich zwar nicht unmitttelbar nachvollziehen, aber hört
sich für mich soweit logisch und schlüssig an, ich gehe also davon aus, dass dem
so ist.
Sie sagen, dass der Strompreis momentan "beliebig" steigt (ich
gehe bei der Anspielung auf die Kopplung an den Ölpreis davon aus).
Wenn
ich diese beiden Aussagen vergleiche erwarten Sie eine dezentrale, teurere
Produktion mit gleichzeitig geringeren Strompreisen als aus einem zentralen,
großen Kraftwerk, bei dem sich logischerweise Synergien ergegben und dadurch
enorme Einsparungen gegenüber dezentralen Einheiten.
Ob die RWE Ihren
Strom jetzt für teuer Geld nach Frankreich verkauft und Frankreich uns im
Gegenzug billigen Strom liefert, dass wage ich mal zu bezweifeln. Warum sollten
die Franzosen den teureren ausländischen Strom ihrem billigeren eigenen
vorziehen? Unterm Strich bleibt ein konstanter Verbrauch im "Einzugssgebiet" bei
positiver Bilanz für uns - da RWE den Strom offensichtlich entweder in
Deutschland oder in Frankreich verkaufen kann.
Egal welcher Strom: ich
beziehe ihn lieber von hier als aus dem Ausland. Volkswirtschaftlich ja auch
"gut für uns".
Bin also der Meinung, dass die Größe des Kraftwerks
durchaus was mit den Produktionskosten zu tun hat. Und da der Wettbewerb auf dem
Strommarkt momentan von der Regulierungsbehörde forciert wird, wird auch der
Strompreis nicht mehr beliebig steigen. Und da kann ein Erzeuger mit einem
großen Kraftwerk mittelfristig den besseren Preis für uns alle machen.
Das
funktioniert natürlich nur so lange, bis der Kohlepreis das kritische Niveau
erreicht hat, langfristig gehen also den Kohlekraftwerken früher oder später die
Kunden flöten.
Gruss, Christian
2.10.2007 um 15:27:30
11. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Ja, Sie haben recht, liebe Marlise und Annika! Ich bin
dumm, ungebildet und ohne Argumente. Da ich jetzt etwas für diese Bildung tun
muß, kann ich nicht länger an Ihrem Kasperletheater teil nehmen! Es ist zu flach
und zu billig.!
3.10.2007 um 09:59:20
12. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Forumsteilnahme
Tschüss Thomas!
3.10.2007 um 10:32:19
56. Eintrag
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff:
Legaler??? Wettbewerbsvorteil durch heimische Kohle
Was man nicht
alles im Internet findet...
Mal sehen was die europäischen
Wettbewerbshüter dazu sagen, dass zumindest im Jahr 2001 solche Kostenvorteile
durch den Einsatz höchstsubventionierter heimischer Steinkohle bestanden haben.
War das nicht gesetzlich verboten?
http://www.landtag-saar.de/dms/Land033.pdf
„Beim Wegfall der
saarländischen Kohleförderung müsste Kohle von der Ruhr oder vom Weltmarkt
bezogen werden, was auf Grund der längeren Transportwege die
Brennstoffeinsatzkosten für saarländische Kohle um 5 Millionen DM erhöhen
würde. Hinzu kämen Mehrbelastungen von 20 Millionen DM durch den Wegfall der
Ballastkohlenabschläge.“
29.9.2007 um 09:22
57. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: !!!
Delegiertenversammlung des Saarländischen Ärzteverbandes sagt: !!!
NEIN zu diesem Großprojekt!
Der Eid des Hippokrates
wird schon lange nicht mehr von den Ärzten geleistet. Er ist in seinem Wortlaut
nicht mehr zeitgemäß. Er hat auch keinerlei Rechtswirkung. Und dennoch, dieser
Eid enthält Elemente, die auch heute noch Grundbestandteil der ärztlichen Ethik
sind.
Was in diesem Eid ist auch nach 2400 Jahren noch Grundgedanke
ärztlichen Handelns? Es ist unter anderem das Gebot, Kranken nicht zu schaden.
In der Genfer Deklaration des Weltärztebundes lautet der entsprechende Satz:
„Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein“.
Dieses Gebot bedeutet für uns nicht nur, Kranken nicht zu schaden, es bedeutet
für uns auch, erkennbaren gesundheitlichen Schaden abzuwenden. Es bedeutet für
uns als Ärztinnen und Ärzte, dass wir unser Wissen nutzen, auch öffentlich, wenn
die Gesundheit von Menschen erkennbar bedroht ist.
Nicht anderes haben
die Delegierten des Saarländischen Ärzteverbandes mit ihrem Beschluss am
28.06.07 getan. Sie haben die verantwortlichen Politiker und Entscheidungsträger
in einem offenen Brief auf die gesundheitlichen Gefahren hingewiesen, die durch
das Großprojekt Ensdorf für die saarländische Bevölkerung zu erwarten sind.
(www.aerztesyndikat-saarland.de)
Wir möchten an dieser Stelle nicht
darüber diskutieren, ob es energiewirtschaftlich effizient ist, heute noch
Kohlekraftwerke dieser Dimension zu bauen.
Wir möchten an dieser Stelle
nicht darüber diskutieren, wie wirtschaftliche Interessen und die Möglichkeit
des „Emissionshandels“ die Energiegewinnung in der Bundesrepublik beeinflussen.
Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, ob dieser
Kraftwerksbau nach europaweiten Ausschreibungen im Saarland einige
längerfristige Arbeitsplätze bringt.
Wir möchten an dieser Stelle nicht
darüber diskutieren, wie Alternativen der Energiegewinnung heute umgesetzt
werden können, und wie dadurch die Schadstoffbelastung der Umwelt und damit die
gesundheitliche Gefährdung für die Menschen reduziert werden kann.
Wir
möchten an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, ob es umweltpolitisch
sinnvoll ist, die gesamte Wärmemenge, die bei zwei mal 800 Megawatt Leistung
entsteht durch den Schornstein zu blasen. (Die Wärme würde ausreichen,
alle saarländischen Haushalte zu versorgen.)
Wir möchten an dieser Stelle
nicht darüber diskutieren, wie es zusammenpasst, dass die Landesregierung
durch den Bau einer Gichtgasanlage in Dillingen erreicht, in Zukunft 400 000t
CO² Ausstoß einzusparen und die gleiche Landesregierung auf der anderen
Saarseite eine Kraftwerksplanung unterstützt, die etwa 8 Millionen Tonnen CO² im
Jahr ausstoßen kann.
Wir möchten an dieser Stelle nicht darüber
diskutieren, ob es dem gewünschten Strukturwandel im Saarland förderlicher
wäre, die alternative Energiewirtschaft auszubauen, die hier gut gestartet ist.
Wir sind Ärzte! Wir möchten an dieser Stelle darauf aufmerksam machen,
dass die heute schon - im Vergleich mit anderen Regionen Deutschlands -
überdurchschnittlich kranke saarländische Bevölkerung durch das geplante
Kohlekraftwerk weitere hohe gesundheitliche Schäden zu erwarten hat. Kinder und
Ungeborene sind in besonderem Maße gefährdet, durch Umweltgifte gesundheitliche
Schäden zu erleiden. Das Aufwachsen in einem Lebensraum mit hoher
Schadstoffbelastung bewirkt Störungen der Organentwicklung. Für die Entwicklung
der Atemwege bedeutet dies häufige Infekte und Entwicklung von chronischen
Erkrankungen schon in frühen Jahren(z.B. Asthma bronchiale). Es bedeutet für
Kinder Störungen in der Entwicklung des Immunsystems, eine Zunahme von Allergien
und entsprechende gesundheitliche Folgeerkrankungen im Erwachsenenalter.
(http://reports.eea.europa.eu/environmental_issue_report_2002_29/en/eip_29.pdf)
Besonders
gefährdet sind auch ältere Menschen und Menschen, die bereits an einer
kardiopulmonalen Erkrankung leiden. Sie müssen mit einer Verschlimmerung ihrer
Erkrankung rechnen. Morbidität und Mortalität steigen nachweislich mit
zunehmender Schadstoffbelastung.
(http://nuv-online.de/wp-content/uploads/2007/07/12_zylka-menhorn-feinstnube.pdf,
http://www.lbl.gov/Education/ELSI/pollution-main.html, http://content.nejm.org/cgi/content/full/356/5/447 )
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser saarländischer
Lebensraum, Boden, Luft und Wasser durch die Schadstoffe und die Wärme die das
Kraftwerk abgibt, zusätzlich in hohem Maße belastet wird. Wir treten dafür ein,
gemeinsam mit vielen Kollegen und Kolleginnen, dass unser Lebensraum gesünder
wird. Wir treten dafür ein, dass die Schadstoffbelastung verringert wird. So
haben wir die Aussicht, wie z.B. Erfahrungen aus Irland bestätigen, dass sich
die gesundheitliche Situation der Bevölkerung allein durch diese Maßnahme
verbessert.
(www.airmap.unh.edu/assessment/Team/ArticlePDF/Clancy,2002.pdf)
Wir
treten dafür ein, dass vermeidbare gesundheitliche Risiken vermieden werden.
Spezielle Daten zur Gesundheit der saarländischen Bevölkerung sind nachlesbar
z.B. bei http://www.gbe.saarland.de./ (Gesundheitsberichterstattung des
Saarlandes)
Was ist in Ensdorf geplant?
RWE - Power plant, zwei
zusätzliche Blöcke à 800 Megawatt Leistung zu bauen. Das Ensdorfer
Kohlekraftwerk wäre damit das größte seiner Art in der Bundesrepublik.
Entsprechend der Verbrennungsleistung wird die Menge an Abfallprodukten sein,
die nicht nur die saarländische Bevölkerung zu verkraften hat. Bei der
Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen viele gesundheits- und
umweltschädliche Abfallprodukte. Hauptschadstoffe sind CO2, SO2, NOx, CO, Staub,
Asche, Metalle, Radioaktivität, organische (polyzyklische) Verbindungen und
Abwärme.
Die tatsächliche Luftbelastung durch Abgase von
Kohlekraftwerken ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Sie ist abhängig von
der Zusammensetzung der Abgase (abhängig vom Brennstoff), der
Schornsteinhöhe, der Geschwindigkeit des Austritts, dem thermischen
Auftrieb, von Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftturbulenzen, thermischen
Schichtungen, Niederschlag, Sonneneinstrahlung, geographischer Lage und anderen
Faktoren.
Der definitive Beitrag der Emissionen eines Kohlekraftwerkes an der
Luftbelastung in einem definierten Gebiet ist daher nicht generell bestimmbar
sondern von regionalen Gegebenheiten abhängig. Hierüber gibt es im Saarland
keine Untersuchungen. Die individuelle Immissionsbelastung und damit die
gesundheitliche Gefährdung ist die Summe von vielen unterschiedlichen Emissionen
unterschiedlicher Quellen. (natürliche Quellen, Hausfeuerung, Kraftverkehr,
Industriefeuerung u.v.m. In den vergangenen Jahrzehnten konnten die Emissionen
von Kohlekraftwerken durch moderne Technik und Filter deutlich reduziert werden.
Sie haben dennoch in der Bundesrepublik, im Vergleich zu anderen Verursachern
die größte Emissionsrelevanz für CO2, SO2, NOx und Staub.
Bei
Vollbetrieb der beiden geplanten Blöcke wird eine genehmigte zusätzliche
Jahresmenge von 700 t Staub, je 7.000t SO2, NOx, CO und 1t Quecksilber in die
Atmosphäre und die Umwelt gelangen. Hinzu kommen noch giftige Metalle und andere
organische Verbindungen. Das Kühlwasser soll vornehmlich aus der Saar entnommen
werden und mit etwa 30 Grad °C wieder eingeleitet werden. Die Abwärme, die bei
der Verbrennung entsteht wird komplett durch die Schornsteine geleitet. Die
Wärmebelastung der Atmosphäre und der Gewässer beurteilen nicht nur
Umweltmediziner als problematisch. (www.bi-kraftwerk.de)
Medizinische
Fakten
SO2 und NOx sind Reizgase. Sie verursachen Reizungen der oberen und
der unteren Atemwege. Sie verursachen obstruktive Lungenerkrankungen, z.B.
Asthma. Sie sind besonders gefährlich für Menschen mit kardiopulmonalen
Erkrankungen. Die Auswirkungen von Smog in weltweiten Großstädten ist uns
Ärztinnen und Ärzten ein Begriff. Diese Reizgase sind eine bekannte
Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Die Erkrankungshäufigkeit von
Atemwegserkrankungen wird zunehmen. Es ist mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate
zu rechnen. Besonders gefährdet sind Kinder und alte Menschen.( http://www.springerlink.com/content/u7314562788p1h11/ , http://hydra.usc.edu/scehsc/coep/coep_atlaschap.asp, www.californialung.org/downloads/diesel010501/ALA-OEHHA_children.pdf
)
CO2 ist der Klimakiller Nummer 1 und beschäftigt zur Zeit
die Weltpolitik. Hauptthema des G-8 Gipfels im Sommer waren Überlegungen, die
weltweite CO2 - Belastung zu verringern. Die Planung eines Großkraftwerkes,
welches bis zu 8 Mill. Tonnen CO2 jährlich in die Atmosphäre abgeben kann,
konterkariert diese überregionalen politischen Bemühungen. Das Saarland hat
heute schon den höchsten pro Kopf Ausstoß an CO2 in der Bundesrepublik.
(www.sr-online.de/nachrichten/30/615453-print.html , www.portal-lebach.de/php/nuke/index.php?name=News&file=article&sid=762)
Über Feinstaubbelastung in Bezug auf Krankheit und Sterblichkeit gibt es
viele wissenschaftliche Untersuchungen. Im Gegensatz zu den gasförmigen
Schadstoffen ist der eindeutige Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung in der
Atemluft und Krankheit eindeutig messbar und damit beweisbar. Die Messdaten
werden nicht durch regionale Besonderheiten verfälscht oder beeinflusst. Die
Daten sind damit weltweit vergleichbar.
(www.primary-care.ch/pdf/2006/2006-45/2006-45-568.PDF)
Für alle
Schadstoffemissionen gibt es gesetzlich festgelegte Grenzwerte. Grenzwerte sind
gut. Es ist ein Anfang, die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt zu
schützen. Als Ärzte/innen wissen wir, dass gesetzliche Grenzwerte für eine
schädliche Substanz nicht gleichzeitig bedeuten, dass ein Gesundheitsschaden
erst bei Überschreitung eintritt. Gesundheitsschäden treten individuell bereits
früher ein. Dies trifft erst recht zu bei einer bereits gesundheitlich
vorbelasteten Bevölkerung. Dies trifft besonders zu bei Kindern.
Nach
WHO - Kriterien ist eine Belastung über 10µg/m³ Feinstaub eindeutig
gesundheitsschädlich.(http://whqlibdoc.who.int/hq/2006/WHO_SDE_PHE_OEH_06.02_eng.pdf)
Im
Saarland haben wir bereits heute Jahresmittelwerte, die über 20µg/m³ liegen.
Mittelwert bedeutet, dass es auch viele Tage gibt, an denen die Werte 50µg/m³
erreichen. Die gesetzlich geregelten Grenzwerte liegen in Deutschland für
Feinstaub bei 40µg/m³! (Schweiz 20µg/m³)
In den Daten der
Gesundheitsberichterstattung (www.gbe.saarland.de) können wir nachlesen, dass an
den sieben Messstationen im Saarland (Bieringen bis SB) der Jahresmittelwert in
2006 für Feinstaub an sechs Stationen über 20µg/m³ lag. (SB 28Mg/m³, Bieringen
18µg/m³). An mindestens sechs bis maximal 30 Tagen lag der Mittelwert bei
50µg/m³.Wir können die Diskussionen über Umweltschadstoffe, Studien und
Untersuchungsergebnisse über gesundheitliche Folgen in vielen nationalen und
internationalen Fachjournalen nachlesen,
z.B.(http://216.185.112.5/presenter.jhtml?identifier=4419)
Dass
Umweltmedizin ein eigenständiges Fachgebiet in der Medizin ist zeigt, wie
wichtig es ist, die komplexen Zusammenhänge von Umwelt und Gesundheit und Umwelt
und Krankheit zu erfassen. Für fast alle Fachbereiche der Medizin ist
Umweltmedizin zunehmend wichtig, da wir in der Patientenversorgung immer mehr
mit den gesundheitlichen Folgen konfrontiert sind. Besonders die Fachbereiche
Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinmedizin, Kardiologie, Pulmologie und
Dermatologie sind hiervon betroffen.
Wir können die möglichen
Auswirkungen der einzelnen Schadstoffe auch in den Internetseiten der
Landesregierung (Gesundheitsberichterstattung des Ministeriums für Justiz,
Gesundheit und Soziales, Landesamt für Umwelt, Umweltministerium usw. )
nachlesen. Es ist alles dokumentiert. Es ist alles bekannt. Die Daten sind allen
zugänglich. (www.lfu.saarland.de, http://www.umwelt.saarland.de/, http://www.bmu.de/, http://www.bundesumweltamt.de/, http://www.aerzteblatt.de/)
z.B.:Auszug aus den
Internetseiten des Landesamtes für Umweltschutz:
Der Boden ist ein
lebenswichtiges, nicht vermehrbares Naturgut. Er dient der Erzeugung von
Nahrungs- und Futtermitteln, fungiert als Schadstofffilter für das Grundwasser
und sichert damit die Lebensgrundlagen des Menschen. Verborgen unter einer
Pflanzendecke wird die Vielfalt und die Bedeutung des Bodens als wichtiger
Funktionsträger im Naturhaushalt oft nicht wahrgenommen.
Informationen
zu SO2....
Informationen zu NO2....
Informationen zu Feinstaub....
Diese Daten sollten alle Verantwortlichen aufrütteln und motivieren,
sich für die Gesundheit der saarländischen Bevölkerung einzusetzen um weiteren
Schaden vermeiden.
Die Reduktion von Schadstoffen verbessert
messbar den Gesundheitszustand einer Bevölkerung.(Effect of air-pollution
control on death rates in Dublin, Ireland: an intervention study) www.circ.ahajournals.org/cgi/content/full/109/21/2655
Außer der direkten Gesundheitsgefährdung durch Immission von
Schadstoffen sind auch gesundheitliche Schäden durch die Veränderungen der
natürlichen Umwelt zu erwarten.Uns alle erwartet bei Inbetriebnahme dieses
Kraftwerkes eine Verstärkung des Treibhauseffektes, noch mehr saurer Regen mit
u.a. Waldschäden, eine höhere Schadstoffbelastung des Bodens, eine Wetter- und
Klimaveränderung durch die Wärmebelastung der Atmosphäre und der Gewässer.
Aus gesundheitspolitischer Sicht ist zu bedenken, dass zusätzliche
Schadstoffbelastung der Luft, zusätzliche Schadstoffbelastung der Umwelt und
klimatische Veränderungen erhebliche zusätzliche Kosten für die medizinische
Versorgung der saarländischen Bevölkerung verursachen werden. Können wir uns das
leisten?
Wir müssen den Präventionsgedanken ernst nehmen. Prävention ist
eine Gemeinschaftsaufgabe. Es genügt nicht, die Bevölkerung zu
gesundheitsbewusstem Lebensstil zu motivieren. Der Staat trägt die Verantwortung
für die Entwicklung umweltgerechter und gesundheitsförderlicher Konzepte und
Maßnahmen. Der Schadstoffausstoß von Autos ist z.B. schon lange geregelt und
wird ab 2008 weiter verringert werden müssen. Dies reicht jedoch nicht aus, die
gesundheitlich schädliche Umweltbelastung wesentlich zu reduzieren. Eine
Verringerung weiterer Schadstoffemissionen durch die Hauptverursacher
(Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen, Industrie) ist dringend
geboten.
Wir haben im Saarland heute die Situation, dass es nicht
darum gehen darf, eine noch höhere Schadstoffbelastung zu verhindern, sondern es
muss darum gehen, die bestehende Belastung zu verringern. Aus diesem Grund sagt
die Delegiertenversammlung des Saarländischen Ärztesyndikats „nein“ zum
geplanten Doppelblock Kohlekraftwerk in Ensdorf.
Dr. Sigrid Bitsch
PD
Dr. Uwe Specht
Quelle: http://www.aerztesyndikat-saarland.de/
29.9.2007 um 01:49
1. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: !!!
Delegiertenversammlung des Saarländischen Ärzteverba
Kompliment an die
Ärzte! Alle Aussagen werden sachlich begründet und durch Studien belegt!
Auf
diese Ärzte können wir stolz sein.
29.9.2007 um 09:01:22
58. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff:
Nachgefragt in Bremen: Wie stoppt man ein Kohlekraftwerk?
26
September, 2007 - 15:16
In der Hansestadt wird kein neues Kohlekraftwerk
errichtet, die Stadtwerke haben sich von den Bauplänen verabschiedet.
Gruenes-klima.de fragt bei den Bremer Grünen nach den Hintergründen, dem
Erfolgsrezept und den zukünftigen Plänen.
gruenes-klima.de: Herzlichen
Glückwunsch nach Bremen - das Aus für das Kraftwerk war auch bundesweit ein
wichtiges Signal. Was war denn letztlich schlachtentscheidend?
Bremer
Grüne:Der Rückzug aus dem Kohlekraftwerksprojekt wurde mit den stark gestiegenen
Konstruktionskosten begründet - swb sprach von einer Preissteigerung um ca. 50%.
Damit hat das Kraftwerksprojekt noch nicht einmal die erste wirtschaftliche
Hürde genommen. Vermutlich haben die Unwägbarkeiten bei der
Betriebskostenplanung aber auch eine Rolle gespielt. Schließlich zeichnet sich
für die kommenden Jahre ein steigender Weltmarktpreis für Kohle ab; außerdem
sind die Kosten für den Emissionshandel ab 2012 nur schwer
prognostizierbar.
Die klare grüne Haltung war aber wohl eine
wesentliche Voraussetzung für diese Entscheidung. Denn zum einen fehlte auf
einmal die politische Rückendeckung der Landesregierung für den Bau des
Kohlekraftwerkes. Zudem hat das in der neuen rot-grünen Koalition vereinbarte
Moderationsverfahren die handelnden Akteure in einen transparenten
Abwägungsprozess gezwungen. Der Bau des Kohlekraftwerkes wäre danach öffentlich
kaum mehr zu rechtfertigen gewesen.
gruenes-klima.de: Das klingt jetzt
natürlich überzeugend, aber gab es denn nicht Widerstand und gute
Gegenargumente?
Bremer Grüne: Die Befürworter des Kohlekraftwerkes
begründeten ihre Position vor allem mit Standortargumenten für Bremen. Sie
hatten Angst, dass bei einer Absage das Kraftwerk an der Landesgrenze gebaut
wird und damit Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft für Bremen
verloren gehen. Diese Argumente tragen jedoch nicht weit, denn andere
Kraftwerksplaner stehen vor den gleichen wirtschaftlichen Fragezeichen wie die
swb.Bremen
Die swb hat die richtigen Schlüsse gezogen: Sie wollen
statt eines neuen Kohlekraftwerkes nun bei ihren bestehenden Anlagen die
Effizienz steigern. Außerdem starten sie eine Erneuerbaren Offensive: sie haben
angekündigt den Anteil der Erneuerbaren Energien in ihrem Erzeugungsportfolio
von jetzt 1,5% bis 2020 auf 20% zu steigern. Damit bleiben Arbeitskräfte,
Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft in Bremen – allerdings auf einem grünen
Fundament und nicht zu Lasten des Klimas. Bei dieser Strategie unterstützen wir
die swb gerne!
gruenes-klima.de: Derzeit sind deutschlandweit mehr als 30
neue Kohlekraftwerke in Planung. Was können denn die Bürgerinitativen,
Umweltgruppen und Grüne an den anderen Standorten lernen vom Erfolg in
Bremen?
Bremer Grüne: Durch das Moderationsverfahren wurden die
wesentlichen Fragen für die Entscheidung pro oder contra Kohlekraftwerk
formuliert und alle Akteure in einen transparenten Abwägungsprozess gezwungen.
Dadurch wurde die Öffentlichkeit am Entscheidungsverfahren beteiligt. Kraft der
ökonomischen und ökologischen Argumente wäre ein Kraftwerksbau kaum noch zu
rechtfertigen gewesen.
Dieser öffentliche Dialogprozess bedeutet
vielleicht nicht bei allen 30 anstehenden Kohlekraftwerksplanungen automatisch
das Aus. Aufgrund des wachsenden Unmuts in der Bevölkerung gegen den Bau
neuer Klimakiller kann ein solches strukturiertes Moderationsverfahren aber
sicher ein hilfreiches Element sein, um die wesentlichen ökonomischen und
ökologischen Gegenargumente bekannt zu machen.
gruenes-klima.de: Also zum
nachmachen sehr empfohlen! Herzlichen Dank. Und macht weiter so!
28.9.2007 um 22:22
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nachgefragt in Bremen: Wie stoppt man ein Kohlekraftwerk
keine
statements?! : (
29.9.2007 um 13:57:51
59. Eintrag
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff:
Keine Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
Nette
Internetseite. Da macht das Lesen noch so richtig Spaß.
http://www.gruenes-klima.de/
Kohlekraftwerke sind der
Klimakiller Nr. 1. Dennoch planen Vattenfall, RWE & Co. mehr als 30 neue
Kohlekraftwerke allein in Deutschland. Dies würde sämtliche
Klimaschutz-Anstrengungen mit einem Schlag zunichte machen. Die Grünen rufen
daher auf zum bundesweiten Widerstand. MACH MIT!
28.9.2007 um 20:55
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Keine
Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
Dennoch planen
Vattenfall, RWE & Co. mehr als 30 neue Kohlekraftwerke allein in
Deutschland.
und frau merkel bereist die welt und wirbt für den
klimaschutz. aber das die industrie die politik macht ist ja bekanntlich auch
nichts neues.
28.9.2007 um 21:14:46
2. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Keine Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
Gerade eben auf der
Seite einen Link zu dem Schwarzbuch Klimaschutzverhinderer von Greenpeace
gefunden. Sorry, falls der Link hier irgendwo schon ist/war - mir fehlt noch ein
wenig der Überblick.
Auf jeden Fall sind interessante Namen und
Unternehmen dabei.
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Verflechtung_Energiewirtschaft_Politik.pdf
28.9.2007 um 21:17:04
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Keine
Kohle-Kolosse- Grüne rufen auf zum Widerstand
brauch man gar nicht so
hoch zu gehn wie in der pdf beschrieben.. reicht wenn wir bei müller halten
28.9.2007 um 21:46:07
60. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff:
Regierungserklärung Müller
Regierungserklärung von Ministerpräsident
Peter Müller „Das Saarland – Moderne Infrastruktur für ein modernes Land“
Die vergangenen Wochen und Tage standen für unser Land im Zeichen
wichtiger standortpolitischer Entscheidungen und Ereignisse. Das Saarland hat
seine Attraktivität – als Standort für Ansiedlungen und Investitionen, als
touristisches Ziel, als Region mit Lebensqualität und hervorragenden
Entwicklungsbedingungen – wesentlich gesteigert.
hachja,
unser alter freund beliebt mal wieder zu scherzen..
also man sollte sich
schon für eins entscheiden, gigantonomie der industrie oder
lebensqualität mit touristischer attraktivität. auch fördert man
entwicklung sicherlich auf andren wegen.
also auf die nächste
wahl bin ich gespannt, wenn man sich mal so umhört.
28.9.2007 um 14:41
1. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Regierungserklärung Müller
Netter Hinweis. Da passt noch viel mehr wie
die Faust aufs Auge:
http://www.cdu-saar.de/downloads/72836.pdf
Die
Zukunft unseres Landes – das sind natürlich vor allem
Kinder. Eine gute
Zukunft wird ein Land nur haben:
- wenn ihnen gute Lebens- und
Berufsperspektiven in dieser Region zu Verfügung
stehen.
Aber das Schwelgen in vergessenen
Politikerversprechungen bringt uns leider auch nicht weiter.
28.9.2007 um 16:30:14
61. Eintrag
Absender: Kraftwerker
Email:
URL:
Betreff:
Neubau KW Ensdorf
Ich bin für den Neubau des KW Ensdorfs. Am besten
heute noch damit anfangen. Und diejenigen, die dagegen sind, den müsste man
sofort den Strom abschalten.
28.9.2007 um 11:37
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Neubau
KW Ensdorf
genau !
Aus Ensdorf sollte man
die auch ausweisen und aus dem Saarland.
Die sind nicht gur fürs Land , mit
denen gehen wir unter, wir werden keinen Strom mehr haben, drüben bauen die dann
ein Atomkraftwerk, das ganze Saarland wird arm und keiner hat mehr Arbeit
!
Unser Bier wird nicht mehr kalt und doof sind die ja eh !
28.9.2007 um 12:15:41
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Neubau
KW Ensdorf
also massenevakuierung?! ; )
28.9.2007 um 13:44:45
62. Eintrag
Absender: Markus Barthen
Email: markus.barthen@mlp.de
URL:
http://marküs
Betreff: kraftwerk
Ich kann den Tag schon
regelrecht in der Nase riechen
an dem die Morgennachrichten auf allen
saarländischen
Radiostationen mit dem entscheidenden Satz
beginnen:
"Die RWE mit Sitz in Essen hat gestern Ihren Antrag auf Bau
eines
Kohlegroßkraftwerkes in Ensdorf zurückgezogen.
Wie ein
Firmensprecher der RWE weiterhin erklärte, sei es nicht
möglich, die Anlage
gegen den Willen der gesamten Bevölkerung zu errichten"
28.9.2007 um 11:14
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
kraftwerk
wäre schade, da ja hier eigentlich nur wenige gegen
ein kkw bis max. 800mw wären..
naja, eventuell wird die konkurrenz
dann intelligentere wege gehn.
28.9.2007 um 14:03:04
63. Eintrag
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff:
Saarländer lehnen das Großkraftwerk ab
Eine Meldung aus den
SR-Online-Nachrichten:
September 2007: Saarländer lehnen das
Großkraftwerk ab.
Die Mehrzahl der Saarländer lehnt die RWE-Pläne zum Bau
eines Großkraftwerkes in Ensdorf ab. 52 Prozent sind dagegen. 42 Prozent äußern
sich zustimmend zu dem Projekt. Am deutlichsten lehnen die Anhänger der Grünen
mit 79 Prozent das Projekt ab, 21 sind dafür. Bei den Liberalen ist die Stimmung
dafür/dagegen bei 39:55, bei der CDU bei 40:54. Unter den Anhängern der Linken
sind 53 Prozent dagegen, aber 45 Prozent dafür. Bei den SPD-Wählern sieht das
Verhältnis mit 52 Kraftwerksgegnern und 43 Prozent Befürwortern ähnlich aus.
Quelle: Saarländischer Rundfunk
27.9.2007 um 22:40
64. Eintrag
Absender: Thomas
Email: stromberg112@gmx.de
URL:
Betreff: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Das scheint mirdietypische saarländische Mentalität
einiger "Mitbürger" zu sein.
Noch kein einziger Stein ist verbaut, aber es
wird schon gejammert und fadenscheinige Argumente werden an den Tag gelegt,
gegen einen Bau.
Ob nun soein Kraftwerkgebraucht wird oder nicht, spielt
keine Rolle (ich weiß esnicht und etwa 99%der Anwesenden hier können es auch
nicht wissen). Einzig und alleine auf was es ankommt sind die Investitionen.
Hier will jemand im Saarland investiern, einem der ärmsten und rückständigsten
Bundesländern und dann wird eine große Kampagne gemacht, gegen die Investition.
Eine Investition von mehr als 2 Mrd. €!!!!
Ein Normaldenkender kann hier nur
den Kopf schütteln! Kleingeister mit beschränktem Horizont!!!!!!!!!!
Ich hoffe eindringlich, dass solche Leute keine Stimme in der Öffentlichkeit
finden.
PRO KRAFTWERKSBAU! --> Investitionen und Förderung für
unsere Region!
26.9.2007 um 20:27
1. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
2,2 Mrd und 350
Dauerarbeitsplätze, Steuereinnahmen bla, bla, bla wenn Sie es gebetsmühlenartig
runterrattern wird's doch nicht wahrer! Und wenn Sie unser Saarland als
heruntergekommen und arm darstellen wirds irgendwann noch jemand glauben udn
keiner kommt hierher ausser die RWE-Samariter ,weil die armen saarl. Proleten in
ihrer Not ja jede Kröte schlucken
Ach und die Häuschen sind ja eh nix wert
da, schadet ja nix wenns noch weiter sinkt!!!
Was ist mit meinen 500 MW?
Gehen Sie da mal drauf ein! die werden nicht für lau aufgestellt, die bauen sich
auch nicht von heut auf morgen, das wird kein Geisterkraftwerk ohne Leute,
Steuern fliessen da auch. Vielleicht bleiben da mehr Leute in Ensdorf, Sarrlouis
usw wohnen als jetzt wegziehen wollen
Zahlen die dann für ihr
Neubauhäuschen keine Grundsteuer, keine Abwasser- und Müllgebühren, haben die
etwa kein Geld für hier in den Läden zu kaufen, was essen zu gehen???
Rechnen
Sie Schlaumeiervolkswirt mal den entgangenen Gewinn dadurch vor, das die Region
weniger attraktiv wird durch die beiden riesentürme und das was die
rausspucken!
Ja klar, mit 1600 MW verdient RWE mehr... der Unterschied
zwischen dem Verdienst von 1600 und 500 Mw Stromproduktion fliesst hauptsächlich
nach D'dorf und zu den Aktionären.
Super!
27.9.2007 um 20:35:20
2. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@Frank.
Vielen Dank
für Ihre Anerkennung!!!!
27.9.2007 um 18:58:41
3. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@ Christian
Alles
Käse, was Sie da behaupten, und längst in diesem Forum widerlegt!
In
Deutschland gab es nach dem 2. Weltkrieg noch nie einen Zusammenbruch der
Stromversorgung, weil zu wenig Kraftwerksleistung installiert war.
Derzeit
stehen 5 Atomkraftwerke still und trotzdem
wurden erhebliche Strommengen z.B.
in die Niederlande geliefert.
Wer Elektrizität benötigt, soll den bei sich
selbst erzeugen. Das Saarland braucht kein 1800 MW-Monsterkraftwerk für den
Stromexport!
29.9.2007 um 01:01:48
4. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
ich bin nicht der einzigste
der sich ein kleineres KW vorstellen kann, klar?
das können sich in zwischen
Politiker aller Kuleur vorstellen und die wohnen bestimmt nicht alle in "einem
Häuschen in nicht all zu guter Lage in Ensdorf". Übrigens hab ich nie behauptet,
dass ich da wohne, haben Sie das immer noch nicht gecheckt, das war ein
BEISPIEL, damit Sie peilen, was vielen Anwohnern durch den Kopf geht,
klar?!
Wenn Sie Dipl-Dingsda das Geld hatten sich was besseres zum wohnen zu
kaufen in einer besseren Lage wie rund ums Kraftwerk schön für Sie! Die Leut in
Kraftwerksnähe tröstet das nicht!
Was die Leute da denken ist ihnen
offensichtlich wurscht. Und weil die Ensdorfer im Dreckloch alles Prolls sind
kriegt fallen bestimmt gaaaanz viele der dann massenhaft angebotenen
Arbeitsplätze für gut ausgebildete Leute für die an. Ha, ha, ich lach mich
schlapp!
Und nochwas, ihre angeblichen 11OOO Unterschriften, wer sagt ihnen
das. Ich kenne die BI-Person, die die Listen einsammelt. Es sind inzwischen
doppelt so viele.
Warum sollt ich die Klappe halten, sie dürfen
weiterschwätzen oder was?!
Dipl-Sonstwas, die Lizenz zum Labern oder? Bringen
sie mal was wirklich neues, vielleicht glaub ich ihnen dann
28.9.2007 um 11:47:50
5. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Oh "Manni", so langsam
verliere ich die Lust mit Ihnen zu diskutieren.Ich hätte wenigstens angenommen,
dass sie Lesen können, denn Ihre Frage nach dem sog. 500 MW KW habe ich schon
längst beantwortet. Warum sollte RWE dies tun, weil Sie es vorgeschlagen haben?
Nun bleiben Sie aber mal auf dem Teppich. Die Welt dreht sich nicht nur um Sie
und ihr "Häuschen in nicht all zu guter Lage in Ensdorf". Ich wohne halt in
einer besseren Lage, sie hatten halt Pech, ziehen sie doch weg, wenn es Ihnen
dann nicht mehr gefällt! Sie können Ihr persönliches Schicksal nicht der
Allgemeinheit auflasten (wenn man die 11.000U Unterschriften der BI beachtet,
bleibt immerhin eine große Mehrheit von 989.000 die ich der Allgemeinheit
zuordne!) Also befinden Sie sich bei der absoluten Minderheit und meinen diesen
Defizit durch persönliche Angriffe und Beleidigungen zu retuschieren und sich so
eine Stimme zu verschaffen! Sehr schwach! Für jeden halbwegs Normaldenkenden
sind sie kein gleichwertiger Diskussionspartner.
Ein schlauer Kopf
unserer Nation hat mal gesagt, es ist gut, dass wir in einer Demokratie leben,
dennoch empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit mal die Klappe zu halten, ganz
besonders, wenn man keine Ahnung hat!
Diesen Satz lege ich Ihnen abschließend
an`s Herz, obwohl ich mir vorstellen kann, dass Sie ihn nicht befolgen!
27.9.2007 um 22:50:57
6. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@
mamsel
Zitat:
"ich konnte es mir auch kaum anders
vorstellen!
- überall Propaganda
- Lügen
-
etc.
Nur was sie hier behaupten stimmt natürlich zu
100%.
Quellenangaben geben sie natürlich wieimmer auch nichtan, muß
ichhaltso hinnehmen oder wenn ich will an die UNICEF schreiben, oder die absolut
vertrauenwürdige, persönliche Bekanntschaft aus Kolumbien
fragen."
Ich wüsste nicht, dass ich behauptet hätte, dass
"überall Propaganda und Lügen" in der Berichterstattung seien!
Die von
mir angegebenen Fakten halten jedoch einer genauen Nachprüfung stand. Wenn Ihnen
das auch nicht schmecken wird.
Ich halte es für unmöglich, dass Sie mir
unwahre Angaben unterstellen. Wenn Sie nicht glauben, dass meine Angaben wahr
sind, recherchieren Sie selbst!
Aber ich kann in diesem
Zusammenhang auch sagen, dass ich anlässlich eines Gesprächs mit dem zweiten
Mann in der Botschaft Kolumbiens, dem damaligen Gesandten, dagegen protestiert
habe, dass die auf der Riesenfläche der Abbauzone von El Correjon lebende
indigene Bevölkerung u.a.mit Waffengewalt durch von der Bergbaugesellschaft
angeheuerte Kriminelle vertrieben wurde. Und auch, dass die neuen
Siedlungsgebiete durch die Umweltbelastung aus dem Tagebau stark gefährdet
seien.
Jetzt können Sie ja wieder meine Aussagen bezweifeln, weil Sie
"sich nichts anderes vorstellen können" oder, wie ich glaube, vorstellen wollen
und, weil Sie möglicherweise jedem, der nicht Ihrer Meinung ist, der Lüge
bezichtigen!
29.9.2007 um 19:15:00
7. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Guten Morgen Thomas
!
Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer guten Wohnlage und auch zu Ihrem tollen
Beruf !
Sie sind trotz Ihrer Bemühnungen noch nicht auf ein einizges
Argument eingegangen !
Sie liefern Zahlen die falsch sind und es ist noch
nichteinmal nachvollziehbar wie sie auch nur im weitestens Sinne zu Ihren
Behauptungen kommen können.
Da Sie ja so vehement betonen wie schlau sie
sind ( und die anderen alle Dümmköpfe, außer Christian, der studiert ja
vielleicht) werden Sie ihre Behauptungen bestimmt auch belegen
können.
Ich sage Ihnen ganz klar : wenn sie alle im Saarlouiser Raum
befragen könnten kämen sie zu folgendem Ergebnis :
40 % sind klar
dagegen
10 % sind dafür
50 % ist es egal oder wissen gar nichts
davon.
Es sind zwischenzeitlich über 20.000 Unterschriften ! und erzählen
sie mir nicht das wäre nicht repräsentativ !
Ich fordere Sie nochmals
ganz entschieden auf, gehen Sie auf die Straße organisieren Sie sich. Es ist Ihr
Recht ! Machen Sie was daraus.
Sie können mit allen die Sie treffen
diskutieren und Ihre Argumente für Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und
Steuern einbringen.
Aber seinen Sie darauf gefasst das die Menschen ihre
eigene Meinung haben. Nicht alle Menschen sind blöd ! Ich gebe Ihnen recht es
wird den ein oder anderen geben der sich beinflussen läßt, aber das ist doch
Ihre Chance !
Wie ich schonmal zu einem Vorredner gesagt habe : "Hier das
Maul aufreißen ! Prima ! Das sollten Sie an den Veranstalltungen machen , aber
Sie tun es nicht weil Sie wissen dass Sie keine Argumente haben und sich
ihr Chef nicht für Sie schämen soll."
28.9.2007 um 09:22:32
8. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Guten Morgen lieber
Christian ! und auch Thomas ! Sie haben sich gefunden !
@ Christain :
schade eigentlich das Sie noch nebenher schaffen müssen ;) als Student ! und Sie
ihre Steuer machen müssen ;) als Student !
schade so schlau scheinen Sie
nicht zu sein ! kleiner Tip
:http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,393345,00.html
aber
vielleicht haben Sie ja doch mehr gemeinsam mit Thomas und Chrissi als Sie uns
hier immer noch versuchen vorzumachen !
@ Thomas : Sie sagen was von
Stammtischparolen ! Sie werden hier kein Gehör bekommen falls Sie ihre
Argumentation immer wieder auf die paar Arbeitsplätze und die Investitionen
reduzieren. Auch das Argument der Versorgungssicherheit ist schon ad acta gelegt
!
Da Sie von Steuern für das Land reden haben Sie sich bestimmt kundig
gemacht welche Steuern überhaupt hier im Land bleiben. Zum besseren Verständnis
empfehle ich Ihnen sich mal auf einer Werbeveranstalltung der RWE zu
informieren, selbst die machen keine Hoffung dass viel hier bleibt. Die treffen
die Aussage dass die Region !!! nutzen von der Sache hat ! Toll bei 200.000
Menschen nur im 9 km Radius schaffen die zuerst 150 dann 500 und jetzt 350 und
mittlerweile 300 Arbeitsplätze im Kraftwerk und im Umfeld sprich Zulieferer und
Service etc.
Dann erzählen Sie mir mal was die Region da wirklich davon
hat ?
Ich sehe die Nachteile wie folgt:
-hoher CO² Ausstoss, trotz
anderer Möglichkeiten ( bitte nicht wieder das Argument die RWE will aber nur so
oder gar nicht)
-erhebliche Mehrbelastung durch Abgase ( @Christian : das ist
so wenn ein altes KKW weiterläuft und ein neues dazukommt)
-erheblich
Eingriffe ins Umfeld ( ein riesen Gebäude, ein größerer Hafen, Rauchschwaden,
Strommasten durch mehrere Gemeinden..)
-stärkere Lärmbelastung: LKW-Verkehr,
Baulärm, Beleuchtung Nachts, Ab- und Antransporte, wenn wie behauptet 350
Arbeiter zu Spitzenzeiten dazukommen bin ich mal gespannt wie ein Dorf von 6700
Einwohnern das Infrastrukturmässig schafft !)
-Zum Thema Rauchschwaden :
machenSie wsich mal die Mühe und schauen nach Lippendorf, dann sehen Sie wie
rauchschwaden aussehen!
-Werteverlust der Immobilien und Grundstücke ( Den
Beweis haben Sie jetzt schon , weil das neue Neubaugebiet wohl gar nicht erst
gebaut wird, weil keiner was kaufen will, obwohl hier im Forum gibt es ja
Interessenten )
-Auf 40 Jahre wird das ausbauen von erneuerbaren Energien
nicht mehr nötig sein. Und in 10 Jahren macht die ganze Welt das und der Markt
wird boomen, das werden sogar Sie nicht bestreiten und wir im Saarland werden
froh sein ein tolles Kraftwerk zu haben. Und vielleicht kommt dann ja mal ein
Gesetz zur Abgabe von hohen Strafen für die Luftverschmutzung
- und
falls nur einige dieser Sachen wahr werden, können wir uns über 300
Arbeitsplätze freuen, welche ja wie bekannt aus anderen Bereichen doch meistens
nicht so ganz entstehen. Lesen Sie mal die Startseite hier und Sie werden sehen
wer hier hofft die Jobs zu bekommen.
Selbst RWE sagt sie können das mit
unter 100, aber in Ensdorf machen die das bestimmt nicht, sowas macht die RWE
nicht ;)
Aber ich bin Ihnen beiden noch nicht mal böse, sie haben halt
persönliches Unteresse aus welchem Grund auch immer.
Glauben Sie wirklich
sie können die Leute über die Arbeitsplätze motivieren ! Wenn Saarberg zu macht
sind das 12000 !
27.9.2007 um 09:05:49
9. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: ACHTUNG.
Es wurde mit falscher Identität geschrieben!!!
Der Beitrag vornedran
stammt nicht von mir!!!
Was soll das???
Roland
30.9.2007 um 20:57:11
10. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Wehrter "Manni", wie ich
erkennen kann ist es nicht mehr nur das Saarland, jetzt beanspruchen Sie auch
das Beste für Deutschland zu wissen!-->"Und in Deutschland können wir auf 2
mal 800 MW zusätzlich auch verzichten"
Ich Frage sie nochmal, wo bleiben
Ihre Argumente??!! Sie widerlegen verbal, meine Äußerungen, bleiben aber die
Beweise für ihr Wissen schuldig! Unter normalen Umständen läßt sich so keine
Diskussion führen!
P.S: Meine Qualifikation liegt darin, dass ich in
ca.20 Jahren als Dipl.- Volkswirt glaube, dass ich Marktzusammenhänge,
volkswirtschaftliche sowie betriebswirtschaftliche Teilgebiete einer
Makroökonomie erkenne und beurteilen kann! Im Übrigen kann ich Ihnen mitteilen,
dass meine Beiträge kein "Rumgeschwafel" sind nur weil es Ihrer einfachen,
primitive und proletarische Ausdrucksweise nicht entspricht. Ich finde es aber
lustig wie Siesich geben, ein Akt der Hilflosigkeit!
Bringen Sie
Argumente und belegenSie diese,dann können wir uns ganz unemotional
unterhalten!
Thomas
27.9.2007 um 19:59:14
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Leiber Frank, so langsam
machen Sie Schubladen auf, wo selbst Sie sich ziemlich tief bücken
müssen.
keine sorge, ich hab noch nen jungen, guten
rücken.
soll ich mir jetzt auch noch Beweise und Argumente
heraussuchen, die ihren Aussagen entsprechen? Verlangen Sie da nicht etwas viel!
Sie machen es sich sehrleicht! Selbst als Designer müßte man so etwas
können!
gegenfrage, warum können sie sich nicht selbst um ihren
informationsfluss kümmern?! das forum wurde damit beidseitig reichlich bestück
und sie können sich selbst ihre meinung zu den posts bilden. verzeihen sie meine
haltung aber es wurde hier schon oft alles drei- und vierfach gepostet um
nachzügler zu versorgen. oder sollen wir etwa das halbe forum für sie extra
nochmal neu schreiben?
Ihre Behauptung ist schlichtweg einen
Frechheit, Sie ergötzen sich in Lügen und dummen Geschwätz.
seh ich
anders, denn sie passt gut zu..
Ich habe ganz gezielt nach IHREN
Qualifikationen gefragt. Sie werfen mit Zahlen, Statistik, Mathematik,
Meinungsumfragen, CO2-Ausstoß, etc. um sich ohne Belege dafür zu bringen. Somit
stellt sich mir meine Frage! SIE sind gemeint. Ich möchte Sie beglückwünschen,
dass Sie als Designer einen so großen Wissenkreis haben und multifunktional
sind. Hut ab! Und dann sogar noch Marketing! unfassbar!
SIE
sind eine Lachnummer. Ich kann so langsam nur die Aussage bestätigen.Sie sind
narzistisch eingestellt.
vielen dank für die lebensanalyse dr.
freud
Da meine Zeit anscheinend kostbarer ist als Ihre, sehen
siediesen Beitrag als meinen letzten an. Es wird mir zu billig und zu
primitiv.
Sieentschuldigen, wenn ich mich stellenweise aufIhr niveau begeben
habe!
entschuldigen sie lieber ihren level, bei dem sie immernoch
nicht in der lage sind, ihren anfänglich erwähnten "markt" zu erklären und auch,
dass sie anscheinend unfähig sind, ihre selbst erstellten forderungen an dieses
forum, umsetzen zu können.
1.10.2007 um 12:59:41
12. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Die Beiträge der sog.
"Gegner" bringen mir so langsam ein Lächeln ins Gesicht. Ich warte aber
immer noch auf fundierte Argumente und Belege für Ihre Äußerungen, Roland, Manni
und Markus. Die bleiben Sie bis jetzt schuldig! Wesshalb, das Internet ist doch
so groß, da wird sich doch was finden.
Sie üben sich in Expertengespräch,
wo ich mal behaupte, dass Sie in dieser Materie keine Ahnung besitzen. Wie
könnten sie denn sonst Aussagen darüber treffen, wie sich ein Kraftwerksbau auf
die Steuereinnahmen des Saarlandes, des Arbeitsmarktes, möglicher
Umweltbelastungen, etc. auswirken würden. Ihre sog. Argumente gegen einen Bau,
legen die Vermutung nahe, dass dies vorgefertigte Aussagen anderer sind. Auch
diese sollte man bei Wiedergabe selbst bedenken und überprüfen.
Der
Beitrag von Stefan bringt es auf den Punkt. Wenn sie das Argument CO2-Belastung
in den Raum werfen, so müßte Sie auch ein Kraftwerksbau in anderen Regionen
stören, was es aber nicht tut, wie Manni schreibt. Also disqualifizieren Sie
sich mit diesem Argument schon selbst.
Lieber Markus, klar besitze ich
persönliches Uniteresse, sonst kann man keine wissenschaftlichen und
politischen Diskussionen führen. Wie es hier eigentlich, so dachte ich, sein
sollte. Da sie aus perönlichem Interesse, gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen
sind, setzen Sie sich ebenfalls ins Abseits. Das persönliche Wohl ist dem
Allgemeinwohl vorzuziehen. Dies können Sie in entsprechender Literatur
nachlesen. (Bei Interesse schicke ich Ihnen gerne die Unterlagen!)
Des
Weiteren bringt es mich zum lachen, ich kann mir nicht erklären welche
Qualifikationen Sie besitzen, um in der Lage zu sein dem Konzern RWE
vorzuschreiben, wie er seine Investitionen zu tätigen hat? :-) Ich
finde dies bemerkenswert!!!
So lange Sie so argumentieren, besteht nicht
die geringste Gefahr, dass dieser Kraftwerksblock nicht gebaut wird. Ich sehe
wohlwollend der Zukunft entgegen und sehe das Saarland auf einem großen Schritt
der Inovation . Was Marktchancen und Arbeitsplätze schafft.
27.9.2007 um 17:58:07
13. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Sehr großes Gelächter.
Sie sind eine Lachnummer, Sarkasmus verstehen selbst sie nicht.
Wer
sie liest sollte aber zur Kentniss nehmen, dass meine Aussagen belegbar sind.
Ja, das ist die Kernaussage. Nur irgendwie belegen wollen sie sie
öffentlich wohl nicht, oder? Nämlich bis jetzt ist nichts gekommen!!!
Solange
sie sie nicht vorlegen ist es halt nur dummes Gelaber, Witzbold!
Dasist schon
fast schmerzhaft!
29.9.2007 um 20:22:33
14. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Wir haben den Strukturwandel
weg von der Kohle in den letzten 25 Jahren endlich geschafft und jetzt soll uns
die Kohle wieder retten? Wie beschränkt muss man eigentlich sein, um so einen
Stuss zu schreiben!
Wenn einer 4 Jahre lang in unser armes, rückständiges
Saarland Geld reinpumpt, dann ist es okay, egal was das für Begleiteffekte hat
und egal ob das Ding nachher gebraucht wir, was? Ich lach mich
schlapp!
Kleingeister sind die, die immer noch nicht kapiert haben, dass
jetzt ein buchstäblich anderer Wind weht!
26.9.2007 um 22:52:45
15. Antwort
Absender: Thomas
Email: stromberg112@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Das sind natürlich Argumente die Sie anführen, die eher Marke
Stammtischparolen sind! In einer solchen Diskussion langen aber leider
Stammtischparolen nicht, oder besser gesagt, sie bringen nichts! Man muß das
Problem wissenschaftlich angehen, Pro und Contra abwägen, was natürlich eine
gewisse Vorbildung voraussetzt. Was ich in Ihrem Beitrag nicht erkennen
kann!
Ein Argument währe z.B. eine Investition von 2,2 Mrd. € für den Bau
des KW. Was natürlich einen großen Kapitalfluss darstellt und auf Dauer
natürlich die Steuereinnahmen für das Land vergrößert. (Die u.A. der
Allgemeinheit dienen!) Abgesehen von Arbeitsplätzen, die dardurch zwangsläufig
entstehen ( und sei es nur einer!!!!)
Wie Sie schreiben, <<...ob
das Ding nachher gebraucht wir...>>> sehe ich als Stammtischparole an,
da Sie, verehrter Manni, den Beweis schuldig bleiben, woher Sie Ihre
Informationen beziehen.
Von <<...und jetzt soll uns die Kohle
wieder retten?..>> kann in meinen Augen keine Rede sein, da bei der
geplanten Kapazität, die saarl. Ressourcen nicht ausreichend währen. Des
Weiteren ist es uninteressant, mit welchen Mitteln ein solches Kraftwerk
betrieben würde.
In meinen Augen währe es eine verpasste Chance, dieses
Vorhaben bereits im Vorfeld strikt abzulehnen. Ich sehe es auch ein, dass
vereinzelt individuelle Einbußen entständen, was im Rahmen des Allgemeinwohls
abzuwägen und dementsprechend zu entscheiden ist.
Sie reden u.a. von
<<...egal was das für Begleiteffekte...>> , ich nehme an, Sie meinen
damit mögliche CO2 und Umweltemmisionen. Ich stelle Ihnen die Frage, wenn dieses
KW in Frankreich gebaut würde, mit gleichen Komponenten, würde Ihr Einspruch
ebsoenergisch ausfallen??
Wenn sie diese Frage mit "Nein"beantworten, sehe
ich diesen Punkt Ihrer Argumentation als fadenscheinig an. Ihr Beitrag ist stark
von persönlichem Empfinden und Verbitterung geprägt, wahrscheinlich haben Sie
ihre Gründe.
abschließend könnten Sie mir noch erklären, was Sie mit
<<buchstäblich anderer Wind weht>> meinen.
Gruß
Thomas
26.9.2007 um 23:24:32
16. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Handeln? Investieren?
Gerne!
Zum Beispiel in:
- Erdgas GuD Kraftwerke, die schon ohne KWK 59% Wirkungsgrad haben!
- Dezentrale Blockheizkraftwerke
- Ausbau der Fernwärmeschiene = Jobmotor für das Saarland!
- Regenerative Energien
- oder auch ein Kohlekraftwerk in Bedarfsgerechter Größe mit Ausnutzung der
Abwärme!
aber nicht in
Dinosaurier-Import-Steinkohle-Energievernichtungsfabriken!
Ich wünsche
mir für unsere Heimat moderne Zukunftstechnologie!
26.9.2007 um 23:42:09
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Erdgas GuD Kraftwerke, die schon ohne KWK 59%
Wirkungsgrad haben!
Oh ja, Kohlewirkungsgrad und Gaswirkungsgrad
lassen sich ja soooo gut miteinander vergleich. Physik Klasse 11. Haben Sie die
besucht?
Dezentrale Blockheizkraftwerke
Ausbau der Fernwärmeschiene = Jobmotor für das Saarland!
Regenerative Energien
Alles klasse, kann aber auch genausogut
mit Ensdorf Neu. Dann sind vielleicht Kinderkrankheiten wie einstürzende
Windkrafträder, Feinstaubbelastung bei Holzverbrennung, und und und auch
gelöst.
oder auch ein Kohlekraftwerk in Bedarfsgerechter Größe mit
Ausnutzung der Abwärme!
Da die Abwärme auch in Ensdorf Neu genutzt
werden kann und mein Stromanbieter meiner Ansicht nach einen besseren Überblick
über den Strombedarf hat als Sie: Baut Ensdorf Neu!
Gruss, Christian
26.9.2007 um 23:56:09
18. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Im großen und ganzen geht es hier doch
nur darum: "Solange der Strom aus der Steckdose kommt ist es mir egal
woher, ausser es ist direkt vor meiner Haustür"
Natürlich wird dieses
kraftwerk eine minimale höherbelastung für Ensdorf und Umgebung bedeuten und
natürlich sind 300 Arbeitsplätze nur ein Tropfen auf den heissen
stein.
Aber hier geht es (fast) keinem Kraftwerkgegner wirklich um
den Klimaschutz, das einzige was hier zählt ist einzig und alleine die
Tatsache das hier vor meiner Haustür gebaut wird.
Das hier
geplante Kraftwerk is eines der Modernsten Weltweit, in China werden duzende von
kraftweken gebaut die schon vor dem 2. Weltkrieg veraltet waren (aber das
interessiert nicht China is ja weit weg, und die klimaerwärmung von China ist ne
andere wie die von der wir in deutschland betroffen sind).
Macht euch
lieber mal gedanken darum wie der Energiehaushalt in ein paar Jahre
aussehen soll wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden.
Und bitte
keine Argumente wie eneuerbare Energien, die Technik ist einfach noch nicht so
weit um sie flächendekend einzusetzen, das dauert noch einige Jahre. Und wenn
man irgendwo Winkrafträder aufstellen will lässt die erste
Anti-Windkrafträder-Bewegung nicht lange auf sich warten wie man auch schon
gesehen hatt.
Und 2. würde ich genrne mal wissen wer derjenige sein soll
der diese alternativen Kraftwerke baut? Die RWE wird es nicht sein und sonst
hatt keiner ein interese daran.
Und denkt immer daran kühe sind immer
noch die grössten Klimakiller tötet alle Kühe,Schweine und Schafe(wusstet ihr
das die am KW Schafe halten gleich doppelter Klimakiller !!! ),.... achja
Reis auch net essen der zerstört das Klima auch,.... Terassenstrahler auch.
27.9.2007 um 12:22:31
19. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff:
Stammtischparolen
klar, Stammtischparolen...
lesen Sie doch erst mal
die Posts der Gegner, die hier in den letzten Wochen abgeliefert worden sind.
Wenn es Ihnen lieber ist sehen Sie meinen Beitrag als Zusammenfassung dessen was
dort geschrieben ist
Kraftwerk Ensdorf - das ist richtig! So'n
Spruch können Sie am Stammtisch genauso hören.
Ob das Kraftwerk hier, in
Frankreich, in China oder sonstwo steht, ist mir egal, es ist Gigantomanie. 500
MW würd ich prima finden. Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze direkt und
indirekt, Investitionen, Steuereinnahmen, weniger CO2, alles wär geritzt.
Verraten Sie mir, warum sich RWE partout nicht darauf einlassen will?
Ein
anderer Wind weht? Sehen Sie es als Metapher
27.9.2007 um 12:29:21
20. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Was Marktchancen und
Arbeitsplätze schafft.
glaube damit blasen sie sich eher selbst ihr
kerzchen aus..
marktchancen auf welchem markt? und welcher saarländer bis
auf ein paar kw-arbeiter werden was von diesem "markt" haben?
das
arbeitsplätze geschaffen werden, steht ausser frage. nur müssten sie als
"fachmann" doch die relation erkennen und in frage stellen können.
solang
diese simple dinge nicht geklärt oder zumindest sinnig beantwortet wurden, ist
ihr filmreifes statement leider nicht mehr wert als ein hauch wasserdampf.
27.9.2007 um 18:13:43
21. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Da haben Sie mich gründlich
missverstanden... Egal, wo es gebaut würde, wäre es zu gross! Das gilt für unser
Saarländchen besonders, wir erzeugen bereits doppelt so viel Strom wie wir
brauchen. Und in Deutschland können wir auf 2 mal 800 MW zusätzlich auch
verzichten, auch in den nächsten sagen wir mal 20 Jährchen. Bis dahin wird es
wohl alles das an alternativen Möglichkeiten geben, was diverse Leute hier schon
dargelegt haben. Ich hab's jedenfalls kapiert!
Ach und was ist eigentlich
ihre Qualifikation, dass Sie hier so geschwollen rumschwafeln?? Nur weil mein
Pseudo Manni ist, hab ich noch lange keinen Manta vor der Tür und ne Blondine
auf'm Schoss.
Das persönliche Wohl ist dem Allgemeinwohl vorzuziehen.
Dies können Sie in entsprechender Literatur nachlesen.
Da stehts doch eher
umgekehrt. Verdrehen Sie nicht soviel...
27.9.2007 um 19:04:01
22. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Vielen Dank für Ihre
Anerkennung!!!!
die haben sie und da sag ich doch gleich mal noch:
hallo dipl.- volkswirt, können sie mir jetzt bitte den "markt" erklären, den sie
erwähnten und vom dem die saarländer so wundertoll profitieren
werden, dass sie JA!! zu kw sagen sollten..
bei gescheiter lösung könnten
sie nämlich ne menge geld bei rwe verdienen, denn selbst die wissen die antwort
bisher leider nicht.
danke
28.9.2007 um 13:51:33
23. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@Frank:
- Gut, ich habe
jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen.
Aber wenn Sie von weit mehr als 20.000 reden, glaube ich Ihnen
es. Was natürlich an der Situation im Ganzen nichts ändert,
dann sind es immer noch 980.000 denen es egal ist, oder die dafür sind!-
SIE verlangen doch, dass so etwas nicht gebaut wird. Und Ihre
Argumentatin beschränkt sich alleine auf mögliche Nachteile für Ensdorf und den
Verband Saarlouis.
SIE verlangen doch, dass ein Konzern ein kleineres
Kraftwerk baut. Ich fragte nur (die frage die übrigens immer noch unbeantwortet
ist!) in welcher Lage Sie sich befinden und welche Qualifikationen Sie besitzen
um einem Konzern vorzuschreiben, wie er seine Investitionen tätigen soll. Es
könnte ja sein, dass Sie diese Eigenschaften haben und darum Vorderungen stellen
können, einen Beweis bleiben Sie aber schuldig!
Sie sind doch dagegen mit
den Argumenten, erhöhter CO2 Austoß, "Verdunkelung", Smok, usw. Verlangen aber,
dass ein 500MW Kraftwerk gebaut wird. Diese Kraftwerk ist doch dann ein Neubau,
wird doch auch mit Kohle geheizt, also gibt es in jetziger Situation auch einen
erhöhten CO" Austoß, ebenso besteht natürlich auch die Gefahr von Smok und
Verdunkelung im Rahmen dieses 500 MW Kraftwerkes! Oder sehe ich das falsch! Aber
anscheinend stört Sie das nicht!! Ein Widerspruch in sich, in Ihren Aussagen!
Korrekt wäre, << ICH BIN GEGEN EINEN BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND
SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN KW!" ( aus vorgenannter Begründung)>> Da
hätte niemand was dagegen! Das wäre i.O.!
Das wäre genauso, als wenn Sie
behaupten würden, sie seien Parzifist, aber "ein wenig Krieg ist i.O."!
Widerspruch in sich!!!! Sehen Sie das doch ein! Das stört mich u. A. an
Ihren Beiträgen!
SIE behaupten, die Bevölkerung wäre auch dagegen. Ich
fragte, wie kommen Sie darauf, wer ist die Bevölkerungß Ich gehe davon aus, dass
Sie den Verband Saarlouismeinen mit ca. 40.000 Einwohnern! Das schreiben Sie ja
selbst! Ich fragte, was ist mit dem Rest von 1 Mio. Einwohnern im Saarland?
Das steht außer Frage, dass so ein Vorhaben nicht nur Vorteile bringt,
ganz besonders für den Verband Saarlouis! Es ist SACHLICH abzuwägen zw.
Vorteilen und Nachteilen! Dies tun Sie in meinen Augen aber nicht! Sie geben
selbst zu, dass dieses KW Arbeitsplätze und Mehreinnahmen für das Saarland
schaffen würde (etwa 200Mi0 von 2Mrd) lehnen dieses Argument aber aus
PERSÖNLICHEN Gründen immer wieder ab. Ich fragte, wie Sie dazu kommen! Eine
Antwort, bleiben Sie schuldig!
Sie führen eine Hetzkampagne gegen die
RWE und Befürworter uns sonstige ohne sachliche fundierte Beweise!
In
meinen Augen ist es doch erst einmal positiv, wenn irgend ein Konzern, im
Saarland irgendwo investiern will, wie auch immer! Das ist doch positiv, oder
nicht? Dann kommt, wie dies auszusehen hat, welche Vorteile, Nachteile für
die Region, das Land etc. . Das wird dann diskutiert, aber bitte sachlich
sachlich, sachlich und nicht mit Ausuferungen, einer Hetzkampage gleiche,
einiger Gegner hier, diesofort von Bonzen, Stromanbieterwechsel usw. reden.
Wir brauchen hier im Land Investitionen, das ist unbestreitbar. Wie die
auszusehen habe, darüber kann man diskutieren.
Aber durch solche Maßnahmen
einen potentiellen Investor zu verprellen, finde ich indiskutabel.
Was
wird durch solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in
Ensdorf gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.!
Dann haben wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent
Mehreinnahmen! Kann es das sein! Wollen Sie das!
Ich appeliere an den
Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl.
Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie
gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die
Allgemeinheit akzeptabel ist!
@Manni:
Sie sehe ich nicht also
gleichwertigen Partner an, Sie bezeichnen sich ja selbst als Prolet! an
sonsten - Ohnen Worte -
28.9.2007 um 19:12:04
24. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Was wird durch
solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf
gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben
wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es
das sein! Wollen Sie das!
Den haben wir demnächst eh nicht mehr,
wenn die RWE weiter mit Erdbebenkohle Strom erzeugt. Mit Ford und Dillinger
Hütte sind zwei sehr potente Arbeitgeber direkt betroffen. Da kommt es auf die
paar Arbeitsplätze durch das RWE-Kraftwerk wirklich nicht mehr an, wenn das so
weitergeht. Und Christian schweigt...
28.9.2007 um 19:22:57
25. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Den haben wir demnächst
eh nicht mehr, wenn die RWE weiter mit Erdbebenkohle Strom erzeugt. Mit Ford und
Dillinger Hütte sind zwei sehr potente Arbeitgeber direkt betroffen. Da kommt es
auf die paar Arbeitsplätze durch das RWE-Kraftwerk wirklich nicht mehr an, wenn
das so weitergeht. Und Christian schweigt...
Ist die RWE jetzt auch
noch fürdie Erdbeben verantwortlich? Ich denke das ist doch die DSK.
Die
RWE kauft bei der DSK nur die Kohle ein. Normales Geschäft. Die RWE kann man
zwar für vieles verantwortlich machen, aber für die Erdbeben nun wirklich nicht!
28.9.2007 um 19:52:33
26. Antwort
Absender: stefan
Email: thomas2334@trash-mail.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Hallo Thomas
an ihrem thread kann man nichts
aussetzen. ist doch jetzt malder beste beitrag denman hier gelesen hat. er
findet meine volle befürwortung.
stefan
28.9.2007 um 20:02:10
27. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@ Thomas
Zitat:
"Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer
Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen
und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es
kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel
ist!"
Ihren Mahnruf im ersten Satz kann man nur begrüßen: Jedoch ist auch
zwischen flappsigen Stil und einer klaren, sauberen Ausdrucksweise auf der einen
Seite und unter die Gürtellinie gehenden Formulierungen zu unterscheiden!
Wer
nicht ernst diskutiert, wird auch nicht ernst genommen!
Frage: Welcher
Kompromiss ist für die Allgemeinheit akzeptabel! Bitte genau angeben!
28.9.2007 um 20:02:57
28. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Die RWE kauft bei
der DSK nur die Kohle ein. Normales Geschäft. Die RWE kann man zwar für vieles
verantwortlich machen, aber für die Erdbeben nun wirklich nicht!
Na
klar. Wer Produkte verkauft die durch Kinderarbeit entstanden sind ist ja auch
nicht dafür verantwortlich. Gutes Argument. Muss ich mir merken!
28.9.2007 um 20:35:28
29. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@Frank:
- Gut, ich
habe jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr
belegen. Aber wenn Sie von weit mehr als 20.000 reden, glaube ich
Ihnen es. Was natürlich an der Situation im Ganzen
nichts ändert, dann sind es immer noch 980.000 denen es egal ist,
oder die dafür sind!
statistik ist nicht ihre
stärke?!..
SIE verlangen doch, dass so etwas nicht gebaut wird. Und
Ihre Argumentatin beschränkt sich alleine auf mögliche Nachteile für Ensdorf und
den Verband Saarlouis.
leider, da rwe aussagen meist wie knallerbsen
verpuffen wenn man sie hinterfragt. mir wärs auch lieber an dem ding wär mehr
positives fürs saarland, glauben sie mir!
SIE verlangen doch, dass
ein Konzern ein kleineres Kraftwerk baut. Ich fragte nur (die frage die übrigens
immer noch unbeantwortet ist!) in welcher Lage Sie sich befinden und welche
Qualifikationen Sie besitzen um einem Konzern vorzuschreiben, wie er seine
Investitionen tätigen soll. Es könnte ja sein, dass Sie diese Eigenschaften
haben und darum Vorderungen stellen können, einen Beweis bleiben Sie aber
schuldig!
mein lieber thomas, die rwe stellt diesen laden den bürger
in den vorgarten, nicht wir der rwe! und die bürger haben sehr wohl ein wort
mitzureden, wenn man ihnen ein sattes + an schadstoffen um die ohren feuert..
klar soweit?
Sie sind doch dagegen mit den Argumenten, erhöhter CO2
Austoß, "Verdunkelung", Smok, usw. Verlangen aber, dass ein 500MW Kraftwerk
gebaut wird. Diese Kraftwerk ist doch dann ein Neubau, wird doch auch mit Kohle
geheizt, also gibt es in jetziger Situation auch einen erhöhten CO" Austoß,
ebenso besteht natürlich auch die Gefahr von Smok und Verdunkelung im Rahmen
dieses 500 MW Kraftwerkes! Oder sehe ich das falsch! Aber anscheinend stört Sie
das nicht!! Ein Widerspruch in sich, in Ihren Aussagen! Korrekt wäre, <<
ICH BIN GEGEN EINEN BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN
KW!" ( aus vorgenannter Begründung)>> Da hätte niemand was dagegen!
Das wäre i.O.!
bitte noch einmal addition und subtraktion lernen.
etwas rechnen und sie erkennen den unterschied zwischen 500 (bzw ich selbst
würde noch bis 800 mitziehn) und einer 1600er anlage.
SIE behaupten,
die Bevölkerung wäre auch dagegen. Ich fragte, wie kommen Sie darauf, wer ist
die Bevölkerungß Ich gehe davon aus, dass Sie den Verband Saarlouismeinen mit
ca. 40.000 Einwohnern! Das schreiben Sie ja selbst! Ich fragte, was ist mit dem
Rest von 1 Mio. Einwohnern im Saarland?
wie gesagt, bitte die
neusten daten der bürgerbefragung durchsehn, die saarlandweit stattfand.. etwas
statistik und sie haben ihr zu erwartendes ergebnis.
Das steht außer
Frage, dass so ein Vorhaben nicht nur Vorteile bringt, ganz besonders für den
Verband Saarlouis! Es ist SACHLICH abzuwägen zw. Vorteilen und Nachteilen! Dies
tun Sie in meinen Augen aber nicht! Sie geben selbst zu, dass dieses KW
Arbeitsplätze und Mehreinnahmen für das Saarland schaffen würde (etwa 200Mi0 von
2Mrd) lehnen dieses Argument aber aus PERSÖNLICHEN Gründen immer wieder ab. Ich
fragte, wie Sie dazu kommen! Eine Antwort, bleiben Sie schuldig!
hab
ich hier nicht schon 100x das wort "relation" von vor- und nachteil erwähnt?
damit haben sie meine antwort. bitte das forum durchsehn, die pro und contras
wurden hier schon vor wochen mehrmals durchgekaut. verstehn sie mich nicht
falsch, auch ich warte auf positive zahlen für die bürger von der rwe.. leider
bisher vergebens. die rwe rechnete wohl nicht damit und glaubte anscheinend fest
daran, dass der freundeskreis der cdu das schon regeln wird. naja.. shit
happens
Sie führen eine Hetzkampagne gegen die RWE und Befürworter
uns sonstige ohne sachliche fundierte Beweise!
hat es die rwe bis
heute geschafft die "anschuldigungen" zu widerlegen?! nein? tut mir leid. man
könnte meinen sie müsse das zum ersten mal erledigen.. fristen werden
verschoben, mal gespannt ob es bei dem 1x bleiben wird. bisher seh ich nur eine
rwe die sich mehr und mehr in ihren eigenem labyrinth verstrickt und inzwischen
dummerweise auch wohl nicht mehr auf alle politiker zählen kann. schon etwas eng
wenn man die bürger nicht einfach so überrennen kann wie noch vor monaten
grinsend geglaubt.
fakt: solang die rwe es nicht schafft, unabhängige,
saubere daten zu liefern, ist meine meinung NEIN DANKE! zu dieser
anlage.
In meinen Augen ist es doch erst einmal positiv, wenn irgend
ein Konzern, im Saarland irgendwo investiern will, wie auch immer! Das ist doch
positiv, oder nicht? Dann kommt, wie dies auszusehen hat, welche Vorteile,
Nachteile für die Region, das Land etc. . Das wird dann diskutiert, aber bitte
sachlich sachlich, sachlich und nicht mit Ausuferungen, einer Hetzkampage
gleiche, einiger Gegner hier, diesofort von Bonzen, Stromanbieterwechsel usw.
reden.
tut mir leid wenn die sache hin und wieder etwas zu emotional
erscheint aber ich weiss wie gewisse herren im anzug hinter verschlossener tür
ihre "geschäfte" erledigen. aber von einer "hetzkampangne" kann hier keine rede
sein. bleiben sie bitte auf dem teppich. danke
Wir brauchen hier im
Land Investitionen, das ist unbestreitbar. Wie die auszusehen habe, darüber kann
man diskutieren.
absolut richtig, wobei das saarland nicht so
schlecht dasteht wie von petry und cdu freundeskreis gern behauptet. man brauch
den menschen keine angst zu machen mit diesem scheinargument. allein das
disqualifiziert diejenigen befürworter, die diesen mist aufgreifen und auch noch
versuchen weiterzugeben.
Aber durch solche Maßnahmen einen
potentiellen Investor zu verprellen, finde ich indiskutabel.
sehen
sie nur das wort "investor" oder haben sie sich bereits näher mit dem kkw
beschäftigt. dann erübrigt sich diese aussage..
Was wird durch solche
Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf gebaut!
Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben wir
NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es das
sein! Wollen Sie das!
och bitte, ihre angstparolen und
tränendrüschen drückerei zieht vielleicht bei irgendwelchen bauern, aber
unterlassen sie das bitte bei mir, ok? danke. ich verweise wieder mal auf das
wort "relation" in bezug auf kkw / saarland / arbeitsplätze / steuer und
einnahmen.
also dipl.-volkswirt dürften sie damit eigentlich was anfangen
können.
Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer
Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen
und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es
kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel
ist!
und schon haben wir das nächste altbacken argument, dass die
gegner in der bevölkerung schlecht machen soll.. tut mir leid, sie sind etwas
hinter der zeit. diese lügereien und verzweiflungsargumente der
befürworterfraktion wurden ebenfalls schon vor wochen, auch in den medien
ausführlich durchgenommen.
28.9.2007 um 21:11:24
30. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Oh Mann, da ist man mal ein paar Tage nicht im Forum und
schon überschlagen sich die Aussagen der KRaftwerkskritiker.
Fank und
Co.: Sie haben sich mal wieder selbst übertroffen. Supergeil fand ich den Link
zu Spiegel und wie ich Steuern sparen kann :-D Oh Mann... ich sag dazu mal nix.
Ich studier BWL, Jungs, ich weiß wie ich meine Steuererklärung zu machen habe
;)
Hier scheinen mal wieder die flachen Gegner-Argumente Hochkonjunktur
zu haben: "Baut nur ein kleines Kraftwerk", "Keiner braucht 1600MW" "Mit Ensdorf
Neu werden 40 Jahre keine alternativen Formen der Energiegewinnung mehr möglich
sein".
Das ist Quatsch und nicht im Ansatz zu belegen. Noch nicht
einmal sachlogisch. Das ist absolut aus der Luft gegriffen. Die RWE ist
schließlich nicht der einzige Investor im Energiebereich. Und abgesehen davon:
Die RWE würde NIEMALS ein Kraftwerk bauen für Strom den keiner braucht, nur um
die Ensdorfer zu ärgern. Von der Ansicht müssen Sie mal wegkommen. Die wollen
kein Geld aus dem Fenster werfen, so gut geht es nicht mal denen.
Warum
so groß: Statistische Sicherheit. Das habe ich schonmal erklärt. Irgenwer meinte
das auch wiederlegen zu können, weil man ja auch zu Spitzenzeiten noch einige MW
Reserve hatte. Schön und gut: aber ziehen sie mal 2 Großkraftwerke ab, die
ausfallen - dann wird's schon knapp. Und da Brunsbüttel und Kümmel noch
stillstehen... tja. Statistische Sicherheit bedeutet nicht nur im Idealfall die
Spitzen abdecken zu können, das beudeutet in beinahe JEDEM Fall die Spitzen
abdecken zu können. Und wenn ein Kraftwerk nicht voll läuft: seien sie doch froh
- dann stüßt es noch weniger aus als es das ohnehin shcon tut.
"Erdbebenstrom" ist wie gesagt nur so ne Masche sich eine andere BI zur
Unterstützung zu rufen. Das ist Gefasel. Aber scheinbar bin ich nicht der
Einzige, der das einsieht ;)
Tut mir leid, wenn der ein oder andere
enttäuscht ist, dass ich nicht mehr so oft antworten kann, aber wie gesagt: ich
muss auch mal was für mein Studium tun.
Gruss, Christian
28.9.2007 um 23:20:43
31. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
P.S.: Wenn Sie eine Frage dringend beantwortet haben wollen,
dann schreiben Sie mir doch ne Mail ;)
28.9.2007 um 23:35:00
32. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
chris, kommt auch mal was
interessantes oder gar mal was neues? wäre schick!
gruß
29.9.2007 um 01:46:09
33. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
"Erdbebenstrom"
ist wie gesagt nur so ne Masche sich eine andere BI zur Unterstützung zu rufen.
Das ist Gefasel. Aber scheinbar bin ich nicht der Einzige, der das einsieht
;)
Aha. Nur so eine Masche. Daher geben Sie keine Antwort auf all
die von Ihnen nicht beantworteten Fragen. Nehmen die massive Schädigung des
Wirtschaftsstandortes Saarland und Gefährdung 10.000er Arbeitsplätze durch die
von Ihnen verbrannte Erdbebenterrorkohle einfach so billigend in Kauf?
Lesen Sie mal die Saarbrücker Zeitung
http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/show.phtml?nID=GK41LMPU2.1
Die
Erdbeben lassen die Produktionsanlagen von Ford bereits jetzt mit 2mm/Sekunde
schwingen, wenn es in Körprich mit 10 mm/s bebt.
Aber wie an anderer
Stelle von der Befürworterseite schon gesagt wurde: "Das ist eben normales
Geschäft".
Sie haben Recht! Es gibt hier im Forum viel Gefasel. Nur
darüber von welcher Seite das kommt sind wir uns noch nicht einig. Jetzt warte
ich weiter auf die Beantwortung der offenen Fragen! Für ich ist Ihr Schweigen
eher das Eingeständnis, dass wir Recht haben!
29.9.2007 um 07:55:42
34. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
- Gut, ich habe
jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen.
Aber wenn Sie von weit mehr als 20.000 reden, glaube ich Ihnen
es. Was natürlich an der Situation im Ganzen nichts ändert,
dann sind es immer noch 980.000 denen es egal ist, oder die dafür
sind!
statistik ist nicht ihre stärke?!..
Dann erklären
Sie mir doch die Statistik aus meinem oben zitierten Beitrag!
hab ich
hier nicht schon 100x das wort "relation" von vor- und nachteil erwähnt? damit
haben sie meine antwort. bitte das forum durchsehn, die pro und contras wurden
hier schon vor wochen mehrmals durchgekaut. verstehn sie mich nicht falsch, auch
ich warte auf positive zahlen für die bürger von der rwe.. leider bisher
vergebens. die rwe rechnete wohl nicht damit und glaubte anscheinend fest daran,
dass der freundeskreis der cdu das schon regeln wird. naja.. shit
happens
Ich warte immer noch auf die Antwort, ich möchte nicht
wissen, was sie vor Wochen gesagt haben, im möchte es aktuell von Ihnen Jetzt
hören.
Sie schreiben von der RWE erhalten Sie keine positiven Zahlen, ich
gehe mal davon aus, dass Sie keine Zahlen erhalten! Wie kommen Sie also zu Ihren
negativen Zahlen? Begründung bitte!
sehen sie nur das wort "investor"
oder haben sie sich bereits näher mit dem kkw beschäftigt. dann erübrigt sich
diese aussage..
Ja, ich sehe in erster Linie nur das Wort
"investor". Weitere Erklärungen von mirerfolgtenaus dem Kontext heraus. Nochmal
nachschauen!
och bitte, ihre angstparolen und tränendrüschen
drückerei zieht vielleicht bei irgendwelchen bauern, aber unterlassen sie das
bitte bei mir, ok? danke. ich verweise wieder mal auf das wort "relation" in
bezug auf kkw / saarland / arbeitsplätze / steuer und einnahmen.
also
dipl.-volkswirt dürften sie damit eigentlich was anfangen
können.
Wie gesagt, ich warte immer noch auf ihre evtl. vorhanden
Qualifikationen, dass Sie geeignet sind, wirtschaftlich in dieser Materie
mitzureden. Lassen Sie doch mal die Katze aus dem Sack!
Ich appeliere
an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter
persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind
Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die
Allgemeinheit akzeptabel ist!
und schon haben wir das nächste
altbacken argument, dass die gegner in der bevölkerung schlecht machen soll..
tut mir leid, sie sind etwas hinter der zeit. diese lügereien und
verzweiflungsargumente der befürworterfraktion wurden ebenfalls schon vor
wochen, auch in den medien ausführlich durchgenommen.
Und das stellt
somit den größten Beweis Ihrer Inkompetenz dar. Diese Behauptung wurde so
neutral verfasst, dass man eine Ablehnung oder Zustimmung nicht treffen kann,
dieser Meinung bin ich!
Sie reden weiter oben von einem aus Ihrer Sich zu
befürwortenden 800MW Kraftwerk, also unterstützen Sie somit einen Kompromiss,
den Sie hier aber mittels verbaler Entgleisungen kategorisch wieder
ausschließen.
Wehrter Frank, Sie sollten sich mal im Klaren sein, was
Sie überhaupt wollen!!!
29.9.2007 um 11:15:05
35. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Na klar. Wer Produkte
verkauft die durch Kinderarbeit entstanden sind ist ja auch nicht dafür
verantwortlich. Gutes Argument. Muss ich mir merken!
Sie verdrehen
wie immer die Tatsachen! Was hat Kohle jetzt mit Kinderarbeit zu tun! Sie halten
sich wirres Gefasel ab!
29.9.2007 um 11:19:25
36. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Sie verdrehen wie
immer die Tatsachen! Was hat Kohle jetzt mit Kinderarbeit zu tun!
Höchstsubventionierte Erdbebenkohle, die unter Bundesberggesetz
gefördert wird, bei denen die Staatsanwaltschaft keine juristische Handhabe mehr
hat bei Körperverletzung zu ermitteln, weil das BBergG diesen Tatbestand nicht
vorsieht. Die mittlerweile 10.000e Arbeitsplätze gefährdet, wenn man die
abhängige Zulieferindustrie mitzählt. ... Was hat das mit Kinderarbeit zu tun?
Vielleicht moralische Verwerflichkeit wenn man Produkte einsetzt, die unter
solchen Bedingungen gewonnen wurden?
Viele Fragen...
Apropos. Ich
warte immer noch auf die Beantwortung vieler Fragen durch Christian und Co...
29.9.2007 um 11:42:31
37. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Höchstsubventionierte
Erdbebenkohle, die unter Bundesberggesetz gefördert wird, bei denen die
Staatsanwaltschaft keine juristische Handhabe mehr hat bei Körperverletzung zu
ermitteln, weil das BBergG diesen Tatbestand nicht vorsieht. Die mittlerweile
10.000e Arbeitsplätze gefährdet, wenn man die abhängige Zulieferindustrie
mitzählt. ... Was hat das mit Kinderarbeit zu tun? Vielleicht moralische
Verwerflichkeit wenn man Produkte einsetzt, die unter solchen Bedingungen
gewonnen wurden?
Viele Fragen...
Sie reden andauern in einer
Veralgemeinerung von Erdbebenkohle, was meinen Sie damit? Sie haben recht, wenn
Sie den eigenen Abbau stoppen, fordern sie damit Importkohle aus China,
Brasilien, usw. bei deren Gewinnung nachweislich Kinder zur Arbeit eingesetzt
werden!
Ich hatte nichterwartet, dass Sie so eingestellt sind!
Schwach!
29.9.2007 um 11:57:39
38. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
fordern sie damit
Importkohle aus China, Brasilien, usw. bei deren Gewinnung nachweislich Kinder
zur Arbeit eingesetzt werden!
Sie wissen, dass die Importkohle
zu einem sehr hohen Anteil aus den ehemaligen RAG-Auslandsbergwerken kommt. Sie
wollen doch nicht sagen, dass dort die von Ihnen genannten Zustände herrschen?
Wir sprechen derzeit über RWE-Kohle. Setzt die RWE etwa solche Kohle ein? Sehr
sehr interessant. Erzählen Sie doch noch etwas mehr aus dem Eingemachten. Ich
bin sehr wissbegierig.
29.9.2007 um 13:05:28
39. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Lieber "KeineAhnung", sie
machen ihrem Namen alle Ehre!
"...ehemaligen RAG-Auslandsbergwerken
kommt....>>
RAG, wie jetzt RWE, oder doch beide?! Obwohl RWE
einen Aktienanteil an der RAG besitzt sind es doch unterschiedliche
Unternehmen.
gewünschte Links zur Wissensaufnahme:
http://de.wikipedia.org/wiki/RWE
http://de.wikipedia.org/wiki/RAG_Aktiengesellschaft
<<...Erdbebenkohle......>>
Also
ist ihre Aussage schlichtweg maßlos übertrieben,wenn nicht sogar absolut
falsch
<<Setzt die RWE etwa
solche Kohle ein?..>>
Bei in Deutschland geförderter Kohle
kann man es mit absoluter Sicherheit fast ausschließen! Bei Importkohle bestehen
zumindest Zweifel! Oder können Sie mit 100%iger Sicherheit dies
widerlegen!
Wenn JA, bitte ich um Quellenangaben!
Ich kann es nämlich
durch Quellenangaben belegen!
http://www.gruene-konstanz.de/28004.0.html?&no_cache=1&expand=58668&displayNon=1&cHash=7a56108901
http://www.tlpower.de/heft17/kinderarbeit.htm#2.%20Beispiele%20von%20Kinderarbeit
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/157/1330/
Also,
Quellenangaben und Beweise für ihre Thesen.
An sonsten ist ihr Gerede
sinnloses Geplänker!
29.9.2007 um 13:39:55
40. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Ich habe keine These
aufgestellt sondern einfach nur eine simple Frage gestellt. Interessant wie Sie
vom Thema abweichen.
29.9.2007 um 13:43:34